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Verschiedenes

Insekt des Jahres: der Hirschkäfer
Hirschkäfer: Zwei kämpfende Männchen / Bild: H. Rothacher, Wikipedia
 
Insekt des Jahres: der Hirschkäfer
Begegnungen vor allem an warmen Sommerabenden
im Freiburger Mooswald in alten Eichenwäldern möglich

Jeder kennt (und bewundert) ihn, doch nur wenigen ist sein recht
exklusives Fress- und Paarungsverhalten bekannt: Der Hirschkäfer
ist Insekt des Jahres 2012. Damit wurde eine Art gewählt, die in
Deutschland sehr selten geworden ist. Sie wird bis zu neun
Zentimeter groß und stellt damit die größten Käfer in Mitteleuropa.
Nur die M√§nnchen haben die gewaltigen ‚ÄěGeweihe‚Äú, die etwas
kleineren Weibchen sind aufgrund ihrer Größe (sechs Zentimeter)
aber trotzdem sofort als Hirschkäfer (Lucanus cervus) erkennen.

Mit den ‚ÄěGeweihen‚Äú, den rund drei Zentimetern langen Oberkiefern,
nehmen die Männchen keine Nahrung auf. Nur bei Rivalenkämpfen
und zum Festhalten der Weibchen während der Paarung werden sie
gebraucht. Die Hirschkäfer schwärmen von Mitte Juni bis Ende Juli
an lauen Abenden mit lautem Brummen in Laubwäldern herum. Im
Freiburger Mooswald sind sie dank der alten Eichenbestände noch
gut verbreitet. Die naturnahe Waldbewirtschaftung des Stadtwaldes
nach FSC-Standard erhält diesen wichtigen Lebensraum nachhaltig.

Die beeindruckenden Käfer lieben besonders alte Eichen. Männchen
und Weibchen brauchen f√ľr die Reifung ihrer Keimzellen Baumsaft,
der bestimmte Pilze enthält. Den finden sie an Wundstellen eines
Baumes, der durch Frostrisse, Windbruch oder Blitzschlag verletzt
worden ist. Der Saft aus solchen Baumwunden fließt häufig mehrere
Jahre. Das Weibchen ist auch in der Lage, Wunden mit ihren kleinen,
aber kr√§ftigen Oberkiefern aufzubei√üen. F√ľr die Aufnahme von
Säften sind Unterkiefer und Unterlippe des Hirschkäfers besonders
ausgebildet: Sie sehen aus wie ein gefiedertes und gegabeltes
Pinselchen, das gelb ist.

Zur Paarungszeit kommt es häufig zu Kämpfen zwischen zwei
Männchen, die sehr imposant sind. Einer der Käfer wird vom Ast
gestoßen. Der Sieger sucht danach das Weibchen an der Leckstelle
auf. Er stellt sich √ľber das Weibchen, wobei die K√∂pfe in die gleiche
Richtung zeigen, und verhindert mit seinem Oberkiefer, dass das
Weibchen wegläuft. Männchen und Weibchen bleiben in dieser
Stellung unter Umst√§nden mehrere Tage √ľber der Leckstelle stehen
und nehmen immer wieder Nahrung auf, bis es zur Paarung kommt.

Das Weibchen gräbt sich nach der Begattung 30 bis 50 Zentimeter
tief in die Erde ein, um binnen zwei Wochen 50 bis 100 weißlich
gelbe Eier außen an morsche Wurzelstöcke, vor allem von Eichen,
zu legen. Nach etwa 14 Tagen schl√ľpfen die Larven. Sie h√§uten sich
zweimal und werden schließlich zehn bis zwölf Zentimeter lang, sie
sind also größer als die fertigen Käfer. Indem sie die Mittel- und
Hinterbeine aneinander reiben, erzeugen die Larven knarrende
Ger√§usche ‚Äď zu welchem Zweck, ist noch nicht gekl√§rt.

Die Larven ernähren sich von morschem, feuchtem und verpilztem
Holz, das sie mit der Zeit zu Mulm abbauen. Deshalb ist es so
wichtig, dass das Forstamt darauf achtet, dass immer gen√ľgend
Totholz im Wald verbleibt: Nur so können sich die Larven entwickeln.
Daher hat das Freiburger Forstamt bereits 1996 ein Konzept
entwickelt, dass immer ausreichend Totholz garantiert.

Nach f√ľnf, manchmal auch erst nach sechs oder acht Jahren bauen
sich die Larven in 15 bis 20 Zentimeter Tiefe eine Puppenwiege aus
Erde und Mulm. Dieser Kokon ist oval und etwa faustgroß. Seine
zwei Zentimeter dicken Wände sind innen mit Nahrungsbrei und
Sekreten geglättet, die Pilze und Bakterien abtöten können. Der
Kokon der männlichen Larven ist wesentlich größer als der des
Weibchens; f√ľr Oberkiefer und Geweih braucht das M√§nnchen Platz.
Bei den Puppen sind die Oberkiefer noch an den Bauch angelegt.
Sechs Wochen nach der Verpuppung schl√ľpfen die K√§fer, bleiben
aber den Winter √ľber im Boden. Erst im Fr√ľhjahr graben sie sich
nach oben durch und leben dort nur wenige Wochen. Die meiste Zeit
seines Lebens verbringt der Hirschkäfer also unter der Erde.

Wer den Freiburger Mooswald besucht, kann den Käfern an warmen
Sommerabenden in alten Eichenbeständen begegnen. Oft liegen am
Fuß der Eichenstämme auf dem Waldboden auch noch die Geweihe
der K√§fer, die Flederm√§use und V√∂gel √ľbriggelassen haben.

Das ‚ÄěInsekt des Jahres‚Äú wird von einem Kuratorium f√ľr Deutschland,
√Ėsterreich und die Schweiz gew√§hlt. Der NABU ist im Kuratorium
durch seinen Bundesfachausschuss Entomologie vertreten.
 
 

 
Grundschleppnetze bald verboten?
WWF begr√ľ√üt neuen Vorschlag der EU-Kommission zur Regelung der Tiefseefischerei

Hamburg - Jahrhundertealte Korallenriffe werden in wenigen Minuten zerschlagen und abrasiert, wenn auf der Jagd nach Rot- und Granatbarsch riesige Grundschleppnetze √ľber einen Seeberg der Tiefsee gezogen wird. Damit wird auch der Lebensraum f√ľr bedrohte Tiefseehaie und hunderte wirbelloser Tierarten regelrecht planiert. Die Zerst√∂rung der Meeresumwelt durch umweltsch√§dliche Fischereimethoden wie Grundschleppnetze und Stellnetze k√∂nnte im Nordostatlantik bald per Gesetz beendet werden. Die EU Kommission hat gestern einen Vorschlag zur Neuregelung der Tiefseefischerei vorgelegt. Danach soll der Einsatz von Grundschleppnetzen und Stellnetzen ab 1000 Meter Wassertiefe in s√§mtlichen EU-Gew√§ssern und der Hohen See des Nordost-Atlantik untersagt werden. F√ľr bestimmte Fischereien soll das Verbot bereits ab 500 Meter Tiefe gelten. Der Kommissionsvorschlag bezieht sich auf 50 kommerziell genutzte Fischarten und sieht eine √úbergangsfrist von zwei Jahren vor.

‚ÄěDer Kommissionsvorschlag kann die Fischerei revolutionieren, indem er die destruktivste aller Fischereimethoden in der sensiblen Tiefsee abschafft. Das w√§re ein echter Durchbruch f√ľr den Schutz der Meeresumwelt und ein Vorbild f√ľr die weltweite Fischerei‚Äú, freut sich Stephan Lutter Meeresschutzexperte des WWF. Die Umweltsch√ľtzer fordern von EU Parlament und Ministerrat den mutigen Vorsto√ü voll zu unterst√ľtzen und damit endlich entsprechende Resolutionen der Vollversammlung der Vereinten Nationen umzusetzen.

Viele Tiefseefische sind besonders anf√§llig f√ľr √úberfischung, da sie langsam wachsen und sich erst im hohen Alter fortpflanzen. Unter den bisherigen EU- Regeln f√ľr Tiefseefischerei konnten sich die Best√§nde nicht vom stetigen Fischereidruck erholen. Nur in m√ľhsamer Kleinarbeit wurden bestimmte Fl√§chen per Verordnung f√ľr die Flotten der gro√üen Bodentrawler gesperrt. Ein Gro√üteil der umweltsch√§digenden Fischereien wird auf den Kontinentalsockeln der EU-Mitgliedsl√§nder in Tiefen zwischen 200 und 1000 Metern betrieben. Gerade hier finden sich √∂kologisch wertvolle Kaltwasserkorallenriffe und -g√§rten und andere empfindliche Lebensr√§ume wie Formationen von Tiefseeschw√§mmen. ‚ÄěDiese Zone muss ebenfalls vor Grundschleppnetzen gesch√ľtzt und der Entwurf entsprechend nachgebessert werden‚Äú, fordert Meeresschutzexperte Lutter.
 
 

UGB-Forum spezial
 
UGB-Forum spezial "Unverträglichkeiten und Allergien meistern"
Etwa jeder F√ľnfte leidet hierzulande an einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber Milchzucker und fast jeder Dritte hat Probleme mit der Verdauung von Fruchtzucker. Auch die Zahl der Allergiker steigt st√§ndig. Werden diese Erkrankungen nur besser und schneller diagnostiziert oder w√§chst die Zahl der Betroffenen tats√§chlich? Die Werbung f√ľr Enzympr√§parate, lactosefreie Milch oder glutenfreie Backwaren sch√ľrt jedenfalls die Angst, selbst an einer Unvertr√§glichkeit oder Allergie zu leiden. Tats√§chlich k√∂nnen Bl√§hungen, V√∂llegef√ľhl oder Durchfall aber auch an einem Infekt, einem Reizdarm und anderem mehr liegen. Oft erfordert es m√ľhsame Detektivarbeit und ein akribisches Ern√§hrungstagebuch, um die richtige Ursache herauszufinden. Vorsorglich auf verd√§chtige Lebensmittel zu verzichten, ist keine gute L√∂sung. Denn dadurch beschr√§nken viele ihren Speiseplan oft unn√∂tigerweise und erschweren √ľberdies die eindeutige Diagnose.

Wertvolle Hintergrundinformationen zu Lebensmittelunvertr√§glichkeiten und Allergien liefert Ihnen dieses UGB-FORUM spezial. Wie sich Allergien bereits im Kindesalter vorbeugen lassen beleuchten Experten in diesem Heft ebenso wie die Wirksamkeit von alternativen Therapiemethoden. Lesen Sie, warum Laktoseintoleranz nichts mit einer Milchallergie zu tun hat, warum der IgG-Test zum Nachweis bei Allergien √ľberfl√ľssig ist und wie genussvolles Essen auch ohne Gluten, Milch oder Ei gelingt.

Aus dem Inhalt:

Fruktosemalabsorption: Wenn Fruchtzucker f√ľr Unruhe sorgt
Milch unter Verdacht
Histaminintoleranz: Unverträglichkeit mit Fragezeichen
Allergien: Diagnostik und Therapie im Wandel
Lebensmittelallergien: Den Auslösern auf der Spur
Zöliakie: Krankheit mit vielen Gesichtern
Lebensmittelunverträglichkeiten: So gelingt die Praxis
Allergieprävention im 1. Lebensjahr
Alternativmethoden bei Allergien: Sanfte Therapie oder Humbug?
Allergisch auf D√ľfte
Lebensmittelallergene besser kennzeichnen

Der Bezug des Heftes ist ausschließlich direkt beim UGB-Verlag (www.ugb-verlag.de) möglich. Preis EUR 8,90 zzgl. Versandkosten.
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Bilanz Intersolar North America
OB Salomon und Mayor Ed Lee
 
Bilanz Intersolar North America
Intersolar Nordamerika zum f√ľnften Mal erfolgreich in San Francisco

Mayor Edwin Lee, San Francisco und Oberb√ľrgermeister Dieter Salomon er√∂ffnen gemeinsam

Salomon: Solarentwicklung muss in den Städten vorangetrieben werden

FWTM mit dem Ergebnis zufrieden

Die Intersolar f√ľr Nordamerika in San Francisco, die am Don-nerstag nach dreit√§giger Dauer zu Ende geht, setzt die erfolgreiche Entwicklung auch im f√ľnften Jahr ihres Bestehens fort. Mit ca. 800 Ausstellern und √ľber 20.000 Besuchern war die nach M√ľnchen zweitgr√∂√üte Intersolarmesse auch im f√ľnften Jahr trotz struktureller Probleme durch unsichere Gesetzgebung und teilweiser √úberkapazit√§ten, sowie politisch bedingter Zollkonflikten zwischen China und USA ein wichtiger Treffpunkt der weltweiten Solarexperten.

"Die positive Entwicklung der Solarwirtschaft setzt sich auch in den USA trotz erkennbarer Probleme fort", urteilen die die Gesch√§ftsf√ľhrer Bernd Dallmann und Klaus W. Seilnacht der FWTM, die gemeinsam mit der Solarpromotion die Intersolarmessen betreibt. Damit setzt sich der Erfolg f√ľr Freiburg, das selbst mit einem exponierten Green City-Stand auf der Messe vertreten war und dort die 130 Clustermitglieder aus der Umwelt- und Solarwirtschaft pr√§sentiert hat, nach dem Umzug aus Freiburg auch auf internationalem Parkett fort.

Anl√§sslich des kleinen f√ľnfj√§hrigen Jubil√§ums hatten die Oberb√ľrgermeister aus San Francisco und Freiburg Ed Lee und Dieter Salomon die diesj√§hrige Messe gemeinsam er√∂ffnet und die Vorreiterrolle beider St√§dte beim zuk√ľnftigen Ausbau erneuerbarer Energien betont. Die Oberb√ľrgermeister vereinbarten einen verst√§rkten Austausch beider St√§dte in Sachen Local Renewables und der jeweiligen Erfahrungen im Bereich kommunaler Energiepolitik und nachhaltiger Stadtentwicklung.

Lee und Salomon stimmten darin √ľberein, dass die solare Entwicklung noch mehr als bisher in den St√§dten vorangetrieben werden m√ľsse.

Oberb√ľrgermeister Salomon hatte Gelegenheit die Strategie der Stadt Freiburg auf dem Weg zu einer CO2 Freien Stadt und Region darzustellen. Ein von der FWTM organisierter Workshop mit acht internationalen Referenten diente dazu, den Austausch zwischen den Kommunen zu intensivieren um den Dialog zum st√§ndigen Element der Intersolarkonferenzen zu machen.

Insgesamt nahmen in diesem Jahr 1.600 Besucher an der drei-t√§gigen Intersolar-Konferenz teil, die jeweils parallel zur Intersolar-Messe stattfindet. Das Kongressprogramm umfasste ein Rekordangebot von 30 Veranstaltungen mit 200 Referenten. Chairman der Konferenz war der Leiter des Freiburger Fraunhofer Institut f√ľr Solare Energiesysteme (ISE), Prof. Eicke Weber.

Mit √ľber 20.000 Besuchern konnte das Vorjahresergebnis trotz unsicherer Rahmenbedingungen wieder erreicht werden. Wa-ren es im ersten Jahr 10.000 Quadratmeter Ausstellungsfl√§che mit ca. 200 Ausstellern, so belegte die Intersolar North America 2012 mit ca. 800 Ausstellern aus 40 Nationen 35. 000 Quad-ratmeter. Das dokumentiert nach Auffassung der beiden FWTM Gesch√§ftsf√ľhrer die richtige Entscheidung, die Intersolarmessen zu internationalisieren.

Im Rahmen dieser Strategie wird am 15. August auch erstmals eine Intersolar Konferenz in Sao Paulo, Brasilien stattfinden. Ebenfalls noch in 2012 finden die Intersolar India in Mumbai vom 6.-8.November und die Intersolar China in Peking vom 12.-14. Dezember statt.
 
 

Karlsruhe: Schneeleopardin
Seltene Großkatzen: Junge Schneeleoparden im Karlsruher Zoo / (c) Stadt Karsruhe
 
Karlsruhe: Schneeleopardin "Julika" zieht zwei Jungtiere auf
Nachwuchs bei den seltenen Großkatzen im Karlsruher Zoo

Sie verstehen sich ganz offensichtlich gut, oft hat man "Assam" und "Julika", das Schneeleoparden-P√§rchen, eng zusammen gesehen. Und dennoch staunte das Zooteam nicht schlecht √ľber die √úberraschung, die ihnen "Julika" vor f√ľnf Wochen im Innengehege der neuen Schneeleoparden-Anlage pr√§sentierte: Zwei Jungtiere hat die dreij√§hrige Katze zur Welt gebracht. Dies ist auch der Grund, weshalb die Stammg√§ste des Zoologischen Stadtgartens in letzter Zeit nur den vierj√§hrigen "Assam" im Gehege der "Bergwelt Himalaya" am S√ľdosthang des Lauterbergs zu Gesicht bekamen. Unter Anwesenheit des Katers zieht "Julika" ihren Nachwuchs auf, dessen Radius sich momentan noch auf die Wurfbox beschr√§nkt. Wohl erst in rund vier Wochen d√ľrften die beiden Jungtiere f√ľr das Publikum zu sehen sein. Einen veterin√§rmedizinischen Check haben die kleinen Raubtiere am Mittwoch problemlos √ľberstanden. Weshalb man auch wei√ü, dass das m√§nnliche Junge mittlerweile 1,9 Kilogramm schwer ist, sein Geschwisterchen, ein Weibchen, bringt 2,4 Kilogramm auf die Waage.

"Julika" war im April 2011 aus Magdeburg nach Karlsruhe umgezogen, "Assam" kam aus Pilsen und lebt seit 2010 im Zoo Karlsruhe. Die nat√ľrliche Heimat der Schneeleoparden liegt in Zentralasien. Schneeleoparden z√§hlen zu den am st√§rksten vom Aussterben bedrohten Gro√ükatzen. Experten sch√§tzen den Bestand in den schwer zug√§nglichen Hochlagen Zentralasiens auf 4.000 bis 6.000 Tiere.
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Buchtipp: Heike K√ľgler-Anger
 
Buchtipp: Heike K√ľgler-Anger "Vive la Provence!"
Vegan genie√üen auf s√ľdfranz√∂sische Art: Provence ‚Äď mon amour

Lavendelblau, bet√∂rendes Licht und Picknick im Orangenhain ‚Äď die Provence l√§dt dazu ein, das Leben mit allen Sinnen zu genie√üen. Dabei bietet die sonnenverw√∂hnte K√ľche dieser Region im S√ľden Frankreichs traditionell eine Vielzahl rein pflanzlicher Gerichte ‚Äď und ist damit eine wahre Fundgrube f√ľr alle, die sich vegan ern√§hren oder neue mediterrane Gerichte probieren m√∂chten.
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WWF fordert h√∂here Ambitionen f√ľr CO2-Grenzwerte
WWF: 95 Gramm Grenzwert nicht genug um Innovationsdruck auszulösen

Berlin - Die EU-Kommission hat ihren Verordnungsentwurf zu CO2-Grenzwerten f√ľr Neuwagen vorgestellt. Demnach wird der Grenzwert von 95g CO2 pro Kilometer in 2020 f√ľr die gesamte europ√§ische Neuwagenflotte best√§tigt. Der WWF begr√ľ√üt den Kommissionsvorschlag als wichtigen Schritt f√ľr mehr Klimaschutz im Verkehr. Ein niedriger CO2-Grenzwert vermindere nicht nur den CO2- Aussto√ü und trage so zum Klimaschutz bei. Auch die Konsumenten profitierten von spritsparenden Fahrzeugen angesichts steigender Kraftstoffkosten. ‚ÄěDie existierenden Grenzwerte haben zu CO2-Einsparungen gef√ľhrt, und sie wurden billiger und schneller als geplant erreicht. Damit zeigt sich: Die Grenzwerte wirken f√ľr den Umweltschutz und steigern die internationale Wettbewerbsf√§higkeit der Autoindustrie‚Äú, sagt Viviane Raddatz, Verkehrsexpertin des WWF Deutschland.

Der WWF kritisierte allerdings, dass der Grenzwert nicht ambitioniert genug angesetzt sei, und bem√§ngelte das Fehlen eines Vorschlags f√ľr ein l√§ngerfristiges Grenzwertziel. ‚ÄěEin Grenzwert von 80g CO2/km f√ľr 2020 und vor allem von 60g CO2/km f√ľr 2025 sind klimapolitisch notwendig und ein wirksamer Anreiz f√ľr Innovationen, vor allem auch um mehr umweltfreundliche Elektroautos auf die Stra√üe zu bekommen. Langfristige Grenzwerte geben den Herstellern Planungssicherheit und garantieren langfristig die Wettbewerbsf√§higkeit der europ√§ischen Autoindustrie‚Äú, sagte Viviane Raddatz.

Zur F√∂rderung der Elektromobilit√§t hat die Kommission eine Mehrfachanrechnung von Elektroautos mit dem Faktor 1,3 f√ľr maximal 20.000 Autos vorgesehen. ‚ÄěGrunds√§tzlich bringt eine Mehrfachanrechnung wenig f√ľr die Elektromobilit√§t, weil dadurch nicht mehr E-Mobile auf die Stra√üe kommen, die Emissionen aber bei den konventionellen Autos trotzdem entstehen. Fest steht: Der beste Weg zu vielen umweltfreundlichen Elektroautos ist ein niedriger Grenzwert‚Äú, erkl√§rt Viviane Raddatz.

Nach dem aktuellen Gesetzesentwurf sind die einzelnen Hersteller unterschiedlich in der Pflicht. ‚ÄěWir sehen, dass die deutschen Hersteller in den letzten Jahren sehr erfolgreich an der Reduzierung des CO2-Aussto√ües ihrer Flotten gearbeitet haben, dennoch m√ľssen Anreize gesetzt werden, das Fahrzeuggewicht noch weiter zu reduzieren‚Äú, sagte Viviane Raddatz. Die Diskussion um die Verteilung der Lasten beziehe sich nur auf wenige Gramm mehr oder weniger bei den deutschen Herstellern. Wichtig sei aber vor allem, dass die Industrie kontinuierlich an der Reduktion der CO2-Emissionen und Erreichung der Grenzwerte weiterarbeite.

Zum Hintergrund:
Auf einer Strecke von 100km verbraucht ein Auto mit einem Grenzwert von:
130g CO2/ Km 4,9 Liter Diesel oder 5,6 Liter Benzin
95g CO2/Km 3,6 Liter Diesel oder 4,1 Liter Benzin.
80g CO2/Km 3,1 Liter Diesel oder 3,4 Liter Benzin.
60g CO2/Km 2,7 Liter Diesel oder 3 Liter Benzin.
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Freiburg: Wasserschlössle Fest
Wasserschlösse Freiburg / Foto: badenvoa Archiv
 
Freiburg: Wasserschlössle Fest
Das Wahrzeichen der Freiburger Wasserversorgung √∂ffnet seine T√ľren

Am Sonntag, 15. Juli l√§dt badenova von 11 Uhr bis 18 Uhr zum Wasserschl√∂ssle Fest ein. Der Hochbeh√§lter aus dem Jahr 1895, oberhalb des Sternwalds, ist f√ľr viele Freiburger das Wahrzeichen der hiesigen Wasserversorgung. Vor rund einem Jahr wurde der historische Bau umf√§nglich saniert, nun wird er einen Tag lang f√ľr die Bev√∂lkerung ge√∂ffnet.
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369 370 371 372 373 


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