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Verschiedenes

Neue Homepage: GRÜNE QUELLEN
GrĂŒne Wanderlandschaft im Schwarzwald / Foto: Daniel JĂ€ger
 
Neue Homepage: GRÜNE QUELLEN
Liebe Besucher unserer Webseite!

In ErgĂ€nzung unserer Webseite oekoplus-freiburg.de haben wir eine neue Homepage online: GRÜNE QUELLEN. Hier möchten wir nach Stichworten sortiert Adressen und Tipps fĂŒr ein ökologisches Miteinander zusammentragen.

Die Webseite befindet sich noch im Anfangsstadium und wir sind fĂŒr jeden weiteren Hinweis und jede Anregung aus unsrer Leserschaft offen. Einfach per eMail mit uns Kontakt aufnehmen.

Daniel JĂ€ger und Fabian Schmidt
Prolix Redaktion
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ÖKO-TEST-Magazin Juli 2012
 
ÖKO-TEST-Magazin Juli 2012
Die Juli-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 29. Juni im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro. Wieder mit dabei: Das Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.


Aus dem Inhalt:

TEST: ErfrischungsgetrÀnke
Bubble-Teas, Energy Drinks, WĂ€sser mit Fruchtgeschmack, SaftgetrĂ€nke, Eistees und fast alle anderen von ÖKO-TEST untersuchten ErfrischungsgetrĂ€nke sind wahre Zuckerbomben. Ein Produkt enthĂ€lt sogar umgerechnet rund 48 WĂŒrfelzucker pro Liter. Ein weiterer Kritikpunkt ist zudem, dass manche Bubble-Teas Farbstoffe wie das problematische Tartrazin beinhalten. Trotzdem fehlte der vorgeschriebene Warnhinweis: „Kann AktivitĂ€t und Aufmerksamkeit von Kindern beeintrĂ€chtigen.“ Ärgerlich ist zudem, dass bei GetrĂ€nken mit Fruchtgeschmack der Fruchtgeschmack nicht von FrĂŒchten, sondern von Aromen stammt. Das hindert manche Hersteller aber nicht, bunte, saftige FrĂŒchte auf das Etikett zu drucken. mehr Infos in den Pressemitteilungen ErfrischungsgetrĂ€nke und Bubble-Teas

TEST: LĂ€tzchen
Die HĂ€lfte der getesteten LĂ€tzchen konnte ÖKO-TEST nicht ĂŒberzeugen, weil sie mit Schadstoffen belastet sind. Der Hersteller des Hello-Kitty-LĂ€tzchens wirbt zwar mit dem Öko-Tex Standard 100, doch die darin gefundenen PAK-Verbindungen ĂŒbersteigen die ohnehin nicht allzu strengen Vorgaben des Labels. Die Labors entdeckten in einigen LĂ€tzchen zudem krebsverdĂ€chtige Stoffe und in fast allen optische Aufheller, die allergische Reaktionen hervorrufen können. Ärgerlich ist zudem, dass manche Materialien abfĂ€rben oder dass die SaugfĂ€higkeit zu wĂŒnschen ĂŒbrig lĂ€sst.

TEST: Reisekinderbetten
Der Auf- und Abbau der meisten Reisebetten ist nichts fĂŒr schwache Nerven, wie der Praxistest zeigt. Zudem sind manche mitgelieferten Matratzen nur sehr dĂŒnn gepolstert, so dass die Betten hart sind. Einige sind auch fĂŒr die Kleinkinder nicht trittsicher: Bei einem beispielsweise können Kinder im Stand leicht mit ihren FĂŒĂŸen zwischen Matratze und Rohrkonstruktion geraten. Außerdem fand das Labor teilweise Schadstoffe, wie etwa in einem Reisebett die giftigen zinnorganischen Verbindungen Dibutylzinn, welche die Immunabwehr beeintrĂ€chtigen können und als fortpflanzungsgefĂ€hrdend eingestuft werden. Seit Januar dieses Jahres ist der Stoff in Verbraucherprodukten verboten.

TEST: Sonnenschutzmittel
Bei Sonnencremes gibt es erhebliche QualitĂ€tsunterschiede. Manche Hersteller mischen gleich mehrere bedenkliche UV-Filter und allergene Duftstoffe in ihrem Produkt, wĂ€hrend andere auf problematische Inhaltsstoffe weitgehend verzichten. Leider kann sich der Verbraucher nicht am Preis der Produkte orientieren, denn einige gĂŒnstigere kann ÖKO-TEST empfehlen, wĂ€hrend manche teure Marken mit „mangelhaft“ oder „ungenĂŒgend“ durch den Test fallen.

TEST: Blutfettsenker
Omega-3-FettsĂ€uren gelten als Wunderwaffen im Kampf gegen erhöhte Blutfettwerte und zur Vorbeugung von GefĂ€ĂŸ- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. ÖKO-TEST weist jedoch darauf hin, dass die Kapseln mit Fischöl fĂŒr gesunde Menschen keinen Nutzen haben und in hohen Dosen sogar gesundheitsschĂ€dlich sein können.

TEST: Rollrasen
Mithilfe eines Rollrasens bekommen Gartenbesitzer zwar meist schnell eine schöne GrasflĂ€che, doch manche Produkte stecken voller Spritzgifte, darunter sogar solche, die in der EU schon seit Jahren nicht mehr zugelassen sind oder in Deutschland noch nie waren. Einige davon stehen im Verdacht, Krebs zu erregen oder das Kind im Mutterleib zu schĂ€digen, andere sind extrem wassergefĂ€hrdend, schĂ€digen Wasserorganismen sogar langfristig und sind diesbezĂŒglich nach europĂ€ischem Gefahrstoffrecht in die höchste GefĂ€hrdungsklasse eingestuft. Erfreulich ist dagegen, dass die RasenqualitĂ€t bei fast der HĂ€lfte der Proben gut ist.

TEST: Zahnzusatzversicherungen
LĂ€ngst zahlen die Krankenkassen nur noch einen Bruchteil der Zahnarztrechnung. Daher haben inzwischen ĂŒber 13 Millionen Versicherte eine private Zusatzversicherung abgeschlossen. Doch leistungsstarke VertrĂ€ge sind selten und nicht billig. Vollmundige Werbung bei mageren Leistungen ist beileibe nicht der einzige Fallstrick. Selbst Fachleute können sich schnell in den Versicherungsbedingungen verheddern. Zudem bekommt nicht jeder eine Police. Durch eine GesundheitsprĂŒfung vorab suchen sich manche Versicherungen nur die gesunden Kunden heraus.
 
 

 
Karlsruhe: Deutsch-polnische Stiftung "Neue Energie" gegrĂŒndet
Karlsruher Kompetenz-Zentrum als Vorbild

Nach einjĂ€hriger Vorbereitungszeit ist in Warschau die deutsch-polnische Stiftung „Neue Energie“ notariell beurkundet worden. Sie entstand als internationale Initiative deutscher und polnischer Fachleute, die im Bereich erneuerbarer Energie und ICT (Information and Communications Technology) tĂ€tig sind.

Der erste Besuch einiger Vertreter des Kompetenz-Zentrums Energie Karlsruhe im Sommer 2011 brachte die polnischen Kollegen dazu, bei ihrem Projekt zum Aufbau der Stiftung das Modell des Kompetenz-Zentrum Energie als Vorbild zu nehmen und die deutschen Kollegen um Assistenz zu bitten.

Die strategische Grundlage der Stiftung ist die UnterstĂŒtzung von Initiativen, die der langfristigen Entwicklung von erneuerbaren Energien in Polen dienen, und zwar in allen begleitenden Bereichen wie Wissenstransfer, Aufbau von Technologiezentren, Entwicklung von Konzepten zur regionalen Energiewirtschaft, Sanierung von Liegenschaften und DurchfĂŒhrung von Projekten.

Die deutsch-polnische Stiftung wird auch eine BrĂŒckenfunktion im Bereich erneuerbarer Energien zwischen Deutschland und weiteren osteuropĂ€ischen LĂ€ndern wie Ukraine, Weißrussland und Russland ĂŒbernehmen. Aus diesem Grund bot sich die in Ostpolen liegende Landesstadt Lublin als ideale Lösung fĂŒr einen Hauptsitz der Stiftung an, denn in Bezug auf das internationale Zusammenwirken in den Bereichen Wissenschaft, Kultur und Handel weist dieser Ort in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg eine lange Tradition auf.

Bereits im Sommer 2012 sollen die ersten zwei der insgesamt zehn definierten gemeinsamen Projekte beginnen. Die Finanzierung erfolgt nach der gegenwÀrtigen Planung aus regionalen und EU-Fördermitteln in Polen.

Die enge Kooperation polnischer Institutionen und Unternehmen mit Unternehmen der Region Karlsruhe im Rahmen der AktivitĂ€ten dieser Stiftung unterstreicht das Ziel der Karlsruher Politik zur weiteren Entwicklung des Technologiestandortes Karlsruhe und seiner Institute. Die im Kompetenz-Zentrum Energie Karlsruhe zusammengeschlossenen Unternehmen und Institute werden an den Projekten durch AuftrĂ€ge, UnterauftrĂ€ge und andere Arten der Kooperation teilhaben. Mit der Hochschule Karlsruhe fĂŒr Wirtschaft und Technik und der Hochschule in Lublin soll es gemeinsame AktivitĂ€ten geben.

Die StiftungsgrĂŒnder sind von polnischer Seite Jaroslaw Martyniuk, Anna Szymanska und Robert Szlezak, der als GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Stiftung fungiert. Weitere StiftungsgrĂŒnder sind Dieter Schall und Erwin Meurer. Alle GrĂŒnder sind VorstĂ€nde oder GeschĂ€ftsfĂŒhrer im eigenen Unternehmen.

Der Vorsitzende des Stiftungsbeirats ist Diethelm Rumpel von der Wirtschaftsförderung Karlsruhe. Das Amt des SekretĂ€rs des Vorsitzenden des Beirates ĂŒbernimmt Dr. Henriette Ullmann, IBIK Consulting KG, die gleichzeitig auch das KoordinationsbĂŒro der Stiftung leiten wird. Der Stiftungsbeirat setzt sich aus Experten wie Prof. Marcin Paprzycki vom Institut fĂŒr Systems Research der Polnischen Akademie der Wissenschaften sowie Wissenschaftlern der Hochschule Karlsruhe fĂŒr Wirtschaft und Technik zusammen.
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Aus Freiburg und der Regio umweltfreundlich zum ZMF
ZMF-Entspannung 2010 / Foto Klaus Polkowski
 
Aus Freiburg und der Regio umweltfreundlich zum ZMF
Zum diesjĂ€hrigen ZMF, das vom 4. bis zum 22. Juli beim Mundenhof stattfindet, gilt die Regelung „Eintrittskarte = Fahrausweis“ im gesamten Netz des Regio-Verkehrsverbundes Freiburg (RVF). Die Eintrittskarten zum Konzert gelten dann ab 3 Stunden vor Veranstaltungsbeginn auf allen Linienverkehren des RVF in den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald sowie in der Stadt Freiburg. Auch der von der Freiburger Verkehrs AG (VAG) angebotene Busshuttle von der Munzinger Straße zum FestivalgelĂ€nde ist in diese Regelung eingeschlossen.

Wer ohne Eintrittskarte anreist hat die ĂŒblichen RVF-Tarife zu zahlen und fĂŒr die Hin- und RĂŒckfahrt im Shuttlebus wird insgesamt ein Euro fĂ€llig.
Die Shuttlebusse fahren zwischen 18.00 und 2.00 Uhr – am 3. Juli, wenn anlĂ€sslich des ZMF JubilĂ€ums ein Open-Air-Konzert stattfindet – aber „nur“ bis 1 Uhr. Wer vom FestivalgelĂ€nde um 0.05 Uhr zurĂŒckfĂ€hrt erreicht den letzten Stadtbahnanschluss der Linie 3 am Maria-von-Rudloff-Platz.

Weitere feste Abfahrtszeiten der Shuttlebusse vom FestivalgelÀnde Richtung Stadt sind um 1.00 Uhr und 2.00 Uhr. Diese Busse fahren bis zum Siegesdenkmal.
Noch mehr Shuttlebusse in den WochenendnĂ€chten mit Verbindung zum „Safer Traffic“

In den NĂ€chten Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag hat das ZMF bis 3.30 Uhr geöffnet. In diesen NĂ€chten bietet die VAG weitere Fahrten um 1.45 Uhr, 2.45 Uhr und 3.45 Uhr an, mit denen man bis zum Bertoldsbrunnen kommt. Hier besteht dann Anschluss auf die Nachtbuslinien des „Safer Traffic“, fĂŒr den der regulĂ€re Nachtverkehrs-Fahrpreis von 2,50 Euro zu zahlen ist.

Nachtbuslinie Merkur
Die Nachtbuslinie Merkur fĂ€hrt in den WochenendnĂ€chten wie ĂŒblich auch zur Haltestelle Maria-von-Rudloff-Platz. Die Abfahrtszeiten ab Maria-von-Rudloff-Platz: 1.30 Uhr, 2.41, 3.52 Uhr und 5.03 Uhr. Auch hier gilt der ĂŒbliche Nachtverkehrstarif.

Wie kommt man zu den Nachmittagsveranstaltungen?
Die Vormittags- und Nachmittagsveranstaltungen erreicht man in diesem Jahr ab der Haltestelle „Munzinger Straße“. Vor hier aus werden Shuttlebusse angeboten:
Montag - Freitag: 13.45 Uhr ab Munzinger Straße; RĂŒckfahrt 16.00 Uhr.
Samstags: 13.30 Uhr ab Munzinger Straße, RĂŒckfahrt: 16.00 Uhr
An Sonn- und Feiertagen: 10.30 Uhr ab Munzinger Straße; RĂŒckfahrt 13.30 Uhr.

Zusatzveranstaltungen
Am Freitag, 6. Juli findet der Bambinilauf der Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau statt. DafĂŒr wird in der Zeit von 15.30 bis 18.15 Uhr ein 30-Minuten-Bus-Betrieb zwischen der Munzinger Straße und dem Mundenhof angeboten. Abfahrtszeiten ab der Munzinger Straße sind um 15.30, 16.00, 16.30, 17.00, 17.30 und 18.00 Uhr.
In diesen Bussen haben Kinder Freifahrt. Erwachsene zahlen fĂŒr Hin- und RĂŒckfahrt insgesamt einen Euro.

Aktuelles Festivalprogramm immer frisch auf der DFI

Das tagesaktuelle Programm aus dem Zirkuszelt können die Kunden der VAG immer an den Haltestellen auf den elektronischen Abfahrtszeitanzeigen ablesen.
 
 

Stilles Mineralwasser: Vieles spricht fĂŒr Leitungswasser
 
Stilles Mineralwasser: Vieles spricht fĂŒr Leitungswasser
Schleppen lohnt sich nicht: Im Test der Stiftung Warentest konnte kein einziges stilles natĂŒrliches Mineralwasser ĂŒberzeugen. Jedes der 29 geprĂŒften WĂ€sser hat irgendeine Schwachstelle: Die einen bieten nur wenig Mineralstoffe, andere haben Keime, manche KennzeichnungsmĂ€ngel oder leichte geschmackliche Fehler. Bequemer und wesentlich gĂŒnstiger kommt Wasser aus dem Hahn, so die Juli-Ausgabe der Zeitschrift test.
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Klimaschutz ist Ehrensache
Das neue fesa-Projekt „RegioNetz“ unterstĂŒtzt ehrenamtliches Engagement in sĂŒdbadischen Kommunen

Freiburg, 02.07.2012: Klimaschutz und 100 Prozent Erneuerbare Energien sind Ziele, die auf allen politischen Ebenen gefordert werden. Bei der konkreten Umsetzung geht es jedoch immer noch viel zu langsam voran, nicht zuletzt weil es sowohl an personellen Ressourcen als auch an finanziellen Mitteln fehlt. Ehrenamtliches Engagement hat ein großes Potenzial, diese LĂŒcke zumindest teilweise zu schließen, wie erfolgreiche BĂŒrgerprojekte zeigen. Der Freiburger Verein fĂŒr Erneuerbare Energien fesa e.V. unterstĂŒtzt mit seinem neuen Projekt „RegioNetz“ engagierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger durch Vernetzung, Wissensvermittlung und Öffentlichkeitsarbeit.

Innerhalb der letzten Dekade hat sich eine dynamische und rapide Weiterentwicklung von Zielen und Strategien beim Klimaschutz und der Energiepolitik vollzogen. Basierend auf den Klimaschutzzielen der Bundes-und Landesregierung werden in der Region derzeit Klimaschutzkonzepte mit ehrgeizigen Zielen entwickelt. Freiburg, Emmendingen, Lörrach und Staufen beispielsweise möchten bis zum Jahr 2050 klimaneutrale Kommunen sein. „Den schönen Konzepten mĂŒssen nun konkrete Taten folgen“, kommentiert fesa-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Nico Storz. „In Zeiten klammer kommunaler Kassen können entscheidende Impulse von den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern ausgehen. In vielen Gemeinden sind Einzelne auf individueller Ebene fĂŒr den Klimaschutz aktiv. Wenn diese sich zusammentun, kann eine Eigendynamik entstehen, die eine dezentrale Energiewende zum Nutzen von BĂŒrgern und Kommunen mit sich bringt.“ Um diese Dynamik zu beschleunigen, unterstĂŒtzt der fesa e.V. Aktions- und Organisationsformen, in denen sich BĂŒrger bereits heute in beachtlicher Zahl ehrenamtlich fĂŒr Klimaschutz und die kommunale Energiewende engagieren. Organisationsformen können beispielsweise Energiearbeitskreise, lokale Klimaschutzinitiativen, Lokale Agenda 21 Gruppen, Ortsgruppen der großen UmweltverbĂ€nde, Transition Town Initiativen, Solarvereine und BĂŒrgerenergiegenossenschaften sein.

Im Rahmen des zweiten Kongresses „Energieautonome Kommunen“ in Freiburg lud der fesa e.V. zum ersten Netzwerktreffen ein. Knapp 50 Vertreter von Gruppen und Initiativen aus der Region folgten der Einladung und setzten ein starkes Zeichen fĂŒr stĂ€rkere Zusammenarbeit. Die wichtigsten Anliegen der ehrenamtlich Aktiven waren eine bessere Vernetzung untereinander, Wissens- und Kompetenzerweiterung sowie UnterstĂŒtzung bei einer effektiven Öffentlichkeitsarbeit. „Genau an diesen Punkten holt der fesa e.V. die engagierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ab“, so Projektkoordinator Armin Bobsien. „Das Rad muss nicht in jeder Gemeinde neu erfunden werden. Durch unsere UnterstĂŒtzung bei der Vernetzung können die verschiedenen Gruppen voneinander lernen und sich gegenseitig helfen, beispielsweise bei der Vermittlung von Experten und Referenten.“

Im Rahmen des Projektes RegioNetz werden regelmĂ€ĂŸig Workshops und Netzwerktreffen stattfinden. Geplant ist auch die Einrichtung einer Internetplattform, auf der die verschiedenen Initiativen sich vorstellen und unkompliziert miteinander Kontakt aufnehmen können. Zudem unterstĂŒtzt der fesa e.V. tatkrĂ€ftig die GrĂŒndung von Initiativen zur Energiewende in den Ortschaften in SĂŒdbaden. So konnten kĂŒrzlich bereits in zwei Gemeinden dauerhafte Arbeitskreise „Energie & Klimaschutz“ eingerichtet werden, in denen Kommunalverwaltung und BĂŒrger zusammen den Umbau der Energieversorgung sowie Energieeffizienzmaßnahmen vor Ort vorantreiben. „BĂŒrger oder Gruppierungen, die in ihren Gemeinden tĂ€tig werden wollen, sind, sind herzlich eingeladen, uns zu kontaktieren. Wir haben 18 Jahre Erfahrung mit BĂŒrgerbeteiligung bei der Energiewende am Oberrhein“, bekrĂ€ftigt Armin Bobsien.

Gerade fĂŒr Ehrenamtliche, die sich neben Beruf und Familie in Sachen Energiewende und Klimaschutz engagieren, und oftmals von ihrer Ausbildung her aus ganz anderen Bereichen kommen, ist der unaufwĂ€ndige Zugang zu Informationen und Weiterbildung wichtig. Auf der Webseite www.energieautonome-kommunen.de besteht bereits eine Wissensdatenbank mit Best-Practice-Beispielen, die zeigen, wie sich andere Gemeinden auf den Weg zu 100 Prozent Erneuerbaren Energien gemacht haben. Diese Datenbank wird noch weiter ausgebaut und stĂ€ndig aktualisiert. Hinzu kommt ein auf die BedĂŒrfnisse vor Ort zugeschnittenes, modulares Weiterbildungsangebot. „Ob es um die GrĂŒndung einer Energiegenossenschaft, den Betrieb eines NahwĂ€rmenetzes oder Modelle zur energieeffizienten Sanierung der kommunalen GebĂ€ude geht – der fesa e.V. bietet den Ehrenamtlichen in den Kommunen ein fĂŒr ihre Belange passendes Angebot an Workshops und Kurzfortbildungen an“, so fesa-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Nico Storz.

Der dritte Aspekt von RegioNetz ist die UnterstĂŒtzung der ehrenamtlich Aktiven bei einer effektiven Öffentlichkeitsarbeit. „Die Energiewende kommt nur voran, wenn möglichst breite Bevölkerungsschichten mitmachen“, so Armin Bobsien. „Deshalb unterstĂŒtzen wir die Gruppen vor Ort bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. ZusĂ€tzlich bieten wir ihnen ein Forum in unserer Zeitschrift SolarRegion, die vier Mal jĂ€hrlich in einer Auflage von 25.000 Exemplaren in der gesamten Region SĂŒdbaden gratis ausliegt.“ Auch bei der Organisation und Moderation von BĂŒrgerversammlungen greift der fesa e.V. den Aktiven vor Ort unter die Arme, so dass sie sich mit ihren Anliegen in ihren Kommunen breit aufstellen können.

Der neuartige Ansatz hat auch Badenova davon ĂŒberzeugt, in das Projekt mit einzusteigen. Der regionale Energie- und Umweltdienstleister hilft seit Jahren Unternehmen, Forschern, wissenschaftlichen Einrichtungen und anderen Ideengebern dabei, ihre innovativen Klimaschutz-Vorhaben in die Tat umzusetzen. DafĂŒr investiert Badenova unter anderem Mittel aus dem Innovationsfonds, der jedes Jahr drei Prozent des Unternehmensgewinns fĂŒr Zukunftsprojekte zur VerfĂŒgung stellt. Neben neuen technischen Verfahren und wissenschaftlichen Studien bekommen so auch Projekte zur Umweltkommunikation die Chance, ins Leben gerufen zu werden. „Durch die Förderung können wir fĂŒr zwei Jahre eine Teilzeitstelle finanzieren“, so Nico Storz. „Danach wird das Projekt auf eigenen FĂŒĂŸen stehen können und die Energiewende in der Region wird ein ganzes StĂŒck weiter vorangekommen sein.“
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Es muss nicht immer Fleisch sein ...
 
Es muss nicht immer Fleisch sein ...
... der Vegetarierbund (VEBU) ruft zu bundesweiten vegetarischen Grillaktionen auf.

Unter dem Motto „Sommer, Sonne, vegetarisch grillen – mach mit!“ lĂ€dt der VEBU dieses Jahr wieder zu fleischfreiem Grillspaß in ganz Deutschland ein. Mitmachen kann jeder, der gerne vegetarisch schlemmt oder es einfach einmal ausprobieren möchte.

Berlin. 25.06.2012. Wer glaubt, vegetarisch Grillen hĂ€tte nichts außer langweilige Folienkartoffel und Salat zu bieten, der irrt gewaltig. Neben vegetarischen Klassikern, wie GemĂŒsespießen, gegrillten Bananen, Auberginen, Pilzen und Paprika, können auch herzhafte Veggie-Burger, Schnitzel und WĂŒrstchen auf dem Grill gebrutzelt werden. Burger und Schnitzel auf Soja-, Tofu- oder Seitanbasis sind mittlerweile in fast allen großen SupermĂ€rkten erhĂ€ltlich, fett- und cholesterinarm sowie deutlich klimafreundlicher als Fleisch. Im Juli lĂ€dt der VEBU alle, die Freude am vegetarischen Grillen und am Essen haben, dazu ein, ihre eigene Grillparty zu veranstalten. Jeder, sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen, können im Juli eine oder mehrere fleischfreie Grillaktionen beim VEBU anmelden. Anmeldung und weitere Infos unter www.vegetarisch-grillen.de

Jeder Veranstalter bzw. jede Veranstaltungsgruppe einer vegetarischen Grillaktion erhÀlt vom VEBU kostenlos Flyer und Infomaterial zur fleischfreien ErnÀhrung.

Tipp: Die Webseite www.vegetarisch-grillen.de bietet auch leckere Rezepte und vegetarische Grillideen.

Sebastian Zösch, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des VEBU: „FĂŒr saftige Burger mĂŒssen keine Tiere sterben. Die QualitĂ€t von fleischfreien WĂŒrstchen, Schnitzel und Burgern ist mittlerweile so gut, dass der Laie kaum einen Unterschied schmeckt.“
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Leipzig: Gondwanaland feiert Geburtstag
SĂŒdamerika in Gondwanaland 2012 / Foto: Zoo Leipzig
 
Leipzig: Gondwanaland feiert Geburtstag
2,32 Millionen Besucher im ersten Jahr

Happy Birthday, Gondwanaland! Aus einer Vision ist erfolgreiche Wirklichkeit geworden. Kurz vor dem ersten Geburtstag der Tropenerlebniswelt im Zoo Leipzig haben Burkhard Jung, OberbĂŒrgermeister der Stadt Leipzig, Volker Bremer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH sowie Zoodirektor Dr. Jörg Junhold gestern eine positive Jahresbilanz gezogen. Das Großprojekt hat sich weit ĂŒber die Grenzen von Leipzig hinaus einen Namen gemacht und die ambitionierten Erwartungen in jeder Hinsicht erfĂŒllt. „Gondwanaland im Zoo Leipzig ist ein phantastischer Ort, um Tiere und Pflanzen der Tropen hautnah zu erleben. Die große Aufmerksamkeit in Nah und Fern, die Gondwanaland erzeugt hat, hat nicht nur dem Zoo, sondern unserer ganzen Stadt einen zusĂ€tzlichen beachtlichen Image- und Bekanntheitsschub gebracht“, stellt OberbĂŒrgermeister Burkhard Jung die ĂŒberregionale Bedeutung des Projektes, das 2011 zu den grĂ¶ĂŸten touristischen Infrastrukturprojekten Deutschlands gehörte, heraus.

Der Zoo Leipzig ist deutschlandweit in den Fokus von Reisenden gerĂŒckt. Mehr als 2,32 Millionen Besucher haben Gondwanaland seit der Eröffnung am 1. Juli 2011 besichtigt. Damit knĂŒpft der Zoo an das Rekordjahr 2011 an, als in zwölf Monaten erstmals mehr als zwei Millionen Besucher kamen. 82 Prozent der Besucher wohnen außerhalb von Leipzig. Von dem Anstieg der Besucherzahlen profitiert damit der gesamte Tourismussektor der Stadt Leipzig, da nicht nur Tagestouristen, sondern vermehrt auch ÜbernachtungsgĂ€ste anreisen. Volker Bremer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH, betont, dass v.a. auch das Ziel, den Zoo als Ganzjahresziel zu positionieren, erfolgreich umgesetzt wurde: „Leipzig ist außerordentlich erfolgreich in das Jahr 2012 gestartet. Nach dem Rekordjahr 2011 stieg die Anzahl der GĂ€steankĂŒnfte im ersten Quartal 2012 nochmals um 18,1 Prozent. Einen großen Anteil an den steigenden Besucherzahlen hat die Tropenerlebniswelt Gondwanaland, die fĂŒr viele Touristen ein Anreiz war, Leipzig auch zur Winterzeit zu besuchen. Auch bei den Buchungen von Reisepaketen rund um das Thema ‚Tierisches Leipzig‘ konnten wir einen etwa 20-prozentigen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr feststellen.“

Auch Zoodirektor Dr. Jörg Junhold ist mehr als zufrieden: „Mit Gondwanaland haben wir gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen, der Stadt Leipzig und vielen Freunden und Förderern ein ambitioniertes Projekt gewagt – und wir wurden alle zusammen belohnt. Seit der Eröffnung unserer Tropenhalle haben sich alle Erwartungen bestĂ€tigt.“

Das einmalige Konzept, das die Pflanzen- und Tierwelt mit Erlebniselementen sowie dem Natur- und Artenschutzgedanken vereint, sensibilisiert breite Publikumsschichten fĂŒr das Thema der ökologischen Nachhaltigkeit. „Mit Gondwanaland kommen wir unserem Bildungsauftrag in ganz besonderer Weise nach“, hebt Dr. Junhold hervor. Die aktuelle Besucherbefragung bestĂ€tigt die positive Entwicklung und lĂ€sst auch fĂŒr die Zukunft Gutes erahnen: 87 % der Besucher wollen auf jeden Fall oder wahrscheinlich selbst wiederkommen, nahezu alle empfehlen einen Besuch im Freundes- und Bekanntenkreis weiter. FĂŒr 74 % der Befragten ist der Zoobesuch der Hauptgrund fĂŒr ihren Aufenthalt in Leipzig. Doch auch die Einheimischen kommen gern – und hĂ€ufig: 62 % von ihnen nutzen eine Jahreskarte.

Gondwanaland ist auch aus tiergĂ€rtnerischer Sicht ein Erfolg: Die Vergesellschaftung verschiedener Arten in einem Gehege ist vielfach gelungen. Vor allem das Gehege der Riesenotter, die mit Weißgesichtssakis und SilberĂ€ffchen zusammenleben, steht in der Gunst der Besucher weit oben. Zudem konnte der Zoo Leipzig das Versprechen einlösen, dass alle Großtiere schnellstmöglich einen Partner bekommen sollten. Sowohl die Zwergflusspferde wie auch die Sunda-Gaviale sind nun als Paare zu sehen. Die beiden Komodowaran-Weibchen werden derzeit noch getrennt von Kampung gehalten, da sie noch zu jung sind. Neben den erfolgreich zusammengestellten, potentiellen Zuchtpaaren konnten bereits im ersten Jahr auch Zuchterfolge vermeldet werden: Nachwuchs bei Riesenotter, Dikdik, Weißgesichtssaki, Kowari und TĂŒpfelbeutelmarder sowie bei verschiedenen Fisch- und Vogelarten spricht fĂŒr die guten Haltungsbedingungen in der Tropenhalle.

In das zweite Jahr ihres Bestehens startet die Tropenerlebniswelt Gondwanaland mit einigen Neuerungen: Neben den bewĂ€hrten Tierpatenschaften bietet der Zoo Leipzig kĂŒnftig Baumpatenschaften an. Die so generierten Spendengelder fließen in die Wiederaufforstung des Regenwaldes auf Borneo und unterstĂŒtzen damit die BemĂŒhungen zum Erhalt des Sabah-Nashorns, fĂŒr das sich der Zoo Leipzig seit 2009 engagiert. Bei ihrem Ausflug in die Tropen von Gondwanaland können sich Besucher kĂŒnftig in den Nachmittagsstunden auf Tierpflegerkommentierungen freuen. So können sie beispielsweise bei den Riesenottern und beim Zwergflusspferd Wissenswertes erfahren. DarĂŒber hinaus wird in den kommenden Wochen der Bestand an freifliegenden Vögeln wachsen – sieben weitere Arten, unter anderem RotohrbĂŒlbĂŒls und Madagaskar-Webervögel, werden zu sehen sein.

Am kommenden Sonntag wird zunĂ€chst Geburtstag gefeiert: Zoodirektor Dr. Jörg Junhold schneidet um 11 Uhr die große Geburtstagstorte an. Neben speziellen Gondwanaland-FĂŒhrungen ist auch die Bootsfahrt auf dem Gamanil fĂŒr alle GeburtstagsgĂ€ste am 1. Juli 2012 kostenfrei.
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