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Freitag, 17. August 2018
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Verschiedenes

KaiserstĂĽhler Weinhotels schulen Service-Personal
"Kaiserlich genieĂźen Wein" / Bild: Naturgarten Kaiserstuhl
 
KaiserstĂĽhler Weinhotels schulen Service-Personal
Schulung zum Thema Wein und Naturschutzleistung als Teil des Qualitätsmanagements

Unter dem Motto “Wein, Tradition und Natur erleben” haben sich 11 Hotels und Gasthöfe im Naturgarten Kaiserstuhl über ein von PLENUM gefördertes Projekt zu den „Kaiserstühler Weinhotels“ zusammengeschlossen. ...
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Die Veranstaltungen im Waldhaus im März
Von GrĂĽnholz bis Osterei

Sonntag, 3. März, 14 bis 15:30 Uhr
Winterknospen: Baumbestimmung im Winter
Bei einer gefĂĽhrten Wanderung lernen Teilnehmende mit Hilfe von
Bestimmungsschlüsseln Bäume und Sträucher im blattlosen
Winterzustand zu erkennen. Die Referentin Martine Schiller ist
Gesundheitspraktikerin und Heilpflanzenexpertin. Teilnahmebeitrag:
3 Euro, ohne Anmeldung.

Mittwoch, 6. März, ganztägig
GrĂĽnholzwerkstatt: Der GrĂĽnholzhocker, frisch aus dem Wald
Auch Anfänger können beim Verarbeiten von „grünem Holz“ auf
einfache, aber aufschlussreiche Weise die Grundeigenschaften von
Holz kennenlernen und von Hand mit dem Ziehmesser am
Schneidesel ein graziles und gleichzeitig stabiles Sitzmöbel ohne
Leim und Metallverbindungen herstellen. Das dreitägige Seminar
richtet sich vor allem an PädagogInnen und FörsterInnen. Der zweite
Teil findet am 6. und 7. Mai statt. Seminarleiter Franz-Josef Huber ist
Erzieher, Schreinermeister und Technischer Lehrer im Waldhaus.
Organisation und Anmeldung ĂĽber das Forstliche Bildungszentrum
Karlsruhe, Tel. 0721 926 3391. Teilnahmebeitrag: 150 Euro.

Samstag, 16. März, 13 bis 17 Uhr
GrĂĽnholzwerkstatt: Staudenhalter fĂĽr Ihren Garten
Entdecken Sie Ihr handwerkliches Talent, stellen Sie am Schneidesel
mit dem Ziehmesser aus frischem Eichen- oder Kastanienholz
Staudenhalter fĂĽr den Garten her. Schreinermeister Johann-Georg
Beck leitet die GrĂĽnholzwerkstatt am Waldhaus am Samstag, 16.
März, von 13 bis 17 Uhr. Teilnahmebeitrag: 27 Euro, Kinder ab 12 in
Begleitung eines Erwachsenen. Anmeldung erforderlich.

Sonntag, 17. März, 14 bis 18 Uhr
Sonntagswerkstatt: Schnitzkurs mit Järmo Stablo
Der Forstwissenschaftler und Holzkünstler Järmo Stablo bietet auch
in diesem Jahr wieder seine beliebten Schnitzkurse an. Lernen Sie
am Sonntag, 17. März, von 14 bis 18 Uhr in der gemütlichen
Atmosphäre der Holzwerkstatt die Grundtechniken des Schnitzens
und fertigen Sie in Anlehnung an die „Bruchtestmännchen“ des
KĂĽnstlers nach eigenen Ideen an nur einem Nachmittag eine eigene
kleine Holzskulptur. Teilnahmebeitrag 20 Euro inkl. Material, Kinder
ab 10 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen. Anmeldung
erforderlich.

Freitag, 22. März, 13 bis 18 Uhr & Samstag, 23. März, 9 bis 16 Uhr
Grünholzwerkstatt: Holzbildhauereikurs „Kreativ mit Holz“
Gönnen Sie sich eine schöpferische Pause und schaffen Sie mit
eigenen Händen in der geräumigen Grünholzwerkstatt am Waldhaus
aus einem frischen Baumstamm eine groĂźformatige individuell
gestaltete Holzskulptur. Den Kurs am Freitag, 22. März, von 13 bis
18 Uhr und am Samstag, 23. März, von 9 bis 16 Uhr leitet Wolfram
Krotzinger, Werk- und Kunstlehrer. Teilnahmebeitrag: 99 Euro zzgl.
10 Euro Materialkosten. Anmeldung erforderlich.

Freitag, 22. März, bis Sonntag, 24. März
Mountainbike-Wochenende mit Hirschsprung
Auch dieses Jahr finden rund um Freiburg wieder „Bike Days
powered by Hirschsprung“ statt. Zusammen mit dem WaldhausPartner können Teilnehmende ein facettenreiches MTB-Wochenende
mit netten Leuten, erstklassigen Touren und dem passenden
Drumherum erleben. Anmeldung und nähere Informationen unter
www.hirsch-sprung.com.

Donnerstag, 28. März, 14 bis 17 Uhr
Osterwerkstatt fĂĽr Kinder ab 6 Jahren
In der Osterwerkstatt des Waldhauses basteln Kinder ab 6 Jahren
am Donnerstag, 28. März, von 14 bis 17 Uhr aus Naturmaterial
schöne Sachen für den Osterstrauß. Dazu werden mit Referentin
Sabine Ahlers leckere Waffeln gebacken. Teilnahmebeitrag 9 Euro
plus 2 Euro Material. Anmeldung erforderlich.

Donnerstag, 28. März, 14 bis 17 Uhr
Osterwerkstatt fĂĽr Erwachsene: FrĂĽhlings- oder Osterkranz
Zeitgleich mit dem Kinderbasteln öffnet die Osterwerkstatt des
Waldhauses auch fĂĽr Erwachsene. Mit Floristmeisterin Susann
Schröder lernen sie am Donnerstag, 28. März, von 14 bis 17 Uhr aus
zartem Frühlingsgrün individuell gestaltete Kränze zu binden.
Teilnahmebeitrag: 25 Euro ohne Dekomaterial. Anmeldung
erforderlich.

Dienstag, 2. April, bis Freitag, 5. April, 7.30 bis 14 Uhr
Osterferienbetreuung: Wälderleben
“Was versteckt sich da im Wald?“ Bei der diesjährigen
Osterferienbetreuung des Waldhauses steht von Dienstag, 2. April,
bis Freitag, 5. April, jeweils von 7.30 bis 14 Uhr „Wälderleben“ im
Mittelpunkt. Die Kinder werden sich auf die Lauer legen, suchen,
Spuren finden. Dabei entdecken sie den Wald als Lebensraum fĂĽr
Pflanzen und Tiere, erfinden Spiele im Wald und am Bach.
Teilnahmebeitrag: 60 Euro, ermäßigt 36 Euro, inkl. Mittagessen.
Anmeldeschluss: 15. März.

Das Waldhaus mit Ausstellungsraum und Shop ist dienstags bis
freitags von 10 bis 17 Uhr, das Waldhaus-Café sonntags von 14 bis
17 Uhr geöffnet. Nähere Informationen zu den Vorträgen, Angeboten
und dem Familienprogramm gibt es unter Tel. 0761/8964 7710 oder
auf der Homepage www.waldhaus-freiburg.de.
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Klima Klub: Klimaschutz auf dem Essteller - erste Aktivitäten starten
 
Klima Klub: Klimaschutz auf dem Essteller - erste Aktivitäten starten
Sechs Familien beginnen mit dem Experiment „Vegetarisch für Fleischesser“

Die ersten Aktivitäten starten im neuen „Klima Klub“. Derzeit hat er 47 Mitglieder: Familien, Singles, eine Schulgruppe und eine ökologische Initiative. Weitere sind in dem offenen Forum jederzeit herzlich willkommen.

Sechs engagierte Familien beginnen soeben mit dem Experiment „Vegetarisch für Fleischesser“. Etwa vier Wochen lang werden die Teilnehmenden ihre Ernährung umdenken: Gemüse, Salat und Co werden zum Hauptgericht, der Konsum von Fleisch, Wurst und Fisch soll deutlich reduziert werden. Die teilnehmenden Familien werden neue vegetarische Zutaten probieren und sich sogar gegenseitig zum Essen einladen.

Um Essensgewohnheiten geht es bei einem weiteren spannenden Experiment: Vier Wochen lang sollen Familien jede Woche vier Dinge selbst herstellen, kochen oder backen, die sie normalerweise als Fertigprodukt kaufen. So kann Verpackungsabfall vermieden werden und die Teilnehmenden können kreative, bislang unerkannte, Kochkünste entdecken.

Oder Sie sind als Testerin oder Tester unterwegs. PrĂĽfen Sie das Angebot an regionalen Produkten sowie Bioprodukten auf ihrem Stadtteilmarkt und diskutieren Sie Ihre Bewertung im Klima Klub.

In dem neuen Klima Klub können Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen mitmachen und werden von den Fachleuten des Umweltschutzamts unterstützt und begleitet. Wer ökologisch bewusster durch den Alltag schreiten will, findet im Klima Klub viele Anregungen dafür. Im neuen Klub können sich Interessierte treffen und austauschen, sich Tipps holen und Ratschläge geben, ihre Lebens- und Konsumgewohnheiten in Frage stellen und womöglich verbessern.

In vier Lebensbereichen können sich die Mitmachenden engagieren – Konsum, Energie, Mobilität und Ernährung – und unterschiedliche ökologische Schwerpunkte setzen. Angebote und Prämien erwarten die Freiburgerinnen und Freiburger, die mit ihrer Klima Karte bei Übungen und Experimente Klima-Punkte sammeln können. Zusätzlich sindBegegnungen mit engagierten Interessierten aus Freiburgs Partnerstädten Besancon und Padua geplant. So gibt es im Mai eine Kochwerkstatt mit „Questions de goût“ in Besançon.

Mitmachen kann im Klima Klub jeder, alleine oder zusammen mit der Familie oder als Vereinsteam. Zudem entscheiden die Teilnehmer selbst, in welchem Bereich, in welcher Form und wie intensiv sie sich beteiligen möchten. Für Mitglieder gibt es einen monatlichen Newsletter, in dem unter anderem Vorschläge für Experimente, Übungen, Praxis-Tests sowie Quizfragen enthalten sind.

Die nächste Klima Klub Lounge als monatliches Projekttreffen findet am Dienstag, 26. Februar 2013, um 20 Uhr im Stadtteiltreff in Haslach, Melanchthonweg 9b statt.

Viele weitere Mitmachmöglichkeiten gibt es unter www.freiburg.de/klimaklub. Melden Sie sich an. Telefonisch unter der Nummer: 201-6147, Ilaria De Altin, oder 201-6148, Thomas Dresel. sowie per E-Mail unter ilaria.dealtin@stadt.freiburg.de oder thomas.dresel@stadt.freiburg.de.
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Freiburg: Baumschnittkurs fĂĽr zukĂĽnftige Obstbaumpaten in Hochdorf
 
Freiburg: Baumschnittkurs fĂĽr zukĂĽnftige Obstbaumpaten in Hochdorf
Am Samstag, 23. Februar, können interessierte Obstbaumpaten von
10 bis 13 Uhr die Grundlagen des richtigen Obstbaumschnitts
kennen lernen. Ein Fachmann des Garten- und Tiefbauamts (GuT)
wird am Beispiel der Obstbäume im Kindergarten „Löwenzahn“ in
Hochdorf, sowie am Apfelpfad Richtung Landwasser anschaulich
zeigen, wie solche Bäume geschnitten werden.

„Birnen, Äpfel, Zwetschgen - Obst für Freiburg“ ist eine Aktion im
Rahmen von „Freiburg packt an“. Hier können Bürgerinnen und
Bürger Patenschaften für Obstbäume in ihrer Umgebung
übernehmen. Sie pflanzen die Bäume auf geeigneten, öffentlichen
Flächen, kümmern sich um diese und genießen im Herbst
gemeinsam die Ernte. Durch neu gepflanzte Obstbäume werden die
öffentlichen Grünflächen in Freiburg ökologisch aufgewertet.

Die Aktion findet zusammen mit der Ortsverwaltung Hochdorf statt. In
Hochdorf gibt es viele städtische Obstbäume sowie Flächen, auf
denen neue Obstbäume gepflanzt werden können.

Treffpunkt ist am Kindergarten „Löwenzahn“ ,Zu den Mühlmatten
10, in Hochdorf. Anmeldung und weitere Informationen zum
Baumschnittkurs in Hochdorf und zu kommenden, weiteren „Birnen,
Äpfel, Zwetschgen“-Aktionen gibt es unter „Freiburg packt an“
Telefon: 201-4712 oder per E-Mail unter fpa@stadt.freiburg.de .
 
 

 
Rösler und Altmaier außer Rand und Band
Erneuter Vorschlag zum EEG verschlimmert Altmaiers Eckpunktepapier

Freiburg, 15.2.2013: Die gute Nachricht zuerst: Fahrradfahrer sollen nun doch keine EEG-Umlage bezahlen müssen. In allen anderen Punkten verschlimmert das abgestimmte Eckpunktepapier zwischen Rösler und Altmaier die Bremskraftwirkung der Vorschläge jedoch – EEG wird faktisch abgeschafft.

Einzig bei der Eigenstromversorgung, bei der eigentlich alle Anlagen mit einer Umlage hätten belastet werden sollen, sind im neuen Eckpunktepapier von Rösler und Altmaier Anlagen unter 2 Megawatt (MW) und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) ausgenommen. Fahrrad- und Autofahrer, Schwarzwaldhütten und kleine Solaranlagenbetreiber können also aufatmen, das Schlimmste konnte verhindert werden – scheinbar.

Viel schlimmer sind die übrigen Vorschläge. „Die Vorschläge sind im Einzelnen so absurd, dass es schwierig ist, Luft zu holen und die passende Antwort zu finden“, meint Nico Storz, Geschäftsführer des fesa e.V. Ab August soll die EEG-Einspeisevergütung faktisch aufgehoben werden, ausgenommen sind Kleinanlagen, die sowieso auf den Eigenverbrauch ausgelegt sind.
„Die Förderung der Windenergie ist damit gestrichen, die rückwirkenden Vergütungseinschnitte sind ein grundgesetzwidriger Eingriff in die Wirtschaft, ganze zukunftsweisende Technologien wie die Geothermie werden abgeschafft, die zusätzlichen Absenkungen werfen jede Kalkulation und jedes Vertrauen in diese Bundesregierung über Bord“, so Storz weiter. „Altmaier sollte sich an seine Worte halten und bis zur Wahl keine EEG-Novelle mehr zulassen. Danach bleibt zu hoffen, dass eine neue Regierung hoffentlich kompetentere Vorschläge für eine nachhaltige und langfristig planbare Kürzung und Anpassung der Vergütung vorlegt“, resümiert Nico Storz.
 
 

 
NABU: Debatte um Strompreis-Bremse ist Wahlkampf-Taktiererei
Tschimpke: Neue Spielregeln im EEG und im Strommarkt erforderlich

Berlin – Anlässlich der Bund-Länder-Gespräche zu den Vorschlägen von Bundesumweltminister Peter Altmaier für eine Strompreis-Bremse kritisiert der NABU, dass die politische Debatte um das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) derzeit vor allem von Wahlkampf-Taktiererei statt von zielführenden Lösungen bestimmt wird. „Würde die Strompreis-Bremse wie vorgeschlagen umgesetzt, liefe sie auf einen faktischen Ausbaustopp für erneuerbare Energien hinaus. Das kann nicht das Ziel sein. Deshalb müssen vor allem die Vermarktungsregeln von EEG-Strom an der Börse und der Strommarkt insgesamt reformiert werden“, forderte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Um kurzfristige Korrekturen noch vor der Bundestagswahl umzusetzen, ist aus NABU-Sicht ein überparteilicher Konsens erforderlich. Dabei gibt es derzeit nur wenige Stellschrauben für die Politik, um zugleich verlässliche Rahmenbedingungen für Stromkunden einerseits und Investitionen in die Energiewende andererseits zu gewährleisten. „Ein überparteilicher Konsens vor der Bundestagswahl könnte zum Beispiel so aussehen: Die Ausnahmeregelungen im EEG für die Industrie und die Eigenerzeugung von Strom würden zurückgefahren, die Entschädigungen bei Netzengpässen, zum Beispiel für Windkraftanlagen, würden gekappt und die Vergütungen für windreiche Standorte gesenkt“, so Tschimpke. Zusätzlich könne die Stromsteuer moderat gesenkt werden, um die Mehreinnahmen des Bundes durch den Anstieg der EEG-Umlage an die privaten Verbraucher zurückzugegeben.

„Ziel muss es sein, nach der Bundestagswahl das EEG weiterzuentwickeln und den Strommarkt umfassend zu reformieren. Nur so kann das nötige Maß an Flexibilität und Systemverantwortung sichergestellt werden, wenn künftig Wind- und Solarstrom die Energiewende bestimmen“, erklärte NABU-Energieexperte Carsten Wachholz. Die Parteien sollten im Wahlkampf ihre Konzepte für die Zukunft des Strommarkts und des Erneuerbare-Energien-Gesetzes bewerben. Nach der Wahl müssten beide Reformen sorgfältig vorbereitet und aufeinander abgestimmt werden, damit sie Anfang 2015 in Kraft treten können.
 
 

 
Freiburg: Projekt „Kraftwerk Wiehre - Strom und Wärme vor Ort“
Erste Informationsveranstaltung am 21. Februar in der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule

Wiehre soll Modellstadtteil mit einer effizienten dezentralen Energieversorgung werden - Interessierte herzlich willkommen

Am Donnerstag, 21. Februar, findet von 19.00 bis 21.30 Uhr die erste Informationsveranstaltung zu dem neuen Projekt „Kraftwerk Wiehre - Strom und Wärme vor Ort“ in der GertrudLuckner-Gewerbeschule, Kirchstraße 4, statt. Die Stadtverwaltung hat den Stadtteil Wiehre als Modellstadtteil für eine effiziente dezentrale Energieversorgung ausgewählt.

In der Veranstaltung haben Gebäude- und Wohnungseigentümer sowie Mieterinnen und Mieter die Gelegenheit, sich ausführlich über die Möglichkeiten des neuen Projekts zu informieren. In der Wiehre sollen im Projekt „Kraftwerk Wiehre“ vorrangig der Ausbau der Kraft-WärmeKopplung, also Blockheizkraftwerke (BHKW), gefördert werden. „Zu dieser ersten Informationsveranstaltung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus der Wiehre herzlich willkommen! Vor allem die Gebäudebesitzer, aber auch Mieter, Bürgervereine oder Vertreter von bürgerschaftlichem Engagement können von diesem innovativen, attraktiven und zweijährigen Projekt profitieren. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme“, erläutert Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.

Die Wiehre mit ihren vielen, oftmals denkmalgeschützten Gründerzeithäusern und der damit verbundenen Restriktionen bei der energetischen Sanierung, vor allem der Fassaden und dem Fehlen von Fernwärmenetzen, ist wie geschaffen für den Ausbau der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung.

Der Programmablauf: Nach der Begrüßung von Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik wird Projektleiter Christian Neumann über das neue Projekt „Kraftwerk Wiehre“ informieren. Die Erzeugung von Strom und Wärme mit hocheffizienten BHKWs ist eine ökologisch und ökonomisch günstige Alternative zu vorhandenen Öl- oder Gasheizungen. Wirtschaftlich besonders attraktiv ist das Konzept der Eigenstromerzeugung, bei dem die Nutzergemeinschaft, zu der auch Mieterinnen und Mieter des Gebäudes gehören können, ihren Strom selbst erzeugt und verbraucht.

Den Bürgerinnen und Bürgern wird eine praxisnahe Präsentation von Technik und Wirtschaftlichkeit eines BHKWs präsentiert, ein filmischer Blick in die Keller von drei umgesetzten BHKW-Projekten zeigt anschaulich, was alles mit dieser innovativen Technik möglich ist. Anschließend besteht ausreichend Gelegenheit für individuelle Fragen. Zusätzlich können sich Interessierte für einen kostenlosen Vor-Ort-Check, bei dem die grundsätzliche Objekteignung für den Betrieb eines BHKW durch einen Experten überprüft und dokumentiert wird, anmelden.

Weitere Informationen zu dem Projekt „Kraftwerk Wiehre“ gibt es unter www.freiburg.de/kraftwerkwiehre. Oder bei der Hotline unter der Telefonnummer: 0761/7671644.
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ISS, WAS DU ERHALTEN MĂ–CHTEST
Veranstalter und Referenten Workshop Getreidevielfalt
 
ISS, WAS DU ERHALTEN MĂ–CHTEST
Die Stiftung KaiserstĂĽhler Garten veranstaltete ein Seminar zur Nutzung alter Getreidesorten

Kürzlich waren vier Experten aus Getreidezüchtung, Landwirtschaft und Bäckerhandwerk zu Gast bei der Stiftung Kaiserstühler Garten in Eichstetten am Kaiserstuhl. In einem Workshop tauschten sie ihre Erfahrungen aus ihren Aktivitäten zur Erhaltung und Vermarktung traditioneller, robuster und geschmacklich vielfältiger Getreidesorten aus. Denn die Stiftung Kaiserstühler Garten möchte im Rahmen eines von PLENUM geförderten Projektes auch in der hiesigen Region die früher übliche Vielfalt der Getreidesorten wieder vergrößern und dadurch einen Nutzen für das ökologische Gefüge und für die Bäcker und Konsumenten aufzeigen.

Die Experten berichteten über ihre positiven Erfahrungen mit eigenen Getreide-Projekten in ihrer Region. Im Elsass hat ein Landwirt eine Weizensorte über Jahrzehnte auf dem eigenen Hof weiter gezüchtet und diese mit Mühlen und Bäckern erfolgreich in die Vermarktung gebracht. Auf der Schwäbischen Alb unterstützt eine Großbäckerei die Erhaltung und Wiedereinführung des früher beliebten Dickkopfweizens. Im Bodenseeraum hat ein kleines Züchtungsinstitut zusammen mit Landwirten eine Erzeugergemeinschaft gegründet, die Mehl von mehreren alten Getreidesorten inzwischen an drei Bäckereien verkauft und dafür einen Aufpreis für die züchterische Arbeit erhält. Interessant waren auch die Schilderungen eines Bäckers aus der Kölner Bucht, der über die handwerkliche Kunst der Verarbeitung alter Getreidesorten berichtete und deren geschmacklichen Qualitäten hervorhob. Davon konnten sich die Teilnehmer des Workshops bei der Verkostung verschiedener Brote überzeugen, die die Referenten aus ihren Regionen und Projekten mitgebracht hatten.

Die Erfahrungen aus diesen erfolgreichen Projekten möchte die Stiftung Kaiserstühler Garten für ihr eigenes Projekt nutzbar machen. Im letzten Jahr wurden im Samengarten 15 verschiedene Getreidesorten angebaut, ihre Eignung für die hiesigen Standortverhältnisse bewertet und mit der Ernte erste Backversuche durchgeführt. Diese Sortenversuche sollen in diesem Jahr fortgesetzt werden. „Hiermit soll die Vielfalt der Getreidesorten erhalten werden, die im Zuge der weltweiten Vereinheitlichung von Saatgut und Hybridzüchtung von Hochleistungssorten verloren geht“, erläutert Jörgen Beckmann, Geschäftsführer der Stiftung. Letztlich müsse man solche alten Sorten wieder in die Vermarktung bringen. So kann der Verbraucher Einfluss auf die Entwicklungen in der Landwirtschaft nehmen, nach dem Motto „iss, was Du erhalten möchtest“.
Weitere Vorzüge sogenannter alter Sorten zeigte der Kulturpflanzenspezialist Dr. Thomas Gladis auf. Die Hochwüchsigkeit und der breitere Halmabstand eröffnen die Möglichkeit, dass sich viele unterschiedliche Ackerunkräuter wieder entwickeln können. Diese dienen den Insekten, Lerchen und Rebhühnern als Nahrung, stören die Getreideernte nicht und bieten somit auch nach dem Abernten noch ein Blüten-, Nektar- und Samenangebot in der ansonsten ausgeräumten Ackerlandschaft.

In der abschließenden Diskussion wurde von allen Seiten betont, dass eine Wiedereinführung alter Getreidesorten sehr davon abhängt, ob sich Bäcker finden, die nicht nur Maschinen bedienen können, sondern wieder handwerkliche Fähigkeiten lernen und weiterentwickeln möchten. Menschen, die den Geschmack dieser Sorten kennen gelernt haben, werden wieder danach fragen. So besteht Hoffnung, dass die Bevölkerung auch bei Backwaren wieder ein Bewusstsein für sortentypischen Geschmack entwickelt, wie es bei Wein, Äpfeln und Kartoffeln bereits ausgeprägt ist.

Zum Foto:
Die Stiftung Kaiserstühler Garten mit Geschäftsführer Dr. Beckmann (vorne) und Leonhard Reindl (rechts) veranstaltete mit Unterstützung von PLENUM (Matthias Hollerbach, 2. von links) einen Workshop mit Getreide-Experten zur Erhaltung alter Getreidesorten
 
 



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