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Dienstag, 19. Februar 2019
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UGB-Forum spezial
 
UGB-Forum spezial "UnvertrÀglichkeiten und Allergien meistern"
Etwa jeder FĂŒnfte leidet hierzulande an einer UnvertrĂ€glichkeit gegenĂŒber Milchzucker und fast jeder Dritte hat Probleme mit der Verdauung von Fruchtzucker. Auch die Zahl der Allergiker steigt stĂ€ndig. Werden diese Erkrankungen nur besser und schneller diagnostiziert oder wĂ€chst die Zahl der Betroffenen tatsĂ€chlich? Die Werbung fĂŒr EnzymprĂ€parate, lactosefreie Milch oder glutenfreie Backwaren schĂŒrt jedenfalls die Angst, selbst an einer UnvertrĂ€glichkeit oder Allergie zu leiden. TatsĂ€chlich können BlĂ€hungen, VöllegefĂŒhl oder Durchfall aber auch an einem Infekt, einem Reizdarm und anderem mehr liegen. Oft erfordert es mĂŒhsame Detektivarbeit und ein akribisches ErnĂ€hrungstagebuch, um die richtige Ursache herauszufinden. Vorsorglich auf verdĂ€chtige Lebensmittel zu verzichten, ist keine gute Lösung. Denn dadurch beschrĂ€nken viele ihren Speiseplan oft unnötigerweise und erschweren ĂŒberdies die eindeutige Diagnose.

Wertvolle Hintergrundinformationen zu LebensmittelunvertrĂ€glichkeiten und Allergien liefert Ihnen dieses UGB-FORUM spezial. Wie sich Allergien bereits im Kindesalter vorbeugen lassen beleuchten Experten in diesem Heft ebenso wie die Wirksamkeit von alternativen Therapiemethoden. Lesen Sie, warum Laktoseintoleranz nichts mit einer Milchallergie zu tun hat, warum der IgG-Test zum Nachweis bei Allergien ĂŒberflĂŒssig ist und wie genussvolles Essen auch ohne Gluten, Milch oder Ei gelingt.

Aus dem Inhalt:

Fruktosemalabsorption: Wenn Fruchtzucker fĂŒr Unruhe sorgt
Milch unter Verdacht
Histaminintoleranz: UnvertrÀglichkeit mit Fragezeichen
Allergien: Diagnostik und Therapie im Wandel
Lebensmittelallergien: Den Auslösern auf der Spur
Zöliakie: Krankheit mit vielen Gesichtern
LebensmittelunvertrÀglichkeiten: So gelingt die Praxis
AllergieprÀvention im 1. Lebensjahr
Alternativmethoden bei Allergien: Sanfte Therapie oder Humbug?
Allergisch auf DĂŒfte
Lebensmittelallergene besser kennzeichnen

Der Bezug des Heftes ist ausschließlich direkt beim UGB-Verlag (www.ugb-verlag.de) möglich. Preis EUR 8,90 zzgl. Versandkosten.
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Bilanz Intersolar North America
OB Salomon und Mayor Ed Lee
 
Bilanz Intersolar North America
Intersolar Nordamerika zum fĂŒnften Mal erfolgreich in San Francisco

Mayor Edwin Lee, San Francisco und OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon eröffnen gemeinsam

Salomon: Solarentwicklung muss in den StÀdten vorangetrieben werden

FWTM mit dem Ergebnis zufrieden

Die Intersolar fĂŒr Nordamerika in San Francisco, die am Don-nerstag nach dreitĂ€giger Dauer zu Ende geht, setzt die erfolgreiche Entwicklung auch im fĂŒnften Jahr ihres Bestehens fort. Mit ca. 800 Ausstellern und ĂŒber 20.000 Besuchern war die nach MĂŒnchen zweitgrĂ¶ĂŸte Intersolarmesse auch im fĂŒnften Jahr trotz struktureller Probleme durch unsichere Gesetzgebung und teilweiser ÜberkapazitĂ€ten, sowie politisch bedingter Zollkonflikten zwischen China und USA ein wichtiger Treffpunkt der weltweiten Solarexperten.

"Die positive Entwicklung der Solarwirtschaft setzt sich auch in den USA trotz erkennbarer Probleme fort", urteilen die die GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann und Klaus W. Seilnacht der FWTM, die gemeinsam mit der Solarpromotion die Intersolarmessen betreibt. Damit setzt sich der Erfolg fĂŒr Freiburg, das selbst mit einem exponierten Green City-Stand auf der Messe vertreten war und dort die 130 Clustermitglieder aus der Umwelt- und Solarwirtschaft prĂ€sentiert hat, nach dem Umzug aus Freiburg auch auf internationalem Parkett fort.

AnlĂ€sslich des kleinen fĂŒnfjĂ€hrigen JubilĂ€ums hatten die OberbĂŒrgermeister aus San Francisco und Freiburg Ed Lee und Dieter Salomon die diesjĂ€hrige Messe gemeinsam eröffnet und die Vorreiterrolle beider StĂ€dte beim zukĂŒnftigen Ausbau erneuerbarer Energien betont. Die OberbĂŒrgermeister vereinbarten einen verstĂ€rkten Austausch beider StĂ€dte in Sachen Local Renewables und der jeweiligen Erfahrungen im Bereich kommunaler Energiepolitik und nachhaltiger Stadtentwicklung.

Lee und Salomon stimmten darin ĂŒberein, dass die solare Entwicklung noch mehr als bisher in den StĂ€dten vorangetrieben werden mĂŒsse.

OberbĂŒrgermeister Salomon hatte Gelegenheit die Strategie der Stadt Freiburg auf dem Weg zu einer CO2 Freien Stadt und Region darzustellen. Ein von der FWTM organisierter Workshop mit acht internationalen Referenten diente dazu, den Austausch zwischen den Kommunen zu intensivieren um den Dialog zum stĂ€ndigen Element der Intersolarkonferenzen zu machen.

Insgesamt nahmen in diesem Jahr 1.600 Besucher an der drei-tĂ€gigen Intersolar-Konferenz teil, die jeweils parallel zur Intersolar-Messe stattfindet. Das Kongressprogramm umfasste ein Rekordangebot von 30 Veranstaltungen mit 200 Referenten. Chairman der Konferenz war der Leiter des Freiburger Fraunhofer Institut fĂŒr Solare Energiesysteme (ISE), Prof. Eicke Weber.

Mit ĂŒber 20.000 Besuchern konnte das Vorjahresergebnis trotz unsicherer Rahmenbedingungen wieder erreicht werden. Wa-ren es im ersten Jahr 10.000 Quadratmeter AusstellungsflĂ€che mit ca. 200 Ausstellern, so belegte die Intersolar North America 2012 mit ca. 800 Ausstellern aus 40 Nationen 35. 000 Quad-ratmeter. Das dokumentiert nach Auffassung der beiden FWTM GeschĂ€ftsfĂŒhrer die richtige Entscheidung, die Intersolarmessen zu internationalisieren.

Im Rahmen dieser Strategie wird am 15. August auch erstmals eine Intersolar Konferenz in Sao Paulo, Brasilien stattfinden. Ebenfalls noch in 2012 finden die Intersolar India in Mumbai vom 6.-8.November und die Intersolar China in Peking vom 12.-14. Dezember statt.
 
 

Karlsruhe: Schneeleopardin
Seltene Großkatzen: Junge Schneeleoparden im Karlsruher Zoo / (c) Stadt Karsruhe
 
Karlsruhe: Schneeleopardin "Julika" zieht zwei Jungtiere auf
Nachwuchs bei den seltenen Großkatzen im Karlsruher Zoo

Sie verstehen sich ganz offensichtlich gut, oft hat man "Assam" und "Julika", das Schneeleoparden-PĂ€rchen, eng zusammen gesehen. Und dennoch staunte das Zooteam nicht schlecht ĂŒber die Überraschung, die ihnen "Julika" vor fĂŒnf Wochen im Innengehege der neuen Schneeleoparden-Anlage prĂ€sentierte: Zwei Jungtiere hat die dreijĂ€hrige Katze zur Welt gebracht. Dies ist auch der Grund, weshalb die StammgĂ€ste des Zoologischen Stadtgartens in letzter Zeit nur den vierjĂ€hrigen "Assam" im Gehege der "Bergwelt Himalaya" am SĂŒdosthang des Lauterbergs zu Gesicht bekamen. Unter Anwesenheit des Katers zieht "Julika" ihren Nachwuchs auf, dessen Radius sich momentan noch auf die Wurfbox beschrĂ€nkt. Wohl erst in rund vier Wochen dĂŒrften die beiden Jungtiere fĂŒr das Publikum zu sehen sein. Einen veterinĂ€rmedizinischen Check haben die kleinen Raubtiere am Mittwoch problemlos ĂŒberstanden. Weshalb man auch weiß, dass das mĂ€nnliche Junge mittlerweile 1,9 Kilogramm schwer ist, sein Geschwisterchen, ein Weibchen, bringt 2,4 Kilogramm auf die Waage.

"Julika" war im April 2011 aus Magdeburg nach Karlsruhe umgezogen, "Assam" kam aus Pilsen und lebt seit 2010 im Zoo Karlsruhe. Die natĂŒrliche Heimat der Schneeleoparden liegt in Zentralasien. Schneeleoparden zĂ€hlen zu den am stĂ€rksten vom Aussterben bedrohten Großkatzen. Experten schĂ€tzen den Bestand in den schwer zugĂ€nglichen Hochlagen Zentralasiens auf 4.000 bis 6.000 Tiere.
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Buchtipp: Heike KĂŒgler-Anger
 
Buchtipp: Heike KĂŒgler-Anger "Vive la Provence!"
Vegan genießen auf sĂŒdfranzösische Art: Provence – mon amour

Lavendelblau, betörendes Licht und Picknick im Orangenhain – die Provence lĂ€dt dazu ein, das Leben mit allen Sinnen zu genießen. Dabei bietet die sonnenverwöhnte KĂŒche dieser Region im SĂŒden Frankreichs traditionell eine Vielzahl rein pflanzlicher Gerichte – und ist damit eine wahre Fundgrube fĂŒr alle, die sich vegan ernĂ€hren oder neue mediterrane Gerichte probieren möchten.
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WWF fordert höhere Ambitionen fĂŒr CO2-Grenzwerte
WWF: 95 Gramm Grenzwert nicht genug um Innovationsdruck auszulösen

Berlin - Die EU-Kommission hat ihren Verordnungsentwurf zu CO2-Grenzwerten fĂŒr Neuwagen vorgestellt. Demnach wird der Grenzwert von 95g CO2 pro Kilometer in 2020 fĂŒr die gesamte europĂ€ische Neuwagenflotte bestĂ€tigt. Der WWF begrĂŒĂŸt den Kommissionsvorschlag als wichtigen Schritt fĂŒr mehr Klimaschutz im Verkehr. Ein niedriger CO2-Grenzwert vermindere nicht nur den CO2- Ausstoß und trage so zum Klimaschutz bei. Auch die Konsumenten profitierten von spritsparenden Fahrzeugen angesichts steigender Kraftstoffkosten. „Die existierenden Grenzwerte haben zu CO2-Einsparungen gefĂŒhrt, und sie wurden billiger und schneller als geplant erreicht. Damit zeigt sich: Die Grenzwerte wirken fĂŒr den Umweltschutz und steigern die internationale WettbewerbsfĂ€higkeit der Autoindustrie“, sagt Viviane Raddatz, Verkehrsexpertin des WWF Deutschland.

Der WWF kritisierte allerdings, dass der Grenzwert nicht ambitioniert genug angesetzt sei, und bemĂ€ngelte das Fehlen eines Vorschlags fĂŒr ein lĂ€ngerfristiges Grenzwertziel. „Ein Grenzwert von 80g CO2/km fĂŒr 2020 und vor allem von 60g CO2/km fĂŒr 2025 sind klimapolitisch notwendig und ein wirksamer Anreiz fĂŒr Innovationen, vor allem auch um mehr umweltfreundliche Elektroautos auf die Straße zu bekommen. Langfristige Grenzwerte geben den Herstellern Planungssicherheit und garantieren langfristig die WettbewerbsfĂ€higkeit der europĂ€ischen Autoindustrie“, sagte Viviane Raddatz.

Zur Förderung der ElektromobilitĂ€t hat die Kommission eine Mehrfachanrechnung von Elektroautos mit dem Faktor 1,3 fĂŒr maximal 20.000 Autos vorgesehen. „GrundsĂ€tzlich bringt eine Mehrfachanrechnung wenig fĂŒr die ElektromobilitĂ€t, weil dadurch nicht mehr E-Mobile auf die Straße kommen, die Emissionen aber bei den konventionellen Autos trotzdem entstehen. Fest steht: Der beste Weg zu vielen umweltfreundlichen Elektroautos ist ein niedriger Grenzwert“, erklĂ€rt Viviane Raddatz.

Nach dem aktuellen Gesetzesentwurf sind die einzelnen Hersteller unterschiedlich in der Pflicht. „Wir sehen, dass die deutschen Hersteller in den letzten Jahren sehr erfolgreich an der Reduzierung des CO2-Ausstoßes ihrer Flotten gearbeitet haben, dennoch mĂŒssen Anreize gesetzt werden, das Fahrzeuggewicht noch weiter zu reduzieren“, sagte Viviane Raddatz. Die Diskussion um die Verteilung der Lasten beziehe sich nur auf wenige Gramm mehr oder weniger bei den deutschen Herstellern. Wichtig sei aber vor allem, dass die Industrie kontinuierlich an der Reduktion der CO2-Emissionen und Erreichung der Grenzwerte weiterarbeite.

Zum Hintergrund:
Auf einer Strecke von 100km verbraucht ein Auto mit einem Grenzwert von:
130g CO2/ Km 4,9 Liter Diesel oder 5,6 Liter Benzin
95g CO2/Km 3,6 Liter Diesel oder 4,1 Liter Benzin.
80g CO2/Km 3,1 Liter Diesel oder 3,4 Liter Benzin.
60g CO2/Km 2,7 Liter Diesel oder 3 Liter Benzin.
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Freiburg: Wasserschlössle Fest
Wasserschlösse Freiburg / Foto: badenvoa Archiv
 
Freiburg: Wasserschlössle Fest
Das Wahrzeichen der Freiburger Wasserversorgung öffnet seine TĂŒren

Am Sonntag, 15. Juli lĂ€dt badenova von 11 Uhr bis 18 Uhr zum Wasserschlössle Fest ein. Der HochbehĂ€lter aus dem Jahr 1895, oberhalb des Sternwalds, ist fĂŒr viele Freiburger das Wahrzeichen der hiesigen Wasserversorgung. Vor rund einem Jahr wurde der historische Bau umfĂ€nglich saniert, nun wird er einen Tag lang fĂŒr die Bevölkerung geöffnet.
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Artenschutz/Vogelschutz: Millionen Zugvögel auf Zypern getötet
NABU fordert Stopp der illegalen Vogeljagd

Zypern/Berlin – AnlĂ€sslich der Übernahme der EU-RatsprĂ€sidentschaft durch Zypern fordern der NABU und sein Dachverband BirdLife den Mittelmeerstaat auf, seine massive Zugvogeljagd zu beenden und damit geltendes EU-Recht einzuhalten. „Jedes Jahr verenden auf Zypern fast drei Millionen Zugvögel, weil bestimmte Vogelarten in Restaurants als angebliche Delikatesse auf dem Tisch landen“, erklĂ€rte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke. Dabei werden im Mittelmeerstaat sowohl Leimruten als auch engmaschige, so genannte Japannetze zur Jagd eingesetzt, die nach EU-Recht (Vogelschutzrichtline, 2009/147/EC) und zyprischem Recht (N. 152(I)/2003) zur Jagd verboten sind.

„Zypern hat sich mit dem Beitritt zur EuropĂ€ischen Union im Jahr 2004 dazu verpflichtet, die EU-Vogelschutzrichtlinie umzusetzen. Doch davon ist das Land noch weit entfernt“, kritisierte Tschimpke. Der NABU appellierte deshalb an Bundesumweltminister Peter Altmaier, das Thema bei den anstehenden Arbeitstreffen auf EU-Ebene anzusprechen und auf eine effektive Durchsetzung des Gesetzes in Zypern zu drĂ€ngen.

BirdLife Cyprus, die Partnerorganisation des NABU in Zypern, fĂŒhrt seit 2002 ein Monitoring des illegalen Vogelfangs durch. Demnach wurden allein im Jahr 2011 bis zu 2,8 Millionen Vögel auf der Insel getötet. Obwohl die VogelfĂ€nger es lediglich auf einige Dutzend Arten abgesehen haben, werden regelmĂ€ĂŸig mehr als 150 Vogelarten, darunter 78 gefĂ€hrdete, gefangen. So sterben in Zypern in großer Zahl MönchsgrasmĂŒcken, Rotkehlchen und Nachtigallen, aber auch seltene Vögel wie Wiedehopfe oder Bienenfresser. Denn in den zur Jagd eingesetzten, nach EU-Vogelschutzrichtlinie verbotenen, Netzen und Leimruten verfangen sich sĂ€mtliche kleinere Vogelarten. „Diese illegalen Fangmethoden fĂŒhren zu einem Vogelmord riesigen Ausmaßes. 2,8 Millionen tote Zugvögel haben zudem erhebliche Auswirkungen auf jene Arten, die wir als Brutvögel in Deutschland mit großem Aufwand zu schĂŒtzen versuchen“, so Tschimpke.

Der Zugvogelfang auf Zypern ist inzwischen ein profitables GeschĂ€ft, das in großen Teilen durch eine Mafia kontrolliert wird. Jedes Jahr verdienen die Profiteure mehrere Millionen Euro durch den illegalen Verkauf gefangener Vögel an Restaurants, wo diese als „traditionelle Delikatesse“ unter dem Namen „Ambelopoulia“ angeboten werden. „Hier sind dringende und durchgreifende Maßnahmen nötig. Wir appellieren daher an Bundesminister Altmaier, diesen Skandal im Rahmen seiner anstehenden GesprĂ€che mit der EU-RatsprĂ€sidentschaft zu thematisieren und die zyprische Regierung aufzufordern, ihre Verpflichtungen fĂŒr das europĂ€ische Naturerbe wahrzunehmen“, so NABU-PrĂ€sident Tschimpke.

Der Stopp der illegalen Vogeljagd ist eine der zentralen Forderung, die der NABU an die zyprische EU-RatsprÀsidentschaft richtet. Die vollstÀndigen Forderungen von BirdLife International, dem Dachverband des NABU, nachfolgend:
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Energiewender gesucht
Teilnehmer von der letzten Fortbildung / Foto: fesa e.V.
 
Energiewender gesucht
Fortbildung "Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement" geht in die zweite Runde

Freiburg, 09.07.2012: FĂŒr eine erfolgreiche Energiewende sind wir auf die Gemeinden im lĂ€ndlichen Raum angewiesen. Doch die Erneuerbaren Energien kommen nicht von allein. In den Kommunen und Betrieben braucht es kompetentes Personal und engagierte Menschen, die sich mit den spezifischen Bedingungen in kleineren und mittleren Kommunen auskennen, Konzepte erstellen können, Projekte betreuen und BĂŒrgerbeteiligung organisieren. Um vor Ort die Kompetenzen und HandlungsfĂ€higkeit zu schaffen, bietet der fesa e.V. in Zusammenarbeit mit ifpro nun zum zweiten Mal die erweiterte Fortbildung "Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement" an.

"Sowohl die Kommunen und Unternehmen in der Region als auch ehrenamtlich Aktive in Klimaschutzarbeitskreisen oder Agenda-21-Gruppen tragen immer wieder an uns heran, dass mehr Wissen und Kompetenz fĂŒr die DurchfĂŒhrung von Klimaschutzprojekten in kleinen und mittleren Gemeinden nötig sind", erklĂ€rt Nico Storz, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des fesa e.V. "Der fesa e.V. unterstĂŒtzt die Kommunen auf ihrem Weg in Richtung Energiewende und bietet deshalb in Kooperation mit ifpro, dem Institut fĂŒr Fortbildung und Projektmanagement die Fortbildung ,Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement' an." Der Kurs findet vom 12. Oktober 2012 bis zum 23. MĂ€rz 2013 statt und umfasst 15 Wochenendseminare mit insgesamt 180 Unterrichtseinheiten. Die berufsbegleitende Fortbildung richtet sich an kommunale Angestellte und Gemeindevertreter, Unternehmen im Bereich Klimaschutz und Energie, Hochschulabsolventen zur beruflichen Spezialisierung sowie Personen aus lokalen Energie- und Umweltschutzgruppen. Der aktuelle Kurs ist eine Weiterentwicklung des Kurses "Kommunales Energiemanagement", den elf TeilnehmerInnen im MĂ€rz 2012 erfolgreich abgeschlossen haben.

Andreas Meyer hat als Beauftragter fĂŒr Energiemanagement der Schwarzwaldgemeinde Niedereschach die Fortbildung besucht, um vor Ort das neu entwickelte Energiekonzept umsetzen zu können. "Die Fortbildung des fesa e.V. ist ein wichtiger Baustein zum Erreichen einer glaubwĂŒrdigen und nachhaltigen Klimaschutzpolitik einer Kommune", bilanziert er den Kurs. "Mit den vermittelten Inhalten ist meine Gemeinde in der Lage, neue Handlungsfelder zur nachhaltigen Reduzierung von Treibhausgasen fĂŒr sich zu erschließen und somit ihrer Vorbildfunktion gegenĂŒber ihren BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern gerecht zu werden. Die aufgezeigten Potenziale und Handlungsfelder tragen im erheblichen Ausmaß zur Umsetzung der kommunalen Klimaschutzziele bei und decken Einsparmöglichkeiten im kommunalen Haushalt auf. Auch die Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und den Gremien der Kommune profitiert spĂŒrbar von der Fortbildung. So können Fragen schneller beantwortet und auf eine externe, kostenpflichtige Beratung im Klimaschutzfragen oft verzichtet werden."

Teilnehmerin Marlies Billich gehört mit zu der Gruppe engagierter BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die im FrĂŒhjahr dieses Jahres einen "Arbeitskreis Energie & Klimaschutz" in Efringen-Kirchen gegrĂŒndet hat. Nach Abschluss ihrer Fortbildung beabsichtigt Marlies Billich ihr Wissen zum Nutzen der Gemeinde zunĂ€chst im Rahmen der Arbeit in der Lokalen Agenda einzubringen. "Die Inhalte wurden sehr praxisbezogen und gut vermittelt", so Marlies Billich. "Durch die Projektarbeit konnte das Erlernte sinnvoll in die Tat umgesetzt werden. Ich hoffe, dass noch viele Menschen die Möglichkeit haben, den Kurs zu besuchen und sich so direkt bei der Gestaltung der Energiewende in ihren Gemeinden vor Ort beteiligen können."

Auch Mattias Rausch, der die Fortbildung im Anschluss an sein Geographiestudium besucht hat, ist zufrieden: "Die Fortbildung hat mir einen umfassenden Einblick in die Themen der Energiewende gegeben." Schön auch, dass er unter den Referenten der Fortbildung gleich einen neuen Arbeitgeber gefunden hat. "Besonders wertvoll fĂŒr mich und meinen neuen Arbeitgeber sind vor allem die zahlreichen Praxiserfahrungen, welche die Dozenten uns Teilnehmern mit auf den Weg gaben. Die Fortbildung ist daher genau richtig fĂŒr alle, die sich nachher aktiv engagieren möchten." Bei endura kommunal in Freiburg entwickelt er jetzt Klimaschutzkonzepte und NahwĂ€rmenetze. Pascal Zimmer, ebenfalls Geograph, hat nach Abschluss der Fortbildung eine Anstellung beim Windkraftentwickler wpd gefunden. "Was mir die Fortbildung gebracht hat, ist zum einen die Vertiefung von Fachwissen ĂŒber Erneuerbare Energien und die diversen Nachhaltigkeitsaspekte", meint Pascal Zimmer. "Noch viel hilfreicher war der Kontakt zu Experten aus der Praxis und der Einblick in deren alltĂ€glich Arbeit sowie die Erkenntnis, dass Energiewende und Systemwechsel nicht nur technische, sondern zum großen Teil psychologische und zwischenmenschliche Probleme sind."

Ausgehend vom Kontext lokaler Klimaschutz und regionale Wertschöpfung vermittelt die Fortbildung den Teilnehmern ein vielfĂ€ltiges Instrumentarium. Experten aus der Praxis bieten ein breites Basiswissen ĂŒber Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Contracting, rechtliche Rahmenbedingungen, Öffentlichkeitsarbeit, Klimaschutzinstrumente und Förderprogramme. Einen anschaulichen Einblick in die praktische Umsetzung von Projekten und Konzepten vor Ort bekommen die Teilnehmer durch eine Vielfalt von Referenten, die ganz konkret aus ihren Kommunen und Institutionen berichten. Eine intensive EinfĂŒhrung in das Projektmanagement, verbunden mit praktischen Übungen und der Umsetzung eines im Rahmen des Kurses durchgefĂŒhrten, eigenen Projektes runden das Programm fĂŒr die Klimaschutzmanager von morgen ab. "Unsere Dozentinnen und Dozenten sind ausgewiesene FachkrĂ€fte, die ĂŒber eine sehr große praktische Erfahrung verfĂŒgen", ergĂ€nzt Dr. Wulf Westermann, Projektleiter bei ifpro. "Zudem zeichnet sie eine langjĂ€hrige Lehrerfahrung aus." Am Ende des Kurses steht eine PrĂŒfung, die sich aus der kursbegleitenden Projektarbeit und einer PrĂ€sentation der Ergebnisse zusammensetzt.

Die Fortbildung ist Teil der Kampagne "Energieautonome Kommunen", mit der der fesa e.V. die Kommunen auf dem Weg in die Energiewende unterstĂŒtzt. "Die Kommunen sind prĂ€destiniert, die Vorreiterrolle einzunehmen", so Nico Storz vom fesa e.V. "Wir können unsere energie- und klimapolitischen Ziele nur erreichen, wenn die erheblichen Potenziale zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz, die in den Kommunen schlummern, ausgeschöpft werden."
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