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Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

 
Neuer „Klima Klub“: Auftaktveranstaltung in der MaxWeber-Schule
BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind herzlich willkommen, Klimaschutz im Alltag auszuprobieren, zu entdecken und erleben

Der neue „Klima Klub“ geht an den Start. Aus diesem Grund findet am Samstag, 24. November, um 15 Uhr die Auftaktveranstaltung im Foyer der Max-Weber-Schule, Fehrenbachallee 14, statt. Alle interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind herzlich dazu eingeladen.
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Buchtipp: Georg Schweisfurth und Christine Koller
 
Buchtipp: Georg Schweisfurth und Christine Koller "Bewusst anders"
Bio - fair - nachhaltig

Der Name Schweisfurth steht schon lange fĂŒr ökologische Pionierarbeit. Der Vater Karl Ludwig Schweisfurth leitete einmal den grĂ¶ĂŸten fleischverarbeitenden Konzern Europas. »Wenn's um die Wurst geht, Herta« - so hieß das damals. Die Massentierhaltung fĂŒhrte zu einem steigenden Unbehagen bei der Familie und schließlich zu einem radikalen Kurswechsel.
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NABU: Energiewende klima- und naturvertrÀglich umsetzen
Tschimpke: Schutz der biologischen Vielfalt darf nicht zu kurz kommen

SaarbrĂŒcken – Der NABU hat die Bundesregierung aufgefordert, Naturschutzinteressen bei der Umsetzung der Energiewende stĂ€rker zu berĂŒcksichtigen. Durch bessere Planung, rĂ€umliche Steuerung und ökologische Standards insbesondere beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien könnten rechtzeitig Fehlentwicklungen und Investitionsrisiken vermieden sowie die öffentliche Akzeptanz fĂŒr VerĂ€nderungen in der Landschaft verbessert werden. Weiter forderte der NABU eine Kurskorrektur bei der energetischen Biomassenutzung. Der großflĂ€chige Anbau von Mais-Monokulturen und der damit verbundene GrĂŒnlandverlust befördern den Artenschwund in Deutschland.

„FĂŒr den NABU ist klar, dass die Energiewende nicht am Naturschutz scheitern soll. Bei einer zunehmenden Zahl dezentraler Anlagen zur Stromerzeugung sowie der benötigten Infrastrukturen wie Netze und Speicher wird es Eingriffe in Natur und Landschaft geben. Es kommt jetzt darauf an, dass bei den weiteren Ausbauplanungen der Schutz der biologischen Vielfalt nicht zu kurz kommt“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke anlĂ€sslich der NABU-Bundesvertreterversammlung in SaarbrĂŒcken.

Die NABU-Delegierten forderten daher die Einrichtung einer unabhĂ€ngigen Clearing-Stelle, die helfen soll, Konflikte bei der Umsetzung der Energiewende in den Regionen zu lösen. Zum Beispiel könnten durch die Entwicklung standortgerechter Energiekonzepte, eine naturvertrĂ€gliche Bewirtschaftung von Leitungstrassen sowie landschaftsökologisch angepasste Kurzumtriebsplantagen auch positive Effekte fĂŒr den Natur- und Umweltschutz erzielt werden. Die Arbeit der Clearing-Stelle sollte durch ein begleitendes Monitoring ergĂ€nzt werden.

Gleichzeitig mĂŒssten die bisherigen Fehlentwicklungen im Bereich der energetischen Biomassenutzung umgehend korrigiert werden. „Die Vermaisung unserer Landschaft und der GrĂŒnlandverlust sind ein hausgemachtes Problem, das vor allem auf die EEG-Förderung fĂŒr Biogas und deren langfristige FlĂ€chenbindung zurĂŒckzufĂŒhren ist“, so Tschimpke. In Zukunft dĂŒrften daher nur noch besonders naturvertrĂ€gliche Substrate wie Landschaftspflegematerial oder Mischkulturen sowie Reststoffe gefördert werden. Über ein Modernisierungsprogramm mĂŒsse die Umstellung auf eine grĂ¶ĂŸere Vielfalt an Substraten und Reststoffen auch im bestehenden Anlagenbestand gefördert werden.

Die NABU-Delegierten appellierten darĂŒber hinaus an die Bundesregierung, Subventionen in der Agrarpolitik an Umweltauflagen zu koppeln sowie Bund- und LĂ€nderprogramme zum Stopp des Artensterbens zu entwickeln und besser in die Praxis umzusetzen.

Der NABU Saarland zeigte sich erfreut, die Nachricht ĂŒberbringen zu können, sich mit gleich zwei Projekten beim „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ erfolgreich beworben zu haben. Dabei wird in den kommenden Jahren ein konkreter Beitrag zum Erhalt saarlĂ€ndischer und bundesweiter Artenvielfalt geleistet: FĂŒr das BreitblĂ€ttrige Knabenkraut, eine Orchidee und fĂŒr zahlreiche Totholz bewohnende Arten.

„Gerade in Zeiten knapper Kassen des Landes ist es entscheidend, dass es uns gelingt, fĂŒr wichtige Anliegen der Gesellschaft erfolgreich Fördermittel zu akquirieren“, so der Landesvorsitzende Uli Heintz.
 
 

5000 NistkÀsten aus Caritas Werkstatt verkauft und verschenkt
 
5000 NistkÀsten aus Caritas Werkstatt verkauft und verschenkt
Vermeisung: Die „stille Seite“ des BUND am Oberrhein

Alle Leser kennen die „laute Seite“ des BUND Regionalverband SĂŒdlicher Oberrhein. Viel zu hĂ€ufig „plagen“ wir Sie mit den klassischen und leider notwendigen Themen wie Fessenheim, Beznau, Stocamine, Straßenbau, Grundwasserversalzung, Nationalpark, Gentechnik und vielem mehr.

Um so mehr freuen wir uns, die ebenso wichtige, stille und eher unbekannte Seite unserer BUND-Arbeit vorstellen zu dĂŒrfen.

Am 15.11.12 wurde uns im Rahmen eines Pressetermins in der WerkstĂ€tte fĂŒr Menschen mit Behinderung des Caritasverbandes Freiburg Stadt e.V. in Titisee-Neustadt, der fĂŒnftausendste Bausatz fĂŒr Vogel-NistkĂ€sten ĂŒbergeben. In den letzten 5 Jahren hat der BUND am SĂŒdlichen Oberrhein 5000 NistkĂ€sten aus der Behindertenwerkstatt bundesweit verkauft, teilweise aber auch an regionale KindergĂ€rten verschenkt. Wir freuen uns sehr ĂŒber die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der WerkstĂ€tte fĂŒr Menschen mit Behinderung des Caritasverbandes. Wir könnten die KĂ€sten auf dem "Weltmarkt" sicher billiger einkaufen. Wir sind aber ein Natur- und Menschenschutzverband
und unterstĂŒtzen so gezielt eine wichtige soziale Einrichtung aus der Region.
Und auf unseren regionalen Internetseiten zum Thema „Wie baue ich einen Nistkasten“ waren im gleichen Zeitraum ĂŒber eine Million Menschen.

Wer einmal einen Nistkasten gebaut und aufgehĂ€ngt hat und wer Vögel und Natur beobachtet, wird langfristig auch erkennen, dass der Bau von Nisthilfen nur ein erster, kleiner Schritt ist, denn die Bedrohung von Vögeln, Natur und Umwelt erfordert weitergehende Schritte. Auf diesem Wege lernt man, dass Natur in GĂ€rten, WĂ€lder, StĂ€dte und Dörfer zurĂŒckgebracht werden muss und dass Vogel-, Natur- und Umweltschutz langfristig auch dem Menschen dient und nutzt. Gerade Gartenfreunde können einiges zum Vogelschutz beitragen. Naturnahe BrutstĂ€tten finden HöhlenbrĂŒter ĂŒberall dort, wo es im Garten ein wenig „unordentlich“ ist. Alte, morsche BĂ€ume, abgestorbene Äste, Hecken, „Wildnisecken“, einheimische Gehölze und der Verzicht auf Gift gehören bei einem lebendigen, naturnahen Garten dazu.
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Autor: Axel Mayer, BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer

Buchverlosung:
 
Buchverlosung: "Taste the waste. Rezepte und Ideen fĂŒr Essensretter"
Wir verlosen drei Exemplare des Buches "Taste the waste. Rezepte und Ideen fĂŒr Essensretter" von Gundula Oertel und Valentin Thurn unter unseren Lesern. Um an der Verlosung teilzunehmen, bitte mit dem Kontaktformular eine eMail mit dem Betreff "Taste the waste. Rezepte" schreiben und dabei Name und Adresse mitteilen. Teilnahmeschluss ist der 10. Dezember 2012. Die Gewinner werden per eMail benachrichtigt und im prolixletter namentlich bekannt gegeben. Viel GlĂŒck.
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Klimawandel auf dem Teller
Fleischstudie: Klimawandel auf dem Teller © WWF
 
Klimawandel auf dem Teller
WWF-Studie: Weniger Fleisch ist mehr Klimaschutz

Berlin - WĂŒrden die deutschen BundesbĂŒrger ihren Fleischkonsum auf ein gesundes Maß reduzieren und weniger Lebensmittel auf dem MĂŒll werfen, könnten pro Jahr 67 Millionen Tonnen an Treibhausgasemissionen eingespart werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag in Berlin vorgestellte Studie der Naturschutzorganisation WWF. Die Einsparung an klimaschĂ€dlichen
Treibhausgasen entsprĂ€che in etwa dem jĂ€hrlichen Gesamtausstoß von Portugal. Der WWF fordert daher, der Landwirtschaft und dem weltweit steigenden Fleischkonsum als Faktor im Kampf gegen den Klimawandel endlich mehr Bedeutung beizumessen.

„Wer in der Mittagspause statt Schinkenbrötchen oder Hamburger, die Pasta mit Tomatensauce oder Ratatouille wĂ€hlt betreibt aktiven Klimaschutz“, fasst Tanja DrĂ€ger de Teran, WWF-Referentin Klimaschutz und ErnĂ€hrung die Ergebnisse der Studie „Klimawandel auf dem Teller“ zusammen. „Selbst wenn jeder BundesbĂŒrger nur einmal pro Woche auf Fleisch verzichten wĂŒrde könnte das noch zu einer jĂ€hrlichen Einsparung von rund neun Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen fĂŒhren. Das entspricht umgerechnet 75 Milliarden PKW-Kilometern.“

Eine gesĂŒndere ErnĂ€hrung gemĂ€ĂŸ den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung (450 Gramm Fleisch pro Woche) wirkt sich laut WWF entsprechend positiv auf den Ressourcen- und Klimaschutz aus. WĂŒrden die Deutschen zudem weniger Lebensmittel wegwerfen, könnten pro Kopf und Jahr Treibhausgas-Emissionen in Höhe von rund 800 Kilogramm CO2-Äquivalenten eingespart werden. Der Klimafußabdruck eines Durchschnittsdeutschen liegt derzeit bei rund 11 Tonnen CO2 pro Jahr.

Die Studie zeige darĂŒber hinaus, so der WWF, dass die „Indirekten Emissionen“ von erheblicher Bedeutung sind. Indirekte Emissionen entstehen etwa durch die Umwandlung tropischer RegenwĂ€lder in Weideland oder AnbauflĂ€che fĂŒr Tierfuttermittel. In AbhĂ€ngigkeit davon, wie sich die weltweiten ErnĂ€hrungsgewohnheiten Ă€ndern und wie viel Lebensmittel auf den MĂŒll geschmissen werden, könnten erhebliche Mengen an Treibhausgasen eingespart werden. Allein ĂŒber eine gesunde ErnĂ€hrung und einer verringerten Lebensmittelverschwendung ließen sich demnach in Deutschland pro Jahr rund 35 Millionen Tonnen an „indirekten Emissionen“ vermeiden.
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NABU und VKU rufen zur EuropÀischen Woche der Abfallvermeidung auf
MĂŒll vermeiden heißt Konsumgewohnheiten Ă€ndern

Berlin – Mehr als 500 Kilogramm MĂŒll produziert jeder Deutsche pro Jahr, etwa das Sechsfache des durchschnittlichen Körpergewichts. Um auf den seit Jahren nicht sinkenden MĂŒllberg hinzuweisen, rufen der NABU und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vom 17. bis 25. November zur EuropĂ€ischen Woche der Abfallvermeidung auf. „Im Alltag macht sich kaum jemand Gedanken um den eigenen MĂŒllverbrauch. Wir können uns zwar auf die eigene Schulter klopfen und uns Recycling-Weltmeister nennen, doch in Zukunft wird es vor allem darauf ankommen MĂŒll zu vermeiden, unsere Konsumgewohnheiten zu Ă€ndern und so Ressourcen zu sparen. Denn der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

In Deutschland finden zur Themenwoche ĂŒber 100 Aktionen an fast 60 Orten und im Internet statt, darunter zahlreiche Aktionen kommunaler Abfallwirtschaftsbetriebe. Neben einem umfangreichen Bildungs- und Informationsangebot bieten sie vielerorts auch GebrauchtkaufhĂ€user und Online-Tauschbörsen an. „Kommunale Abfallwirtschaftsbetriebe beraten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger seit Jahrzehnten, wie sie AbfĂ€lle vermeiden können, zum Beispiel in Form von Ausstellungen und Aktionen in den StĂ€dten sowie in Schulen und KindergĂ€rten“, so Hans-Joachim Reck, VKU-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer.

Neben kommunalen Entsorgungsunternehmen beteiligen sich auch Stadt- und Kreisverwaltungen, Verbraucherzentralen, Hochschulen und Umweltinitiativen. In Solingen und Paderborn etwa geben die Umweltberatungen Tipps und Alternativen zum „Coffee to go“-Becher, von dem pro Person und Jahr etwa 80 StĂŒck im MĂŒll landen. In OsnabrĂŒck und MĂŒnchen können in der Innenstadt PlastiktĂŒten gegen Jutebeutel getauscht werden, in Köln gibt es Tipps zum abfallarmen Einkaufen, in Berlin verteilt die Stadtreinigung EinkaufstĂŒten, die spĂ€ter als Weihnachtspapier genutzt werden können.

Mit der Aktionswoche sollen jedem Einzelnen Wege und Möglichkeiten aufgezeigt werden, im eigenen Alltag MĂŒll zu vermeiden und damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. „Das Thema MĂŒll macht vor keinem unserer Lebensbereiche halt. Mit klugen Kaufentscheidungen können wir jeden Tag mehrere Kilo MĂŒll einsparen. Doch Abfallvermeidung ist eine Aufgabe und Herausforderung fĂŒr alle – nicht nur fĂŒr die Konsumenten, sondern auch fĂŒr die Industrie und den Handel. Denn ohne langlebige und recyclingfĂ€hige Produkte können wir den Ressourcenverbrauch und die Abfallberge nicht reduzieren“, so der NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer.

Koordiniert wird die EuropĂ€ische Woche zur Abfallvermeidung in Deutschland durch den NABU. Eine Übersicht ĂŒber die verschiedenen Aktionen finden Sie hier: www.nabu.de/aktionenundprojekte/abfallvermeidung/14286.html, weitere Informationen hier: www.ewwr.eu.
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Demo in Berlin: "Wir haben es satt! "
Zehntausende HĂ€hnchen eingepfercht in MegastĂ€lle, ganze Landstriche nur noch Mais - die Agrarindustrie verdrĂ€ngt allerorten die bĂ€uerliche Landwirtschaft. Am 19. Januar 2013 rufen wir zur Großdemo in Berlin auf - fĂŒr Bauernhöfe statt Agrarindustrie.

Eine fröhliche Landpartie wird vielerorts zur Horrorshow: Auf ausgelaugten Böden reiht sich Maisacker an Maisacker. Wie kleine Reaktoren ragen Biogasanlagen hervor und schreien nach noch mehr Mais. Dazwischen MegastÀlle, in denen Schweine und HÀhnchen qualvoll zusammengepfercht und mit Antibiotika vollgestopft werden. BachlÀufe sind in schnurgerade GrÀben gepresst. Hecken, Obstwiesen oder Felder mit Kornblumen - Fehlanzeige.

Die Industrialisierung der Landwirtschaft, das Höfesterben, Pestizide und Antibiotika in unserem Essen - dazu sagen immer mehr BĂŒrger/innen: "Wir haben es satt!" Unter diesem Motto gehen wir am Samstag, den 19. Januar 2013 in Berlin in einem breiten BĂŒndnis von Organisationen, Verbraucher/innen und BĂ€uerinnen und Bauern aus dem ganzen Land auf die Straße. Seien Sie mit dabei! Und ermöglichen Sie die Großdemo mit einer Spende!

Mit der Demo lĂ€uten wir ein Jahr wichtiger Weichenstellungen fĂŒr die Zukunft der Landwirtschaft ein. In Bundestag und Bundesrat wird um zwei Instrumente gerungen, die eine Agrarwende befördern können: Mit dem neuen Arzneimittel-Gesetz wollen wir eine Halbierung des Einsatzes von Antibiotika in der Tiermast durchsetzen und Massentierhaltung erschweren. Mit einem neuen Bau-Gesetz bekĂ€men Gemeinden endlich die Möglichkeit, MegastĂ€lle zu verbieten. Und in der EU wird entschieden, ob die milliardenschweren Agrarsubventionen an Umweltauflagen gekoppelt werden.

Bei allen drei Auseinandersetzungen macht die Agrarlobby mĂ€chtig Front - und ist bestens in die Regierung hinein vernetzt. Aber gerade in einem Wahljahr kann Schwarz-Gelb nicht einfach ĂŒber die Forderungen von uns BĂŒrger/innen nach einer anderen Agrarpolitik hinweg gehen. Deswegen ist es so wichtig, dass wir uns weithin sichtbar und hörbar zu Wort melden.

Damit die Großdemo am 19. Januar gelingt, mĂŒssen wir zusammen mit unseren BĂŒndnispartnern eine GroßbĂŒhne, Lautsprecheranlagen und viel Logistik finanzieren. Und wir wollen in Berlin ordentlich die Werbetrommel rĂŒhren und viele Menschen mit Anzeigen in Tageszeitungen, Großplakaten und Kurzvideos im U-Bahn-TV fĂŒr die Demo begeistern.
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