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Sonntag, 4. Juni 2023
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Verschiedenes

 
900 blĂŒhende Baumbeete: 199 Baumscheiben sind noch frei
Abschlussfest am 16. Juli, 16 Uhr in der Ökostation Freiburg, Falkenbergstr. 21 B

OberbĂŒrgermeister Martin Horn hat zum Auftakt des JubilĂ€umsprojektes „900 Jahre Freiburg - 900 blĂŒhende Baumbeete“ im September 2019, gemeinsam mit dem Ersten BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach, in der Gartenstraße Setzlinge gepflanzt, die die triste GrĂŒnflĂ€che um die StraßenbĂ€ume inzwischen zum BlĂŒhen gebracht haben.

Am Freitag, 16. Juli, findet nun im Garten der Ökostation das Abschlussfest des JubilĂ€umsprojektes statt. Dazu laden die beteiligten Kooperationspartner - die Freiburger BĂŒrgerstiftung, die Ökostation und das Team von „Freiburg packt an“ des Garten- und Tiefbauamtes – alle interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ganz herzlich ein!

Stellvertretend fĂŒr fast 700 angemeldete Baumpat_innen werden einige besonders aktive Menschen von BĂŒrgermeister Martin Haag fĂŒr ihr bĂŒrgerschaftliches Engagement rund um die StraßenbĂ€ume geehrt. Die Stadt Freiburg bedankt sich außerdem bei der Initiatorin des Projekts, der Freiburger BĂŒrgerstiftung, und bei der Ökostation Freiburg fĂŒr die fachliche und praktische DurchfĂŒhrung, die die Stadt mit einer artenreichen und insektenfreundlichen Bepflanzung aufblĂŒhen lĂ€sst. Inzwischen haben Hunderte, von der badenova gespendete SamentĂŒtchen, die Artenvielfalt erheblich erhöht. Gerade in der Pandemiezeit, entwickelte sich die Aktion vorbildlich durch das Engagement vieler BĂŒrgerinnen und BĂŒrger vor der eigenen HaustĂŒr.

Aus 400 angemeldeten Baumscheiben 2019 wurden bis Juli 2021 ĂŒber 700 blĂŒhende Beete, die mit einem Schild gekennzeichnet werden. Die Zahl 900 kann immer noch erreicht werden. Einige neue Aktive konnten bei zwei InfostĂ€nden auf Freiburger MĂ€rkten im Mai fĂŒr das GrĂŒn um die BĂ€ume begeistert werden. Im Rahmen des Programms „Freiburg blĂŒht auf“, das auch nach Abschluss des JubilĂ€umsprojekts fortgefĂŒhrt wird, werden hoffentlich weitere folgen.

Weitere Infos zu den Baumpatenschaften erhalten Sie in beiliegendem Flyer oder auch beim Garten- und Tiefbauamt, „Freiburg packt an“, bei Monika Borodko-Schmidt, telefonisch erreichbar unter 0761 / 201-4712oder unter der E-Mail fpa@stadt.freiburg.de.

Weitere Infos zum StadtjubilÀum:
Der JubilÀumscontainer auf dem Platz der Alten Synagoge Montag bis Samstag von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Dort erfÀhrt man alle Details zu den Veranstaltungen und kann auch wieder die Merchandising Produkte erwerben.

www.2020.freiburg.de.
facebook.com/2020.freiburg
instagram.com/2020_freiburg
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Sanieren und KlimaschĂŒtzen wird attraktiver
Bund macht Förderung fĂŒr energieeffiziente GebĂ€ude einfacher
Hohe ZuschĂŒsse und qualifizierte Energieberatungen

Zum 1. Juli hat der Bund mit der Bundesförderung fĂŒr effiziente GebĂ€ude die energetische GebĂ€udesanierung neu aufgesetzt. Dabei wird der Prozess der Antragstellung deutlich vereinfacht. Zudem gibt es ab sofort höhere ZuschĂŒsse. Mittlerweile sind die Angebote alle „unter einem Dach“ und aufeinander angepasst. Alle Angebote im GebĂ€udebereich stehen als Kredit oder Zuschuss zur VerfĂŒgung.

Das Freiburger Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ bezieht sich weiterhin in vollem Umfang auf die Bundesförderung und kann mit ihr kumuliert werden. Es bezuschusst die DĂ€mmung der GebĂ€udehĂŒlle, die Umstellung auf eine erneuerbare Heizung und die Stromerzeugung mit einer Photovoltaikanlage. Wer die stĂ€dtische und die Bundesförderung kombiniert, kann je nach SanierungsgĂŒte bis zu 60 Prozent Förderquote erzielen; nur 40 Prozent der Sanierungskosten mĂŒssen dann noch selbst finanziert werden. Es lohnt also, das eigene GebĂ€ude einer qualifizierten Energieberatung zu unterziehen und einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen zu lassen.

Alle Freiburgerinnen und Freiburger können im Rahmen des Förderprogramms „Klimafreundlich Wohnen“ eine kostenlose Energieberatung in Anspruch nehmen und danach ĂŒber die kostenlose Fördermittelberatungs-Hotline der Energieagentur Regio Freiburg unter Tel. 0761/79177-17 Informationen einholen.

Das Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ steht mit allen Antragsunterlagen auf www.freiburg.de/foerderprogramm-klimafreundlich-wohnen. Es kann online ausgefĂŒllt werden.
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Frelo: Jetzt auch in Merzhausen
Frelo in Merzhausen / Foto: VAG
 
Frelo: Jetzt auch in Merzhausen
Seit Anfang Juli gibt es das Fahrradverleihsystem Frelo auch in Merzhausen. Die Station an der Dorfstraße beim Forum Merzhausen soll das bestehende MobilitĂ€tsangebot nachhaltig ergĂ€nzen und auch einen Anschluss an die Stadtbahn der Freiburger Verkehres AG (VAG) mittels Frelo ermöglichen. Deshalb wird gleichzeitig mit der Probestation in Merzhausen eine weitere Probestation am Paula-Modersohn-Platz in unmittelbarer NĂ€he zur gleichnamigen Stadtbahnhaltestelle eingerichtet. Beide Ausleihpunkte haben Platz fĂŒr jeweils fĂŒnf RĂ€der.

„Die Gemeinde Merzhausen freut sich, in den Testbetrieb gehen zu können und hofft auf eine gute Nachfrage, die dann eine dauerhafte Einrichtung rechtfertigen wĂŒrde. Dazu passt auch der Beginn der Aktion Stadtradeln am 8. Juli 2021,“ sagt Merzhausens BĂŒrgermeister Dr. Christian Ante. „Nach drei Monaten werden wir einen Strich ziehen und ĂŒberprĂŒfen, ob die LeihrĂ€der so angenommen worden sind, wie wir uns das erhoffen.“ Wenn dies der Fall ist, wird aus der provisorischen eine regulĂ€re Station werden.

Das neue Angebot der Frelos steht in einer Reihe von Maßnahmen, die die Gemeinde Merzhausen in den vergangenen Jahren umgesetzt hat mit dem Ziel der Senkung des CO2-Ausstoßes, der Verbesserung der Umwelt und damit ganz generell als Beitrag zur Gesundheitsförderung: Vor gut einem Jahr wurde eine öffentliche E-LadesĂ€ule eingerichtet, weitere SĂ€ulen sind derzeit im GesprĂ€ch. Außerdem gibt es das Angebot eines BĂŒrgerbusses. Mehrere Car-Sharing-Angebote sind ĂŒber das Gemeindegebiet verteilt. Zudem finanziert die Gemeinde mit rund 30.000 Euro eine Taktverdichtung auf der SBG Linie 7208 und den Nachtbus.

VAG Vorstand Oliver Benz empfindet das neue Angebot als perfekte ErgĂ€nzung fĂŒr das bestehende Frelo-Netz: “MobilitĂ€t macht nicht an Gemeindegrenzen halt. Und das gilt in besonderem Maße dann, wenn die beiden Gemeinden nahezu nahtlos ineinander ĂŒbergehen.“ Und sein Vorstandkollege Stephan Bartosch ist sich sicher: „Alles spricht dafĂŒr, dass Frelo auch in Merzhausen ein großer Erfolg werden wird. Zumal es mit jeder neuen Station immer noch ein StĂŒckchen attraktiver wird.“

Die neue Station ist in den Apps VAG mobil, Fahrplan+ sowie nextbike und auf der Webseite von VAG und nextbike sichtbar.

zum Bild oben:
von links: VAG Vorstand Oliver Benz, BĂŒrgermeister Dr. Christian Ante (Merzhausen), Hauptamtsleiterin Verena Haas, VAG Vorstand Stephan Bartosch.
Quelle: VAG
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Frelo-Freifahrt fĂŒr Stadtradeln nutzen!
Im Rahmen von „Stadtradeln“ kann man am Samstag, den 10. Juli, die Frelos in Freiburg von Null Uhr bis Mitternacht kostenlos nutzen. Man benötigt dazu keinen Gutschein-Code, die Fahrten werden einfach nicht berechnet. Einzige Voraussetzung: Nutzerinnen und Nutzer mĂŒssen sich kostenlos in der VAGmobil App bei Frelo registrieren.

Wie bei jeder Fahrt mit einem privaten Fahrrad können auch mit dem Frelo zurĂŒckgelegte Kilometer fĂŒr das Stadtradeln gesammelt werden.

Möglich auch, dass durch die Aktion der neue Rekordmonat direkt noch einmal ĂŒbertroffen wird: Im vergangenen Juni wurden rund 40.700 Fahrten mit Frelos unternommen, so viele wie niemals zuvor!
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Freiburg ist Pilot-Kommune: 225.000 Euro Förderung vom Land
Neuer KlimamobilitĂ€tsplan soll Grundlagen fĂŒr mehr Klimaschutz im Verkehr liefern

Ausbau von Radwegen und Stadtbahnen, Auto-freie Zonen, City-Maut oder mehr Sharing Angebote: Was bringt‘s? Um herauszufinden, welche Maßnahmen wieviel CO2 einsparen, erhĂ€lt Freiburg eine finanzielle Förderung ĂŒber 225.000 Euro vom Land. Die Stadt ist eine von fĂŒnf Pilot-Kommunen und hat damit die Aufgabe einen KlimamobilitĂ€tsplan zu erarbeiten. Solche PlĂ€ne sind ein neues Instrument im Klimaschutzgesetz des Landes Baden-WĂŒrttemberg, das der Landtag im Oktober 2020 eschlossen hat.

Mit dem Plan soll klar werden, wie man die CO2-Emissionen möglichst schnell reduzieren kann. ZunÀchst geht es um die Zeit bis 2030. Die Planer und Planerinnen berechnen dabei verschiedene Verkehrsmodelle.

Sie gehen der Frage nach, was in Zukunft möglich sein kann und berechnen dann, welche Verkehrsmodelle den grĂ¶ĂŸten Nutzen bringen. Maßnahmen, die besonders wirksam sind, bekommen anschließend höhere FördersĂ€tze vom Land - den sogenannten „Klimabonus“. Am Schluss steht in dem Plan, welche Schritte die Stadt bis 2030 umsetzten will.

Möglich sind dabei Maßnahmen zur Förderung des Umweltverbunds. Neben dem Ausbau von Stadtbahn, E-Ladeinfrastruktur und dem Bau von Rad-Vorrang-Routen und Radschnellwegen sind beispielsweise auch verbesserte Sharing-Angebote denkbar. Es gibt jedoch auch restriktive Maßnahmen, um den Auto-Verkehr zu reduzieren. Beispiele hier sind stadtweites Tempo 30, die verstĂ€rkte Parkraumbewirtschaftung und umweltfreundliche MobilitĂ€tskonzepte bei neuen Wohnbauprojekten. Die Planer und Planerinnen untersuchen auch visionĂ€re VorschlĂ€ge wie City Maut oder „Zero-Emission-Zones“. Das sind Bereiche in der Stadt, in die nur Fahrzeuge fahren dĂŒrfen, die keine Emissionen ausstoßen.

Die ersten Schritte werden nach der Sommerpause starten. Begleitend wird es eine Öffentlichkeitsbeteiligung geben. Ende 2022 soll der Gemeinderat dann ĂŒber den Plan entscheiden.

Bis 2050 will Freiburg klimaneutral sein. Insgesamt lagen die Freiburger CO2-Emissionen pro Kopf im Jahr 2018 37 Prozent niedriger als 1992. Beim Verkehr haben sich die CO2-Emissionen aber noch nicht so stark reduziert wie in anderen Bereichen. Das hat zur Folge, dass der Anteil des Verkehrs an den Emissionen in Freiburg in den letzten Jahren von rund 20 Prozent im Jahr 2000 auf 28 Prozent im Jahr 2018 gestiegen ist. Deshalb rĂŒckt die Stadt den Verkehr nun deutlich mehr in den Fokus.

BĂŒrgermeister Martin Haag betont, dass die Stadt mit dem KlimamobilitĂ€tsplan in der Lage ist, innovative Konzepte zu erarbeiten und danach von hohen Fördermitteln zu profitieren. „Damit werden viele klimafreundliche Infrastruktur-Maßnahmen erst möglich. Das passt gut zum Ausbau der Stadtbahn und auch zu dem aktuell laufenden Investitionsprogramm beim Fuß- und Radverkehr, das bundesweit seines Gleichen sucht“.

Insgesamt kostet das Projekt 280.000 Euro. 20 Prozent der Kosten trÀgt die Stadtverwaltung selbst.
 
 

 
Freiburg: Maßnahmenpaket fĂŒr Sicherheit und AttraktivitĂ€t
Das seit Jahrzehnten grĂ¶ĂŸte Paket an Fuß- und Radwegmaßnahmen wird jetzt umgesetzt

Insgesamt 16 Millionen Euro werden in den nÀchsten zwei Jahren in Sicherheit und AttraktivitÀt investiert

OB Horn: „Mit der Rekordsumme von 16 Millionen Euro werden wir umfangreich und nachhaltig in den Fuß- und Radverkehr investieren. Es ist das grĂ¶ĂŸte Programm in diesem Bereich, das es jemals in Freiburg gegeben hat. Damit haben wir viele Möglichkeiten attraktiv, zukunftsorientiert und verkehrssicher in den Fuß- und Radverkehr in unserer Stadt zu investieren“

BM Haag: „Es ist ein Investitionsprogramm, das bundesweit seines Gleichen sucht. Wir profitieren hier auch von hohen Fördermitteln, die diese klimafreundliche Infrastruktur-Maßnahme möglich machen. Die Projekte steigern die AttraktivitĂ€t und Sicherheit des Fuß- und Radverkehrs in Freiburg spĂŒrbar und nachhaltig“

Das seit Jahrzehnten grĂ¶ĂŸte Paket an Fuß- und Radmaßnahmen wird jetzt umgesetzt. DafĂŒr werden insgesamt 16 Millionen Euro in den zwei Jahren in die Sicherheit und die AttraktivitĂ€t auf Freiburgs Straßen investiert. Zudem werden die Fördermöglichkeiten von Land und Bund ausgeschöpft.

OberbĂŒrgermeister Martin Horn betont: „Mit der Rekordsumme von 16 Millionen Euro werden wir umfangreich und nachhaltig in den Fuß- und Radverkehr investieren. Es ist das grĂ¶ĂŸte Programm in diesem Bereich, das es jemals in Freiburg gegeben hat. Damit haben wir viele Möglichkeiten attraktiv, zukunftsorientiert und verkehrssicher in den besten Fuß- und Radverkehr in unserer Stadt zu investieren“.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag: „Es ist ein Investitionsprogramm, das bundesweit seines Gleichen sucht. Wir profitieren hier auch von hohen Fördermitteln, die diese klimafreundliche Infrastruktur-Maßnahme möglich machen. Die Projekte steigern die AttraktivitĂ€t und Sicherheit des Fuß- und Radverkehrs in Freiburg spĂŒrbar und nachhaltig. So wird ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, den CO2-Ausstoß im Stadtverkehr zu senken. Und es ist weder das erste, noch das letzte Projekt, das wir in dem Bereich auf die Beine stellen. Auch fĂŒr 2023 und darĂŒber hinaus haben wir Projekte in der Pipeline, um unsere Stadt weiter in Richtung Verkehr der Zukunft umzubauen.“

Damit unterstreicht Freiburg weiterhin seinen Anspruch als Fahrradstadt: Nachdem bereits in den vergangen Jahren viel Geld in Radverkehrsmaßnahmen investiert worden ist, soll nun nochmal eine große Schippe darauf gelegt werden. Bis Ende 2022 sollen insgesamt ĂŒber 16 Millionen Euro in die Hand genommen werden, um durch den Aus- und Umbau von vielen Freiburger Straßen den Fuß- und Radverkehr in der Stadt weiter zu stĂ€rken. Es ist damit das grĂ¶ĂŸte Programm in diesem Bereich, das es jemals in Freiburg gegeben hat und eines der grĂ¶ĂŸten, welches aktuell in Deutschland von einer Stadt auf die Beine gestellt wird. Breitere und neue Radwege, sichere Kreuzungen, bessere Beleuchtung, RĂŒckbau von Auto-FlĂ€chen – so soll die so genannte Verkehrswende konkret werden.

Stadt und Gemeinderat setzen damit ein Zeichen fĂŒr eine nachhaltige Verkehrspolitik, denn klimafreundliche MobilitĂ€t ist einer der Schwerpunkte des stĂ€dtischen Haushalts. Trotz knapper Kassen wird hier im großen Stil zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden investiert. Dabei profitiert Freiburg auch von den aktuell guten Förderbedingungen von Bund und Land.

Inhaltlich wurde das Programm von den Expertinnen und Experten des Garten- und Tiefbauamtes (GuT) ausgearbeitet – dabei flossen auch Hinweise und VorschlĂ€ge von Freiburgerinnen und Freiburgern ein, sowie Impulse von Fridays for Future oder vom Fuß- und Radentscheid.

Mit vielen großen und kleinen Maßnahmen soll vor allem die Sicherheit fĂŒr Radfahrende und zu Fuß Gehende erhöht und der Komfort verbessert werden. Außerdem geht es darum, in dem mehr als 470 Kilometer langen Freiburger Radnetz LĂŒcken zu schließen und die KapazitĂ€t der Anlagen dem wachsenden Radverkehr entsprechend zu erhöhen. Über 20 Projekte im ganzen Stadtgebiet sollen in den kommenden 18 Monaten weitestgehend umgesetzt werden.

Ein paar Beispiele aus dem umfangreichen Programm:

- Auf dem Greifeneggring wird der Straßenraum neu verteilt. Radfahrer, die bisher an den Rand gedrĂ€ngt waren, bekommen deutlich mehr Platz auf Kosten der FlĂ€che fĂŒr Autos.

- Auf Höhe der Uniklinik wird auf der Vorrang-Route FR2 eine LĂŒcke geschlossen, das KlinikgelĂ€nde vom Radverkehr entlastet und eine wichtige Rad-Verbindung damit gestĂ€rkt.

- Die Vorrangroute FR3 vor dem Hauptfriedhof wird aufwĂ€ndig umgebaut und damit die FlĂ€chen fĂŒr FußgĂ€nger und Radfahrer breiter und sicherer. Auch die Barrierefreiheit wird verbessert.

- Auch in der Breisacher Straße wird dem Radverkehr mehr Raum gegeben. Hier wird eine Spur dem Autoverkehr genommen und ein breiter Radfahrstreifen angelegt.

- BĂŒrgerinnen und BĂŒrger können sich in Zukunft an das GuT wenden, wenn Wurzeln die Radwege heben. Das Amt kĂŒmmert sich dann darum, dass die Fahrbahn wieder eben wird und der Baum am Leben bleibt.

Weitere Maßnahmen und mehr Infos, die laufend aktualisiert werden, finden sich auf einer stĂ€dtischen Homepage ...
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Mehr Schritte Richtung MehrwegbehÀlter zum Mitnehmen notwendig
vzbv-Vorstand Klaus MĂŒller zum EU-Verbot von Einwegkunststoffprodukten

Klaus MĂŒller, vzbv-Vorstand, kommentiert die Umsetzung der EU-Richtlinie aus dem Jahr 2019 zum Verbot von Einwegkunststoffprodukten:

„Mit den Verboten einzelner Einwegkunststoffprodukte geht die Bundesregierung einen wichtigen Schritt Richtung nachhaltige Konsumgesellschaft. Weniger Kunststoff landet in der Umwelt und das ist gut so. Die Maßnahmen stoßen auf breite Zustimmung bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Doch die Bundesregierung hat die Chance verpasst diesen RĂŒckenwind zu nutzen, um schneller mehr MehrwegbehĂ€lter gegen Einweg-to-go-Produkte durchzusetzen. Das ist Ă€rgerlich.

Die Verbote lenken nur begrenzt, wĂ€hrend der Berg an VerpackungsmĂŒll weiterwĂ€chst, wie eine aktuelle Anbieterbefragung der Verbraucherzentralen zeigt. Gefragt nach der Umsetzung des Verbotes von Wegwerfprodukten, weichen in 10 von 13 FĂ€llen die Anbieter auf Verpackungsmaterialien aus, die auch die Umwelt belasten und sogar gesundheitliche Risiken fĂŒr Verbraucher mit sich bringen können. Von den 26 befragten Anbietern stellen nur zwei in ihren Filialen neben Trinkbechern auch andere MehrwegbehĂ€ltnisse bereit. Da geht noch mehr.

Nur ein Systemwechsel weg von Einweg- hin zu Mehrwegverpackungen lĂ€sst die VerpackungsmĂŒllberge von derzeit 19 Millionen Tonnen jĂ€hrlich schrumpfen. Das muss ein erklĂ€rtes Ziel der nĂ€chsten Bundesregierung sein, denn Verbraucher wollen weniger VerpackungsmĂŒll beim Einkaufen und beim unterwegs Konsumieren erzeugen.“
 
 

 
Starkes Signal fĂŒr gesĂŒndere und nachhaltigere ErnĂ€hrung
Statement von vzbv-Vorstand Klaus MĂŒller zu den Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft

Die von der Bundesregierung eingesetzte Zukunftskommission Landwirtschaft hat ihre Empfehlungen fĂŒr ein nachhaltiges Landwirtschafts- und ErnĂ€hrungssystem vorgestellt. Klaus MĂŒller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), kommentiert:

„Die Ergebnisse der Zukunftskommission Landwirtschaft sind ein starkes Signal an die Politik. Erstmals haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auf wirksame Instrumente fĂŒr ein nachhaltiges und gesundes ErnĂ€hrungssystem geeinigt. Die Einigung erfolgte einstimmig. Das ist ein Meilenstein.

Die nĂ€chste Bundesregierung muss die Empfehlungen mit hoher PrioritĂ€t umsetzen und dabei nicht nur die Landwirtschaft im Blick haben, sondern auch Verbraucherinnen und Verbraucher ĂŒberzeugen. Eine zukunftsfĂ€hige Landwirtschaft wird es nur mit ihrer Akzeptanz und UnterstĂŒtzung geben.

Ein Teil der Lebensmittel wird durch höhere Anforderungen an Tierwohl und Nachhaltigkeit teurer werden. Aber das ist eine gute Investition. Ein „Weiter So“ kostet uns Milliarden und fĂŒhrt zu irreparablen SchĂ€den fĂŒr Umwelt, Klima und Gesundheit.

Wichtig ist, dass alle Verbraucher die Chance haben mĂŒssen, eine gesunde und nachhaltige ErnĂ€hrung zu bezahlen. Die nĂ€chste Bundesregierung muss deshalb mögliche Preissteigerungen finanziell und sozialpolitisch abfedern, gemeinsam mit den BundeslĂ€ndern eine kostenlose und gesunde Schul- und Kitaverpflegung sicherstellen sowie die Mehrwertsteuer fĂŒr Obst und GemĂŒse absenken.

Damit höhere Nachhaltigkeitsanforderungen und höhere Preise nachvollziehbar sind, muss sich die Bundesregierung - wie von der ZKL empfohlen – dringend fĂŒr die verbindliche Kennzeichnung von Tierwohl, Herkunft und Nachhaltigkeit ebenso wie fĂŒr einen verbindlichen Nutri-Score auf EU-Ebene einsetzen.“
 
 



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