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Freitag, 17. August 2018
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Verschiedenes

Atomkraft in Polen? Nein, danke!
 
Atomkraft in Polen? Nein, danke!
In Deutschland soll der "Atomausstieg" bis 2022 vollendet sein. Zwei Jahre zuvor soll, nach aktuellen Plänen, an der Ostseeküste das erste polnische Atomkraftwerk in Betrieb gehen.

Im Rahmen eines grenzüberschreitenden Strategischen Umweltprüfungsverfahrens können Sie Eingaben bzw. Stellungnahmen bis zum 4. Januar 2011 an die polnischen Behörden schicken.

Wir fordern von der polnischen Regierung: Stoppen Sie ihr Atomprogramm! Es gibt keinen Grund fĂĽr Polen in die Atomenergie einzusteigen!
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Schulgarten-Biotope in Sasbach nehmen Gestalt an
Matthias Hollerbach erklärt Schülern heimische Sträucher
 
Schulgarten-Biotope in Sasbach nehmen Gestalt an
Feldhecke gepflanzt und Vulkansteingarten fertig gestellt

Das außergewöhnlich trockene Novemberwetter bescherte ideale Bedingungen, um an der neuen Grundschule Sasbach mit Kindern und Erwachsenen einen Großteil der vorgesehenen Schulgartenbiotope anzulegen.

An der Westseite des neuen Schulgebäudes wurde eine Feldhecke angelegt. PLENUM-Regionalmanager Matthias Hollerbach zeigte und erklärte den Schulkindern einer dritten Klasse von Lehrerin Beatrix Müllejans die verschiedenen heimischen Sträucher für die artenreiche Feldhecke. Heckenkirschen, Hartriegel, Wolliger Schneeball, Sauerdorn, Weißdorn, Hundsrosen, Holunder, Haselsträucher und einige weitere Straucharten sollen sich frei entfalten dürfen und vielen Insekten, Vögeln und anderen Tieren Nahrung und Lebensraum bieten. Zugleich sollen sie künftig als Lern- und Erfahrungsobjekt für den Schulunterricht dienen. Jedes Kind durfte eigenhändig einen Strauch pflanzen, bevor es zurück ins alte Schulhaus ging.

Beim Aktionstag der Bürgerschaft am Samstag bewegten freiwillige Helfer zusammen mit Bürgermeister Jürgen Scheiding und Schulleiterin Michaela Nock mächtige Vulkansteinbrocken und türmten sie zu einem Vulkansteinhügel auf. Andere befüllten weitere Drahtkörbe, sogenannte Gabionen, mit Vulkansteinen und Wackersteinen, um Begrenzungsmauern zwischen Schulgarten und Parkplätzen zu schaffen. Eine hohe Gabione wurde mit unterschiedlichen Gesteinsarten befüllt und soll zukünftig als Begrenzungswand für einen Geräteschuppen dienen. Derweil gestalteten einige Kinder eine kiesige Fläche und pflanzen dort einen Blasenstrauch und eine Weinrose, die an trockenheiße Bedingungen angepasst sind.

Eine Woche zuvor bauten Winzer und eine rüstige Rentnertruppe eine lange Trockenmauer mit Vulkangestein vom Limberg und Eichert. Danach konnten Kinder unter Anleitung der Naturpädagogin Sabine Gensch die Blumenwiese mit Druschgut von Kaiserstühler Wiesen einsäen.

Somit ist nun innerhalb kürzester Zeit mit fachlicher und finanzieller Unterstützung durch PLENUM sowie tatkräftiger Unterstützung durch die Bevölkerung und die Schulkinder bereits ein beachtlicher Teil des Schulgartens der neuen Grundschule Sasbach angelegt worden. Dabei wurden viele kaiserstuhltypische Elemente verwendet und Material aus der umgebenden Landschaft verbaut. So wird der Schulgarten zu einem Vorbild für eine Gestaltung, die sich den regionaltypischen Pflanzen, Gesteinen und Bauformen bedient und somit Lebensraum für die heimische Natur, Erlebnisraum für Kinder und Lernort für den Schulunterricht schafft.
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Modernisieren, wohlfĂĽhlen und sparen: Energieeffizient Bauen und Sanieren auf de
Gebäude.Energie.Technik 2011 / © Solar Promotion GmbH
 
Modernisieren, wohlfĂĽhlen und sparen: Energieeffizient Bauen und Sanieren auf de
Gebäude.Energie.Technik 2012: 2. bis 4. März 2012, Messe Freiburg

Freiburg, 8. Dezember 2011 – Wie Bauherren und Hauseigentümer Energie mit der passenden Technik effizienter nutzen und den eigenen Geldbeutel spürbar entlasten können, zeigt vom 2. bis 4. März 2012 die Gebäude.Energie.Technik (GETEC) in der Messe Freiburg. Die bereits zum fünften Mal stattfindende Messe ist der Wegweiser zu energiesparenden Gebäuden. Über 200 Aussteller stellen ihre Produkte und Dienstleistungen für effizientes Modernisieren, Sanieren und Bauen vor. Im Rahmen von Fachvorträgen, Seminaren und Beratungen können sich die Besucher umfassend informieren. Experten bieten Orientierung zu Themen wie moderne Heizungen, erneuerbarer Energie und staatlichen Fördermöglichkeiten oder zur Dämmpflicht für die oberste Geschossdecke.

„Bestehende Gebäude brauchen etwa dreimal so viel Energie wie Neubauten. Wer mit den richtigen Maßnahmen saniert, kann den Energiebedarf um 50 Prozent und mehr senken. Alles Wissenswerte über Techniken, Kredite und Zuschüsse finden die Besucher auf der Gebäude.Energie.Technik“, sagt Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH und einer der beiden Veranstalter der Gebäude.Energie.Technik.

Lebendiger Mittelpunkt „Marktplatz Energieberatung“
Private und gewerbliche Bauherren, die zum Beispiel ein Neubau- oder Sanierungsprojekt angehen wollen, finden mit dem „Marktplatz Energieberatung“ eine zentrale Anlaufstelle für ihre Fragen. In einer halbstündigen Erstberatung geben Energieberater aus der Region individuelle Tipps zu konkreten Projekten.

Klare Sicht im Förderdschungel
Fast 6.000 Fördermöglichkeiten stehen Bauherren und Hauseigentümern bundesweit zum energetischen Bauen und Sanieren zur Verfügung. Dabei können sie auch auf kommunale Förderungen zugreifen: Direkte Bargeldzuschüsse von Städten und Gemeinden machen immerhin 90 Prozent der Förderungen in Deutschland aus. „Wer bei fälligen Instandhaltungsmaßnahmen jetzt gezielt mehr investiert und gleichzeitig die Energieeffizienz des Gebäudes verbessert, erhöht den Wohnkomfort und senkt die Energie- und Heizkosten“, betont Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM), Veranstalter der Gebäude.Energie.Technik.

Für Orientierung sorgt auch das umfangreiche Rahmenprogramm mit praxisbezogenen Fachvorträgen zu energieeffizienten Neubauten, Altbaumodernisierung und –sanierung sowie regenerativen Energien. Fachleute informieren die Besucher über die neueste energieeffiziente Technik, ökologische Baukomponenten, aktuelle Förderungen und beispielhafte Sanierungsprojekte. Anschaulich abgerundet werden die Inhalte der Fachvorträge mit Rundgängen durch die Messehallen. Qualifizierte Energieberater führen zu Schnittmodellen beispielsweise von fachgerechten Mauerwerksanschlüssen beim Fenstereinbau oder zu Lüftungsanlagen. An diesen werden die Inhalte der Vorträge plastisch vertieft. Zusätzlich zu den Fachvorträgen erörtern Experten weitere Themen in Praxisseminaren.

Sonderschau „Solarhaus 50+“
Häuser, die ihren Wärmebedarf zu mehr als 50 Prozent aus Sonnenenergie decken, stoßen auf immer mehr Interesse. Auf der Sonderschau „Solarhaus 50+“ stellen Fachleute des Sonnenhaus-Institut e.V. und Experten aus der Region die verschiedenen Möglichkeiten von Solarhäusern vor.

effizienz.forum mit Gebäudeenergieberaterforum am ersten Messetag
Am ersten Messetag, Freitag 2. März 2012, findet mit dem eintägigen Fachkongress effizienz.forum ein Gebäudeenergieberaterforum im Rahmen der GETEC statt. Speziell für diese Berufsgruppe werden Themen zur aktuellen Situation der Energieberatung in Deutschland, zu Förderungen und rechtlichen Fragen in Plenum, Podiumsdiskussion und Workshops erörtert. Intensiver Austausch zu diesen aktuellen Themen aus der Praxis und kompakte Informationen, Tipps und Insiderwissen sind hier garantiert. Die Anmeldung ist ab Januar 2012 online möglich.

IMMO 2012 – die Messe rund um die Immobilie
Ergänzend zur Gebäude.Energie.Technik findet für Immobilieninteressenten vom 3. bis 4. März 2012 in Halle 1 die IMMO mit einem kompakten und umfassenden Überblick über die regionale Immobilienbranche statt. Private und gewerbliche Bauherren, Investoren sowie alle, die ein Eigenheim suchen, finden auf der IMMO sowohl Bestandsbauten als auch Neubauprojekte aus der beliebten Region Südbaden. Makler, Bauträger und Finanzdienstleister beraten zu Immobilien als Kapitalanlage und zur Altersvorsorge und berechnen die passende Finanzierung.

Das vollständige Programm der Gebäude.Energie.Technik 2012 gibt es unter:
www.getec-freiburg.de (ab 15. Januar 2012)

Das Programm des effizienz.forum/Gebäudeenergieberaterforum 2012 unter www.effizienzforum.de (ab Anfang Januar 2012)

Veranstalter und Träger der Gebäude.Energie.Technik:
Die Gebäude.Energie.Technik 2012 wird von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH und Co.KG (FWTM) und der Solar Promotion GmbH veranstaltet. Mitveranstalter ist die Handwerkskammer Freiburg.

Premiumpartner sind die badenova AG & Co. KG, die Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau und die Volksbank Freiburg eG.

Weiterhin besteht eine strategische Partnerschaft mit der Initiative Klimaschutz am Oberrhein e.V.

Weitere unterstützende Kooperationspartner der Gebäude.Energie.Technik 2012 sind die Energieagentur Regio Freiburg GmbH, das Sonnenhaus-Institut e.V., das Landesprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg und der Wirtschaftsverband 100 Prozent GmbH Erneuerbare Energien.
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NABU: Röttgen muss für Glaubwürdigkeit der EU in Klimaverhandlungen kämpfen
Tschimpke: Unwiderstehliches EU-Angebot fordert Gegenleistung der Schwellenländer heraus

Durban – „Jetzt muss Bundesumweltminister Norbert Röttgen dafür sorgen, dass aus seiner Offerte für eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls ein unwiderstehliches Angebot der EU wird – nur so kann er die umworbenen Entwicklungs- und Schwellenländer tatsächlich für ein künftiges globales Klimaschutz-Abkommen ins Boot holen“, kommentiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Rede Röttgens vor der UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban. „Zur Glaubwürdigkeit der EU gehört, dass in einem Kyoto II Vertrag auch die zahlreichen Schlupflöcher bei der Berechnung der Klimagas-Emissionen geschlossen werden. Zugleich sind die Schwellenländer gefordert, als Gegenleistung ihren Beitrag zu einem globalen Abkommen zu leisten“, erklärt Tschimpke. Dabei sollte Deutschland innerhalb der EU eine Führungsrolle übernehmen und wie angekündigt global neue strategische Allianzen schmieden, insbesondere mit den vom Klimawandel am stärksten betroffenen Ländern.

„Die von Röttgen heute zugesagten 40 Millionen Euro Startkapital für den neuen Green Climate Fund sind ein erster Schritt – nun muss in Durban ein konkreter Fahrplan beschlossen werden, wie die Industrieländer die zugesagten 100 Milliarden Dollar jährlich in gerade mal zehn Jahren erfüllen wollen, um die nötigen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern zu finanzieren“, betont der NABU-Präsident. Das würde auch Röttgens Bewerbung von Deutschland als Standort des Green Climate Funds deutlich unterstützen.
 
 

Advent, Advent - ein Lichtlein brennt
brennende Kerze © Umwelt- und Arbeitsschutz Karlsruhe
 
Advent, Advent - ein Lichtlein brennt
Kerzen im Advent machen kalte Winterabende zu Hause noch schöner und schaffen eine gemütliche Stimmung. Damit die Freude an dem schönen Licht nicht gefährlich für Mensch und Umwelt wird, sollten Sie sich beim Kauf am RAL-Gütezeichen orientieren. Bereits 70 % der in Deutschland angebotenen Kerzen tragen dieses Siegel und verpflichtet die Hersteller mit möglichst schadstoffarmen Rohstoffen, Farben und Lacken zu arbeiten. Außerdem sollten sie darauf achten, dass die Kerzenflamme nicht rußt. Am Besten also Zugluft und einen zu langen Docht vermeiden. Beim Löschen sollte der Docht kurz in das flüssige Wachs getaucht werden. So entsteht kein Rauch. Anschließend empfiehlt es sich, gut zu lüften.

Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie in den BUND-Ökotipps unter www.bund.net. Handgemachte Kerzen, welche den Qualitätskriterien des RAL-Gütezeichens entsprechen, werden zum Beispiel in der Kerzenwerkstatt von Maria Buytaert in Linkenheim hergestellt.
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Autor: Stadt Karlsruhe Umwelt- und Arbeitsschutz

Koreanisches Fingerfood - Kimbap und Mandoo
 
Koreanisches Fingerfood - Kimbap und Mandoo
Freiburg. Am Donnerstag, den 8.12. sowie am Freitag den 9.12. gibt es bei Elephant Beans in der Basler Straße 12a erstmals koreanisches Fingerfood - Kimbap (Puppurtang mit gekochtem Reis) und Mandoo (kleine Maultschen) in kleinen Probierportionen. Es ist geplant diese und weitere Snacks jeweils wöchentlich donnerstags und freitags anzubieten, in ganzen und halben Portionen, auch zum Mitnehmen. Hergestellt werden die Köstlichkeien von Frau Eun-Soon Shin, gelernte Hotelfachfrau, die am Donnerstag selbst anwesend sein wird.
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Ma(h)l vegetarisch – mit einem Veggietag Bewusstsein schaffen
 
Ma(h)l vegetarisch – mit einem Veggietag Bewusstsein schaffen
Preis fĂĽr BĂĽrgerschaftliches Engagement 2011 fĂĽr die Initiative Ma(h)l vegetarisch

Am vergangenen Donnerstag, 01. Dezember, hat die Initiative „Mahl vegetarisch“ als eine von drei Projektgruppen den Preis für Bürgerschaftliches Engagement 2011 der Stadt Freiburg gewonnen. Die Initiative fühlt sich sehr geehrt und in ihrer Arbeit gestärkt, mit einem wöchentlichen Veggietag Bewusstsein für die Möglichkeiten und Vorteile einer nachhaltigen Ernährung zu schaffen. Sie unterstreicht, dass ein nachhaltiger Lebensstil, auch im Bereich Ernährung, ein wesentlicher Eckpfeiler einer zukunftsfähigen Entwicklung ist, die die Lebensqualität auch für nachfolgende Generationen aufrechterhalten kann.

Nachhaltiger Lebensstil auch im Bereich Ernährung

Klimaschutz: Ernährungswende kommt ohne kostenintensive technische Aufwendungen aus
Während im Bereich Energie und Verkehr enorme technische und finanzielle Anstrengungen erforderlich sind, um die Treibhausgas-Emissionen beträchtlich zu senken, ist Klimaschutz im Ernährungsbereich ohne kostenintensiven technischen Aufwand zu erreichen: vor allem durch eine Erhöhung des pflanzlichen Anteils der Nahrung. Daten des Ökoinstituts zeigen, dass Fleisch je nach Tierart (Rind, Schwein, Geflügel) ein 20 bis 87-fach höheres Treibhausgas-Konto aufweist, als frisches Gemüse.

Flächenverbrauch: mehr pflanzliche Produkte ermöglichen mehr extensiven Bio-Landbau
Tierische Produkte sind verantwortlich für einen hohen Flächenverbrauch: 90 Prozent der Weltsojaernte und über ein Drittel der weltweiten Getreideernte werden an Tiere verfüttert; in Deutschland sind es 67 Prozent der Getreideernte. Lebensmittelkalorien und Anbauflächen werden dabei verschwendet: Um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen, benötigt man sechs bis 16 Kilogramm Getreide beziehungsweise Soja. Dabei gehen bis zu 90 Prozent der eingesetzten Futterenergie für den Erhaltungsstoffwechsel der Tiere verloren. Würden mehr pflanzliche Lebensmittel konsumiert, wäre der Flächenverbrauch erheblich geringer. Dadurch wäre ein vermehrter extensiver biologischer Landbau möglich, der Gesundheit, Umwelt und Artenvielfalt zu Gute käme.

Lebensmittelsicherheit: pflanzliche Produkte können mehr Menschen ernähren als tierische
Global gesehen könnten mit pflanzlichen Proteinen mehr Menschen ernährt werden als mit tierischem Eiweiß. Ohne eine Trendwende im Ernährungssektor wird es in Zukunft nicht mehr genug Land und Süßwasser für Futtermittelproduktion und Viehzucht geben. In manchen Regionen der Erde ist das heute schon so. Arme Länder leiden zuerst unter der Lebensmittelverknappung. Globale Lebensmittelsicherheit und Klimagerechtigkeit fordern eine Ernährungswende der Staaten mit hohem Fleischkonsum hin zu mehr hochwertigen gesunden pflanzlichen Lebensmitteln.

Zitate:

„Unser Ziel ist, die Freiburger für all diese Zusammenhänge im Ernährungsbereich zu sensibilisieren. Jeder soll sich bewusst werden, dass das, was auf dem Teller landet, nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Klima, die Tiere, die Umwelt und Menschen in ärmeren Ländern beeinflusst.“ Eva Georg, Diplom-Biologin, Initiative Mahl vegetarisch

„Die Biomasse der Ameisen auf der Erde ist höher als die der Menschen. Dennoch sind sie keine Belastung für die Erde. Wieso sollten nicht auch wir Menschen dazu in der Lage sein, trotz unserer stetig wachsenden Zahl dennoch zu keiner zunehmend Gefahr für den Planeten zu werden? Es wäre sicherlich möglich: mit einem nachhaltigen Lebensstil, auch im Bereich Ernährung.“ Eva Georg, Diplom-Biologin, Initiative Mahl vegetarisch

Folgende 23 Institutionen, Gruppen, Initiativen unterstĂĽtzen bisher den Veggietag in Freiburg ideell:

· Stadt Freiburg i.Br., Dezernat für Umwelt, Jugend, Schule und Bildung www.freiburg.de

· Studentenwerk Freiburg www.studentenwerk.uni-freiburg.de

· Freiburger Bürgerstiftung www.freiburger-buergerstiftung.de

· Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg www.katholische-akademie-freiburg.de

· fesa e.V. - Verein für die regionale Energiewende www.fesa.de

· econzept Energieplanung GmbH www.econzept.de

· BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein www.vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein

· Ökostation Freiburg www.oekostation.de

· Umweltreferat im u-asta, Uni Freiburg www.u-asta.uni-freiburg.de/engagement/referate/umwelt

· Öko-Referat im Usta der PH Freiburg www.usta-ph.de/referate/oko-referat/

· Usta der PH Freiburg www.usta-ph.de

· Fachschaft Forst-Hydro-Umwelt der Uni Freiburg www.forst-hydro-umwelt.de

· regioWASSER e.V., Ak Wasser im BBU www.akwasser.de

· Greenpeace Freiburg www.greenpeace-freiburg.de

· VEBU Vegetarierbund Deutschland e.V. www.vebu.de, www.vebu.de/vebu/regionalgruppen

· Bündnis 90/ Die Grünen, Kreisverband Freiburg www.gruene-freiburg.de

· Yoga & Ayurveda in Freiburg, Andrea Halbleib www.yoga-ayurveda-freiburg.de

· Waschbär der Umweltversand, Triaz GmbH, www.waschbaer.de

· Tierrechts-Initiative Freiburg e.V., www.tif-freiburg.de

· Zündstoff Freiburg, fair produzierte Bio-Kleidung www.zuendstoff-clothing.de

· KauFRausch Konsumkritische Stadtführungen Freiburg www.kaufrausch-freiburg.de

· Techniker-Krankenkasse (TK) www.tk.de

· Barmer-GEK www.barmer-gek.de
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Fischgenuss mit gutem Gewissen
© WWF
 
Fischgenuss mit gutem Gewissen
Neuer WWF-Einkaufsratgeber empfiehlt Ostseedorsch, Karpfen und Sprotte / 10 Jahre erfolgreiche Verbraucherinformation im „Fischführer“

Hamburg - Welchen Fisch kann ich mit gutem Gewissen essen? Diese Frage beantwortet die sechste Ausgabe des WWF-Einkaufsratgebers für Fisch und Meeresfrüchte, die heute veröffentlicht wurde. Eine gute Wahl sind demnach Dorsch und Hering aus der östlichen Ostsee, Sprotten aus Nord- und Ostsee sowie Lachs aus dem Ost-Pazifik. Dagegen sollte man auf Rotbarsch, Schwertfisch, tropische Garnelen und Aal lieber verzichten. Eine grundsätzliche Orientierung an der Fischtheke bieten die Umweltsiegel von MSC, Naturland und Bioland. Wer sich nach diesen Siegeln richtet, kann zwischen 35 Fischarten wählen. Der WWF Ratgeber bewertet 115 handelsübliche Arten, die nicht aus zertifizierter Quelle erhältlich sind, nach ökologischen Kriterien wie Bestandsentwicklung und Fangmethoden. 38 der bewerteten Fischereien und Zuchten gelten demnach als „Gute Wahl“, 61 als „Zweite Wahl“, 89 fallen in die Kategorie „Lieber nicht“.

„Die Situation insgesamt ähnelt dem Vorjahr – für Sorgenkinder wie Nordseekabeljau gibt es keine Entwarnung“ sagt Catherine Zucco, Fischereiexpertin beim WWF. Wo es Veränderungen in der Bewertung gibt, gehe der Trend meist nach unten. „Immer mehr Fanggebiete müssen herabgestuft werden, da die befischten Bestände zu stark unter Druck stehen“. In Europa gelten bereits drei von vier kommerziell genutzten Fischbeständen als überfischt. Der WWF fordert daher von der laufenden Reform der Europäischen Fischereipolitik einen entschlossenen Kurswechsel zu einer nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Fischerei.

Beim Konsumenten ist die Problematik mittlerweile angekommen: Neun von zehn deutschen Verbrauchern verlangen Fisch aus nachhaltigen Quellen, wie aus einer repräsentativen Umfrage des WWF hervorgeht. „Wer konsequent Fisch und Meeresfrüchte aus nachhaltiger Fischerei oder Bio-Zucht kauft, hilft dabei, die Meere und ihren natürlichen Fischreichtum zu schützen. Verantwortungsvoller Fischkonsum schafft ein Gegengewicht zur Plünderung der Meere“, betont Zucco. Jeder Deutsche konsumiert im Jahr durchschnittlich 15,7 Kilogramm Fisch. „Da macht es einen großen Unterschied, ob man sich für nachhaltig gefangenen Fisch entscheidet.“

Auch Liebhaber von Krustentieren sollten stärker auf Herkunft und Fangmethode oder Umweltsiegel achten. Langusten sind oftmals überfischt und auch die Jagd auf Scampi und Eismeergarnelen ist problematisch, weil zu viele Jungfische in den Grundschleppnetzen verenden. Auch die Nordseekrabbe stuft der WWF deswegen als zweite Wahl ein. Tropische Shrimps ohne Bio-Siegel stammen fast immer aus umweltschädigender Aquakultur. „Egal ob es um winzige Krabben oder armlange Hummer geht, es gibt es kaum Krustentiere, die wir noch ohne Einschränkung zum Verzehr empfehlen können“ so Fischereiexpertin Zucco. Viele Krustentiere zählen zu den Schlüsselarten im jeweiligen ökologischen Gefüge.

Mit der beliebten Entscheidungshilfe für unterwegs gibt der WWF dem Verbraucher mittels Ampelsystem eine schnelle Orientierung für den Restaurantbesuch oder die Fischtheke im Supermarkt. Als erste deutsche Umweltorganisation veröffentlichte der WWF ab 2001 Verbrauchertipps in Sachen Fisch, damals als Broschüre. Mittlerweile ist der umfassende Ratgeber für Fisch und Meeresfrüchte als kostenfreie App für Smartphones und iPhones verfügbar. Die gedruckte Kurzversion für die Brieftasche listet Empfehlungen für 60 Arten. „Egal in welcher Form - der WWF-Fischratgeber ist ein Erfolgsmodell. Seit zehn Jahren können sich Verbraucher, an der Fischtheke für den Schutz der Meere stark machen“, bilanziert Catherine Zucco. Das öffentliche Bewusstsein für das Problem der Überfischung sei stark gewachsen. Neben Konsumenten habe der Ratgeber auch Fischhändler und Gastronomen in Bewegung gebracht. „Nachhaltige Fischerei und Zucht hat in der Fischbranche einen höheren Stellenwert bekommen. Das ist ein großer Erfolg, aber es bleibt noch viel zu tun“ so Zucco.

Für den WWF Ratgeber wurden Fischbestände und Zuchten mit Methoden bewertet, die unter dem Dach der Seafood Choices Alliance von mehreren Umweltverbänden entwickelt worden sind. Berücksichtigt werden dabei Informationen zum Zustand der Fischbestände sowie zu den Umweltauswirkungen und dem Management von Fischereien und Zuchten. Angaben über die Herkunft der Fischarten sind den Informationen entnommen, die der Handel den Verbrauchern bereit stellt.
 
 



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