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Verschiedenes

Tour de Rust: Mit dem Fahrrad gewinnen
 
Tour de Rust: Mit dem Fahrrad gewinnen
Sonntagsverkauf am 18. MĂ€rz / Aktionen in den Betrieben / Großer
Parcours der Verkehrswacht Lahr / Fahrrad-Taxis

RUST (br). Auf die Drahtesel, fertig und los: Am Sonntag, 18.3. findet
in Rust die „Tour de Rust“ statt, der Einkaufssonntag im FrĂŒhling mit
Fahrradflohmarkt. 28 GeschÀfte und Lokale werden sich an der Aktion des
Gewerbeverbunds Rust beteiligen. Verkaufsoffener Sonntag ist von 13 bis
18 Uhr, in dieser Zeit kann in den GeschÀften auch regulÀr eingekauft
werden.

In der Hindenburgstraße findet von 11 bis 18 Uhr ein Fahrrad-Flohmarkt
statt, bei dem man sich einen „neuen gebrauchten“ Drahtesel zum Beginn
der Saison kaufen kann. Wer beim Fahrrad-Flohmarkt bei der Tour de Rust
als Anbieter mit dabei sein will, der kann sich bis Samstag, 17. MĂ€rz,
bei Rudolf Ebert ( Tel. 07822/6527) anmelden. Die Teilnahme am
Fahrrad-Flohmarkt ist fĂŒr private Anbieter kostenlos. Im Rahmen des
Flohmarkts findet auch die Versteigerung der FundfahrrÀder der Gemeinde
Rust um 15 Uhr statt. Bereits zum zweiten Mal mit von der Partie bei der
„Tour de Rust“ ist die Verkehrswacht Lahr, die in diesem Jahr in der
Hindenburgstraße einen großen Fahrrad-Parcours aufbaut, den es am besten
fehlerfrei mit dem eigenen Fahrrad zu bezwingen gilt. Dazu gibt es noch
ein Fahrrad-Quiz und einen kostenlosen Sehtest. Aufgepasst: FĂŒr die
erfolgreichsten Radlerinnen oder Radler, die den Parcours bezwingen und
beim Quiz die richtigen Antworten parat haben, stellt der Gewerbeverbund
Ruster Einkaufsgutscheine im Wert von 300 Euro als Preise zur VerfĂŒgung.

Eine Neuheit ist in diesem Jahr das „Fahrrad-Taxi“, das den Ortskern mit
dem Gewerbegebiet verbindet. Zwei Fahrrad-Taxis aus Freiburg werden in
Rust einen besonderen Shuttle-Dienst ermöglichen. Symbolisch wird fĂŒr
eine Fahrt zum Gewerbegebiet pro Person ein Euro verlangt. Diese
Einnahmen fließen ungeschmĂ€lert dem Verein „einfach helfen“ zu. Matthias
Reinbold vom Unternehmen „Freiburger Fahrrad-Taxi“ freut sich ĂŒber die
Zusammenarbeit mit den Ruster Gewerbetreibenden.

Im Ortskern selbst und im Gewerbegebiet Oberfeld werden einige Aktionen
von verschiedenen teilnehmenden GeschÀften geboten. Auf dem Sonnenplatz
steht ein Kinderkarussell mit SĂŒĂŸwarenstand und vermittelt echten
Marktcharakter. Viele Betriebe haben sich Geschicklichkeitstests und
andere Überraschungen fĂŒr Kunden, die mit dem Drahtesel anreisen,
ausgedacht. Was wĂ€re ein verkaufsoffener FrĂŒhlingssonntag ohne die
entsprechenden Angebote in den GeschÀften? Viele GeschÀftsinhaber haben
ganz spezielle Tour de Rust-Angebote geschnĂŒrt und bieten besondere
Rabatte an diesem Tag an. NatĂŒrlich ist auch fĂŒr das leibliche Wohl der
Besucher bestens gesorgt: Die teilnehmenden Ruster Gastronomen bieten
spezielle Gerichte an.

zum Bild:
Mit dem Fahrrad durch Rust: mit dem ultramodernen Flitzer oder
gemÀchlicher mit historischen Modellen
 
 

 
Ein Jahr nach Fukushima - und die Region am sĂŒdlichen Oberrhein
Atomenergienutzung beenden. Lehren aus Fukushima ungenĂŒgend gezogen – Atomkraft-Damoklesschwert ĂŒber hiesiger Region ist grĂ¶ĂŸtes akutes Überlebensproblem

Ein Jahr nach dem Beginn der verheerenden Atomkraftkatastrophe von Fukushima in Japan erinnert ECOtrinova e.V., gemeinnĂŒtziger, in der Region am sĂŒdlichen Oberrhein tĂ€tiger Umweltschutzverein, an die bisherigen und kĂŒnftigen Opfer und drĂŒckt sein tiefes Mitleiden aus. Die Lehren aus dem SuperGAU in Japan sind laut ECOtrinova in der atom- und energiepolitischen Praxis bisher völlig ungenĂŒgend realisiert. Das gilt speziell auch fĂŒr die Atomkraftwerke in der trinationalen Region am Oberrhein und deren weiterer Umgebung. So können zum Beispiel schwere Erdbeben bei den durch Risse und Alterung vorgeschĂ€digten Atomkraftwerken wie Fessenheim /Rhein und Beznau sowie MĂŒhleberg/Aare auch hier Katastrophen auslösen. Und diese Reaktoren können z.B. infolge von DammbrĂŒchen nach Erdbeben katastrophal ĂŒberschwemmt werden. Im Abschlußbericht vom 31. Mai 2011 der aufgrund „Fukushima“ einberufenen Ethikkommission der deutschen Bundesregierung wurden zwar die richtigen Folgerungen gezogen, aber mit zu langsamem Atomausstieg. Dieser bedeutet eine unnötige GefahrzeitverlĂ€ngerung. Die erforderlichen Maßnahmen, nĂ€mlich Stromsparen, schneller massiver Ausbau der KraftwĂ€rmekopplung und der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, werden von der Bundesregierung aber kaum halbherzig angegangen oder gebremst. Der in der Schweiz ĂŒber Jahrzehnte gestreckte Atomausstieg wird den Atomrisiken nicht gerecht, denn UnfĂ€lle können jederzeit beginnen. In Frankreich blieb das Atomstromsystem nach Fukushima trotz zunehmender Proteste von BĂŒrgern, StĂ€dten, Gemeinden und Politikern bisher unangetastet.

Die Lehren sind eindeutig: Nach den Atomkatastrophen von Kyshtym in der Sowjetunion 1957, Windscale /Sellafield in Großbritannien 1958, Harrisburg in den USA 1979, Tschernobyl 1986 in der Sowjetunion, Fukushima in Japan ab 11.3.2011, nach vielen Beinahekatastrophen auch in deutschen Atomkraftwerken von BrunsbĂŒttel/Elbe bis Biblis/Rhein, nach schweren Verseuchungen vieler TĂ€ler und GewĂ€sser in aller Welt durch UnfĂ€lle und DammbrĂŒcke beim Uranbergbau, nach Millionen Opfern und Erkrankungen und mit zahllosen kommenden Opfern durch RadioaktivitĂ€t und ErbschĂ€den ist die Illusionen angeblich sicherer Atomkraft eindeutig explodiert. Es muss Schluss sein mit dieser unbeherrschbaren Leben zerstörenden Technologie. DarĂŒber hinaus sind die auf Jahrhunderttausende und lĂ€nger bedrohlichen Hinterlassenschaften der Atomkraft und des Uranbergbaus an AtommĂŒll eine zu schlimme Last fĂŒr die kommenden Generationen von Mensch und in der Natur, so Dr. Georg Löser, Physiker und Biologe, Vorsitzender von ECOtrinova. Hinzu tritt das unakzeptable Risiko des zivilmilitĂ€rischen Komplexes der Atomenergie mit gewollten oder unbeabsichtigten Atomkriegen, die ĂŒber die Strahlung und Zerstörungen hinaus mit einem nuklearen Winter die Menschheit und die Lebensgrundlagen dezimieren können.

Das stĂ€ndige Damoklesschwert auch ĂŒber der Region am sĂŒdlichen Oberrhein, durch schwere UnfĂ€lle beim Atomkraftwerk Fessenheim/Rhein oder anderen Atomkraftwerken in der weiteren Umgebung etwa in Philippsburg/Rhein, Cattenom/Mosel oder durch die Atomkraftwerke in der Nordwestschweiz die Bewohnbarkeit der Region und mit der Gesundheit die Zukunft zu verlieren, ist unertrĂ€glich. UnertrĂ€glich ist dabei auch, dass das Atomkraftwerk Fessenheim trotz der seit seiner Inbetriebnahme 1977 immer wieder neu entdeckten weiteren schweren SicherheitsmĂ€ngel immer noch nicht endgĂŒltig stillgelegt ist. Empörend ist, dass das Atomkraftwerk Fessenheim weiterbetrieben wird, bevor die von der französischen Atombehörde auferlegten, allerdings unzureichenden NachrĂŒstungen begonnen oder gar fertig sind.


Überdies wird eine Reihe wichtiger Unsicherheiten kaum angegangen, zum Beispiel Flugzeugabsturz oder Terror. Wir können uns bei Atomkraft ĂŒberhaupt nicht leisten, was nach dem angeblich erfolgreichen EU-Stresstest bei einer belgischen Großbank geschah: Wenige Tage danach war sie bankrott. Empörend ist, dass warnende eindeutige Stilllegungsforderungen zahlreicher elsĂ€ssischer StĂ€dte von Strasbourg bis Wattwiller einfach ĂŒbergangen werden. Samt schweizerischen und deutschen Kommunen reprĂ€sentieren solche BeschlĂŒsse inzwischen ĂŒber 1,6 Millionen Mensch am sĂŒdlichen Oberrhein. Die Missachtung der Sicherheit der Bevölkerung und der Lebensgrundlagen am Oberrhein durch den Betrieb des Atomkraftwerks Fessenheim ist das mit Abstand grĂ¶ĂŸte und akuteste Problem fĂŒr die Überlebenssicherheit und Zukunft der Region am sĂŒdlichen Oberrhein, so ECOtrinova

Der explodierte Atomreaktor Nr 1 von Fukushima hatte wenige Wochen vor der Katastrophe von den japanischen Behörden eine LaufzeitverlĂ€ngerung erhalten. Die vier Atomkatastrophen-Reaktoren von Fukushima sind nun das jĂŒngste und unabweisbare Signal, die Nutzung der Atomkraft unverzĂŒglich zu beenden.

ECOtrinova ruft die Mitmenschen und ihre Organisationen auf, sich unabhĂ€ngig zu informieren, sich an friedlichen Protesten gegen Atomenergie und fĂŒr die Energuewende zu beteiligen, auch privat die Energiewende fĂŒr den Atomenergieausstieg, fĂŒr Energiesparen und fĂŒr den Klimaschutz durchzufĂŒhren und nur solche Politikerinnen, Politiker und Parteien zu wĂ€hlen, die sich eindeutig fĂŒr die unverzĂŒgliche Beendigung der Atomenergienutzung einsetzen.


ECOtrinova unterstĂŒtzt aktuell u.a. die Benefiz- und Gedenkveranstaltung Freiburger japanisch-deutscher Vereine und der der Volkshochschule Freiburg i.Br. zu „Japan – ein Jahr danach“ am Sonntag, 11. MĂ€rz 2012, Rotteckring 12. Dr. Georg Löser, ECOtrinova-Vorsitzender, trĂ€gt dort um 14 Uhr vor zur „Energiewende in der Region Freiburg und Deutschland. Gefahren durch das Atomkraftwerk Fessenheim/Rhein“
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Seltener Vogel auf dem Flugplatz: Der Kiebitz ist wieder da
City-Flugplatz Freiburg. Kiebitz an der Runway / Foto: Schneckenburger
 
Seltener Vogel auf dem Flugplatz: Der Kiebitz ist wieder da
Wer bisher nur FußballplĂ€tze fĂŒr das Habitat von Kiebitzen hielt,
muss sein Blickfeld erweitern. Am Flugplatz Freiburg sind neben
streng geschĂŒtzten Pflanzen wie dem weißgestreiften Klee immer
schon auch seltene Vögel heimisch. Vor wenigen Tagen wurde nun
wieder der Kiebitz gesichtet, der von seinem Winterquartier zum
örtlichen Flugplatz zurĂŒckgekehrt ist. Dieser taubengroße
Regenpfeifer mit den (fĂŒr Regenpfeifer) recht kurzen Beinen verbringt
den Winter gern an der AtlantikkĂŒste, in Frankreich, Spanien oder
Portugals, teils auch in Nordwestafrika. Seit den 1980er Jahren
verliert er hierzulande an Lebensraum, weil das Land immer
intensiver bewirtschaftet wird und Umweltchemikalien die Zahl der
Insekten dezimieren, die ein Kiebitz als Nahrung benötigt.

So haben die BestÀnde des Kiebitz in Deutschland wegen der
fortschreitenden Zerstörung seines Habitats stark abgenommen.
LĂ€ngst gehört er hier zu den streng geschĂŒtzten Arten (§ 10 Abs. 2
Bundesnaturschutzgesetz). Nun sind gerade die großflĂ€chigen
Biotope auf dem Freiburger FlugplatzgelĂ€nde streng geschĂŒtzt, und
weil auch keine DĂŒngemittel oder Chemikalien zum Einsatz kommen,
finden viele Tierarten, fĂŒr die naturbelassenes offenes GelĂ€nde die
Lebensgrundlage darstellt, hier Zuflucht und Nistmöglichkeiten. So
sind auf dem Freiburger Flugplatz neben der weithin bekannten
Beißschrecke viele geschĂŒtzte Arten zu Hause, darunter der rote
Milan, Bussarde, Turmfalken, Nachtigall und GrĂŒnspecht.
 
 

Die Stunde unseres Planeten
Earth-Hour BrandenburgerTor / Foto: DavidBiene, WWF
 
Die Stunde unseres Planeten
WWF ruft auf zur Teilnahme an internationaler Umweltschutzaktion „Earth Hour“ 2012 / Rekordbeteiligung deutscher StĂ€dte

Am 31. MĂ€rz gehen von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr rund um den Globus die Lichter aus. WĂ€hrend der „Earth Hour“ werden neben unzĂ€hligen Privatpersonen viele Tausend StĂ€dte symbolisch den Schalter umlegen und ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit hĂŒllen, darunter Wahrzeichen wie das Opernhaus in Sydney oder die Tower Bridge in London. In Deutschland, wo die Aktion das Motto „Deine Stunde fĂŒr unseren Planeten“ trĂ€gt, haben nach Angaben des WWF bereits 71 StĂ€dte ihre Teilnahme zugesagt. Damit sei der bisherige Rekordwert schon rund einen Monat vor dem Event ĂŒberschritten worden. Ziel der von der Umweltschutzorganisation ins Leben gerufenen Initiative „Earth Hour“ ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedeutung verstĂ€rkter Anstrengungen beim Umwelt- und Klimaschutz zu lenken. Laut WWF hat sich „Earth Hour“ seit GrĂŒndung im Jahr 2007 zur weltweit grĂ¶ĂŸten Freiwilligenaktion entwickelt.

„Wir freuen uns ĂŒber das stetig wachsende Bewusstsein fĂŒr den Umwelt- und Klimaschutz bei StĂ€dten und Gemeinden“, sagt Jörn Ehlers vom WWF Deutschland. „Besonders wichtig ist uns, möglichst viele Menschen zu erreichen. Wir möchten zeigen, dass Umweltschutz Spaß macht und jeder etwas tun kann“, so Ehlers weiter. Dabei helfen soll die am Donnerstag gestartete „Earth Hour“-Webseite. Unter www.earthhour.wwf.de ist auf einer interaktiven Deutschlandkarte einsehbar, wo welche GebĂ€ude verdunkelt werden und wie viele Menschen in der eigenen Umgebung dabei sind. Privatpersonen können sich selber eintragen und Freunden ĂŒber soziale Netzwerke von ihrem Engagement berichten. Zudem gibt die Seite zahlreiche Anregungen, wie man in der „Earth Hour“ sonst noch zum Umweltschutz beitragen kann, wie z.B. durch ein romantisches Candle Light Dinner mit umwelt- und klimafreundlich erzeugten Zutaten.

Die WWF „Earth Hour“ findet dieses Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Was 2007 in Sydney begann, weitete sich schnell zu einem globalen PhĂ€nomen aus. Bereits ein Jahr spĂ€ter schalteten geschĂ€tzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 LĂ€ndern fĂŒr eine Stunde das Licht aus, um dem Umweltschutz ihre Stimme zu geben. FĂŒr 2009 wurde anhand registrierter Teilnehmer, Umfragen und des RĂŒckgangs des Energieverbrauchs ermittelt, dass weltweit mehrere hundert Millionen Menschen teilgenommen hatten – 4.159 StĂ€dte in 88 LĂ€ndern waren dabei. Im Jahr 2009 beteiligten sich mit Hamburg, Berlin und Bonn erstmals deutsche StĂ€dte an dem internationalen Event. An der letzten „Earth Hour“ in 2011 nahmen ĂŒber 5.200 StĂ€dte in 135 LĂ€ndern teil. Rund 1,8 Milliarden Menschen wurden erreicht.
 
 

Erinnerungsstein in Weisweil nach KĂ€lteperiode nun mit Betonsockel
 
Erinnerungsstein in Weisweil nach KĂ€lteperiode nun mit Betonsockel
Der Erinnerungsstein zum 40. Jahrestag "Widerstand der Schöpfung zuliebe" vor dem Evangelischen Gemeindehaus in Weisweil konnte jetzt nach der anhaltenden KÀlteperiode in einem Stahlbetonsockel gegossen werden.

Das Organisationsteam freut sich ĂŒber die Fertigstellung der Steinsetzung, welche an den 08. Februar 1972 erinnert, wo die erste öffentliche Informationsveranstaltung am nördlichen Kaiserstuhl zu den Gefahren der Atomenergie im Evangelischen Gemeindehaus stattfand.

Der Atomphysiker Prof. Dr. Hans Klumb trug damals sehr fundiert die Risiken der angeblich "friedlichen Nutzung" der Atomenergie vor.
 
Autor: Erhard Schulz

ÖKO-TEST-Magazin MĂ€rz 2012
 
ÖKO-TEST-Magazin MĂ€rz 2012
Die MĂ€rz-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins
gibt es seit dem 24. Februar im Zeitschriftenhandel.
Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: Das
Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

Aus dem Inhalt:

Test: GerĂ€te gegen RĂŒckenschmerzen
Kreuzschmerzen sind eine Volkskrankheit. Da ist es nicht verwunderlich, dass Hersteller das GeschĂ€ft mit den RĂŒckenleiden entdeckt haben und GerĂ€te anbieten, die die Schmerzen lindern sollen. ÖKO-TEST wollte wissen, ob diese Produkte wirklich helfen oder ob sie nutzlos sind. Das Ergebnis: Einzelne GerĂ€te können bei unspezifischen RĂŒckenschmerzen durchaus wirksam sein, allerdings hĂ€ngt das immer von den zugrunde liegenden Beschwerden ab. Am ehesten können beispielsweise schlichte WĂ€rmekissen Linderung verschaffen – sofern die Schmerzen nicht von einer EntzĂŒndung verursacht werden. DehnungsgerĂ€te können dagegen kontraproduktiv sein, weil eine verspannte, verkĂŒrzte Muskulatur dazu neigt, dem durch die GerĂ€te erzeugten Zug entgegenzuwirken, und sich so weiter verspannt. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Zucker in Kleinkindnahrung
Wenn eine einzige Portion Kinderquark oder Babybrei den Zuckerbedarf fĂŒr den ganzen Tag deckt, ist das offensichtlich eine pappsĂŒĂŸe SĂŒĂŸigkeit. Doch die Hersteller verkaufen dies als Babynahrung. Laien können das nicht ohne weiteres erkennen. Denn Zucker verstecken die Anbieter hinter Begriffen wie Maltodextrin, Fruktose oder Glukose. ÖKO-TEST hat bei 40 Produkten nachgecheckt, wie viel Zucker darin verborgen ist. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: LaufrÀder
Kinder sollten nun mal mit den LaufrĂ€dern ĂŒber Stock und Stein fahren können, ohne dass etwas kaputtgeht. Doch gerade die billigen Marken sind recht wackelige Konstruktionen und gehen ziemlich schnell kaputt, wie der Praxistest zeigte. Das TĂŒpfelchen auf dem i ist jedoch ein Laufrad, bei dem das Labor den in Spielzeug verbotenen Weichmacher DEHP fand. Das Produkt ist damit nicht verkehrsfĂ€hig. Immerhin zwei Hersteller zeigen, dass es besser geht. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Handcremes
Die Natur hat unsere HĂ€nde nur mit einer dĂŒnnen und empfindlichen Haut versehen. Umso schlimmer, dass einige Handcremes immer noch problematische Inhaltsstoffe enthalten wie polyzyklische Moschus-Verbindungen, die sich im Körper anreichern, oder PEG/PEG-Derivate, die die Haut fĂŒr Fremdstoffe durchlĂ€ssiger machen können. Aber es gibt auch gute Handcremes, wie der Test zeigt. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Frischhaltefolien
ÖKO-TEST hat nicht nur untersucht, ob die Folien problematische Inhaltsstoffe enthalten, sondern auch, ob es Folien gibt, die sich besser abrollen und -reißen lassen als andere. Gute Nachricht: Alle Frischhaltefolien mit einer Ausnahme sind frei von problematischen Inhaltsstoffen. Auch beim Praxistest schlagen sich die Produkte recht gut. Zwei Folien dehnten sich aber so stark, dass es schwierig wird, eine saubere Abrisskante hinzubekommen. Eine Folie ließ sich im Vergleich zu den anderen recht schwer abrollen. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Fertigparkett
Fertigparkett ist grundsĂ€tzlich ein gesunder Bodenbelag. Bis auf ein Produkt schneiden alle mit einem „sehr guten“ Testergebnis bei den Inhaltsstoffen ab. In der PraxisprĂŒfung trennte sich dann jedoch die Spreu vom Weizen: Um einen Holzboden Parkett nennen zu dĂŒrfen, muss dieser mindestens eine 2,5 mm starke Nutzschicht haben. Einige Marken liegen genau an dieser Grenze, bei anderen liegt der tatsĂ€chlich gemessene Durchschnitt deutlich unter dem, was im Online-Katalog steht. Bei drei Marken ist die Nutzschicht jedoch mindestens 3,5 mm dick. Nur diese lassen sich mehrmals abschleifen und sind damit eine Investition fĂŒr viele Jahre. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Altersvorsorge fĂŒr SelbststĂ€ndige
Wenn man zehn Jahre lang jeden Monat Geld zur Seite legt, insgesamt 21.000 Euro, und nach zehn Jahren 19.000 Euro auf dem Konto hat, dann ist das ein richtig schlechtes GeschĂ€ft. Die Versicherungen nennen so etwas eine Rentenversicherung. Deshalb sind nach Ansicht von ÖKO-TEST die PlĂ€ne der Regierung, dass Altersvorsorge demnĂ€chst auch fĂŒr SelbststĂ€ndige und Freiberufler Pflicht wird, mit Ă€ußerster Vorsicht zu genießen. Denn es sind nicht nur die Renditen mickrig und die Kosten gigantisch. Mittlerweile ist auch die private Rente nicht mehr sicher, weil sich die Versicherer immer mehr aus den Garantien rausziehen. Auf versprochene Leistungen kann man sich nicht mehr verlassen.
 
 

Lebendiger Umweltbildungsaustausch mit Japan
(c) Ökostation Freiburg
 
Lebendiger Umweltbildungsaustausch mit Japan
Seit 2003 gibt es zwischen der Ökostation Freiburg und dem Umweltbildungszentrum der PrĂ€fektur Ishikawa (Japan) eine Partnerschaft und dies nicht nur auf dem Papier: Bereits zweimal waren Mitarbeiter der Ökostation dorthin eingeladen worden und jedes Jahr besucht eine Delegation von drei UmweltpĂ€dagogen aus Ishikawa die Ökostation und nimmt an einem Studienprogramm teil. Keigo Kawara, der Vertreter der PrĂ€fektur, Hitoshi Kawasaki und Sigeru Nagazato, beides UmweltpĂ€dagogen, konnten dieses Jahr vom 27. bis 29. Februar einen Einblick in die Arbeit der Ökostation erhalten. Sie lernten das „GrĂŒne Klassenzimmer“ kennen, nahmen an einem Projekttag mit einer Grundschulklasse teil und prĂ€sentierten ihre eigenen AktivitĂ€ten bei einem deutsch-japanischen Nachmittag. Außerdem besuchten sie die Modellmensa der Wentzinger Schulen, die PV Anlagen des Solar Wentz, informierten sich in der Paul-Hindemith-Grundschule ĂŒber die Unterrichtsmethoden und den naturnahen Schulhof und besichtigten einen Demeterhof im Schwarzwald. Die Studienreisen sind Teil des Partnerschaftsvertrags, mit dem die beiden Umweltbildungszentren zur UN Dekade „Bildung fĂŒr eine nachhaltige Entwicklung beitragen wollen.

zum Bild oben:

Interkulturelles Lernen: Die Kinder der „Zebraklasse“ der Paul-Hindemith-Grundschule kennen jetzt ihre Namen auf japanisch.
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Buchtipp: MarĂ­a Sonia Cristoff
 
Buchtipp: MarĂ­a Sonia Cristoff "Unbehaust"
Was Menschen mit Tieren machen. Aus dem Spanischen von Peter Kultzen
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369 370 371 372 373 


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