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Verschiedenes

 
Negativen Folgen durch Einschnitte in die Solarförderung für Freiburg
OB Dieter Salomon warnt vor negativen Folgen fĂĽr Investoren und Anlagenbetreiber durch geplante Einschnitte in die
Solarförderung: „Die Energiewende und der Ausstieg aus der Atomenergie ist nur mit mehr erneuerbaren Energien zu schaffen!“

Verständnis für strukturelle Veränderungen und Anpassung der EEG-Einspeisevergütungen aufgrund sinkender Preise für Solaranlagen

Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon befürchtet, dass die jetzt von der Bundesregierung geplante Absenkung der Einspeisevergütung für solar produzierten Strom negative Auswirkungen für den Bau weiterer Großanlagen sowie für Produktions- und Dienstleistungsunternehmen der Solarwirtschaft haben kann. „Bei allem Verständnis für notwendige Veränderungen und für eine Anpassung der Solarförderung an sinkende Produktionspreise: Die zusätzlichen Einschnitte können zu einem Stopp vor allem bei ertragreichen Großanlagen und damit zu negativen Folgen für die Unternehmen am Standort Freiburg führen“ sagt Salomon. Die Bundesregierung hat sich nach Medienberichten darauf verständigt, dass für die Einspeisevergütungen nach dem „Erneuerbaren Energien Gesetz“ (EEG) über die bereits festgelegte generelle Absenkung von 15 Prozent weitere Abschläge zwischen 5 Prozent (für Kleinanlagen wie Hausdächer) und 15 Prozent (für Großanlagen) gelten sollen, so dass Großanlagen insgesamt mit bis zu 30 Prozent betroffen sind. Der Bund reagiert damit auf die in den letzten Jahren stark gesunkenen Anlagenpreise für Photovoltaikanlagen. Betroffen sind davon lediglich neue Anlagen, die ab April in Betrieb genommen werden; für bestehende gelten weiterhin die bisherigen Einspeisevergütungen.

Seit der Verabschiedung des EEG 2001 wird ab Inbetriebnahme die Einspeisevergütung 20 Jahre lang gezahlt und soll in dieser Zeit die Investitionskosten refinanzieren. Die Vergütungen für solar erzeugten Strom sind keine öffentlichen Leistungen, sondern werden von den Energieversorgungsunternehmen geleistet, in deren Netze Solarstrom eingespeist wird, und dort per Umlage auf die Strompreise für Verbraucher umgelegt. Im Durchschnitt machen sie für alle geförderten Arten der erneuerbaren Energien (nicht nur Solar) für einen vierköpfigen Haushalt rund 10 Euro monatlich bei der Stromrechnung aus.

Salomon bewertet es als einen richtigen Schritt, die Einspeisevergütungen kontinuierlich anzupassen und damit das im Grundsatz bewährte System flexibel zu gestalten. Gleichwohl dürfe dabei das übergeordnete Ziel nicht aus den Augen gelassen werden, den Anteil der erneuerbaren Energien weiter zu steigern. „Die politisch von allen Parteien gewollte Energiewende mit dem Ausstieg aus der Atomkraft ist dauerhaft nur zu schaffen, wenn verstärkt erneuerbare Quellen eingesetzt werden. In diesem Mix aus Wind, Wasser, Biomasse, Geothermie und Sonne ist die Solarenergie unverzichtbar.“ Auch die von der Stadt definierten Klimaschutzziele mit einer Senkung der CO2-Emissionen um 40 Prozent bis 2030 basieren zu einem Gutteil auf dem Baustein der erneuerbaren Energien. „Dafür brauchen die Anleger und Betreiber Planungssicherheit, um auch künftig noch in Solarenergie investieren zu können“, sagt Salomon. Und: Dauerhaft sei es nicht hinzunehmen, dass fast ausschließlich Privathaushalte sowie kleine und mittlere Betriebe die steigenden Kosten der EEGUmlage auf den Strompreis sollen. Unternehmen mit hohem Stromverbrauch sind von der EEG-Umlage ausgenommen – mittlerweile 6000 gegenüber 600 bei Inkrafttreten des Gesetzes
2001.


Die jetzt anstehenden Kürzungen betreffen vor allem Großanlagen, wie sie Ende 2011 auf der früheren Freiburger Mülldeponie Eichelbuck mit einer Leistung von 2,5 Megawatt in Betrieb gegangen ist. In der Summe erreichen die in Freiburg installierten Solaranlagen eine Gesamtleistung von rund 24 Megawatt. Unter den deutschen Großstädten belegt Freiburg damit einen Spitzenplatz.

Nachteilige Effekte befürchtet der Freiburger Oberbürgermeister auch für den Wirtschaftsstandort. Freiburg gehört mit zahlreichen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen zu den wichtigsten Standorten der Solarwirtschaft in Deutschland und ist Sitz des weltweit zweitgrößten Forschungsinstituts, des FraunhoferInstituts für Solare Energiesysteme (ISE) mit 1100 Beschäftigten. Dieter Salomon: „Der Boom des Solarstandorts Freiburg ist wesentlich durch das EEG getragen worden. ‚Solartechnologie made in Freiburg’ ist weltweit anerkannt. Diese Spitzenpositionen wollen wir wahren und sichern.“
 
 

Schwarz-gelbes Trauerspiel in Sachen Energieeffizienz und Photovoltaik
Foto (c) WWF
 
Schwarz-gelbes Trauerspiel in Sachen Energieeffizienz und Photovoltaik
WWF sieht deutliche Mängel in schwarz-gelbem Kompromisspaket zur Energiewende

Berlin - Nach monatelangem Streit haben sich die Minister Philipp Rösler und Norbert Röttgen auf eine Position zur Absenkung der Solarförderung und zum Entwurf der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie geeinigt. Für den WWF handelt es sich dabei um ein energiepolitisches Trauerspiel.

Die angestrebte Kürzung der Einspeisevergütung für die Photovoltaik schieße deutlich über das Ziel hinaus. Die Prinzipien von monatlichen und einmaligen Absenkungen seien zwar nachvollziehbar, die konkrete Ausgestaltung sei jedoch überzogen. „Es ist sinnvoll, bei den Zuschüssen für die Branche die enormen Kostensenkungen der vergangenen Jahre zu berücksichtigen. Die jetzt vorgelegten Einschnitte bergen das Risiko, die Erfolgsgeschichte des Solarstroms in Deutschland abzuwürgen“, bemängelt Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. Besonders kritisch sei, dass sich die Regierung vom bisherigen Ziel, die Photovoltaik kontinuierlich um 3000 Megawatt pro Jahr auszubauen, verabschiedet habe. Die Regierung will jetzt das Ausbauziel ab 2014 von Jahr zu Jahr um 400 Megawatt senken. „Das ist ein Abschied auf Raten vom Ausbau der Solarenergie. Im Kontext der beschlossenen Energiewende ist dies nicht nachvollziehbar“, so Eberhard Brandes.

Der WWF kritisiert darüber hinaus die Position der Bundesregierung zur EU-Energieeffizienzrichtlinie. Vor allem der Vorstoß, den von der EU vorgeschlagenen verpflichtenden Energieeffizienzmechanismus zu kassieren, stößt auf deutliche Kritik. „Setzt sich die Bundesregierung mit diesem Vorschlag durch, würde die europäische Energieeffizienz-Richtlinie eines Großteils ihrer Wirkung beraubt. Die Minister torpedieren eine europaweite Harmonisierung von ambitionierten energie- und klimapolitischen Zielen und Maßnahmen“, betont Eberhard Brandes. Eine Analyse des WWF zu den Folgen der Ministervorschläge zeigt, dass die unter den Mitgliedstaaten stark abweichenden Rahmendaten hinsichtlich Energieverbrauch und Wirtschaftswachstum durch die Vorschläge völlig negiert werden.

Der WWF prognostiziert, dass die EU ihre Energie- und Klimaziele bis 2020 verfehlt, sollte der heute vorgestellte Kompromiss umgesetzt werden. Besonders negativ sei, dass sich die Bundesregierung für die massive Anrechnung sogenannter „early actions“, also bereits in der Vergangenheit erfolgter Maßnahmen, einsetzt. Der WWF fordert die EU Kommission und den Europäischen Rat auf, den deutschen Vorschlag zurückzuweisen.
 
 

 
Rösler und Röttgen: Aus für die Solarenergie in Deutschland
Bundeswirtschaftsminister Rösler und Bundesumweltminister Röttgen haben sich auf den schlimmstmöglichen „Kompromiss“ zur Abschaffung der Solarenergie in Deutschland geeinigt.

Gemeinsame Pressemitteilung von des fesa e.V. und der Solar-BĂĽrger-Genossenschaft eG

Freiburg i.Br., 23 Februar 2012: Bundeswirtschaftsminister Rösler und Bundesumweltminister Röttgen haben sich auf eine Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes geeinigt. Dieses sieht eine drastische Kürzung des Ausbaus ab sofort und den nahezu gänzlichen Stopp des Ausbaus der Solarenergie bis 2020 vor.

Was lange nicht für möglich gehalten wurde, ist nun doch wahr geworden: Bundeswirtschaftsminister Rösler konnte sich mit seinen Forderungen zum Ausbremsen der Energiewende in der Koalition durchsetzen. Der Solarausbau soll auf zunächst 2,5 bis 3,5 Gigawatt gedeckelt werden (Ausbau 2011: 7,5 GW). Ab 2014 soll der Korridor jährlich um 400 Megawatt abgesenkt werden.

Hinzu kommen drastische Senkungen zum Teil über 30% der Einspeisevergütung schon im Frühjahr hinzu sowie eine Neubewertung der Anlagengrößen. So sollen kleine Anlagen nur noch 85% ihres erzeugten Stroms vergütet bekommen.

„Dies bedeutet nichts anderes als den Frontalangriff auf die Solarenergie zu einem Zeitpunkt, als diese sich in Rekordzeit zu einer nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvollen Energieform entwickelt hat“ sagt Nico Storz vom fesa e.V. „Aber dies ist es wohl gerade, was den großen Energiekonzernen Angst macht. Wenn diese Vorschläge so durchkommen, werden wir einen drastischen Einbruch in der international führenden deutschen Solarbranche mit ihren zehntausenden Arbeitsplätzen erleben. Deutschland gibt seine Vorreiterrolle bei der Energiewende auf und wird vom Bundesvorsitzenden der FDP ins letzte Jahrtausend zurückkatapultiert.“

Auch die Freiburger Solar-Bürger-Genossenschaft sieht die Lage mit Sorge: „Der Schlingerkurs der Bundesregierung und nun diese vorgezogene und völlig übertriebene Vollbremsung bei der Solarförderung machen aus dem zuverlässigen Wirtschaftsstandort Deutschland einen Wackelpudding“ meint Vorstand Kaj Mertens-Stickel. „Planbarkeit und Sicherheit für die Wirtschaft scheinen keine Kriterien für diese Bundesregierung zu sein. Merkel hat vor einem Jahr die schwarz-gelbe Energiewende eingeläutet, sollte sie diese Vorschläge nicht mit harter Hand abwehren, ist es um ihre Glaubwürdigkeit geschehen.“


Der fesa e.V.
Der fesa e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 1993 erfolgreich für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und für die Energiewende in der Region Freiburg engagiert. Mit seiner Arbeit sensibilisiert er die Menschen für Erneuerbare Energien und Energie­effizienz, schlägt mit innovativen Projekten neue Wege ein und schafft über sein Netzwerk wichtige Kontakte zu Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Verbänden.
Ăśber die Zeitschrift "SolarRegion", Veranstaltungen und Newsletter informiert er aktuell ĂĽber Themen aus den Bereichen Wind-, Solar- und Bioenergie, Geothermie sowie Energieeffizienz.

Solar-BĂĽrger-Genossenschaft eG
Die Solar-BĂĽrger-Genossenschaft initiiert zusammen mit ihren Mitgliedern und mit UnterstĂĽtzung des fesa e.V. deutschlandweit regionale Projekte und investiert in die Zukunft der Erneruabren Energieversorgung. Sie richtet sich an Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen und steht fĂĽr eine demokratische, dezentrale und ressourcenschonende Energieversorgung in BĂĽrgerhand.
 
 

Biodiversität All Inclusive
Auf den Spuren der Wölfe © Andreas Eistert / WWF
 
Biodiversität All Inclusive
WWF startet Projekt für naturverträglichen Tourismus in Deutschland

Hamburg - Mit dem Ziel, Natur und Artenvielfalt in Deutschland touristisch nachhaltig zu nutzen und zu schützen, hat der WWF gemeinsam mit Anbietern aus der Tourismuswirtschaft das Projekt „Biodiversität all inclusive“ ins Leben gerufen. Wie die Umweltstiftung am Dienstag mitteilte, sollen Reiseangebote und innerbetriebliche Abläufe umweltverträglich entwickelt und umgestaltet werden, ohne dabei die Attraktivität für Urlauber zu schmälern. Das Projekt wird durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMU) gefördert.

„Tourismus und Naturschutz müssen keine Gegensätze sein“, sagt Martina Kohl, Projektleiterin und Tourismusexpertin beim WWF. Das Geschäft mit dem Urlaub könne den Schutz der Biodiversität entlang seiner gesamten Vertriebskette berücksichtigen. Außerdem habe auch der Schutz von seltenen oder gefährdeten Wildtieren eine touristische Komponente. „Wer Deutschlands Wildnis und Artenvielfalt behutsam erlebbar macht, steigert die Wertschätzung für die Natur. Touristische Angebote wie Wolfslehrpfade, Wanderwege auf den Spuren von Luchs und Bär können dazu einen Beitrag leisten“, so Kohl weiter.

„Mit attraktiven und naturverträglich konzipierten Reiseangeboten kann der Tourismussektor auch im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit punkten und den positiven Trend zu Urlaub in der Heimat fördern“ sagt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. „Hotels und Einrichtungen, die ressourcenschonend arbeiten, regionale Produkte anbieten und Menschen für Erholung in der Natur begeistern, tragen dazu bei, dass unsere schönen Landschaften sowie die die heimische Flora und Fauna in ihrer Vielfalt erhalten bleiben.“

Zu den Projektteilnehmern aus dem Tourismus zählen die in Deutschland größte Hotelkette Accor mit ihren Hotelmarken Novotel, Sofitel, Mercure, Ibis und Etap, Reiseveranstalter des forum anders reisen wie ReNatour, Spreescouts und Aventerra und Deutschlands zweitgrößter Reiseveranstalter REWE Touristik mit den Marken ITS, Tjaereborg, Meier’s Weltreisen, ADAC Reisen, Jahn Reisen und Dertour. Im Verlauf des Projektes, das auf der ITB im Jahr 2013 die ersten Ergebnisse vorstellen möchte, werden die Akteure mehrfach zusammentreffen, um die Ideen und Ansätze in praktische Maßnahmen umzusetzen
 
 

 
Umweltwettbewerb „Ich tu was“ für junge Umweltschützerinnen und -schützer
Schulklassen, Umwelt- und Projektgruppen können ihre
Arbeiten noch bis zum 22. Mai einreichen

Am Umweltwettbewerb „Ich tu was“ können Freiburger
Schulklassen, Umwelt- und Projektgruppen noch teilnehmen.
Bis spätestens zum 22. Mai können sie ihre Arbeiten
einreichen.

Der vom Umweltschutzamt gemeinsam mit der
Abfallwirtschaft (ASF) und dem „Eine Welt Forum Freiburg“
initiierte Umweltwettbewerb „Ich tu was“ richtet sich an
Freiburger Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse. „Die
Jugendlichen wachsen in eine Zukunft hinein, die sie gerade
wegen der vielen aktuellen Probleme wie Klimawandel oder
hoher Ressourcenverbrauch selbst mitgestalten wollen. Unser
Wettbewerb fordert junge Menschen auf, ihre Vorstellungen
eines umweltverträglichen und nachhaltigen Lebensstils
aufzuzeigen“, so Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.

Das Jahr 2012 ist ein besonderes Jahr fĂĽr die Umwelt, denn
vor 20 Jahren fand die UN-Konferenz fĂĽr Umwelt und
Entwicklung in Rio de Janeiro statt. Dort wurde unter anderem
das entwicklungs- und umweltpolitische Aktionsprogramm
„Agenda 21“ beschlossen, das als großer Schritt auf dem
Weg zur Nachhaltigkeit gilt. 20 Jahre später gibt es wieder
eine Nachhaltigkeitskonferenz der Weltgemeinschaft in Rio.
Parallel dazu werden von vielen Kommunen und anderen
gesellschaftlichen Gruppen Veranstaltungen zum Thema
Nachhaltigkeit organisiert.

Auch Freiburg widmet sich in der Zeit vor und nach dem
Gipfeltreffen dem Thema nachhaltige Rohstoffwirtschaft. FĂĽr
viele Freiburgerinnen und Freiburger ist ein umweltgerechtes
Verhalten selbstverständlich. Auch viele Kinder und
Jugendliche interessieren sich fĂĽr dieses vielschichtige und
interessante Thema und denken ĂĽber Energieeinsparung
oder umweltfreundliche Verkehrsmittel nach.

Mit dem Wettbewerb „Ich tu was“ können Schülerinnen und
Schüler ihre Vorstellungen eines umweltverträglichen
Lebensstils darstellen. Das kann in Form einer Präsentation,
eines Referats oder einer kĂĽnstlerischen Arbeit geschehen
und sollte sich auf ein konkretes Vorhaben in ihrem Alltag
beziehen. Zur Auswahl stehen drei Themen, mit denen die
meisten täglich zu tun haben: Papier, Handys und
Kunststoffe.

Bei der Gestaltung ihrer Projekte haben alle Teilnehmerinnen
und Teilnehmer die freie Wahl. Und die besten Ideen werden
natĂĽrlich belohnt und erhalten einen Geldpreis von 300, 200
und 100 Euro. Am 20. Juni findet die Prämierung und
Ausstellung in der Ă–kostation am Seepark statt.

Wenn Ihr als Schulklasse, Umwelt- oder Projektgruppe oder
auch einzeln ein eigenes Projekt auf die Beine stellen, aktiv
und kreativ werden wollt, könnt Ihr Euch anmelden

Den Anmeldebogen und weitere Informationen zum
Umweltwettbewerb findet Ihr auf den folgenden Websites:
www.abfallwirtschaft-freiburg.de/ichtuwas
www.ewf-freiburg.de (Umweltwettbewerb „Ich tu was“)
www.freiburg.de/ichtuwas

Die Anmeldung und die Beiträge können entweder per Post
an die ASF, Susanna Gill, Hermann-Mitsch-StraĂźe 26, 79108
Freiburg, Telefon.76707-74 oder per E-Mail an
gill@abfallwirtschaft-freiburg.de geschickt werden.
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Carsharing: FĂĽr wen sich das Autoteilen lohnt
Bild: Stiftung Warentest
 
Carsharing: FĂĽr wen sich das Autoteilen lohnt
Wer nur bis zu 10.000 Kilometer im Jahr mit dem Auto fährt, kann viel Geld sparen, wenn er Carsharing nutzt. Die März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest zeigt anhand von Rechenbeispielen, für wen sich das Autoteilen lohnt und welche unterschiedlichen Formen von Carsharing es in dem wachsenden Markt gibt.

Je seltener jemand fährt, desto eher lohnt sich Carsharing. Vorteile haben vor allem Fahrer, die den Wagen eher für kurze Strecken und nicht regelmäßig brauchen. In der Modellrechnung von Finanztest zahlt der Autobesitzer eines Kleinwagens für 5.000 Jahreskilometer inklusive aller Kosten 206 Euro pro Monat, der Carsharing-Nutzer für die gleiche Strecke mit dem gleichen Auto hingegen nur 138 Euro monatlich.

Manche Anbieter ermöglichen die Nutzung ihrer Autos auch in anderen Städten, andere arbeiten mit den Verkehrsbetrieben zusammen: Kunden mit Monatskarten bekommen die Autos günstiger. Auch für Studenten und Azubis gibt es oft Rabatte.

Weil immer mehr junge Leute kein eigenes Auto mehr wollen, steigen nun auch Autohersteller ins Carsharing ein. BMW mit DriveNow und Daimler mit Car2go setzen auf ganz neue Konzepte: Sie verteilen ihre Autos im Stadtgebiet. Wer eines braucht, ortet es per Smartphone, steigt ein und lässt es nach der Fahrt einfach am Ziel stehen. Das kostet 29 Cent pro Fahrminute.

Carsharing lohnt sich hauptsächlich für Fahrer in Großstädten, weil sich dort die meisten Abholstationen befinden. Bei langer Mietdauer und weiten Fahrten ist ein Mietwagen oft günstiger. Im Modellfall kostet ein Carsharing-Auto für 7 Tage 430 Euro, bei einem Anbieter für Mietautos hingegen nur 328 Euro für die gleiche Dauer inklusive aller Kosten.

Der ausführliche Test Carsharing ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/carsharing veröffentlicht.
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Waldsee: Eisfläche ab sofort gesperrt
Die Eisfläche des Waldsees ist ab sofort wieder gesperrt.
Grund sind die recht milden Temperaturen. Die Eisfläche
besitzt nicht mehr die notwendige Dicke von 12 Zentimetern,
zudem steht Wasser auf der noch vorhandenen, aber immer
dĂĽnner werdenden Eisschicht.

Entsprechende Schilder am Waldsee informieren die
Besucherinnen und Besucher ĂĽber die Sperrung und weisen
darauf hin, dass Schlittschuhlaufen verboten ist und dass
beim Betreten des Sees Lebensgefahr besteht.
 
 

Ă–KO-TEST KOMPAKT - Heuschnupfen & Allergien
 
Ă–KO-TEST KOMPAKT - Heuschnupfen & Allergien
Das aktuelle ÖKO-TEST KOMPAKT Fit & Gesund – Heuschnupfen & Allergien gibt es seit dem 10. Februar 2012 im Zeitschriftenhandel. Es kostet 3,90 Euro.

Trotz Allergie unbeschwert leben: Der Klimawandel macht den Pollenallergikern besonders zu schaffen. Denn Haselnuss und Erle blĂĽhen deutlich frĂĽher als noch vor 20 Jahren. Gut, dass es inzwischen die Hyposensibilisierung gibt, die viele heilt. Wem die Therapie nicht hilft oder wer unter anderen Allergien leidet, dem verschaffen Medikamente Linderung, die in den vergangenen Jahren immer besser geworden sind. Im neuen Ă–KO-TEST KOMPAKT finden Betroffene Hilfestellung, wie sie mit der Krankheit richtig umgehen und diese in den Griff bekommen.

Die Tests
• Allergiemittel: Nasensprays, Augentropfen und Mittel zum Einnehmen sollen die unangenehmen Symptome für Allergiker erträglicher machen. Viele davon sind empfehlenswert, doch es gibt auch Mittel mit Inhaltsstoffen, die selbst Allergien auslösen können.

• Milbendichte Bezüge: Zwischenbezüge können verhindern, dass Milbenallergene nach außen dringen und Allergikern das Leben schwer machen. Fast alle untersuchten Encastings halten ihr Versprechen. Die meisten sind schadstofffrei. Doch ein Produkt enthält das Nervengift Permethrin, das unter anderem Kopfschmerzen auslösen kann, in zwei weiteren fand das Labor halogenorganische Verbindungen, die Allergien hervorrufen können.

• Basispflege für Neurodermitiker: Menschen mit Neurodermitis sind auf gut verträgliche Hautprodukte angewiesen. Neurodermitiker können aber auch bei speziellen Pflegeprodukten nicht einfach wahllos zugreifen. Denn in einigen Marken stecken Substanzen, die keinesfalls auf die ohnehin schon angegriffene Haut gehören.

• Muttermilchersatz HA-Nahrung Pre und 1: Für allergiegefährdete, nicht gestillte Säuglinge bietet die Industrie hypoallergene Säuglingsanfangsnahrungen an. Diese Produkte schützen zwar tatsächlich etwas vor Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien. Doch sie enthalten immer noch zu viel 3-MCPD-Fettsäureester. In Tierversuchen hat dieser Schadstoff die Nieren geschädigt und in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore geführt.


Aus dem Inhalt
• Alles durcheinander: Warum reagieren immer mehr Menschen allergisch auf Pollen, Hausstaubmilben oder Insektenstiche? Eindeutige Antworten gibt es nicht. Es muss einiges zusammentreffen, damit das Immunsystem verrückt spielt. Das gilt für Menschen, denen die Neigung zu Allergien in die Wiege gelegt wurde. ÖKO-TEST erklärt die Hintergründe.

• Mit Pillen und Pollen: Heuschnupfenpatienten kann geholfen werden: mit Medikamenten gegen die Symptome und mit Spritzen für das Immunsystem. Pollen als Trainingspartner können dazu beitragen, die lästige Allergie ganz zu überwinden. Nötig ist vor allem Geduld.

• Alternative Heilverfahren: Immer mehr Menschen versuchen dem Heuschnupfen mit sanften Methoden wie Akupunktur, Klimatherapie und Hypnose beizukommen. ÖKO-TEST analysiert, welche Therapien sich bei Heuschnupfen bewährt haben.

• Gefährliche Berührung: Rissige oder entzündete Haut kann auf eine Kontaktallergie hinweisen. Zwar gibt es Medikamente und Hilfen, die den Umgang mit dieser Krankheit erleichtern. Doch heilen lässt sie sich nicht. ÖKO-TEST erklärt, wie Kontaktallergien entstehen und wie man sie vermeiden kann.
 
 



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323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 


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