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Verschiedenes

 
Freiburg wird zum Mekka internationaler Umweltpreisträger
2nd International Convention of Environmental Laureates in Freiburg i.Br. vom 14.-17. März 2013: Experten aus aller Welt diskutieren Perspektiven und Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Wirtschaft jenseits der Grenzen herkömmlichen Wachstums.

Im M√§rz 2013 wird Freiburg erneut zum Mekka von Umwelt- und Klimaexperten aus aller Welt. Die European Environment Foundation l√§dt unter der Schirmherrschaft von Klaus T√∂pfer Preistr√§ger renommierter internationaler Umweltpreise sowie Vertreter aus Wissenschaft und Politik zu ihrem zweiten internationalen Konvent nach Freiburg ein. Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung in 2012 soll der Konvent zu einer international f√ľhrenden Plattform f√ľr Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer im Bereich Umwelt- und Klimaschutz weiter entwickelt werden.

‚ÄěDie Klimagipfel k√∂nnen bislang nur bescheidene Erfolge vorweisen‚Äú, erl√§utert Eicke Weber, Kuratoriumsvorsitzender der Europ√§ischen Umweltstiftung EEF die Intention des von ihr ausgerichteten Konvents. ‚ÄěDie Klimakrise wurde bei diesen allj√§hrlichen Veranstaltungen wie dem jetzigen Klimagipfel in Doha nicht gel√∂st. Deshalb wollen wir alternative Wege suchen, um dem wichtigen Anliegen, die nat√ľrlichen Ressourcen zu sch√ľtzen, eine Stimme zu geben und in Politik und Gesellschaft mehr Gewicht zu verleihen.‚Äú

Teilnehmer des Konvents in Freiburg sind Preistr√§gerinnen und Preistr√§ger renommierter internationaler Umweltpreise. Es sind aktive Umweltsch√ľtzer, Publizisten und B√ľrgerrechtler, Wissenschaftler, Stifter und Unternehmer. Und es sind vor allem Macher, die eines eint: sie haben eine Vision und Ziele und sie haben mit meist begrenzten Mitteln und h√§ufig in einem widrigem Umfeld Wege gefunden, diese umzusetzen. Jeder Einzelne von ihnen hat in seinem Umfeld einen ma√ügeblichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet.

Die Initiativen und aktiven Beitr√§ge der Preistr√§gerinnen und Preistr√§ger zum Umwelt- und Klimaschutz sind f√ľr die Menschen viel greifbarer als abstrakte Forschungsergebnisse oder Protokolle und Deklarationen der Politik. Diese √úberzeugung teilen Gr√ľnder und Kuratorium der EEF. Die ¬īInternational Convention of Environmental Laureates¬ī soll daher den Preistr√§gerinnen und Preistr√§gern eine Plattform geben. Eine Plattform zum einen f√ľr den regelm√§√üigen Erfahrungsaustausch untereinander. Die Preistr√§ger selbst werden so zu Multiplikatoren und Realisatoren von Ideen und Initiativen, die an anderer Stelle auf der Welt erfolgreich umgesetzt wurden. Zum anderen versteht sich der Konvent als ein Instrument zur Weitergabe von Ideen, Initiativen und Visionen an junge Menschen und an die interessierte Bev√∂lkerung. Ein weiteres konstituierendes Element sind deshalb Treffen und Diskussionen von Preistr√§gern mit Nachwuchsforschern, Studenten und Sch√ľlern sowie mehrere √∂ffentliche Veranstaltungen.

Die ¬ī2nd International Convention of Environmental Laureates¬ī wird am Abend des 14. M√§rz 2013 im Historischen Kaufhaus der Stadt Freiburg mit Gru√üworten von Dr. Dieter Salomon, Oberb√ľrgermeister der Stadt Freiburg, und Dr. Bernd Dallmann, Mitgr√ľnder und Co-Vorstand der EEF, und einem Vortrag von Ashok Khosla, Chairman der Development Alternatives Group, er√∂ffnet. In einem √∂ffentlichen Teil des Konvents sprechen am Abend des Freitag 15. M√§rz 2012 Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Institut f√ľr Klimafolgenforschung und Janez Potočnik, Umweltkomissar der Europ√§ischen Union in der Aula der Universit√§t Freiburg. Samstag, der 16. M√§rz 2013, steht im Zeichen des Austauschs der Preistr√§ger mit Nachwuchsforschern, Studenten und Sch√ľlern. In einer √∂ffentlichen Sitzung am Samstag Vormittag sprechen Klaus T√∂pfer, Schirmherr des Konvents und Jorgen Randers, Co-Autor von ‚ÄěLimits to Growth‚Äú und Autor von ‚Äě2052‚Äú, dem neuesten Bericht an den Club of Rome. Die Ergebnisse des Konvents werden um 15:00 Uhr im Konzerthaus Freiburg vorgestellt
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Wölfe: Brandenburg hat einen Plan
© Ralph Frank / WWF
 
Wölfe: Brandenburg hat einen Plan
Neuer Wolfsmanagementplan f√ľr die n√§chsten 5 Jahre beschlossen

Die Naturschutzverb√§nde WWF, IFAW und NABU Brandenburg begr√ľ√üen den heute gefassten Beschluss eines Wolf-Managementplanes f√ľr Brandenburg f√ľr die Jahre 2013 bis 2017. Mit dem Brandenburger Wolfmanagementplan wurde ein rahmengebendes und grundlegendes Instrument geschaffen, um den Herausforderungen, die die R√ľckkehr der W√∂lfe nach Brandenburg mit sich bringen, gewachsen zu sein. Anstatt sich in unsinnigen Abschussdiskussionen zu verlieren, sollten man lieber gemeinsam an effektiven Managementpl√§nen arbeiten, forderten die Naturschutzverb√§nde in Hinblick auf immer wieder auflodernde populistischen Forderungen. Es sei, so WWF, IFAW und NABU Brandenburg, absolut unverst√§ndlich, warum √ľber den Abschuss einer nach europ√§ischem und nationalem Recht gesch√ľtzten Tierart schwadroniert werde, anstatt konstruktiv mitzugestalten. Die Beteiligung der Verb√§nde durch das Land Brandenburg erm√∂gliche es ihnen, ihre Positionen zur Thematik aktiv einzubringen.

Der jetzt vorliegende Wolfsmanagementplan bietet nach Auffassung der Verb√§nde die Voraussetzung f√ľr eine weitere konstruktive gemeinsame Arbeit.
Er d√ľrfe nicht als ein statisches Papier angesehen werden, sondern m√ľsse nun mit Leben erf√ľllt und den zuk√ľnftigen Entwicklungen angepasst werden. Dazu z√§hlen die Gew√§hrleistung eines wissenschaftlichen Monitorings, die Regelung der Zust√§ndig- und Verantwortlichkeiten sowie eine entsprechende √Ėffentlichkeitsarbeit. Bei der Konkretisierung in Bezug auf die Umsetzbarkeit in der Praxis Arbeit bieten die Verb√§nde gern ihre Mitarbeit an.

Aktuell aber gilt es, dass die Landesregierung Brandenburgs, so wie im Managementplan festgeschrieben, die notwenigen finanziellen und personellen Ressourcen zur Verf√ľgung stellt.
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Freiburg ist ‚ÄěDeutschlands nachhaltigste Gro√üstadt‚Äú 2012
OB Salomon nahm Auszeichnung der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in D√ľsseldorf entgegen:

‚ÄěEine Ehre und Anerkennung f√ľr Freiburg und Ansporn f√ľr die weitere Zukunft auf unserem Weg zu einer nachhaltigen Stadt!‚Äú

Die Stadt Freiburg ist am heutigen fr√ľhen Abend bei einer festlichen Preisverleihung der Stiftung ‚ÄěDeutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.‚Äú in D√ľsseldorf mit dem ersten Platz beim deutschen Nachhaltigkeitspreis 2012 f√ľr Gro√üst√§dte ausgezeichnet worden. In dem Wettbewerb, an dem insgesamt 119 St√§dte und Gemeinden teilgenommen hatten, hat die Stadt Freiburg in der Schlussrunde die beiden ebenfalls nominierten St√§dte Leipzig und Augsburg hinter sich lassen k√∂nnen. Oberb√ľrgermeister Dieter Salomon nahm den Preis als ‚ÄěDeutschlands nachhaltigste Gro√üstadt‚Äú vor zirka 800 G√§sten aus Politik, Wirtschaft und Kultur aus den H√§nden von Finanzminister Wolfgang Sch√§uble, dem Schirmherr des Wettbewerbs, und Prof. Klaus T√∂pfer entgegen. OB Salomon: ‚ÄěEs ist eine gro√üe Ehre f√ľr die Stadt Freiburg, diese Auszeichnung zu bekommen. Es ist aber auch Anerkennung und Ansporn sowohl f√ľr die Verwaltung als auch f√ľr die B√ľrgergesellschaft in Freiburg, die alle zusammen an dem Ziel einer nachhaltigen Stadt arbeiten.‚Äú Der Preis ist mit einer F√∂rdersumme von 35 000 Euro f√ľr Nachhaltigkeitsprojekte dotiert.

Die Jury √ľberzeugte an der Bewerbung Freiburgs die integrierten Konzepte beim Thema Nachhaltigkeit sowie die bereits erlangten Ziele: ‚ÄěSo wurde die Nachhaltigkeitsorientierung mit der Verabschiedung des eigenen Zielsystems, der Etablierung einer Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement beim Oberb√ľrgermeister sowie durch eine in ihrer Zusammensetzung einzigartigen Beiratsstruktur strukturell verankert.‚Äú Weiterhin lobten sie das zentrale Ziel eines ‚Äěgenerationengerechten Schuldenabbaus unter Ber√ľcksichtigung einer nachhaltigen und ressourcenorientierten Stadtentwicklungs- und Umweltpolitik.‚Äú

Herausragend seien au√üerdem die vorbildlichen Baustandards wie sie zum Beispiel bei den Modellstadtteilen Rieselfeld und Vauban oder bez√ľglich des ersten als Passivhaus sanierten Hochhauses der Welt angewandt worden seien. Imagepr√§gend aus Sicht der Jury sind das Recyclingkonzept und die zukunftsweisenden Verkehrs- und Strukturkonzepte mit der konsequenten St√§rkung des Rad- und Fu√üverkehrs. ‚ÄěDie F√∂rderung des √ĖPNV, die Parkraumbewirtschaftung und andere Ma√ünahmen unterst√ľtzen zusammen mit einem erfolgreich durchgesetzten M√§rkte- und Zentrenkonzept die Stadt der kurzen Wege und eine umwelt- und sozialgerechte Mobilit√§t.‚Äú Nicht zuletzt zeigten sich die Jurorinnen und Juroren beeindruckt von dem bemerkenswerten zivilgesellschaftlichen Engagement bei der nachhaltigen Standortentwicklung Freiburgs mit den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Umweltbildung und b√ľrgerschaftlichem Engagement.

Die Stiftung ‚ÄěDeutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.‚Äú wird getragen von der Bundesregierung, dem Rat f√ľr nachhaltige Entwicklung, kommunalen Spitzenverb√§nden, Wirtschaftsvertretern, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Der Jury geh√∂ren 17 Pers√∂nlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Umweltverb√§nden an, darunter als Juryvorsitzender G√ľnther Bachmann (Generalsekret√§r des Rates f√ľr Nachhaltige Entwicklung), Prof. Klaus T√∂pfer (ehemaliger Bundesumweltminister), die fr√ľheren B√ľrgermeister Ole von Beust (Hamburg) und Petra Roth (Frankfurt) und Christina Rau, die Witwe von Altbundespr√§sident Johannes Rau.

Die Freiburger Bewerbung f√ľr den Nachhaltigkeitswettbewerb hatte die Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement beim Oberb√ľrgermeister im Zusammenwirken mit st√§dtischen Dienststellen ausgearbeitet. OB Salomon bedankte sich bei allen, die sich in Freiburg f√ľr das Ziel einer nachhaltigen Stadt stark machen.

An der Preisverleihung nahmen auch die Vorst√§nde und Gesch√§ftsf√ľhrer der st√§dtischen Gesellschaften badenova (Energiedienstleister), Verkehrs-AG, Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM), Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF)und Freiburger Stadtbau (FSB) teil. OB Salomon: ‚ÄěAlle st√§dtischen Gesellschaften stehen in au√üergew√∂hnlicher Weise f√ľr Nachhaltigkeit und realisieren nachhaltige Projekte der Stadtpolitik. Diese Geschlossenheit ist aus meiner Sicht auch ein Schl√ľssel zu unserem gro√üen Erfolg.‚Äú
 
 

Buchtipp:
 
Buchtipp: "Aroma ‚Äď Die Kunst des W√ľrzens"
Endlich ohne Rezept kochen und souver√§n w√ľrzen

Liebst√∂ckel passt zu Schokolade? Sellerie zu Kaffee und Tonkabohne? Ja, das funktioniert und schmeckt sogar. F√ľr alle, die beim W√ľrzen gern etwas Neues ausprobieren oder die ganze Bandbreite ihrer Gew√ľrze und Kr√§uter ausreizen wollen, legt die Stiftung Warentest mit Aroma. Die Kunst des W√ľrzens ein 512 Seiten dickes Standardwerk vor.

Das Buch pr√§sentiert praktisch alle bei uns verf√ľgbaren Kr√§uter, Gew√ľrze, Gew√ľrzmischungen, Saucen, Pasten, Alkohole, Essige, Fette und √Ėle aus der ganzen Welt. Einzigartig ist das Farbleitsystem f√ľr Aromenkombinationen, mit dem jeder lernen kann, wieso jahrhundertealte Kombinationen von Kr√§utern, Zutaten und Gew√ľrzen so gut funktionieren und wie sich modern, √ľberraschend und ungew√∂hnlich w√ľrzen l√§sst. Was selbst nur die Spitze der Avantgardek√∂che wei√ü, wird hier erstmals so verst√§ndlich und √ľbersichtlich f√ľr die K√ľchenpraxis aufbereitet, dass jeder Hobbykoch es nutzen kann.

Au√üerdem kann man nachschlagen, in welchen typischen Gerichten man bestimmte Gew√ľrze benutzt. Es gibt Tipps zu Einkauf, Lagerung und Anbau. Man kann das Buch als komplett bezeichnen: Im Stichwortverzeichnis finden sich allein 33 M√∂glichkeiten, eine Tomate geschmacklich zu veredeln.

Zu jedem Gew√ľrz oder Kraut gibt es ein Rezept, mit dem man den typischen Geschmack und die charakteristischen Aromen kennenlernen kann. Da gibt es Lavendellauch, H√§hnchenbr√ľste mit Mohnpanade oder auch Roquefortdatteln. Dar√ľber hinaus noch ein paar gr√∂√üere Rezepte, die den Leser in die raffinierte Aromenwelt der Avantgardek√ľche entf√ľhren: Lachsconfit mit Anis oder gekr√§utertes Schokoladens√ľppchen ‚Äď trotzdem einfach zum Nachkochen f√ľr Jedermann. Die Autoren erkl√§ren zudem, wie man eigene, vollkommen neue Gew√ľrzmischungen erfindet.

Die beiden Autoren erg√§nzen sich dabei wie beste Zutaten mit den richtigen Gew√ľrzen: Thomas Vilgis ist Professor f√ľr Molekularphysik am Max-Planck-Institut in Mainz und seit Jahren erfolgreicher Bestsellerautor und Berater zahlreicher Spitzenk√∂che. Thomas Vierich besch√§ftigt sich als Foodjournalist schon lange mit den Ver√§nderungen und Verfeinerungen unserer K√ľche und den immer neuen Gew√ľrzen, die unsere globalisierte K√ľche bereichern.

Sven Elverfeld, derzeit laut Weltrangliste des britischen Restaurant magazine bester deutscher Koch und in seinem Restaurant Aqua mit 3 Michelin-Sternen ausgezeichnet, ist voll des Lobes: ‚ÄěDas Buch ‚ÄěAroma‚Äú ist ein au√üergew√∂hnliches Nachschlagewerk f√ľr kreative K√∂pfe. Wer die Hintergr√ľnde und Zusammenh√§nge des Geschmacks und vieler Gew√ľrz- und Lebensmittelkombinationen verstehen m√∂chte, bekommt hier einen detaillierten √úberblick. Wie genau hier auf die sensorischen Eigenschaften vieler Produkte eingegangen wird, ist wirklich au√üergew√∂hnlich.‚Äú

‚ÄěAroma. Die Kunst des W√ľrzens‚Äú hat 512 Seiten und ist seit dem 7. November 2012 f√ľr 34,90 ‚ā¨ im Handel erh√§ltlich, ab dem 1. Januar 2013 f√ľr 39,90 ‚ā¨. Es kann online bestellt werden unter www.test.de/aroma
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Die Pest zum Fest
WWF warnt vor schädlichen Weihnachtsbäumen

Berlin - Sch√§tzungsweise 25 Millionen Weihnachtsb√§ume werden die Deutschen in diesem Jahr kaufen. Aus √∂kologischer und gesundheitlicher Sicht ist ein Gro√üteil davon jedoch alles andere als feierlich, so die Warnung der Naturschutzorganisation WWF. ‚ÄěDie meisten Weihnachtsb√§ume stammen aus √∂kologisch bedenklichem Anbau in Monokulturen, die mit Chemikalien behandelt werden. Das ist schlecht f√ľr die Umwelt und den Menschen‚Äú, sagt Christian Beuter, Waldreferent beim WWF Deutschland.

Um Sch√§dlingen den Garaus zu machen, w√ľrde in herk√∂mmlichen Plantagen oftmals eine wahre Chemiekeule eingesetzt: Herbizide f√ľr konkurrierende Gr√§ser, Insektizide gegen K√§fer sowie Minerald√ľnger f√ľr einen schnellen und einheitlichen Wuchs. Endg√ľltig unchristlich werde es f√ľr die Umwelt, wenn die B√§ume dann noch per Lastwagen durch die halbe Republik gekarrt werden. Um diese Gefahren zu umgehen empfiehlt der WWF den Kauf eines heimischen Baumes mit FSC-Siegel. ‚ÄěMit einem FSC-Weihnachtsbaum kann man an Weihnachten ein deutliches Zeichen f√ľr den Umweltschutz und gegen Monokulturen setzen und zugleich Pestizide aus seinem Wohnzimmer verbannen‚Äú, so Christian Beuter. Wer einen Weihnachtsbaum aus der Region kauft, vermeide zudem unn√∂tige Transportwege und sch√ľtze das Klima.

Das FSC-Siegel garantiere, dass der Baum aus einem Betrieb mit umwelt- und sozialvertr√§glicher Waldwirtschaft stammt. Wer sich f√ľr einen solchen Tannenbaum interessiert, sollte bei den lokalen F√∂rstereien nachfragen. Eine Liste der Forstbetriebe, die FSC-zertifizierte Weihnachtsb√§ume anbieten, ist im Internet unter w w w. fsc-deutschland. de/db zu finden.
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Buchtipp: Peter Wohlleben
 
Buchtipp: Peter Wohlleben "Kranichflug und Blumenuhr"
Naturphänomene im Garten beobachten, verstehen und nutzen

Entdeckungsreisen in die Natur fangen vor der Haust√ľr an. Tausend kleine und gro√üe Prozesse spielen sich hier ab, die faszinierend und aufschlussreich sind ‚Äď wenn man sie denn bemerkt. Peter Wohlleben l√§dt in seinem Buch ¬ĽKranichflug und Blumenuhr¬ę, erschienen im pala-verlag, dazu ein, die Zeichen, die Wind, Wolen, Pflanzen und Tiere geben, mit geschulten Sinnen wahrzunehmen.
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Ein Hoch auf die Sonne
Foto: Kaj Mertens-Stickel
 
Ein Hoch auf die Sonne
Solar-B√ľrger-Genossenschaft und DAV feiern Inbetriebnahme der Solarstromanlage Kletterhalle

In diesen tr√ľben Tagen brauchts schon etwas Fantasie, sich die Kraft der Sonne vorzustellen. In der Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins Sektion Freiburg-Breisgau ist es gelungen. Am Mittwoch, den 21. November erhoben Sonnenfreunde des DAV und der Solar-B√ľrger-Genossenschaft ihr Glas auf die im September errichtete Solarstromanlage auf dem Dach der neuen Kletterhalle in der L√∂rracherstr. 20a.

80 Module der Solar-Fabrik AG Freiburg stellen den sportlichen Aktivit√§ten im Kletterzentrum nun die Sonnenenergie zur Verf√ľgung. Auch die patente Unterkonstruktion Creotecc Ventecc stammt aus Freiburg. Mit ihr werden die Module 15¬į der Sonne zugeneigt.

Die Solar-B√ľrger-Genossenschaft (solargeno) ist f√ľr Planung, Bau und Betrieb der Anlage verantwortlich. Sie finanziert ihre Projekte teils aus Genossenschaftsanteilen und teils mit Nachrangdarlehen der Mitglieder. F√ľr das Projekt Kletterhalle schn√ľrte sie ein spezielles Paket, das DAV-Mitgliedern angeboten wurde. Diese k√∂nnen sich mit je 2000 Euro an der Genossenschaft und an dem Projekt beteiligen. Noch sind einige Pakete verf√ľgbar. Eine Beteiligung an der Genossenschaft ist bereits ab 100 Euro m√∂glich.

Beteiligen ist "in"

Diese B√ľrgerbeteiligung ist unverzichtbar f√ľr das Gelingen der Energiewende, so wird derzeit allseits der Gesch√§ftsf√ľhrer der Agentur f√ľr Erneuerbare Energien Philipp Vohrer in Zusammenhang mit der Ver√∂ffentlichung einer Studie √ľber Energiegenossenschaften zitiert. Genossenschaften erm√∂glichen mit niedrigen Einstiegskosten praktisch jedem eine Beteiligung an der Energiewende, und durch diese Beteiligung wird das Thema popul√§r. Die Studie des DGRV und der AEE sch√§tzt die Gesamtsumme des √ľber Energiegenossenschaften investierten B√ľrgerkapitals auf 800 Mio Euro. √úber 500 Genossenschaften setzen sich seit 2006 f√ľr die Energiewende ein und die solargeno war eine der ersten drei. Mit 637 installierten kWp (Kilowatt Peak) in Solarenergieanlagen liegt sie im Trend, denn √ľber 90% der Energiegenossenschaften konzentrieren sich bisher auf Photovoltaik. Auch nach den starken Einschnitten der Bundesregierung rei√üen die Anfragen nicht ab. Mehrere der D√§cher, die der solargeno in den letzten Wochen angeboten wurden, k√∂nnen teilweise noch diesen Winter in solarblau erstrahlen.

Von Dach bis Keller auf Wende eingestellt

Auf solche Anfragen oder Angebote ist die Genossenschaft angewiesen. Dabei sucht sie nicht nur Dächer, sondern insbesondere auch Keller. Denn hier möchte sie ihren Beitrag zur Freiburger Energieautonomie leisten. Mit Blockheizkraftwerken (BHKWs), die die Stromerzeugung mit der Wärmeerzeugung koppeln, können Gebäude ähnlich viel CO2 einsparen, wie durch die Erzeugung der gleichen Erneuerbaren Energiemenge. Gleichzeitig leisten sie aber einen wesentlichen Beitrag zur Nutzung der Erneuerbaren Energien. Mit einer ausreichenden Anzahl BHKWs in den Städten können die Schwankungen der Erneuerbaren ausgeglichen werden.

Anfragen zu Beteiligungsm√∂glichkeiten sowie zu m√∂glichen Solar- und BHKW-Projekten nehmen wir gerne in der Gesch√§ftsstelle der Solar-B√ľrger-Genossenschaft unter info@solargeno.de oder 0761 89629224 entgegen.
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Fahrradtaxi stellt im Internet erstmals grenz√ľberschreitende Radtouren vor
 
Fahrradtaxi stellt im Internet erstmals grenz√ľberschreitende Radtouren vor
Zum zehnjährigen Bestehen mehr Beratung im sanften Tourismus

Winter-Fahrdienst in Freiburg

Freiburg (ft). Wie schon in den Vorjahren werden die Fahrradtaxen in Freiburg bei gutem Wetter weiter immer wieder in der Innenstadt pr√§sent bleiben. Die Nachfrage f√ľr Fahrten im Fahrradtaxi ist noch immer hoch und deshalb k√∂nnen die Taxen weiter bis zum Start der Sommer-Saison 13 Fahrg√§ste aufnehmen. An kalten Tagen gibt es im Taxi eine Decke.

Schon seit Jahren registriert Fahrradtaxi Freiburg viele Nachfragen rund um das Thema Fahrrad und sanften Tourismus. Deshalb wurde daf√ľr nun nicht nur die Beratung in diesem Bereich ausgeweitet, sondern im Hinblick auf das zehnj√§hrige Bestehen von Fahrradtaxi Freiburg im kommenden Jahr gleich mehrere Informationsportale im Internet online gestellt. Damit k√∂nnen die Radfahrer aus der Region, aber auch Ferieng√§ste, das ganze Jahr aktuelle Hinweise √ľber Radwege, Sehensw√ľrdigkeiten oder Veranstaltungen erhalten.

Die Portale sind nach Regionen abrufbar unter

http://www.hochrhein-radweg.de

http://www.kaiserstuhl-radweg.de

http://www.oberrhein-radweg.de

http://www.tuniberg-radweg.de

Um die Vielfalt der Angebote vorzustellen und die Radfahrer √ľber bekannte Destinationen hinaus neugierig auf andere Strecken zu machen wurde bewusst auf eine direkte Aufteilung der Sites verzichtet, sondern es wird direkt auf den Sites in Regionen informiert bis hin zu Veranstaltungen. Dabei wurde auch ein Blick auf das Elsa√ü, die Schweiz und bis √Ėsterreich m√∂glich gemacht. Fahrradtaxi versteht sich dabei als Dienstleister im Tourismus f√ľr die G√§ste.

Zum zehnj√§hrigen Bestehen von Fahrradtaxi Freiburg, dem ersten Betrieb in Baden-W√ľrttemberg mit einem t√§glichen Fahr-Angebot, wird es noch einige Jubil√§umsaktionen geben, die derzeit vorbereitet werden. Eine davon kann schon gel√ľftet werden: Auf den neuen Sites im Internet gibt es in Abstimmung mit dem Europa-Park Rust ein Gewinnspiel f√ľr Freikarten in der Sommersaison 2013.
 
 



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