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Verschiedenes

 
Kleinwind macht auch Strom
Qualifizierungsworkshop zur Kleinwindkraft

Freiburg, 05.11.2012: Windkraft ist nicht nur im Megawattbereich m√∂glich, auch mit Kleinwindanlagen l√§sst sich rentabel Strom produzieren. Doch sind in diesem Bereich viele Fragen offen: Welche technischen M√∂glichkeiten stehen zur Verf√ľgung und wie bew√§hren sie sich in der Praxis? Wie finde ich den optimalen Standort? Wie rechnet sich das Ganze? Was ist von rechtlicher Seite zu beachten? Um den gro√üen Informationshunger zu befriedigen, f√ľhrt der fesa e.V. in Kooperation mit dem Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband (BLHV) ein Fachseminar zur Kleinwindkraft durch.

Das Seminar Kleinwindkraft findet am 13. November 2012 im Bildungshaus Kloster St. Ulrich in Bollschweil statt. Im Rahmen der Tagesveranstaltung liefern Fachreferenten Know-how zu den Themen Standortbestimmung, Genehmigung, Bauformen, Eigenverbrauch und Wirtschaftlichkeit. Die Teilnahmegeb√ľhren betragen pro Teilnehmer 50 Euro inklusive Mittagessen. Mitglieder des fesa e.V. oder des BLHV bezahlen einen reduzierten Preis von 30 Euro. Es sind noch einige Pl√§tze frei.
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Freiburg: Energetische Standards in der Stadtplanung
Informationsveranstaltung am Dienstag, 6. November

Am Dienstag, 6. November, findet um 18 Uhr eine
Informationsveranstaltung zu ‚ÄěEnergetische Standards in der
Stadtplanung“ im Solar Info Center in der Emmy-NoetherStraße 2 statt.

An diesem Abend werden die neuen Freiburger Standards f√ľr
Wohn- und B√ľrogeb√§ude und die damit verbundenen
Anforderungen von Harald Schwieder von der Energieagentur
Regio Freiburg vorgestellt. Interessierte bekommen
umfassende Antworten auf fachliche Fragen und
werden ausf√ľhrlich zum neuen Freiburger
Effizienzhausstandard informiert.

Seit knapp 20 Jahren nimmt die Stadt Freiburg bei den
Standards f√ľr Neubauten eine Vorreiterrolle ein. Anfang 2012
wurden die Anforderungen bei den Freiburger Standards
erneut angepasst.

Auch f√ľr neu gebaute B√ľro- und Dienstleistungsgeb√§ude gilt
der Freiburger Effizienzhausstandard und geht weit √ľber die
vorgegebene Mindestanforderung hinaus.

Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung des
Umweltschutzamtes ist kostenlos, eine Anmeldung ist aber
unter telefonisch unter der Nummer: 79177-0 oder unter
www.energieagentur-regio-freiburg.de/standards erforderlich.
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NABU: Politisches Geschacher um Ausbauziele f√ľr erneuerbare Energien beenden
Tschimpke: Bund und L√§nder m√ľssen Energiewende gemeinsam koordinieren

Berlin ‚Äď Mit Blick auf den Energiegipfel von Bund und L√§ndern fordert der NABU eine bessere Verzahnung der Ausbauziele des Bundes mit den Einzelinteressen der L√§nder. ‚ÄěStatt verzerrte Kostendebatten zu f√ľhren und √ľber Ausbauziele f√ľr die Erneuerbaren zu feilschen, m√ľssen sich die Bundeskanzlerin und die Ministerpr√§sidenten endlich ihrer Verantwortung f√ľr die Koordination der Energiewende stellen‚Äú, sagte NABU-Pr√§sident Olaf Tschimpke. Auch um das Ausma√ü an ben√∂tigten Fl√§chen f√ľr den Ausbau der erneuerbaren Energien besser einsch√§tzen und steuern zu k√∂nnen, sollte es einheitliche Kriterien f√ľr die Durchf√ľhrung von Potenzialanalysen in den Bundesl√§ndern geben.

Der NABU sprach sich daf√ľr aus, in Bezug auf das Tempo und den Umfang beim Umstieg auf erneuerbare Energien die bisherigen Pl√§ne f√ľr den Ausbau der Offshore-Windenergie auf den Pr√ľfstand zu stellen. ‚ÄěWenn k√ľnftig vor allem die Einspeisung von Strom aus Windenergie an Land und Photovoltaik unsere Stromversorgung bestimmt, sollte der von Bundesumweltminister Peter Altmaier geplante Energie-Dialog neben der Reform des Erneuerbaren Energien-Gesetzes vor allem die Debatte um zus√§tzliche Flexibilit√§t durch Lastmanagement, intelligente Netze und Speicher voranbringen‚Äú, so Tschimpke. Die Entwicklung laufe derzeit auf einen Anteil von etwa 40 bis 50 Prozent erneuerbare Energien an der Stromversorgung im Jahr 2020 hinaus und trage so entscheidend zur Reduktion von klimasch√§dlichen Emissionen und des Verbrauchs fossiler Rohstoffe bei. Wie der daf√ľr erforderliche Energiemix und dessen r√§umliche Verteilung auch unter Gesichtspunkten der Netzintegration, der Fl√§cheneffizienz sowie der Natur- und Umweltvertr√§glichkeit optimiert werden k√∂nne, sei jedoch bislang v√∂llig offen.

Zudem greift die derzeit von Bund und L√§ndern gef√ľhrte Debatte zu kurz. Der NABU kritisiert, dass zwar viel √ľber Strompreise geredet, der W√§rmemarkt in der Debatte aber bislang v√∂llig ausgespart wird. Und das, obwohl Verbraucher zwei Drittel ihrer Wohnenergiekosten f√ľr Heizung und Warmwasser und nur ein Drittel f√ľr Strom ausgeben. Daher geh√∂re der Dauerstreit zwischen Bund und L√§ndern √ľber steuerliche Abschreibungsm√∂glichkeiten f√ľr die energetische Geb√§udesanierung genauso auf die Agenda des Energiegipfels wie die Frage, wie Geringverdienern und Transfergeldempf√§ngern das Wohnen in energetisch sanierten Geb√§uden erm√∂glicht werden kann.

‚ÄěWenn alle Beteiligten auf diesem Gipfel wenigstens ein konkretes Ergebnis mit einer praktischen Wirkung f√ľr die Senkung von W√§rmeverbrauch und Heizkosten erzielen wollen, dann sollte an erster Stelle ein politischer Kompromiss f√ľr die Steuerrabatte in H√∂he von wie urspr√ľnglich geplant einer Milliarde Euro an Hausbesitzer stehen, die in hohe Effizienzstandards, W√§rmed√§mmung und eine moderne Heizungsanlage investieren‚Äú, so der NABU-Pr√§sident. Dazu m√ľsse Bundesfinanzminister Wolfgang Sch√§uble seine Blockadehaltung endlich aufgeben und in die von den L√§ndern geforderte Kompensation einwilligen. Die alternativ diskutierten Zusch√ľsse in H√∂he von 300 Millionen Euro k√∂nnen die urspr√ľnglich geplante Summe der Steueranreize nicht kompensieren, um die Finanzierungsl√ľcke bei der Geb√§udesanierung zu schlie√üen und die notwendigen Sanierungsaktivit√§ten zum Erreichen der Klimaziele auszul√∂sen. Zudem w√ľrden sie weitgehend verpuffen, auch weil deren geplante Finanzierung √ľber den Energie- und Klimafonds der Bundesregierung angesichts der fehlenden Einnahmen aus dem europ√§ischen Emissionshandel mehr als unsicher sei.
 
 

√ĖKO-TEST-Magazin November 2012
 
√ĖKO-TEST-Magazin November 2012
Die November-Ausgabe des √ĖKO-TEST-Magazins gibt es ab dem 26. Oktober im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: Das Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

Aus dem Inhalt:

Test: Linsen
Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ist bei Linsen nach wie vor ein Thema. In acht von 13 konventionellen Marken war das Gift nachweisbar. Das zeigt, das auch Linsen kurz vor der Ernte mit dem Gift gespritzt werden, damit sie absterben, gleichmäßig trocknen und so die Ernte erleichtert wird. Nur die Bio-Produkte waren frei von Glyphosat. Außerdem fand das Labor in zwei Produkten ein in der EU nicht zugelassenes Unkrautvernichtungsmittel und in den Linsen eines französischen Herstellers Mineralöl, das mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der Pappverpackung stammt.

Test: Kinderkekse
Viele Produkte schneiden zwar gut ab, doch es gibt auch Marken, die f√ľr Kleinkinder nicht geeignet sind. So fand das Labor in einigen Keksen, darunter auch in Bio-Produkten, recht hohe Gehalte des Giftstoffes Acrylamid. Mehrere Produkte enthalten zudem zu viel Fettschadstoff, weil das sehr billige Palmfett verwendet wurde und nicht Butter. Au√üerdem entdeckte das Labor in zwei Keksmarken das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Die Hersteller helfen dem Geschmack zudem manchmal mit Aromen nach, die aus allen m√∂glichen Ausgangsstoffen gewonnen sein k√∂nnen.

Test: Wind- und Wettercremes
Gesunde Kinderhaut kommt auch ohne Creme aus. Aber wenn sie besonderen Strapazen ausgesetzt wird, sollte sie eingecremt werden. Umso erfreulicher ist, dass bei 16 der 17 Cremes, die das Verbrauchermagazin √ĖKO-TEST im Labor genau untersuchen hat lassen, die Qualit√§t stimmt. Einziger Ausrei√üer ist ein teures Produkt aus der Apotheke.

Test: Haarfarben
Chemische Haarfarben bergen ein Risiko f√ľr eine Kontaktallergie, die ein Leben lang h√§lt. Alle Haarfarben enthalten problematische F√§rbesubstanzen. Graue Haare werden mithilfe von aromatischen Aminen abgedeckt. Einige davon haben sich als Allergen bei Friseuren und Verbrauchern erwiesen. Kontaktallergien gegen√ľber Haarfarben gehen mit schweren Symptomen einher wie starken R√∂tungen, Juckreiz und Bl√§schen im Gesicht, am Nacken und auf der Kopfhaut. In manchen Produkten steckt zudem das aromatische Amin p-Aminophenol, das im Verdacht steht, erbgutver√§ndernd zu sein. Dessen Einsatz ist eigentlich in Kosmetika verboten, was aber im Einzelfall durch ein Gutachten des EU-Beratergremiums umgangen werden kann.

Test: Erkältungsmittel
Zwar gibt es bis heute kein Mittel, das einen grippalen Infekt heilt, die typischen Erk√§ltungssymptome lassen sich jedoch gut lindern. √ĖKO-TEST hat die 60 besten Medikamente gegen Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, grippale Infekte sowie Kopf- und Gliederschmerzen zusammengestellt.

Test: Gummistiefel f√ľr Erwachsene
Auch wenn Kate Moss es tut: Gummistiefel sollte man nicht auf der nackten Haut tragen. Denn sie stecken voll mit problematischen Inhaltsstoffen. Das gilt auch f√ľr Modelle aus Naturkautschuk. Offensichtlich sto√üen alle Hersteller an ihre Grenzen, wenn es darum geht, Stiefel zu produzieren, die frei von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen sind. Denn alle Produkte im Test enthalten PAK-Verbindungen in erh√∂hten Gehalten. Einige PAK-Verbindungen sind krebserzeugend. In einem Modell fand das Labor zudem Nitrosamine, die schon in kleinsten Mengen krebsausl√∂send sein k√∂nnen.

Test: Wohnaccessoires
Butlers, Depot, Strauss Innovation, H & M Home, Ikea und Zara Home machen Millionenums√§tze mit Kerzen, Papierservietten, Kissen, Decken und √§hnlichen Produkten f√ľr das gem√ľtliche Zuhause. Der √ĖKO-TEST zeigt, dass vieles davon schadstoffbelastete Billigware aus Fernost ist. Doch einige Deko-Artikel konnten auch √ľberzeugen.

Test: Autoversicherungsportale
Autofahrer k√∂nnen ihre Kfz-Versicherung bis zum 30.11. jeden Jahres k√ľndigen. Doch wer sich auf die Jagd nach der m√∂glichst g√ľnstigsten Police macht, sollte sich nicht auf nur ein einziges Autoversicherungsportal verlassen. Denn diese finden nicht immer die billigsten Tarife. Au√üerdem lohnt es sich, die Versicherungsangebote √ľber mehrere Wochen zu beobachten, denn teilweise werden diese g√ľnstiger, je n√§her der K√ľndigungstermin kommt.

Test: Versicherungen f√ľr √Ąltere
Wer √ľber 50 ist, wird von der Versicherungsbranche mit speziellen Seniorentarifen umgarnt. Doch viele Policen sind unsinnig, die meisten zu teuer. Vorsicht ist auch vor Mogelpackungen geboten: Eine Unfallversicherung verspricht beispielsweise in der Werbung den perfekten Haushaltsservice inklusive Einkaufsdienst, W√§scheservice, Gartenpflege und vieles mehr. Doch der Verbraucher muss genau ins Kleingedruckte schauen, weil nicht immer die Leistungen, mit denen die Versicherung wirbt, auch bei ihm mitversichert sind.
 
 

Die Gespenster lassen gr√ľ√üen: Halloween im Zoo Leipzig
Erdm√§nnchen mit K√ľrbis ¬© ZooLeipzig
 
Die Gespenster lassen gr√ľ√üen: Halloween im Zoo Leipzig
K√ľrbiszeit ist Halloweenzeit und so treiben auch im Zoo Leipzig am 31. Oktober Gespenster und Vampire ihr Unwesen. W√§hrend sich f√ľr Besucher alles ‚Äěrund um den K√ľrbis‚Äú dreht, erleben G√§ste der abendlichen Gruseltour den Zoo in gespenstiger Atmosph√§re. Kinder im Halloweenkost√ľm erhalten an diesem Tag freien Eintritt.

Das Gruselspektakel beginnt um 11.00 Uhr mit dem traditionellen K√ľrbisschnitzen an der Kiwara-Lodge und vor der Hacienda Las Casas. Am gro√üen Lagerfeuer ab 14.00 Uhr gibt es eine St√§rkung mit selbst gebackenem Stockbrot. Gemeinsam mit Pumpelstrumpf setzt sich f√ľr die Kleinsten um 13.00 Uhr und 15.30 Uhr das Halloweenfest am Pavillon Rosental fort. Beim Gesichter schminken verwandeln sich die J√ľngsten selbst in kleine Gespenster. Ein Trommelworkshop des Gambia e.V., Bastelaktionen und ein Infostand des Orang-Utan e.V. runden das Programm ab. Dem Anlass entsprechende kulinarische Leckereien stehen auf den Speisekarten der Zoo-Restaurants.

Den Ausklang eines schaurigen Tages finden Besucher auf der Gruseltour. Eingestimmt durch Feuerspiele geht es um 18.00 Uhr bei Fackelschein auf eine phantasievolle Reise durch den abendlichen Zoo. Eine besondere Atmosph√§re entsteht, wenn gespenstige Gestalten den Weg kreuzen. F√ľr alle Besucher ist diese Tour kostenlos.

Weitere F√ľhrungen w√§hrend der s√§chsischen Herbstferien finden dienstags und donnerstags um 10.00 Uhr als kostenlose Ferientouren statt. F√ľr Gruppen wird eine Anmeldung im Safari-B√ľro unter Telefon 0341-5933-385 empfohlen. Ab 01. November gelten die Wintereintrittspreise f√ľr Tageskarten. Erwachsene zahlen dann 14 Euro, Kinder bis 14 Jahre 8 Euro und Familienkarten gibt es zum Preis von 35 Euro.
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Steppenadler im s√ľdrussischen Kalmykien kurz vor dem Aussterben
Steppenadler im Tiefflug / Bild: Flickr / S. Pisarevskiy
 
Steppenadler im s√ľdrussischen Kalmykien kurz vor dem Aussterben
NABU leitet umfangreiche Schutzmaßnahmen gegen Vogeltod an Stromleitungen ein

Kalmykien/Elista ‚Äď Ungesicherte Strommasten kosten bedrohten Vogelarten h√§ufig das Leben. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung des NABU und russischer Naturschutzorganisationen. Zwei Monate lang hatten sie in der s√ľdrussischen Republik Kalmykien 250 Kilometer lange Abschnitte von Stromleitungen nach Vogelkadavern abgesucht. Die H√§lfte der 543 verendeten V√∂gel geh√∂rten gef√§hrdeten Arten wie M√∂nchsgeier und Sakerfalke, aber auch Steppen- und Kaiseradler an. Experten sch√§tzen, dass der regionale Bestand des Steppenadlers dadurch bald zusammenbrechen k√∂nnte. ‚ÄěDiese Zahlen sind besorgniserregend. Um den Steppenadler und andere durch Stromtod gef√§hrdete Vogelarten vor dem Aussterben zu bewahren, werden nun staatliche Beh√∂rden, Industrie- und Energieversorger, Forschungseinrichtungen und NGOs eng zusammenarbeiten‚Äú, sagte NABU-Vizepr√§sident Thomas Tennhardt. Dies ist der Beschluss eines in diesem Monat im kalmykischen Elista stattgefundenen Beratungsgespr√§chs, an dem neben dem kalmykischen Umweltministerium und Naturschutzorganisationen auch Vertreter mehrerer s√ľdrussischer Regionen teilnahmen.

‚ÄěF√ľr Kalmykien ist das Thema Vogelstromtod besonders relevant, denn die Republik liegt auf einer bedeutenden Zugvogelroute. Schuld an den h√§ufigen Stromtoden ist vor allem die fatale Strommastbauweise, die sich durch nicht isolierte, auf kurzen Mastauslegern befestigte Leitungen auszeichnet‚Äú, erkl√§rt Vitalij Kovalev, stellvertretender NABU-Fachbereichsleiter Internationales. In den weitl√§ufigen Steppenebenen seien Strommasten meist die einzigen Stellen, auf denen V√∂gel erh√∂hte Ansitzgelegenheiten oder Nist- und Rastst√§tten f√§nden. Ber√ľhrten auf den Auslegern ruhende V√∂gel die Leitungen, erlitten sie einen Stromschlag. Nun sollen umfangreiche Schutzma√ünahmen dieses Problem l√∂sen.

Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des kalmykischen Umweltministeriums soll k√ľnftig die Ma√ünahmen koordinieren und pr√ľfen, welche Gesetzes√§nderungen m√∂glich sind, um unter den regionalen Herausforderungen die Sicherheit der V√∂gel in der Steppe zu gew√§hrleisten. Energieunternehmen sollen bis Ende M√§rz 2013 Programme zur Sicherung von Mittelspannungsleitungen erarbeiten, die f√ľr V√∂gel besonders gef√§hrlich sind. Die beteiligten Naturschutzorganisationen werden weitere Daten zum Stromtod von V√∂geln sammeln und an der Entwicklung von Ans√§tzen zum Schutz von Brut- und Zugvogelarten mitarbeiten.

Der NABU ist weltweit f√ľhrend bei der Umsetzung von Ma√ünahmen gegen den Stromtod von V√∂geln und hat umfangreiche mehrsprachige Anleitungen zu dem Thema erarbeitet. In Deutschland hat der NABU bereits eine gesetzliche Verpflichtung zur Umr√ľstung und Sicherung aller Mittelspanungsleitungen bis Ende 2012 durchgesetzt, deren Umsetzung der Verband derzeit verfolgt. Auf diesen Erfahrungen basierend versucht der NABU nun, √§hnliche Programme auch in anderen L√§ndern umzusetzen.
 
 

Buchtipp: Erhard Maria Klein
 
Buchtipp: Erhard Maria Klein "Die Bienenkiste"
Selbst Honigbienen halten ‚Äď einfach und nat√ľrlich. Die neue Lust am Imkern

Bienenhaltung ist ein faszinierendes Hobby. Viele Garten- und Naturfreunde scheuen aber den Aufwand, um auf die herk√∂mmliche Art zu imkern. Erhard Maria Klein zeigt in seinem Buch ¬ĽDie Bienenkiste¬ę, erschienen im pala-verlag, wie das Imkern einfacher wird. Im Vordergrund steht dabei die artgerechte Betreuung der flei√üigen Bl√ľtenbest√§uber und nicht der Honigertrag. Die Bienenkiste ist daher besonders f√ľr Anf√§nger und f√ľr die Bienenhaltung im Garten geeignet.
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Freiburg auf dem Weg zur klimaneutralen Kommune
Haslach und Wiehre werden Modellstadtteile

Geplant sind energetische Gebäudesanierungen, Ausbau
von Wärmenetzen sowie Blockheizkraftwerken

Haslach und die Wiehre werden Modellstadtteile auf dem
Weg der Stadt Freiburg zur klimaneutralen Kommune. Mit
unterschiedlichen Energiekonzepten und einem modernen
Verkehrsmanagement soll Freiburg bis zum Jahr 2050 zu
einer klimaneutralen Stadt werden.

Um dieses √§u√üerst ehrgeizige Ziel zu erreichen, m√ľssen in
Freiburg aber der Energieverbrauch massiv reduziert und die
Energieversorgung einschließlich des Verkehrsbereichs
nahezu vollständig auf Erneuerbare Energien umgestellt
werden. Im Rahmen eines Landeswettbewerbs
‚ÄěKlimaneutrale Kommune‚Äú werden zwei st√§dtische Projekte
gefördert, je eines im Bereich Sanierung und Verkehr. Im
Verkehrsbereich erstellt das Garten- und Tiefbauamt eine
Studie, die die verkehrstr√§ger√ľbergreifende Kooperation f√ľr
Freiburg untersucht.

‚ÄěNeben einem modernen Verkehrskonzept sind klimaneutrale
Stadtteile die Voraussetzung, um dieses ambitionierte Ziel
einer klimaneutralen Kommune √ľberhaupt erreichen zu
k√∂nnen‚Äú, betonte Umweltb√ľrgermeisterin Gerda Stuchlik. ‚ÄěIm
Rahmen des Landeswettbewerbs wurde Haslach als
energetischer Modellstadtteil ausgesucht. Ich bin gespannt,
welche weitreichenden Ergebnisse wir aus diesem
Modellprojekt gewinnen“, so Stuchlik weiter.

In Haslach sind vorrangig energetische Gebäudesanierungen
und Wärmenetze geplant. Gläserne Baustellen, der Ausbau
vorhandener Wärmenetze mit der badenova sowie
zielgerichtete Beratungen stehen auf der Agenda der
städtischen Experten. Das Modellprojekt läuft zwei Jahre.

In der Wiehre sollen im Rahmen eines weiteren
Stadtteilprojektes ‚ÄěKraftwerk Wiehre-Strom und W√§rme vor
Ort“ vorrangig der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung
(Blockheizkraftwerke) gefördert werden. Die gewonnenen
Erfahrungen und Ergebnisse sollen später auf andere
Freiburger Stadtteile √ľbertragen werden.

Warum Haslach und die Wiehre als Modellstadtteile? Mit dem
Wärmekataster haben die städtischen Experten einzelne
Freiburger Stadtteile energetisch analysiert. Kriterien wurden
√ľberpr√ľft, wie beispielsweise Geb√§udetypen und -alter, die
urbane Dichte, die Nahwärmekonzepte ermöglicht,
vorhandene Wärmenetze, die ausgebaut werden könnten,
eine √ľberschaubare Gr√∂√üe des Quartiers, m√∂gliche
Projektpartner, wie etwa Wohnungsbaugesellschaften.

Haslach hat im Energiebereich gute Ansatzpunkte. An die
Planungen der Energieversorgung des Neubaugebiets
Gutleutmatten kann angekn√ľpft werden; auch durch das
Stadteilentwicklungskonzept Haslach liegen bereits gute
Ideen vor, auf die aufgebaut werden kann. Zusätzlich gibt es
dort √ľberwiegend Mehrfamilienh√§user, was
geb√§ude√ľbergreifende L√∂sungen leichter macht. In HaslachHaid finden sich dar√ľber hinaus Einfamilien- und
Reihenhäuser, so dass auch dieser Gebäudetyp abgedeckt
ist. Die Auswahl Haslach als Modellstadtteil ist mit dem
Lokalverein und dem Forum Haslach abgestimmt.

Die Wiehre mit ihren vielen, oftmals denkmalgesch√ľtzten
Gr√ľnderzeith√§usern und der damit verbundenen Restriktionen
bei der energetischen Sanierung vor allem der Fassaden ist
wie geschaffen f√ľr den Ausbau der dezentralen
Blockheizkraftwerke. Hier sollen vor allem die
Gebäudebesitzer direkt angesprochen und diese vernetzt
werden. B√ľrgervereine oder Vertreter von b√ľrgerschaftlichem
Engagement sollen auch hier miteinbezogen werden. Das
Projekt in der Wiehre soll ebenfalls zwei Jahre laufen.

Die Projektkosten f√ľr Haslach belaufen sich auf 640.000
Euro, die H√§lfte davon √ľbernimmt das Land BadenW√ľrttemberg. F√ľr die Wiehre hat die Verwaltung insgesamt
rund 270.000 Euro veranschlagt; damit werden Vor-OrtBeratungen, Demonstrationsprojekte von Anlagen und
Planungsleistungen f√ľr Blockheizkraftwerke gef√∂rdert.

Da beide Projekte noch in der Anfangsphase sind, sind die
städtischen Fachleute im Moment noch bei den notwendigen
Vorarbeiten f√ľr die beiden Modellstadtteile. Im Fr√ľhjahr
beginnt dann die konkrete Umsetzung vor Ort.
 
 



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