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Mittwoch, 21. August 2019
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Verschiedenes

 
NABU lehnt radikale Ă„nderung des EEG ab
Tschimpke: Zubauquoten lösen keines der Probleme der Energiewende

Berlin – Der NABU lehnt Forderungen nach einer radikalen Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ab. „Im Bereich der Energiewende gibt es kein einziges Beispiel dafür, dass Zubauquoten erfolgreich funktioniert hätten. Mit pauschalen Mengenvorgaben ist der Markt eben nicht in der Lage, die effizientesten und umweltverträglichsten Lösungen zu finden. Dieses Desaster haben wir bei den Biokraftstoffen erlebt, das sollte uns eine Warnung sein“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Auch die im EEG angelegte Deckelung der Photovoltaik habe immer wieder zu mehr Zubau von Anlagen geführt, bevor die Förderung weiter zurückgefahren wurde.

Aus Sicht des NABU muss das EEG stattdessen sorgfältig weiter entwickelt und der Strommarkt umfassend reformiert werden. Nur auf diesem Weg könne das nötige Maß an Flexibilität und Systemverantwortung sichergestellt werden, wenn künftig Wind- und Solarstrom die Energiewende bestimmen. Die Bundesregierung müsse jetzt endlich einen Fahrplan für neue gesetzliche Regeln zum Strommarkt vorlegen, die auch mit einem Anteil von mehr als 30, 40 oder 50 Prozent erneuerbaren Energien funktionieren. „Die Energiewende ist nur dann zu teuer, wenn wir im bestehenden System versuchen jeden zu entschädigen, dessen Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert“, so Tschimpke.

Im Hinblick auf die steigende EEG-Umlage fordert der NABU eine stärkere Entlastung der Bürger. „Für das Gelingen der Energiewende ist es völlig legitim, dass sich der Staat, aber auch die Wirtschaft und die Bürger an der Finanzierung der notwendigen Investitionen beteiligen. Das System bekommt jedoch soziale Schieflage, wenn immer mehr Bereiche der Industrie so gut wie keinen Beitrag leisten“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Daher sei die von Bundesumweltminister Altmaier angekündigte Überprüfung der Befreiungen von der EEG-Umlage ein positives Signal. Es sei jedoch nicht nachvollziehbar, warum nur der Staat von den steigenden Einnahmen aus der Mehrwertsteuer auf die EEG-Umlage profitiere, ohne die Bürger steuerlich zu entlasten. Vor diesem Hintergrund sei es ein Skandal, dass sich Bund und Länder immer noch nicht auf die geplanten Abschreibungsmöglichkeiten für die energetische Gebäudesanierung geeinigt hätten.

Zudem sei das Erneuerbare-Energien-Gesetz an sich nicht der Treiber für die steigenden Energiekosten, betont der NABU. Die reinen Förderkosten für Wind- und Solarstrom seien nur für etwa die Hälfte der EEG-Umlage verantwortlich und mit rund sieben Euro pro Monat und Haushalt auch deutlich günstiger als Atom- und Kohlestrom mit all seinen bislang nicht einkalkulierten Folgekosten. „Selbst wenn das EEG komplett abgeschafft würde, würde sich der Strompreis wegen der hohen Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und den notwendigen Ersatzinvestitionen für die veralteten Großkraftwerke in Deutschland weiter erhöhen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien sichert uns langfristig bezahlbaren und umweltfreundlich erzeugten Strom“, so Tschimpke. Der für 2013 berechnete Anstieg der EEG-Umlage könne hingegen schon durch einen Wechsel des Stromanbieters kompensiert werden, so der NABU-Präsident.
 
 

 
Urbanes Gärtnern in Freiburg
Gartennachmittag in der Ă–kostation am Sonntag, 21.10. 2012, 14-17 Uhr

MOOSWALD. Blumenwiesen zwischen Autos, Salate in Grünflächen, Tomaten in Kisten, Obstgärten auf dem Balkon - die neue Lust am Gärtnern treibt’s bunt, auch in Freiburg. Junge Familien, Studenten, Nachbarschaftsgruppen oder politisch Engagierte experimentieren mit neuen Formen des Gärtnerns. So sind in Freiburg zahlreiche mobile Beete, blühende Baumscheiben, Gemeinschaftsgärten, interkulturelle Gärten und urbane Äcker entstanden.

Am Sonntag, 21.10. von 14 bis 17 Uhr stellen sich in der Ökostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 b einige Akteure des wilden, grünen Freiburgs vor. Auch die Stadt Freiburg ist vertreten und informiert über Möglichkeiten des grünen Bürgerengagements. Es gibt Infostände, Praxisworkshops, Gartenführungen und Kurzvorträge, wie z.B. über Permakultur, über Obst und Kräuter auf Baumscheiben oder über das Pfropfen von Obstbäumen. Wer pfiffige Gartenideen sucht und Lust auf Experimente hat, kann z.B. Samenbomben basteln oder findet bei der Pflanzentauschbörse das richtige Pflänzchen. Für Kinder gibt es Aktivitäten rund ums Gärtnern, wie Kresse säen und vieles mehr. Die Veranstaltung dient auch dem Austausch der Akteure untereinander. Beteiligt sind die „Urbanen Gärtner“, Beet2go, der BUND, die Aktion „Freiburg packt an“ des Garten- und Tiefbauamtes, die Kompostberatung der Abfallwirtschaft Freiburg sowie die Gartengruppe der Ökostation.
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Ist guter Strom zu teuer?
Warum die EEG-Umlage auf 5,27 Cent steigt

Freiburg, 11.10.2012: Nach wochenlangem Trommelfeuer auf allen Kanälen ist es jetzt offiziell: Mit 5,27 Cent pro Kilowattstunde wird die EEG-Umlage 2013 zu Buche schlagen. Groß ist das Geschrei von der Unbezahlbarkeit der Energiewende. Doch sind es wirklich die Erneuerbaren Energien, die den Strom teuer machen?

"Das Gegenteil ist der Fall", sagt Nico Storz, Geschäftsführer des fesa e.V. "Die Erneuerbaren Energien senken schon heute den Strompreis an der Börse. Leider kommt davon bei den Verbrauchern nichts an." Durch den Merit-Order-Effekt sind die Strompreise innerhalb des letzten Jahres von 5,26 Cent auf 4,37 Cent pro für Grundlaststrom und von 6,24 Cent auf 5,47 Cent für die Spitzenlast gesunken. Wenn viel Strom aus Erneuerbaren im Netz ist, müssen die teuersten Kraftwerke vom Netz genommen werden, da ein Einspeisevorrang für regenerative Energien vorliegt. Dadurch sinkt der Strompreis an der Börse. Gleichzeitig erhöht sich aber auch die Berechnungsgrundlage für die EEG-Umlage, da diese die Differenz zwischen dem Börsenstrompreis und der garantierten Vergütung für Erneuerbaren Strom ist. "Das Problem ist, dass die sinkenden Börsenpreise leider nicht an die Stromkunden weitergegeben werden", so Nico Storz. "Stattdessen erwirtschaften die großen Energieversorger satte Profite."

Ein weiterer gewichtiger Grund für das Ansteigen der EEG-Umlage sind die vielen Ausnahmetatbestände, welche die schwarz-gelbe Regierung in den letzten Jahren geschaffen hat. "Die Idee hinter der Befreiung von der EEG-Umlage war es, Industrieunternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen, nicht durch zu hohe Strompreise zu belasten", erklärt Nico Storz. "Inzwischen sind es jedoch alle Unternehmen mit einem Stromverbrauch von mehr als einer Million Kilowattstunden im Jahr. Zusätzlich sind die ganz großen Verbraucher seit letztem Herbst auch noch von den Netzkosten befreit. Für diese Subventionen muss jetzt der normale Stromkunde aufkommen, denn die Kosten verteilen sich nun auf weniger Schultern. Effizienzmaßnahmen werden gleichzeitig auch unattraktiver."

Was auch vielen nicht bekannt ist, die jetzt über den teuren Ökostrom schimpfen, ist das Ausmaß an Förderung und externen Kosten, das die konventionellen Energien mit sich bringen. Eine Studie im Auftrag von Greenpeace Energy und dem Bundesverband Windenergie hat ergeben, dass eine Konventionelle-Energien-Umlage von 10,2 Cent pro Kilowattstunde fällig wäre, würde man all die Subventionen sowie Kosten für Umwelt- und Gesundheitsschäden einpreisen. "Die Folgekosten für Atom- und Kohlestrom werden noch unsere Kinder und Enkel tragen müssen", so der fesa-Geschäftsführer. "Bei den Erneuerbaren Energien sind die Preise dagegen transparent."

"Wenn Umweltminister Altmeier jetzt an den Grundsätzen des EEG rumschrauben will, schüttet er das Kind mit dem Bade aus", so Nico Storz. "Eine dezentrale Energiewende in Bürgerhand ist nicht nur der wirtschaftlich sinnvollste Weg aus der Klimakrise, er ist auch der demokratischste, denn die Bürgerinnen und Bürger können über ihre Stromversorgung selbst bestimmen. Zudem bleibt die Wertschöpfung in der Region und landet nicht in den Taschen der Konzerne. Mit dem jetzt vorgeschlagenen Quotenmodell sind schon andere Länder schlecht gefahren. Stattdessen wurde das deutsche EEG weltweit kopiert."

Um unnötige Kosten für die Bürgerinnen und Bürger zu vermeiden, ist es zunächst wichtig, die Befreiungen von EEG-Umlage und Netzkosten auf ein vernünftiges Maß zurückzufahren. Außerdem sollte der Ausbau der Offshore-Windkraft nicht zu sehr fokussiert werden. Im Gegensatz zu Windkraft an Land und Photovoltaik benötigt sie einen teuren Netzausbau. Die Netzanschlusskosten bezahlt auch nicht der Betreiber (meist große Energieversorger) sondern die Allgemeinheit.

"Die aktuelle Debatte verschleiert die Tatsache, dass es eben nicht die Erneuerbaren Energien sind, die den Strom teuer machen", so Nico Storz. "Im Gegenteil: Sie garantieren, dass wir uns auch in Zukunft noch eine Energieversorgung leisten können. Fossile Ressourcen sind endlich und werden Jahr für Jahr teurer. Die Erneuerbaren Energien benötigen dagegen nur die Anfangsinvestition für den Bau der Anlagen; die weiteren Betriebskosten sind minimal. Wer hier Krokodilstränen über Hartz-IV-Empfänger, denen der Strom abgestellt wird, vergießt, handelt unredlich. Bei der Umverteilung der Umlagekosten von oben nach unten hat dagegen keiner der plötzlich vom sozialen Gewissen angefallenen Herren und Damen aus der Regierung mit der Wimper gezuckt. Richtig und wichtig ist es dagegen, sozial schwache Haushalte beim Energiesparen zu unterstützen. Mit dem Projekt Strom-Spar-Check von Caritas und VABE e.V. Freiburg ist das für Hartz-IV-Empfänger bereits schon möglich. Neu ist eine Kühlschrank-Abwrack-Aktion der Stadt Freiburg, welche die größten Stromfresser im Haushalt eliminieren soll. Dass der Bedarfssatz für Energie den steigenden Preisen angepasst wird, sollte selbstverständlich sein. Die Erneuerbaren Energien dagegen für die Energiearmut in immer weiteren Kreisen der Bevölkerung verantwortlich zu machen, verdreht die Tatsachen und dient nur der allgemeinen Kampagne gegen die Energiewende - angezettelt von den Lobbyisten der großen Energieversorger, die um ihre Pfründe fürchten."

Eine detailliertere Auseinandersetzung mit dem Thema Strompreise finden Sie in unserem E-Paper "fesa-Thema", das am kommenden Montag erscheint und auf unserer Webseite www.fesa.de kostenlos zum Download steht.
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Überdimensionierte Ausbaupläne stoppen
Bis zum 2. November können Bürgerinnen und Bürger die Netzausbauplanung der Übertragungsnetzbetreiber kommentieren

Freiburg, 08.10.2012: Wie viel Netzausbau brauchen die Erneuerbaren Energien und wo soll er stattfinden? Das zu ermitteln war Auftrag der Bundesregierung an die Übertragungsnetzbetreiber, die daraufhin ihren Netzentwicklungsplan 2012 im Frühsommer für die Bevölkerung zur Diskussion stellten. Nun steht eine Überarbeitung online zur Einsicht, in der die vielen Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger jedoch nur ungenügend in Betracht gezogen wurden. Noch bis zum 2. November 2012 besteht die Möglichkeit, die überarbeiteten Pläne zu kommentieren, wobei dieses Mal die Bundesnetzagentur direkt zuständig ist. Der fesa e.V. ist mit den Netzausbauplänen nicht einverstanden. Sie sind völlig überdimensioniert, weil sie weder die Potenziale einer dezentralen Energiewende auf Basis der Erneuerbaren Energien einbeziehen noch die Möglichkeiten für Energieeinsparung, Energiespeicherung und Lastmanagement.

Über 180 Seiten umfasst der zweite Entwurf zum Netzentwicklungsplan 2012 (NEP 2012). "Für einen interessierten Laien ist ein solch komplexes Dokument kaum mehr nachvollziehbar", meint Nico Storz, Geschäftsführer des fesa e.V. "Deshalb haben wir ein Anschreiben verfasst, in dem unsere wichtigsten Kritikpunkte an der Stromnetzplanung zusammengefasst sind. Wenn viele Bürgerinnen und Bürger jetzt ihren Unmut äußern, kann das durchaus noch Einfluss auf die Bedarfsplanung der Bundesnetzagentur haben."

Die Planungen der Übertragungsnetzbetreiber sehen nach wie vor einen Netzausbau auf neuen Trassen von 3.500 bis 4.700 Kilometern vor. Bei 4.200 bis 4.500 Kilometern des bestehenden Netzes sehen die Planer einen Bedarf an Leitungsumbau und -verstärkung. "Ein Großteil des Netzausbaus ist nicht notwendig, wenn man die Potenziale der Erneuerbaren Energien richtig nutzt", so Nico Storz. "Ihr großer Vorteil liegt darin, dass sie dezentral zur Verfügung stehen und den Strom dort produzieren können, wo er gebraucht wird." Konkret bedeutet dies, die Ausbauziele der südlichen Bundesländer in Sachen Windenergie weiter zu verfolgen, anstatt auf Offshore-Windkraft zu setzen, wie es der NEP 2012 tut. Auch die Photovoltaik ist mit einem jährlichen Zubau von durchschnittlich drei Gigawatt (GW) nur ungenügend berücksichtigt. "Ein forcierter, dezentraler Ausbau von Sonnen- und Windenergie im Zusammenspiel mit regionalen Hybridkraftwerken, die deren fluktuierende Einspeisung mit Regelenergie aus Blockheizkraftwerken und Biogasanlagen kombinieren, bringt die Regionen in Richtung Energieautonomie", so Nico Storz. "Dies bekräftigt auch das Büro für Technikfolgeabschätzung (TAB) in einer Studie im Auftrag des Bundestages und warnt zudem, dass weitere Investitionen in Kohlekraftwerke zu ,stranded investments' führten."

Des Weiteren setzt der NEP 2012 auch in seiner Überarbeitung auf einen gleichbleibenden Stromverbrauch und eine Jahreshöchstlast auf dem heutigen Stand. "Das ist nicht mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung zu vereinbaren", kommentiert Nico Storz. "Bis 2020 sollen zehn Prozent Strom eingespart werden, was sicherlich nicht zu ambitioniert ist. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass erheblich höhere Einsparungen technisch und wirtschaftlich machbar sind." Die bereits erwähnte TAB-Studie zeigt, dass ein großes Potenzial zum Lastmanagement besteht, wenn Großverbraucher aus der Industrie involviert werden. Dies kann zu einer Reduzierung der Jahreshöchstlast (die Stunde des Jahres, in der absolut am meisten Strom verbraucht wird) beitragen.

"Entscheidend ist, dass der Netzausbau an die Bedürfnisse der Erneuerbaren Energien angepasst wird und nicht umgekehrt!", so Nico Storz. "Ansonsten sind weder die hohen Kosten noch die Eingriffe in Natur und Landschaftsbild der Bevölkerung zu vermitteln."
 
 

 
Von Buchbinden bis Bootebauen: Veranstaltungen im Waldhaus Freiburg
im Oktober und November 2012

Samstag, 13. Oktober, 14 bis 18 Uhr
Die Waldapotheke: Heimische Räuchermittel
Die Pflanzenheilkunde wird von allen Kulturen der Erde angewendet,
wobei verschiedene Kulturen oft dieselben Kräuter gegen gleiche
Beschwerden anwenden. Entlang der Wegränder und im Wald
erkunden und bestimmen Sie die heimische Flora und erfahren viel
ĂĽber Hausmittel und die volksheilkundliche Anwendung von
Pflanzen. Am Samstag, 13. Oktober, geht es in der „Waldapotheke“
mit Öko- und Gesundheitspädagogin Gudrun Janoschka von 14 bis
18 Uhr um heimische Räuchermittel. Teilnehmerbeitrag 15 Euro. Die
Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldeschluss ist am 9. Oktober.

Sonntag, 14. Oktober, 14 bis 18 Uhr
Buchbindekurs mit Susanne Natterer
Im Buchbindekurs mit Susanne Natterer am Sonntag, 14. Oktober,
14 bis 18 Uhr lernen Teilnehmende mit geringem Aufwand an
Material und Werkzeug eine klebstofffreie Bindetechnik und stellen
an nur einem Nachmittag je zwei eigene handgebundene
NotizbĂĽcher her. Teilnehmerbeitrag: 28 Euro, inkl. Materialkosten
Anmeldeschluss: 9. Oktober.

Sonntag, 14. Oktober, 14 bis 18 Uhr
Familienbacktag: Esskastanienbrötchen
Der Familienbacktag am Sonntag, 14. Oktober, 14 bis 18 Uhr, steht
diesmal im Zeichen von Esskastanienbrötchen. Einmal in Monat
heizen wir gemeinsam unseren Lehmbackofen an und sammeln
Leckereien, die uns der Wald je nach Jahreszeit zur VerfĂĽgung stellt.
Hieraus zaubern wir ein tolles Gericht, das wir am Ende des
Backtages gemeinsam verzehren. Der Backtag mit Ökopädagogin
Gertrud Janoschka ist ein Angebot fĂĽr die ganze Familie und lebt von
der aktiven Mitarbeit aller. Die Kleidung sollte der Jahreszeit
angepasst sein. Kosten inkl. Mahlzeit: 12 Euro, Kinder (ab 6 Jahren)
9 Euro, Familien zahlen max. 25 Euro. Anmeldeschluss 10. Oktober.

Sonntag, 21. Oktober, 15 bis 18 Uhr
Reise vom Baum zum Wein
Auf einer Wanderung vom Waldhaus zu den Rebflächen des
Lorettobergs wird am Sonntag, 21. Oktober, ab 15 Uhr die enge
Verbundenheit von Wald und Wein dargestellt. ZurĂĽck im Waldhaus
stellt ein KĂĽfer das Handwerk der Fassherstellung vor. Bei einer
Vergleichsverkostung stehen erlesene Weine aus der Region bereit.
Ein kleiner Imbiss exklusiver Wildspezialitäten unterstreicht die
traditionsreiche Symbiose von Wald und Wein. Es referieren
Forstwirt Eric Doye, JĂĽrgen Sigler vom Weinbauinstitut und der KĂĽfer
Mark Sieder. Teilnehmerbeitrag: 24 Euro inkl. kleiner Speisen und
Getränke. Anmeldeschluss 12. Oktober.

Samstag, 27. Oktober, ganztägig
Handholzerkurs
Handholzen ist das uralte Handwerk der Baumfällung und
Holzgewinnung mit Axt und Zweimann-Handsäge. Einen hiebsreifen
Baum auswählen, ihn zielgenau, sicher und schonend zu Fall bringen
und fachgerecht zum Rohstoff aufbereiten – das ist eine echte
Herausforderung. Wer sich dieser Aufgabe stellen will und Interesse
an einem intensiven Naturerlebnis und Wissenswertem rund um
Wald und Forstwirtschaft hat, ist in diesem Kurs von Axel Steiert,
Schreinermeister und Technischer Fachwirt, in Kooperation mit
www.handholzen.de, richtig aufgehoben. Teilnehmerbeitrag: 99 Euro.
Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldeschluss: 9. Oktober.

Montag, 29. Oktober, bis Freitag, 2. November, 7.30 bis 14 Uhr
Herbstferien im Abenteuercamp
Auf groĂźe und kleine Abenteurer warten hier spannende und
erlebnisreiche Ferien. Die Tiere und Pflanzen des Waldes bereiten
sich auf den nahenden Winter vor und auch wir rĂĽsten unser
Abenteuercamp für die kältere Jahreszeit auf. Unsere Mahlzeiten
kochen und backen wir ĂĽber dem Feuer. Das Abenteuercamp unter
anderem mit dem Erlebnispädagoge Tim Heun findet auch am
Feiertag Allerheiligen statt. Teilnehmerbeitrag inkl. Mittagessen: 75
Euro, ermäßigt 45 Euro. Anmeldeschluss 12. Oktober.

Dientag, 30. Oktober, 9 bis 12 Uhr
Landart fĂĽr Kinder
Kleine NaturkĂĽnstler im Freiburger Wald: Am Dientag, 30. Oktober,
von 9 bis 12 Uhr schaffen Kinder von 7 bis 10 Jahren mit Försterin
Marion Pflüger tolle Kunstwerke in der Natur – die sogenannte „LandArt“. Der herbstliche Wald dient hierbei als Materiallieferant,
Ideenquelle und Raum für Kreativität. Teilnehmerbeitrag: 9 Euro,
Anmeldeschluss 26. Oktober.

Sonntag, 4. November, 14 bis 15.30 Uhr
Bunter und goldener Herbstwald
Die Luft wird kühler, die Sonnen strahlt schwächer, die Blätter am
Boden rascheln bei jedem Schritt. Bei einer gefĂĽhrten Wanderung
durch den herbstlich bunten Stadtwald mit Hans Burgbacher, Leiter
des städtischen Forstamts, erfahren die Teilnehmer am Sonntag, 4.
November, 14 bis 15.30 Uhr, vieles über den städtischen Forst und
darĂĽber, wie sich Pflanzen und Tiere auf den nahenden Frost und
Schnee einrichten. TeilnehmergebĂĽhr 3 Euro, ohne Anmeldung.

Dienstag, 6., bis Samstag, 10. November, jeweils 8.15 bis 18 Uhr
Lake Caddo Bateau - Bootsbaukurs
Aus Brettern der heimischen WeiĂźtanne entsteht in diesem
einwöchigen Kurs von Dienstag, 6., bis Samstag, 10. November,
unter Anleitung des erfahrenen Bootsbauers Thomas Grögler das
rund 4,80 Meter lange Lake Caddo Bateau. Es ist hervorragend fĂĽr
Angler und Jäger geeignet, doch auch für Vergnügungsfahrten mit
bis zu 5 Personen ist das autodachtransportfähige „Folkboat“ ideal.
Zum Abschluss wird eine Probefahrt unternommen. Teilnehmer:
max. 7 Personen. Teilnehmerbeitrag: 749 Euro, inkl. Material.
Anmeldeschluss: 20. Oktober.

Mehr zu den Vorträgen, Angeboten und dem Familienprogramm des
Waldhauses steht auf der Homepage www.waldhaus-freiburg.de.
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Buchtipp: Claudia Langer
 
Buchtipp: Claudia Langer "Die Generation Man mĂĽsste mal"
Eine Streitschrift

Man müsste mal … weniger Fleisch essen, langsamer fahren, weniger fliegen, zu Ökostrom wechseln und überhaupt keine Dinge kaufen oder tun, die … ja was? das Leben unserer Kinder, ja unserer Enkel und Urenkel ruinieren. Denn sie werden uns fragen; Was habt ihr getan? Geht es nicht eine Nummer kleiner? Nein!
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Ă–KO-TEST-Magazin Oktober 2012
 
Ă–KO-TEST-Magazin Oktober 2012
Die Oktober-Ausgabe des Ă–KO-TEST-Magazins gibt es ab dem 28. September im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: Das Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

Aus dem Inhalt:

Test: Fischstäbchen
ÖKO-TEST ist der Frage nachgegangen, ob Fischstäbchen problematische Inhaltsstoffe enthalten und wie nachhaltig die Hersteller produzieren. Die Laboranalyse zeigte, dass in fünf Produkten erhöhte Mengen des Fettschadstoffs 3-MCPD-Ester stecken. Dieser Stoff schädigt womöglich die Nieren. Positiv sieht ÖKO-TEST jedoch, dass sich die Hersteller Mühe geben, die Auswirkungen auf das Öko-System im Griff zu behalten und Transparenz zu schaffen.

Test: Kaffee
Kaffeebohnen werden bei über 200 Grad geröstet. Dabei entstehen unerwünschte Stoffe, vor allem Acrylamid. Die Untersuchung zeigt, dass der Kaffee teilweise viel zu stark mit dieser Substanz, die vermutlich krebserregend und erbgutschädigend ist, belastet ist. ÖKO-TEST hat außerdem überprüft, inwieweit aufgedruckte Fair-Label und -Auslobungen mit den Kriterien des fairen Handels übereinstimmen. Hier zeigte sich, dass über die Hälfte der Produkte als unfair eingestuft werden kann. So garantieren manche Hersteller den Erzeugern keine Mindestpreise oder eine gesicherte Vorfinanzierung.

Test: Gesundheitstees
ÖKO-TEST hat 23 Blasen- und Nierentees, Magen- und Darmtees, Schlaf- und Beruhigungstees sowie Husten- und Bronchialtees eingekauft und wollte wissen, wie es um deren Qualität und Wirksamkeit bestellt ist. Das Resümee: Anscheinend geht es im Arzneipflanzenanbau oft nicht ohne Pestizide. Zwar entdeckte das Labor keine Höchstmengenüberschreitungen, aber verschiedene Pestizid-Mixturen. Wie wirksam die Tees sind, kann nur aus ärztlicher Erfahrung und Anwendungsbeobachtungen abgeleitet werden. Denn moderne klinische Studien sind Mangelware. Es zeigte sich beispielsweise, dass bei leichten Magenkrämpfen, Blähungen oder Völlegefühl die ätherischen Öle aus Kamillenblüten, Anis, Fenchel, Schafgarbe, Salbei und Pfefferminze die Beschwerden lindern können. Sie wirken krampflösend auf die glatte Muskulatur des Verdauungstraktes.

Test: Schaffelle
Die Hersteller von Babyschaffellen preisen die kuscheligen Unterlagen gern als Naturprodukt. Doch die Laborergebnisse zeigen, dass einige von ihnen jede Menge Chemie abbekommen haben. Zwei Schaffelle weisen etwa einen erhöhten Gehalt der krebsverdächtigen Substanz Formaldehyd auf, zwei andere wiederum Pestizide.

Test: Schuppenshampoos
Anti-Schuppen-Klassiker und Apothekenmarken schneiden mit „ausreichend“ oder „ungenügend“ ab, weil sie Wirkstoffe enthalten, die Nebenwirkungen hervorrufen. So minimieren zwar die Substanzen Zinkpyrithion und Climbazol den Kopfschuppenbefall. Aber Zinkpyrithion kann Kopfhaut reizen und greift zudem in die Zellteilung ein. Climbazol gehört zu den umstrittenen halogenorganischen Verbindungen und kann in den Körper gelangen. Ein aktuelles Gutachten für die EU-Kommission empfiehlt daher ein Verbot der Substanz in Körperlotionen, mit denen man sich großflächig einschmiert.

Test: Kochtöpfe
Der ÖKO-TEST zeigt, dass teuer nicht unbedingt besser ist. Vernünftige Töpfe gibt es durchaus schon in den unteren Preisregionen. Doch ein Billigheimer für 13,99 Euro erwies sich als nicht alltagstauglich, weil dessen Boden so stark gebogen ist, dass er kaum auf der Herdplatte aufliegt. Dadurch verbraucht er viel Energie. Das Labor untersuchte ebenso die Alltagstauglichkeit der Kochtöpfe, indem es unter anderem eine Portion Linseneintopf 45 Minuten köcheln lies und ihn dann ausgoss. Bei den meisten Töpfen kam die Suppe fast restefrei heraus, bei dreien klebte der Eintopf am Boden fest und bei einem musste man die Linsen kraftvoll wegschrubben.

Test: Sichere ökologische Geldanlagen
Wer angesichts der Finanz- und Eurokrise nach einer sicheren und ethisch-ökologischen Spar- und Fondanlage sucht, sollte genau hinsehen. Denn nur wenigen Anbietern gelingt der Spagat zwischen einer wirklich sauberen und zugleich rentablen Anlage. Zwar müssen sich die Nachhaltigkeits- und Kirchenbanken mit ihren Sparanlagen nicht verstecken. Die Erträge liegen auf dem gleichen Niveau wie bei herkömmlichen Instituten. Allerdings sind sie nicht sehr üppig, was an der momentanen Niedrigzinsphase liegt. Um etwas höhere Erträge bei begrenztem Risiko zu erzielen, rät ÖKO-TEST Anlegern, sichere Zinsanlagen bei grünen Banken mit erstklassigen nachhaltigen Aktienfonds zu kombinieren. Doch die Fondsangebote sind manchmal nicht so grün, wie sie auf dem ersten Blick scheinen. ÖKO-TEST fand bei manchen Aktien von Waffenproduzenten oder Umweltverschmutzern.

Geplanter Murks: Warum so vieles so schnell kaputt geht
Kaum ist die Garantie abgelaufen, gehen Computer, Waschmaschine oder Outdoorjacke kaputt. Zufall? Eher nicht: Viele Produkte sind so gebaut, dass sie nicht lange halten. Ă–KO-TEST zeigt die Tricks der Hersteller.
 
 

 
Freiburg: "Zukunft Klimaschutz“
Zwei Vorträge mit Prof. Dr. Peter Höppe und Christof Timpe

Veranstaltung am Montag, 8. Oktober, um 19.30 Uhr im Historischen Kaufhaus – Eintritt frei

Am Montag, 8. Oktober, ab 19.30 Uhr, steht im Historischen Kaufhaus alles im Zeichen des Klimaschutzes. Unter dem Motto „Zukunft Klimaschutz“ informieren zwei Experten über aktuelle Fragen zum Klimaschutz.

Nach der Begrüßung von Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik wird Professor Dr. Peter Höppe von Munich-Re zum Thema „Risiko Klimawandel - was können Städte und Gemeinden tun“ referieren. Danach wird Christof Timpe vom Ökoinstitut Freiburg die Ergebnisse der Studie „Freiburg auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt vorstellen. Moderiert wird die Veranstaltung von Gerhard Styri-Hipp vom FraunhoferISE.

Im ersten Vortrag von Professor Peter Höppe geht es vor allem um die Häufung und Intensivierung von wetterbedingten Naturkatastrophen: So hat sich etwa in Deutschland die Anzahl der Naturkatastrophen verdreifacht. Gleichzeitig nehmen die Schadereignisse an Intensität zu. Der Vortrag von Peter Höppe zeigt, mit welchen Auswirkungen die Städte schon jetzt rechnen müssen, gibt aber auch einen Eindruck von den Folgen, mit denen gerechnet werden muss, wenn die Anstrengungen im Klimaschutz nicht weiter verstärkt werden. Höppe wird in seinem Vortag konkrete Anregungen, Vorschläge und Möglichkeiten vorstellen.

Peter Höppe ist Leiter der GeoRisiko Forschung bei MunichRe. Er ist Diplom-Meteorologe und hat in den Fächern Physik und Humanbiologie promoviert und habilitiert. Er arbeitete in den USA, Pakistan und Österreich. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der Wirkungen von atmosphärischen Prozessen und Luftschadstoffen auf den Menschen sowie in der Bewertung von Umweltrisiken. Peter Höppe ist Mitglied in vielen wissenschaftlichen Verbänden und in vielen Beratergremien tätig.

Christof Timpe wird anschließend das Thema „Freiburg auf dem Weg zu einer klimaneutralen Stadt“ vorstellen. Er baut dabei auf die Studie des Öko-Instituts aus dem Jahr 2011 auf, die im Auftrag der Stadt erstellt wurde. Timpe wird erläutern, unter welchen Rahmenbedingungen und durch welche Maßnahmen Freiburg seine Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 soweit senken kann, dass die Stadt zu einer klimaneutralen Kommune wird. So sind beispielsweise Energieinfrastruktur-, Verkehrs- und städtebauliche Projekte, die heute realisiert werden, noch in vier Jahrzehnten vorhanden und werden die städtische Energieversorgung und den CO2-Ausstoss noch immer bestimmen. Dazu liefert die Studie unter anderem konkrete Empfehlungen für die richtigen Entscheidungen.

Der Diplom-Ingenieur Christof Timpe studierte elektrische Energietechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg und arbeitet seit 1993 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am ÖkoInstitut. Seit 1996 ist er dort Leiter des Bereichs Energie und Klimaschutz. Seine thematischen Schwerpunkte liegen unter anderem in der Förderung von politischen Instrumenten zur nachhaltigen Flankierung einer liberalisierten Energiewirtschaft auf nationaler und europäischer Ebenen und in kommunalen Klimaschutzstrategien.

Im Anschluss an die Vorträge besteht Gelegenheit zur Diskussion. Der Eintritt für die Veranstaltung „Zukunft Klimaschutz“ im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz ist
frei.
 
 



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185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
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