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Verschiedenes

UGB-Forum 1/2012
 
UGB-Forum 1/2012 "Vegan – mehr als ein Trend?"
Eine vegane ErnĂ€hrung kann viele Probleme lösen: Sie trĂ€gt zum Klimaschutz bei und schĂŒtzt vor Stoffwechselkrankheiten, eine problematische Tierhaltung entfĂ€llt und schmecken tut sie auch. Andererseits ist sie als DauerernĂ€hrung nicht ganz so ideal: Ohne zusĂ€tzliches Vitamin B12 geht es beispielsweise nicht. Welche gesundheitlichen Vorteile eine vegane ErnĂ€hrung dennoch bietet und auf welche NĂ€hrstoffe besonders geachtet werden muss, verrĂ€t die neuste Ausgabe des UGB-FORUM mit dem Schwerpunkt "Vegan – mehr als ein Trend?" Das Heft nimmt die Motive unter die Lupe, die fĂŒr eine Lebensweise ohne tierische Produkte sprechen. Ethikforscher stellen angesichts des Welthungers und skandalöser VerhĂ€ltnisse in der Massentierhaltung die Frage, ob der Verzehr von Fleisch moralisch ĂŒberhaupt vertretbar ist. Andererseits gibt der ErnĂ€hrungsökologe Karl von Koerber zu bedenken, dass bei einer rein pflanzlichen ErnĂ€hrung die weltweit vorhandenen GrĂŒnflĂ€chen nicht fĂŒr die Nahrungsproduktion genutzt werden könnten. DarĂŒber hinaus berichtet eine Mutter, was es fĂŒr die Familie bedeutet, wenn die pubertierende Tochter plötzlich alles Tierische vom Speiseplan verbannt....

Preis: 8,50 Euro (zzgl. Versand)

Die Themen im Überblick:

BeweggrĂŒnde und Motive - Wieso vegan?
Vegane ErnĂ€hrung: Ein Plus fĂŒr die Gesundheit
Fleischkonsum: Wo bleibt die Moral?
Interview: Vegan am Familientisch
Klima und WelternÀhrung: Weniger Fleisch ist angesagt
Vegetarierbund macht sich Veganer stark

außerdem:
Fruchtzucker: Schlechter als sein Ruf
SelbststÀndigkeit: Klarheit finden
Akupressur: Die richtigen Punkte helfen heilen
Hafer: Primus unter den Körnern
Tipps: Workout fĂŒr die Stimme

zu beziehen hier
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Mit der NAJU und Arla entdecken Kinder die Wunderwelt Wiese
Große Aktionswoche fĂŒr kleine Wiesenforscher im September

Berlin, 29.5. - Der NABU, seine Jugendorganisation die NAJU und das Molkereiunternehmen Arla Foods setzen ihre erfolgreiche Kooperation fort. Durch das gemeinsame Projekt „Kinder entdecken die Natur werden auch dieses Jahr wieder Tausende Kinder die Natur entdecken und erforschen. Den Höhepunkt bildet eine bundesweite Aktionswoche im September, bei der alle Kinder aus NAJU-Gruppen, Kitas und Schulklassen die Wunderwelt Wiese entdecken werden. Die Erstellung von Aktionsmaterial fĂŒr KindergĂ€rten und Schulen ist Teil des Projekts. Es wird von UmweltpĂ€dagogen der NAJU konzipiert und bĂŒndelt Anregungen, Informationen und Anleitungen fĂŒr Experimente, Spiele und Aktionen in der Natur. Alle an der Aktionswoche teilnehmenden Kindergruppen werden von der NAJU mit kostenlosem Umweltbildungsmaterial unterstĂŒtzt.

FĂŒr die Aktionswoche wurde ein Aktionspaket geschnĂŒrt, das Kindern mit Spaß und Information den Lebensraum Wiese nĂ€her bringt. Auf Aktionskarten werden die wichtigsten Wiesenbewohner erlĂ€utert und kleine Forscheraufgaben gestellt. FĂŒr Kindergruppenleitungen liegt jedem Paket die neue BroschĂŒre „Kinder entdecken die Natur - Wiese bei. Darin sind Aktionstipps enthalten, mit denen Gruppenleitungen Kindern den Lebensraum Wiese schnell, kreativ und spannend vermitteln können.

„Die Aktionswoche bringt Kinder raus in die Natur und zeigt ihnen, wie artenreich und vielfĂ€ltig Wiesen sind. Es gibt unendlich viel Spannendes darin zu entdecken", so Melanie Jurthe vom NAJU-Bundesvorstand ĂŒber das gemeinsame Projekt. Ebenso glĂŒcklich zeigt sich der Projektpartner: „Wir freuen uns, dass wir die Partnerschaft mit dem NABU/der NAJU und das Projekt "Kinder entdecken die Natur" auch in diesem Jahr fortsetzen können. Es liegt uns bei Arla am Herzen, dass Kinder die Möglichkeit bekommen, zu erleben, wie spannend und vielfĂ€ltig die Natur sein kann!, so Matthias Brune, Marketing Director Arla Foods.

Die Aktionswoche findet vom 24.-30. September statt. Damit alle Gruppen genug Vorbereitungszeit haben, kann das kostenlose NAJU-Aktionspaket ab sofort unter www.NAJU.de oder per Post bestellt werden.

NAJU im NABU
Kinder entdecken die Natur
CharitĂ©straße 3
10117 Berlin
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Saola-Rind bleibt Mysterium
Ein Saola ist in die Kamerafalle getappt. © William Robichaud / WWF
 
Saola-Rind bleibt Mysterium
WWF warnt vor Aussterben der kaum erforschten Waldrinder

Blutegel helfen Wissenschaftler bei Erforschung.

Hanoi/Berlin - Auch zwei Jahrzehnte nach der sensationellen Entdeckung der bis dahin unbekannten Paarhufer-Spezies Saola in Vietnam bleiben die seltenen Tiere mit den bis zu 50 Zentimeter langen Hörnern ein weitgehendes Mysterium. Bisher wurden nur einige wenige Individuen lebend in freier Wildbahn gesichtet. Die Umweltschutzorganisation WWF, die das Saola 1992 auf einer gemeinsamen Expedition mit dem vietnamesischen Fortministerium vor 20 Jahren entdeckt hat, warnt nun davor, dass die Art aussterben könnte, bevor sie ĂŒberhaupt richtig erforscht sei. „Das Saola ist nicht nur eine der spektakulĂ€rsten, zoologischen Entdeckungen der vergangenen 50 Jahre sondern stellt auch ein großes Mysterium dar. Wir wissen bis heute kaum etwas ĂŒber Lebensweise und PopulationsgrĂ¶ĂŸe“, sagt Stefan Ziegler, WWF-Artenschutzreferent. Die letzte bestĂ€tigte Aufnahme eines Saolas in freier Wildbahn stammt von einer Fotofalle aus dem Jahr 1999. Ein Exemplar, das 2010 von Dorfbewohnern in Laos gefangen wurde, verstarb wenige Tage spĂ€ter.

Der Lebensraum der Waldrinder, die Annamiten-Region, erstreckt sich ĂŒber die Grenzregion zwischen Laos und Vietnam. WĂ€hrend auf laotischer Seite vor allem der illegale Holzeinschlag den Lebensraum bedrohe, stellten Wilderei und Jagd auf der vietnamesischen Seite ein Problem dar, so der WWF. Um das Saola vor dem Aussterben zu bewahren, wurde in den beiden LĂ€ndern ein Netz aus Schutzgebieten und Korridoren eingerichtet. Außerdem bekĂ€mpfen Behörden und WWF gemeinsam die grassierende Wilderei. Allein in dem Saola Nature Reserve der vietnamesischen Provinz Thua Thien Hue wurden seit Februar 2011 mehr als 12.500 Schlingen unschĂ€dlich gemacht und nahezu 200 illegale Jagd- und HolzfĂ€llercamps aufgespĂŒrt.

Parallel dazu versuchen Wissenschaftler mehr ĂŒber PopulationsgrĂ¶ĂŸe, Wanderrouten und Lebensweise der Waldrinder herauszufinden, um mit Hilfe neuer Erkenntnisse die Schutzmaßnahmen verbessern zu können. „Optimistische SchĂ€tzungen gehen von einigen hundert Saolas aus. Die PopulationsgrĂ¶ĂŸe könnte sich jedoch auch bereits nur noch im zweistelligen Bereich bewegen", so Stefan Ziegler. Um akkurater BestandsschĂ€tzungen vornehmen zu können, sammeln die Wissenschaftler jetzt landlebende Blutegel im potentiellen Saola-Lebensraum. Im Labor kann dann untersucht werden, ob die Parasiten in den vergangenen Monaten Saola-Blut zu sich genommen haben. Von der Anzahl der positiven Befunde, lassen sich nach Abschluss des Projekts RĂŒckschlĂŒsse auf die tatsĂ€chliche Saola-BestandsgrĂ¶ĂŸe ziehen.
 
 

 
„Kommunalwald braucht eine sichere Zukunft“
NABU und DStGB stellen acht Thesen zur Zukunft des Kommunalwaldes vor

Berlin – Der NABU und der Gemeinsame Forstausschuss „Deutscher Kommunalwald“ haben heute anlĂ€sslich des Symposiums „Zukunft gestalten im Kommunalwald“ acht Thesen zur Entwicklung des Kommunalwaldes vorgestellt. Mit ihnen wollen NABU und DStGB auf die Herausforderungen aufmerksam machen, die die KommunalwĂ€lder in naher Zukunft erwarten. „Wie es unseren KommunalwĂ€ldern ergeht, hĂ€ngt nicht nur entscheidend vom Klimawandel und der Energiewende ab, sondern auch von der kĂŒnftigen Haushaltslage der Kommunen“, erklĂ€rte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

StĂ€dte und Gemeinden besitzen rund ein FĂŒnftel der WaldflĂ€che in Deutschland. Der Kommunalwald erfĂŒllt dabei eine Vielzahl verschiedener Funktionen. Er liefert nicht nur entscheidende Rohstoffe und EnergietrĂ€ger, sondern dient auch der Erholung und der Umsetzung wichtiger Naturschutzziele. Angesichts der wachsenden Herausforderungen und Verschuldung von StĂ€dten und Gemeinden drohen dem Wald- und Naturschutz jedoch entscheidende Einschnitte. Damit der Spagat zwischen den verschiedenen AnsprĂŒchen an den Kommunalwald gelingen kann, fordern NABU und DStGB sichere Rahmenbedingungen fĂŒr Kommunen und Waldgebiete und warnen davor, in Zukunft am Schutz des Waldes zu sparen.

„Mit unseren gemeinsamen Thesen wollen wir Politik und Gesellschaft die Dringlichkeit verdeutlichen, mit der in Zeiten finanzieller und ökologischer Herausforderungen Sicherheiten fĂŒr den Wald geschaffen werden mĂŒssen. Mit unseren Thesen wollen wir konkrete Wege aufzeigen, die die Zukunft des Waldes auf sichere Beine stellen“, so Verbandsdirektor Winfried Manns, Vorsitzender des Gemeinsamen Forstausschusses „Deutscher Kommunalwald“ im Deutschen StĂ€dte und Gemeindebund (DStGB).

Aus Sicht des NABU und des DStGB gehören dazu neben angepassten WildbestÀnden auch eine Weiterentwicklung der Verwertungsmöglichkeiten von Laubholz, eine sichere und ausreichende Finanzierung des europÀischen Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000 und die Beteiligung der Bevölkerung an den Zielen und Inhalten der Kommunalwaldbewirtschaftung.

Auch die Kommunen stellten aus ihrer Sicht LösungsansĂ€tze fĂŒr die Zukunft des Waldes dar. So zeigten sechs Regionen Ideen, die von der GrĂŒndung von Waldgenossenschaften ĂŒber verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten von Schutzgebieten, den Ausbau der erneuerbaren Energien im Wald bis hin zur BĂŒrgerbeteiligung und das Thema Wald im Schulunterricht reichten.

Das Symposium findet im Rahmen des Projektes „Zukunft gestalten im Kommunalwald“ statt und wird vom Bundesamt fĂŒr Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums fĂŒr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

Das ausfĂŒhrliche Thesenpapier kann unter www.nabu.de/kommunalwald heruntergeladen werden.
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NABU-Umweltpreis „GrĂŒner Einkaufskorb”: Startschuss fĂŒr Bewerbungsrunde 2012
Tschimpke: Herausragende Umweltschutz-Pioniere im Einzelhandel gesucht

Berlin – Nachhaltiger Konsum entscheidet sich am Verkaufsort, so lautet die Botschaft des diesjĂ€hrigen „GrĂŒnen Einkaufskorbs“, dem NABU-Umweltpreis fĂŒr engagierte LebensmittelhĂ€ndler. MĂ€rkte, die ihre Regale mit saisonalen, regionalen und umweltfreundlichen Waren fĂŒllen, machen es fĂŒr Verbraucherinnen und Verbraucher leichter, ökologisch einzukaufen. Der Verband zeichnet auch 2012 LebensmittelmĂ€rkte aus, die durch ihr Warenangebot den Kauf von umweltfreundlichen Produkten in besonderem Maße fördern. „Mit der Auszeichnung wollen wir einerseits besonderes Engagement belohnen und andererseits Handelsunternehmen dazu ‚anstiften‘, sich fĂŒr nachhaltigen Konsum einzusetzen. Bewerben können sich alle HĂ€ndler, egal ob kleiner Dorfladen, Discounter oder großer Biosupermarkt“, erklĂ€rte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Preise werden in den drei Kategorien „Filialen der großen Lebensmittelketten“, „SelbststĂ€ndige LebensmittelmĂ€rkte“ und „BiolebensmittelmĂ€rkte“ vergeben. ZusĂ€tzlich ist in diesem Jahr ein Sonderpreis fĂŒr Vertriebslinien ausgeschrieben. Bewertet wird herausragendes Engagement beim Verkauf von umweltfreundlichen GetrĂ€nkeverpackungen.

Mit der Auswahl und PrĂ€sentation der Produkte leistet der Lebensmitteleinzelhandel einen entscheidenden Beitrag dazu, ob Verbraucherinnen und Verbraucher auf umweltfreundliche Produkte aufmerksam werden und sie in den Einkaufskorb legen. „Zwei von drei Verbrauchern entscheiden erst an der Ladentheke, welche Schokolade sie kaufen. Umso wichtiger ist es, dass gerade Produkte mit Umweltsiegeln wie Bio, FSC, Blauer Engel und Fair Trade den Großteil des Sortiments ausmachen“, erlĂ€uterte NABU-Umweltexpertin Indra Enterlein zur Motivation und Verleihung der Auszeichnung „GrĂŒner Einkaufskorb“. Der ausgefĂŒllte Teilnahmebogen kann bis zum 3. September 2012 im Rahmen des Wettbewerbs zum GrĂŒnen Einkaufskorb eingereicht werden. Über die Sieger entscheidet eine Jury aus Einzelhandels- und Umweltexperten. Den Gewinnern des Wettbewerbs wird im festlichen Rahmen mit GĂ€sten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der „GrĂŒne Einkaufskorb 2012“ verliehen. Den ausgezeichneten MĂ€rkten winkt als Hauptpreis nicht nur der ansehnliche Award, sondern auch ein Kochevent mit BioSpitzenkoch Tino Schmidt.
 
 

 
Weltmilchtag am 1. Juni
Vegetarierbund (VEBU) zeigt die besten pflanzlichen Alternativen zu Tiermilch

Es gibt viele GrĂŒnde, warum Menschen auf Tiermilch verzichten oder den Konsum von Milchprodukten einschrĂ€nken. Tierschutz, UnvertrĂ€glichkeiten – vor allem Laktoseintoleranz – und weitere gesundheitliche Aspekte sind die hĂ€ufigsten Motive.

Berlin. 24.05.2012. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass ein hoher Milchkonsum weder das Osteoporoserisiko senkt, noch die Knochengesundheit von Kindern und Jugendlichen signifikant verbessert. „Zudem gibt es Hinweise darauf, dass der Verzehr von Milch und Milchprodukten das Risiko fĂŒr die Entstehung verschiedener Erkrankungen erhöhen kann. Hierzu zĂ€hlen Prostatakrebs, Autoimmunerkrankungen wie Typ 1-Diabetes sowie Adipositas bei Kindern und Jugendlichen“, so Dr. Markus Keller, Leiter des Instituts fĂŒr alternative und nachhaltige ErnĂ€hrung (IFANE). Der Verzehr von Milch und Milchprodukten ist fĂŒr die menschliche Gesundheit nicht zwingend notwendig. „Eine ausreichende Kalziumversorgung kann auch durch regelmĂ€ĂŸigen Konsum von kalziumreichen pflanzlichen Lebensmitteln, wie Sesam(mus), NĂŒsse und Mandeln, GrĂŒnkohl und Amaranth sowie kalziumreiche MineralwĂ€sser und angereicherte Pflanzenmilche sichergestellt werden“, so der ErnĂ€hrungswissenschaftler weiter.

Viele Verbraucher wissen nicht, wie groß die Auswahl an pflanzlichen Tiermilchalternativen ist und dass diese zum Kochen und Backen ebenso wie Tiermilch verwendet werden können. Sebastian Zösch, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Vegetarierbund Deutschland (VEBU): „Pflanzliche Milchalternativen gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, weshalb sie nicht nur Menschen mit UnvertrĂ€glichkeiten oder vegan lebenden Menschen eine gesunde und abwechslungsreiche Option bieten.“

Der Vegetarierbund zeigt die besten Tiermilch-Alternativen:

Sojamilch
Sojamilch ist die bislang am weitesten verbreitete Alternative zu Tiermilch. Sie sieht aus wie Mich und ist genauso vielfĂ€ltig einsetzbar. Sojamilch wird aus Sojabohnen hergestellt und hat einen hohen Proteingehalt, wenig Fett (2 Prozent) und ist cholesterinarm. AbhĂ€ngig von der Marke kann Sojamilch mit Zusatzstoffen angereichert sein und schmeckt dementsprechend unterschiedlich. Es gibt sie mittlerweile in zahlreichen verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Vanille, Schokolade, Banane oder Latte Macchiato. Sojamilch kann zu Joghurt, Schlagsahne, Mayonnaise, Eis, Pudding und Tofu weiterverarbeitet werden. Da Sojamilch rein pflanzlich ist, eignet sie sich fĂŒr Menschen mit MilchzuckerunvertrĂ€glichkeit (Laktoseintoleranz) und vegan lebende Menschen.

Getreidemilch
Getreidemilch wird aus fermentiertem Getreide oder aus Mehl hergestellt, z.B. aus Reis, Hafer, Dinkel, Roggen oder Einkorn. Viele SupermÀrkte bieten mittlerweile auch MixgetrÀnke an, wie Soja-Reis-Drinks. Der NÀhrwert ist abhÀngig von der verwendeten Getreideart und kann mit dem von Kuhmilch in Bezug auf Vitamine und Mineralstoffe verglichen werden, nicht jedoch auf den Gehalt an Proteinen. Getreidemilch enthÀlt wenig gesÀttigte FettsÀuren
und keine Laktose; sie ist daher bei Laktoseintoleranz zu empfehlen. Ein weiteres Plus: Die Produktion von Getreidemilch belastet die Umwelt weniger als die Herstellung von Kuhmilch oder der Transport von Sojabohnen, soweit diese nicht lokal angebaut werden.

Mandelmilch
Mandelmilch ist eine weitere, gesunde Alternative zu Tiermilch, die man auch leicht selber herstellen kann. Mandelmilch kann entweder aus gequollenen, blanchierten und geschĂ€lten Mandeln hergestellt werden, indem diese mit Hilfe eines Mixers in Wasser zerkleinert werden. Oder indem man weißes Mandelmus (das in Reform- und NaturkostlĂ€den erhĂ€ltlich ist) in Wasser aufgelöst. Der Geschmack erinnert an flĂŒssiges Marzipan.

Kokosmilch
Kokosmilch wird vorzugsweise zur Zubereitung von Reisgerichten und SĂŒĂŸspeisen verwendet. Sie gibt den Gerichten einen typisch exotischen Geschmack. Der hohe Fettgehalt wirkt sehr cremig.

Bezugsquellen: Eine große Auswahl an pflanzlichen Tiermilch-Alternativen bieten vegetarische/vegane Online-Shops (www.alles-vegetarisch.de) BiolĂ€den und ReformhĂ€user aber auch immer mehr SupermĂ€rkte und DrogeriegeschĂ€fte an.

Haltung von MilchkĂŒhen:
Viele sogenannte „MilchkĂŒhe“ fristen ihr Leben auf Spaltenböden in StĂ€llen, ohne je eine Weide oder das Sonnenlicht gesehen zu haben. HĂ€ufig werden die Tiere ohne BetĂ€ubung enthornt. Diese Prozedur ist fĂŒr die Tiere sehr schmerzhaft. WĂ€hrend weibliche KĂ€lbchen geschlachtet oder fĂŒr die Milchproduktion gezĂŒchtet werden, werden die mĂ€nnlichen KĂ€lber den MĂŒttern oft schon am Tag nach der Geburt entrissen und zur Produktion von Kalbfleisch gemĂ€stet. Heutige MilchkĂŒhe sind so ĂŒberzĂŒchtet, dass sie zehnmal mehr Milch geben, als es natĂŒrlich wĂ€re. Dies fĂŒhrt zu schmerzhaften EuterentzĂŒndungen (Mastitis), welche mit Medikamenten behandelt werden mĂŒssen.
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Fahrradtaxi rollt kostenlos bei Pfingstsportfest Stegen
Spenden fĂŒr Jugendarbeit des Sportvereins erwĂŒnscht

Stegen (ft). Das Fahrradtaxi aus Freiburg rollt erstmals am Pfingstsportfest des Sportvereins Stegen. Zum 50-jĂ€hrigen Bestehen des Vereins wird das Fahrradtaxi als Geschenk fĂŒr den Verein am Pfingsmontag, 28.Mai 2012, 12 Uhr bis 17 Uhr, am SportplatzgelĂ€nde wĂ€hrend des Kinder- und Familientages kostenlos rollen.

Damit verbunden, so der Leiter von Fahrradtaxi Freiburg, Matthias Reinbold, sei die Bitte bei den Fahrten fĂŒr die erfolgreiche Jugendarbeit des Sportvereins zu spenden.

Das Pfingstsportfest des Sportvereins Stegen findet seit Jahren immer ĂŒber das Pfingstwochenende in Stegen statt.

Mehr zum Programm unter www.pfingstsportfest.com.
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Buchtipp: Susanne Storck
 
Buchtipp: Susanne Storck "Abgefahren"
Auf dem Rad durch Deutschland – mit wenig Geld und viel GepĂ€ck

Wer Ballast abwirft, wird reich beschenkt. Das ist die Quintessenz, die die Journalistin Susanne Storck aus ihrer siebenwöchigen Reise mit dem Fahrrad durch SĂŒddeutschland – und letztlich zu sich selbst – zieht.

Gestartet mit 16 Kilo GepĂ€ck und 400 Euro Bargeld, fĂ€hrt sie auf ihrem Rad in 51 Tagen 2.716 Kilometer durch Deutschland. So ließe sich Susanne Storcks Buch in nackten Zahlen zusammenfassen.

Doch damit wÀre nichts von dem ausgesagt, was diese Rundfahrt zu einem besonderen Erlebnis gemacht hat: die Warmherzigkeit vieler Mitmenschen, der Luxus einer Nacht im Freien unter einem sternenklaren Himmel oder eines Kaffees am Morgen, den Storck zu schÀtzen gelernt hat.

Die Journalistin beschreibt ihre Radtour von MĂŒlheim an der Ruhr, am Rhein entlang, bis zum Bodensee, weiter durch SĂŒddeutschland, ThĂŒringen und Hessen zurĂŒck nach NRW und wird dabei zur Weltenbummlerin im eigenen Land. Sie gewinnt einen völlig neuen Blick auf die Schönheit ihrer Heimat und SehenswĂŒrdigkeiten, die sie als Autofahrerin nicht wahrgenommen hatte.

Ihr Antrieb dabei ist pure Abenteuerlust. Sie nutzt eine neunwöchige Auszeit im Beruf, um ohne Zeitdruck und Verpflichtungen unterwegs zu sein und Land und Leute zu erleben. Den intensiven Kontakt mit der Bevölkerung stellt sie durch das schmale Reisebudget von 400 Euro sicher. Denn dies zwingt sie dazu, sich unterwegs um Gelegenheitsarbeiten und gĂŒnstige Übernachtungsmöglichkeiten zu kĂŒmmern. Dabei macht sie auch ihre erste Bettelerfahrung.

Bei alldem begegnen ihr wildfremde Menschen mit einer Gastfreundschaft, wie sie es sich nie hĂ€tte trĂ€umen lassen. Storck verdingt sich als Erntehelferin auf einem Bauernhof sowie einem Weingut und bĂŒgelt in einem Hotel die WĂ€sche, um dort gĂŒnstiger ĂŒbernachten zu können. Im AllgĂ€u, wo sie auf 1000 Meter Höhe strampeln muss, kommt sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Ihre TrĂ€nen, die vor Erschöpfung fließen, mischen sich mit dem tagelangen Dauerregen. Sie ist kurz davor zu kapitulieren und ihre Reise mit dem Zug zu beenden. Doch Storck besiegt ihren inneren Schweinehund, wohl wissend, dass sie ihre Entscheidung nach den ersten Metern im Zug bereuen wĂŒrde.

„Abgefahren“ ist ein Buch, das dazu motiviert, selbst einmal ausgetretene Pfade zu verlassen. Denn auch wenn sich jeder im Internet surfend ĂŒber einen der schönsten NaturcampingplĂ€tze Deutschlands oder die Feinheiten der Winzerei schlau machen kann – das virtuelle Leben kann das wirklich Erlebte niemals ersetzen.

Sportwelt Verlag 2011, 114 Seiten, EUR 9,95
ISBN 978-3-941297-02-9

Auch als Ebook erhÀltlich.
 
 



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