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Verschiedenes

 
Wei├če Sch├Ânheiten am Himmel
Immer mehr Silberreiher besuchen Deutschland. Die eleganten wei├čen V├Âgel haben etwa die Gr├Â├če von Graureihern, sind aber deutlich schlanker. Ihr Bestand ist in Deutschland seit Jahren steigend. Dies sei aber nicht dem Klimawandel geschuldet, so der Naturschutzbund Deutschland (NABU) auf seiner Internetseite zum Silberreiher. Vielmehr h├Ątten die eleganten V├Âgel ihren Speisezettel um M├Ąuse oder Insekten erweitert und sich dadurch neue Lebensr├Ąume auch au├čerhalb des Wassers erschlossen.

So werden Silberreiher in zunehmender Zahl auch bei uns in Mitteleuropa in den k├╝hleren Jahreszeiten beobachtet, wo sie in teilweise gro├čen Rastgemeinschaften ├╝berwintern. An diesen Pl├Ątzen kann man sie beobachten, wie sie bewegungslos im flachen Wasser oder auf der Wiese stehen und dann blitzschnell mit dem spitzen Schnabel zusto├čen, um ihre Beute - Fische, Fr├Âsche, Insekten und andere Kleinlebewesen - zu fangen.

Zur Brutzeit allerdings fliegen sie (noch) in andere Gebiete Europas. Vogelkundler erwarten aber demn├Ąchst die ersten Brutpaare auch in unserer Umgebung. Dann werden die Schilfg├╝rtel um unsere Seen oder Fl├╝sse zur Kinderstube von Ardea alba, ein Grund mehr f├╝r R├╝cksichtnahme und Vorsicht beim Wandern am Altrhein oder Knielinger See.

Lesen Sie mehr unter www.nabu.de/nabu/nh/2010/1/11873.html

Quelle: www1.karlsruhe.de/Umwelt/adventskalender2013
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Karlsruhe: Vom Wald direkt ins Wohnzimmer
Weihnachtsbaumverkauf im Waldklassenzimmer

Viele Weihnachtsb├Ąume haben eine lange - und damit eine klimasch├Ądliche - Reise hinter sich, bevor sie in unseren Wohnzimmern aufgestellt werden. Oftmals wurden sie schon Wochen vor dem gro├čen Fest geschlagen. Klimafreundliche Alternativen sind B├Ąume aus der Region.

Noch besser sind allerdings B├Ąume, die direkt vor den Toren unserer Stadt wachsen und ganz frisch geschlagen werden. Wie jedes Jahr k├Ânnen Karlsruher B├╝rgerinnen und B├╝rger ihren Weihnachtsbaum aus den Karlsruher W├Ąldern beim Weihnachtsbaumverkauf der st├Ądtischen Forstabteilung erstehen. Ob frisch geschlagen oder zum selbst Abs├Ągen, hier ist f├╝r alle der richtige Baum dabei. Ein Gl├╝hwein oder Kinderpunsch und ein kleiner Verkaufsstand mit weihnachtlichen Dekorationen runden die Veranstaltung im Waldklassenzimmer ab.

"├ťbrigens, unsere B├Ąume wachsen ohne Pflanzenschutzmittel und Kunstd├╝nger auf. F├╝r die ├Âkologische Unkrautbek├Ąmpfung sorgt unsere kleine Schafherde.", so Revierleiter des Forstreviers Wildpark Martin Kurz.

Der Verkauf findet am Samstag, 14. Dezember 2013 zwischen 9 und 15 Uhr beim Waldklassenzimmer an der Grabener Allee statt.

Quelle: www1.karlsruhe.de/Umwelt/adventskalender2013
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Der Gr├╝nspecht - Vogel des Jahres 2014
Der Gr├╝nspecht ist eine relativ gro├če Spechtart mit einer Fl├╝gelspannweite von rund 50 Zentimetern. Seinen Namen hat der Specht von der gr├╝nen Grundzeichnung. Die Kopfoberseite bis in den Nacken ist auff├Ąllig rot und um die Augen ist er maskenartig schwarz gef├Ąrbt, beim M├Ąnnchen noch mit einem roten Anteil.

Der Gr├╝nspecht besiedelt am liebsten lockere Baumbest├Ąnde. Bei uns ist er ein Charaktervogel der Streuobstwiesen, nimmt aber auch lichte Waldbereiche und Waldr├Ąnder sowie gr├Â├čere Parks an. In Karlsruhe kann man ihn also an verschiednen Stellen antreffen. Der Laie wird den Specht nicht allzu oft zu Gesicht bekommen, am ehesten noch wenn er am Boden nach seiner Lieblingsspeise, den Ameisen, stochert. Dann gest├Ârt, fl├╝chtet er auf den n├Ąchsten Baum. Hinter dem Baumstamm lugt er hervor, um zu schauen, ob der St├Ârenfried weitergeht. Viel h├Ąufiger wird man ihn h├Âren. Der Gr├╝nspecht hat einen auff├Ąlligen Ruf, der sich wie ein Lachen anh├Ârt und vor allem w├Ąhrend der Brutzeit zu h├Âren ist.

Wenn er auch im Winter gen├╝gend Nahrung findet, bleibt der Gr├╝nspecht das ganze Jahr ├╝ber in seinem Revier. Vor allem schneereiche Winter, die den Zugang zu den Ameisenkolonien erschweren, machen ihm zu schaffen und k├Ânnen ihn veranlassen umherzuziehen. Die Bruth├Âhle zimmert der Gr├╝nspecht schon ab M├Ąrz, wenn er nicht eine alte H├Âhle wieder benutzt. Er nutzt f├╝r die Anlage einer H├Âhle gerne F├Ąulnisstellen, da f├Ąllt das Hacken leichter. In der Regel werden die Eier in der ersten Maih├Ąlfte gelegt und im Juni fliegen die Jungen aus. Im September und Oktober verliert sich der Kontakt zwischen den Eltern und den Jungen. Die Jungv├Âgel streifen dann umher auf der Suche nach einem eigenen Revier.

zum Bild:
Pr├Ąparat eines Gr├╝nspechtes im Naturkundemuseum Karlsruhe
┬ę Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz

Quelle: www1.karlsruhe.de/Umwelt/adventskalender2013
 
 

 
Freiburg: B├╝rger-Energiewende im Heizungskeller
In Gundelfingen geht am Montag, den 16.12. eines der bundesweit ersten genossenschaftlichen Blockheizkraftwerke in einem Wohngeb├Ąude in Betrieb. 45 Haushalte werden dann mit W├Ąrme und die meisten von ihnen auch mit Strom aus dem BHKW versorgt. Die Freiburger Solar-B├╝rger-Genossenschaft unterstreicht damit einmal mehr ihre Pionierfunktion unter den 800 Energiegenossenschaften in Deutschland.

Die Wohnungseigent├╝mergemeinschaft sch├╝tzt mit ihrer Entscheidung f├╝r diese stromerzeugende Heizung das Klima und schont die fossilen Ressourcen. Sie hat auch wirtschaftliche Vorteile davon. Schlie├člich zahlen die Beteiligten zuk├╝nftig geringere Energiekosten. Wenn in vielen Wohngeb├Ąuden auf diese Weise mit der Heizung gleichzeitig Strom erzeugt wird, unterst├╝tzt das die Energiewende und stabilisiert den Strompreis.

Dies alles kostet die Wohnungseigent├╝mergemeinschaft nichts. Die Investition finanziert die Freiburger Solar-B├╝rger-Genossenschaft eG mit B├╝rgerkapital. Sie setzt ein bew├Ąhrtes Modell der Eigenstromerzeugung um, das auch von der Stadt Freiburg im Rahmen ihres aktuellen F├Ârderprojektes "Kraftwerk Wiehre - Strom und W├Ąrme vor Ort" unterst├╝tzt wird.

Der Verwaltungsbeirat und die Verwaltung des Geb├Ąudes haben das Projekt angesto├čen und wegweisend vorangetrieben. "Wir sind die eigentlichen Profiteure dieses Projektes", so ein Verwaltungsbeirat, der selbst im Hause wohnt und Strom und W├Ąrme aus dem BHKW bezieht. Auch die Gemeindewerke Gundelfingen haben durch konstruktive Zusammenarbeit zur schnellen Umsetzung beigetragen.

Das Projekt zeigt, dass B├╝rger f├╝r die Energiewende etwas voranbringen k├Ânnen, wenn sie nur wollen.
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Karlsruhe: Recycling nach dem gro├čen Fest
Zu einem leckeren Weihnachtsmen├╝ geh├Ârt unter anderem auch die eine oder andere Flasche Wein. Und zu Silvester ganz bestimmt eine Flasche Sekt. Zur Entsorgung der Flaschen sind im ganzen Stadtgebiet zahlreiche Altglascontainer aufgestellt. Doch wohin mit den Wein- und Sektkorken? Ganz sicher nicht in den Hausm├╝ll. Denn Korken k├Ânnen nachtr├Ąglich nicht aus gemischten Wertstoffen oder aus dem M├╝ll aussortiert werden. Sammeln Sie daher Ihre Korken am Besten in einem luftdurchl├Ąssig grob gewobenen und rei├čfesten S├Ąckchen an einem trockenen und luftigen Ort und bringen Sie sie zu einer Sammelstelle.

Die st├Ądtischen Wertstoffstationen und das Umweltzentrum in der Kronenstra├če 9 nehmen Ihre Sammlung gerne entgegen und leiten die Korken an die Aktion "Korken f├╝r Kork" des Epilepsiezentrums Kehl-Kork weiter. Dort werden die Korken zu D├Ąmmstoffgranulat und Lehmbausteinen recycelt. Zum Teil stellen auch Kinderg├Ąrten, Schulen oder Vereine Sammelbeh├Ąlter auf oder Ihr Weinh├Ąndler nimmt die gesammelten Korken zur├╝ck.

├ťbrigens: Kork ist ein nat├╝rliches Produkt, das aus der nachwachsenden Rinde der Korkeiche stammt, die vor allem in S├╝dportugal w├Ąchst. Die langlebige Korkeiche, die in der Regel mehr als 200 Jahre alt wird, ist der weltweit einzige Baum, der ├╝ber die besondere Rinde verf├╝gt. Der Kork wird zu 100 Prozent genutzt. Anfallende Reste bei der Korken-Herstellung werden f├╝r Produkte wie Schuhe, Lederwaren, Musikinstrumente, Sportartikel und viele mehr verwendet.

Quelle: www1.karlsruhe.de/Umwelt/adventskalender2013
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Karlsruhe: "Faire" Buchtipps
Seit 2009 beteiligt sich Karlsruhe an der bundesweiten Fairen Woche. Im f├╝nften Jahr bot erstmalig die Stadtbibliothek eine faire Buchausstellung an. Die Stadtbibliothek stellte zum Beispiel Konzepte f├╝r nachhaltigen Handel und Handelsbeziehungen sowie Hintergrundinformationen, Adressen und Einkaufstipps f├╝r Mode, Reisen und Genuss vor. Die Titel sind seit Anfang Oktober im Bestand der Stadtbibliothek und k├Ânnen ausgeliehen werden, ebenso wie Kochb├╝cher mit Rezepten aus fair gehandelten oder regionalen Produkten. Die Buchempfehlungen der Stadtbibliothek finden Sie hier.

Auch der Weltladen Karlsruhe f├╝hrt eine Eine-Welt-Bibliothek mit ca. 600 Medien zu Fairem Handel, Globalisierung, nachhaltiger Entwicklung und Eine-Welt-P├Ądagogik, die kostenlos ausgeliehen werden k├Ânnen. Neben Sachb├╝chern und Unterrichtsmaterialien gibt es auch Videos, Kinderb├╝cher und CDs.

Quelle: www1.karlsruhe.de/Umwelt/adventskalender2013
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Freiburg: Sechs neue Verkehrsinseln begr├╝nt
Sie fallen vielen auf. Nicht nur dem fahrenden Verkehr,
sondern auch den vielen Fu├čg├Ąngerinnen und Fu├čg├Ąngern.
Die sechs Verkehrsinseln, die in diesem Jahr durch die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Garten- und Tiefbauamts
(GuT) neu begr├╝nt wurden: Ein Teil der Verkehrsinsel am
Schwabentor, die Verkehrsinsel beim Keidel-Bad zur Ausfahrt
auf die B31, die lange Verkehrsfl├Ąche in Hochdorf vor dem
Kreisel Markwald-/EckeBebelstra├če, zwei Gr├╝nfl├Ąchen in der
Bismarckallee in H├Âhe des Hauptbahnhofs/Ecke
Bertoldstra├če und Ecke Eisenbahnstra├če sowie eine
Gr├╝nfl├Ąche am Busparkplatz beim Ufercafe in der
Schreiberstra├če.

Diese bislang unscheinbaren, teilweise mit Rasen best├╝ckten
Verkehrsgr├╝nfl├Ąchen wurden mit Stauden, Gr├Ąsern und
Zwiebeln begr├╝nt; sie sollen das ganze Jahr ├╝ber bl├╝hen. Im
Fr├╝hjahr beginnt die Bl├╝te mit Tulpen und Zierlauch und geht
dann ├╝ber in die dauerhaften Gr├Ąser mit ihrer Bl├╝te und in
ihrem jahreszeitlichen Farbwechsel gemeinsam mit den
gelben im Sommer bl├╝henden Sonnenhutstauden.

Die pflegeleichten Stauden und Gr├Ąser sind sehr
anspruchslos, vertragen Trockenheit und werten die Fl├Ąchen
dauerhaft auf.
 
 

 
Buchtipp: Brigitte Kleinod "Nachts in meinem Garten"
Unbekannte Gartenwelt bei Nacht, naturnahe Gestaltung, attraktive Duftpflanzen, spannende Tierwelt

Nachts haben sie ihren gro├čen Auftritt: verf├╝hrerisch duftende Pflanzen mit leuchtenden Bl├╝ten und spannende Tiere wie Igel oder Fledermaus auf Futtersuche. Die Biologin und Gartenplanerin Brigitte Kleinod l├Ądt in ihrem im palaverlag erschienenen Buch ┬╗Nachts in meinem Garten┬ź dazu ein, diese besondere unbekannte Welt zu entdecken und zu genie├čen.

Kreative Gestaltungsvorschl├Ąge helfen, aus einem reinen ┬╗Taggarten┬ź auch einen ┬╗Abend- und Nachtgarten┬ź zu machen. Zu den vorgestellten Projekten finden sich zahlreiche Listen von Pflanzen, die speziell nach ihrer Attraktivit├Ąt f├╝r den Abend und die Nacht ausgesucht wurden. Die einheimischen Pflanzen locken wiederum interessante Tiere in den Garten. Damit sie auch bleiben, gibt Brigitte Kleinod kompetente Informationen zur Integration von Nisthilfen und Tierquartieren. Zahlreiche spannende Tierportr├Ąts machen zudem neugierig auf das geheime Leben im Dunkeln und f├Ârdern den Wunsch, Igel, Nachtfalter, Fledermaus und Co. eine naturnahe Umgebung zu bieten. Auch das F├╝r und Wider der Beleuchtung wird ausf├╝hrlich dargestellt. Technische Details helfen bei der Wahl der richtigen Beleuchtungsmittel und der Vermeidung von Lichtverschmutzung.

Ein liebevoll illustriertes Buch f├╝r alle, die lauschige Pl├Ątze im Garten sch├Ątzen und spannende Tiere in der besonderen n├Ąchtlichen Atmosph├Ąre erleben m├Âchten.

pala-verlag 2013, 200 Seiten, EUR 14,00
ISBN: 978-3-89566-330-7
 
 



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