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Verschiedenes

Die europäische Lärche ist Baum des Jahres 2012
Europäische Lärche / Foto: Wikipedia
 
Die europäische Lärche ist Baum des Jahres 2012
Einziger heimischer Nadelbaum, der im Winter die Nadeln abwirft

Lärchen bedecken drei Prozent der Freiburger Waldfläche

„Es war die Nachtigall und nicht die ...“ Doch! Es ist die Lärche. Von
Vögeln hatte Shakespeares „Romeo“ offenbar eine gewisse Ahnung.
Baumthemen sind indes besser bei dem Kuratorium aus Fachleuten
und Wissenschaftlern aufgehoben, das seit 25 Jahren den Baum des
Jahres bestimmt, um die Menschen ĂĽber die Besonderheiten holziger
Pflanzen aufzuklären. Die diesjährige Wahl des Kuratoriums fiel auf
die Europäische Lärche. Sie wird am Mittwoch, 25. April, zum Tag
des Baumes gekürt. Dabei ist die Lärche der einzige heimische
Nadelbaum, der als Weihnachtsbaum nicht in Frage kommt: Sie wirft
ihre Nadeln im Winter ab.

Jetzt, da der Sommer vor der TĂĽr steht, werden auch die Freiburger
Lärchen nach und nach grün und zeigen bald ihre roten Blüten. Im
späten Herbst jedoch fallen die Bäume der Europäischen Lärche
eher durch ihre leuchtend-gelbe Farbe auf, besonders wenn um sie
herum noch andere Nadelbaumarten stehen. Denn die Lärche besitzt
eine Eigenschaft, die sie unter den heimischen Nadelbäumen
einzigartig macht: Wie die Laubbäume ihr Laub, beginnt sie im
Herbst ihre Nadeln erst zu verfärben und dann abzuwerfen.

In Deutschland ist die Lärche nicht weit verbreitet. So macht sie in
Baden-WĂĽrttemberg nur zwei, in Freiburg immerhin drei Prozent der
Waldfläche aus. Das liegt an ihren ökologischen Ansprüchen: reine
Lärchenwälder finden sich nur im hohen Gebirge, etwa in den Alpen.
Im Flachland wird sie dagegen gern als Einzelbaum (Mischbaumart)
in vorhandene Wälder eingestreut, die ansonsten hauptsächlich von
anderen Arten gebildet werden. Im Bergwald steht sie vor allem auf
trockenen Rücken oder Kuppen bis in höchste Lagen.

Die herzförmige Wurzel der Europäischen Lärche ist tief im Boden
verankert, was sie zu einem sehr standfesten Baum macht. Zugleich
helfen ihr die tief reichenden Wurzeln, auch in schwierigem Terrain
zu ĂĽberleben. So kommt sie auch an tief flieĂźendes Wasser heran.
Die Lärche ist also eher anspruchslos, weswegen sie auch eine der
wenigen Nadelbaumarten ist, die sich fĂĽr trockene bis sehr trockene
Standorte eignen. Am wohlsten fĂĽhlt sie sich jedoch in den Bergen.
Hier sind ganze Lärchenwälder zu finden. In der Stadt dagegen
verkĂĽmmert sie und sollte daher hier auch nicht gepflanzt werden.

Das Holz der Lärche ist begehrt: für Möbel, aber vor allem zum Bau
von Häusern, Brücken und Booten. Unter den Nadelhölzern zählt das
Holz der Lärche zu den harten und schweren. Weil es sehr viel Harz
enthält, ist es zudem außergewöhnlich wetterfest. Die äußerste
Schicht verwittert schnell und schĂĽtzt dann das darunter liegende
Holz. Ein Anstrich ist deshalb nicht nötig. Viele Holzhäuser in den
Alpen bestehen aus Lärchenholz oder sind damit verkleidet.

Der Tag des Baumes wird jedes Jahr im April mit Feierstunden
begangen und soll die Bedeutung des Waldes fĂĽr den Menschen und
die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Er geht auf Aktivitäten des
amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton zurĂĽck, der 1872
bei der Regierung von Nebraska einen „Arbor Day“ beantragte.
Binnen 20 Jahren wurde der Antrag in den gesamten Vereinigten
Staaten angenommen. An diesem Tag (ursprĂĽnglich war es der 10.
April) werden traditionell Bäume gepflanzt. Am 27. November 1951
beschlossen auch die Vereinten Nationen den Tag des Baumes. Der
deutsche „Tag des Baumes“ folgte erstmals am 25. April 1952.
Bundespräsident Theodor Heuss und Bundesminister Robert Lehr,
Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, pflanzten dazu
im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

Nähere Informationen rund um den Freiburger Stadtwald und das
städtische Forstamt gibt es unter www.freiburg.de/forstamt oder Tel.
0761/201-6213.

PS. Der frĂĽh aufstehende Vogel, der in William Shakespeares
„Romeo und Julia“ (3. Akt, 5. Szene) Romeos Schäferstündchen
mit Julia beendete, weil er es – entgegen Julias Annahme –
tatsächlich war, ist die Lerche.
 
 

WWF kritisiert katastrophale Ă„nderungen des brasilianischen Waldgesetzes
© WWF-Brazil / Juvenal Pereira
 
WWF kritisiert katastrophale Ă„nderungen des brasilianischen Waldgesetzes
Berlin - Das brasilianische Unterhaus hat gestern die Reform des brasilianischen Waldgesetzes verabschiedet. „Die Entscheidung ist ein Tiefschlag gegen das größte Tropenwaldgebiet der Erde“, kritisiert Roberto Maldonado, Lateinamerika Referent beim WWF Deutschland. Insbesondere die Amnestie für illegale Abholzungen legalisiere Umweltverbrechen der Vergangenheit und sei quasi eine Aufforderung zu weiterem Kahlschlag. Der WWF fordert die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff auf, das Gesetz per Veto zu verhindern und den Albtraum am Amazonas Regenwald zu beenden.

„Das neue Gesetz weicht den bisher fortschrittlichen Waldschutz in Brasilien kontinuierlich auf und dient allein der Agrarlobby“, betont der WWF. Hauptgewinner des Gesetzes sei die Viehwirtschaft. Sie entledige sich der Verpflichtung, Millionen Hektar illegal abgeholzten Wald wieder aufzuforsten. Die Amnestie komme vor allem den Großgrundbesitzern zugute. Zu den Verlierern der Reform zählt der WWF Kleinbauern und die brasilianische Bevölkerung. „Während sich die Fleisch- und Sojabarone eine goldenen Nase verdienen, werden die entstehenden Kosten, z.B. verursacht durch zunehmende Überschwemmungen und Erdrutsche, an die Allgemeinheit übertragen“, unterstreicht Roberto Maldonado.

Insgesamt stehe eine Fläche größer als Deutschland auf dem Spiel. Die Lockerung des Gesetzes habe weitreichende Folgen über die Grenzen Brasiliens hinaus: Die absehbare Kahlschlag und der Verzicht auf Wiederaufforstung dürfte das Weltklima mit zusätzlich um bis zu 28 Milliarden Tonnen Kohlendioxid belasten.

Der WWF appelliert an die brasilianische Präsidentin, das Gesetz auf keinen Fall zu unterzeichnen. „Es wäre absurd, die Welt im Juni zur Nachhaltigkeitskonferenz Rio +20 einzuladen und gleichzeitig auf Druck der Agrarlobby die Axt an einen der größten Naturschätze der Erde anzulegen.“
 
 

 
Jede/r RadlerIn zählt!
Minister Hermann weiht Fahrradzähler in „Fahrradfreundlichen Kommunen“ Baden-Württembergs ein

Am heutigen Donnerstag, 26. April 2012, hat der baden-württembergische Minister für Verkehr und Infrastruktur, Winfried Hermann, die ersten Fahrradzähler in Baden-Württemberg in Freiburg, Offenburg und Karlsruhe eingeweiht.

Die Fahrradzähler sind Teil des Preises den die drei Städte im Oktober 2011 für ihre Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Städte“ vom Verkehrsministerium erhalten haben. „Mit diesem hochwertigen Preis wollen wir das Engagement und die „Vorradlerrolle“ der drei Städte belohnen und gleichzeitig ein sichtbares Zeichen setzen, dass für uns jeder Radler zählt“, so Minister Hermann.

Oberbürgermeister Salomon aus Freiburg freute sich: „Wir sind stolz auf die Auszeichnung und können mit dem Fahrradzähler nicht nur zeigen, wie viele Freiburgerinnen und Freiburger bereits Fahrrad fahren, sondern auch, dass wir die Bedingungen für umweltfreundliche Mobilität kontinuierlich verbessern müssen.“ Auch der Offenburger Bürgermeister Martini ist sich sicher: „Die Auszeichnung macht deutlich, Offenburg ist auf dem richtigen Weg, aber wir dürfen uns selbstverständlich nicht auf dem Erreichten ausruhen.“ Gerade aus diesem Grund ist die Landesauszeichnung auf fünf Jahre beschränkt und mit Auflagen für ihre Erneuerung verknüpft. „Wir haben sie als Anerkennung unserer Leistungen aber auch als Ansporn für die
Zukunft aufgenommen“, betont darum Bürgermeister Michael Obert aus Karlsruhe und unterstreicht: „Wichtig ist es, die Menschen mitzunehmen und ihnen zu zeigen, dass wir die Interessen der RadfahrerInnen ernst nehmen. Der Fahrradzähler ist dafür das richtige Signal.“

Mit der Landesauszeichnung will das Land jedoch nicht nur besondere Leistungen für die Fahrradförderung honorieren, sondern auch Anreize für andere Kommunen setzen, die positiven Beispiele nachzuahmen. Ein Ziel der Landespolitik sei es, den Anteil des Radverkehrs am Verkehrsaufkommen landesweit und in den einzelnen Kommunen zu verdoppeln, so Minister Hermann. Um diese Zielsetzung zu erreichen, hat das Ministerium ein RadKULTURProgramm entwickelt, in dessen Rahmen verschiedene Maßnahmen und Aktionen auf Landesebene und in ausgewählten Modellkommunen umgesetzt werden. Minister Hermann macht deutlich: „Gerade in den Kommunen gilt es eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur zu entwickeln und zukünftig zu stärken. Aus diesem Grund halten wir selbstverständlich auch an der Auszeichnung der Fahrradfreundlichen Kommunen fest.“

Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) können sich ihre Anstrengungen und Erfolge in der Radverkehrsförderung somit auch in den kommenden Jahren vom Land zertifizieren lassen. Eine Prüfkommission aus Mitgliedern des Landesbündnisses ProRad, in dem sich verschiedene Vertreter von Einrichtungen und Verbänden aus Praxis und Wissenschaft zusammengeschlossen haben, prüft und bewertet die Angaben der Städte in den umfangreichen Antragsfragebögen und macht sich auch vor Ort ein Bild von der Radverkehrssituation. Ausschlaggebend für die Bescheinigung der Fahrradfreundlichkeit ist dabei insbesondere der Beweis eines zielgerichteten Gesamtkonzepts für eine nachhaltige und ambitionierte Radpolitik.

Weitere Informationen zur Auszeichnung und der AGFK-BW finden sich unter:
„www.fahrradland-bw.de“.
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Ozon-Telefon ab 1. Mai wieder in Betrieb
Das Ozon-Telefon ist wieder ab 1. Mai bis Ende September als
Serviceangebot fĂĽr die Freiburgerinnen und Freiburger in Betrieb.

Unter der Telefonnummer: 77555 können Bürgerinnen und
Bürger die aktuellen Ozonwerte abfragen. Täglich um 9.30 Uhr,
12.30 Uhr, 15.30 Uhr und 18.30 Uhr wird der Ansagetext mit den
neuesten Messwerten aus Freiburg aktualisiert.

Überschreiten die Messwerte 180 µg/m3 Ozon, spricht das
Umweltschutzamt eine Ozon-Warnung aus und empfiehlt,
ungewohnte und körperlich anstrengende Tätigkeiten im Freien
zu vermeiden, auf das Autofahren zu verzichten und stattdessen
öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.
 
 

ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung - Essen genießen
 
ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung - Essen genießen
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL – Essen genießen gibt es seit dem 20. April 2012. Das Heft ist im Handel für 5,00 Euro erhältlich.

Anständig essen: Kennen Sie den Unterschied zwischen Nahrungsmitteln und Lebensmitteln? Nahrungsmittel sind Convenienceprodukte und Fertiggerichte. Sie werden von der Nahrungsmittelindustrie hergestellt, machen satt und schmecken nicht schlecht – auch wenn für den Geschmack oft Aromen und Geschmacksverstärker sorgen. Lebensmittel sind beste Zutaten; sie stehen für all das, was wir mit gutem Essen verbinden: verführerischer Geruch, natürlicher Geschmack. Alles, was man zu Lebensmittel wissen sollten, lesen Sie im neuen ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung. Erfahren Sie auch, warum wir uns beim Essen keinen Stress machen müssen, sondern ganz entspannt genießen sollten. ÖKO-TEST verrät zudem, wie Anbieter den Wunsch nach mehr Natürlichkeit auf dem Teller schamlos ausnutzen und wie Verbraucher den Schwindel erkennen können.

Aus dem Inhalt

• Clean Labels: Immer mehr Nahrungsmittel werben damit, „ohne Zusatzstoffe“ auszukommen. Denn E-Nummern haben einen schlechten Ruf. ÖKO-TEST ist der Frage nachgegangen, was stattdessen in Dosen und Tüten gemixt wird.

• Gesunde und ausgewogene Ernährung: An manchen Lebensmitteln kann man sich satt essen und nimmt doch nicht zu. Andere hingegen schlagen schnell zu Bauche. Es kommt eben auf die richtige Mischung an. ÖKO-TEST erklärt, auf was zu achten ist.

• Alte Sorten und Rassen: In Supermärkten gibt es meist nur wenige Apfelsorten und lediglich ein paar Tomaten- und Kartoffelsorten. Dabei hat die Natur viel mehr zu bieten. Engagierte Landwirte bauen in Vergessenheit geratene Gemüse und Früchte wieder an oder züchten alte Tierrassen. Nicht nur, um die Sorten zu erhalten, sondern vor allem weil sie oft hervorragend schmecken.

• Verpackungsschwindel: Ständig kommen Produkte in neuer Aufmachung daher oder erscheinen als XXL-Packung günstig. Doch verschenkt wird nichts. Oft steigt mit der Füllmenge auch der Preis. Oder es gibt weniger Inhalt für das gleiche Geld.

• Bio-Fleisch: Auch wenn die konventionellen Erzeuger nicht müde werden zu behaupten, Fleisch aus Massentierhaltung sei hochwertig – artgerechte Tierhaltung sieht anders aus. Sie respektiert das Tier mit all seinen Bedürfnissen. Schweine, Rinder und Geflügel haben mehr Platz und Auslauf, bekommen anderes Futter und weniger Medikamente.
 
 

Leipzig: Geburten bei WeiĂźgesichtssaki und Dikdik
WeiĂźgesichtssaki mit Nachwuchs / Foto: Zoo Leipzig
 
Leipzig: Geburten bei WeiĂźgesichtssaki und Dikdik
In der Tropenerlebniswelt Gondwanaland im Zoo Leipzig sind zwei Jungtiere zur Welt gekommen. Zum einen haben die Weißgesichtssakis (Pithecia pithecia) Nachwuchs bekommen. Das Jungtier, geboren am 16. März, ist an Mutter Astras Bauch hängendbereits im Gehege unterwegs und für die Besucher zu sehen. Während die Weißgesichtssakis in den Bäumen der weitläufigen Anlage klettern, können im Wasserdie Riesenotter mit ihren Jungtieren beim Schwimmen beobachtet werden. Zum anderen ziehen die Dikdiks (Madoqua kikii) ein Jungtier auf, das am 10. April 2012 geboren wurde. Die Besucher erhalten an der Sichtscheibe des Geheges seltene Einblicke in das Aufzuchtverhalten dieser afrikanischen Zwergantilopen, da die Elterntiere bereits zu diesem frühen Zeitpunkt den Aufenthalt im Schaugehege favorisieren. Mit den Nachzuchten bei den bedrohten Tierarten Weißgesichtssaki und Riesenotter beteiligt sich der Zoo Leipzig erfolgreich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP).
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KlimaschutzAkademie fĂĽr Schulklassen startet
Mit einer ersten Veranstaltung an einer Grundschule startet diese Woche die KlimaschutzAkademie des Planetenkinder e.V. für Schulklassen in Freiburg. Zu den vier Themenkreise „Energie“, „Verkehr“, „Konsum“ und „Ernährung“ bietet die KlimaschutzAkademie Schulklassen zwischen Stufe 3 und Stufe 11 abwechslungsreiche und spannende Projektstunden im Klassenzimmer an: „Stromfresserjagd“, „Klimafreundlich durchstarten“, „Plastik Planet“ und „VollweLtkost – nachhaltig gut essen“. Pro Projektthema kommen 10 Klassen in den Genuss einer Förderung, das heißt, sie müssen nicht für die gesamten Kosten aufkommen, sondern nur einen kleinen Eigenbeitrag von 2 Euro pro SchülerIn für eine Doppelstunde entrichten. Etliche Plätze sind noch frei, Klassen können sich jetzt unter www.planetenkinder.de anmelden. Während die „Stromfresserjagd“ vom Umweltschutzamt der Stadt Freiburg gefördert wird, ist „Klimafreundlich durchstarten“ ein Kooperationsprojekt des Planetenkinder e.V. mit dem VCD; „Plastik Planet“ wird in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Freiburg und „VollweLtkost – nachhaltig gut essen“ mit der Initiative Ma(h)l vegetarisch durchgeführt. Mehr Infos unter www.planetenkinder.de/klimaschutzakademie.
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Unser tägliches Brot
Brot ist in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes "in aller Munde". Von 20 Deutschen essen 19 (94 Prozent) täglich Brot, der Durchschnittsbürger verbraucht rund 85 Kilogramm Backwaren jährlich. Damit liegen wir weit über dem EU-Durchschnitt von 66 Kilogramm pro Jahr. Kein Wunder, dass es in Deutschland über 300 verschiedene Brotsorten gibt.
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369 370 371 372 373 


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