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Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

Schwimmender GrĂ¶ĂŸenwahn
Hamburger Hafen © Martina Kohl / WWF
 
Schwimmender GrĂ¶ĂŸenwahn
WWF, NABU und BUND kritisieren Taufe des weltgrĂ¶ĂŸten Containerschiffs

Hamburg - Eines der grĂ¶ĂŸten Containerschiffe der Welt soll heute im Hamburger Hafen auf den Namen „Alexander von Humboldt“ getauft werden. Die Schiffstaufe wurde als großes PR-Spektakel angelegt, um fĂŒr die Vertiefung der Elbe zu werben. NaturschĂŒtzer sind von der mit großem Brimborium angekĂŒndigten Taufe wenig begeistert. „Ausgerechnet Alexander von Humboldt muss als Pate fĂŒr ein Spektakel herhalten, mit dem die Zerstörung der Natur gerechtfertigt werden soll“, kritisiert Beatrice Claus vom WWF Deutschland. „Der Naturforscher und BegrĂŒnder der modernen Ökologie wĂŒrde sich angesichts der verfehlten Hafenplanungen in Deutschland im Grabe umdrehen.“

Der Riesenfrachter kann 16.000 Container laden und ist fast 400 Meter lang. Mit voller Ladung hĂ€tte das Schiff einen Tiefgang von maximal 16 Metern. Damit solche Schiffe möglichst voll beladen Hamburg anlaufen können, will man die Fahrrinne der Elbe erneut vertiefen. Das AktionsbĂŒndnis Lebendige Tideelbe will dies verhindern, weil dabei die Natur auf der Strecke bliebe. Der Zustand der Elbe sei schon jetzt kritisch. Weitere Ausbaumaßnahmen seien mit hohen ökologischen Risiken verbunden. Die NaturschĂŒtzer befĂŒrchten, eine weitere Flussvertiefung wĂŒrde das Flussökosystem zum Kippen bringen. „Die geplante Elbvertiefung wĂŒrde nichts daran Ă€ndern, dass Schiffe dieser GrĂ¶ĂŸe nur auf der Flutwelle nach Hamburg fahren können, da sie im Hafen noch gedreht werden mĂŒssen. Dies geht nur bei Umkehr von Flut auf Ebbe
unter Ausnutzung des strömungsarmen Stauwassers“, so Manfred Braasch vom BUND.

Das AktionsbĂŒndnis betont, dass ein weiter Ausbau zudem teuer und unnötig sei. „Anstatt auf Kosten von Natur und Steuerzahlern die FlĂŒsse immer weiter auszubaggern, mĂŒssen wir die Kooperation zwischen den Hafenstandorten vertiefen“, fordert Alexander Porschke vom NABU. Eine intelligente Zusammenarbeit der HĂ€fen in Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven wĂŒrde den Hafenstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb stĂ€rken und eine erneute Vertiefung von Elbe und Weser fĂŒr den Containerverkehr ĂŒberflĂŒssig machen. Der WWF hat hierzu ein entsprechendes Szenario vorgelegt. Demnach wĂŒrden bei einem Verzicht auf Vertiefungen von Elbe und Weser 750 Millionen Euro frei und könnten zur Sicherung des Hafenstandorts Deutschland u.a. in den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals investiert werden.
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Freiburg: Wilde Biene und Freunde
Am Sonntag den 9.Juni findet in der Ökostation Freiburg,
Falkenbergerstr. 21 b von 14 bis 17:00 Uhr ein Familiennachmittag fĂŒr Groß und Klein statt.
Es werden Nisthilfen fĂŒr Wildbienen gesĂ€gt, gebohrt und gebaut.
Die Besucherinnen und Besucher entdecken die Artenvielfalt der blĂŒhenden Sommerwiese im Biogarten und erfahren, wie man den Lebensraum fĂŒr Insekten erhalten und schĂŒtzen kann.
Im Garten werden Kaffee, Kuchen und GetrÀnke angeboten. Der Eintritt ist frei.
 
 

 
Tour de fesa
Mit E-Bike und Muskelkraft zum Ziel!

Am Samstag, den 8. Juni lĂ€dt der fesa e.V. ein zur „Tour de fesa“. Bei hoffentlich bestem Wetter werden E-Bikes gegen herkömmliche FahrrĂ€der antreten. In der Griestalstrauße am Tuniberg bekommen die TeilnehmerInnen Gelegenheit zur Information und Diskussion ĂŒber ElektromobilitĂ€t im Allgemeinen und E-Bikes im Besonderen. Die Fahrt ist gratis.

Zugegeben – ein Teil der Teilnehmer bei der Tour de fesa am 8. Juni wird mit Sicherheit gedopt sein. ElektrorĂ€der mit eingebautem RĂŒckenwind bieten legales Technikdoping nicht nur fĂŒr Senioren. FĂŒr Berufspendler, die regelmĂ€ĂŸig lĂ€ngere Strecken zurĂŒckzulegen haben, bieten E-Bikes eine schlaue Alternative zum Auto. Und auch jĂŒngere, sportliche Menschen sind immer hĂ€ufiger mit den schnellen, leisen Flitzern unterwegs. AusdrĂŒcklich eingeladen zum aktiven Wettstreit zwischen Mensch und Maschine sind natĂŒrlich alle FahrerInnen von herkömmlichen FahrrĂ€dern. Die 15 Kilometer vom fesa-BĂŒro in der Gerberau bis zur Griestalstrauße am Tuniberg sind auch mit dem Hollandrad oder dem alten Dreiganghobel gut zu bewĂ€ltigen. Einige ElektrorĂ€der stehen fĂŒr Einsteiger zum Ausprobieren zur VerfĂŒgung. Fahrzeugtausch auf freier Strecke ist erlaubt und erwĂŒnscht! Bei der Tour de fesa sind alle TeilnehmerInnen Gewinner und erster Sieger ist das Klima, das von einer umweltfreundlichen MobilitĂ€t profitiert. Um diese soll es dann bei der Diskussionsrunde in der Strauße gehen. Georg Stanossek von ReutEmobil wird zu Car-Sharing und ElektromobilitĂ€t informieren und Ulrich Prediger von LeaseRad wird sein Konzept des E-Bike-Leasings fĂŒr Firmen vorstellen. Anschließend ist die Arena eröffnet fĂŒr Fragen und DiskussionsbeitrĂ€ge. WĂ€hrenddessen können sich die Drahtesel an der Steckdose laben und die RadlerInnen an badischen Köstlichkeiten. Start ist um 14 Uhr in der Gerberau 5, RĂŒckkehr etwa 18 Uhr.

Ablauf
13.45 Uhr Treffpunkt in der Gerberau 5, 79098 Freiburg
14.00 Uhr gemeinsame Abfahrt Richtung Opfingen
ca. 15.00 Uhr Ankunft in der Griestalstrauße am Tuniberg, Lademöglichkeit vorhanden.
ca. 15.15 Uhr Impulsreferate zu Car-Sharing und ElektromobilitĂ€t (Georg Stanossek, ReutEmobil) und E-Bike-Leasing (Ulrich Prediger, LeaseRad), anschließend offene Diskussionsrunde
17.00 Uhr RĂŒckfahrt nach Freiburg

Anmeldung
Anmeldungen bitte an mail@fesa.de oder Fax: 0761-40 47 70. Bitte geben Sie an, ob Sie mit E-Bike oder Muskelfahrrad kommen und ob Sie eventuell ein E-Bike fĂŒr TestfahrerInnen zur VerfĂŒgung stellen können. mail@fesa.de
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	 Panda fĂŒr die Hosentasche
SchlĂŒsselanhĂ€nger von WWF und Playmobil aus Bio-Plastik © JĂŒrgen Matijevic / WWF
 
Panda fĂŒr die Hosentasche
Neuer Impuls fĂŒr Bio-Kunststoffe: SchlĂŒsselanhĂ€nger von WWF und Playmobil

AnlĂ€sslich seines fĂŒnfzigjĂ€hrigen JubilĂ€ums hat der WWF von dem Spielwarenhersteller Playmobil einen Panda-SchlĂŒsselanhĂ€nger aus Bio-Kunststoff entwickeln und fertigen lassen. Der kleine BĂ€r, ein Symbol des weltweiten Artenschutzes, ist zu annĂ€hernd neunzig Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. „Der WWF hat mit dem SchlĂŒsselanhĂ€nger einen neuen Impuls auch und gerade in den Spielwarensektor gegeben. Wir können bei den Kunststoffen weg vom Erdöl.“, sagt Dirk Barth, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Panda Fördergesellschaft. Die Potentiale von Bio-Kunststoffen sind nach WWF-EinschĂ€tzung noch lange nicht ausgereizt. Viele Formen und Farben seien bereits heute möglich. „Umwelt- und sozialvertrĂ€glich angebaut, werden Biokunststoffe zukĂŒnftig eine wichtige Alternative darstellen“, so Barth. Der WWF setzte sich fĂŒr daher dafĂŒr ein, dass Biokunststoffe strenge ökologische und soziale Kriterien ĂŒber den gesamten Handelsweg einhalten werden.

„Playmobil stellt sich jeder technischen Herausforderung und prĂŒft selbstverstĂ€ndlich auch den Einsatz von Bio-Kunststoffen. Die Herstellung des SchlĂŒsselanhĂ€ngers hat gezeigt, dass es gar nicht so einfach ist, mit diesem Werkstoff die gewohnte Playmobil-QualitĂ€t herzustellen“, sagte Robert Benker, Technischer Leiter der Playmobil-ProduktionsstĂ€tten. Die Menge des fĂŒr den WWF-Panda hergestellten Kunststoffs wurde aus gentechnikfreiem Mais hergestellt, und die Landwirtschaft ist nach den Nachhaltigkeitsstandards des ISCC (International Sustainability & Carbon Certificatio) zertifiziert worden. Ziel mĂŒsse es langfristig sein, so der WWF, fossile Ressourcen zu vermeiden, die Ökobilanz zu verbessern und Kunststoffe aus AgrarabfĂ€llen bzw. aus nachhaltiger Produktion herzustellen, die in Eigenschaft und QualitĂ€t, den derzeit verwendeten Materialien mindestens ebenbĂŒrtig seien.

Der Panda-SchlĂŒsselanhĂ€nger ist in einer limitierten Auflage produziert worden und wird nur bei WWF-Aktionen im JubilĂ€umsjahr „50 Jahre WWF Deutschland“ verteilt und als BegrĂŒĂŸungsgeschenk fĂŒr neue UnterstĂŒtzer.
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Freiburg: Zukunft der Energieversorgung
Bild: Kaj Mertens-Stickel
 
Freiburg: Zukunft der Energieversorgung
Die Solar-BĂŒrger-Genossenschaft lĂ€dt am 07. Juli lĂ€dt um 19:30 in das CafĂ© VĂ©lo zu einer spannenden Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Energieversorgung und der Rolle der Energiegenossenschaften. Referenten sind der Energieexperte Gunnar Harms und der Genossenschaftsexperte Burghard Flieger.
Weitere Informationen unter www.solargeno.de im MenĂŒ Termine oder unter kms@solargeno.de, Tel. 0761 89629224.
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Freiburger GEO-Tag der Artenvielfalt am 14. und 15. Juni 2013
Ein Eichhörnchen / Foto: Ökostation Freiburg
 
Freiburger GEO-Tag der Artenvielfalt am 14. und 15. Juni 2013
Beim diesjĂ€hrigen GEO-Tag, den das Freiburger Netzwerk Artenvielfalt am Waldsee veranstaltet, sind Naturfreunde und Naturbegeisterte herzlich willkommen. Die Besucher können an naturkundlichen Exkursionen teilnehmen und Tier- und Pflanzenarten erforschen, bestimmen und kartieren. Prominenter Gast ist Umweltminister Franz Untersteller, MdL, der zusammen mit UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik um 14:15 Uhr ein Grußwort sprechen wird.
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Buchtipp: Christina Mann und F. Strickler
 
Buchtipp: Christina Mann und F. Strickler "Aus dem Reich der wilden KrÀuter"
Heilkunde und Rezepte, Mythologie und Zauber, Standort im Garten

KrĂ€uterwissen – zauberhaft und alltagspraktisch prĂ€sentiert. Heilkraft und Gaumenschmaus, Brauchtum und Gartenzier – seit Jahrhunderten begleiten uns die heimischen WildkrĂ€uter. Neugierig öffnen gerade heute viele Menschen das Tor zum KrĂ€utergarten der Natur und seiner grĂŒnen Apotheke. Mit ihrem Buch »Aus dem Reich der wilden KrĂ€uter«, erschienen im pala-verlag, prĂ€sentieren KrĂ€uterfachfrau Christina Mann und GĂ€rtnermeister Friedhelm Strickler einen ebenso fachlich fundierten wie amĂŒsanten Ratgeber, um den KrĂ€utern zu begegnen.
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NABU-Umweltpreis: Die grĂŒnsten EinzelhĂ€ndler Deutschlands gesucht
Tschimpke: Ökologischen Handelskonzepten gehört die Zukunft

Berlin – Ab dem heutigen Freitag können sich bundesweit LebensmitteleinzelhĂ€ndler um den NABU-Umweltpreis „GrĂŒner Einkaufskorb 2013“ bewerben. Mit ihm zeichnet der NABU engagierte LebensmittelmĂ€rkte aus, die ein zukunftsweisendes und ökologisches Handelsmodell verfolgen. Ziel des Wettbewerbs ist es, jene MĂ€rkte herauszuheben, die mit einem saisonalen, regionalen und umweltfreundlichen Warensortiment Verbrauchern einen ökologischen Einkauf erleichtern.

„LebensmittelhĂ€ndler, die sich um ein grĂŒnes GeschĂ€ftsmodell bemĂŒhen, stehen vor besonderen Herausforderungen. Mit der Auszeichnung wollen wir daher umso mehr ihre Anstrengungen ehren und weitere Handelsunternehmen dazu anregen, sich ebenfalls fĂŒr nachhaltigen Konsum einzusetzen“, erklĂ€rte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Preise werden in den drei Kategorien „Filialen der großen Lebensmittelketten“, „SelbststĂ€ndige LebensmittelmĂ€rkte“ und „BiolebensmittelmĂ€rkte“ vergeben. ZusĂ€tzlich wird in diesem Jahr ein Jury-Sonderpreis fĂŒr umweltfreundliche Entwicklung ausgeschrieben. Mit ihm wird das Engagement von Wettbewerbsteilnehmern aus den Vorjahren gewĂŒrdigt, die sich besonders stark fĂŒr einen Wandel hin zu einem grĂŒnen GeschĂ€ftsmodell eingesetzt haben.

„Um Verbraucherinnen und Verbraucher auf umweltfreundliche Produkte aufmerksam zu machen, sind vor allem die Auswahl und PrĂ€sentation der Produkte und die Kommunikation mit dem Kunden entscheidend. Dank Informationen ĂŒber Umweltsiegel, umweltfreundliche GetrĂ€nkeverpackungen oder saisonale Produkte fallen den Konsumenten grĂŒne Kaufentscheidungen leichter. Die HĂ€ndler haben damit einen großen Einfluss darauf, ob Kunden ökologisch einkaufen“, so NABU-Umweltexperte Sascha Roth.

Der ausgefĂŒllte Teilnahmebogen kann bis zum 9. September 2013 beim NABU eingereicht werden. Über die Sieger entscheidet eine Jury aus Einzelhandels- und Umweltexperten sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Den Gewinnern des Wettbewerbs wird am 25. November 2013 in festlichem Rahmen mit GĂ€sten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der „GrĂŒne Einkaufskorb 2013“ verliehen. Den ausgezeichneten MĂ€rkten winkt als Hauptpreis nicht nur der ansehnliche Award, sondern auch ein unvergessliches Kochevent im eigenen Markt.
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