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Dienstag, 18. Februar 2020
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Verschiedenes

Ein Hoch auf die Sonne
Foto: Kaj Mertens-Stickel
 
Ein Hoch auf die Sonne
Solar-BĂŒrger-Genossenschaft und DAV feiern Inbetriebnahme der Solarstromanlage Kletterhalle

In diesen trĂŒben Tagen brauchts schon etwas Fantasie, sich die Kraft der Sonne vorzustellen. In der Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins Sektion Freiburg-Breisgau ist es gelungen. Am Mittwoch, den 21. November erhoben Sonnenfreunde des DAV und der Solar-BĂŒrger-Genossenschaft ihr Glas auf die im September errichtete Solarstromanlage auf dem Dach der neuen Kletterhalle in der Lörracherstr. 20a.

80 Module der Solar-Fabrik AG Freiburg stellen den sportlichen AktivitĂ€ten im Kletterzentrum nun die Sonnenenergie zur VerfĂŒgung. Auch die patente Unterkonstruktion Creotecc Ventecc stammt aus Freiburg. Mit ihr werden die Module 15° der Sonne zugeneigt.

Die Solar-BĂŒrger-Genossenschaft (solargeno) ist fĂŒr Planung, Bau und Betrieb der Anlage verantwortlich. Sie finanziert ihre Projekte teils aus Genossenschaftsanteilen und teils mit Nachrangdarlehen der Mitglieder. FĂŒr das Projekt Kletterhalle schnĂŒrte sie ein spezielles Paket, das DAV-Mitgliedern angeboten wurde. Diese können sich mit je 2000 Euro an der Genossenschaft und an dem Projekt beteiligen. Noch sind einige Pakete verfĂŒgbar. Eine Beteiligung an der Genossenschaft ist bereits ab 100 Euro möglich.

Beteiligen ist "in"

Diese BĂŒrgerbeteiligung ist unverzichtbar fĂŒr das Gelingen der Energiewende, so wird derzeit allseits der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Agentur fĂŒr Erneuerbare Energien Philipp Vohrer in Zusammenhang mit der Veröffentlichung einer Studie ĂŒber Energiegenossenschaften zitiert. Genossenschaften ermöglichen mit niedrigen Einstiegskosten praktisch jedem eine Beteiligung an der Energiewende, und durch diese Beteiligung wird das Thema populĂ€r. Die Studie des DGRV und der AEE schĂ€tzt die Gesamtsumme des ĂŒber Energiegenossenschaften investierten BĂŒrgerkapitals auf 800 Mio Euro. Über 500 Genossenschaften setzen sich seit 2006 fĂŒr die Energiewende ein und die solargeno war eine der ersten drei. Mit 637 installierten kWp (Kilowatt Peak) in Solarenergieanlagen liegt sie im Trend, denn ĂŒber 90% der Energiegenossenschaften konzentrieren sich bisher auf Photovoltaik. Auch nach den starken Einschnitten der Bundesregierung reißen die Anfragen nicht ab. Mehrere der DĂ€cher, die der solargeno in den letzten Wochen angeboten wurden, können teilweise noch diesen Winter in solarblau erstrahlen.

Von Dach bis Keller auf Wende eingestellt

Auf solche Anfragen oder Angebote ist die Genossenschaft angewiesen. Dabei sucht sie nicht nur DÀcher, sondern insbesondere auch Keller. Denn hier möchte sie ihren Beitrag zur Freiburger Energieautonomie leisten. Mit Blockheizkraftwerken (BHKWs), die die Stromerzeugung mit der WÀrmeerzeugung koppeln, können GebÀude Àhnlich viel CO2 einsparen, wie durch die Erzeugung der gleichen Erneuerbaren Energiemenge. Gleichzeitig leisten sie aber einen wesentlichen Beitrag zur Nutzung der Erneuerbaren Energien. Mit einer ausreichenden Anzahl BHKWs in den StÀdten können die Schwankungen der Erneuerbaren ausgeglichen werden.

Anfragen zu Beteiligungsmöglichkeiten sowie zu möglichen Solar- und BHKW-Projekten nehmen wir gerne in der GeschĂ€ftsstelle der Solar-BĂŒrger-Genossenschaft unter info@solargeno.de oder 0761 89629224 entgegen.
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Fahrradtaxi stellt im Internet erstmals grenzĂŒberschreitende Radtouren vor
 
Fahrradtaxi stellt im Internet erstmals grenzĂŒberschreitende Radtouren vor
Zum zehnjÀhrigen Bestehen mehr Beratung im sanften Tourismus

Winter-Fahrdienst in Freiburg

Freiburg (ft). Wie schon in den Vorjahren werden die Fahrradtaxen in Freiburg bei gutem Wetter weiter immer wieder in der Innenstadt prĂ€sent bleiben. Die Nachfrage fĂŒr Fahrten im Fahrradtaxi ist noch immer hoch und deshalb können die Taxen weiter bis zum Start der Sommer-Saison 13 FahrgĂ€ste aufnehmen. An kalten Tagen gibt es im Taxi eine Decke.

Schon seit Jahren registriert Fahrradtaxi Freiburg viele Nachfragen rund um das Thema Fahrrad und sanften Tourismus. Deshalb wurde dafĂŒr nun nicht nur die Beratung in diesem Bereich ausgeweitet, sondern im Hinblick auf das zehnjĂ€hrige Bestehen von Fahrradtaxi Freiburg im kommenden Jahr gleich mehrere Informationsportale im Internet online gestellt. Damit können die Radfahrer aus der Region, aber auch FeriengĂ€ste, das ganze Jahr aktuelle Hinweise ĂŒber Radwege, SehenswĂŒrdigkeiten oder Veranstaltungen erhalten.

Die Portale sind nach Regionen abrufbar unter

http://www.hochrhein-radweg.de

http://www.kaiserstuhl-radweg.de

http://www.oberrhein-radweg.de

http://www.tuniberg-radweg.de

Um die Vielfalt der Angebote vorzustellen und die Radfahrer ĂŒber bekannte Destinationen hinaus neugierig auf andere Strecken zu machen wurde bewusst auf eine direkte Aufteilung der Sites verzichtet, sondern es wird direkt auf den Sites in Regionen informiert bis hin zu Veranstaltungen. Dabei wurde auch ein Blick auf das Elsaß, die Schweiz und bis Österreich möglich gemacht. Fahrradtaxi versteht sich dabei als Dienstleister im Tourismus fĂŒr die GĂ€ste.

Zum zehnjĂ€hrigen Bestehen von Fahrradtaxi Freiburg, dem ersten Betrieb in Baden-WĂŒrttemberg mit einem tĂ€glichen Fahr-Angebot, wird es noch einige JubilĂ€umsaktionen geben, die derzeit vorbereitet werden. Eine davon kann schon gelĂŒftet werden: Auf den neuen Sites im Internet gibt es in Abstimmung mit dem Europa-Park Rust ein Gewinnspiel fĂŒr Freikarten in der Sommersaison 2013.
 
 

ÖKO-TEST HANDBUCH Bauen, Wohnen & Renovieren
 
ÖKO-TEST HANDBUCH Bauen, Wohnen & Renovieren
Das aktuelle ÖKO-TEST HANDBUCH Bauen, Wohnen & Renovieren gibt es seit dem 2. November 2012 im Zeitschriftenhandel. Es kostet 8,90 Euro.

Pfusch am Bau: Ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu renovieren, kostet viele Nerven. Wenn Handwerker Fehler machen, sieht man das meist sofort. Doch wenn man mit Schadstoff belastete BodenbelĂ€ge verlegt oder einen Tapetenkleister mit bedenklichen Inhaltsstoffen verwendet, sind erst nach einer gewissen Zeit eventuell die Haut und die SchleimhĂ€ute gereizt oder es treten Allergien auf. Manche Inhaltsstoffe in den Bausubstanzen beeintrĂ€chtigen vermutlich sogar das Immun- und Hormonsystem. Deshalb ist es wichtig, sich vorher sorgfĂ€ltig zu informieren. Das ÖKO-TEST HANDBUCH Bauen, Wohnen & Renovieren hilft Ihnen dabei. Es gibt Ihnen wertvolle Tipps, worauf Sie achten mĂŒssen, von A wie Akkuschraubern oder Arbeitshandschuhen bis W wie weiße Wandfarbe.
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Freiburg: GĂŒterbahnbrĂŒcke ĂŒber Dreisam beidseitig gesperrt
Fuß- und Radverkehr wird ĂŒber Bissierstraße, Berliner BrĂŒcke und Haslacher Straße umgeleitet

Seit Anfang November baut das Garten- und Tiefbauamt (GuT) einen neuen Steg fĂŒr den Fuß- und Radverkehr ĂŒber die Ferdinand-Weiß-Straße. Radfahrende und auch zu Fuß Gehende können daher den Weg auf der westlichen Seite der GĂŒterbahnbrĂŒcke ĂŒber die Dreisam nicht mehr nutzen. Außerdem ist die hintere Ferdinand-Weiß-Straße und damit der Weg durch die dortigen KleingĂ€rten gesperrt.

Seit Anfang der Woche hat die Deutsche Bahn (DB) wegen Sanierungsarbeiten auch die andere, östliche Seite der GĂŒterbahnbrĂŒcke gesperrt. Ohne die Sanierung durch die DB hĂ€tte die BrĂŒcke dauerhaft gesperrt werden mĂŒssen. Die gleichzeitigen Bauarbeiten von DB und GuT sind leider nicht zu vermeiden. Kurzzeitig muss die DB eventuell auch den Dreisamuferradweg unter der GĂŒterbahnbrĂŒcke sperren, die Radler werden dann ĂŒber die Haslacher Straße umgeleitet.

FĂŒr die Verbindung entlang des GĂŒterbahnradweges hat das GuT eine großrĂ€umige Umleitung ĂŒber die Bissierstraße, Berliner BrĂŒcke und Haslacher Straße ausgeschildert. Je nach Ziel kann es auch sinnvoll sein, die weiter östliche gelegene OchsenbrĂŒcke zu nutzen. Im weiteren Verlauf des GĂŒterbahnradweges im Bereich Haslach/Weingarten am unteren MĂŒhlenweg besteht eine weitere Umleitung. Hier baut das GuT einen direkten Durchstich unter dem Unteren MĂŒhlenweg hindurch als direkte Verbindung fĂŒr den Fuß- und Radverkehr. Das GuT hatte frĂŒhzeitig ĂŒber seine beiden Bauarbeiten informiert und Umleitungen ausgeschildert, die aufgrund der Sperrung der DB derzeit noch optimiert werden.

Voraussichtlich im Januar kann zunĂ€chst wieder eine Seite der GĂŒterbahnbrĂŒcke freigegeben werden, im Februar dann auch die andere Seite.

Aktuelle Informationen gibt es unter www.freiburg.de/baustellen. Beide BautrĂ€ger bitten um VerstĂ€ndnis fĂŒr Behinderungen und Umwege, die sich leider nicht vermeiden lassen.
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Neuer „Klima Klub“: Auftaktveranstaltung in der MaxWeber-Schule
BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind herzlich willkommen, Klimaschutz im Alltag auszuprobieren, zu entdecken und erleben

Der neue „Klima Klub“ geht an den Start. Aus diesem Grund findet am Samstag, 24. November, um 15 Uhr die Auftaktveranstaltung im Foyer der Max-Weber-Schule, Fehrenbachallee 14, statt. Alle interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind herzlich dazu eingeladen.
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Buchtipp: Georg Schweisfurth und Christine Koller
 
Buchtipp: Georg Schweisfurth und Christine Koller "Bewusst anders"
Bio - fair - nachhaltig

Der Name Schweisfurth steht schon lange fĂŒr ökologische Pionierarbeit. Der Vater Karl Ludwig Schweisfurth leitete einmal den grĂ¶ĂŸten fleischverarbeitenden Konzern Europas. »Wenn's um die Wurst geht, Herta« - so hieß das damals. Die Massentierhaltung fĂŒhrte zu einem steigenden Unbehagen bei der Familie und schließlich zu einem radikalen Kurswechsel.
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NABU: Energiewende klima- und naturvertrÀglich umsetzen
Tschimpke: Schutz der biologischen Vielfalt darf nicht zu kurz kommen

SaarbrĂŒcken – Der NABU hat die Bundesregierung aufgefordert, Naturschutzinteressen bei der Umsetzung der Energiewende stĂ€rker zu berĂŒcksichtigen. Durch bessere Planung, rĂ€umliche Steuerung und ökologische Standards insbesondere beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien könnten rechtzeitig Fehlentwicklungen und Investitionsrisiken vermieden sowie die öffentliche Akzeptanz fĂŒr VerĂ€nderungen in der Landschaft verbessert werden. Weiter forderte der NABU eine Kurskorrektur bei der energetischen Biomassenutzung. Der großflĂ€chige Anbau von Mais-Monokulturen und der damit verbundene GrĂŒnlandverlust befördern den Artenschwund in Deutschland.

„FĂŒr den NABU ist klar, dass die Energiewende nicht am Naturschutz scheitern soll. Bei einer zunehmenden Zahl dezentraler Anlagen zur Stromerzeugung sowie der benötigten Infrastrukturen wie Netze und Speicher wird es Eingriffe in Natur und Landschaft geben. Es kommt jetzt darauf an, dass bei den weiteren Ausbauplanungen der Schutz der biologischen Vielfalt nicht zu kurz kommt“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke anlĂ€sslich der NABU-Bundesvertreterversammlung in SaarbrĂŒcken.

Die NABU-Delegierten forderten daher die Einrichtung einer unabhĂ€ngigen Clearing-Stelle, die helfen soll, Konflikte bei der Umsetzung der Energiewende in den Regionen zu lösen. Zum Beispiel könnten durch die Entwicklung standortgerechter Energiekonzepte, eine naturvertrĂ€gliche Bewirtschaftung von Leitungstrassen sowie landschaftsökologisch angepasste Kurzumtriebsplantagen auch positive Effekte fĂŒr den Natur- und Umweltschutz erzielt werden. Die Arbeit der Clearing-Stelle sollte durch ein begleitendes Monitoring ergĂ€nzt werden.

Gleichzeitig mĂŒssten die bisherigen Fehlentwicklungen im Bereich der energetischen Biomassenutzung umgehend korrigiert werden. „Die Vermaisung unserer Landschaft und der GrĂŒnlandverlust sind ein hausgemachtes Problem, das vor allem auf die EEG-Förderung fĂŒr Biogas und deren langfristige FlĂ€chenbindung zurĂŒckzufĂŒhren ist“, so Tschimpke. In Zukunft dĂŒrften daher nur noch besonders naturvertrĂ€gliche Substrate wie Landschaftspflegematerial oder Mischkulturen sowie Reststoffe gefördert werden. Über ein Modernisierungsprogramm mĂŒsse die Umstellung auf eine grĂ¶ĂŸere Vielfalt an Substraten und Reststoffen auch im bestehenden Anlagenbestand gefördert werden.

Die NABU-Delegierten appellierten darĂŒber hinaus an die Bundesregierung, Subventionen in der Agrarpolitik an Umweltauflagen zu koppeln sowie Bund- und LĂ€nderprogramme zum Stopp des Artensterbens zu entwickeln und besser in die Praxis umzusetzen.

Der NABU Saarland zeigte sich erfreut, die Nachricht ĂŒberbringen zu können, sich mit gleich zwei Projekten beim „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ erfolgreich beworben zu haben. Dabei wird in den kommenden Jahren ein konkreter Beitrag zum Erhalt saarlĂ€ndischer und bundesweiter Artenvielfalt geleistet: FĂŒr das BreitblĂ€ttrige Knabenkraut, eine Orchidee und fĂŒr zahlreiche Totholz bewohnende Arten.

„Gerade in Zeiten knapper Kassen des Landes ist es entscheidend, dass es uns gelingt, fĂŒr wichtige Anliegen der Gesellschaft erfolgreich Fördermittel zu akquirieren“, so der Landesvorsitzende Uli Heintz.
 
 

5000 NistkÀsten aus Caritas Werkstatt verkauft und verschenkt
 
5000 NistkÀsten aus Caritas Werkstatt verkauft und verschenkt
Vermeisung: Die „stille Seite“ des BUND am Oberrhein

Alle Leser kennen die „laute Seite“ des BUND Regionalverband SĂŒdlicher Oberrhein. Viel zu hĂ€ufig „plagen“ wir Sie mit den klassischen und leider notwendigen Themen wie Fessenheim, Beznau, Stocamine, Straßenbau, Grundwasserversalzung, Nationalpark, Gentechnik und vielem mehr.

Um so mehr freuen wir uns, die ebenso wichtige, stille und eher unbekannte Seite unserer BUND-Arbeit vorstellen zu dĂŒrfen.

Am 15.11.12 wurde uns im Rahmen eines Pressetermins in der WerkstĂ€tte fĂŒr Menschen mit Behinderung des Caritasverbandes Freiburg Stadt e.V. in Titisee-Neustadt, der fĂŒnftausendste Bausatz fĂŒr Vogel-NistkĂ€sten ĂŒbergeben. In den letzten 5 Jahren hat der BUND am SĂŒdlichen Oberrhein 5000 NistkĂ€sten aus der Behindertenwerkstatt bundesweit verkauft, teilweise aber auch an regionale KindergĂ€rten verschenkt. Wir freuen uns sehr ĂŒber die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der WerkstĂ€tte fĂŒr Menschen mit Behinderung des Caritasverbandes. Wir könnten die KĂ€sten auf dem "Weltmarkt" sicher billiger einkaufen. Wir sind aber ein Natur- und Menschenschutzverband
und unterstĂŒtzen so gezielt eine wichtige soziale Einrichtung aus der Region.
Und auf unseren regionalen Internetseiten zum Thema „Wie baue ich einen Nistkasten“ waren im gleichen Zeitraum ĂŒber eine Million Menschen.

Wer einmal einen Nistkasten gebaut und aufgehĂ€ngt hat und wer Vögel und Natur beobachtet, wird langfristig auch erkennen, dass der Bau von Nisthilfen nur ein erster, kleiner Schritt ist, denn die Bedrohung von Vögeln, Natur und Umwelt erfordert weitergehende Schritte. Auf diesem Wege lernt man, dass Natur in GĂ€rten, WĂ€lder, StĂ€dte und Dörfer zurĂŒckgebracht werden muss und dass Vogel-, Natur- und Umweltschutz langfristig auch dem Menschen dient und nutzt. Gerade Gartenfreunde können einiges zum Vogelschutz beitragen. Naturnahe BrutstĂ€tten finden HöhlenbrĂŒter ĂŒberall dort, wo es im Garten ein wenig „unordentlich“ ist. Alte, morsche BĂ€ume, abgestorbene Äste, Hecken, „Wildnisecken“, einheimische Gehölze und der Verzicht auf Gift gehören bei einem lebendigen, naturnahen Garten dazu.
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Autor: Axel Mayer, BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer



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