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Mittwoch, 21. August 2019
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Verschiedenes

 
Jenseits von Dracula : Die Reihe "WĂ€lder der Welt" im Waldhaus
... am Sonntag, 7. Juli, widmet sich RumÀnien

In der Reihe „WĂ€lder der Welt“ im Waldhaus steht am Sonntag, 7. Juli, von 11 bis 18 Uhr RumĂ€nien im Mittelpunkt. Westliche Vorstellungen von der Natur in den Karpaten sind oftmals verzerrt durch die Legende vom Grafen Dracula, der sein Unwesen „jenseits der WĂ€lder“ in Transsilvanien getrieben haben soll. TatsĂ€chlich weisen die rumĂ€nischen Karpaten die grĂ¶ĂŸten noch verbliebenen UrwĂ€lder und die weitlĂ€ufigsten noch zusammenhĂ€ngenden WaldflĂ€chen in der EU auf. Dort sind so viele BĂ€ren, Luchse und Wölfe beheimatet wie sonst nirgendwo in Europa. Doch hat der Druck, die WĂ€lder als grĂ¶ĂŸte Ressource des Landes auszubeuten, seit dem Sturz des Diktators Ceausescus 1989 enorm zugenommen.

In spannenden LichtbildvortrĂ€gen werden Besucher umfassend ĂŒber solche Konflikte informieren, erfahren aber auch viel ĂŒber die Schönheit des Landes und seine historischen und gegenwĂ€rtigen Lebensformen. Mit einem kulturellen Rahmenprogramm und landestypischen SpezialitĂ€ten lĂ€dt das Waldhaus insbesondere Familien mit Kindern herzlich zu dieser Veranstaltung ein. Eintritt frei.

Das Waldhaus mit Ausstellungsraum und Shop ist dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, das Waldhaus-Café sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. NÀhere Informationen zu den VortrÀgen, Angeboten und dem Familienprogramm gibt es unter Tel. 0761/8964 7710 oder auf der Homepage www.waldhaus-freiburg.de.
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Asbest-Prozess in Italien – Endlich ein gerechtes Urteil
Ein italienisches Berufungsgericht hat das Strafmaß im Asbest-Prozess gegen den frĂŒheren Eternit-MiteigentĂŒmer Stephan Schmidheiny auf 18 Jahre erhöht.

Der Schweizer Unternehmer muss laut dem am Montag vom Gericht in Turin gefĂ€llten Urteil fĂŒr 18 Jahre ins GefĂ€ngnis.

In erster Instanz war Schmidheiny vor einem Jahr zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht hatte ihn und den frĂŒheren belgischen Eternit-Manager Louis de Cartier de Marchienne wegen des Todes von rund 3'000 Arbeitern und Anwohnern der italienischen Eternit-Werke fĂŒr schuldig befunden. Das Verfahren gegen de Cartier wurde eingestellt, nachdem der Angeklagte im Mai verstorben war.

Die beiden Manager des Asbest-Unternehmens Eternit standen seit Dezember 2009 in Turin vor Gericht. Die ca. 3000 asbestbedingte TodesfĂ€lle und 833 registrierte KrankheitsfĂ€lle allein in Italien waren der Hintergrund des Verfahrens gegen den Schweizer MilliardĂ€r Stephan Schmidheiny und seinen (jetzt verstorbenen) belgischen Kollegen Jean-Louis de Cartier. Die Turiner Staatsanwaltschaft warf den beiden Angeklagten vor, zwischen 1966 und 1986 Sicherheitsvorkehrungen im Umgang mit dem krebserregenden Stoff Asbest vernachlĂ€ssigt zu haben, obwohl die Gefahren bekannt waren. Sie sind mitverantwortlich fĂŒr Leid, Tod und Krankheit in den italienischen Eternit-Fabriken und in deren Umgebung.

Ein gerechtes Urteil mit einer abschreckenden Wirkung in diesem Asbest-Prozess ist auch fĂŒr die Umweltbewegung wichtig. In der Vergangenheit konnten sich in fast allen großen Umweltprozessen (Bhopal, Seveso, Bayer-Holzschutzgiftprozess, Contergan...) die großen Konzerne und die Verursacher von Leid, Tod und Krankheit mit teuren AnwĂ€lten und teilweise lĂ€cherlichen EntschĂ€digungszahlungen fast ungestraft aus der AffĂ€re ziehen. Einzelne, gelegentliche Fehlurteile können und mĂŒssen in demokratischen Rechtssystemen akzeptiert werden. Doch ein RĂŒckblick auf die wirklich großen Umweltstrafverfahren zeigt eine nicht akzeptable, erschreckende Tendenz zu einseitigen und tendenziösen Urteilen.

Es geht uns nicht um Rache
Es geht uns nicht um besonders harte Strafen
Es geht uns um angemessene Strafen
Es geht um einen alten Kampf der Menschheitsgeschichte, der im globalen Zeitalter der Gier mehr als aktuell ist
Es geht uns um Gerechtigkeit

Auch in Deutschland sterben jÀhrlich noch tausende von Menschen an Asbestose, weil notwendige Asbestverbote lange behindert und verschleppt wurden. Laurent Vogel von der European Trade Union Confederation, dem Verband der EuropÀischen Gewerkschaften sagte im Deutschlandfunk:"Asbest ist weltweit der wichtigste Killer in der Arbeitswelt. An den Fasern sterben nach SchÀtzungen der Internationalen Arbeiterorganisation jÀhrlich 100.000 Menschen."


Das Urteil des Turiner Berufungsgerichtes durchbricht endlich einmal die alte Rechtstradition, die großen Umweltvergifter zu schonen. NatĂŒrlich wird die Verteidigung das Urteil an die höchste italienische Instanz weiterziehen.
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Autor: Axel Mayer, BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer

 
NABU-Klimatipps zum Sommeranfang
WĂ€rmedĂ€mmung schĂŒtzt HĂ€user auch vor Sommerhitze

Berlin – Noch vor Sommeranfang am 21. Juni ist nun eine Hitzewelle ĂŒber Deutschland hereingebrochen. Bei Temperaturen von bis zu 38 Grad Celsius hilft nur eine gute AbkĂŒhlung. Wie man sich in den eigenen vier WĂ€nden gegen die Hitze wappnen kann, darĂŒber klĂ€rt der NABU auf:

Gegen Hitze schĂŒtzt zunĂ€chst eine gute WĂ€rmedĂ€mmung. Sie hilft nicht nur im Winter WĂ€rmeverluste zu vermeiden und Energiekosten zu sparen, sondern hĂ€lt auch im Sommer die Hitze draußen. Neben WĂ€rmedĂ€mmverbundsystemen gibt es bereits eine Vielzahl an ökologischen Alternativen wie Holzweichfaserplatten oder Hanf. Bei der Anbringung sollte auch auf den Artenschutz geachtet werden. GebĂ€udebrĂŒter, wie Mauersegler, und FledermĂ€use sind sehr standorttreu und mĂŒssen nach dem Bundesnaturschutzgesetz auch nach Arbeiten am Haus ein Zuhause finden.

Das richtige LĂŒftungsverhalten ist ebenfalls entscheidend. „GelĂŒftet werden sollte vor allem in den kĂŒhlen Stunden des Tages, also nachts sowie morgens und abends ausgiebig“, rĂ€t Ulf Sieberg, NABU-Energieexperte. „Heizen sich die Wohn- und ArbeitsrĂ€ume erst einmal auf, ist es schwer, die WĂ€rme wieder hinaus zu bekommen.“ Daher sollten tagsĂŒber Fenster und TĂŒren geschlossen bleiben. Eine EinschrĂ€nkung macht Sieberg aber. Sind Wohn- oder ArbeitsrĂ€ume erst einmal aufgeheizt und gibt es auch nachts keine deutliche AbkĂŒhlung unter 20 Grad Celsius, kann auch tagsĂŒber das Öffnen der Fenster sinnvoll sein. Dann sollten alle Fenster im Raum vollstĂ€ndig geöffnet und quer gelĂŒftet werden. „Ein guter Durchzug kann auch einen Ventilator-Effekt erzeugen“, erlĂ€utert Sieberg. Damit sinkt die Temperatur zwar nicht real, aber gefĂŒhlt.

Entscheidend dafĂŒr, ob ein Haus hitzeanfĂ€llig ist, ist auch seine Bauweise. Große FensterflĂ€chen nach SĂŒden sollten mit einem doppelten WĂ€rmeschutz versehen werden. Außen schĂŒtzen RolllĂ€den, innen Jalousien vor der Hitze. Ist das Haus optimal geplant worden, sorgen große DachĂŒberstĂ€nde, Balkone und VordĂ€cher fĂŒr ausreichend KĂŒhlungseffekte.

LaubbĂ€ume können zudem mit ihrem Schatten dazu beitragen, dass sich HĂ€user nicht unnötig aufheizen. Im Winter verlieren die BĂ€ume ihre BlĂ€tter und sorgen fĂŒr den nötigen Lichteinfall. Bei lĂ€nger anhaltenden Hitzeperioden, Regenmangel und Wind sollten StraßenbĂ€ume und FassadengrĂŒn in StĂ€dten bewĂ€ssert werden.

Geachtet werden sollte aus NABU-Sicht ebenfalls auf das Ausschalten von elektrischen GerĂ€ten (und das nicht nur im Sommer). Sie verbrauchen nicht nur im Stand-by-Betrieb oder mit eingestecktem Stecker Energie – sondern sorgen auch fĂŒr eine unnötige WĂ€rmezufuhr in Wohn- und ArbeitsrĂ€umen.

Ganz verzichten sollte man auf stromfressende GerĂ€te wie mobile Klimaanlagen. Sie sind nicht nur in der Anschaffung teuer, sondern verbrauchen auch Unmengen an Strom. Das belastet den Geldbeutel spĂŒrbar. Wenn der Strom zudem aus fossilen EnergietrĂ€gern erzeugt wird, wirkt sich dies negativ auf das Klima aus. Der NABU empfiehlt daher den Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter, der mit dem GrĂŒnen Strom Label ausgezeichnet ist.
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Anders lernen mit der Sommerschule
Die Sommerschule / Foto: www.oekostation.de
 
Anders lernen mit der Sommerschule
Vom 2. bis 6. September 2013 findet in der Ökostation eine Sommerschule statt. Das einwöchige Bildungsangebot will SchĂŒlerinnen aus Haupt- und Werkrealschulen den Start ins nĂ€chste Schuljahr erleichtern.

Die Sommerschule in der Ökostation Freiburg bietet in den Sommerferien SchĂŒlern, die demnĂ€chst in die 8. oder 9. Klassen der Haupt- oder Werkrealschule versetzt werden UnterstĂŒtzung in Deutsch, Mathe und Englisch an. Geboten wird eine Erlebnis orientierte Bildungs- und Betreuungswoche, bei der Spaß und Abenteuer nicht zu kurz kommen.

Schulische Lerninhalte werden dabei fast „nebenbei“ erfasst. So lernen die SchĂŒler beispielsweise Mathematik auf dem Tretboot, indem sie Tiefensichtmessungen am FlĂŒckiger See vornehmen. Englisch wird sportlich gelernt: Auf dem Energiefahrrad muss ein CD-Player mit englischsprachigen Liedern durch Treten in Gang gesetzt werden. Deutsch lernen die Teilnehmer, indem sie Interviewfragen erarbeiten und anschließend Profi-Jugendfußballer des Sportclubs Freiburg befragen.

Eine Besonderheit der Freiburger Sommerschule ist die VerknĂŒpfung von schulischen FĂ€chern mit den Themenbereichen „Natur, Umwelt und nachhaltige Entwicklung“. Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler beschĂ€ftigen sich wĂ€hrend der Woche projektartig und fĂ€cherĂŒbergreifend mit den Themen GewĂ€sserökologie, Solarenergie und nachhaltigem Konsum. DarĂŒber hinaus will die Sommerschule den Jugendlichen soziale, personale und methodische Kompetenzen vermitteln. Die Freude am gemeinsamen Lernen steht dabei im Vordergrund. Geocaching und eine Grillparty runden das Programm ab.

Die Sommerschule an der Ökostation wird in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt Freiburg angeboten und wird vom Kultusministerium Baden-WĂŒrttemberg gefördert.

Anmeldungen sind bis zum 10. Juli bei der Ökostation Freiburg (Tel.: 0761-892333, www.oekostation.de) oder beim Staatlichen Schulamt Freiburg (Herr Rauscher, Tel.: 0761-595249-512) möglich.
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Karlsruhe: Expeditionsmobil auf dem Energieberg
AusstellungsfĂŒhrungen und Praktika zur Energienutzung

Zum Tag der erneuerbaren Energien gastiert am Sonntag, 30. Juni, die Informations- und Bildungsinitiative "Expedition N - Nachhaltigkeit Baden-WĂŒrttemberg" auf dem Energieberg (ehemalige MĂŒlldeponie West im Rheinhafen). In ihrem Expeditionsmobil laden die Veranstalter mit SchĂŒlerpraktika, FĂŒhrungen und einer interaktiven Multimedia-Ausstellung in die Welt der nachhaltigen Energienutzung ein. Von 10 bis 17 Uhr kann das Mobil auf eigene Faust erkundet werden.

Am Montag, 1. Juli, ist es fĂŒr Schulklassen der Jahrgangsstufen 8 bis 13 geöffnet. Die SchĂŒler können an einem 45-minĂŒtigen Rundgang oder an einem 90-minĂŒtigen Energieforscher-Praktikum teilnehmen. Informationen erteilt der stĂ€dtische Umwelt- und Arbeitsschutz unter der Telefonnummer 0721/133-31 18. Dort werden bis zum Dienstag, 25. Juni, auch Anmeldungen entgegen genommen.

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PSE AG prÀsentiert neuartigen Sonnenstandsensor
Heliosensor zur Messung des Einfallswinkels der Sonneneinstrahlung. ©PSE AG
 
PSE AG prÀsentiert neuartigen Sonnenstandsensor
Heliosensor unter den Finalisten des Intersolar Awards 2013

Freiburg, 10. Juni 2013 – Die PSE AG stellt gemeinsam mit dem Entwicklungspartner Black Photon Instruments GmbH auf der Intersolar Europe 2013 erstmals den neuartigen Sonnenstandsensor „Heliosensor“ vor. Der Heliosensor bestimmt hochprĂ€zise die Einfallsrichtung der Sonneneinstrahlung und prĂŒft so die Genauigkeit von ein- und zweiachsig nachgefĂŒhrten Solar-Tracking-Systemen, wie z.B. Heliostate oder CPV Tracker. Außerdem lĂ€sst sich der Heliosensor als Positionssensor fĂŒr hochgenaue NachfĂŒhreinheiten einsetzen. Der große Akzeptanzwinkel ist besonders fĂŒr Forschungsinstitute z.B. zur Überwachung von winkelabhĂ€ngigen Leistungsmessungen interessant.

Der Sensor misst den Einfallswinkel der direkten Sonnenstrahlung in einem Winkelbereich von +/- 60°. Die Auflösung ist fĂŒr den gesamten Bereich besser als 0,02°. Um die Kombination aus großem Winkelbereich und hoher Auflösung zu erreichen, kommt ein von der PSE AG patentiertes Konzept zum Einsatz. Im Sensor ist ein transparentes Muster vor einem CCD Chip positioniert. Je nachdem in welchem Winkel die Sonne zum Sensor steht wird ein unterschiedlicher Teil des Musters auf dem Chip abgebildet. Die von PSE eigens entwickelte Software berechnet dann den Einfallswinkel der Sonne relativ zum Sensor.

Das Konzept, der Innovationsgrad und das breite Anwendungsgebiet haben auch das Gremium des diesjĂ€hrigen Intersolar Awards ĂŒberzeugt. Die PSE AG und Black Photon Instruments GmbH wurden aus einer Vielzahl von Bewerbern als Finalist im Bereich „Solarthermie“ nominiert. Ein Vortrag am Mittwoch den 19. Juni 2013 auf der Neuheitenbörse der Intersolar Europe am Stand B2.430 wird den Heliosensor vorstellen. ZusĂ€tzlich stellt die PSE AG den neuen Sensor auf ihrem Stand A2.434 aus.

Andreas HĂ€berle, CEO der PSE AG resĂŒmiert: „Die Idee fĂŒr den Heliosensor entstand aus der Anforderung, die Genauigkeit unserer Tracker fĂŒr PrĂŒfinstitute zu dokumentieren. DafĂŒr war kein ausreichend prĂ€zises GerĂ€t auf dem Markt, also mussten wir selbst etwas entwickeln. Wir freuen uns, dass wir unseren Heliosensor jetzt auf der Intersolar in MĂŒnchen prĂ€sentieren können.“

Konzentrierende Solartechnologien mit NachfĂŒhreinheiten werden seit einigen Jahren vermehrt erfolgreich eingesetzt. Mit dem Heliosensor werden Forscher und Produktentwickler mit einem verlĂ€sslichen Werkzeug bei der Entwicklung von NachfĂŒhrsystemen und der Leistungsmessung von konzentrierenden Solarmodulen und -kollektoren ausgestattet.


Über die PSE AG
Die PSE AG bietet Testsysteme fĂŒr PV-Module und Solarkollektoren sowie Dienstleistungen im internationalen Umfeld der Nutzung und Entwicklung solarer Energiesysteme. Die PSE TeststĂ€nde kommen bei Instituten und Produktentwicklern fĂŒr Leistungs- und QualitĂ€tsprĂŒfungen sowie Zertifizierungsmessungen nach internationalen Standards zum Einsatz. Die Consultingleistungen der PSE umfassen den Bereich lĂ€ndliche Elektrifizierung und die Koordination von internationalen Forschungsprojekten. Das PSE Konferenzmanagement organisiert internationale wissenschaftliche Solarkonferenzen.
Das Freiburger Unternehmen entstand 1999 als AusgrĂŒndung aus dem Fraunhofer-Institut fĂŒr Solare Energiesysteme ISE und beschĂ€ftigt zurzeit 65 Mitarbeiter.

Über die Black Photon Instruments GmbH
Die Black Photon Instruments GmbH ist ein Anbieter fĂŒr hochgenaue Messsysteme fĂŒr Anwendungen in der Photovoltaik und Meteorologie. Das Produktspektrum umfasst Sensoren zur Messung der NachfĂŒhrgenauigkeit in hochkonzentrierenden PV-Kraftwerken, der spektralen Verteilung in Mehrfachsolarzellen sowie der Circumsolarstrahlung.
Die Black Photon Instruments GmbH mit Sitz in Freiburg im Breisgau wurde im Juli 2010 als Spin-off des Fraunhofer-Institut fĂŒr Solare Energiesysteme (ISE) gegrĂŒndet.
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UmweltverbÀnde stellen gemeinsame Kernforderungen zur Bundestagswahl vor
Berlin – Die Umweltorganisationen Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutscher Naturschutzring (DNR) und NABU (Naturschutzbund Deutschland) haben vor der Bundespressekonferenz in Berlin ihre Erwartungen an die wahlkĂ€mpfenden Parteien formuliert. Dringenden Handlungsbedarf gebe es nicht nur bei der Energiewende, sondern auch in weiteren umweltpolitisch wichtigen Themenfeldern wie dem Natur- und Ressourcenschutz sowie in der Agrar- und Verkehrspolitik.

Die VerbĂ€nde forderten, die Energiewende sowohl im Strom- als auch im WĂ€rmesektor entschlossen voranzubringen und auf eine schnellstmögliche vollstĂ€ndige Versorgung mit erneuerbaren Energien auszurichten. Beim Ausbau von Hochspannungs-Stromleitungen mĂŒsse sorgfĂ€ltig geprĂŒft werden, welche Trassen und Anlagenstandorte nötig und geeignet seien, um die Energiewende möglichst naturvertrĂ€glich zu gestalten. Große Bedeutung komme außerdem der ambitionierten Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie zu. Ein besonders hohes Einsparpotenzial im Energiebereich sehen die VerbĂ€nde im GebĂ€udebestand.

Von den Parteien und der kĂŒnftigen Bundesregierung forderten die VerbĂ€nde, ein Klimaschutzgesetz auf den Weg zu bringen, mit dem das deutsche Klimaschutzziel von minus 40 Prozent CO2 bis 2020 festgeschrieben werde. Kohlekraftwerke mĂŒssten aus KlimaschutzgrĂŒnden und wegen ihrer UnflexibilitĂ€t aus der Energieerzeugung ausscheiden. Die Gasförderung aus sogenannten „unkonventionellen Quellen“ mit der Methode des „Fracking“ – also durch Verpressen giftiger Chemikalien in tiefe Erdschichten – mĂŒsse verboten werden.

Angesichts knapper werdender Ressourcen in den IndustrielĂ€ndern sprechen sich die VerbĂ€nde fĂŒr die WeiterfĂŒhrung der ökologischen Finanzreform und ein nachhaltiges Wirtschaften aus. DNR-PrĂ€sident Hartmut Vogtmann: „Wir mĂŒssen die umweltschĂ€dlichen Subventionen von jĂ€hrlich mindestens 48 Milliarden Euro endlich beseitigen. Die Wachstumsrate des Bruttoinlandsproduktes reicht nicht aus, das Gemeinwohl einer Gesellschaft zu messen. HierfĂŒr brauchen wir als ErgĂ€nzung einen Wohlfahrtsindex, der Aussagen ĂŒber den Gesundheits- und Bildungszustand und das Ausmaß der ehrenamtlichen Arbeit in Deutschland macht.“

FĂŒr die UmweltverbĂ€nde besonders dramatisch ist die Tatsache, dass der Verlust an LebensrĂ€umen und der damit verbundene RĂŒckgang der Arten weiter voranschreiten. Neben unzureichenden Schutzmaßnahmen seien die lĂŒckenhafte Finanzierung fĂŒr das Natura-2000-Netzwerk sowie die mangelnde Integration des Naturschutzes in die Landnutzungspolitik dafĂŒr verantwortlich. Vor diesem Hintergrund forderten die VerbĂ€nde, das „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ bis zum Jahr 2016 von derzeit 15 Millionen auf ein Volumen von dann 100 Millionen Euro pro Jahr aufzustocken.

NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke: „Wir brauchen auch FlĂ€chen, die ausschließlich und dauerhaft fĂŒr Naturschutzzwecke zur VerfĂŒgung stehen, wenn das Artensterben bis 2020 gestoppt werden soll, wie es die europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs beschlossen haben. FĂŒnf Prozent der gesamten WaldflĂ€che und zehn Prozent der öffentlichen WĂ€lder mĂŒssen als ‚UrwĂ€lder von morgen‘ aus der Nutzung genommen werden. Weitere 30000 Hektar im Bundesbesitz sind eigentumsrechtlich dauerhaft als Nationales Naturerbe zu sichern.“

Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger forderte die wahlkĂ€mpfenden Parteien auf, den „offensichtlichen ökologischen Reformstau in Deutschland“ aufzulösen. Dies beziehe sich vor allem auf die Bereiche Energie, Verkehr, Naturschutz und Agrarpolitik. „Die Energiewende muss als eine große Chance fĂŒr die Gesellschaft kommuniziert werden und bei Verkehrsplanungen mĂŒssen die BĂŒrger mitreden können. Eine Agrarindustrie, die große Mengen Pestizide einsetzt, Nutztiere mit Medikamenten vollpumpt, die Verödung der Landschaft und Lebensmittelskandale verursacht ist nicht zu akzeptieren. Wer der kĂŒnftigen Bundesregierung und dem Bundestag angehören will, muss den Schutz unserer Lebensgrundlagen in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen“, sagte Weiger.

BUND, DNR und NABU wollen genau analysieren, was die Parteien und ihre Kandidaten bei Umwelt- und Verbraucherthemen ankĂŒndigen und was sie im Falle einer Regierungsbeteiligung auch tatsĂ€chlich umsetzen. Der BUND will ab sofort sĂ€mtliche rund 1500 Kandidaten der sechs derzeit im Bundestag vertretenen Parteien ausfĂŒhrlich zu Umwelt- und Verbraucherthemen befragen. Die Ergebnisse wĂŒrden im Internet den WĂ€hlerinnen und WĂ€hlern zur VerfĂŒgung gestellt, um ihnen ihre Wahlentscheidung zu erleichtern.
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Anholter BĂ€renwald: 10 Jahre BĂ€ren im GlĂŒck
BĂ€r Maya (c) Deutscher Tierschutzbund e.V.
 
Anholter BĂ€renwald: 10 Jahre BĂ€ren im GlĂŒck
Der Anholter BĂ€renwald feierte im Mai sein 10-jĂ€hriges JubilĂ€um und damit auch 10 Jahre BĂ€renglĂŒck. Dieses Schutz-Projekt wird vom Deutschen Tierschutzbund in Zusammenarbeit mit der International Bear Federation (IBF) betrieben und gibt BĂ€ren aus schlechter Haltung ein tiergerechtes Zuhause. Neuestes Mitglied der BĂ€rengemeinde ist die BraubĂ€rin Maya (Foto), die aus einem kleinen KĂ€fig neben einem Restaurant in Litauen gerettet wurde. Solche katastrophale ZustĂ€nde bei der Haltung von BraunbĂ€ren sind leider kein Einzelfall. Das Projekt Anholter BĂ€renwald macht auf diese Probleme aufmerksam und zeigt wie tiergerechte BĂ€renhaltung aussehen soll. Grund genug um das JubilĂ€um gemeinsam mit den BĂ€renpaten groß zu feiern.
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