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Verschiedenes

ÖKO-TEST-Magazin MĂ€rz 2012
 
ÖKO-TEST-Magazin MĂ€rz 2012
Die MĂ€rz-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins
gibt es seit dem 24. Februar im Zeitschriftenhandel.
Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: Das
Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

Aus dem Inhalt:

Test: GerĂ€te gegen RĂŒckenschmerzen
Kreuzschmerzen sind eine Volkskrankheit. Da ist es nicht verwunderlich, dass Hersteller das GeschĂ€ft mit den RĂŒckenleiden entdeckt haben und GerĂ€te anbieten, die die Schmerzen lindern sollen. ÖKO-TEST wollte wissen, ob diese Produkte wirklich helfen oder ob sie nutzlos sind. Das Ergebnis: Einzelne GerĂ€te können bei unspezifischen RĂŒckenschmerzen durchaus wirksam sein, allerdings hĂ€ngt das immer von den zugrunde liegenden Beschwerden ab. Am ehesten können beispielsweise schlichte WĂ€rmekissen Linderung verschaffen – sofern die Schmerzen nicht von einer EntzĂŒndung verursacht werden. DehnungsgerĂ€te können dagegen kontraproduktiv sein, weil eine verspannte, verkĂŒrzte Muskulatur dazu neigt, dem durch die GerĂ€te erzeugten Zug entgegenzuwirken, und sich so weiter verspannt. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Zucker in Kleinkindnahrung
Wenn eine einzige Portion Kinderquark oder Babybrei den Zuckerbedarf fĂŒr den ganzen Tag deckt, ist das offensichtlich eine pappsĂŒĂŸe SĂŒĂŸigkeit. Doch die Hersteller verkaufen dies als Babynahrung. Laien können das nicht ohne weiteres erkennen. Denn Zucker verstecken die Anbieter hinter Begriffen wie Maltodextrin, Fruktose oder Glukose. ÖKO-TEST hat bei 40 Produkten nachgecheckt, wie viel Zucker darin verborgen ist. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: LaufrÀder
Kinder sollten nun mal mit den LaufrĂ€dern ĂŒber Stock und Stein fahren können, ohne dass etwas kaputtgeht. Doch gerade die billigen Marken sind recht wackelige Konstruktionen und gehen ziemlich schnell kaputt, wie der Praxistest zeigte. Das TĂŒpfelchen auf dem i ist jedoch ein Laufrad, bei dem das Labor den in Spielzeug verbotenen Weichmacher DEHP fand. Das Produkt ist damit nicht verkehrsfĂ€hig. Immerhin zwei Hersteller zeigen, dass es besser geht. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Handcremes
Die Natur hat unsere HĂ€nde nur mit einer dĂŒnnen und empfindlichen Haut versehen. Umso schlimmer, dass einige Handcremes immer noch problematische Inhaltsstoffe enthalten wie polyzyklische Moschus-Verbindungen, die sich im Körper anreichern, oder PEG/PEG-Derivate, die die Haut fĂŒr Fremdstoffe durchlĂ€ssiger machen können. Aber es gibt auch gute Handcremes, wie der Test zeigt. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Frischhaltefolien
ÖKO-TEST hat nicht nur untersucht, ob die Folien problematische Inhaltsstoffe enthalten, sondern auch, ob es Folien gibt, die sich besser abrollen und -reißen lassen als andere. Gute Nachricht: Alle Frischhaltefolien mit einer Ausnahme sind frei von problematischen Inhaltsstoffen. Auch beim Praxistest schlagen sich die Produkte recht gut. Zwei Folien dehnten sich aber so stark, dass es schwierig wird, eine saubere Abrisskante hinzubekommen. Eine Folie ließ sich im Vergleich zu den anderen recht schwer abrollen. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Fertigparkett
Fertigparkett ist grundsĂ€tzlich ein gesunder Bodenbelag. Bis auf ein Produkt schneiden alle mit einem „sehr guten“ Testergebnis bei den Inhaltsstoffen ab. In der PraxisprĂŒfung trennte sich dann jedoch die Spreu vom Weizen: Um einen Holzboden Parkett nennen zu dĂŒrfen, muss dieser mindestens eine 2,5 mm starke Nutzschicht haben. Einige Marken liegen genau an dieser Grenze, bei anderen liegt der tatsĂ€chlich gemessene Durchschnitt deutlich unter dem, was im Online-Katalog steht. Bei drei Marken ist die Nutzschicht jedoch mindestens 3,5 mm dick. Nur diese lassen sich mehrmals abschleifen und sind damit eine Investition fĂŒr viele Jahre. mehr Infos in der Pressemitteilung

Test: Altersvorsorge fĂŒr SelbststĂ€ndige
Wenn man zehn Jahre lang jeden Monat Geld zur Seite legt, insgesamt 21.000 Euro, und nach zehn Jahren 19.000 Euro auf dem Konto hat, dann ist das ein richtig schlechtes GeschĂ€ft. Die Versicherungen nennen so etwas eine Rentenversicherung. Deshalb sind nach Ansicht von ÖKO-TEST die PlĂ€ne der Regierung, dass Altersvorsorge demnĂ€chst auch fĂŒr SelbststĂ€ndige und Freiberufler Pflicht wird, mit Ă€ußerster Vorsicht zu genießen. Denn es sind nicht nur die Renditen mickrig und die Kosten gigantisch. Mittlerweile ist auch die private Rente nicht mehr sicher, weil sich die Versicherer immer mehr aus den Garantien rausziehen. Auf versprochene Leistungen kann man sich nicht mehr verlassen.
 
 

Lebendiger Umweltbildungsaustausch mit Japan
(c) Ökostation Freiburg
 
Lebendiger Umweltbildungsaustausch mit Japan
Seit 2003 gibt es zwischen der Ökostation Freiburg und dem Umweltbildungszentrum der PrĂ€fektur Ishikawa (Japan) eine Partnerschaft und dies nicht nur auf dem Papier: Bereits zweimal waren Mitarbeiter der Ökostation dorthin eingeladen worden und jedes Jahr besucht eine Delegation von drei UmweltpĂ€dagogen aus Ishikawa die Ökostation und nimmt an einem Studienprogramm teil. Keigo Kawara, der Vertreter der PrĂ€fektur, Hitoshi Kawasaki und Sigeru Nagazato, beides UmweltpĂ€dagogen, konnten dieses Jahr vom 27. bis 29. Februar einen Einblick in die Arbeit der Ökostation erhalten. Sie lernten das „GrĂŒne Klassenzimmer“ kennen, nahmen an einem Projekttag mit einer Grundschulklasse teil und prĂ€sentierten ihre eigenen AktivitĂ€ten bei einem deutsch-japanischen Nachmittag. Außerdem besuchten sie die Modellmensa der Wentzinger Schulen, die PV Anlagen des Solar Wentz, informierten sich in der Paul-Hindemith-Grundschule ĂŒber die Unterrichtsmethoden und den naturnahen Schulhof und besichtigten einen Demeterhof im Schwarzwald. Die Studienreisen sind Teil des Partnerschaftsvertrags, mit dem die beiden Umweltbildungszentren zur UN Dekade „Bildung fĂŒr eine nachhaltige Entwicklung beitragen wollen.

zum Bild oben:

Interkulturelles Lernen: Die Kinder der „Zebraklasse“ der Paul-Hindemith-Grundschule kennen jetzt ihre Namen auf japanisch.
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Buchtipp: MarĂ­a Sonia Cristoff
 
Buchtipp: MarĂ­a Sonia Cristoff "Unbehaust"
Was Menschen mit Tieren machen. Aus dem Spanischen von Peter Kultzen
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Internationaler Umweltkonvent in Freiburg
Zwei öffentliche Abendveranstaltungen am 8. und 9. MÀrz 2012 zum Thema Rio+20:

1) Jeremy Rifkin spricht am 8. MĂ€rz 2012 um 18:00 Uhr in der Aula der UniversitĂ€t, KollegiengebĂ€ude I zum Thema „On the Way to Rio+20 – What can we learn from the German Model“.

2) 65 internationale UmweltpreistrÀger diskutieren ihre Anforderungen an Rio+20 am 9. MÀrz 2012 um 19:30 Uhr im Konzerthaus Freiburg.

Jeremy Rifkin, weltbekannter US-amerikanischer Soziologe, Ökonom und Publizist schreibt BĂŒcher zu den Auswirkungen des wissenschaftlichen und technischen Wandels auf Arbeitswelt, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Darunter unter anderem den New York Times-Bestseller “The Third Industrial Revolution, How Lateral Power is Transforming Energy, the Economy, and the World”. Rifkin spricht am Donnerstag Abend, 8.3.2012, in Freiburg zum Thema: "Rio+20: What Can We Learn from the German Model - Leading the Way to a Third Industrial Revolution and a Sustainable Post Carbon Society" in der Aula der UniversitĂ€t Freiburg, KollegiengebĂ€ude I. Der Eintritt ist kostenlos.

Die 65 internationalen UmweltpreistrĂ€ger aus 38 Nationen, Teilnehmer des Ersten Konvents internationaler UmweltpreistrĂ€ger in Freiburg formulieren ihre Anforderungen an Rio+20 am Freitag, 9. MĂ€rz 2012 um 19:30 Uhr im Konzerthaus Freiburg. Die Konventteilnehmer sind PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger renommierter internationaler Umweltpreise, unter anderem des Alternativen Nobelpreises. Monika Griefahn, GrĂŒndungsmitglied von Greenpeace Deutschland und frĂŒhere Umweltministerin in Niedersachsen wird in den Abend einfĂŒhren. Diskutieren Sie mit internationalen Vordenkern und Pionieren! Der Eintritt ist ebenfalls kostenlos.
 
 

Freiburg: Benachteiligten Jugendlichen in grĂŒnen Berufen auf grĂŒnen Zweig helfen
 
Freiburg: Benachteiligten Jugendlichen in grĂŒnen Berufen auf grĂŒnen Zweig helfen
DBU unterstĂŒtzt Modellprojekt der Stadt Freiburg zur Berufsausbildung mit 120.000 Euro

Freiburg. Stadtteilgeschehen, Wirtschaftstreiben, außerschulische Lernorte: das sind drei Lebensbereiche, die selten unter einen Hut gebracht werden. Ein Freiburger Projekt macht sich nun genau das zur Aufgabe – und zwar in den zukunftstrĂ€chtigen Berufen rund um grĂŒne Technologien. Im Rahmen eines Modellprojektes stellt jetzt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) rund 120.000 Euro bereit und ĂŒbernimmt im Rahmen des Bundesprogramms „Lernen vor Ort“ fĂŒr Freiburg eine Themenpatenschaft fĂŒr das Aktionsfeld Wirtschaft, Technik, Umwelt und Wissenschaft. DBU-GeneralsekretĂ€r Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde anlĂ€sslich der ProjektprĂ€sentation: „Wir wollen Freiburg in dem BemĂŒhen um die bildungsbenachteiligten Jugendlichen unterstĂŒtzen. Wir hoffen sehr, dass es ĂŒber das Vorhaben gelingt, möglichst viele dieser Jugendlichen zur Aufnahme einer Berufsausbildung mit Bezug zu umweltrelevanten Themen im Handwerk zu motivieren.“

„Bildungs- und Berufsorientierung fĂŒr Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund im Green-Tech-Bereich“ ist der Projekt-Arbeitstitel, „neuartig, umfassend und nachhaltig sein Anspruch“, sagte BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, in deren Portfolio (Umwelt, Bildung und Jugend) das Projektthema dreifach verankert ist: „Ich bin davon ĂŒberzeugt, dass der Ansatz, Sozial- und Bildungsraum miteinander zu verknĂŒpfen, ein hohes Innovationspotenzial bietet und dazu beitragen wird, Kinder, Jugendliche, Eltern und Multiplikatoren fĂŒr Green-Tech-Berufe und Nachhaltigkeitsthemen zu sensibilisieren.“ Dankbar zeigte sie sich fĂŒr die UnterstĂŒtzung der grĂ¶ĂŸten Umweltstiftung der Welt.

Die Initiative LEIF (Lernen erleben in Freiburg) hat das neue Projekt, begleitet von der DBU, konzeptionell vorgedacht und gemeinsam mit den Projektpartnern entwickelt; sie wird seine Umsetzung moderieren, koordinieren, neue Strukturen bilden und „einmal mehr“, wie Gerda Stuchlik betonte, „Partner zusammen bringen, die so bisher nicht zusammengearbeitet haben“. Das Projekt beginnt im April und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Ihm liege die Erkenntnis zugrunde, dass umweltbezogene Probleme – sei es in Energie-, Bau-, MobilitĂ€ts- oder Konsumfragen – lĂ€ngst den Alltag jeder und jedes Einzelnen prĂ€gten, wie Projektleiterin Veronika Schönstein betonte. Den „Green-TechBranchen“ komme dabei die Aufgabe zu umweltvertrĂ€gliche Verfahren zu entwickeln und
umzusetzen.

Allerdings mangele es bislang an nichtakademischen Ausbildungs- und Qualifizierungsangeboten. Nachhaltige Konzepte alleine reichten nicht aus. Es bedĂŒrfe auch jener FachkrĂ€fte, die zukunftsfĂ€hige Techniken umsetzen könnten. Schönstein: „Umweltbranchen bieten dafĂŒr gleich zweierlei Chancen: fĂŒr Klimaschutz und fĂŒr die BeschĂ€ftigung. Jugendliche mit Migrationshintergrund oder aus bildungsfernen Familien werden dabei bisher zu wenig von Berufsmöglichkeiten oder Angeboten der ‚Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung‘ erreicht.“

Das wolle das neue Projekt im Rahmen von Lernen vor Ort Ă€ndern. Kinder und Jugendliche, Eltern und Multiplikatoren sollen ĂŒber konkrete Angebote auf Green-Tech-Berufe und Nachhaltigkeitsthemen aufmerksam gemacht werden. Das Neue an diesem Ansatz sei, dass Jugendliche und Eltern diese ZugĂ€nge außerhalb formaler Lernorte erhielten. In den Mittelpunkt rĂŒcken drei Projektpartner, die sich auf der heutigen Pressekonferenz vorstellten. Zwei davon betreiben mobile Jugendarbeit – das Jugendhilfswerk im Quartier westlich der Merzhauserstraße, der Diakonieverein der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in Weingarten-Ost. Der dritte – die Vereinigung Freiburger Sozialarbeit – fĂŒhrt das LetzFetzJugendzentrum im StĂŒhlinger. Sie agierten allesamt niederschwellig, stadtteilbezogen und an der Schnittstelle zwischen Freizeit, Schule und Familie, so Schönstein.

Damit eröffneten sich vielfĂ€ltige ZugĂ€nge, um Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund an achhaltigkeitsthemen und das Green-Tech-Berufsspektrum heranzufĂŒhren. Das geschehe praxis- und erlebnisorientiert in „LernwerkstĂ€tten“. Parallel dazu wĂŒrden ihre Eltern ĂŒber Green-Tech-Berufe informiert und fĂŒr Nachhaltigkeit sensibilisiert. Zudem wĂŒrden Multiplikatoren aus den Stadtteilen in den genannten Themenfeldern qualifiziert.

Als Bindeglied zur Wirtschaft diene die Handwerkskammer Freiburg, zu außerschulischen Bildungseinrichtungen der Umweltbildung und Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung die Ökostation. Weitere Partner des Projekts sind die Agentur fĂŒr Arbeit, stadtteilspezifische Partner wie Unternehmen und Betriebe, außerschulische Jugendarbeit, Schulen, Migrantenvereine, Netzwerke der bĂŒrgerschaftlichen Selbstorganisation und des Ehrenamts, die Bertelsmann-Stiftung als Freiburger Grundpatin von „Lernen vor Ort“, die Wilhelm-OberleStiftung und diverse stĂ€dtische Ämter.
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Freiburg: Amphibien wandern wieder
Ab sofort ist östliche Waldseestraße
zwischen Möslepark und Waldsee gesperrt

- Helferinnen und Helfer gesucht

Die etwas milderen Temperaturen locken die ersten
Amphibien aus ihren Winterverstecken. Tausende von
Grasfröschen, Erdkröten und Molche haben jetzt ihre
Winterruhe beendet und wandern los. Auf ihren jÀhrlichen
Wanderungen zu ihren LaichgewÀssern schweben sie jedoch
in Lebensgefahr, wenn sie Straßen ĂŒberqueren mĂŒssen.

Bereits seit vielen Jahren stellen zahlreiche freiwillige Helfer
und Helferinnen des NABU, des BUND und der
Amphibienschutzgruppe Opfingen FangzÀune entlang der
Straßen auf, graben Eimer ein und tragen Kröten und Frösche
an den Hauptwanderrouten am Waldsee, an der K 9853 im
Bereich des Kleinen Opfinger Sees und im Kappler Kleintal
ĂŒber die Straße. Wo immer Wanderungen stattfinden, stehen
entsprechende Warnschilder, teilweise kombiniert mit
GeschwindigkeitsbeschrÀnkungen. Das Umweltschutzamt
appelliert an die Autofahrerinnen und Autofahrer auf diesen
Straßenabschnitten die Geschwindigkeit zu reduzieren und
bittet um besondere RĂŒcksichtnahme gegenĂŒber den
AmphibienschĂŒtzern.

Das Straßensymbol des Amphibienschutzes ist die Erdkröte.
Eine der grĂ¶ĂŸten Populationen im Stadtgebiet mit rund 1000
KrötenpÀrchen hat sich im Bereich des Waldsees angesiedelt.
Die Erdkröte ist die zweithĂ€ufigste Amphibienart in BadenWĂŒrttemberg; allerdings sind die BestĂ€nde rĂŒcklĂ€ufig. Die
grĂ¶ĂŸte Gefahr fĂŒr die Tiere sind Straßen, die sie ĂŒberqueren
mĂŒssen, um zu ihren LaichgewĂ€ssern zu gelangen.

Deshalb wird der Straßenabschnitt im Bereich des Waldsees
zwischen Möslepark und Waldseestraße ab sofort gesperrt.
Der Verkehr wird ĂŒber die parallele Zufahrtstraße zum
Möslestadion bis voraussichtlich Mitte April umgeleitet.

Die engagierten TierschĂŒtzer fangen hin- und rĂŒckwandernde
Amphibien an den FangzÀunen ab, sammeln sie und tragen
sie in den Abend- und frĂŒhen Morgenstunden auf die andere
Straßenseite; dort werden sie ausgesetzt sowie gezĂ€hlt.

Da die Betreuung der Schutzmaßnahmen morgens und
abends sehr zeitaufwÀndig ist, sind zusÀtzliche Helferinnen
und Helfer jederzeit willkommen. Interessenten, die mithelfen
wollen, können sich an das Umweltschutzamt unter der
Telefonnummer 201-6125, Friedhelm Fischer oder per E-Mail
an umweltschutzamt@stadt.freiburg.de wenden.

Auch bittet das Umweltschutzamt die Freiburgerinnen und
Freiburger, sich zu melden, wenn Amphibien ĂŒber
Straßenabschnitte wandern, an denen noch keine
SchutzzÀune stehen, da nicht alle Querungen bekannt sind.
 
 

BUND: Technikmuseum Beznau wird Àltestes AKW der Welt
 
BUND: Technikmuseum Beznau wird Àltestes AKW der Welt
Das Àlteste AKW der Welt, der 45 Jahre alte Reaktor Oldbury im Westen Englands wird in diesen Monat vom Netz genommen. Jetzt hat das grenznahe AKW Beznau die zweifelhafte Ehre, das Àlteste AKW der Welt zu sein, berichtete das Schweizer Fernsehen. Quelle: http://www.tagesschau.sf.tv/...../Beznau-wird-aeltestes-AKW-der-Welt

Es ist unglaublich: Die Schweiz, eines der schönsten und reichsten LĂ€nder betreibt die Ă€ltesten Atomkraftwerke der Welt. Es ist nicht erklĂ€rbar warum ein modernes Land wie die Schweiz in Beznau und MĂŒhleberg die Ă€ltesten und unsichersten Atomkraftwerke der Welt betreibt und so die Existenz des eigenen Landes und der Menschen, auch in den NachbarlĂ€ndern so unverantwortlich aufÂŽs Spiel setzt. Mit zunehmendem Alter wĂ€chst auch die Gefahr atomarer UnfĂ€lle.

Bei einem schweren Atomunfall in Deutschland wĂŒrden sich, Ă€hnlich wie in Japan, zumindest noch Gebiete finden wohin die Menschen evakuiert werden könnten. Bei einem Atomunfall in einem kleinen Land wie der Schweiz kĂ€men als Fluchtorte, je nach Schwere des Unfalls und je nach Windrichtung am Katastrophentag, nur die ebenfalls betroffenen NachbarlĂ€nder in Frage.

Eine sofortige Abschaltung der zwei Uralt-Reaktoren in Beznau und MĂŒhleberg ist nach Ansicht des Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland unabdingbar.

Aus diesen GrĂŒnden unterstĂŒtzen wir auch die diesjĂ€hrigen Protestaktionen am 11.3.2012 in MĂŒhleberg, denn RadioaktivitĂ€t kennt ja auch keine Grenzen.

Axel Mayer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer, BUND Regionalverband SĂŒdlicher Oberrhein
Uli Faigle, GeschĂ€ftsfĂŒhrer, BUNDRegionalverband Hochrhein

Beznau Infos: http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/akw-beznau.html
MĂŒhleberg Demo Infos: http://www.menschenstrom.ch
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Ökosportplatz auf der Kartauswiese
Stadt findet fĂŒr BewĂ€sserung des Platzes eine
einvernehmliche Lösung zwischen Sport- und Umweltbelangen

Die UniversitĂ€t kann ihren so genannten Ökosportplatz auf der
Kartauswiese in den trockenen Sommermonaten bei Bedarf
bewÀssern. Die Stadt Freiburg hat jetzt dem UniversitÀtsbauamt
die wasserrechtliche Genehmigung fĂŒr den von ihr beantragten
neuen Tiefbrunnen erteilt, mit dem sie das Grundwasser zur
BewÀsserung des Sportplatzes entnehmen darf.
UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik zeigte sich zufrieden, dass
eine gute und pragmatische Lösung gefunden wurde, die sowohl
den Belangen des Sportes als auch denen des GewÀsser- und
Landschaftsschutzes gerecht wird.

Bereits seit 2008 betreibt die UniversitÀt den Sportplatz auf der
Kartauswiese gegenĂŒber dem UniversitĂ€tssportgelĂ€nde. Da sich
die GrĂŒnflĂ€che im Landschaftsschutzgebiet „Rosskopf-
Schloßberg“ befindet und Sportanlagen einer
naturschutzrechtlichen Genehmigung bedĂŒrfen, wurde der
Ökosportplatz als Kompromiss zwischen Stadt und
UniversitÀtsbauamt mit Umweltauflagen zugelassen. So ist es der
UniversitÀt unter anderem untersagt, bauliche Anlagen zu
errichten oder das SportgelÀnde einzuzÀunen. Eine BewÀsserung
des Sportplatzes war zum damaligen Zeitpunkt kein Thema.

Bereits nach nur einer trockenen Sommersaison ohne kĂŒnstliche
BewÀsserung war der 96 Meter lange und 64 Meter breite
Ökosportplatz nicht mehr bespielbar. Die UniversitĂ€t ließ die
oberen Bodenschichten auflockern und sÀte nach, der Erfolg blieb
jedoch aus. Fazit der BemĂŒhungen: Um den Sportplatz weiter
nutzen zu können, muss er von Mai bis September, je nach
Wetter, bis zu zweimal pro Woche bewÀssert werden.

Derzeit darf die UniversitÀt aus zwei an der Schwarzwaldstrasse
bereits vorhandenen Tiefbrunnen jÀhrlich 12.000 Kubikmeter
Wasser fĂŒr die BewĂ€sserung der hier bestehenden Sportanlagen,
Uni-Stadion und Olympiahaus, fördern. Die wasserrechtliche
Genehmigung wurde von der Stadt Freiburg jetzt dahingehend
geĂ€ndert, dass ĂŒber diese beide Brunnen kĂŒnftig maximal 10.000
Kubikmeter pro Jahr entnommen werden dĂŒrfen. Im Gegenzug
wurde eine wasserrechtliche Genehmigung zum Bau eines
neuen, acht Meter tiefen Brunnens erteilt, aus dem höchstens
2000 Kubikmeter Wasser jĂ€hrlich entnommen werden dĂŒrfen.

FĂŒr die UniversitĂ€t stellt die neue Festlegung einer reduzierten
Wassermengen-Entnahme fĂŒr die bestehenden Brunnen
zugunsten eines neuen Brunnens kein Problem dar. In den
vergangenen Jahren hat sie die bislang genehmigte
Entnahmemenge fĂŒr die beiden Brunnen von jĂ€hrlich 12.000
Kubikmeter Wasser nicht ausgeschöpft. Mit der jetzigen Lösung
wird die bisher insgesamt erlaubte Wasserentnahme von 12.000
Kubikmeter jĂ€hrlich nicht ĂŒberschritten, sondern auf drei Brunnen
verteilt.

Der neue Tiefbrunnen war eine von drei möglichen Lösungen zur
BewĂ€sserung des Ökosportplatzes, die das Umweltschutzamt der
UniversitÀt anbot: Die zweite war die Entnahme von Wasser aus
der Dreisam, unter dem Vorbehalt, dass dies allerdings nur in den
Zeiten in Betracht kĂ€me, in denen in der Dreisam genĂŒgend
Wasser fließt. Gerade in den trockenen Sommermonaten fĂŒhrt die
Dreisam wenig Wasser, was das ganzjĂ€hrige Überleben von
Kleintieren und Fischen erschwert; deshalb ist ab einem
Pegelstand von 28 Zentimetern am Messpunkt in Ebnet generell
eine Wasserentnahme aus der Dreisam in der gesamten Stadt
verboten. Die dritte Möglichkeit: die UniversitÀt nutzt die auf der
anderen Dreisamseite bereits vorhandenen zwei Tiefbrunnen,
deren genehmigte Wassermenge von insgesamt 12.000
Kubikmeter sie in den vergangenen Jahren nicht ausgeschöpft
hat und fĂŒhrt mit einer unter der Dreisam zu verlegenden Leitung
dem Ökosportplatz Wasser zu.

Mit der jetzt erteilten wasserrechtlichen Genehmigung wurden
zwei der vorgeschlagenen Lösungen optimal kombiniert, um eine
Bespielbarkeit des Sportplatzes im Sommer zu ermöglichen, ohne
damit die bisher schon genehmigte Mengenentnahme an
Grundwasser zu erhöhen.
 
 



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