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Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

Fessenheim Abschaltung: Ja wir freuen uns!
 
Fessenheim Abschaltung: Ja wir freuen uns!
Das Ă€lteste und gefĂ€hrlichste französische Atomkraftwerk in Fessenheim wird Ende 2016 endgĂŒltig abgeschaltet. Das kĂŒndigte Frankreichs Staatschef François Hollande gestern bei der Eröffnung einer Konferenz fĂŒr Energie und Umwelt in Paris an.
„Das ist ein großer Erfolg fĂŒr die französisch-deutsch-schweizer Umweltbewegung, die seit Jahrzehnten gegen die atomaren Gefahren kĂ€mpft.“ sagt BUND GeschĂ€ftsfĂŒhrer Axel Mayer aus Freiburg.
„Eine sofortige Abschaltung des altersschwachen AKW wĂ€re die bessere und sicherere Lösung, denn ein Atomunfall oder Erdbeben hĂ€lt sich nicht an AbschaltplĂ€ne. Wir hoffen, dass das altersschwache AKW noch die letzten Jahre „durchhĂ€lt“. (Und die aktuelle französische Regierung natĂŒrlich auch!)
Die anstehenden, nicht ungefÀhrlichen Abbrucharbeiten werden wir kritisch konstruktiv begleiten.
Die trinationale Umweltbewegung und der BUND werden sich jetzt verstĂ€rkt um die atomaren Gefahren in der Schweiz kĂŒmmern, denn in Beznau an der Grenze steht das Ă€lteste AKW der Welt und die in der Schweiz diskutierten Laufzeiten von 60 Jahren bringen nicht vertretbare Risiken. Die Abschaltung von Fessenheim könnte auch in Frankreich einen Dominoeffekt auslösen. Der BUND und die Umweltbewegung hofft auf diesen Effekt, die in Frankreich immer noch (ĂŒber)mĂ€chtige EDF und AREVA fĂŒrchten ihn.
 
Autor: Axel Mayer

Freiburg: Zwischenstopp der grĂ¶ĂŸten Elektrofahrzeug-Rallye der Welt
ZEROTRACER / Team Frank Loacker und Tobias WĂŒlser
 
Freiburg: Zwischenstopp der grĂ¶ĂŸten Elektrofahrzeug-Rallye der Welt
Die Distanz: 2674 km. Die Teilnehmer: 20 Teams, die zeigen wollen, wie man morgen Auto fĂ€hrt. Der Treibstoff: klimafreundlich erzeugter Strom. Die Route fĂŒhrt von Genua ĂŒber Bern, Freiburg, Mannheim, Paderborn und OsnabrĂŒck nach Holland.

Die 2674 km lange Route der Wave - World Advanced Vehicle Expedition - 2012 gilt als die bisher grĂ¶ĂŸte Distanz fĂŒr Elektroauto-Rallyes. Zwei Wochen lang fahren die Teams gemeinsam durch Europa. Nach dem Start in Genua fĂŒhrt die Rallye ĂŒber die Alpen, in den Schwarzwald, bis in den Norden nach OsnabrĂŒck und schließlich nach Holland.

Den Teilnehmern geht es darum, eine Welle (engl. Wave) ins Rollen zu bringen. Sie wollen Aufmerksamkeit fĂŒr Elektroautos wecken, in dem sie AlpenpĂ€sse ĂŒberqueren und tĂ€glich bis zu 300 km Weg zurĂŒcklegen. An 50 Etappenorten gibt es zusĂ€tzliche Wettbewerbe. Die Kriterien reichen vom Test des Kofferraumvolumens bis zum geschicktesten RĂŒckwĂ€rts-Einparkmanöver. Das beste Team und das alltagstauglichste Fahrzeug werden im Ziel als Gewinner gekĂŒrt.

Am Montag, den 17. September 2012 wird die Rallye fĂŒr kurze Zeit in Freiburg verweilen. Die Einfahrt mit Freiburger Etappenziel vor dem Konzerthaus ist fĂŒr 11:30 Uhr angesetzt. OberbĂŒrgermeister Dr. Salomon wird die BegrĂŒĂŸung der Teilnehmer ĂŒbernehmen, eine Jury wird anschließend das energieeffizienteste Fahrzeug wĂ€hlen und prĂ€mieren. Die örtliche DurchfĂŒhrung wird von der FWTM ĂŒbernommen, Sponsoren und Partner der Veranstaltung sind die Sparkasse Freiburg, die Handwerkskammer Freiburg, der Segwaypoint groove, das Novotel Freiburg sowie das Fraunhofer IWM.

Die Wave 2012 findet zum zweiten Mal statt und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Mit dabei sind Automobilhersteller wie Renault und Nissan mit Serienfahrzeugen, sowie auch Prototypen, wie zum Beispiel der von Studenten der ETH ZĂŒrich entwickelte und gebaute Sportwagen SunCar. Mit seinen zwei 170 PS Motoren braucht dieses Fahrzeug weniger als fĂŒnf Sekunden, um auf 100 km/h zu beschleunigen. Organisatoren der Wave 2012 sind die Luzerner Zero Race GmbH und der Solarpionier Louis Palmer, der als erster Mensch in einem solar betriebenen Fahrzeug 2009 die Erde umrundet hat.
 
 

Freiburg: „Motte in den Sack“ – Laubsammeln fĂŒr unsere Kastanien
 
Freiburg: „Motte in den Sack“ – Laubsammeln fĂŒr unsere Kastanien
Initiative „Freiburg packt an“ lĂ€dt zum Mitmachen ein

Der kalendarische Herbst hat noch nicht begonnen und doch zeigen sich viele RosskastanienbĂ€ume im Stadtgebiet schon braun und verwelkt. Grund ist nicht der Wechsel der Jahreszeiten, sondern der Befall durch die winzige Kastanienminiermotte, in Fachkreisen als „Cameraria ohridella“ bekannt. Die Initiative „Freiburg packt an“ sagt den Plagegeistern den Kampf an und startet Ende des Monats wieder die Aktion „Motte in den Sack“. Mitstreiter sind willkommen.
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Zoo Leipzig: NeuzugĂ€nge fĂŒr die Kiwara-Savanne
Moorantilopen-MĂ€nnchen Kristian / Foto: Zoo Leipzig
 
Zoo Leipzig: NeuzugĂ€nge fĂŒr die Kiwara-Savanne
NeuzugĂ€nge fĂŒr die Afrika-WG: Vier Weißnacken-Moorantilopen (Kobus megaceros) werden kĂŒnftig das Leben auf der Kiwara-Savanne bereichern. Die drei und vier Jahre alten Weibchen stammen aus dem Parco Natura Viva in Italien. Das zweijĂ€hrige MĂ€nnchen KristiĂĄn ist aus Prag in die Messestadt gekommen. Bevor die Gruppe gemeinsam mit den Rothschild-Giraffen, Grevy-Zebras und SĂ€belantilopen ĂŒber die Savanne zieht, mĂŒssen die Tiere jedoch noch einige Wochen im rĂŒckwĂ€rtigen Bereich eingewöhnt werden. Anschließend folgt die behutsame Vergesellschaftung mit den ĂŒbrigen Tierarten.

Die Gruppe der Moorantilopen wurde im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms zusammengestellt. Die zur Gattung der Wasserböcke gehörende Tierart gilt laut Roter Liste als stark gefĂ€hrdet. Im Freiland gibt es nur noch etwa 4.000 Exemplare. Das ZusammenfĂŒhren der Tiere aus verschiedenen europĂ€ischen Zoos zeigt einmal mehr die enge internationale Zusammenarbeit im Sinne des Artenschutzes.
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Japanische Sozialwissenschaftler untersuchen deutsche Energiewende
Unter Leitung der Dozentin und Habilitandin Dr. Soko Aoki von der Nagoya UniversitĂ€t werden sieben weitere renommierte japanische Sozialwissenschaftler am Samstag, den 15. September 2012 nach Wyhl und Weisweil am Rhein kommen. Sie möchten die vor 37 Jahren durch den erfolgreichen Widerstand der Badisch-ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen eingeleitete Energiewende untersuchen.
Die Professoren Yasushi Maruyama, Nagoya UniversitÀt, Taisuke Miyauchi, Hokkaido UniversitÀt, Makoto Nishikido, Hosei UniversitÀt, Shinji Yamamoto, UniversitÀt der Iwate Provinz und die Forscher Seiichi Ogata, Memi Motosu und Shota Furuya werden von der Freiburger Innovation Academy betreut.
Nach GesprÀchen mit Firmen und Exkursionen im Raum Freiburg und Freiamt werden auch die Gedenksteine in Wyhl sowie Weisweil besucht.

Im Rathaus der Gemeinde Weisweil wird BĂŒrgermeisterstellvertreter Dieter Ehret die japanische Delegation begrĂŒĂŸen und gemeinsam das Archiv der Badisch-ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen und das Gemeindemuseum besichtigen.

Die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind zu einer öffentlichen GesprĂ€chsrunde mit den japanischen GĂ€sten herzlich eingeladen:

Samstag, den 15. September 2012 um 17.00 Uhr

im BĂŒrgersaal im Rathaus
79367 Weisweil/Rhein, Hinterdorfstrasse 14

Prof. Yasushi Maruyama wird auch sein Projekt vorstellen, mit BĂŒrgergenossenschaften Windturbinen zu errichten, um die japanische Energiewende zu beschleunigen.
 
 

Kaiserstuhl: Getreide in ungewöhnlicher Vielfalt
Getreidebesichtigung Samengarten
 
Kaiserstuhl: Getreide in ungewöhnlicher Vielfalt
Stiftung KaiserstĂŒhler Garten zeigt Landwirten die Anbauversuche

Im Samengarten in Eichstetten wurden in diesem Jahr 15 verschiedene Getreidesorten angebaut. Daher lud die Stiftung interessierte Landwirte zur PrĂ€sentation der Anbauversuche ein. Marius Hörner konnte den begeisterten Teilnehmern mit seinen Erfahrungen in der GetreidezĂŒchtung zu jeder Sorte Spannendes erzĂ€hlen. So wurde am Feldrand in lockerer Runde ĂŒber besondere Eigenschaften, Anbautechniken und ĂŒber Verwendungsmöglichkeiten debattiert. Die Stiftung plant mit dem von PLENUM geförderten Projekt, einige fĂŒr die Region geeignete Getreide-Sorten herauszufinden, mit denen sich schmackhafte Backwaren herstellen lassen. Dazu sollen im nĂ€chsten Jahr BĂ€cker aus der Region gefunden werden, die erste Backversuche vornehmen. Die alten Getreide-Sorten haben auch Vorteile fĂŒr die Natur, denn durch den höheren Wuchs und die weiteren SaatabstĂ€nde können viele AckerwildkrĂ€uter wachsen, ohne die Getreideernte zu beeintrĂ€chtigen. Das ist fĂŒr viele Insekten vor und nach der Getreideernte von Vorteil.
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NABU: 300.000 Amseln fielen Usutu-Virus 2011 zum Opfer
Amseln gehören zu den hÀufigsten Gartenvögel Deutschlands / Foto: F.Hecker, NABU
 
NABU: 300.000 Amseln fielen Usutu-Virus 2011 zum Opfer
Miller: Risiko fĂŒr Amseln groß, aber nicht bestandsgefĂ€hrdend

Berlin – Vogelexperten des NABU haben erstmals berechnet, wie sich das Usutu-Virus in Deutschland auf den Amselbestand ausgewirkt hat. Zu diesem Zweck wurden Daten seit dem Jahr 2006 aus Deutschlands grĂ¶ĂŸten VogelzĂ€hlaktionen „Stunde der Gartenvögel“ und „Stunde der Wintervögel“ ausgewertet. Danach fielen dem Virus im vergangenen Jahr rund 300.000 Amseln zum Opfer. „Die Zahlen zeigen, dass das Risiko fĂŒr Amseln in bestimmten Regionen groß, aber bundesweit nicht bestandsgefĂ€hrdend ist“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Bei den NABU-VogelzĂ€hlaktionen, die jĂ€hrlich im Januar und Mai stattfinden, gehen jeweils Vogelerfassungen aus mehr als 30.000 GĂ€rten und Parks ein.

Noch ist unklar, wie sich das Vogelsterben und die AmselbestĂ€nde in Zukunft entwickeln werden. Allerdings belegen die NABU-Daten erstmalig den negativen Einfluss des Virus auf regionale Amselpopulationen. Das Ausbruchsgebiet hat sich im Sommer 2012 leicht ausgebreitet und umfasst nun die Rheinebene von Freiburg im Breisgau bis Köln und das Maintal aufwĂ€rts bis Frankfurt am Main und Hanau. „Die Ausbreitung des Virus sollte allerdings kein Grund zur Panik sein. Wir können davon auszugehen, dass die Amseln zunehmend resistent gegen den Erreger werden. In den befallenen Regionen sollten Ă€hnliche Massensterben von Jahr zu Jahr weniger extrem ausfallen“, so NABU-Vogelexperte Lars Lachmann.

Erstmals ausgebrochen war das tropische Virus im Sommer 2011 am nördlichen Oberrhein im Grenzgebiet von Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-WĂŒrttemberg. Hier hatte es zu einem regelrechten Massensterben gefĂŒhrt. Nach Berechnungen des NABU ist in den 21 betroffenen Landkreisen der Amselbestand innerhalb eines Jahres um rund ein Drittel im Vergleich zum Mittel der Vorjahre gesunken. In den Landkreisen, in denen das Virus nicht nachgewiesen wurde, ging der Bestand lediglich um zwölf Prozent zurĂŒck. Daraus ergibt sich die Zahl der insgesamt 300.000 am Virus verendeten Amseln.

Ähnlich stellt sich die Situation bei der Winterpopulation im Januar dar: Hier war der RĂŒckgang der Amseln in den vom Usutu-Virus befallenen Landkreisen um 15 Prozent stĂ€rker als im Rest Deutschlands. WĂ€hrend das Virus nach Augenzeugenberichten in manchen Gegenden zwischenzeitlich zum völligen Verschwinden von Amseln gefĂŒhrt hat, ist dies auf Landkreisebene bislang nicht der Fall. Um die weitere Entwicklung des Virus zu beobachten und zu bewerten, ruft der NABU dazu auf, möglicherweise am Usutu-Virus erkrankte oder gestorbene Amseln zu melden. Dies ist ĂŒber ein Online-Formular möglich auf www.nabu.de/amselmeldebogen

Frisch tote verdĂ€chtige Vögel können zudem zur Untersuchung an das Bernhard-Nocht-Institut fĂŒr Tropenmedizin (BNI) geschickt werden.

Das Usutu-Virus stammt ursprĂŒnglich aus SĂŒdafrika und trat 2011 zum ersten Mal in Deutschland auf. Infizierte Vögel wirken apathisch und unkoordiniert und weisen hĂ€ufig auch kahle Stellen im Kopf- und Halsgefieder auf. Das Virus wird von der heimischen Nördlichen HausmĂŒcke ĂŒbertragen, wie Experten der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur BekĂ€mpfung der Schnakenplage (KABS) in Zusammenarbeit mit der UniversitĂ€t Heidelberg und dem Bernhard-Nocht-Institut nachweisen konnten. Das Virus ĂŒberwintert in den MĂŒckenweibchen und wird nur direkt von ihnen ĂŒbertragen. Es kann weder von Vogel zu Vogel noch vom Vogel zum Menschen ĂŒbertragen werden. Obwohl auch andere Vogelarten mit dem Usutu-Virus infiziert werden, ist es bislang unklar, warum ihm hauptsĂ€chlich Amseln zum Opfer fallen.

Amseln sind mit 13 Prozent die am weitesten verbreitete Vogelart in Deutschland. Nach SchÀtzungen leben etwa acht bis 16 Millionen Brutpaare in Deutschland, nach der Brutzeit im Sommer etwa 50 bis 60 Millionen Individuen.
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Freiburger OB nach Störfall mit Verletzten im AKW Fessenheim
OB Dieter Salomon erwartet eine verbindliche Aussage von PrĂ€sident Hollande fĂŒr eine schnellstmögliche Stilllegung des Ă€ltesten französischen Atomreaktors

„Es ist den Menschen nicht zuzumuten, noch jahrelang mit den Risiken von Fessenheim leben zu mĂŒssen!“

Freiburgs OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon nimmt den Störfall im Atomkraftwerk Fessenheim vor wenigen Tagen zum Anlass, die Forderung nach einer umgehenden Stilllegung des Ă€ltesten französischen Atomreaktors zu bekrĂ€ftigen. Dazu sei eine verbindliche Aussage der französischen Regierung ĂŒber einen zeitnahen Termin erforderlich.

Bei Reinigungsarbeiten am 5. September waren im Atomkraftwerk Fessenheim Arbeiter durch Dampfaustritt verletzt worden. Salomon: „Es fĂ€llt angesichts von mehr als 20 Stör- und ZwischenfĂ€llen allein im laufenden Jahr immer schwerer, den Aussagen der Betreiber und der französischen Atomaufsicht Glauben zu schenken, Fessenheim sei sicher.“ Salomon erinnerte daran, dass eine Untersuchung der Atomaufsichtsbehörde vom November 2011 SicherheitsmĂ€ngel bestĂ€tigt habe, die seit langem Anlass zur Sorge vor einem Reaktorunfall in der Region seien.

Bereits im April 2011 hatten rund 400 Regionalpolitikerinnen und -politiker aus dem Elsass in einem offenen Brief an den damaligen französischen StaatsprĂ€sidenten Sarkozy eine Abschaltung des Ă€ltesten französischen Kraftwerks gefordert. Entsprechende Resolutionen, mit denen eine sofortige Stilllegung gefordert worden war, hatten der Freiburger Gemeinderat, viele weitere oberrheinische Kommunen und u.a. auch der Stadtrat von Straßburg verabschiedet.

Salomon erkennt an, dass der neue französische StaatsprĂ€sident Hollande nach seinem Amtsantritt im Mai eine Schließung des Reaktors noch wĂ€hrend seiner Amtszeit (bis 2017) in Aussicht gestellt hat. „Das ist gegenĂŒber den bisherigen zynischen Aussagen von Sarkozy ein deutlicher Fortschritt.“ Allerdings erwarten die Menschen am Oberrhein angesichts der dauernden StörfĂ€lle eine verbindliche Aussage ĂŒber eine möglichst schnelle Schließung nicht erst gegen Ende der PrĂ€sidentschaft, sondern deutlich frĂŒher. „Es ist den Menschen nicht zuzumuten, noch ĂŒber mehrere Jahre mit den Risiken von Fessenheim leben zu mĂŒssen. Fukushima sollte endgĂŒltig eine Lehre gewesen sein, dass auch das Undenkbare passieren kann, mit schlimmsten Auswirkungen fĂŒr die gesamte Oberrheinregion.“ sagt Salomon.

Der OberbĂŒrgermeister regte erneut an, das Thema Fessenheim auf die Tagesordnung der Deutsch-Französischen Regierungskonsultationen zu setzen. Dies hatte Bundeskanzlerin Merkel bisher mit dem Hinweis auf innerfranzösische Angelegenheiten abgelehnt. Diese BegrĂŒndung lĂ€sst der Freiburger OberbĂŒrgermeister nicht gelten, da die Gefahren eines AKW unmittelbar an der Grenze nicht nur Sache der französischen Regierungspolitik seien, sondern die ganze Region am Oberrhein berĂŒhren. Unter Freunden mĂŒsse auch ein klares Wort zu einer fĂŒr die Stadt und die Region existenziellen Frage möglich sein, ohne dass die deutsch-französische Zusammenarbeit dadurch beeintrĂ€chtigt werde, stellt Dieter Salomon fest.
 
 



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