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Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

Weiße Riesen mit schwarzer Weste
NABU-Kampagnenmotiv / Foto: NABU
 
Weiße Riesen mit schwarzer Weste
NABU startet Fotowettbewerb zur Luftverschmutzung durch Kreuzfahrtschiffe

Berlin – Schwarze RauchsĂ€ulen aus den Schloten von Kreuzfahrtschiffen – Wer dies in diesem Sommer beobachtet, sollte am besten gleich zur Kamera greifen. Denn der NABU ruft dazu auf, die enorme Abgasbelastung durch Kreuzfahrtschiffe zu dokumentieren. „Noch immer pustet jedes vermeintliche Traumschiffe seinen GĂ€sten und Hafenbewohnern ungeniert Schadstoffe um die Nase“, so NABU-Verkehrsexperte Daniel Rieger. Keines der derzeit eingesetzten Schiffe sei mit der notwendigen Abgastechnik ausgestattet.

Um auf den Widerspruch zwischen den blĂŒtenweißen Werbemotiven und der rußenden RealitĂ€t aufmerksam zu machen, bittet der NABU um Zusendung von Fotos und Videoaufnahmen, die dunkle RauchsĂ€ulen ĂŒber den Schloten zeigen. Den Einsendern winken interessante Preise. Einsendeschluss ist der 20. September 2013.

Mit dem Wettbewerb will der NABU auf die Verantwortungslosigkeit der Kreuzfahrt-Reedereien aufmerksam machen. Bisher verwendet nur ein einziges Schiff teilweise moderne Abgastechnik, um den Schadstoffausstoß zu reduzieren. Der Rest der Flotte fĂ€hrt weiterhin unter Verwendung von Schweröl und ohne den Einsatz entsprechender Filter und Katalysatoren.

Der Kreuzfahrtboom hat zudem die Problematik an den beliebtesten Urlaubszielen erheblich verschĂ€rft. „Gerade zur Urlaubszeit beobachten die Menschen in den Ferienorten am Meer, wie blau-graue Dunstschleier aus den Schiffsschloten das Landschaftsbild zerstören. Vielen wird erst dann bewusst, welche Dimensionen die Schornsteine und die schwarzen RauchsĂ€ulen ĂŒberhaupt haben“, sagte der NABU-Verkehrsexperte.

So formierten sich in den vergangenen Monaten bereits Protestbewegungen in verschiedenen HafenstĂ€dten gegen den Ansturm der schwimmenden Hotels. In Venedig etwa fĂŒrchten die Anwohner um das antike Fundament ihrer Stadt, im norwegischen Geiranger-Fjord kĂ€mpfen sie mit einer dichten, blauen Dunstglocke und hohen Konzentrationen an Luftschadstoffen. „In den Katalogen der Anbieter ist von einer solchen Landschafts- und Umweltzerstörung allerdings nichts zu sehen: Hier manövrieren die ‚Traumschiffe‘ vor palmgesĂ€umten SandstrĂ€nden und grĂŒnen Archipelen“, so NABU-Verkehrsexperte Daniel Rieger.

Und so können Sie am Fotowettbewerb teilnehmen:

Senden Sie Ihre Fotos und Videos bis zum 20. September 2013 an Daniel.Rieger@NABU.de oder per Post an Daniel Rieger, NABU-Verkehrsreferat, CharitĂ©str. 3, 10117 Berlin. Mit der Zusendung erklĂ€ren Sie, dass Sie Urheber der Fotos beziehungsweise Videos sind, die Aufnahmen echt sind und der NABU diese fĂŒr seine Kampagnenarbeit nutzen darf. Nach Einsendeschluss werden die drei stĂ€rksten Aufnahmen ausgezeichnet und die Gewinner bekanntgegeben.
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Buchtipp: Prof. Li Wu
 
Buchtipp: Prof. Li Wu "TCM fĂŒr jeden Tag"
Entspannt und gesund durch die Woche.

ErnĂ€hrung und Heiltees, Akupressur und Meditation. Einfache Tai-Chi- und Qi-Gong-Übungen. Leicht umsetzbare Tagesprogramme

Im Zentrum der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) steht die Anregung der Lebensenergie Qi. Demnach liegt jeder Beschwerde, ob körperlicher oder seelischer Natur, eine Störung des harmonischen VerhĂ€ltnisses zwischen den Polen Yin und Yang zugrunde. Bei der Behandlung geht es daher stets darum, das aus dem Lot geratene Gleichgewicht wiederherzustellen, um so den Fluss der Lebensenergie Qi anzuregen und die Selbstheilungsfunktionen des Körpers zu wecken. Die Heilmethoden der TCM sind vielfĂ€ltig: Akupressur, Heilrezepte und KrĂ€uteranwendungen, Bewegungs- und MeditationsĂŒbungen aus dem Qi Gong, Heilmassagen zur Anregung des Qi-Flusses und eine genussvolle, ausgewogene ErnĂ€hrungsweise nach den fĂŒnf Elementen – all diese Verfahren helfen dabei, Alltagsbeschwerden zu lindern und die Gesundheit zu erhalten. Nach einer EinfĂŒhrung in die Grundlagen der TCM widmen sich einzelne Tagesprogramme fĂŒr alle sieben Wochentage jeweils einem Bereich des Körpers. Sie geben konkrete Anleitungen, diesem mit den verschiedenen TCM-Heilverfahren gezielt etwas Gutes zu tun und zu einem besseren Allgemeinbefinden zu gelangen. Ein wirkungsvolles und leicht umsetzbares Heil- und Entspannungsprogramm, das auch VielbeschĂ€ftigte mit tĂ€glich nur fĂŒnf bis zehn Minuten in ihren hektischen Alltag integrieren können.

Mankau Verlag 2013, 190 Seiten, EUR 9,95 (D) / 10,30 (A)
ISBN 978-3-86374-100-6.
 
 

 
Umwelttechnikpreis Baden-WĂŒrttemberg verliehen
Insgesamt 100.000 Euro Preisgeld

Umweltminister Franz Untersteller: „Materialsparende und umweltvertrĂ€gliche Produkte und Herstellungsverfahren verbessern die Marktchancen unserer Wirtschaft“

„Energie, Material und Ressourcen sparsam einzusetzen ist fĂŒr den rohstoffarmen Hochtechnologiestandort Baden-WĂŒrttemberg von entscheidender Bedeutung“, erklĂ€rte Umweltminister Franz Untersteller heute (11.07.) in Stuttgart anlĂ€sslich der Verleihung des 3. Umwelttechnikpreises Baden-WĂŒrttemberg. Die Wirtschaft im Land könne mit energie- und materialeffizienten Verfahren und Produkten Kosten sparen und damit ihre internationale WettbewerbsfĂ€higkeit weiter verbessern. Da die Bedeutung der Umwelttechnik weltweit zunehme, könnten die Unternehmen hiermit zudem neue, wachsende ZukunftsmĂ€rkte erschließen.

„Mit dem Umwelttechnikpreis wĂŒrdigen wir Unternehmen im Land, die mit ihren Innovationen die immer knapper werdenden natĂŒrlichen Ressourcen und unsere Umwelt schonen“, betonte der Minister fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft weiter. Der Preis stelle daher einen wichtigen Baustein in der Strategie des Landes zur Ressourceneffizienz dar. Ziel sei es, Baden-WĂŒrttemberg zum Vorreiter eines ressourcenschonenden und umweltvertrĂ€glichen Wirtschaftens zu machen, sagte Franz Untersteller. Unter den diesjĂ€hrigen PreistrĂ€gern sind wieder Unternehmen mit weltbekannten Namen aber auch relativ unbekannte kleine oder mittelstĂ€ndische Unternehmen, die in ihrem Markt jedoch fĂŒhrend sind (sogenannte „hidden champions“) sowie neu gegrĂŒndete, kleine Unternehmen („start-ups“).

ErgÀnzende Informationen:

Das Ministerium fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-WĂŒrttemberg vergibt den Umwelttechnikpreis seit 2009. Er wird im Zwei-Jahres-Takt fĂŒr hervorragende und innovative Produkte in der Umwelttechnik verliehen. Ausgezeichnet werden Produkte, die einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten und kurz vor der MarkteinfĂŒhrung stehen oder nicht lĂ€nger als zwei Jahre am Markt sind. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung in Baden-WĂŒrttemberg.

Von 118 Bewerbungen wurden dieses Jahr 41 fĂŒr den Preis nominiert und insgesamt 14 Produkte ausgezeichnet. Das Preisgeld betrĂ€gt 100.000 Euro und wird auf die vier Kategorien „Energieeffizienz“, „Materialeffizienz“, „Techniken zur Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung“ sowie „Mess-, Steuer- und Regeltechnik“ verteilt. In der Kategorie „Materialeffizienz“ gibt es dieses Mal zwei Sieger, dafĂŒr jedoch keinen Zweitplatzierten, in den Kategorien „Energieeffizienz“ sowie „Mess-, Steuer- und Regelungstechnik“ wurde der dritte Platz jeweils zwei Mal vergeben. Die fĂŒnf Erstplatzierten erhalten jeweils 9.500 Euro, die drei Zweitplatzierten dĂŒrfen sich ĂŒber je 7.500 Euro und die sechs Drittplatzierten ĂŒber jeweils 5.000 Euro freuen.

Sieger in der Kategorie „Energieeffizienz“ ist die Firma DĂŒrr Cyplan Ltd. aus Bietigheim-Bissingen, der Umwelttechnikpreis in der Kategorie „Materialeffizienz“ geht an die Protektorwerk Florenz Maisch GmbH in Gaggenau sowie die Fiber Engineering GmbH in Karlsruhe. Aus Freiburg kommen die Gewinner der Kategorie „Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung“, die SolarSpring GmbH, sowie der Kategorie „Mess-, Steuer- und Regeltechnik“, der an die SmartExergy GmbH vergeben wurde.

Weitergehende Informationen zum Umwelttechnikpreis 2013 sowie zu den PreistrÀgern und ihren Produkten sind ab 11. Juli 2013, 18.00 Uhr unter www.umwelttechnikpreis.de erhÀltlich.
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Energiepolitik zum Mitreden
Online-Sprechstunde mit Umweltminister Franz Untersteller am Mittwoch, 17. Juli, 19.00 – 20.00 Uhr

Im Rahmen der baden-wĂŒrttembergischen Energiewende-Kampagne „50-80-90“ beantwortet Umweltminister Franz Untersteller im Livestream Fragen zur Energiepolitik im Land. Fragen zur Entwicklung des Strompreises und zur Versorgungssicherheit zum Beispiel, zur Vereinbarkeit von Windkraftanlagen und Artenschutz, zur VergĂŒtung fĂŒr Photovoltaikanlagen oder zur Bedeutung der Bereiche Energieeffizienz und Energiesparen: Energiepolitik zum Mitreden.

Unter der Adresse www.50-80-90.de ist der Livestream mit zu verfolgen, Fragen direkt ins MinisterbĂŒro können bereits eine Stunde vorher (ab 18.00 Uhr) ĂŒber dieselbe Adresse eingestellt werden. Vorausgesetzt, es sind Fragen zur Energiepolitik des Landes und zum Stand der Energiewende in Baden-WĂŒrttemberg. Ein kleines Team wird die eingehenden Fragen bĂŒndeln und im Hintergrund auf die Einhaltung wichtiger Spielregeln fĂŒr die Kommunikation im Netz achten.

FĂŒr Franz Untersteller ist es der erste online-Auftritt dieser Art: „Fragen zur Energiewende bekomme ich zwar tĂ€glich gestellt, sie live im Netz und ĂŒber eine Stunde lang zu beantworten stelle ich mir aber spannend und sicher nicht ganz einfach vor.“

Die Energiewende, so Untersteller, gehöre zu den grĂ¶ĂŸten und wichtigsten Projekten, die die deutsche Gesellschaft in den nĂ€chsten Jahren umzusetzen hat: „Ohne permanenten Dialog quer durch alle Bevölkerungsschichten und Interessengruppen bekommen wir das nicht hin. Diesem Dialog dient die Online-Sprechstunde. Ich freue mich darauf, mit den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern auch auf diesem Weg ins GesprĂ€ch zu kommen.“

Sie sind eingeladen, ihre Fragen zu stellen: Mittwoch, 17. Juli 2013, ab 18.00 Uhr ĂŒber www.50-80-90.de. Der Livestream beginnt um 19.00 Uhr.
 
 

 
Energiebewusst sanieren: Kostenlose BeratungsgesprÀche
... mit qualifizierten Energieberatern am 26. Juli im Solar Infocenter

Sie möchten Ihre GebĂ€udehĂŒlle dĂ€mmen, eine Solaranlage
installieren, die Heizung austauschen? WĂŒnschen Informationen, wie
Sie Ihr GebÀude als KfW-Effizienzhaus sanieren und den Freiburger
Bonus erhalten können? Haben Fragen zum Förderprogramm
„Energiebewusst sanieren“ der Stadt Freiburg oder zur Förderung
von Landes- oder Bundesregierung? Wollen sich ĂŒber aktuelle
gesetzliche Regelungen informieren?

Das Umweltschutzamt lÀdt Interessierte am Freitag, 26. Juli, von 14
bis 18 Uhr zu halbstĂŒndigen EnergieberatungsgesprĂ€chen im Etage-
Tagungscenter im Solar Info Center (Emmy-Noether-Straße 2) bei
der Messe ein. Qualifizierte Energieberater beantworten die
genannten und alle weiteren Fragen zur energetischen Sanierung
von GebĂ€uden in Freiburg – individuell, ausfĂŒhrlich, kostenlos.

Eine Anmeldung unter Tel. 0761/791770 ist erforderlich. Eine
Anfahrtsbeschreibung steht unter www.energieagentur-freiburg.de,
NĂ€heres zum stĂ€dtischen Förderprogramm „Energiebewusst
sanieren“ unter www.freiburg.de/waermeschutz.
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2. Regionales Netzwerktreffen
Teilnehmer des Vernetzungstreffens / Foto: fesa eV
 
2. Regionales Netzwerktreffen "RegioNetz SĂŒdbaden"
Diskussions- und Aktionsplattform zur BĂŒndelung der WĂŒnsche, Forderungen und VorschlĂ€ge von Aktiven aus der Region.

Am 5. Juli trafen sich Energiegenossenschaften, Klimaschutzinitiativen, Lokale Agenda 21 Gruppen und andere ehrenamtlich Aktive im Zentrum fĂŒr Erneuerbare Energien der Albert-Ludwigs-UniversitĂ€t Freiburg. Gastgeber waren der fesa e.V. und das Agenda-BĂŒro der LUBW im Rahmen des fesa-Projektes "RegioNetz SĂŒdbaden". Ganz oben auf der Wunschliste der Initiativen stehen weiterhin kontinuierliche Vernetzungstreffen und Informationsangebote. Des Weiteren besteht der Wunsch nach noch mehr Kooperation zwischen den Initiativen, wie beispielsweise die Bereitstellung von MustervertrĂ€gen und anderen Dokumenten.

Seit dem 1. Regionalen Vernetzungstreffen auf dem Kongress "Energieautonome Kommunen" am 27. MĂ€rz 2012 in Freiburg hat eine rasante Entwicklung in der Region stattgefunden. Das "RegioNetz SĂŒdbaden" umfasst mittlerweile 76 Organisationen aus der Region SĂŒdbaden (Landkreise Emmendingen, Ortenau, Lörrach, Breisgau-Hochschwarzwald, Waldshut-Tiengen und Stadtkreis Freiburg). Gemeinsam konnten im letzten Jahr eine Vielzahl von AktivitĂ€ten und Projekten angestoßen werden. "Die letzten 14 Monate haben wir das Mandat aus dem ersten Treffen abgearbeitet", begrĂŒĂŸt Projektleiter Armin Bobsien die aus der ganzen Region angereisten TeilnehmerInnen. "Jetzt möchten wir uns neue AuftrĂ€ge abholen." Das Projekt RegioNetz wird gefördert durch den badenova Innovationsfonds fĂŒr Klima- und Wasserschutz.

ZunÀchst referierte Dr. Chantal Ruppert-Winkel vom ZEE zu ihrem Forschungsprojekt "EE-Regionen: Sozialökologie der Selbstversorgung". Die transdisziplinÀre Studie beschreibt die Herausforderungen, die Kommunen auf dem Weg in die Energieautonomie zu meistern haben und zeigt LösungsansÀtze auf. Wichtig ist dabei ein sozial gerechter und naturvertrÀglicher Ausbau der Erneuerbaren Energien. Vision ist die Selbstversorgung, wobei jede Kommune andere Voraussetzungen hat.

Gerd Oelsner von der Landesanstalt fĂŒr Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) fĂŒhrte die UnterstĂŒtzungsmöglichkeiten von Seiten des Landes fĂŒr ehrenamtliche Initiativen aus. Geldmittel gibt es fĂŒr die GrĂŒndung von Klimaschutzarbeitskreisen und KlimawerkstĂ€tten. Außerdem fördert die LUBW regionale Vernetzungstreffen und Moderationsschulungen.

Wie viel sich durch die Förderung ehrenamtlichen Engagements erreichen lĂ€sst, zeigte Armin Bobsien in seiner PrĂ€sentation des fesa-Projektes "RegioNetz SĂŒdbaden" auf.


- GrĂŒndung von BĂŒrgerklimaschutzarbeitskreisen in drei Gemeinden unterstĂŒtzt durch moderierte Veranstaltungen. Durch die AktivitĂ€ten der BĂŒrger erhalten fĂŒnf Gemeinden mit 19 Ortsteilen und ca. 30.000 Einwohnern Klimaschutzkonzepte und BĂŒrger engagieren sich aktiv vor Ort bei der Umsetzung. GrĂŒndung einer Energiegenossenschaft in Endingen.

- Wichtige Impulse fĂŒr die Kompetenzentwicklung bei BĂŒrgerenergiegenossenschaften durch Qualifizierungsworkshops u.a. zu den Themen "Neue GeschĂ€ftsmodelle fĂŒr PV", "WĂ€rmeversorgung" und "Windkraft". Alle Workshops waren ausgebucht!

- Landkreisweite Vernetzungstreffen zum Informationsaustausch.

- Mehr als 40 BeitrĂ€ge ĂŒber AktivitĂ€ten vor Ort in unserer Zeitschrift SolarRegion: Öffentlichkeitsarbeit fĂŒr mehr konkrete politische und finanzielle UnterstĂŒtzung ehrenamtlichen Engagements.


Neue Vernetzungsplattform auf www.regionetz-suedbaden.de

Doch es gibt noch viel zu tun! In vier Workshops bĂŒndelten die Aktiven aus der Region ihre WĂŒnsche, Forderungen und VorschlĂ€ge. Kompetenzentwicklung fĂŒr eine weitere Professionalisierung der Arbeit vor Ort ist nach wie vor ein wichtiges Thema fĂŒr Energiegenossenschaften und Klimaschutzarbeitskreise. Angesichts der laufenden Änderungen in EEG und anderen Rahmenbedingungen ist ein kontinuierliches Bildungsangebot notwendig. Des Weiteren besteht der Wunsch nach noch mehr Kooperation zwischen den Initiativen, wie beispielsweise die Bereitstellung von MustervertrĂ€gen und anderen Dokumenten. DafĂŒr bietet sich die neue Webseite von RegioNetz SĂŒdbaden an, die in den nĂ€chsten Tagen online gehen wird. Auch eine Sammlung von Fördermöglichkeiten durch Bund, Land und Kommunen könnte hier angesiedelt und laufend aktualisiert werden. FĂŒr eine zunehmende Professionalisierung benötigen die ehrenamtlich Aktiven außerdem UnterstĂŒtzung in den Bereichen Buchhaltung, IT und Management. Hierzu entstand die Idee einer Dienstleistungsgenossenschaft. FĂŒr die Umsetzung grĂ¶ĂŸerer Projekte (z.B. Windkraft) ist eine noch weiter gehende Kooperation von BĂŒrgerenergiegenossenschaften notwendig. DafĂŒr wurde von zehn Genossenschaften und anderen Aktiven aus der Region eine Regionalentwicklungsgenossenschaft (REGE) gegrĂŒndet, die grĂ¶ĂŸere BĂŒrgerbeteiligungsprojekte in der Region anschieben will. Die REGE wird professionelles Know-how, Vorfinanzierung und politische UnterstĂŒtzung bereitstellen, um den Energiegenossenschaften vor Ort die Umsetzung grĂ¶ĂŸerer Projekte zu ermöglichen.

Insgesamt ist ersichtlich, dass der Bedarf an Kooperation und Kommunikation bei den Ehrenamtlichen vor Ort weiterhin hoch ist. "Das Projekt RegioNetz fĂŒllt hier eine LĂŒcke", so Projektleiter Armin Bobsien. Um die Energiewende vor Ort voranzubringen, ist das Engagement der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger dringend notwendig. "Wir mĂŒssen die Energiewende um den Faktor 3 beschleunigen, um die Klimaschutzziele noch zu erreichen."
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„Bestimmt“ – Schmetterlingstag im Vauban
Wer möchte, kann am Samstag die Tier- und Pflanzenwelt der Schmetterlingswiese entdecken

Duftende BlĂŒten, saftige Farben und surrende Insekten – die Schmetterlingswiese im Vauban ist einen Besuch wert. Mit Hilfe der Initiative „Freiburg packt an“ haben Anwohnerinnen und Anwohner der Astrid-Lindgren-Straße im Mai 2012 die 330 Quadratmeter große Wiese angelegt. Am Samstag, 13. Juli, laden sie von 10 bis 13 Uhr dazu ein, die bunte Welt zu entdecken.

Unter dem Motto „Bestimmt“ können Kinder und Erwachsene von Fachleuten die Insekten und Pflanzen der Schmetterlingswiese und ihrer Umgebung kennenlernen - inzwischen wachsen und blĂŒhen dort ĂŒber 40 verschiedene Pflanzenarten. FĂŒr Kinder gibt es die Möglichkeit, das Leben in der Wiese zu zeichnen und das Bild bei einem Malwettbewerb einzureichen. Außerdem können sie spannenden Vorlesegeschichten aus der Welt der Insekten lauschen. Das Team von „Freiburg packt an“ verteilt blĂŒhende Wiesenmatten, die um StraßenbĂ€ume herum eingepflanzt werden können. Die Blumenteppiche verbessern die Umgebung der BĂ€ume und bilden einen wertvollen Lebensraum fĂŒr zahlreiche Insekten. Die Wiesenmatten sind auch donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr in der Ökostation, Falkenbergstraße 21, erhĂ€ltlich.

Zahlreiche Freiwillige engagieren sich unter der Anleitung einer Familie fĂŒr die Schmetterlingswiese. Gemeinsam sorgen sie so fĂŒr ökologische Artenvielfalt und dafĂŒr, dass Schmetterlinge, Wildbienen und viele andere Insekten genĂŒgend Nahrung finden. Das Team von „Freiburg packt an“ hilft bei der Organisation und stellt Gartenwerkzeug zur VerfĂŒgung.

Bei schlechtem Wetter findet die Aktion nicht statt.

Weitere Informationen bei „Freiburg packt an“ im Gartenund Tiefbauamt der Stadt Freiburg, Tel. 0761 / 201-4712, Internet: fpa@stadt.freiburg.de.
 
 

NABU und StaatsprÀsident Atambajev bereiten Globales Schneeleopardenforum vor
Schneeleopard / Foto: Martin Forster
 
NABU und StaatsprÀsident Atambajev bereiten Globales Schneeleopardenforum vor
Neue deutsch-kirgisische Naturschutzprojekte in Vorbereitung

Bischkek/Berlin – Schneeleoparden sind die am stĂ€rksten bedrohten Großkatzen der Erde. Weltweit durchstreifen nur noch etwa 4000 bis 6000 Schneeleoparden ein riesiges Verbreitungsgebiet von etwa zwei Millionen Quadratkilometern. Wegen ihres schönen Fells und ihrer Knochen werden die Tiere gnadenlos gejagt oder als lebende Tiere in Zirkussen gehalten. Bei dem vom NABU initiierten „Globalen Schneeleopardenforum“ wollen nun zwölf Staaten dabei helfen, die Großkatze vor dem Aussterben zu schĂŒtzen. AnlĂ€sslich der Vorbereitung dieser ersten staatenĂŒbergreifenden Schneeleoparden-Schutzkonferenz trafen sich am heutigen Freitag NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller und NABU-VizeprĂ€sident Thomas Tennhardt im Weißen Haus in Bischkek mit dem kirgisischen PrĂ€sidenten Almasbek Atambajev. Bei dem Globalen Schneeleopardenforum, das am 13. und 14. September in Bischkek stattfindet, werden erstmals die StaatsoberhĂ€upter aller zwölf Verbreitungsstaaten des Schneeleoparden zusammenkommen – von China ĂŒber Russland bis hin zu Indien und Pakistan. Es ist geplant, dass die PrĂ€sidenten die „Bischkek-Deklaration zum Schutz des Schneeleoparden und seines Ökosystems“ unterzeichnen und einen globalen Schneeleoparden-Schutzplan verabschieden.

„Mit dem erstmals auf StaatsprĂ€sidenten-Niveau geplanten Forum soll eine Reihe internationaler Projekte zum Schneeleopardenschutz angestoßen werden“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller nach dem Treffen mit dem PrĂ€sidenten. Dieser begrĂŒĂŸt die Initiative des NABU fĂŒr eine Veranstaltung zum weltweiten Schutz des kirgisischen Nationaltiers. Zum Verbreitungsgebiet der Großkatze gehören Zentralasien, der Himalaya, China und Russland. Der NABU betreibt seit Anfang der 1990er-Jahre Projekte zum Schutz der Schneeleoparden und anderer Wildtiere in Kirgistan und konnte bereits einen RĂŒckgang der Wilderei erzielen. Das parallel durchgefĂŒhrte Monitoring zeigt, dass die Zahl der Schneeleoparden in Kirgistan seit 2004 wieder ansteigt. Derzeit rechnet man mit 250 bis 300 Tieren. Erst kĂŒrzlich hatte der NABU Fotofallen fĂŒr das Schneeleoparden-Monitoring im kirgisischen Tien-Shan-Gebirge installiert und bereits einen ersten „Leo-Schnappschuss“ bekannt geben können.

Das GesprĂ€ch zwischen PrĂ€sident Atambajev, Leif Miller und Thomas Tennhardt wurde von einem Fernsehteam des ZDF begleitet, das in der kommenden Woche mit NABU-Vertretern in Kirgistan unterwegs sein wird, um Natur- und Artenschutzmaßnahmen zu filmen. AnlĂ€sslich des Zusammentreffens mit Atambajev stellte der NABU neue Naturschutz-Projekte vor. Diese hatte die kirgisische Regierung mit UnterstĂŒtzung des NABU im Anschluss an die deutsch-kirgisischen Regierungsverhandlungen ĂŒber die Entwicklungszusammenarbeit im MĂ€rz vorbereitet. Bei den neuen Projekten geht es unter anderem um den Schutz einzigartiger NussbaumwĂ€lder, den Aufbau eines grenzĂŒberschreitenden Naturschutzgebietes mit Tadjikistan, die deutsche UnterstĂŒtzung bei Klimaschutzmaßnahmen und die EinfĂŒhrung von Umweltmanagementsystemen.
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