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Samstag, 24. August 2019
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Verschiedenes

 
NABU: Langer Winter verwandelt Osterfeuer in Scheiterhaufen
Viele Tiere noch im Winterschlaf – Alte Holzhaufen unbedingt liegenlassen

Berlin – Bald lodern sie wieder ĂŒberall im Land, die beliebten Osterfeuer. So schön sie auch sind, die Feuer bergen Gefahren fĂŒr die Natur, ganz besonders in diesem Jahr. Aufgrund des langen Winters warnt der NABU davor, Feuer unbedacht zu entzĂŒnden. Vielerorts befinden sich Tiere wie Igel und Kröten noch in ihren Winterquartieren. Daher sollten Holzhaufen aus dem letzten Jahr möglichst gar nicht erst angerĂŒhrt und lieber liegen gelassen werden. Erst kĂŒrzlich aufgehĂ€uftes Material sollte am Tag des AnzĂŒndens vorsichtig umgeschichtet werden, damit der Haufen nicht zur Todesfalle fĂŒr Kleintiere wird.

„Wird ein Igel aus dem Winterschlaf geweckt, kann er leicht verhungern. Aufgrund der in diesem Jahr besonders lang anhaltenden KĂ€lte, wird er kaum Nahrung finden. Kleintiere, die den Großteil seines Speiseplans ausmachen, sind selbst noch in ihren Winterquartieren“, erklĂ€rt NABU-Zoologe Julian Heiermann. „In unserer ausgerĂ€umten Landschaft sind Totholzhaufen attraktive und wichtige LebensrĂ€ume fĂŒr Insekten und Amphibien. Aber auch Vögel wie Rotkehlchen und Zaunkönig und SĂ€ugetiere wie Igel und Wiesel sind hier zu finden. Daher sollten Schnittholz und Reisig möglichst in der Landschaft bleiben. Sie sind im Grunde auch viel zu schade, um zum Spaß verbrannt zu werden“, so Heiermann.

Mit einfachen Mitteln kann jeder Gartenbesitzer der landschaftlichen Strukturarmut entgegenwirken. Allein das Aufschichten eines Reisighaufens, der von Brombeeren oder Wildrosen ĂŒberwuchert wird, oder ein Holzstoß in einem dichten GebĂŒsch aus heimischen StrĂ€uchern wie Holunder und Weißdorn, bringen mit geringem Aufwand ein StĂŒck Natur zurĂŒck in den Garten.
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Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten ist lÀnger zugÀnglich
Seelöwen im Zoo Karlsruhe / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten ist lÀnger zugÀnglich
Änderung mit Beginn der Sommerzeit

Mit Umstellung auf die Sommerzeit erweitert der Zoologische Stadtgarten seine Öffnungszeiten. So ist der Zugang ĂŒber den Eingang am Festplatz (Kasse Nord) sowie die Kasse SĂŒd (Hauptbahnhof) ab April von 9 Uhr bis 17.30 Uhr möglich. Die Kasse Ost (Augartenstraße) ist von 10 bis 17.30 Uhr besetzt. Mit Beginn der Sommerzeit öffnet auch die Kasse Rosengarten in der Bahnhofstraße an Sonn- und Feiertagen von 10.30 bis 16.30 Uhr. Wer eine Dauerkarte hat, kann nach den Osterfeiertagen auch an Werktagen zwischen 14 und 16 Uhr ĂŒber die Kasse Rosengarten in die Anlage.

Ab Mai gelten folgende Zeiten fĂŒr die ZugĂ€nge: Kasse SĂŒd von 8 bis 18 Uhr, Kasse Nord von 9 bis 18 Uhr, Kasse Ost von 10 bis 18 Uhr. Der Aufenthalt im Zoologischen Stadtgarten ist bis Einbruch der Dunkelheit möglich, die TierhĂ€user schließen um 18 Uhr.
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Die LĂŒge von den glĂŒcklichen KĂŒhen auf der Weide
ÖKO-TEST Milchprodukte

Glaubt man den Verpackungen von Milch, Butter, Joghurt und KĂ€se, tummeln sich in Deutschland nur glĂŒckliche KĂŒhe, die von morgens bis abends sattes GrĂŒn von der Weide fressen. Das ÖKO-TEST-Magazin enthĂŒllt nun in der aktuellen April-Ausgabe, dass diese Werbeaussagen mit der RealitĂ€t wenig zu tun haben: Rund zwei Drittel der Produkte, die mit „Weidemilch“ oder grĂŒnen Wiesen locken, sind von KĂŒhen, die selten Gras gesehen haben. Zudem verbieten die wenigsten Molkereien Gen-Soja im Futtertrog.

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST wollte wissen, ob Milchprodukte, auf deren Verpackungen grĂŒne Landschaften oder weidende KĂŒhe abgebildet sind, auch wirklich von KĂŒhen stammen, die viel GrĂŒnfutter erhalten haben. Das lĂ€sst sich im Labor ermitteln. Denn KĂŒhe, die viel Gras fressen, leben nicht nur gesĂŒnder, ihre Milch enthĂ€lt auch mehr Omega-3-FettsĂ€uren. Diese stehen im Ruf, das Risiko fĂŒr Herzinfarkte zu senken. Untersuchungen zeigen außerdem, dass mit der GrĂŒnfĂŒtterung die Anteile weiterer wertvoller Bestandteile im Milchfett steigen.

Die Laborergebnisse beweisen, dass die Verbraucher von den meisten Anbietern getĂ€uscht werden: 20 von 28 konventionell erzeugten Produkten wurden als „wiesenfern“ entlarvt. Selbst NamenszusĂ€tze wie „Weidebutter“ oder „WeideglĂŒck“ bedeuten nicht, dass die KĂŒhe regelmĂ€ĂŸigen Weidegang hatten. Gleiches gilt fĂŒr Aussagen wie „artgerechte Haltung“. ÖKO-TEST kritisiert zudem, dass die meisten konventionellen Anbieter den Milchbauern Kraftfutter mit Gen-Soja nicht verbieten. Das ist auch bei dem Hersteller Almette der Fall, der seinen AlpenfrischkĂ€se Natur mit „100 Prozent natĂŒrliche Zutaten“ anpreist.

Laut dem Verbrauchermagazin sind Bio-Produkte die bessere Alternative. Sie garantieren, dass keine Gen-Technik im Futter steckt. Außerdem hatten nur bei einem von sechs Produkten aus Bio-Erzeugung die milchgebenden KĂŒhe zu wenig Gras im Futtermix. Laut Bio-Statuten besteht nicht zwingend Weidepflicht. Die Landwirte geben ihren Tieren aber schon deshalb mehr Gras, weil Kraftfutter in Bio-QualitĂ€t sehr teuer ist.

Das ÖKO-TEST-Magazin April 2013 gibt es seit dem 28. MĂ€rz 2013 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
 
 

Freiburg: „FlĂŒster-Demo ElektromobilitĂ€t“ am 13. April
Elektroautokonvoi / Foto: Judith Rieker, fesa e.V.
 
Freiburg: „FlĂŒster-Demo ElektromobilitĂ€t“ am 13. April
E-Fahrzeuge auf Getec Messe und Auto-Korso durch Freiburger Innenstadt

Schirmherr: BĂŒrgermeister Prof. Dr. Martin Haag

Freiburg/Lahr, 25.03.2013: Energiewende und ElektromobilitĂ€t in der Praxis live erleben können die Einwohner und Besucher von Freiburg am 13. April 2013 auf dem Zollhallenplatz (alter GĂŒterbahnhof) sowie den Straßen in der Innenstadt und dem MessegelĂ€nde. Als Teil des Rahmenprogramms der Messe "GebĂ€ude.Energie.Technik" (GETEC) vom 12.-14.04.2013 werden der VDE SĂŒdbaden e.V. und der fesa e.V. gemeinsam die erste “FlĂŒster-Demo fĂŒr E-MobilitĂ€t“ in Freiburg durchfĂŒhren.

Eine ganze Flotte von unterschiedlichen Elektrofahrzeugen wird dabei zur Mittagszeit im Tross ihre fast lautlose Bahn durch Freiburg ziehen. Von Personenwagen ĂŒber futuristisch anmutende E-Mobile bis zu E-Rollern und E-FahrrĂ€dern wird die ganze Palette vertreten sein, um fĂŒr mehr Akzeptanz fĂŒr ElektromobilitĂ€t und bessere Rahmenbedingungen zu demonstrieren. „MobilitĂ€t, Klimaschutz und Energiewende lassen sich nicht voneinander trennen“, sagt VDE-Vorstandsvorsitzender Peter Welp. Die Veranstalter schĂ€tzen, dass bereits heute ĂŒber 100 Elektro-Autos sowie hunderte E-FahrrĂ€der und E-Roller auf den Straßen der Region SĂŒdbaden unterwegs sind. „Die Energiewende ist erst erfolgreich, wenn wir die fossilen Energien von der Straße verbannt haben“, ergĂ€nzt Nico Storz vom fesa e.V. „Da liegt noch eine große Aufgabe vor uns, der wir uns hiermit stellen möchten!“

Die Schirmherrschaft fĂŒr die Tour hat Freiburgs BaubĂŒrgermeister Prof. Dr. Martin Haag ĂŒbernommen, der dienstlich fast tĂ€glich selbst ein Elektroauto nutzt: „Ich unterstĂŒtze die gute Aktion von VDE und fesa gerne, da ElektromobilitĂ€t ein erster und wichtiger Schritt in Richtung motorisierte MobilitĂ€t ohne Öl ist“.

Zur Teilnahme an der Tour eingeladen sind ausnahmslos alle Fahrer, Halter und Anbieter von E-Fahrzeugen. Den Teilnehmer mit der weitesten Anreise erwartet ein kleines elektromobiles Überraschungsgeschenk. Ziel der FlĂŒster-Demo ist neben der Vernetzung der „E-Mobilisten“ mit Interessierten in der Region und Information zu den ZusammenhĂ€ngen zwischen Energiewende und ElektromobilitĂ€t auch das praktische Erlebnis von ElektromobilitĂ€t fĂŒr die Freiburger BĂŒrger.

Einen Flyer mit den Details zu Treffpunkt (Zollhallenplatz, 9 Uhr), Fahrtroute, Anmeldung von Fahrzeugen und dem Aktionsprogramm auf der Messe (Solar Carport und Podium „Energiewende und ElektromobilitĂ€t“) gibt es auf den Webseiten der Veranstalter unterwww.fesa.de und www.VDE-Suedbaden.de
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Von Wildapfel bis Waldeslust: Die Veranstaltungen im Waldhaus im April
Bogenschießen im Wald / Foto: Waldhaus
 
Von Wildapfel bis Waldeslust: Die Veranstaltungen im Waldhaus im April
Samstag, 13. April, 14 bis 18 Uhr
Die Waldapotheke: Wald essen, den FrĂŒhling schmecken
Lassen Sie sich von Duft, Formen und Farben des FrĂŒhlingswalds
locken. Öko- und GesundheitspĂ€dagogin Gudrun Janoschka bringt
Teilnehmenden die Vielfalt zarter und vitaminreicher WildkrÀuter
nÀher. Teilnahmebeitrag: 18 Euro. Anmeldeschluss: 10. April.

Samstag, 13. April, 11 bis etwa 15 Uhr
Bootstour mit im Waldhaus gebauten Weißtannenbooten
Haben Sie Interesse, in den Herbstferien im Waldhaus Ihr eigenes
Weißtannenboot nach dem Vorbild des „Lake Caddo Bateau“ zu
bauen? Auf dieser etwa vierstĂŒndigen Tour am Samstag, 13. April,
tauschen sich Teilnehmer mit erfahrenen Bootsbauern aus und
ĂŒberzeugen sich auf heimischem GewĂ€sser vom universellen,
zuverlĂ€ssigen Einsatz dieser selbstgezimmerten „Folkboote“ aus
heimischer Weißtanne. Tourleiter ist Franz-Josef Huber, Technischer
Lehrer am Waldhaus. Im Teilnahmebeitrag von 12 Euro ist eine
kleine StÀrkung unterwegs inbegriffen. Der Treffpunkt wird bekannt
gegeben. Anmeldeschluss: 10. April.

Sonntag, 14. April, 14 bis 18 Uhr
Familienbacktag: GrĂŒne Brötchen
„GrĂŒne“ Brötchen im Lehmofen, selbst gebacken? Mit der
ÖkopĂ€dagogin Gudrun Janoschka geht das. Am Sonntag, 14. April,
lĂ€dt sie Teilnehme von 14 bis 18 Uhr ein, im Wald FrĂŒhlingskrĂ€uter
zu sammeln und daraus Brötchen zu backen. Auch die Butter darauf
wird selbst gemacht. Teilnahmebeitrag inkl. Mahlzeit: 12 Euro, fĂŒr
Kinder ab 6 Jahren 9 Euro. Familien zahlen maximal 25 Euro.
Anmeldeschluss: 10. April.

Samstag, 20., und Sonntag, 21. April, 9 bis 17 Uhr
Bogenbaukurs in der GrĂŒnholzwerkstatt
Der Holzbogen zÀhlt zu den elementarsten Objekte der
Menschheitsgeschichte. Vielleicht kitzelt uns deswegen etwas tief in
unserem Inneren, wenn wir ihn in den HĂ€nden halten. Rein nach dem
Prinzip ''form-follows-function'' besticht ein Holzbogen durch pures
Design und schlichte Eleganz. Entsprechend vermittelt dieser Kurs
am Samstag, 20., und Sonntag, 21. April, jeweils von 9 bis 17 Uhr
Grundkenntnisse im Holzbogenbau. Teilnehmer können einen
schießfertigen Bogen samt Sehne und drei Holzpfeilen fertigen. Aus
einem Rohling aus einheimischem Holz (Esche, Ulme, Robinie,
Holunder, Hartriegel) schafft jede und jeder unter Anleitung von
Holzbildhauer und Bogenbauer Laurin Kause in sorgfÀltiger
Handarbeit ein Unikat. Teilnahmebeitrag inkl. Material: 250 Euro,
Anmeldeschluss: 10. April.

Sonntag, 21. April, 14 bis 15.30
Sonntagsspaziergang: Ein Wald mit vielen Aufgaben
Auf einem Spaziergang durch den frĂŒhlingshaften GĂŒnterstĂ€ler
Stadtwald mit Albrecht Verbeek, Forstdirektor a.D., geht es am
Sonntag, 21. April, um Bedeutung und Vielfalt der Waldfunktionen,
insbesondere im stadtnahen Bereich. TeilnahmegebĂŒhr: 3 Euro,
ohne Anmeldung.

Sonntag, 21. April, 14 bis 18 Uhr
Sonntagswerkstatt: Buchbinden mit Susanne Natterer
Mit wenig Material und Werkzeug lernen Teilnehmende eine
klebstofffreie Bindetechnik und können an nur einem Nachmittag
eigene BucheinbÀnde herstellen. Der besondere Reiz dieser
EinbĂ€nde liegt darin, dass die Heftung der BĂŒcher als gestalterisches
Element sichtbar bleibt. Den Kurs am Sonntag, 21. April, von 14 bis
18 Uhr leitet Buchbindemeisterin Susanne Natterer. Kinder ab zehn
Jahren sind in Begleitung eines Erwachsenen willkommen.
Teilnahmebeitrag: 28 Euro inkl. Material. Anmeldeschluss: 17. April.

Donnerstag, 25. April, 15 Uhr
Baum des Jahres: Der Wildapfel
Der Tag des Baumes, heute weltweit zelebriert, geht auf den 1872 in
den USA eingefĂŒhrten „Arbor Day“ zurĂŒck. Am 25. April 1952
pflanzte der erste BundesprÀsident Theodor Heuss auf Initiative der
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Bonner Hofgarten einen
Bergahorn und begrĂŒndete damit auch in Deutschland den „Tag des
Baumes“. In diesem Jahr steht eine wĂ€hrend der BlĂŒte besonders
schöne, ansonsten unscheinbare Wildobstbaumart im Mittelpunkt:
der Wildapfel, Malus sylvestris. Auch Holzapfel genannt, wÀchst
diese stark gefÀhrdete Baumart meist unauffÀllig im Wald oder am
Waldrand, weshalb sie nur wenigen bekannt ist. Um den Wildapfel im
besonderen und den Apfel im allgemeinen zu wĂŒrdigen, laden die
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und das Waldhaus dazu ein,
am Donnerstag, 25. April, ab 15 Uhr bei Apfelsaft, Kaffee und
Apfelkuchen die vielen angenehmen Seiten des Apfels kennen zu
lernen. Anschließend pflanzen Besucherinnen und Besucher beim
Waldhaus gemeinsam einige WildapfelbÀume. Teilnahme frei.

Freitag, 26. April, 13.15 bis 18.15 Uhr
Ausstellung Waldeslust: Exkursion zur Kunsthalle WĂŒrth
In Kooperation mit dem Studium Generale der UniversitÀt Freiburg
bietet das Waldhaus allen Kunstinteressierten die Gelegenheit, sich
am Freitag, 26. April, 13.15 bis 18.15 Uhr, die einmalige Ausstellung
„Waldeslust“ anzuschauen. Zehn Jahre lang hatte sich der
Kunstsammler Reinhold WĂŒrth mit der Idee einer Ausstellung zum
Thema „Wald/Baum“ befasst, die dann in 2011, im Internationalen
Jahr der WĂ€lder, in der Kunsthalle WĂŒrth in SchwĂ€bisch Hall gezeigt
wurde und in verÀnderter Form in Erstein zu sehen ist. Werke von
Ernst Ludwig Kirchner, David Hockney, Alfred Sisley, Georg Baselitz,
Max Ernst, Gerhard Richter oder Christo zeigen, wie sich die
Wahrnehmung des Waldes und das Waldbewusstsein der Menschen
insbesondere im Laufe des 20. Jahrhunderts verÀndert haben. Die
Exkursion startet um 13.15 am Konzerthaus Freiburg, RĂŒckkehr ist
voraussichtlich um 18.15 Uhr. Teilnahmebeitrag: 25 Euro inkl.
FĂŒhrung, Eintritt und Busfahrt. Maximale Teilnehmerzahl: 44
Personen. Anmeldung bis 12. April ĂŒber www.studiumgenerale.unifreiburg.
de oder im Sekretariat (Belfortstr. 20, Vorderhaus 1. OG).

Sonntag, 28. April, 6 Uhr
Vogelkundlicher Morgenspaziergang mit FrĂŒhstĂŒck
Rotkehlchen oder Zaunkönig, Amsel oder Singdrossel, Blau- oder
Kohlmeise? Bei unserem Morgenspaziergang am Sonntag, 28. April,
ab 6 Uhr lauschen wir dem Vogelkonzert zum Tagesanbruch und
lernen mit dem NaturpÀdagogen Matthias Wörne einzelne Vogelarten
herauszuhören und zu bestimmen. Anschließend stĂ€rken wir uns bei
einem vollwertigen FrĂŒhstĂŒck im Waldhaus. In Kooperation mit der
Naturschule Freiburg. Teilnahmebeitrag: 20 Euro. Treffpunkt: vor
dem Waldhaus. Bitte Fernglas mitbringen. Anmeldeschluss: 17. April.

Sonntag, 28. April, 13 bis 15.30 Uhr
Sonntagsspaziergang: Farbtupfer im FrĂŒhlingswald
Bei einer gefĂŒhrten Wanderung durch den frĂŒhlingshaften Stadtwald
stellt Yvonne Bisch, Realschullehrerin und DiplompÀdagogin,
ausgewĂ€hlte FrĂŒhblĂŒher vor. TeilnahmegebĂŒhr: 3 Euro, ohne
Anmeldung.

Sonntag, 28. April, 14 bis 18 Uhr
Sonntagswerkstatt: Grundausbildung am Messer –
Holzschnitzen fĂŒr Erwachsene und Kinder
Messer ĂŒben auf Kinder eine große Anziehungskraft aus. Im Kurs am
Sonntag, 28. April, können Kinder und Erwachsene gemeinsam den
handwerklichen Gebrauch von Taschen- und Schnitzmessern von
Grund auf lernen. Manchmal braucht man nur einen Ast und ein
Messer, um mit wenigen Handgriffen einen Wanderstock, einen
Knopf fĂŒr die Lieblingsjacke oder eine ganz individuelle Spielfigur zu
fertigen. Das Kennenlernen verschiedener Holzarten, Werkzeuge
und Techniken fördert die Motorik, Fantasie, Ausdauer, Zufriedenheit
– und damit das Selbstbewusstsein. Außerdem stĂ€rkt die Freude am
handwerklichen Schaffen mit anderen auch den Gemeinschaftssinn
und vermittelt Spaß durch geteilte Erfahrung. Teilnahmebeitrag inkl.
Material: 20 Euro, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines
Erwachsenen 10 Euro. Anmeldung erforderlich.

Sonntag, 5. Mai, ganztÀgig
2. Freiburger Waldtag
Nach dem großen Erfolg im Mai 2010 veranstaltet das Waldhaus in
Kooperation mit dem Forstamt am Sonntag, 5. Mai, den zweiten
Freiburger Waldtag. Rund ums Waldhaus gibt es interessante
Einblicke in den Stadtwald sowie in die Arbeit der Forstwirte und
Förster. Entlang eines 2,5 km langen Waldparcours warten jede
Menge Mitmachaktionen rund um die Themen Waldnatur,
nachhaltige Forstwirtschaft, Holz und Jagd, zu denen alle
Interessierten und ganz besonders Familien mit Kindern herzlich
eingeladen sind. Im Wald gibt es Köstlichkeiten aus dem
Lehmbackofen, und das Waldhaus-Café bewirtet alle mit regionalen
und saisonalen SpezialitÀten. Eintritt frei.

Das Waldhaus mit Ausstellungsraum und Shop ist dienstags bis
freitags von 10 bis 17 Uhr, das Waldhaus-Café sonntags von 14 bis
17 Uhr geöffnet. NÀhere Informationen zu den VortrÀgen, Angeboten
und dem Familienprogramm gibt es unter Tel. 0761/8964 7710 oder
auf der Homepage www.waldhaus-freiburg.de.
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MondscheinfĂŒhrung auf dem Mundenhof
am Mittwoch, 27. MĂ€rz / Treffpunkt um 19.30 Uhr am Steinaffen

„Dunkel warÂŽs, der Mond schien helle / auf des Äffchens schönste Stelle.“ So (oder so Ă€hnlich) wird es wieder am Mittwoch, 27. MĂ€rz, sein, wenn die erste MondscheinfĂŒhrung des Jahres auf dem Mundenhof ansteht. Von 19.30 Uhr an erleben Besucherinnen und Besucher mit Manfred Fruhmann, dem Leiter des Tiergeheges, die Tiere des Mundenhofes im Mondlicht. Nachdem sie dem BĂ€ren in seiner Höhle eine gute Nacht gewĂŒnscht haben, können sie verschiedene Tiere dabei beobachten, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten. ErdmĂ€nnchen, Affe, Kamel und Rind werden langsam ruhiger und suchen sich ein Nachtlager, der Uhu dagegen kommt in Form, sein Jagdfieber erwacht.

Treffpunkt fĂŒr dieses außergewöhnliche zweistĂŒndige Erlebnis ist um 19.30 Uhr am Steinaffen. FĂŒr Erwachsene kostet die FĂŒhrung 5 Euro, fĂŒr Kinder ist sie frei. FĂŒr alle endet sie beim Parkplatz.
 
 

 
Gartenkurse "Profi werden im Garten"
MOOSWALD. Die Gartenbauschule der Ökostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 b bietet fĂŒr interessierte HobbygĂ€rtner wieder einen Jahreskurs an. An 11 Nachmittagen vermittelt der LandschaftsgĂ€rtnermeister Fritz Thier praktisches Know How rund um das naturnahe GĂ€rtnern, wie Bodenpflege, Aussaat, GemĂŒse- und Staudenbeete bepflanzen, Obstgehölze schneiden u.v.m. Der Kurs startet am Dienstag, 16. April 2013 um 17:30 Uhr im Biogarten. Neu ist der Aufbaukurs mit dem Schwerpunkt Gartengestaltung, der am 17.April um 17:30 Uhr beginnt. FĂŒr die Kurse ist eine Anmeldung erforderlich.

NĂ€here Informationen und Anmeldung: Ökostation, Tel: 892333 oder www.oekostation.de
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NABU und NLWKN: Wiesenvögel auf dem absteigenden Ast
Die Bekassine ist der Vogel des Jahres 2013 Foto: NABU / W. Rolfes
 
NABU und NLWKN: Wiesenvögel auf dem absteigenden Ast
Alarmierender BestandsrĂŒckgang erfordert konsequente Schutzmaßnahmen

Berlin/Hannover – Die Bekassine, Vogel des Jahres 2013, ist bundesweit vom Aussterben bedroht. Wie alle Wiesenvogelarten verzeichnet sie seit Jahren alarmierende Bestandsverluste, da ihr Lebensraum, das GrĂŒnland und die Moore, dramatisch zurĂŒckgeht.

Über die GefĂ€hrdung von Wiesenvögeln und mögliche Schutzmaßnahmen berieten am Wochenende mehr als einhundert Experten aus NaturschutzverbĂ€nden sowie des behördlichen und wissenschaftlichen Naturschutzes in Niedersachsen. „Nur wenn Naturschutz und Landwirtschaftspolitik in Deutschland besser Hand in Hand gehen, können wir die Bekassine und andere Wiesenvögel retten. Hierzu mĂŒssen wir Landes- und EU-Mittel noch gezielter einsetzen“, forderte NABU-VizeprĂ€sident Helmut Opitz beim Artenschutzsymposium des NABU und der Staatlichen Vogelschutzwarte im NiedersĂ€chsischen Landesbetrieb fĂŒr Wasserwirtschaft, KĂŒsten- und Naturschutz (NLWKN).

Einen der HauptgrĂŒnde fĂŒr die BestandsrĂŒckgĂ€nge der Wiesenvögel sehen die NaturschĂŒtzer in der jahrzehntelangen EntwĂ€sserung von Mooren fĂŒr den Torfabbau und ihre Umwandlung in landwirtschaftliche FlĂ€chen. Auch der explosionsartig angestiegene Maisanbau fĂŒr die Biomasse-Produktion habe zu einem massiven RĂŒckgang der WiesenbrĂŒter gefĂŒhrt. FeuchtgrĂŒnland wurde auf ehemaligen Moorstandorten großflĂ€chig in Acker umgewandelt und damit als Lebensraum zerstört. Auf den verbliebenen GrĂŒnlandflĂ€chen ist die Bewirtschaftung deutlich intensiver als frĂŒher, vor allem die starke EntwĂ€sserung und DĂŒngung fĂŒhren dazu, dass sich die FlĂ€chen fĂŒr Wiesenvögel nicht mehr zum BrĂŒten und Rasten eignen. Auch fĂŒr den Klimaschutz ist die massive Bewirtschaftung von Moorböden schĂ€dlich, da hierdurch große Mengen CO2 freigesetzt werden.

FĂŒr die Bekassine hat vor allem das Land Niedersachsen große Bedeutung. Im Land der Moore und Feuchtwiesen brĂŒten insgesamt 28 Prozent des deutschen Bestandes. Die Staatliche Vogelschutzwarte in Niedersachsen ermittelte den landesweiten Bestand zuletzt auf 1.900 Reviere. Dennoch verliert die Bekassine hier im deutschlandweiten Vergleich besonders viel Lebensraum: 16.700 Quadratkilometer, die die Bekassine 1980 noch besiedelte, sind heute verwaist. „Der Bestand der Bekassine in Niedersachsen ist seit 1976 um mehr als 70 Prozent zurĂŒckgegangen. Diesen AbwĂ€rtstrend mĂŒssen wir stoppen, denn wir haben eine besondere Verantwortung fĂŒr diese Art“, sagte Dr. Markus Nipkow, Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte.

WĂ€hrend des Symposiums wurden daher auch Maßnahmen diskutiert, die die neue Landesregierung ergreifen könnte, um die Bekassine wirkungsvoller zu schĂŒtzen. So könnten Agrarumweltmaßnahmen kĂŒnftig noch gezielter fĂŒr Maßnahmen in Schwerpunktgebieten des Wiesenvogelschutzes eingesetzt werden. Auch fehle es an zusĂ€tzlichen Mitteln und an Möglichkeiten, diese flexibel und erfolgsabhĂ€ngig einzusetzen. Hiervon wĂŒrden Landwirtschaft und Naturschutz gleichermaßen profitieren, so die Experten.

Dass erfolgreiche Schutzmaßnahmen möglich sind, zeigen Naturschutzprojekte am DĂŒmmer und in der Diepholzer Moorniederung. Hier haben NaturschĂŒtzer durch eine enge Zusammenarbeit mit Landwirten FlĂ€chen im GrĂŒnland und im Moor renaturiert und so wertvolle Brut- und RastflĂ€chen fĂŒr Wiesenvögel geschaffen. „Erfolgreiche Schutzprojekte wie in Niedersachsen zeigen es: Wenn Naturschutz und Landwirtschaft abgestimmt handeln, gibt es eine Chance, dass die Bekassine und andere Wiesenvogelarten bei uns ĂŒberleben“, so NABU-VizeprĂ€sident Helmut Opitz.
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323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 
369 370 371 372 373 


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