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Dienstag, 5. Juli 2022
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Verschiedenes

 
Zukunft fĂŒr den Mundenhof
Stadt will ErweiterungsflĂ€chen fĂŒr das Tiergehege erschließen

Besucherzahl zwischen 2013 und 2018 um 34 Prozent gestiegen. Weiterer Anstieg durch Stadtteil Dietenbach zu erwarten

Der Mundenhof platzt an manchen Tagen aus allen NĂ€hten – und wenn in einigen Jahren nebendran der neue Stadtteil Dietenbach bezogen ist, wird der Publikumsandrang im Freiburger Tiergehege wohl noch grĂ¶ĂŸer.

Mit seinem weitlĂ€ufigen Tiergehege hat der Mundenhof 2018 rund 400.000 Besucherinnen und Besucher verzeichnet. Seit Jahren steigt ihre Zahl stetig und steil an; 2013 waren es 297.000 gewesen. Heute kommt der Mundenhof an sonnigen FrĂŒhlingswochenenden an seine KapazitĂ€tsgrenze. Die Infrastruktur und die Personalausstattung sind den Besucherströmen an diesen Tagen kaum gewachsen, die AufenthaltsqualitĂ€t ist eingeschrĂ€nkt.

Daher wird die Stadt nun ErweiterungsflĂ€chen fĂŒr das Tiergehege erschließen. Auf einer Pressekonferenz betonte BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik heute, dass die Stadt die besondere AttraktivitĂ€t des Mundenhofs erhalten und seine Alleinstellung als Tiergehege mit umweltpĂ€dagogischem Anspruch stĂ€rken will.

Stuchlik erklĂ€rte: „Die jetzt angestoßenen Maßnahmen sind der nĂ€chste konsequente Schritt zur Weiterentwicklung des Tier-Natur- Erlebnisparks Mundenhof. In seinen AnfĂ€ngen war der Park als Naherholung fĂŒr die Stadtbevölkerung konzipiert. Heute ĂŒbernimmt er eine wichtige Aufgabe in der Umweltbildung. Wir schaffen mit den jetzigen Entscheidungen Rahmenbedingungen, damit er auch zukĂŒnftig fĂŒr viele Generationen von Kindern ein Ort fĂŒr besondere Naturerlebnisse bleibt.“ ZusĂ€tzlich solle der Mundenhof kĂŒnftig einen wesentlichen Beitrag zur Naherholung des Stadtteils Dietenbach und zur Entlastung des Naturschutzgebietes Rieselfeld (NSG) leisten.

Deshalb hat das fĂŒr den Mundenhof zustĂ€ndige Forstamt gemeinsam mit den anliegenden Einrichtungen Maßnahmen erarbeitet, die den Mundenhof zukunftsfĂ€hig machen – auch bei verĂ€nderten Rahmenbedingungen. Dazu mĂŒssen weitere Bereiche fĂŒr das Tiergehege auf FlĂ€chen zwischen Autobahn und Naturschutzgebiet entwickelt werden, die der Mundenhof jetzt landwirtschaftlich nutzt. ZusĂ€tzlich werden angrenzende FlĂ€chen, die bisher die StadtgĂ€rtnerei als Baumschule und der Reitclub 99 als Reitplatz nutzt, aufgewertet und durch eine gezielte Besucherlenkung fĂŒr die Öffentlichkeit neu erschlossen.

Zwischen ParkplatzflĂ€chen und ErweiterungsflĂ€chen wird ein BrĂŒckenschlag notwendig, der dem Publikum attraktive Einblicke in das Naturschutzgebiet und die dortigen SchutzgĂŒter in Flora und Fauna ermöglicht. Das Ganze ist eingebettet in das ĂŒbergeordnete Erholungs- und Lenkungskonzept, das die Projektgruppe Dietenbach mit dem Garten- und Tiefbauamt (GuT) erarbeitet.

Gleichzeitig mit der Weiterentwicklung der FlĂ€chen, die an das Tiergehege grenzen, wird der vorhandene GebĂ€udebestand fĂŒr die Öffentlichkeit geöffnet. In den 2013 statisch sanierten Alten Kuhstall soll deshalb weiter investiert werden. Bis 2025 soll dort ein Schlechtwetter-Angebot fĂŒr Familien entstehen. Angedacht sind interaktive Stationen zu Themen des Mundenhofs (Landwirtschaft, Tierhaltung usw.), niedrigschwellige Spielstationen (Ins-HeuSpringen, Burgen aus Strohballen bauen) und womöglich auch ein integriertes CafĂ©. Die FortfĂŒhrung und der Abschluss dieser Baumaßnahmen bis 2025 kosten rund 2 Millionen Euro.

Wo heute das Requisitenlager des Theaters steht, soll zudem perspektivisch (2026-29) ein kleiner Schaubauernhof entstehen.

Dem Mundenhof steht also seit der GrĂŒndung des Tiergeheges 1968 der dritte prĂ€gende Umbruch bevor – nach der Erweiterung Mitte der 80er Jahre und der Umgestaltung im Zusammenhang mit der Entwicklung des Stadtteils Rieselfeld Ende der 90er Jahre.

Parallel zu diesen Entwicklungen erörtert das Umweltdezernat mit den Veranstaltern des Zeltmusikfestivals (ZMF) Entwicklungsoptionen fĂŒr das Festival am bestehenden Standort. Eine maßgebliche Erweiterung des ZMF zu Lasten von MundenhofFlĂ€chen ist dabei fĂŒr die Stadtverwaltung keine Option.
 
 

 
Kirche im Klimaschutz lokal aktiv
Photovoltaikanlagen auf KindergartendÀchern

Freiburg / Merzhausen. Die Evangelische Kirche in Freiburg arbeitet konsequent weiter an ihrem lokalen Klimaschutzprogramm. In diesem Herbst konnten zwei Photovoltaikanlagen auf GebĂ€uden der Kirche in Betrieb genommen werden. „Das soll die umfangreichen Maßnahmen zur Energieeffizienz und zur Reduzierung von CO2-Emmission ergĂ€nzen", sagt Bauamtsleiter Reinhard Stulz.

Beide Anlagen werden von kirchennahen Unternehmen betrieben. In Merzhausen wird auf dem Dach der neu errichteten KindertagesstĂ€tte (Kita) eine 30-Kilowatt-Anlage von der Gesellschaft zur Energieversorgung der kirchlichen und sozialen Einrichtungen (KSE) gebaut. Die Kirche hat dazu das Dach der Johannes-Kita direkt neben der Kirche verpachtet. 92 Module wurden auf einer FlĂ€che von 200 Quadratmetern auf dem Dach verlegt. Mit der Anlage könne eine CO2-Ersparnis von 400 Gramm pro Kilowattstunde gegenĂŒber anderen Stromerzeugern erzielt werden, erklĂ€rt Tobias Moser. Dem Elektroingenieur ist dabei wichtig, dass zur Vermeidung von so genannten Verschattungsverlusten ein Regler mit Einzelmoduloptimierung eingebaut ist. Der Stadtkirchenbezirk verpachtet das Dach an die KSE, die den erzielten Strom einspeist. Der Photovoltaik (PV)-Strom könne aber auf Wunsch ab 2020 auch direkt an die Johanneskirche geliefert werden, sodass die Gemeinde ihren eigenen PV-Strom verbrauchen kann, erklĂ€rt Lena Klietz von KSE. "Den zusĂ€tzlichen Strombedarf decken sie weiterhin ĂŒber das Netz mit dem KSE-Ökostrom", sagt sie weiter. Über die Lieferung des PV-Stroms und den Rest KSE-Ökostrom werde dann ein Stromlieferungsvertrag auf max. 3 Jahre abgeschlossen.

Die Betreiberin der Anlage, die KSE wurde von den beiden Landeskirchen und den beiden Diözesen in Baden-WĂŒrttemberg gegrĂŒndet und hat ihren Sitz in Freiburg.

Ein weiters Modell der Stromeinspeisung mit der Evangelischen Kirche in Freiburg gibt es in Freiburg-St. Georgen. Auf dem gemeinsamen Dach des evangelischen Oberlin-Kindergartens und des Gemeindehauses der Lukasgemeinde wurde ebenfalls eine rund 30-KW-Anlage in Betrieb genommen. Hier ist die Betreiberin die Ökumenische Energiegenossenschaft e.G. (ÖEG), die es seit 2009 gibt und ihren Sitz in Bad Boll hat. „Die Module dieser so genannten Aufdachanlage stammen aus deutscher Produktion", betont der Solarteur Klaus Winterer. Auch hier laufe der Pachtvertrag ĂŒber 20 Jahre, so Sebastian Edel von der ÖEG, der Strom werde ins Netz eingespeist. „Die Nutzung des Stromes vor Ort wĂ€re wirtschaftlicher gewesen, scheiterte aber an den Rahmenbedingungen des Erneuerbare-Energie-Gesetzes", sagt der Experte. Demnach stĂŒnde die gemeinsame Nutzung des Daches durch Kita und Pfarrgemeinde laut EEG der Eigennutzung des Stroms bisher entgegen.

Mit beiden Anlagen könnten zusammen rund 20 Haushalte mit Energie versorgt werden. Die Kirche betreibt seit einiger Zeit bereits kleinere PV-Anlagen, unter anderem in Freiburg-Hochdorf auf dem Katharina-von-Bora-Haus, wo die bĂŒrger- und spendenfinanzierte Anlage bereits fast 20 Jahre alt ist. Jetzt sollen weitere Möglichkeiten geschaffen werden, Photovoltaikanlagen zu montieren. Erste VorĂŒberlegungen fĂŒr eine weitere Anlage auf dem Dach der Kreuzkirche in Freiburg-StĂŒhlinger sind schon in Gang.

zum Bild oben:
Auf dem Dach des Johanneskindergartens in Merzhausen werden die Module installiert.
Foto: GĂŒnter Hammer
 
 

 
Espresso im Test - Lecker und fair?
ÖKO-TEST hat in der neuen Ausgabe 22 Espresso-Röstungen auf Inhaltsstoffe, Sensorik und CSR-Bedingungen getestet. FĂŒnf Marken kann die Redaktion empfehlen. Die Probleme im Test: zu viel Acrylamid und bittere Arbeitsbedingungen auf den Plantagen. Immerhin schmecken fast alle – bis auf den Espresso von Starbucks. Wie guter Kaffee und Espresso gelingt, erklĂ€rt ÖKO-TEST außerdem im großen Kaffee-Spezial ...
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NeuzugÀnge auf dem Mundenhof
Buntmarder-Weibchen wurde heute vorgestellt – das MĂ€nnchen folgt demnĂ€chst

Nach vierjĂ€hriger Wartezeit ist es soweit: der Mundenhof empfĂ€ngt seine neuen Mitbewohner – ein Sibirisches BuntmarderpĂ€rchen. Bislang wuseln in ganz Europa nur rund 40 dieser neugierigen und geschickten Tiere durch die Zoos. Dort, wo sie zu sehen sind, zĂ€hlen sie zu den Publikumslieblingen. Der Mundenhof hatte sich deshalb entschieden, den Beton des ehemaligen BĂ€rengeheges durch einen naturnahen Lebensraum fĂŒr Buntmarder zu ersetzen.

Die Tiere werden ĂŒber das EuropĂ€ische Zuchtprogramm verteilt, wo der Mundenhof seit 2015 auf der Warteliste stand. Vor kurzem gab es endlich grĂŒnes Licht: Ein Weibchen aus Berlin und ein MĂ€nnchen aus Jerusalem können nach Freiburg umsiedeln. WĂ€hrend der Umzug aus Berlin nur einen zweitĂ€gigen Roadtrip fĂŒr zwei Tierpflegerinnen bedeutete, sind die Einreisebestimmungen fĂŒr das MĂ€nnchen aus Israel aufwendiger. Im November sollen alle Untersuchungen und BestĂ€tigungen vorliegen, damit das Tier den Flug antreten kann. Bis dahin bleibt es bei einer Fernbeziehung.

Die Eingewöhnung in das neue Gehege erfolgt gemeinsam, wenn beide Buntmarder vor Ort sind. Das Weibchen wird daher aktuell hinter den Kulissen im Ausweichgehege gehalten. Bei einem Ortstermin auf dem Mundenhof mit BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik wurde die aufgeweckte junge Marderdame heute vorab der Presse vorgestellt. Dabei betonte Stuchlik: „Unsere beiden NeuzugĂ€nge aus Berlin und Jerusalem waren mit mehr FormalitĂ€ten verbunden als der Wechsel eines Fußballstars nach Freiburg. Das Warten hat sich aber gelohnt. Ich bin ĂŒberzeugt davon, dass unsere Buntmarder bald die neuen Stars auf dem Mundenhof sein werden. An hoher Laufbereitschaft fehlt es ihnen jedenfalls nicht.“
 
 

 
Sekt-Empfehlung: AKW Fessenheim-Abschaltung wird endlich konkreter
Nach unsĂ€glich langem Hin und Her wurde jetzt wieder einmal ein Termin fĂŒr die geplante Abschaltung des Ă€ltesten AKW Frankreichs angekĂŒndigt.

"Das Kernkraftwerk im elsĂ€ssischen Fessenheim wird seinen Betrieb bis zum Sommer 2020 endgĂŒltig einstellen. Das hat die Freiburger RegierungsprĂ€sidentin BĂ€rbel SchĂ€fer nach einem Treffen mit der französischen UmweltstaatssekretĂ€rin Emmanuelle Wargon in Colmar mitgeteilt." schreibt aktuell die Badische Zeitung auf ihrer Homepage.

Zum Thema Fessenheim-Abschaltung gibt BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Axel Mayer eine "Sektempfehlung"

Kaufen Sie drei gute Flaschen Sekt

x Die Erste öffnen sie am Tag der endgĂŒltigen Abschaltung (?) des Letzten der beiden Reaktoren

x Die Zweite öffnen am Tag der Entleerung der Brennelemente-Zwischenlager in ca. 5 Jahren (Erst dann ist die die ganz große GAU-Gefahr tatsĂ€chlich beseitigt)

x Die Dritte Flaschen sollten Sie gut lagern. In ca. einer Million Jahre ist der Großteil des in Fessenheim angefallenen AtommĂŒlls zerfallen. Dann gibt es tatsĂ€chlich Grund auf die Fessenheim-Schließung anzustoßen. Axel Mayer, BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer
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Zweckverband Regio Nahverkehr Freiburg als Modellregion
Gebiet des Zweckverbands Regio Nahverkehr Freiburg (ZRF) als Modellregion fĂŒr Verbesserungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln?

Mögliche Perspektiven durch das Klimaschutzpaket der Bunderegierung sollen nĂ€her geprĂŒft werden Auch wenn das Klimaschutzpaket der Bunderegierung insgesamt nicht die Erwartungen an eine ambitionierte Klimapolitik erfĂŒlle, biete es nach Ansicht der OberbĂŒrgermeister von Freiburg und Waldkirch, Martin Horn und Roman Götzmann beim öffentlichen Personennahverkehr gute AnknĂŒpfungspunkte fĂŒr kommunale Initiativen. Denn in den von der Bundesregierung am Freitag vorgelegten Eckpunkten fĂŒr das Klimaschutzprogramm 2030 kĂŒndige die Bundesregierung an, zusĂ€tzlich 10 Modellprojekte des öffentlichen Personennahverkehrs unterstĂŒtzen zu wollen.

Laut OB Horn kann „eine Wende in der Verkehrspolitik nur dann gelingen, wenn wir in Stadt und Region eine wirkliche Alternative zum Auto bieten. Wir mĂŒssen in erster Linie in der Stadt die Stadtbahn und in der Region die S-Bahn sowie den regionalen Busverkehr in den kommenden Jahren weiter mit hohem finanziellen Aufwand ausbauen. Wir haben eine hervorragende regionale Zusammenarbeit, allerdings schaffen wir noch mutigere Investitionen nur durch mehr Fördergelder.“

Eine deutliche AttraktivitĂ€tssteigerung fĂŒr Bus und Bahn sei von zentraler Bedeutung, damit der Verkehrssektor seinen CO2-Einsparbeitrag bringen könne. „Auch wenn wir in unserer Region bereits heute bundesweit mit die preiswertesten Tarife bei den öffentlichen Verkehrsmittel haben, mĂŒssen alle Optionen geprĂŒft werden, wie sich die preisliche AttraktivitĂ€t noch weiter steigern lĂ€sst“, ergĂ€nzt OB Götzmann und fĂŒhrt weiter aus „hierfĂŒr brauchen wir mehr direkte finanzielle UnterstĂŒtzung.“ Beide OberbĂŒrgermeister halten dies vor allem auch aus sozialen GrĂŒnden fĂŒr Familien und Menschen mit geringeren sowie mittleren Einkommen fĂŒr erforderlich.

Beide wollen sich dafĂŒr einsetzen, dass der Zweckverband Regio Nahverkehr Freiburg (ZRF) gemeinsam mit dem RegioVerkehrsverbund Freiburg (RVF) eine Bewerbung als Modellregion und die Förderung durch den Bund nĂ€her prĂŒft. Es wĂ€re wĂŒnschenswert, wenn eine Projektförderung fĂŒr die gesamte Region gelten wĂŒrde.

Zudem soll in Erfahrung gebracht werden, ob zusĂ€tzliche Fördergelder fĂŒr den Ausbau oder fĂŒr attraktivere Tarife in unserer Region durch den Bund bereitgestellt werden könnten. Bislang seien die nĂ€heren Förderkriterien allerdings leider noch nicht bekannt geworden. Weitere Schritte werden mit allen Beteiligten besprochen.
 
 

 
Große Freude im KlimaaktionsbĂŒndnis!
SC Freiburg unterstĂŒtzt das KlimaaktionsbĂŒndnis und Freiburg for Future in letzter Minute

Freiburg, den 19. September 2019, 17 Uhr

Soeben unterzeichnete der SC Freiburg den Aufruf des KlimaaktionsbĂŒndnisses und stellt sich damit hinter die Fridays for Future.

Große Akteure, wie der Schwarzwaldverein, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und die VAG hatten sich in den letzten Tagen noch eingefunden. Aber der Freiburger SC, das war selbst fĂŒr das KlimabĂŒndnis-Team eine kleine Sensation.

Dirk Henn, der das BĂŒro der Kampagne koordiniert: "Das ist eine Riesenfreude fĂŒr uns. Dutzende Menschen haben zwei Monate lang unermĂŒdlich auf den morgigen Tag hingearbeitet. Dass nun auch der SC mit an Bord ist, ist ganz große Klasse! Danke Freiburg, danke SC!"
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Taifun-Tofu veröffentlicht zweite Gemeinwohlbilanz
Wirtschaften zum Wohle aller

Die Taifun-Tofu GmbH hat ihren zweiten Gemeinwohlbericht erstellt und bekrĂ€ftigt damit ihr besonderes Engagement fĂŒr ein gemeinwohlorientiertes Wirtschaften. Auf Grundlage des Berichts wurde der Freiburger Tofuhersteller von unabhĂ€ngigen Auditoren mit 608 Punkten bewertet und gilt damit als „erfahrenes“ Unternehmen im Sinne der Gemeinwohlökonomie.

Im Vorfeld hatte eine Gruppe aus Taifun-Mitarbeitenden die verschiedenen TĂ€tigkeitsbereiche sowie die Tofu-Wertschöpfungskette ausfĂŒhrlich beleuchtet. Als Orientierung diente die Matrix der Gemeinwohlökonomie, eine alternative Wirtschaftsform. Anstatt schnelles Wachstum oder Strategien, sich am Markt zu behaupten, in den Fokus zu stellen, verfolgt diese eine andere Vision: Sie setzt auf die vier Werte ökologische Nachhaltigkeit, SolidaritĂ€t & Gerechtigkeit, Transparenz & Mitentscheidung sowie MenschenwĂŒrde und misst die Organisationen danach. Werte, die auch fĂŒr Taifun-Tofu zentral sind.

„Als wir vor ein paar Jahren auf die Gemeinwohlökonomie stießen, fiel uns auf, dass sie viele unserer Überzeugungen sehr gut bĂŒndelt“, sagt GeschĂ€ftsfĂŒhrer Alfons Graf. Etwa faire GeschĂ€ftsbeziehungen zu pflegen und die Umwelt bei allem Tun im Blick zu haben. Nur logisch also, dass der Hersteller bei den Gemeinwohlkriterien „Sinn der Produkte“, „Reduktion ökologischer Auswirkungen“ und „Nachhaltigkeit in der Zulieferkette“ von den PrĂŒfern als vorbildlich bewertet wurde. FĂŒr seine TofuspezialitĂ€ten verwendet Taifun-Tofu nur biologische Rohwaren, die Sojabohnen stammen zu 100% aus europĂ€ischem Vertragsanbau. Auch SolidaritĂ€t und MenschenwĂŒrde − Werte, die in der Gemeinwohlmatrix fest verankert sind − lebt der TofuProduzenten ohne Kompromisse. Das spĂŒrt man nicht nur an dem Vertrauen, das zwischen den Landwirten und Taifun herrscht. Seit letztem Jahr gibt es eigene Firmenveranstaltungen, bei denen Mitsprache und Mitbestimmung der Belegschaft neu gestaltet wurden.

Die Gemeinwohlbilanz, erstmals erstellt fĂŒr die Jahre 2014/15, dient dem Unternehmen vor allem als Steuerelement, um sich weiterzuentwickeln. Denn auch Bio-Pioniere machen (noch) nicht alles perfekt. Mit der zweiten Bilanz, die sich auf den Zeitraume 2016-2018 bezieht, wurde nun ein weiterer großer Schritt in Richtung Gemeinwohl getan.
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