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Dienstag, 28. November 2023
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Verschiedenes

D√ľrre, trockene B√§che, Klimawandel und Extremwetterereignisse in S√ľdbaden
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D√ľrre, trockene B√§che, Klimawandel und Extremwetterereignisse in S√ľdbaden
Was tun?
Ein Diskussionsbeitrag

Noch vor wenigen Jahren galten der Oberrhein als "w√§rmste Region" Deutschlands. In Folge des Klimawandels ist die Region jetzt eine der hei√üesten Gegenden in Deutschland. Das ist nicht nur sprachlich ein gewaltiger Unterschied und ein Verlust an Lebensqualit√§t. Der von Lobbyisten geleugnete und von der Wissenschaft und der Umweltbewegung angek√ľndigte menschengemachte Klimawandel ist l√§ngst am Oberrhein angekommen. Dies zeigt sich in sommerlichen Hitzephasen, Extremwetterereignissen, einem massiven Waldsterben 2.0 im Schwarzwald und am Kaiserstuhl, trocken fallenden Quellen, B√§chen und anderen Gew√§ssern, Blaualgen in Badeseen, Problemen der Wasserversorgung, "Verpoolung" der Werbeprospekte und G√§rten, Ernteausf√§llen der Landwirtschaft und erh√∂hter Sterblichkeit in Hitzephasen.

Der Klimawandel beginnt die Verteilung des Niederschlags zu beeinflussen. Dies wird Auswirkungen auf den nat√ľrlichen Wasserhaushalt nach sich ziehen und kann neben den Hochwasserabfl√ľssen auch extreme Trocken- und Niedrigwasserperioden bewirken. Die j√§hrliche Niederschlagsmenge wird am Oberrhein nicht unbedingt geringer. Es wird aber lange Trockenphasen und mehr Starkregen geben. Der starke Niederschlag l√§uft schnell ab, teilweise mit verheerenden Folgen, nicht nur f√ľr die Unterlieger am Rhein. Gleichzeitig verdunstet der Regen angesichts steigender Temperaturen auch schneller. Darum gibt es mehr √úberflutungen, w√§hrend der Boden auch immer st√§rker austrocknet. Es stellt sich die Frage, ob die Wassermengen des Starkregens regional nicht st√§rker "zur√ľckgehalten" werden k√∂nnen. Es braucht nicht nur Schwammst√§dte und D√∂rfer, sondern eine ganze Schwammregion. Dies w√ľrde dem Hochwasserschutz und dem Grundwasser (also auch uns allen) dienen.

Immer öfter fallen unsere Bäche im Hochsommer auf Teilstrecken beinahe trocken und der Grundwasserspiegel sinkt.

Was tun? (Dieser Text bezieht sich nur auf die Wassersituation, nicht auf Maßnahmen in Dörfern und Städten)

- An erster Stelle steht selbstverst√§ndlich die Bek√§mpfung des Klimawandels, dessen Hauptursache das unbegrenzte Wachstum im begrenzten System Erde ist. Die Trockenheit darf nicht losgel√∂st von der globalen Artenausrottung, Umweltzerst√∂rung, Atomm√ľllproduktion, Regenwaldvernichtung, Weltverm√ľllung und vom √úberkonsum gesehen werden.

- Wassersparen in allen Bereichen (private Haushalte, Industrie, Landwirtschaft) und nicht nur putzige Alibimaßnahmen

- Sanierung des Grundwassers und Verbesserung der Grundwasserqualität durch Vermeidung des Schadstoffeintrages, insbesondere Nitrat

- Schwammstadtkonzepte und Schwammkreiskonzepte auch im Landkreis (Versickerung des Oberflächenwassers, statt Einleitung in die Kanalisation)

- Vermeidung weiterer Zersiedelung und Überbauung und Entsiegelung von bestehenden Asphalt- und Beton-Flächen, wo immer dies möglich ist

- Verstärkte Regenwasser- und Brauchwassernutzung

- Wo immer möglich, in trocken fallenden Gewässern "tiefe Gumpen" mit Grundwasseranschluss einbauen, um Fischen eine Überlebensmöglichkeit zu schaffen

- Renaturierung aller unserer B√§che und Fl√ľsse

- Angesichts trocken fallender B√§che und der damit verbundenen Vernichtung von Flora und Fauna k√∂nnte langfristig eine m√∂glichst naturnahe Wasserr√ľckhaltung f√ľr unsere B√§che im Hochschwarzwald n√∂tig sein, um Natur, Mensch, Fischen, Wasserkraftbetreibern und Landwirtschaft zumindest mit einer Mindestwassermenge in Extremsommern dienen zu k√∂nnen.

- Fl√§chendeckende Vern√§ssungsma√ünahmen wie in der Teninger Allmend. Dort gibt es seit den 1970er-Jahren ein Grabenbew√§sserungssystem, erg√§nzt durch periodische k√ľnstliche √úberflutungen wechselnder Waldbereiche. Es wurden neun km Erdgr√§ben neu angelegt und sechs km alte ehemalige Entw√§sserungsgr√§ben reaktiviert. Im Zentrum des Gebietes entstanden Sickerteiche. Bis zu 400 Litern Wasser pro Sekunde wurde bei entsprechend hohen Wasserst√§nden aus der Elz entnommen. Durch das Schlie√üen von Stellfallen konnten k√ľnstliche, fl√§chige √úberflutungen ganzer Waldgebiete initiiert werden. Wissenschaftliche Untersuchungen zu dieser Ma√ünahme zeigen, dass die Grundwasserst√§nde bis 1975 deutlich anstiegen, dass ab 1983 jedoch eine Umkehr dieses positiven Trends einsetzte. Ursache war die Verschlammung der Gr√§ben und Teiche. Diese alte Idee sollte (wo immer noch m√∂glich im Landkreis) aufgegriffen werden und die Versickerungs-B√§che und Teiche sollten in gro√üen Abst√§nden entschlammt werden.

Selbst wenn diese Vorschl√§ge ber√ľcksichtigt w√ľrden, w√§ren sie nicht mehr als der "Tropfen auf dem hei√üen Stein".

Die nächsten Jahrzehnte am Oberrhein werden spannend, trocken, starkregengeprägt und heiß.
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Autor: Axel Mayer, Kreisrat, Mitwelt Stiftung Oberrhein

 
Start der Umwelt-Schnitzeljagd ‚Äědem M√ľll auf der Spur‚Äú
Nachhaltige Projektarbeit ‚Äď eine Grundschule macht‚Äôs vor

Mit dem Projekt ‚ÄěUmwelt-Schnitzeljagd ‚Äď dem M√ľll auf der Spur‚Äú kommt im Bereich Umweltbildung frischer Wind in die Klassenzimmer der Gerhart-Hauptmann-Schule: In kreativer Gruppenarbeit und unter abfallp√§dagogischer Begleitung durch die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) ist in den vergangenen drei Monaten kr√§ftig aufger√§umt worden in Sachen Abfall, Ressourcenschonung und Umweltschutz.

Entstanden ist das Projekt ‚ÄěUmwelt-Schnitzeljagd‚Äú, an dem sich an insgesamt 6 Projekttagen die Klassen der zweiten bis vierten Jahrgangsstufe beteiligt haben. Erarbeitet wurde eine Schatzsuche, bei der die Teilnehmenden auf der Suche nach Hinweisen kindgerecht durch die Kreislaufwirtschaft gef√ľhrt werden. Dass die Gerhart-Hauptmann-Schule bereits vor dem Projekt √ľber einen aus freiwilliger Initiative entstandenen ‚ÄěM√ľllclub‚Äú mit zw√∂lf Mitgliedern verf√ľgt, zeigt das bestehende Interesse der Sch√ľlerinnen und Sch√ľler am Thema.

An bis zu acht Stationen m√ľssen die Schatzsuchenden Hinweisen folgen und diverse Aufgaben l√∂sen. Die Aufgaben dienen als Anregung, um √ľber das eigene Konsumverhalten im Alltag nachzudenken, Abfall bestm√∂glich zu vermeiden und richtig zu entsorgen. In Kleingruppenarbeit werden beispielsweise Abf√§lle in ihre Rohstoffe zerlegt, dem richtigen Recyclingprozess zugef√ľhrt und durch nachhaltige Alternativen ersetzt. Fotos von verkleideten Superhelden erinnern mahnend an ‚ÄěSchmutzecken‚Äú auf dem Schulgel√§nde.

Die Grundsteinlegung f√ľr ein umweltbewusstes Verhalten erfolgt vor allem im jungen Kindesalter. Diesem Grundsatz folgend ist im Auftrag der Stadtverwaltung bei der ASF bereits seit √ľber zwei Jahrzehnten eine Abfallp√§dagogikstelle eingerichtet, die fachliche Impulse in Schulen und Kitas setzt. ‚ÄěBisher haben wir den Kindern den abfallrelevanten Lernstoff in Einzelstunden spielerisch vermittelt, zum Beispiel durch kleine Sketche mit liebenswerten Abfallt√∂nnchen oder durch praktische Lerneinheiten zur Abfallsortierung oder zum Papiersch√∂pfen‚Äú, erkl√§rt Julia Holzer, die stellvertretende Gesch√§ftsf√ľhrerin der ASF. ‚ÄěDie Umwelt-Schnitzeljagd soll den Kindern nun eine intensivere und ganzheitlichere Auseinandersetzung mit den Schwerpunkten Ressourcenschonung durch Abfallvermeidung, Abfalltrennung und Recycling sowie Plastikverschmutzung in den Ozeanen erm√∂glichen. Dies sch√§rft das Bewusstsein f√ľr zukunftsrelevante Themen.‚Äú

Was f√ľr die Kinder in erster Linie eine spa√üige Besch√§ftigung darstellt, ist zugleich Teil des Erziehungs- und Bildungsauftrags der Schulen. Der Schutz des Klimas steht nicht erst seit der Bewegung ‚ÄěFridays for Future‚Äú im weltweiten Fokus. In Baden-W√ľrttemberg sind Nachhaltigkeitsthemen bereits seit 2016 fester Bestandteil des Bildungsplans f√ľr allgemeinbildende Schulen. Im Zuge des Nationalen Aktionsplans ‚ÄěBildung f√ľr nachhaltige Entwicklung‚Äú (kurz BNE) sollen Menschen bereits in jungen Jahren lernen, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen und verantwortungsvoll zu denken und zu handeln.

Umweltb√ľrgermeisterin Christine Buchheit fasst die Bedeutung des Projekts f√ľr die Umweltbildung wie folgt zusammen: ‚ÄěDamit die Kinder sp√§ter gut leben k√∂nnen, m√ľssen sie heute lernen, dass Ressourcen nicht unendlich verf√ľgbar sind und Abf√§lle daher richtig sortiert und entsorgt werden m√ľssen. Das tut Menschen, Pflanzen und Tieren gut. Daher ist Abfallp√§dagogik so wichtig. Vor allem in den Schulen und Kinderg√§rten kann ein bewusster Umgang mit Abf√§llen in den Alltag integriert und p√§dagogisch begleitet werden. Daf√ľr ben√∂tigen wir neue kreative Lernmethoden, die Spa√ü machen, motivieren und das Gelernte im Ged√§chtnis verankern, so wie bei der Umwelt-Schnitzeljagd.‚Äú

Bei Interesse an dem Projekt können sich Freiburger Schulen unter info@abfallwirtschaft-freiburg.de an die ASF wenden.
 
 

 
Amerikanische Faulbrut bedroht Bienenvölker im Stadtkreis
Keine Gefahr f√ľr andere Tiere oder Menschen

Am Dienstag wurde bei einem Bienenstand im Stadtkreis Freiburg der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt. Dies ist eine bakterielle Infektionskrankheit der Bienenbrut, auch unter dem Namen ‚ÄěB√∂sartige Faulbrut‚Äú bekannt. Der Erreger stellt keine Gefahr f√ľr ausgewachsene Honigbienen, andere Tiere oder Menschen dar.

Die bösartige Faulbrut ist anzeige- und bekämpfungspflichtig, da sie das Überleben der Bienenvölker massiv bedroht. Im Falle eines Ausbruchs sind die Schutzmaßnahmen gemäß der Bienenseuchen-Verordnung einzuleiten, um die Erkrankung inzudämmen und eine Ausbreitung zu verhindern:

Um den betroffenen Betrieb ist eine Restriktionszone (Radius mindestens 1 km) einzurichten, diese wird per Allgemeinverf√ľgung der Stadt Freiburg √∂ffentlich bekannt gemacht. Bienenhalter sind in der Pflicht, sich zu informieren, ob ihr Bienenstand in dieser Restriktionszone liegt.

Das Verbringen oder Transportieren von Bienenvölkern und Materialien, die in Kontakt mit Bienen kommen, sowohl in diese als auch aus dieser Zone, ist streng verboten. Die Völker in der Restriktionszone werden allesamt untersucht, seuchenkranke Völker werden nötigenfalls abgetötet.

Zeigen andere Bienenv√∂lker einer betroffenen Imkerei keine klinischen Symptome und besteht bei diesen nach dem Gutachten einer Amtstier√§rztin/eines Amtstierarztes eine Chance auf Heilung, so kann mit Zustimmung der Veterin√§rbeh√∂rde ein sogenanntes Kunstschwarmverfahren durchgef√ľhrt werden. Hierbei werden alle Waben einschlie√ülich der Bienenbrut vernichtet. Lediglich die adulten Bienen werden nicht abget√∂tet, jedoch unter amtlicher Kontrolle so behandelt, dass ein Weitertragen des Erregers ausgeschlossen ist.

Alle Materialien, die mit den befallenen Bienenv√∂lkern in Kontakt gekommen sind, m√ľssen ordnungsgem√§√ü und ebenfalls unter beh√∂rdlicher Kontrolle gereinigt und desinfiziert werden. Ist dies nicht m√∂glich, m√ľssen die Materialien unsch√§dlich beseitigt werden.

Honig, der von befallenen Bienenv√∂lkern gewonnen wurde, kann eine hohe Anzahl von Bakterien-Sporen enthalten. Diese sind f√ľr den Menschen ungef√§hrlich. Der Honig bleibt somit f√ľr den menschlichen Verzehr geeignet. Mit Sporen belasteter Honig darf aber unter keinen Umst√§nden an Bienen verf√ľttert werden und ist daher stets bienensicher aufzubewahren! Bei der Entsorgung von Honigresten ist darauf zu achten, dass Bienen diesen nicht erreichen k√∂nnen.

Die Veterin√§rbeh√∂rde der Stadt Freiburg hat bereits am 28. Juni im Ausbruchsbetrieb die genannten Ma√ünahmen verf√ľgt. Es wurde zudem Kontakt mit dem Bienengesundheitsdienst sowie dem zust√§ndigen Bienensachverst√§ndigen aufgenommen, um die Ausbreitung der Seuche z√ľgig einzud√§mmen und weiteren Schaden an den Bienenv√∂lkern in Freiburg zu verhindern.

Da alle im Sperrbezirk befindlichen Bienenv√∂lker untersucht und auf das Vorhandensein des Erregers beprobt werden m√ľssen, werden alle Imker im Stadtkreis Freiburg nochmal auf die Registrierpflicht nach der Bienenseuchen-Verordnung hingewiesen. Demnach hat jeder, der Bienen halten will, dies sp√§testens bei Beginn der T√§tigkeit der zust√§ndigen Beh√∂rde anzuzeigen; dabei sind die Anzahl der Bienenv√∂lker und ihr Standort anzugeben. Hierbei wird auf ¬ß26 Bienenseuchen-Verordnung aufmerksam gemacht. Danach handelt ordnungswidrig, wer eine solche Anzeige vors√§tzlich oder fahrl√§ssig nicht, nicht richtig, nicht vollst√§ndig oder nicht rechtzeitig erstattet.

Die Veterin√§rbeh√∂rde bittet um die Unterst√ľtzung aller Imker im Stadtgebiet, damit die Erkrankung effektiv bek√§mpft und eine Ausbreitung verhindert werden kann.

Die Allgemeinverf√ľgung der Stadt Freiburg stehen zur allgemeinen Information auf www.freiburg.de; der genaue Sperrbezirk ist online detailliert einzusehen.
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Aussichtsplattform auf Freiburgs Prärie
(c) Mundenhof / Stadt Freiburg
 
Aussichtsplattform auf Freiburgs Prärie
Partnerstadt Madison spendet 8.000 Euro f√ľr den Mundenhof

Pr√§rien geh√∂ren zu den artenreichsten Pflanzengesellschaften der Erde. Im Gegensatz zu den mitteleurop√§ischen Wiesen, die im Mai und Juni ihre Hauptbl√ľte haben, erbl√ľhen Pr√§rienpflanzen vom Juli bis in den Herbst hinein. Mit ihren extrem tief gehenden Wurzeln erreichen sie tief liegende Wasserschichten und sehen auch bei Trockenheit gut aus. Es sind also ideale Pflanzen f√ľr den Klimawandel.

Die erste Pr√§rie auf dem Mundenhof entstand im Jahr 2011, auf einer Dreiecksfl√§che im Bisongehege. Sie hat sich als kleine Wiese so gut etabliert, dass 2018 der n√§chste Versuch gestartet wurde. Davor hatte Mundenhof-Leiterin Susanne Eckert schon im Jahr 2017 Kontakte nach Madison in Wisconsin sowie in andere US-Bundesstaaten des Mittleren Westens mit noch vorhandenen Pr√§rien gekn√ľpft. In der Folge entstanden auf dem Mundenhof zwei weitere Pr√§rie-Fl√§chen beim Bisongehege. Inzwischen werden auch Zauneidechsenfl√§chen mit Pr√§rieblumen bepflanzt.

Der Bl√ľtenrausch im Sommer kommt auch bei den Besucherinnen und Besuchern des Mundenhofs bestens an ‚Äď wor√ľber sich das private ‚ÄěMadison Freiburg Sister City Committee‚Äú in Wisconsin derart freute, dass sein Vorstand 8.000 Dollar f√ľr die Weiterentwicklung der Mundenhof-Pr√§rie zur Verf√ľgung stellte. Mit diesem Geld hat der Mundenhof die Aussichtsplattform zwischen Pinot-Pferden und Bisons finanziert. Die f√ľnf Bisonk√ľhe und der aus Basel stammende junge Bisonbulle sollen auch Nutznie√üer der Pr√§rie sein: sie d√ľrfen gelegentlich auf der Fl√§che am Steilhang grasen. Dass fast alle Pr√§riepflanzen nicht nur f√ľr die Indianer wichtige Medizinalpflanzen waren und sind, werden in K√ľrze Infotafeln am Zaun entlang der Pr√§rie verraten.

Das gro√üe Treffen der Partnerst√§dte, das am vergangenen Wochenende in Freiburg stattfand, hat nun auch der amerikanische Verein ‚ÄěMadison Freiburg Sister City Committee‚Äú zu einer Visite der deutschen Partnerstadt genutzt. Dabei besuchten Charles J. James, Pr√§sident des Committees, und Schatzmeister Richard Kotenbeutel auch den Mundenhof und nahmen die Aussichtsplattform beim Bisongehege in Augenschein, die ihre Spende erm√∂glicht hatte.

zum Bild oben:
Charles J. James (links) und Richard Kotenbeutel an der Aussichtsplattform.
(c) Mundenhof / Stadt Freiburg
 
 

 
Chancen nutzen, Resilienz schaffen
Forderungen des B√ľndnisses #Ern√§hrungswendeAnpacken f√ľr eine Ern√§hrungsstrategie

Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag eine Ern√§hrungsstrategie bis 2023 angek√ľndigt. Das B√ľndnis #Ern√§hrungswendeAnpacken aus 22 Verb√§nden hat jetzt ein Positionspapier f√ľr eine zukunftsweisende Ern√§hrungsstrategie erarbeitet, die es im Vorfeld der Auftaktveranstaltung des Bundesern√§hrungsministeriums zur Erarbeitung der Ern√§hrungsstrategie am 29. Juni vorlegt. Darin werden konkrete Ma√ünahmen vorgeschlagen, um allen Menschen eine gesundheitsf√∂rderliche und nachhaltige Ern√§hrung zu erm√∂glichen.

Die Initiative #Ern√§hrungswendeAnpacken begr√ľ√üt, dass die Ampelkoalition bis 2023 eine Ern√§hrungsstrategie f√ľr Deutschland erarbeiten will, um eine ‚Äěgesunde Umgebung f√ľr Ern√§hrung und Bewegung zu schaffen‚ÄĚ. Jetzt muss die Bundesregierung z√ľgig ambitionierte Ziele und einen klaren Zeitplan f√ľr die Umsetzung der wichtigsten Ma√ünahmen vorlegen.

Grundlage, Leitbild und Vision bei der Entwicklung der Ern√§hrungsstrategie sollte eine sozial gerechte, gesundheitsf√∂rdernde, umweltvertr√§gliche und dem Tierschutz zutr√§gliche Ern√§hrungspolitik f√ľr Deutschland sein. Die Ern√§hrungsstrategie und die darin definierten Ma√ünahmen sollten mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet sein. Ohne Investitionen wird eine Ern√§hrungswende nicht zu erreichen sein. Um eine verbindliche Umsetzung der Ma√ünahmen sicherzustellen, sollten konkrete Erfolgsindikatoren entwickelt werden.

Transparenz und Beteiligung
Eine Ern√§hrungswende kann nur gelingen, wenn sie breiten R√ľckhalt in der Bev√∂lkerung hat. Vor diesem Hintergrund fordert das B√ľndnis eine transparente Planung und Beteiligung der relevanten Wissenschaftler:innen und Berufsgruppen sowie der zivilgesellschaftlichen Verb√§nde bei der Erstellung der Ern√§hrungsstrategie bis 2023 sowie bei deren Umsetzung.

Eine Strategie f√ľr alle
Ziele und Ma√ünahmen der Ern√§hrungsstrategie m√ľssen mit Blick auf soziale Gerechtigkeit gestaltet werden. Dies gilt insbesondere f√ľr einkommensschw√§chere Bev√∂lkerungsgruppen. Eine Ern√§hrungswende muss dazu f√ľhren, dass allen Menschen eine gesundheitsf√∂rdernde und nachhaltige Ern√§hrung erm√∂glicht wird. Gesundes, nachhaltiges Essen darf kein Privileg f√ľr einkommensstarke Haushalte sein, sondern ist ein Grundrecht f√ľr alle.

Folgende konkrete Ma√ünahmen h√§lt das B√ľndnis f√ľr essenziell:
‚ÄĘ Finanzierung einer fl√§chendeckenden, gesundheitsf√∂rderlichen und nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung und eine Weiterentwicklung der Qualit√§tsstandards der Deutschen Gesellschaft f√ľr Ern√§hrung.
‚ÄĘ √úberpr√ľfung der Lebensmittelbesteuerung mit dem Ziel einer sozial gerechten, gesundheitsf√∂rdernden, umweltvertr√§glichen und dem Tierschutz zutr√§glichen Ausrichtung.
‚ÄĘ F√∂rderung einer pflanzenbasierten Ern√§hrung mit dem Ziel, den Konsum tierischer Produkte zu reduzieren.
‚ÄĘ St√§rkung einer sozial gerechten, gesundheitsf√∂rderlichen und umweltfreundlichen Ern√§hrungskompetenz in Schule und Beruf.
‚ÄĘ Verbesserung der Qualifizierung und Verankerung von Ern√§hrungsbildung und Ern√§hrungstherapie im Gesundheitswesen.
‚ÄĘ Verbindliche Regulierung von an Kinder gerichteter Lebensmittelwerbung.
‚ÄĘ Erh√∂hung der Leistungen in der sozialen Mindestsicherung im Kampf gegen Ern√§hrungsarmut.

Um die Ziele der Vereinten Nationen f√ľr eine Nachhaltige Entwicklung sowie die im Pariser Klimaabkommen verankerten Ziele zu erreichen, ist ein ‚ÄěWeiter so‚Äú keine Option. Dar√ľber besteht ein breiter Konsens. Nun hat der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine nicht nur zu einer leidvollen humanit√§ren Krise gef√ľhrt, sondern er bedroht auch die globale Ern√§hrungssicherung und erschwert das Erreichen von Klima-, Biodiversit√§ts- und Nachhaltigkeitszielen in der Weltgemeinschaft.
Gerade jetzt ist es deshalb wichtiger denn je, dass wir f√ľr eine nachhaltige und gesunde Ern√§hrung ein langfristig resilientes Ern√§hrungssystem schaffen. Aktuellen und k√ľnftigen Herausforderungen und Krisen werden wir nur standhalten, wenn wir Gesundheit, soziale Gerechtigkeit und Umweltvertr√§glichkeit zusammendenken.

Dr. Nina Wolff, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V., unterstreicht die Dringlichkeit und Ziele einer Ern√§hrungsstrategie: ‚ÄěAuf unseren Feldern und in unseren K√ľchen haben wir zahlreiche bislang ungenutzte M√∂glichkeiten, das Klima, die biologische Vielfalt und die Gesundheit jedes einzelnen Menschen zu sch√ľtzen. Aufgabe der Ern√§hrungspolitik ist es, ein langfristig produktives Ern√§hrungssystem mit gutem, sauberem und fairem Essen f√ľr alle zu schaffen. Politik und Gesellschaft k√∂nnen und m√ľssen das jetzt gemeinsam auf die Teller bringen!‚Äú

Das Positionspapier wird getragen von: Berufsverband der Kinder- und Jugend√§rzte e. V. (BVKJ), BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE), Arbeitsgemeinschaft der deutschen √Ąrztekammern (B√ĄK), Bundesvertretung der Medizinstudierenden, Deutschland e. V. (bvmd), Bundeszahn√§rztekammer, Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Zahn√§rztekammern e.V. (BZ√ĄK), Bund √Ėkologische Lebensmittelwirtschaft e. V. (B√ĖLW), Der Parit√§tische Gesamtverband, Deutsche Adipositas Gesellschaft e. V. (DAG) Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA) der DAG, Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), Deutsche Gesellschaft f√ľr Ern√§hrungsmedizin e. V. (DGEM), Deutsches Netzwerk Schulverpflegung (DNSV), Ecologic Institute, Netzwerk der Ern√§hrungsr√§te, Institut f√ľr Weltern√§hrung, iSuN - Institut f√ľr Nachhaltige Ern√§hrung, Fachhochschule M√ľnster, Physicians Association for Nutrition (PAN), ProVeg, RAL G√ľtegemeinschaft Ern√§hrungs-Kompetenz e.V., Slow Food Deutschland e. V., Verband der Di√§tassistenten ‚Äď Deutscher Bundesverband e. V. (VDD), Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), WWF Deutschland
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Die Reißleine ziehen beim Neubaustadtteil Dietenbach
Sehr geehrte Damen und Herren Fraktionsvorsitzende und Mitglieder
des Gemeinderats der Stadt Freiburg i.Br.

Dass die Sparkasse Freiburg N√∂rdlicher Breisgau nun den Ausstieg sucht aus ihrer zu kostentr√§chtigen Einbindung auf dem Moloch Riesen-Neubaustadtteil Dietenbach, das sei f√ľr den in Freiburg ans√§ssigen gemeinn√ľtzigen Verein ECOtrinova e.V. keine √úberraschung, so der Vereinsvorsitzende Dr. Georg L√∂ser heute im offenen Brief an den Gemeinderat, OB und B√ľrgermeisterriege der Stadt in einer ersten Stellungnahme zu Berichten vom 22. Juni.

Denn die Sparkasse habe immer wieder schriftlich darauf hingewiesen, dass sie bei Dietenbach mit der Wirtschaftlichkeit erhebliche Probleme habe, so mit Schreiben vom 23.7.2018 einen Tag vor dem Beschluss des Gemeinderats zur St√§dtebaulichen Entwicklungsma√ünahme Dietenbach. Das Schreiben lag dem Gemeinderat und der Stadt vor. ECOtrinova erhielt es damals auf Nachfrage von der Stadt. Bei den √∂ffentlichen Urkunden von 2018 zu den Optionsvertr√§gen und Kaufangeboten an die Landeigent√ľmer verdeutlichte die Sparkasse als K√§ufer die Unwirtschaftlichkeit klarer, dass ‚Äědie Wirtschaftlichkeit des Projekts f√ľr ihn zur Zeit nicht gew√§hrleistet ist.‚Äú

ECOtrinova habe den Gemeinderat, OB Horn und die B√ľrgermeisterriege immer wieder auf Obiges hingewiesen. Taube Ohren, Augen zu und durch war offenbar die Reaktion. Jetzt m√ľsse die Rei√üleine gezogen werden f√ľr das Ende des Projekts Neubaustadtteil Dietenbach, damit es nicht zu finanziellem Schrecken ohne Ende komme.

W√§re der jetzige voraussichtliche R√ľckzug der Sparkasse ein Jahr eher erfolgt, h√§tte die Stadt den Dietenbach-Prozess beim Verwaltungsgerichtshof Baden-W√ľrttemberg vermutlich verloren. Da steht eventuell noch die Revision beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig an.

ECOtrinova fragt: Zahlt die Stadt Freiburg an die Sparkasse nun deren evtl. verlorenen Aufwand und die Optionsgeb√ľhren an die Landeigent√ľmer von 1 Euro pro qm und Jahr, das sind laut obigem Schreiben vom 23.7.2018 nach damaligem Stand 8 Millionen Euro. Wie stehen die Sparkassenkunden und die anderen Kommunen der Sparkasse da, wenn der Betrag nicht kommt?

Der Verein sei gespannt auf die anstehende Fortschreibung der Sonderrechnung Dietenbach mit stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten schon f√ľr die Erschlie√üung samt Kitas und Schulen usw.. Und ob es f√ľr Wohnbau, der ja auch viel teurer wurde, bei inzwischen extrem gestiegenen Preisen f√ľr erschlossene Grundst√ľcke √ľberhaupt noch gehe au√üer f√ľr Reiche. F√ľr die w√§re es anderswo in Freiburg in einem sch√∂nen Altbau sicher angenehmer als in einem f√ľr maximal viele Wohnungen ausquetschten Dietenbach.
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NABU: So sch√ľtzen sich Wildtiere vor Hitze
Widehopf (c) NABU/CEWE/Paul Gläser
 
NABU: So sch√ľtzen sich Wildtiere vor Hitze
Feldhasen nutzen Ohren als Klimaanlage, St√∂rche k√ľhlen Beine mit Kot / Jetzt Vogeltr√§nke bauen

Berlin, 16.6.22 ‚Äď In Deutschlands wird es in diesen Tagen vielerorts √ľber 30 Grad warm. Die hohen Temperaturen machen nicht nur Menschen, sondern auch Wildtieren zu schaffen. Weil Fell und Federn bei hohen Temperaturen keine gro√üe Hilfe sind, und viele Tiere mangels Schwei√üdr√ľsen nicht wie Menschen schwitzen k√∂nnen, haben einige Arten besondere Verhaltensweisen entwickelt, um Hitzewellen zu √ľberstehen.

‚ÄěVon Hunden kennen wir das Hecheln‚Äú, so Sebastian Kolberg, NABU-Artenschutzexperte ‚ÄěAuf diese Weise senken auch F√ľchse ihre K√∂rpertemperatur.‚Äú Der Feldhase verf√ľgt mit seinen Ohren sogar √ľber eine k√∂rpereigene Klimaanlage: Seine gro√üen, gut durchbluteten L√∂ffel geben K√∂rperw√§rme an die Umgebung ab.

‚ÄěAmseln und Rabenkr√§hen sitzen h√§ufig mit weit ge√∂ffnetem Schnabel da und atmen schnell ein und aus. Das ist das so genannte Kehlsackhecheln. Dabei werden Rachen und Lunge einbezogen und vergr√∂√üern so die W√§rme abgebende K√∂rperoberfl√§che‚Äú, sagt Martin R√ľmmler, NABU-Vogelschutzexperte. Manche V√∂gel haben noch weitere Tricks auf Lager. Der Storch beschmiert seine Beine mit fl√ľssigem Kot, um sie vor der Sonne zu sch√ľtzen. An hei√üen Tagen sehen Storchenbeine daher oft nicht rot, sondern wei√ü aus. ‚ÄěNeben dem direkten Sonnenschutz k√ľhlt diese Technik auch: Das im Kot enthaltene Wasser verdunstet und k√ľhlt so die Beine‚Äú, erkl√§rt R√ľmmler.

Einige V√∂gel genie√üen scheinbar das hei√üe Wetter, sie legen sich oft minutenlang in die Sonne. So kann man zum Beispiel Drosseln beobachten, die einige Zeit regungslos an einer Stelle verharren und sonnenbaden. Manche V√∂gel wie der Zaunk√∂nig legen sich dazu sogar platt auf den Boden und breiten weit die Fl√ľgel und den Schwanz aus. R√ľmmler: ‚ÄěV√∂gel bek√§mpfen auf diese Weise im Federkleid vorhandene Parasiten. Diese werden durch Hitze und UV-Licht in Schach gehalten.‚Äú

Viele Tiere machen es bei gro√üer Hitze wie die Menschen: Sie meiden Bewegung, ziehen sich in den Schatten zur√ľck oder gehen baden. V√∂gel nutzen gerne im Garten oder auf dem Balkon aufgestellte flache Wasserschalen, um zu trinken und ein erfrischendes Bad zu nehmen. Der NABU bietet unter www.NABU.de/vogeltraenke eine Anleitung zum Bau einer katzensicheren Vogeltr√§nke an. ‚ÄěWichtig ist, dass diese Schalen t√§glich mit hei√üem Wasser gereinigt und neu bef√ľllt werden, damit sich keine Krankheitserreger verbreiten‚Äú, so R√ľmmler. In den vergangenen Jahren seien solche Krankheitsausbr√ľche an Wasserstellen an den NABU gemeldet worden. Beim ersten Anzeichen von kranken oder gar toten V√∂geln in der N√§he der Wasserschalen sollte man die Schale daher sofort entfernen.

Nicht nur V√∂gel baden bei Hitze, auch Hirsche und Wildschweine suhlen sich gerne in wassergef√ľllten Gr√§ben. An hei√üen Tagen wagen sich Hirsche auch in tiefere Gew√§sser vor.

Tipps zum Bau einer Vogeltränke online

zum Bild oben:
Dieses Foto ist im Rahmen des Fotowettbewerbs "Naturstars - Wer ist Dein Naturstar" 2020 mit CEWE entstanden. / Der Widehopf ist der Vogel des Jahres 2022. Er ist auch am Kaiserstuhl zu finden.
(c) NABU/CEWE/Fotograf: Paul Gläser
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L√ľckenschluss Radweg FR2
Bauarbeiten zwischen G√ľterbahnhofareal und Tullastra√üe sind abgeschlossen

Ein weiterer L√ľckenschluss im Freiburger Norden ist fertig: Der Radweg FR2 f√ľhrt aus dem G√ľterbahnhofareal von der Berta-Ottenstein-Stra√üe zur Tullastra√üe. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat den Abschnitt in den letzten f√ľnfeinhalb Wochen saniert und dem gewohnten Standard f√ľr Radschnellwege angepasst.

Die Strecke ist jetzt durchg√§ngig neu asphaltiert und beleuchtet. Damit konnte das GuT die Attraktivit√§t dieser Verbindung f√ľr Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich steigern. Die Sanierung hat insgesamt 150.000 Euro gekostet. Die baustellenbedingte Umleitung √ľber die Karlsruher Stra√üe kann am Montag, 13. Juni, aufgehoben werden.

Die Rad-Vorrang-Route FR2 durchquert viele Stadtteile im Freiburger Westen entlang der G√ľterbahnstrecke. Sie stellt eine wichtige Verbindung quer durch die ganze westliche Stadt dar. An der Trasse liegen Ziele wie das Industriegebiet Nord, der G√ľterbahnhof-Nord, die Messe und die Technische Fakult√§t, das Universit√§ts-Klinikum, das Beh√∂rdenareal mit Regierungspr√§sidium, Arbeitsamt, Rathaus im St√ľhlinger und Gewerbeschulen sowie das gro√üe Gewerbegebiet Haid.

Weitere Informationen √ľber aktuelle Baustellen in Freiburg online
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