oekoplus - Freiburg
Samstag, 16. Februar 2019
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Jede/r RadlerIn zählt!
Minister Hermann weiht Fahrradzähler in „Fahrradfreundlichen Kommunen“ Baden-Württembergs ein

Am heutigen Donnerstag, 26. April 2012, hat der baden-württembergische Minister für Verkehr und Infrastruktur, Winfried Hermann, die ersten Fahrradzähler in Baden-Württemberg in Freiburg, Offenburg und Karlsruhe eingeweiht.

Die Fahrradzähler sind Teil des Preises den die drei Städte im Oktober 2011 für ihre Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Städte“ vom Verkehrsministerium erhalten haben. „Mit diesem hochwertigen Preis wollen wir das Engagement und die „Vorradlerrolle“ der drei Städte belohnen und gleichzeitig ein sichtbares Zeichen setzen, dass für uns jeder Radler zählt“, so Minister Hermann.

Oberbürgermeister Salomon aus Freiburg freute sich: „Wir sind stolz auf die Auszeichnung und können mit dem Fahrradzähler nicht nur zeigen, wie viele Freiburgerinnen und Freiburger bereits Fahrrad fahren, sondern auch, dass wir die Bedingungen für umweltfreundliche Mobilität kontinuierlich verbessern müssen.“ Auch der Offenburger Bürgermeister Martini ist sich sicher: „Die Auszeichnung macht deutlich, Offenburg ist auf dem richtigen Weg, aber wir dürfen uns selbstverständlich nicht auf dem Erreichten ausruhen.“ Gerade aus diesem Grund ist die Landesauszeichnung auf fünf Jahre beschränkt und mit Auflagen für ihre Erneuerung verknüpft. „Wir haben sie als Anerkennung unserer Leistungen aber auch als Ansporn für die
Zukunft aufgenommen“, betont darum Bürgermeister Michael Obert aus Karlsruhe und unterstreicht: „Wichtig ist es, die Menschen mitzunehmen und ihnen zu zeigen, dass wir die Interessen der RadfahrerInnen ernst nehmen. Der Fahrradzähler ist dafür das richtige Signal.“

Mit der Landesauszeichnung will das Land jedoch nicht nur besondere Leistungen für die Fahrradförderung honorieren, sondern auch Anreize für andere Kommunen setzen, die positiven Beispiele nachzuahmen. Ein Ziel der Landespolitik sei es, den Anteil des Radverkehrs am Verkehrsaufkommen landesweit und in den einzelnen Kommunen zu verdoppeln, so Minister Hermann. Um diese Zielsetzung zu erreichen, hat das Ministerium ein RadKULTURProgramm entwickelt, in dessen Rahmen verschiedene Maßnahmen und Aktionen auf Landesebene und in ausgewählten Modellkommunen umgesetzt werden. Minister Hermann macht deutlich: „Gerade in den Kommunen gilt es eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur zu entwickeln und zukünftig zu stärken. Aus diesem Grund halten wir selbstverständlich auch an der Auszeichnung der Fahrradfreundlichen Kommunen fest.“

Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) können sich ihre Anstrengungen und Erfolge in der Radverkehrsförderung somit auch in den kommenden Jahren vom Land zertifizieren lassen. Eine Prüfkommission aus Mitgliedern des Landesbündnisses ProRad, in dem sich verschiedene Vertreter von Einrichtungen und Verbänden aus Praxis und Wissenschaft zusammengeschlossen haben, prüft und bewertet die Angaben der Städte in den umfangreichen Antragsfragebögen und macht sich auch vor Ort ein Bild von der Radverkehrssituation. Ausschlaggebend für die Bescheinigung der Fahrradfreundlichkeit ist dabei insbesondere der Beweis eines zielgerichteten Gesamtkonzepts für eine nachhaltige und ambitionierte Radpolitik.

Weitere Informationen zur Auszeichnung und der AGFK-BW finden sich unter:
„www.fahrradland-bw.de“.
Mehr
 

 
Ozon-Telefon ab 1. Mai wieder in Betrieb
Das Ozon-Telefon ist wieder ab 1. Mai bis Ende September als
Serviceangebot fĂĽr die Freiburgerinnen und Freiburger in Betrieb.

Unter der Telefonnummer: 77555 können Bürgerinnen und
Bürger die aktuellen Ozonwerte abfragen. Täglich um 9.30 Uhr,
12.30 Uhr, 15.30 Uhr und 18.30 Uhr wird der Ansagetext mit den
neuesten Messwerten aus Freiburg aktualisiert.

Überschreiten die Messwerte 180 µg/m3 Ozon, spricht das
Umweltschutzamt eine Ozon-Warnung aus und empfiehlt,
ungewohnte und körperlich anstrengende Tätigkeiten im Freien
zu vermeiden, auf das Autofahren zu verzichten und stattdessen
öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.
 
 

ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung - Essen genießen
 
ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung - Essen genießen
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL – Essen genießen gibt es seit dem 20. April 2012. Das Heft ist im Handel für 5,00 Euro erhältlich.

Anständig essen: Kennen Sie den Unterschied zwischen Nahrungsmitteln und Lebensmitteln? Nahrungsmittel sind Convenienceprodukte und Fertiggerichte. Sie werden von der Nahrungsmittelindustrie hergestellt, machen satt und schmecken nicht schlecht – auch wenn für den Geschmack oft Aromen und Geschmacksverstärker sorgen. Lebensmittel sind beste Zutaten; sie stehen für all das, was wir mit gutem Essen verbinden: verführerischer Geruch, natürlicher Geschmack. Alles, was man zu Lebensmittel wissen sollten, lesen Sie im neuen ÖKO-TEST SPEZIAL Ernährung. Erfahren Sie auch, warum wir uns beim Essen keinen Stress machen müssen, sondern ganz entspannt genießen sollten. ÖKO-TEST verrät zudem, wie Anbieter den Wunsch nach mehr Natürlichkeit auf dem Teller schamlos ausnutzen und wie Verbraucher den Schwindel erkennen können.

Aus dem Inhalt

• Clean Labels: Immer mehr Nahrungsmittel werben damit, „ohne Zusatzstoffe“ auszukommen. Denn E-Nummern haben einen schlechten Ruf. ÖKO-TEST ist der Frage nachgegangen, was stattdessen in Dosen und Tüten gemixt wird.

• Gesunde und ausgewogene Ernährung: An manchen Lebensmitteln kann man sich satt essen und nimmt doch nicht zu. Andere hingegen schlagen schnell zu Bauche. Es kommt eben auf die richtige Mischung an. ÖKO-TEST erklärt, auf was zu achten ist.

• Alte Sorten und Rassen: In Supermärkten gibt es meist nur wenige Apfelsorten und lediglich ein paar Tomaten- und Kartoffelsorten. Dabei hat die Natur viel mehr zu bieten. Engagierte Landwirte bauen in Vergessenheit geratene Gemüse und Früchte wieder an oder züchten alte Tierrassen. Nicht nur, um die Sorten zu erhalten, sondern vor allem weil sie oft hervorragend schmecken.

• Verpackungsschwindel: Ständig kommen Produkte in neuer Aufmachung daher oder erscheinen als XXL-Packung günstig. Doch verschenkt wird nichts. Oft steigt mit der Füllmenge auch der Preis. Oder es gibt weniger Inhalt für das gleiche Geld.

• Bio-Fleisch: Auch wenn die konventionellen Erzeuger nicht müde werden zu behaupten, Fleisch aus Massentierhaltung sei hochwertig – artgerechte Tierhaltung sieht anders aus. Sie respektiert das Tier mit all seinen Bedürfnissen. Schweine, Rinder und Geflügel haben mehr Platz und Auslauf, bekommen anderes Futter und weniger Medikamente.
 
 

Leipzig: Geburten bei WeiĂźgesichtssaki und Dikdik
WeiĂźgesichtssaki mit Nachwuchs / Foto: Zoo Leipzig
 
Leipzig: Geburten bei WeiĂźgesichtssaki und Dikdik
In der Tropenerlebniswelt Gondwanaland im Zoo Leipzig sind zwei Jungtiere zur Welt gekommen. Zum einen haben die Weißgesichtssakis (Pithecia pithecia) Nachwuchs bekommen. Das Jungtier, geboren am 16. März, ist an Mutter Astras Bauch hängendbereits im Gehege unterwegs und für die Besucher zu sehen. Während die Weißgesichtssakis in den Bäumen der weitläufigen Anlage klettern, können im Wasserdie Riesenotter mit ihren Jungtieren beim Schwimmen beobachtet werden. Zum anderen ziehen die Dikdiks (Madoqua kikii) ein Jungtier auf, das am 10. April 2012 geboren wurde. Die Besucher erhalten an der Sichtscheibe des Geheges seltene Einblicke in das Aufzuchtverhalten dieser afrikanischen Zwergantilopen, da die Elterntiere bereits zu diesem frühen Zeitpunkt den Aufenthalt im Schaugehege favorisieren. Mit den Nachzuchten bei den bedrohten Tierarten Weißgesichtssaki und Riesenotter beteiligt sich der Zoo Leipzig erfolgreich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP).
Mehr
 

 
KlimaschutzAkademie fĂĽr Schulklassen startet
Mit einer ersten Veranstaltung an einer Grundschule startet diese Woche die KlimaschutzAkademie des Planetenkinder e.V. für Schulklassen in Freiburg. Zu den vier Themenkreise „Energie“, „Verkehr“, „Konsum“ und „Ernährung“ bietet die KlimaschutzAkademie Schulklassen zwischen Stufe 3 und Stufe 11 abwechslungsreiche und spannende Projektstunden im Klassenzimmer an: „Stromfresserjagd“, „Klimafreundlich durchstarten“, „Plastik Planet“ und „VollweLtkost – nachhaltig gut essen“. Pro Projektthema kommen 10 Klassen in den Genuss einer Förderung, das heißt, sie müssen nicht für die gesamten Kosten aufkommen, sondern nur einen kleinen Eigenbeitrag von 2 Euro pro SchülerIn für eine Doppelstunde entrichten. Etliche Plätze sind noch frei, Klassen können sich jetzt unter www.planetenkinder.de anmelden. Während die „Stromfresserjagd“ vom Umweltschutzamt der Stadt Freiburg gefördert wird, ist „Klimafreundlich durchstarten“ ein Kooperationsprojekt des Planetenkinder e.V. mit dem VCD; „Plastik Planet“ wird in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Freiburg und „VollweLtkost – nachhaltig gut essen“ mit der Initiative Ma(h)l vegetarisch durchgeführt. Mehr Infos unter www.planetenkinder.de/klimaschutzakademie.
Mehr
 

 
Unser tägliches Brot
Brot ist in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes "in aller Munde". Von 20 Deutschen essen 19 (94 Prozent) täglich Brot, der Durchschnittsbürger verbraucht rund 85 Kilogramm Backwaren jährlich. Damit liegen wir weit über dem EU-Durchschnitt von 66 Kilogramm pro Jahr. Kein Wunder, dass es in Deutschland über 300 verschiedene Brotsorten gibt.
Mehr
 

 
PlastiktĂĽtenteppich auf dem Augustinerplatz
„Wir kehren nichts drunter – wir decken auf“

Aktion der SchĂĽlerinnen und SchĂĽler der PestalozziRealschule

Ein beeindruckend groĂźer PlastiktĂĽtenteppich wird am
Montag, 23. April, ab 12.30 Uhr dem Augustinerplatz zu
sehen sein. Laut EU-Kommission verbraucht jeder EU-BĂĽrger
durchschnittlich 500 (!) PlastiktĂĽten pro Jahr; viele dieser
TĂĽten werden aber nicht entsorgt, sondern landen einfach
achtlos in der Landschaft.

Die SchĂĽlerinnen und SchĂĽler der sechsten Klasse der
Pestalozzi Realschule haben sich in ihrem Ethikunterricht mit
dieser Problematik beschäftigt und sind überzeugt, dass es
auch anders geht. Sie haben einen Teppich aus 500
PlastiktĂĽten als Mahnmal gegen den Plastikabfall gestaltet
und werden ihn zwei Stunden lang auf den Stufen des
Augustinerplatzes auslegen.

Die jungen Menschen wollen mit diesem Plastikteppich den
zunehmenden Kunststoffverbrauch und dessen schädliche
Auswirkungen auf die Umwelt aufzeigen sowie auf
Alternativen zur PlastiktĂĽte hinweisen.

Selbstverständlich für die Schülerinnen und Schüler ist es,
dass nach Abschluss der Aktion alle PlastiktĂĽten zum
Recycling gegeben werden.

UnterstĂĽtzt und begleitet werden sie bei dieser Aktion von
der schulischen Abfallberatung der ASF, Susanna Gill, und
dem Verein Planetenkinder e.V..
 
 

 
Zukunftsfähige Entwicklung und Rio+20
Ernst Ulrich von Weizsäcker spricht am Freitag, 20. April, im Café Velo

Allen engagierten Freiburgerinnen und Freiburger stellt sich die
Frage, wie sie globale Entwicklungen durch ihr Handeln nachhaltig
voranbringen können. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Träger des
Deutschen Umweltpreises und Mitglied des Club of Rome, hält dazu
am Freitag, 20. April, um 18.15 Uhr im Café Velo (Wentzingerstr. 15)
einen Vortrag über „Global denken – lokal handeln: UN-Konferenz in
Rio de Janeiro und zukunftsfähige Entwicklung in Freiburg“. Danach
besteht Gelegenheit zum Gespräch mit Weizsäcker.

Bereits 1998 war Ernst Ulrich von Weizsäcker Hauptredner bei der
Auftaktveranstaltung zur Lokalen Agenda 21 in Freiburg. Sein
Vortrag war ein kräftiger Impuls für die gemeinsame Arbeit von
Stadtverwaltung und BĂĽrgerschaft. In der Folge wurden ein Leitbild
und Leitziele erarbeitet und die Umsetzung der Aalborg
Commitments beschlossen. Dazu wurden zahlreiche nachhaltige
Bürgerprojekte und Maßnahmen initiiert, gefördert und umgesetzt
(mehr dazu auf www.agenda21-freiburg.de).

14 Jahre später hat sich Weizsäcker bereit erklärt, über
zukunftsfähige Entwicklung zu sprechen. Allerdings hegt er keine
hohen Erwartungen an die UN-Konferenz Rio+20: „Europa hat
andere Sorgen, Brasilien als Gastland lobt sein Programm
Zuckerrohr statt Erdöl, und Japan entdeckt die brisanten
Methanhydrate als Alternative zur Kernenergie.“ Trotzdem ist Ernst
Ulrich von Weizsäcker, seit 2012 Honorarprofessor an der Universität
Freiburg, weiterhin davon ĂĽberzeugt, dass Engagement sich lohnt.
 
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 


Copyright 2010 - 2019 Benjamin Jäger