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Verschiedenes

 
TERMINE Mai 2013 beim Samstags-Forum Regio Freiburg
Samstags-Forum Regio Freiburg - VortrĂ€ge und FĂŒhrung anlĂ€ĂŸlich der bundesweiten Woche der Sonne 2013

4. Mai, 10.30 Uhr, UniversitÀt Freiburg i.Br., Stadtmitte, Platz der UniversitÀt, Hörsaal 1015 im KollegiengebÀude I

"10 Jahre Energie-3Regio: Vereine und BĂŒrgerschaft aktiv. Vorbild-Projekte und was ist jetzt nötig in der Region?"
Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V.;

"Auf dem Weg zur 100-Prozent-Erneuerbare Energien-Region mit Energieeinsparung und erneuerbaren Energien. Ergebnisse der
neuen Studie der Energieagentur Regio Freiburg fĂŒr FWTM",
Dipl.-Ing. Christian Neumann, Bereichsleiter Technik Energieagentur Regio Freiburg

12:50 Uhr, FĂŒhrung zur neuen 2500-kW-Solarstrom-Großanlage und weiteren Anlagen auf der ehemaligen MĂŒlldeponie Eichelbuck im Mooswald.
Dieter Bootz, ASF Abfallwirtschaft Freiburg.

Der Eintritt ist frei, zur FĂŒhrung ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder T. 0761-2168730.
Schirmherrin ist UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, Freiburg.
Veranstalter sind ECOtrinova e.V. und u-asta Umweltreferat mit KlimabĂŒndnis Freiburg, Agenda 21-BĂŒro Freiburg, Energieagentur Regio Freiburg und Weiteren.
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Gartensonntag in der Ökostation
MOOSWALD. Am 21.4. von 14 bis 17 Uhr lĂ€dt die Ökostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 b zu einem Gartensonntag ein. Fachleute informieren rund um das GĂ€rtnern im FrĂŒhjahr. Die GĂ€rtnerin Sabine Prinz stellt Beispiele fĂŒr eine naturnahe Terrassen- und Balkonbepflanzung vor und informiert ĂŒber die geeigneten GefĂ€ĂŸe und Substrate. Die urbanen GĂ€rtner Eva und Roland KĂ€lble von Beet2go geben Tipps zum GemĂŒse- und KrĂ€uteranbau in SĂ€cken und Kisten und zur Bienenhaltung in der Stadt. NaturgĂ€rtnermeister Fritz Thier von der Ökostation erlĂ€utert bei einem Gartenrundgang, wie man mit schwierigen Gartensituationen zurechtkommt und den Garten mit Wildstauden gestalten kann. Es wird eine Kompostberatung geboten. KrĂ€uterpflanzen können gegen Spende erworben werden. Das CafĂ© Ökostation hat geöffnet. Der Eintritt ist frei.
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EuropĂ€ischer Bison kehrt zurĂŒck
© Elena Smirnova / WWF-Russia
 
EuropĂ€ischer Bison kehrt zurĂŒck
WWF begrĂŒĂŸt Wiederansiedlung des Wisents in Deutschland

Berlin - Am Donnerstag wird im Rothaargebirge eine Wisent-Herde in die freie Wildbahn entlassen. AnlÀsslich der Wideransiedlung der seit mehreren Jahrhunderten in Deutschland ausgestorbenen Wildrinder im Rahmen durch Wisent-Wildnis-Wittgenstein e.V. und Taurus Naturentwicklung e.V. erklÀrt Diana Pretzell, Leiterin Naturschutz in Deutschland beim WWF:

„Der WWF freut sich ĂŒber die RĂŒckkehr des Wisents nach Deutschland. Damit erhalten wir ein StĂŒck biologische Vielfalt zurĂŒck. Wir gratulieren Wissen-Wildnis-Wittgenstein und Taurus Naturentwicklung zu diesem Meilenstein.

Zurzeit prĂŒft der WWF in Kooperation mit Spezialisten der Weltnaturschutzunion IUCN und der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin, wo und in welchem Umfang Wisente in Deutschland dauerhaft und langfristig wieder angesiedelt werden könnten. Die seltenen Wildrinder benötigen große Waldgebiete sowie relativ unzerschnittene Regionen. Wir erwarten, dass sich nur eine kleine Anzahl von Wald-Gebieten als Wisent-Lebensraum eignet. Konkrete Ergebnisse werden im Herbst vorliegen.

Nach Abschluss der Studie wird der WWF die empfohlenen Gebiete auf die Machbarkeit eines konkreten Wisent-Projekts, wie dem im Rothaargebirge, prĂŒfen und baldmöglichst verschiedene Wiederansiedlungen anstreben. Die gewonnenen Erkenntnisse aus unserer Studie wie auch die Praxiserfahrungen aus dem Rothaargebirge werden dazu eine wichtige Grundlage darstellen.

Perspektivisch werden einige Jahrzehnte notwendig sein, um Wisente in verschiedenen Gebieten anzusiedeln. Eine Vernetzung mit den osteuropĂ€ischen Vorkommen, vor allem mit Polen, ist dabei zum genetischen Austausch entscheidend, um Inzucht langfristig zu vermeiden. Dazu werden wir große Wildwander-Korridore einrichten mĂŒssen, die auch dem Erhalt weiterer Arten dienen werden. Die großflĂ€chige und dauerhafte RĂŒckkehr der Großfauna, wie Wisent, Elch, Wolf und Luchs ist eine der grĂ¶ĂŸten Herausforderungen fĂŒr den Naturschutz in Deutschland.“
 
 

 
Mundenhof: Im Zeichen der Biene: Kunstprojekt fĂŒr Jugendliche
Von Dienstag, 21., bis Samstag, 25. Mai 2013

Am Sonntag, 2. Juni, wird sich das Bienenhaus auf dem Mundenhof der Öffentlichkeit in neuem Gewand prĂ€sentieren: mit frischen Farben, frischen Exponaten und frischen Tafeln. FĂŒr dieses neue Gewand dĂŒrfen Jugendliche ab 11 Jahre sorgen, denn in den Pfingstferien will die Malerin und BĂŒhnenbildnerin Hilde Bauer mit ihnen im KonTiKi ein Kunstprojekt zum Thema „Bienen“ abhalten. Die Ergebnisse dĂŒrfen das Bienenhaus vor Ort dauerhaft bereichern. Gewerkelt wird von Dienstag, 21., bis Samstag, 25. Mai, jeweils von 9.30 bis 13 Uhr, in Arbeitspausen werden Tiere besucht. Die Teilnahme kostet 65 Euro. Interessenten können sich ab sofort in der Mundenhof-Verwaltung (Tel. 0761/201-6580) anmelden.
 
 

	 Wilder. Schöner. Deutschland.
Naturschutz fĂ€ngt vor der HaustĂŒr an / © WWF
 
Wilder. Schöner. Deutschland.
WWF fördert „Naturschutz vor Ort“

Berlin - Die Naturschutzorganisation WWF Deutschland hat in ihrem JubilĂ€umsjahr einen bundesweiten Wettbewerb fĂŒr fĂŒnfzig Naturschutzprojekte „vor der eigenen HaustĂŒr“ ausgelobt. Der Bau von Krötentunneln, bienenfreundliche SchulgĂ€rten oder die Aktivierung eines Naturschutz-Flashmops - der Vielfalt an Ideen will der WWF bewusst keine Grenzen setzen. Ziel ist es, in ganz Deutschland lokale Projekte zu starten und zu unterstĂŒtzen. „Wir wollen viele kleine Projekte fördern, die zusammen Großes bewirken können- und hoffentlich viele Nachahmer finden“, sagt Diana Pretzell, Leiterin Naturschutz Deutschland beim WWF.

Im Rahmen des WWF-Wettbewerbs „Wildes Deutschland“ sind BĂŒrgerinitiativen, Naturschutz- oder Landwirtschaftsgruppen, Vereine, Schulen oder KindergĂ€rten aufgerufen, ihre Projekte beim WWF einzureichen. Mit bis zu 5.000,- Euro werden Maßnahmen zum Schutz von GewĂ€ssern, WĂ€ldern und KĂŒsten oder Aktionen zum Erhalt der Natur in der Stadt gefördert. Über die Vergabe der Gelder entscheidet ein Expertengremium. Bewertet werden der naturschutzfachliche Wert, der Innovationsgrad sowie die umweltbildende und öffentliche Wirksamkeit. Personalkosten werden nicht gefördert. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2013.

Seit 50 Jahren ist der WWF auch in Deutschland aktiv. Ziel ist es, die Zerstörung der Natur und Umwelt zu stoppen, Artenvielfalt zu bewahren, LebensrĂ€ume zu schĂŒtzen und eine Zukunft zu gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang miteinander leben. Naturschutz fĂ€ngt vor der HaustĂŒr an – daher fördert der WWF 50 lokale Projekte in Deutschland.
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Mehr als 60 Kilometer SchutzzĂ€une fĂŒr Amphibien
Krötenwarnschild / Foto: NABU / H. May
 
Mehr als 60 Kilometer SchutzzĂ€une fĂŒr Amphibien
NABU-Zahl des Monats: Ehrenamtliches Engagement bildet RĂŒckgrat fĂŒr den Artenschutz

Berlin – Die ehrenamtlichen NaturschĂŒtzer im NABU haben aktuell 139 AmphibienzĂ€une mit einer GesamtlĂ€nge von insgesamt mehr als 60 Kilometern errichtet, um Fröschen, Kröten und Molchen in diesem Jahr die sichere Wanderung zu ihren LaichgewĂ€ssern zu ermöglichen. Zur Wanderungszeit im FrĂŒhjahr sind die Tiere besonders gefĂ€hrdet, da ihre natĂŒrlichen Wanderwege zwischen Winterquartier und LaichgewĂ€sser vielfach durch Straßen zerschnitten sind. Dem Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer ist es zu verdanken, dass Zehntausende von Amphibien sicher auf die andere Straßenseite gelangen und dort ihre Wanderung unbeschadet fortsetzen können.

Der in den ersten Monaten des Jahres wiederholt zurĂŒckkehrende Winter hatte die Laichwanderungen zuletzt immer wieder unterbrochen. Mit Einzug des FrĂŒhlings ist nun aber ĂŒberall in Deutschland mit wandernden Lurchen zu rechnen.
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Nationalpark als Chance fĂŒr den Tourismus
TMBW-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Braun: „Frischzellenkur fĂŒr den Nordschwarzwald“

STUTTGART, 8. April 2013 – Das am heutigen Montag in Stuttgart vorgestellte Gutachten zu einem möglichen Nationalpark im Nordschwarzwald, das die WirtschaftsprĂŒfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers im Auftrag der Landesregierung erstellte, sieht in der Ausweisung eines Nationalparks ein erhebliches Potenzial fĂŒr den Tourismus im nördlichen Schwarzwald. Die Autoren der Studie rechnen mit rund 3,05 Millionen Nationalparkbesuchern im Jahr, was etwa 190.000 zusĂ€tzlichen ÜbernachtungsgĂ€sten und 255.000 TagesgĂ€sten entspreche, die aufgrund des Nationalparks in die Region reisten. Daraus wĂŒrden zusĂ€tzliche UmsĂ€tze in Höhe von 18,3 Millionen Euro generiert.

Andreas Braun, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg (TMBW), begrĂŒĂŸt das nun vorliegende Gutachten ausdrĂŒcklich: „Die Studie bestĂ€tigt, dass im möglichen Nationalpark eine große Chance liegt, eine Trendwende bei den zum Teil seit zwei Jahrzehnten rĂŒcklĂ€ufigen oder stagnierenden Übernachtungszahlen in der Region einzuleiten. Die Einrichtung eines Nationalparks kĂ€me fĂŒr den Tourismus im Nordschwarzwald einer Frischzellenkur gleich. Diese Chance darf nicht ungenutzt bleiben.“ Er hoffe deshalb, dass das notwendige Verfahren nun zĂŒgig umgesetzt werde. Gleichzeitig sei es wĂŒnschenswert, dass mit der Einrichtung eines Nationalparks Investitionen in die touristische Infrastruktur einhergingen: „Der Nationalpark wird besonders dann Wachstumsimpulse fĂŒr den Tourismus in der Region setzen, wenn den Besuchern beispielsweise in modernen Informations- und Naturerlebniszentren, mit Baumwipfelpfaden oder auch einem Wildtierpark, ein zusĂ€tzlicher Mehrwert geboten wird.“
 
 

	 Gier nach Nashorn erreicht Indien
Eine Nashornkuh und ihr Junges / © Jamir Ali / WWF
 
Gier nach Nashorn erreicht Indien
Getötete Nashornkuh hinterlÀsst 15 Tage altes Jungtier / WWF: Wildereikrise bedroht indische Nashorn-Populationen

Berlin - UmweltschĂŒtzer haben im Manas Nationalpark in der indischen Provinz Assam die verstĂŒmmelten Überreste einer ausgewachsenen Nashornkuh entdeckt. Neben dem Horn waren dem Leichnam auch die Hufen gewaltsam entfernt worden. Nach Angaben des WWF hinterlĂ€sst das Nashorn ein 15 Tage altes Jungtier, das ohne seine Mutter nur geringe Überlebenschancen hat.

Die Nashornkuh war erst im Jahr 2012 im Rahmen eines Auswilderungsprogramms in den Manas Nationalpark ĂŒberfĂŒhrt worden. Sie ist nach Angaben des WWF bereits das vierte von insgesamt 18 ausgewilderten Nashörnern, das Wilderern zum Opfer gefallen ist. Erst am 23. MĂ€rz war das Tier mit seinem Baby in eine Fotofalle getappt und hatte damit Hoffnung auf eine Erholung der BestĂ€nde genĂ€hrt. „Besonders bitter ist, dass die Nashornkuh extra in den Park ĂŒberfĂŒhrt wurde, um sie vor Wilderern zu schĂŒtzen“, sagt Jörn Ehlers vom WWF Deutschland. „Doch die bestens organisierten Banden machen nicht einmal mehr vor Nationalparks halt.“

In den ersten drei Monaten des Jahres 2013 wurden bereits 16 Nashörner in der Provinz Assam gewildert und damit so viele wie nie zuvor. „Die Wildereikrise hat Indien erreicht. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass dieses Jahr einen traurigen Rekord bringen wird“, so WWF-Mann Ehlers. Die große Nachfrage nach Nashornprodukten vor allem in den ost- und sĂŒdostasiatischen Staaten stelle die grĂ¶ĂŸte Bedrohung fĂŒr die DickhĂ€uter dar. Der WWF fordert daher ein verstĂ€rktes Engagement gegen den verbotenen Handel mit Tierprodukten, wie zum Beispiel die Durchsetzung bestehender Gesetze und abschreckende Strafen fĂŒr Wilderer. In der indischen Provinz Assam leben derzeit noch etwa 2.400 Nashörner.
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