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Freitag, 17. August 2018
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Verschiedenes

Heilkr√§fte weihnachtlicher Gew√ľrze
Weihnachtliche Gew√ľrze / ¬© Umwelt- und Arbeitsschutz Karlsruhe
 
Heilkr√§fte weihnachtlicher Gew√ľrze
Sie sind Bestandteil vieler Lebkuchen- und Pl√§tzchenrezepte, wussten Sie aber auch, dass diese Gew√ľrze heilkr√§ftige Wirkungen entfalten?

Anis: Enth√§lt √§therische √Ėle, die gegen Bl√§hungen und Magenkr√§mpfe wirken.

Ingwer: Ist scharf-frisch im Geschmack und hilft gegen √úbelkeit.

Kardamon: Ist auch in Curry enthalten. Seine √§therischen √Ėle kurbeln den Gallenfluss an, was die Fettverdauung verbessert und schwere Speisen bek√∂mmlicher macht.

Koriander: Regt die Magensekretion an und ist blähungstreibend.

Muskat: Beinhaltet ein √§therisches √Ėl, das Magenkr√§mpfe und Bl√§hungen lindert. Es verfl√ľchtigt sich leicht und sollte daher erst kurz vor dem Backen bzw. dem Verzehr in die Speisen gerieben werden.

Gew√ľrznelken: Sind getrocknete Bl√ľtenknospen des tropischen Nelkenbaums. √Ėrtlich aufgetragen lindern sie Zahnschmerzen und bek√§mpfen Bakterien.

Zimt: Ist die getrocknete Rinde des Zimtbaums oder des Ceylon-Zimtbaumes und ist in Form gerollter kleiner Stangen erh√§ltlich. Die √§therischen √Ėle regen den Appetit an und f√∂rdern die Verdauung. Cassia-Zimt stammt aus China, geh√∂rt zur Familie der Lorbeergew√§chse und enth√§lt deutlich mehr lebersch√§digendes Cumarin als Ceylon-Zimt.

Viele Gew√ľrze sind auch als fair gehandelte Produkte im Weltladen oder in gut sortierten Lebensmittelgesch√§ften erh√§ltlich.
 
Autor: Stadt Karlsruhe Umwelt- und Arbeitsschutz

 
Gemeinsam isst es sich ges√ľnder
Kinder und Jugendliche, die regelm√§√üig gemeinsam mit ihren Eltern essen, ern√§hren sich ges√ľnder, sind seltener √ľbergewichtig und haben ein geringeres Risiko, an Essst√∂rungen zu erkranken. Oft bleibt im Familienalltag wenig Zeit f√ľr gemeinsame Mahlzeiten. Gerade in Haushalten mit √§lteren Kindern ist es schwierig, die Zeiten von Arbeit, Schule und Freizeitaktivit√§ten so aufeinander abzustimmen ..
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Mit der Kettensäge gegen Jaguar und Anaconda
© Anton Vorauer / WWF
 
Mit der Kettensäge gegen Jaguar und Anaconda
Brasilianisches Waldgesetz: WWF sieht in Reform ein hohes Risiko f√ľr seltene Tierarten

Die Sorge um so faszinierende Arten wie Jaguar, Riesenotter, Anaconda, Harpyie, Rieseng√ľrteltier und Spinnenaffe w√§chst.

Berlin - Die anstehende Aufweichung des brasilianischen Waldgesetzes bedroht laut WWF viele seltene Tierarten im brasilianischen Amazonasgebiet, darunter auch bis vor wenigen Jahren g√§nzlich unbekannte Spezies. ‚ÄěWir machen uns ernsthaft Sorgen um so faszinierende Arten wie Jaguar, Riesenotter, Anaconda, Harpyie, Rieseng√ľrteltier und Spinnenaffe‚Äú, sagt WWF Amazonas-Referent Roberto Maldonado. ‚ÄěWenn das neue Gesetz kommt, bedeutet dies den Verlust von 76,5 Millionen Hektar Regenwald. Auf dieser Fl√§che, die so gro√ü ist wie Deutschland, √Ėsterreich und Italien zusammen, st√ľnden dann nur noch Rinder und Monokulturen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich dort auch nur ein Br√ľllaffe oder Tukan wohl f√ľhlen wird.‚Äú

Das Amazonas-Gebiet gilt als Schatzkammer des Lebens. Allein zwischen 1999 und 2009 wurden dort 1200 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt ‚Äď im Schnitt alle drei Tage eine neue Art. Im August hatte die Entdeckung einer WWF-Expedition f√ľr Aufsehen gesorgt, bei der die Forscher eine neue Affenart im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso aufgesp√ľrt hatten.

Mit solch gro√üartigen Neuigkeiten k√∂nnte es bald vorbei sein, bef√ľrchtet WWF-Experte Maldonado. Denn die geplante Lockerung des Waldgesetzes bedeutet die Zerst√∂rung riesiger Waldfl√§chen. Geplant sind schw√§chere Rodungsauflagen f√ľr Grundbesitzer und eine Amnestie f√ľr zur√ľckliegende illegale Abholzungen. Das Gesetz soll vor allem dem Wirtschaftswachstum dienen, insbesondere Rinderzucht und Soja-Anbau. ‚ÄěDas ist ein Geschenk an die Agroindustrie, die kurzsichtig nur an das n√§chste Gesch√§ftsjahr denkt, nicht aber an die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Kahlschlags‚Äú, so der WWF-Referent.

Der WWF appelliert an die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, das Gesetz in dessen aktueller Fassung nicht zu unterzeichnen. Unter emergencycallbrasilien.de sammelt der WWF Protest-Mails aus aller Welt an die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff.
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Die Blauschwarze Holzbiene
Blauschwarze Holzbiene / © Umwelt- und Arbeitsschutz Karlsruhe
 
Die Blauschwarze Holzbiene
Die Blauschwarze Holzbiene ist auf Grund ihrer Gr√∂√üe (2-3 Zentimeter lang) und der schwarzen K√∂rperfarbe mit blau schimmernden Fl√ľgeln sehr auff√§llig und gut erkennbar. Sie ist eine W√§rme liebende Art und auch in Karlsruhe verbreitet. Ihre Nisth√∂hle legt sie in abgestorbenem, morschem Holz an Obstbaumgebieten, Parks und G√§rten an und besucht gerne bl√ľtenreiche G√§rten. Schon ab Februar ist sie unterwegs und saugt in sonnigen Lagen gerne an Winterjasmin oder Schneegl√∂ckchen.

Wer einen Garten hat kann direkt etwas Gutes f√ľr die Blauschwarze Holzbiene tun: alte Holzpfosten und Alt- und Toth√∂lzer in G√§rten erhalten oder ein Wildbienenhotel anlegen. Wer keinen Garten hat, kann zumindest Apfelsaft aus Streuobstgebieten trinken und so dazu beitragen die alten Obstb√§ume zu erhalten.

F√ľr 2012 vornehmen: Wer diese Biene schon bei uns hier beobachtet hat, kann den Fundort in eine Datenbank eintragen. Diese findet sich unter www.wildbienen-kataster.de. F√ľr das Einpflegen ist ein Fotobeleg erforderlich. Am Jahresende wird das beste Foto pr√§miert.
 
Autor: Stadt Karlsruhe Umwelt- und Arbeitsschutz

 
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Weihnachtsgeschenke klimafreundlich versenden
Geschenke im Schnee © Umwelt- und Arbeitsschutz Karlsruhe
 
Weihnachtsgeschenke klimafreundlich versenden
Sie m√∂chten Ihren Lieben zu Weihnachten eine Freude machen, k√∂nnen aber das Geschenk nicht pers√∂nlich √ľbergeben? Dann bleibt nur die M√∂glichkeit ein P√§ckchen zu verschicken. Damit aber das Weihnachtsp√§ckchen das Klima und die Umwelt nicht belastet bietet die Deutsche Post DHL die M√∂glichkeit, P√§ckchen und Pakete zu 100% CO2-neutral zu versenden. Die w√§hrend des Transports entstehenden CO2-Emissionen werden durch Investitionen in Klimaschutzprojekte, die nach international anerkannten Standards zertifiziert sind, ausgeglichen.

Weitere Informationen zur GOGREEN-Kampagne erhalten Sie unter www.dhl-gogreen-kampagne.de
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Autor: Stadt Karlsruhe Umwelt- und Arbeitsschutz

 
NABU International: Appell zum Internationalen Tag der Berge
Zähes Ringen in Durban - Hochgebirge gehören zu den Verlierern des Klimawandels

Berlin/M√ľnchen ‚Äď Seit zwei Wochen tagt im s√ľdafrikanischen Durban die Weltgemeinschaft, um auf der 17. UN-Klimakonferenz L√∂sungen gegen den Klimawandel voranzutreiben ‚Äď jedoch ohne ein verbindliches Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls zu beschlie√üen. Anl√§sslich des Internationalen Tages der Berge (11.12.) macht die NABU International Naturschutzstiftung auf die Bedrohung vieler Bergregionen der Erde aufmerksam, die im besonderen Ma√üe zu den Verlierern des Klimawandels geh√∂ren. ‚ÄěIn den sensiblen und einmaligen Gebirgs√∂kosystemen wie dem Himalaya, dem Kaukasus, dem Tien Shan oder auch den Alpen werden sich die bisher existierenden H√∂henzonen mit fortgesetztem Temperaturanstieg derart verschieben, dass wo Gletscher waren nur nacktes Ger√∂ll zur√ľckbleibt‚Äú, sagt Thomas Tennhardt, Vorsitzender der NABU International Naturschutzstiftung. Wenn sich die Erderw√§rmung ungebremst fortsetzt, w√ľrden allein in Deutschland bis zu 30 Prozent der Tier- und Pflanzenarten den Klimawandel wohl nicht √ľberstehen und verschwinden.

Mit steigender Temperatur verschieben sich die Klimazonen und mit ihnen die Lebensr√§ume von Tieren und Pflanzen. W√§hrend sich w√§rmeliebende Tierarten wie der Bienenfresser und die Gottesanbeterin nach Norden ausbreiten, fl√ľchten k√§lteliebende Tiere wie das Schneehuhn oder der vom Aussterben bedrohte Schneeleopard in k√ľhlere Regionen, zumeist in gr√∂√üere H√∂hen. Doch sp√§testens am Gipfel landen diese Arten in der Sackgasse.

K√ľnftig werden aber auch immer mehr Allerweltsarten betroffen sein: Die Fichte als wichtigste Baumart der Alpen steht unter dem Druck sowohl des Temperaturanstiegs als auch der zunehmenden Trockenheit und der Ausbreitung von Sch√§dlingen. Bis in Mittelgebirgslagen hinein wird der Fichtenbestand deutlich zur√ľckgehen.

NABU International fordert deshalb einen besseren Schutz nat√ľrlicher und naturnaher Gebirgs√∂kosysteme vor allem der Gebirgsw√§lder. Denn nur vitale √Ėkosysteme k√∂nnen sich auf die Bedingungen des Klimawandels einstellen und leisten einen Beitrag zum Stopp des Artensterbens. NABU International zeigt beispielhaft mit seinen Projekten, wie erfolgreich Schutzgebietskonzepte in Hochgebirgsregionen sein k√∂nnen.
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WWF startet weltweite Online-Aktion gegen neues Waldgesetz in Brasilien
© WWF
 
WWF startet weltweite Online-Aktion gegen neues Waldgesetz in Brasilien
Kahlschlag w√ľrde Klima mit zus√§tzlichen 28 Milliarden Tonnen CO2 aufheizen

Berlin - Mit einer internationalen Online-Notrufaktion will der WWF die Reform des brasilianischen Waldschutzgesetzes und damit die Zerst√∂rung von 76,5 Millionen Hektar Wald verhindern. ‚ÄěW√§hrend die Welt auf dem Klimagipfel in Durban noch √ľber die Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch die Abholzung der W√§lder diskutiert, droht in Brasilien ein neuer gewaltiger Kahlschlag, der das Weltklima mit bis zu 28 Milliarden Tonnen CO2 zus√§tzlich aufheizen w√ľrde‚Äú, sagt WWF-Waldreferent Roberto Maldonado. ‚ÄěBrasilien riskiert mit dem geplanten Gesetz Wald- und Klimaschutz.‚Äú Deshalb ruft der WWF dazu auf, unter emergencycallbrasilien.de eine Protest-E-Mail direkt an die brasilianische Pr√§sidentin Dilma Rousseff zu richten. Sie kann mit ihrem Einsatz die Rodung des Regenwaldes noch stoppen. F√ľr den morgigen Dienstag ist eine erste Gesetzes-Abstimmung im Senat angek√ľndigt.

Die Kettens√§gen bedrohen gro√üe Teile der brasilianischen Regenw√§lder. ‚ÄěBetroffen w√§re eine Fl√§che so gro√ü wie Deutschland, √Ėsterreich und Italien zusammen. Dies ist nicht nur ein Alptraum f√ľr die Artenvielfalt, sondern auch die Folgen f√ľr das Weltklima w√§ren immens‚Äú, unterstreicht Carlos Rittl, Klimaschutzkoordinator des WWF Brasiliens. Selbst offizielle Berechnungen der Regierung kommen auf zus√§tzliche Emissionen von bis zu 28 Milliarden Tonnen. Das entspr√§che etwa dem Treibhausgassausto√ü von Deutschland in drei Jahrzehnten.

Wird der Gesetzentwurf umgesetzt, w√ľrde dies laut WWF die Klimaschutzbem√ľhungen in dem gr√∂√üten Lateinamerikanischen Land weit zur√ľckwerfen. ‚ÄěAuch die Verhandlungen √ľber die Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch Waldzerst√∂rung und Umwandlung (REDD+) werden durch das Gesetzesvorhaben untergraben‚Äú, warnt WWF Experte Carlos Rittl. Weltweit sind etwa 18 Prozent des globalen Treibhausgasaussto√ües auf die Zerst√∂rung der W√§lder zur√ľckzuf√ľhren. Brasilien hat auf diesem Gebiet in den vergangenen Jahren gro√üe Fortschritte erzielt, die jetzt wieder auf dem Spiel stehen. Das Land strebt an, seinen Treibhausgasaussto√ü bis 2020 um mindestens 36 Prozent im Vergleich zur bisher prognostizierten Emissionsentwicklung zu reduzieren. Eine Reform der Waldgesetzgebung w√ľrde dieses Ziel ernsthaft gef√§hrden.
‚ÄěVon Anfang an haben wir gegen die Novelle des Waldgesetzes gek√§mpft. Wir haben argumentiert und gestritten, Petitionen geschrieben und B√ľndnisse mit √ľber 200 Institutionen der brasilianischen Gesellschaft geschlossen‚Äú, sagt Roberto Maldonado. ‚ÄěJetzt ist die Zeit, sich direkt an die Person zu wenden, die das katastrophale Gesetz noch verhindern kann. Das ist Pr√§sidentin Dilma Rousseff, die in wenigen Monaten Gastgeberin der gro√üen Rio+20 Konferenz zur biologischen Vielfalt sein wird.‚Äú

Die brasilianische Pr√§sidentin Dilma Rousseff hatte im Wahlkampf angek√ľndigt, ‚Äějede Gesetzes√§nderung zu verhindern, die illegale Rodungen gestattet oder eine Amnestie f√ľr Umweltkriminelle vorsieht‚Äú. Mit einem Veto k√§me die Pr√§sidentin auch der vorherrschenden Meinung in der Bev√∂lkerung entgegen. Einer repr√§sentativen Umfrage zufolge lehnen 85 Prozent der Brasilianer die Ausweitung von Nutzfl√§chen auf Kosten des Regenwaldes ab.
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