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Samstag, 10. Juni 2023
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Verschiedenes

 
Vor 35 Jahren: Untere Havel wird zum Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung
NABU fordert bessere Umsetzung der Ramsar-Konvention

Der NABU hat anlĂ€sslich der Ausweisung der Unteren Havelniederung als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung vor 35 Jahren eine bessere Umsetzung der Ramsar-Konvention gefordert. Das rund 5.800 Hektar große Deichvorland beiderseits der Havel zwischen Hohennauen und Havelberg in den LĂ€ndern Sachsen-Anhalt und Brandenburg besitzt seit 1978, insbesondere aufgrund seiner Bedeutung als Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet fĂŒr Wat- und Wasservögel, sowie als CO2-Speicher großflĂ€chigen Schutzstatus. „Von den mehr als 200 nationalen Feuchtgebieten, die den Ramsar-Kriterien entsprechen, wurden in den vergangenen Jahrzehnten allerdings nur 34 ausgewiesen. Dabei sind 95 Prozent der Moore in Deutschland bereits entwĂ€ssert oder zerstört“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke. „Die Bundesrepublik sollte ihre Vorbildfunktion gegenĂŒber anderen Ramsar-Mitgliedsstaaten wahrnehmen und mehr nationale Gebiete wie die Untere Havelniederung ausweisen“, forderte Tschimpke.

Neben der Havel, dem Schollener See und dem GĂŒlper See prĂ€gen zahlreiche Auen- und KleingewĂ€sser, NebenflĂŒsse und Altarme der Havel sowie ausgedehnte Feuchtwiesen unterbrochen von SandrĂŒcken, GebĂŒschen und Ufergehölzen diese Landschaft. Die natĂŒrlichen HochwĂ€sser der Havel und ihrer NebenflĂŒsse sowie der RĂŒckstau der nahen Elbe fĂŒhren jĂ€hrlich, insbesondere im Winter und FrĂŒhjahr, zu großflĂ€chigen Überflutungen. Das ĂŒber weite FlĂ€chen gering besiedelte Gebiet und das verzweigte GewĂ€ssersystem bilden die Grundlage fĂŒr die reiche Artenvielfalt. Der Schutz vieler hier vorkommender Tier- und Pflanzenarten hat ĂŒberregionale Bedeutung, unter anderem das Vorkommen bedrohter Pflanzen wie Brenndolde und Lungenenzian, Vogelarten wie Fischadler und Schwarzstorch und der FFH-Richtlinie unterliegenden Arten wie Biber, Fischotter, Rotbauchunke und Moorfrosch.

„Die Untere Havelniederung ist das grĂ¶ĂŸte zusammenhĂ€ngende Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas. Mit ihrer Renaturierung schĂŒtzen wir nicht nur mehr als 1.100 bedrohte und geschĂŒtzte Arten, sondern sichern auch die FlĂ€chen, die sowohl vor Hochwasser schĂŒtzen, als auch große Mengen an Kohlenstoff binden „Es besteht dringender Handlungsbedarf, den Schutz und die Renaturierung unserer Feuchtgebiete im Sinne des Klima-, Hochwasser- und Naturschutzes voranzutreiben“, sagte NABU-Havelprojektleiter Rocco Buchta.
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NABU zum Inkrafttreten des Endlagersuchgesetzes
Tschimpke: Kommission muss kritische Fragen klÀren

Zum morgigen Inkrafttreten des Standortauswahlgesetzes fĂŒr hochradioaktive AbfĂ€lle erklĂ€rt NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke:

„Bei dem Gesetz handelt sich um einen politischen Kompromiss, von einem gesamtgesellschaftlichen Konsens kann noch keine Rede sein. Der NABU hat erfolgreich auf Nachbesserungen bei der Endlagersuche gedrĂ€ngt, damit sichergestellt ist, dass es keine Vorfestlegungen auf den Standort Gorleben gibt und die Atomwirtschaft die Kosten fĂŒr die Suche selbst zu tragen hat. Ziel muss es jetzt sein, durch konstruktiv-kritische Begleitung der Arbeit der vorgesehenen Enquete-Kommission, einen gesellschaftlichen Konsens zur Endlagersuche herzustellen. Die Kommission muss dabei unabhĂ€ngig vom neuen Amt fĂŒr kerntechnische Entsorgung arbeiten und ĂŒber ihre Öffentlichkeitsarbeit alleine bestimmen.

In der Zwischenlagerfrage, fĂŒr die teils am Ende ihrer technischen Lebensdauer angelangten Castoren, ist leider weiter keine Lösung in Sicht. „Daher mĂŒssen die LĂ€nder zĂŒgig zusammen mit der Bundesregierung und den Kraftwerksbetreibern klĂ€ren, in welche Zwischenlager die noch ausstehenden Castortransporte gehen sollen.“
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ÖKO-TEST-Magazin August 2013
Die August-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 26. Juli im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: das Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

Aus dem Inhalt:

Test: Olivenöl „nativ extra"
Da kommt es mal wieder schwarz auf weiß: Teuer ist nicht zwangslĂ€ufig gut. Und bekannte Namen stehen nicht unbedingt fĂŒr beste QualitĂ€t: Ausgerechnet das teuerste Olivenöl im Test – ein Produkt von Starkoch Alfons Schuhbeck – hat in einer aktuellen ÖKO-TEST-Untersuchung am schlechtesten abgeschnitten. Es schmeckte ranzig und alt und trĂ€gt deshalb die falsche GĂŒtebezeichnung „nativ extra“. Der Geschmack war im ĂŒbrigen das Kriterium, bei dem viele Testprodukte MĂ€ngel zeigten. Aber es gibt auch gute Öle fĂŒr wenig Geld.

Test: Farbstoffe in Lebensmitteln, die von Kindern gegessen werden
Das ist echt erschreckend: In fast einem Viertel der von ÖKO-TEST untersuchten Lebensmittel stecken Farbstoffe, fĂŒr die ein Warnhinweis vorgeschrieben ist, weil sie die AktivitĂ€t und Aufmerksamkeit von Kindern beeintrĂ€chtigen können. Doch auch andere SchönfĂ€rber sind nicht harmlos - aber ausnahmslos ĂŒberflĂŒssig. Denn ein gutes Lebensmittel braucht keine Farbstoffe.

Test: KinderinvaliditÀtsversicherungen
Viele Versicherungen sind nicht nötig, eine InvaliditĂ€tsversicherung schon: Sie soll ein Kind fĂŒr den Fall absichern, dass durch einen Unfall eine InvaliditĂ€t eintritt. Doch genau letzteres ist fĂŒr viele Versicherer Dreh- und Angelpunkt bei der Frage, ob geleistet wird oder nicht. Und leider – so fand ÖKO-TEST bei seiner großen Untersuchung heraus – leisten einige Versicherer eben nicht, was man eigentlich erwartet. Sie zahlen etwa fĂŒr ein querschnittsgelĂ€hmtes Kind nur dann, wenn es nicht noch im Rollstuhl in die Schule fahren kann.

Test: Mittel gegen Nagelpilz
13 freiverkĂ€ufliche Mittel waren im Test. Dreizehnmal konnte ÖKO-TEST das Testurteil „sehr gut“ vergeben. Das sind doch mal gute Nachrichten fĂŒr alle Betroffenen: Wer sich mit leichten bis mittelschweren Nagelpilzinfektionen plagt, kann die von ÖKO-TEST untersuchten Produkte durch die Bank weg probieren. Allerdings dauert die Behandlung lange und muss konsequent durchgefĂŒhrt werden.

Test: Perchlorat in Obst und GemĂŒse
Durch verunreinigte DĂŒngemittel und belastete Wasser kann die Substanz Perchlorat in Obst und GemĂŒse enthalten sein. Der Stoff steht im Verdacht, dass er die Jodaufnahme in die SchilddrĂŒse hemmt. Im ÖKO-TEST waren 40 Prozent der Proben Erdbeeren, Tomaten, Zucchini und Gurken belastet – meist nur gering. Aber ausgerechnet ein Bio-Produkt enthielt hohe Mengen – und wurde vom Anbieter umgehend aus dem Verkehr gezogen.

Test: Sommer-Duschgele
Ganz Deutschland schwitzt – da tut eine kalte Dusche einfach gut. Wer dazu eines der von ÖKO-TEST untersuchten aktuellen Sommer-Duschgele benutzt, muss sich bei den meisten Produkten keine Sorgen machen. Viele Duschgele waren frei von Schadstoffen, besonders erfreulich haben Naturkosmetikmarken abgeschnitten.

Test: Tapetenablöser
Gewiefte Heimwerker kennen den Trick schon lange: Eingetrockneten Leim, dicke Farbschichten und alte Tapeten bekommt man mit Wasser und einem Schuß SpĂŒlmittel gut von der Wand. Das Geld fĂŒr so genannte Tapetenablöser, die es im Baumarkt zuhauf gibt, kann man sich wirklich sparen. Denn der aktuelle ÖKO-TEST ergab: Die Spezialprodukte könnenÂŽs auch nicht besser als Wasser und SpĂŒlmittel.
 
 

 
NABU: Klimawandel verÀndert heimische Tier- und Pflanzenwelt
Tschimpke: Mit naturnahen WĂ€ldern und Mooren gegensteuern

Berlin – Infolge des Klimawandels wird Deutschland als Standort wĂ€rmeliebender Arten immer attraktiver. Der ehemals ausschließlich in SĂŒdosteuropa beheimatete Bienenfresser zum Beispiel fĂŒhlt sich mittlerweile in Deutschland Ă€ußerst wohl. 2010 wurden allein in Sachsen-Anhalt bereits mehr als 500 Brutpaare dieser Vogelart gezĂ€hlt. Er ist dabei kein Einzelfall. So verbreiten sich Wiedehopf, Gottesanbeterin, die aus SĂŒdeuropa stammende Giftspinne Ammen-Dornfinger, aber auch Pflanzenarten wie Stechpalme, Edelkastanie oder die allergieauslösende Ambrosia stetig weiter in Richtung Nordeuropa.

„Der vermeintliche Mehrwert fĂŒr die Artenvielfalt ist jedoch ein Irrglaube. Allein der durch den Klimawandel verursachte zusĂ€tzliche Verlust von wildlebenden Tier- und Pflanzenarten in Deutschland wird von Experten auf 30 Prozent geschĂ€tzt. Die ĂŒber Jahrhunderte und Jahrtausende auf einander eingespielten Beziehungen zwischen LebensrĂ€umen, Tier- und Pflanzenarten drohen zu kippen“, sagte NABU PrĂ€sident Olaf Tschimpke. So zeige sich am Beispiel der Stieleiche, dass im Falle zunehmender Trockenheit nicht nur die Baumart selbst verschwinden wĂŒrde, sondern auch von ihr abhĂ€ngige Insektenarten wie unter anderem der Eremit, ein Ă€ußerst seltener KĂ€fer ursprĂŒnglicher, mitteleuropĂ€ischer Waldgesellschaften. Auch Lebensraum-Spezialisten wie das in den Alpen lebende und karge Landschaften bevorzugende Schneehuhn haben es besonders schwer, da sie wenig flexibel auf VerĂ€nderungen ihrer Umwelt reagieren können. Wenn sich durch wĂ€rmere Durchschnittstemperaturen BĂ€ume auch ĂŒber die derzeitige Wachstumsgrenze von 1800 Metern ĂŒber Seehöhe ansiedeln, wird es fĂŒr den seltenen Vertreter der RauhfußhĂŒhner immer schwieriger, ein geeignetes Habitat zu finden.

„Wichtig ist es, rechtzeitig mit umweltpolitischen Maßnahmen zu reagieren. Die Senkung von Klimagasemissionen, der Schutz und die Förderung naturnaher WĂ€lder und Moore, die Vernetzung isolierter Biotope sowie die Renaturierung von FlĂŒssen sind unbedingt notwendig, um die Anpassung der heimischen Flora und Fauna an sich verĂ€ndernde Umweltbedingungen zu unterstĂŒtzen“, so der NABU-PrĂ€sident.

Weitere umfassende Infos bietet die NABU-BroschĂŒre „Arten im Klimawandel – Species and Climate Change“. Sie widmet sich 30 Tier- und Pflanzenarten, deren Entwicklungen beispielhaft fĂŒr die Auswirkungen des Klimawandels sind. Der NABU veranschaulicht darin Gewinner und Verlierer von VerĂ€nderungen klimatischer VerhĂ€ltnisse in Deutschland.

Die BroschĂŒre kann im Internet unter www.shop.nabu.de/shop bzw. beim NABU Natur Shop, info@nabu-natur-shop.de, Telefon 0511-89 81 38-0 fĂŒr 2,50 Euro bestellt werden.
 
 

 
Freiburg: Immer mehr fahren mit dem Rad
Rad ist das am hĂ€ufigsten genutzte Verkehrsmittel – Auf der WiwilibrĂŒcke werden Rekordwerte gezĂ€hlt

Der Rekordwert von 2012 am Rad-ZĂ€hl-Display an der WiwilibrĂŒcke ist ĂŒbertroffen. Gleich mehrfach wurde der Wert in den letzten Wochen geknackt. Im Jahr 2012 gab es nur einen Tag, an dem ĂŒber 12.000 Menschen mit dem Rad ĂŒber die WiwilibrĂŒcke fuhren: am 28. Juni, beim WM-Halbfinale, mit 12.375 ZĂ€hlungen. Dieses Jahr wurde die magische Zahl von 12.000 Radfahrenden bislang schon sechs Mal ĂŒberschritten, der Höchstwert betrug dabei 12.514. In Spitzenzeiten fĂ€hrt so durchschnittlich alle drei Sekunden ein Rad ĂŒber die ZĂ€hlschleife. In diesem Juni und Juli sind das durchschnittlich an jedem Wochentag fast 11.000 Radler, die ĂŒber die WiwilibrĂŒcke fahren.

Zu einem weiteren Rekord haben wohl die Fans der Toten Hosen beigetragen: An dem Samstag, an dem das Konzert statt fand, fuhren 9.759 Radfahrende am ZĂ€hl-Display vorbei, damit lag die Zahl zum ersten Mal an einem Samstag ĂŒber 9.000.

Bislang fuhren ĂŒber 1,3 Millionen Radfahrende ĂŒber die WiwilibrĂŒcke. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) rechnet damit, dass es bis zum Jahresende 2,3 bis 2,4 Millionen werden. Die Radler und Radlerinnen kommen so dem Limit der Skala von 2,5 Millionen auf dem ZĂ€hl-Display immer nĂ€her. Martin Leser, stellvertretender Leiter des GuT: „Das ĂŒbertrifft alle unsere Erwartungen. Die Rekordwerte der letzten Wochen zeigen, dass der Radverkehr in Freiburg weiter zunimmt. Das ist das Ziel unseres Radkonzepts, die wir seit Jahren kontinuierlich umsetzen.“

Ein zentraler Punkt des Radkonzeptes ist der Ausbau von RadVorrang-Routen, auf denen Radfahrer große Strecken mit wenig Wartezeiten komfortabel und sicher zurĂŒcklegen können. Derzeit und in den nĂ€chsten Jahren lĂ€uft der Ausbau von drei Routen: an der Dreisam, an der GĂŒterbahn und von ZĂ€hringen durch den StĂŒhlinger nach Vauban/St.Georgen. Ziel des Konzeptes ist es, den Radverkehr bis 2020 auf ĂŒber 30 Prozent der Wege anzuheben.

Nach der aktuell veröffentlichte BĂŒrgerumfrage der Freiburger Statistiker Anfang Juli wĂ€re dieses Ziel lĂ€ngst erreicht: Das Fahrrad ist die erste Wahl, wenn sich Freiburgerinnen und Freiburger fortbewegen. Im Alltagsverkehr geben zwischen 43% (zur Arbeit, Schule, Ausbildung) und 52% (zum Einkaufen, Erledigungen) der Befragten an, meist das Rad zu nutzen, im Freizeitverkehr sind es sogar 62%. Aufgrund der unterschiedlichen Erhebungsmethode sind die Werte aber nicht mit denen des Radkonzeptes vergleichbar.

In der BĂŒrgerumfrage zeigte sich auch: Je höher der Schulabschluss und das Einkommen der Befragten ist, desto stĂ€rker nutzen sie das Rad. Radfahren ist auch eine Frage des Lebensstils: In modernen und liberalen Milieus wird es stĂ€rker genutzt als in konservativen.

Die beiden wichtigsten GrĂŒnde fĂŒr die Nutzung des Fahrrades sind dessen Schnelligkeit (79%) und der Spaß (68%), den Radfahren macht. Auch die Tatsache, dass Radfahren sehr preiswert ist, sowie die sportliche BetĂ€tigung und die Gesundheit spielen eine große Rolle. Nur 7% geben an, dass sie keine andere Alternative zum Fahrrad haben. Das Radfahren wird also nicht aus Not gewĂ€hlt, sondern weil es große Vorteile bringt. Auch das Vorhandensein von Radwegen ist ein Grund fĂŒr das Radfahren. Die Planerinnen und Planer des GuT freuen sich: Über 71% der Befragten sind mit den Radwegen in Freiburg zufrieden.

Die „Ergebnisse der BĂŒrgerumfrage 2012“ sind unter www.freiburg.de/statistik > „Veröffentlichungen“ einsehbar. Weitere Informationen zum Rad-ZĂ€hl-Display unter: www.freiburg.de/radverkehr und ZĂ€hlergebnisse des Rad-ZĂ€hl-Displays aktuell unter: http://fr-wiwili.visio-tools.com
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Rosen-SpezialitĂ€ten aus Jechtingen sind neue „Kaiserlich genießen“-Produkte
Ökologisches Wein-& Sektgut Norbert Helde wird neuer „Kaiserlich genießen“-Partner

Ein KrĂ€utertee mit dem Namen „Vulkanfeuer“ und Köstlichkeiten aus selbst angebauten Duftrosen sowie ein leckerer Fruchtsaft ergĂ€nzen kĂŒnftig die regionale Produktvielfalt des „Kaiserlich genießen“-Markenprogramms der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH. Hergestellt werden sie unter nachhaltigen Erzeugerkriterien vom traditionsreichen ökologischen Wein- und Sektgut Norbert Helde aus Jechtingen, mit dem die Naturgarten Kaiserstuhl GmbH am Freitag, den 12.Juli 2013 einen Partnerschafts-Vertrag abgeschlossen hat. Norbert Helde ist bereits seit mehreren Jahren Partner der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH in verschiedenen Projekten. So ist er mit seinem Betrieb bei der Vereinigung „Urlaub auf dem Winzerhof“ dabei und darĂŒber hinaus auch ĂŒber den Verein KaiserstĂŒhler WeingĂŒter e.V. in der Gesellschaft mit vertreten. FĂŒr seinen Betrieb möchte er aber nun einen direkten Partner-Vertrag mit der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH abschließen und kĂŒnftig fĂŒr seine ausgewĂ€hlten Produkte das „Kaiserlich genießen“-Zeichen nutzen. Ökologisch und qualitĂ€tsorientiert wird im Wein- und Sektgut Helde nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes gearbeitet und alle Produkte nach den strengen Kriterien des biologisch-organischen Anbaus zertifiziert. Michael Meier, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH, zeigte sich beim Vertragsabschluss begeistert von den außergewöhnlichen Produkten mit Bioland-GĂŒtesiegel, die kĂŒnftig unter dem QualitĂ€tszeichen „Kaiserlich genießen“ mit vermarktet werden. „Ich bin ĂŒberzeugt davon, dass sie schnell auf begeisterte Abnehmer treffen werden, wenn wir unsere regionalen Produkte auf Veranstaltungen, im Onlineshop oder in den Verkaufsstellen anbieten. Sie werden sicher auch ein attraktiver Bestandteil der zahlreichen und inzwischen sehr beliebten Geschenkkörbe, die man bei der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH auf Wunsch des Kunden zusammenstellt“. Neben dem „Vulkanfeuer“ gibt es noch einen weiteren KrĂ€utertee mit KaiserstĂŒhler Heilpflanzen im Angebot: die wohltuende und anregende Haustee-Mischung „Winzertee“, die von der Heilpflanzen-Expertin Bernadette BĂ€chle-Helde in den eigenen Weinbergen, Wiesen und dem Garten des Weinguts gesammelt wird. Die Teemischung „Vulkanfeuer“ hat ihren Namen durch den nĂ€hrstoffhaltigen Vulkanboden des Kaiserstuhls, wo die verschiedenen Heilpflanzen gesammelt werden und fĂŒr einen hohen Wirkstoff-Gehalt sorgen, die dem Tee sein einzigartiges Aroma verleihen. Die wohlschmeckende KrĂ€utermischung, die zur Beruhigung und Entspannung beitrĂ€gt, gleichzeitig aber auch AbwehrkrĂ€fte stĂ€rkt, besteht aus KrĂ€utern, die in den Weinbergen eine starke Anziehungskraft auf Insekten ausĂŒben und so fĂŒr eine BestĂ€ubung der Pflanzen sorgen sowie einen Lebensraum fĂŒr NĂŒtzlinge bieten. Sie lockern mit unterschiedlichen Wurzeln den Boden, sorgen fĂŒr eine natĂŒrliche Flora und schĂŒtzen den Boden vor Erosionen und sorgen somit fĂŒr einen ökologischen Ausgleich im Weinberg. Das Wein-und Sektgut Norbert Helde, das seit Jahren immer wieder mit zahlreichen Auszeichnungen fĂŒr seine Weine und EdelbrĂ€nde bedacht wird, hat sich auch dem Anbau von Duftrosen gewidmet und daraus duftende Köstlichkeiten kreiert. Ein RosenblĂŒten-Wein-Gelee, eine besondere SpezialitĂ€t auf der Basis eines SpĂ€tburgunder Weißherbsts, begeistert mit seinem feinen, intensiven Rosenduft und dem eleganten Aroma der Duftrosen, die schonend geerntet wurden. Köstliche Erfrischung an heißen Tagen verheißt der Rosensirup, der mit Mineralwasser oder Secco gemischt einen fruchtig frischen Sommerdrink ergibt. Der „Rosengeist“ ist ein edler Geist, eine einmalige SpezialitĂ€t mit einem feinen und intensiven Rosenduft. Seine Herstellung ist sehr aufwendig und erfordert viel FingerspitzengefĂŒhl. Er eignet sich auch hervorragend zum Aromatisieren von SĂŒĂŸspeisen und HeißgetrĂ€nken. „Heldes Beerenwunder“ rundet das außergewöhnliche Angebot ab. Der Fruchtsaft aus Weintrauben und eigenen schwarzen Johannisbeeren bietet sich ideal als schmackhafter Durstlöscher aus kontrolliert ökologischem Anbau an. Sasbachs BĂŒrgermeister JĂŒrgen Scheiding und Jechtingens Ortsvorsteher Dr. Reinhard Morgenstern zeigen sich begeistert davon, dass weitere SpezialitĂ€ten aus ihrem Ort in den „Kaiserlich genießen“-Markenkorb aufgenommen wurden und wĂŒnschen Norbert Helde mit seinen Produkten einen großen Erfolg. Ab sofort sind die Produkte in ausgewĂ€hlten „Kaiserlich-genießen“-Verkaufsstellen oder ĂŒber den Onlineshop der Naturgarten Kaiserstuhl GmbH auf www.kaiserlich-geniessen.de zu beziehen.
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Umwelt/Hitze/Tiere: Hecheln, Baden oder Koten
NABU: Tiere schĂŒtzen sich mit eigenen Tricks vor der Sommerhitze

Die aktuelle Hitzeperiode in Deutschland macht nicht nur Menschen, sondern auch Tieren zu schaffen. Um unbeschadet die hohen Temperaturen zu ĂŒberstehen, haben einige Tiere eigene Tricks entwickelt. Fell und Federn sind nĂ€mlich nicht optimal, um Hitze abzuleiten. „FĂŒchse und Hunde hecheln, um sich AbkĂŒhlung zu verschaffen“, sagt NABU-Tierexperte Julian Heiermann. Sie haben keine SchweißdrĂŒsen und sorgen durch Verdunstung fĂŒr AbkĂŒhlung. Sogar viele Vogelarten hecheln, wenn ihnen zu heiß ist. Außerdem suchen sie Badestellen auf. „Wer flache Schalen mit Wasser aufstellt, bekommt eventuell Besuch von Vögeln, die sich in den kleinen Planschbecken erfrischen“, so Heiermann. Die Wasserschalen mĂŒssen jedoch tĂ€glich gereinigt werden, damit sich Krankheitserreger nicht vermehren. So gab es in den letzten Jahren zahlreiche TodesfĂ€lle bei GrĂŒnfinken durch den Parasiten Trichomonas gallinae, der schwere EntzĂŒndungen im Schlund und im Rachen der Vögel hervorruft. „Sobald tote oder kranke Vögel gesichtet werden, mĂŒssen die Schalen sofort entfernt werden“, warnt Heiermann daher. Reinigen sollte man sie mit heißem klarem Wasser, auf keinen Fall mit SpĂŒlmittel, da RĂŒckstĂ€nde ansonsten von den Vögeln aufgenommen werden könnten.

Der Storch hingegen hat ein eher anrĂŒchiges KĂŒhlsystem entwickelt: Als Sonnenschutz benutzt er flĂŒssigen Kot, mit dem er seine Beine beschmiert. Deshalb erscheinen die Beine der Störche an heißen Sommertagen oft weiß. Das im Kot enthaltene Wasser entzieht beim Verdunsten dem Körper WĂ€rme. „Der Feldhase hat dagegen eine körpereigene Klimaanlage, die ĂŒber die langen Ohren funktioniert. Er benutzt seine Löffel als Hitzeableiter“, so Heiermann. Ansonsten machen die meisten Wildtiere genau das, was wir Menschen auch gerne tun oder tun wĂŒrden: Sie halten tagsĂŒber Siesta in Höhlen oder im kĂŒhlen Wald und gehen baden. „Rothirsche und Wildschweine suchen sich mit Wasser gefĂŒllte Gruben – man spricht hier vom Suhlen“, erlĂ€utert Heiermann. Die Schlammpackung wehrt lĂ€stige Insekten ab und schĂŒtzt die Haut vor Austrocknung. Hirsche nehmen an heißen Tagen gern ein Bad in tiefen GewĂ€ssern. Rehe hingegen meiden selbst bei allergrĂ¶ĂŸter Hitze das Wasser, sie suchen lieber AbkĂŒhlung im schattigen Wald und bewegen sich tagsĂŒber wenig.
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Weiße Riesen mit schwarzer Weste
NABU startet Fotowettbewerb zur Luftverschmutzung durch Kreuzfahrtschiffe

Berlin – Schwarze RauchsĂ€ulen aus den Schloten von Kreuzfahrtschiffen – Wer dies in diesem Sommer beobachtet, sollte am besten gleich zur Kamera greifen. Denn der NABU ruft dazu auf, die enorme Abgasbelastung durch Kreuzfahrtschiffe zu dokumentieren. „Noch immer pustet jedes vermeintliche Traumschiffe seinen GĂ€sten und Hafenbewohnern ungeniert Schadstoffe um die Nase“, so NABU-Verkehrsexperte Daniel Rieger. Keines der derzeit eingesetzten Schiffe sei mit der notwendigen Abgastechnik ausgestattet.

Um auf den Widerspruch zwischen den blĂŒtenweißen Werbemotiven und der rußenden RealitĂ€t aufmerksam zu machen, bittet der NABU um Zusendung von Fotos und Videoaufnahmen, die dunkle RauchsĂ€ulen ĂŒber den Schloten zeigen. Den Einsendern winken interessante Preise. Einsendeschluss ist der 20. September 2013.

Mit dem Wettbewerb will der NABU auf die Verantwortungslosigkeit der Kreuzfahrt-Reedereien aufmerksam machen. Bisher verwendet nur ein einziges Schiff teilweise moderne Abgastechnik, um den Schadstoffausstoß zu reduzieren. Der Rest der Flotte fĂ€hrt weiterhin unter Verwendung von Schweröl und ohne den Einsatz entsprechender Filter und Katalysatoren.

Der Kreuzfahrtboom hat zudem die Problematik an den beliebtesten Urlaubszielen erheblich verschĂ€rft. „Gerade zur Urlaubszeit beobachten die Menschen in den Ferienorten am Meer, wie blau-graue Dunstschleier aus den Schiffsschloten das Landschaftsbild zerstören. Vielen wird erst dann bewusst, welche Dimensionen die Schornsteine und die schwarzen RauchsĂ€ulen ĂŒberhaupt haben“, sagte der NABU-Verkehrsexperte.

So formierten sich in den vergangenen Monaten bereits Protestbewegungen in verschiedenen HafenstĂ€dten gegen den Ansturm der schwimmenden Hotels. In Venedig etwa fĂŒrchten die Anwohner um das antike Fundament ihrer Stadt, im norwegischen Geiranger-Fjord kĂ€mpfen sie mit einer dichten, blauen Dunstglocke und hohen Konzentrationen an Luftschadstoffen. „In den Katalogen der Anbieter ist von einer solchen Landschafts- und Umweltzerstörung allerdings nichts zu sehen: Hier manövrieren die ‚Traumschiffe‘ vor palmgesĂ€umten SandstrĂ€nden und grĂŒnen Archipelen“, so NABU-Verkehrsexperte Daniel Rieger.

Und so können Sie am Fotowettbewerb teilnehmen:

Senden Sie Ihre Fotos und Videos bis zum 20. September 2013 an Daniel.Rieger@NABU.de oder per Post an Daniel Rieger, NABU-Verkehrsreferat, CharitĂ©str. 3, 10117 Berlin. Mit der Zusendung erklĂ€ren Sie, dass Sie Urheber der Fotos beziehungsweise Videos sind, die Aufnahmen echt sind und der NABU diese fĂŒr seine Kampagnenarbeit nutzen darf. Nach Einsendeschluss werden die drei stĂ€rksten Aufnahmen ausgezeichnet und die Gewinner bekanntgegeben.
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