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Mittwoch, 21. August 2019
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Verschiedenes

 
Überwachung der RadioaktivitĂ€t auf hohem Niveau
EU-Kommission legt Bericht zu Baden-WĂŒrttemberg vor

Die landesweite Überwachung der RadioaktivitĂ€t hat in Baden-WĂŒrttemberg in weiten Bereichen „höchstes Niveau“. Das ist das Ergebnis einer ÜberprĂŒfung, die ein Team der EuropĂ€ischen Kommission zur Überwachung der UmweltradioaktivitĂ€t vorgenommen hat.

Nach Artikel 35 des Euratom-Vertrages muss jeder Mitgliedsstaat ĂŒber die notwendigen Einrichtungen verfĂŒgen, um den RadioaktivitĂ€tsgehalt der Luft, des Wassers und des Bodens stĂ€ndig ĂŒberwachen zu können. Zugleich muss gewĂ€hrleistet sein, dass die europĂ€ischen Grundnormen im Strahlenschutz eingehalten werden.

Die EuropĂ€ische Kommission hat 2012 diese Überwachungseinrichtungen in acht Mitgliedsstaaten, darunter auch in Deutschland am Beispiel von Baden-WĂŒrttemberg, ĂŒberprĂŒft. Der Schwerpunkt der unabhĂ€ngigen ÜberprĂŒfung lag auf dem Raum Freiburg und umfasste ausgewĂ€hlte Einrichtungen des Systems der bundes- und landesseitigen Überwachung der UmweltradioaktivitĂ€t. Im anlagenbezogenen Bereich hatte sich das Team auf die Überwachung der radioaktiven Ableitungen aus der Nuklearmedizin des UniversitĂ€tsklinikums Freiburg und der Euro-PET GmbH, die Radiopharmazeutika mit kurzer Halbwertszeit fĂŒr Positronenemissionsuntersuchungen (bildgebende Verfahren der Nuklearmedizin) produziert, konzentriert. Gegenstand der PrĂŒfungen an den Standorten und Labors waren vertiefte Fragen zur Überwachung und Probenahme, Analyseverfahren, QualitĂ€tskontrolle und QualitĂ€tssicherung, Archivierung und DatenĂŒbermittlung. In diesem Zusammenhang wurden auch Teile der Kernreaktor-FernĂŒberwachung (KFÜ) in die ÜberprĂŒfung einbezogen. Der Bericht dazu wurde jetzt von der EuropĂ€ischen Kommission an das Bundesministerium fĂŒr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ĂŒbersandt.

Der PrĂŒfbericht kommt zu dem Schluss, dass „in Baden-WĂŒrttemberg die landesweite Überwachung der RadioaktivitĂ€t umfassend durchgefĂŒhrt wird und in weiten Bereichen höchstes Niveau hat“. Den fĂŒr die Überwachung der Ableitungen der nuklearmedizinischen Abteilung des UniversitĂ€tsklinikums Freiburg und der Firma Euro-PET in Freiburg erforderlichen Anlagen wird ein „sehr guter Stand der Technik“ bescheinigt.

Die aus dem Erfahrungsaustausch hervorgegangenen Empfehlungen, zum Beispiel die Erneuerung der Messeinrichtungen zur Messung der GammaaktivitĂ€t an den Messstellen der Bundesanstalt fĂŒr GewĂ€sserkunde, werden bei der Optimierung der Überwachung der RadioaktivitĂ€t genutzt.


Der Bericht ist im Internet eingestellt:
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Freiburg: Strom statt Sprit
Neues Elektrofahrzeug fĂŒr die Innenstadt tankt Strom statt Sprit

Mit einem neuen Elektrofahrzeug startet das Garten- und Tiefbauamt (GuT) einen Echttest. In der Freiburger Innenstadt wird kĂŒnftig eine Straßenbaukolonne mit einem elektrobetriebenen Fahrzeug unterwegs sein. Das schmale Pritschenfahrzeug, beladen mit Werkzeug, Maschinen und Straßenbaumaterial wird tĂ€glich in der FußgĂ€ngerzone eine Pflasterkolonne beliefern. Frank Uekermann, Leiter des Garten- und Tiefbauamts, freut sich ĂŒber den neuen klimaschonenden fahrbaren Zuwachs, da das kleine, wendige Elektrofahrzeug ideal fĂŒr den Einsatz in der doch manchmal recht engen Innenstadt sei.

Das Fahrzeug besitzt einen Elektromotor mit einer Standardleistung von 12 kW und kann mit einer maximalen Leistung von 24 kW bis auf 60 km/h beschleunigen. Die Reichweite mit einer Batterie betrĂ€gt je nach Fahrweise 40 bis 60 Kilometer. Sie könnte durch ein zweites Batteriepaket erhöht werden. Aufgeladen wird das Elektromobil ĂŒber Nacht auf dem Betriebshof St. Gabriel, wobei auf den DĂ€chern des Betriebshofes tagsĂŒber Strom aus 540 Solarmodulen erzeugt wird. Auf der 2,70 Meter langen Ladepritsche können bis zu 1.000 Kilogramm transportiert werden. Entwickelt wurde das Fahrzeug von einer Firma in Norditalien. Das Elektrofahrzeug kostetet knapp 50.000 Euro, die Stadtverwaltung erwartet aber langfristig weniger Kosten durch niedrigere Betriebskosten als bei den herkömmlich eingesetzten Fahrzeugen.

Das Elektrofahrzeug erweitert den Fuhrpark der Stadtverwaltung fĂŒr klimaneutrale Fahrzeuge. Bereits in den 80ziger Jahren setzte das Gartenamt schon einmal im Stadtgarten ein elektrobetriebenes Fahrzeug fĂŒr GĂ€rtnerarbeiten im Park ein. Doch nach 15 Jahren wurde das Fahrzeug, auch wegen seiner begrenzten Einsatzmöglichkeiten, außer Betrieb genommen.

Auch auf den Friedhöfen der Stadt fahren schon ĂŒber 20 Jahre vier Elektrowagen. Zur schadstofffreien Fahrzeugflotte der Stadt gehören mittlerweile ein Kombi beim GebĂ€udemanagement Freiburg, ein Kleinwagen in der Bauverwaltung, ein Kleinwagen als Botenfahrzeug beim Haupt- und Personalamt, eine wasserstoffbetriebene Limousine sowie einige zwei- und dreirĂ€drige Elektrobikes können von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fĂŒr Außentermine genutzt werden.

Seit Ende 2007 werden in der Stadtverwaltung rund zwei Drittel der Leasingautos mit Erdgas betrieben und seit 2003 durch eine optimiertere Auslastung des Fuhrparks die Anzahl der Dienstwagen um rund 20 Prozent reduziert. Die weitere ökonomische und ökologische Optimierung des Fuhrparks wird derzeit im Rahmen eines MobilitÀtskonzeptes untersucht.

Das Elektrofahrzeug wurde bereits Ende letzten Jahres vom GuT in einem Probebetrieb erfolgreich getestet und danach bestellt. Als Sonderausstattung fĂŒr das flĂŒsterleise Fahrzeug wurde ein Lautsprecher zusĂ€tzlich geordert, der bei Bedarf die FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€nger in der Innenstadt auf das Fahrzeug aufmerksam machen soll. FĂŒr Aufmerksamkeit wird auch die witzige Fahrzeugbeschriftung sorgen. Der „Kleine Strom-er fĂŒr die Stadt“ soll mit seiner zukunftsorientierten, klimaneutralen Technik fĂŒr ein gesundes Leben in der Stadt werben.
 
 

ÖKO-TEST-Magazin Februar 2014
 
ÖKO-TEST-Magazin Februar 2014
Die Februar - Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 24. Januar 2014 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet einmalig nur 2,80 Euro. Wieder mit dabei: das Elternmagazin Kinder Kinder mit vielen hilfreichen Tipps und Tests.

Aus dem Inhalt:

Test: TiefkĂŒhlblattspinat
Der LebensmittelhĂ€ndler Edeka hat einen TiefkĂŒhlspinat aus dem Handel genommen, der in der ÖKO-TEST-Untersuchung fast doppelt soviel giftiges Cadmium enthielt, wie der Gesetzgeber erlaubt. Doch auch viele andere Spinatsorten waren betroffen. Zudem enthalten viele Marken Nitrat, das aus der DĂŒngung stammen kann.

Test: Allergiemittel
Die Mittel zum Einnehmen haben mehrheitlich gut abgeschnitten, allerdings setzt ein großer Hersteller immer noch veraltete Wirkstoffe ein. Probleme bereiten hingegen die FlĂŒssigprĂ€parate wie Augentropfen und Nasensprays. Problematische Konservierungs- und andere Hilfsstoffe sind in vielen Produkten ein Problem, Allergiker mĂŒssen also genau hinschauen, was sie sich in Augen und Nasen trĂ€ufeln.

Test: Feuchtes Toilettenpapier
So bequem es scheint: Mit feuchtem Toilettenpapier landen leider Schadstoffe auf dem Allerwertesten. Das betrifft auch Produkte, die als „sensitiv“ verkauft werden. ÖKO-TEST kritisiert etwa Formaldehyd/-abspalter. Formaldehyd ist krebsverdĂ€chtig, reizt schon in geringen Mengen die SchleimhĂ€ute und kann Allergien auslösen. Kein Produkt schneidet besser ab als mit „befriedigend“. Feucht ist also keine Alternative zu trocken.

Test: Nuss-Nougat-Cremes
Ausgerechnet die Bio-Anbieter sind in diesem Test von schlechteren Noten betroffen. Die kritisierten Produkte enthalten Fettschadstoffe: In zwei Bio-Nuss-Nougat-Cremes ist der Anteil an sogenannten 3-MCPD-FettsĂ€ureestern erhöht, in einem weiteren sogar stark erhöht. Fast alle konventionell hergestellten Cremes bekommen hingegen Bestnoten – nur Nutella-Hersteller Ferrero patzt: Im Produkt des MarktfĂŒhrers steckt das synthetische Aroma Vanillin – statt echter Vanille.

Test: Plastik- und StoffbilderbĂŒcher
Sie sind kuschelig, können quietschen, knistern oder sogar mit in die Badewanne genommen werden: Stoff- und PlastikbilderbĂŒcher. Der aktuelle ÖKO-TEST von 14 Produkten zeigt jedoch, dass es einige dieser Kinderspielzeuge ganz schön in sich haben. Betroffen sind sowohl Produkte aus Plastik als auch aus Stoff. Die Liste der MĂ€ngel reicht von ĂŒberflĂŒssigen optischen Aufhellern, halogenorganischen Verbindungen aus der FĂ€rbung, krebsverdĂ€chtigem Anillin, polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen bis hin zu Flammschutzmitteln.

Test: Lebensversicherungen
Deutschlands Lebens- und Rentenversicherer klagen nach wie vor bitter ĂŒber die anhaltende Niedrigzinsphase. Doch die ÖKO-TEST-Analyse zeigt: Schlecht geht es nur den Kunden. Die Branche insgesamt fĂ€hrt dagegen nach wie vor gute Gewinne ein. Das versucht sie aber tunlichst zu verbergen.

Test: Holzöle
Holzöle gelten bei vielen Verbrauchern als die natĂŒrlichere Variante zu lackierten HolzoberflĂ€chen. Was viele Heimwerker aber nicht wissen: Viele Produkte enthalten auch Erdöl, Lösemittel, problematische Trockenmittel und manchmal auch krebsverdĂ€chtige Substanzen. Vier von 15 untersuchten Holzölen bekommen ein „mangelhaft“, ein Produkt ist sogar „ungenĂŒgend“. Oft dĂŒnsten die Öle stark aus, auch natĂŒrliche Öle können Beschwerden hervorrufen, besonders bei Allergikern, die auf intensiv riechende „Bio“-Lösemittel wie Zitronenschalen manchmal heftig reagieren.


 und außerdem:

DiĂ€ten: Jetzt haben DiĂ€ten wieder Hochkonjunktur, denn spĂ€testens im FrĂŒhjahr sollen die ĂŒberflĂŒssigen Winterpfunde herunter sein. Doch wer je eine DiĂ€t gemacht hat, der weiß: Die AbnehmbemĂŒhungen sind allesamt nur von bescheidenem Erfolg gekrönt. Warum das so ist, hat ÖKO-TEST aus der Sicht vieler seriöser Wissenschaftler, die sich schon lange mit diesem Thema beschĂ€ftigen, dargestellt. Und es scheint so zu sein, dass der Staat bei diesem Thema eingreifen muss, etwa mit einer Kaloriensteuer. Solche Maßnahmen sind leider schon bitter nötig. Denn in Deutschland gelten bereits 23,3 Prozent der MĂ€nner und 23,9 Prozent der Frauen als fettleibig, also als adipös.
 
 

 
Freiburg: Gemeinderat wĂ€hlt neuen Leiter fĂŒr das Umweltschutzamt
Klaus von Zahn wird der neue Leiter des Umweltschutzamtes.
Der Gemeinderat wÀhlte heute den promovierten
Umweltplaner mit sehr großer Mehrheit als Nachfolger von
Dieter Wörner, des bisherigen langjÀhrigen Leiters des
Freiburger Umweltschutzamtes. Von Zahn wird sein Amt zum
1. September antreten.

Der 1966 geborene Bonner studierte Technischen
Umweltschutz in Wuppertal und promovierte an der
Technischen UniversitÀt in Dortmund im Fach Raumplanung.
Klaus von Zahn trat 1993 in den Dienst der Stadt DĂŒsseldorf.
Sein Weg fĂŒhrte dabei vom Umweltschutz ĂŒber die
Stadtplanung zur Stadtentwicklung und Stadterneuerung,
bevor er dort zum Leiter des Umweltschutzamtes gewÀhlt
wurde. Er besitzt fundierte Fachkenntnisse und eine
langjĂ€hrige Verwaltungs- und FĂŒhrungserfahrung.

Klaus von Zahn ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
 
 

Freiburg: Die Gewinner des Georg Salvamoser Preises 2014 stehen fest
Bioenergiepark Gemeinde Saerbeck / Foto: Gemeinde Saerbeck
 
Freiburg: Die Gewinner des Georg Salvamoser Preises 2014 stehen fest
Der Georg Salvamoser Preis 2014 in Höhe von jeweils 20.000 EUR geht an die Gemeinde Saerbeck (Nordrhein-Westfalen) sowie an die Solarcomplex AG, Singen (Baden-WĂŒrttemberg).

Einen Sonderpreis (10.000 Euro) erhÀlt das Hotel Victoria in Freiburg.

Die Gewinner des Georg Salvamoser Preises 2014 stehen fest. Aus einer Vielzahl hochrangiger Bewerbungen fĂŒr den von der Stadt Freiburg und der Georg-Salvamoser-Stiftung ausgelobten Preis hat die Jury insgesamt drei sehr engagierte Gewinner mit Strahlkraft ausgewĂ€hlt.
Die zwei mit jeweils 20.000 EUR dotierten Hauptpreise gehen an die Gemeinde Saerbeck in Nordrhein-Westfalen fĂŒr das kommunale Projekt „Bio-energiepark“ sowie an die bĂŒrgerfinanzierte Solarcomplex AG in Singen (Hegau) fĂŒr das „solargestĂŒtzte NahwĂ€rmenetz BĂŒsingen“. Einen Sonderpreis in Höhe von 10.000 EUR erhĂ€lt das familiengefĂŒhrte Freiburger Best Western Premier Hotel Victoria von Astrid und Bertram SpĂ€th fĂŒr das außergewöhnliche Engagement bei der Nutzung erneuerbarer Energien.

Neue Dimension der dezentralen Erzeugung erneuerbarer Energie

Auf dem 90 Hektar großen GelĂ€nde eines ehemaligen Munitionsdepots hat die Gemeinde Saerbeck einen innovativen Bioenergiepark mit einem großen Solarkraftwerk, sieben Windkraftanlagen und zwei Biomassekraftwerken errichtet (insgesamt 29 MW). Damit erzeugt die Gemeinde im nördlichen MĂŒnsterland doppelt so viel Strom, wie ihre BĂŒrger und die Betriebe im Ort benötigen. Das Eigenkapital fĂŒr die insgesamt 70 Mio. Euro Investitionsmittel kam ausschließlich von örtlichen Investoren. Mit dem Energielehrpfad und einer glĂ€sernen Heizzentrale motiviert die Kommune ihre BĂŒrger und eine zunehmende Zahl von Besuchern zum Nachahmen. „Als Plusenergiegemeinde rĂŒckt Saerbeck in eine neue, zukunftsweisende Dimension der Energiewende vor. Sie zeigt, dass die Potenziale fĂŒr 100% erneuerbare Energien auf lokaler Ebene im Überfluss vorhanden und auch finanzier- und umsetzbar sind“, so die Jury.

Solarthermie gewinnt: Solarcomplex AG

Dass eine erneuerbare Vollversorgung auch im WĂ€rmebereich möglich ist und dabei Solarthermie wirtschaftlich integriert werden kann, zeigt das zweite Gewinnerprojekt „SolargestĂŒtztes NahwĂ€rmenetz BĂŒsingen“ der Solarcomplex AG in Singen. Dort wurde eine Holzheizzentrale mit ĂŒber 1.000 mÂČ hocheffizienten Vakuumröhrenkollektoren kombiniert. „Die Solarcomplex AG zeigt auf, dass der bislang vorherrschende ökonomische Interessenskonflikt zwischen Solarthermie und Biomasse in gemeinsamen WĂ€rmenetzen ĂŒberwunden werden kann“, so die Jury. Dies gebe Wachstumsimpulse fĂŒr die thermische Kollektorindustrie, gleichzeitig wĂŒrden regional begrenzte Holzressourcen geschont.

GrĂŒner Tourismus international: Das Hotel Victoria in Freiburg

FĂŒr ihr ĂŒberdurchschnittliches Engagement bei der Nutzung erneuerbarer Energien in ihrem familiengefĂŒhrten Hotel Victoria erhalten Astrid und Bertram SpĂ€th aus Freiburg einen Sonderpreis in Höhe von 10.000 EUR. Passivhausstandard, Pelletheizung und thermische Solarenergie sorgen fĂŒr eine 100%ige Deckung des WĂ€rmebedarfs. GekĂŒhlt wird das 1875 erbaute Hotel mit der KĂ€lte des Grundwassers. Eine Photovoltaikanlage und KleinwindrĂ€der auf dem Hoteldach sowie der Bezug von Ökostrom garantieren in der Summe eine 100% erneuerbare Strombilanz. Jetzt möchte die Familie SpĂ€th, gemeinsam mit anderen grĂŒnen Hotels in Europa, sich im Rahmen der Initiative „Sleep Green Hotels“ fĂŒr die Verbreitung ihrer Erfahrungen mit dem umweltschonenden Hotelbetrieb einsetzen. „Hiermit sorgt das Hotel fĂŒr einen wichtigen Impuls fĂŒr eine 100% erneuerbare Energieversorgung in einer bislang zu wenig beachteten Tourismusbranche“, begrĂŒndet die Jury die Vergabe des Sonderpreises.

Georg Salvamoser Preis

Der Georg Salvamoser Preis ist einer der höchstdotierten Umweltpreise in Deutschland. Namensgeber ist der Freiburger Solarpionier, GrĂŒnder der Solar-Fabrik und visionĂ€re Unternehmer Georg Salvamoser (1950-2009). Die Auszeichnung wurde auf Anregung des Freiburger OberbĂŒrgermeisters Dr. Dieter Salomon sowie des Wirtschaftsverbands 100 Prozent Erneuerbare Energien (WEE 100%) ins Leben gerufen.
Mit dem Preis werden Menschen und Institutionen unterstĂŒtzt, die sich auf dem Weg zu erneuerbaren Energien nicht aufhalten lassen und die mit ihren Projekten eine Versorgung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien voranbringen möchten. Sie sind dabei Vorbild und Beispiel fĂŒr andere.
Im Jahr 2014 wird der mit insgesamt 50.000 Euro dotierte Georg Salvamoser Preis zum dritten Mal verliehen.
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NABU: PlastiktĂŒte muss aus Europa verschwinden
Miller: EU-Parlamentarier haben die Chance, Plastikflut endlich einzudÀmmen

Berlin/BrĂŒssel – Der NABU ruft die EU-Parlamentarier dazu auf, in dieser Woche ein deutliches Zeichen gegen die zunehmende Plastikflut in Europa zu setzen. Seit dem gestrigen Mittwoch berĂ€t der Umweltausschuss des europĂ€ischen Parlaments erste ÄnderungsantrĂ€ge zur EU-Verpackungsrichtlinie. Mit ihnen könnten PlastiktĂŒten kĂŒnftig nicht mehr kostenlos an Verbraucher abgegeben werden, einzelne Mitgliedsstaaten können die Taschen sogar verbieten. „PlastiktĂŒten verursachen jedes Jahr immense UmweltschĂ€den. Europa muss daher endlich ein deutliches Zeichen setzen: Statt auf freiwillige Maßnahmen von Plastikproduzenten und Einzelhandel zu hoffen, mĂŒssen PlastiktĂŒten endlich so weit wie möglich aus unserem Alltag verbannt werden“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Der NABU befĂŒrwortet daher den Bericht der dĂ€nischen Parlamentarierin Margrete Auken, der jetzt dem Umweltausschuss vorliegt. Dieser nennt explizit die Besteuerung von Tragetaschen als wirksames Mittel, um den Verbrauch von PlastiktĂŒten zu reduzieren. In Irland etwa hatte sich nach der Besteuerung der Tragetaschen ihr Verbrauch von ĂŒber 300 pro Person und Jahr auf rund 18 reduziert. In der Folge wurden nachweisbar weniger PlastiktĂŒten in der Natur gefunden und Tierwelt und Ökosysteme dadurch weniger gefĂ€hrdet.

Der zur Debatte stehende Berichtsentwurf sieht ein absolutes Ziel zur Verringerung der PlastiktĂŒten vor. Um dieses innerhalb von zwei Jahren zu erreichen, soll eine kostenlose Abgabe von Plastiktragetaschen kĂŒnftig nicht mehr möglich sein. Dazu könnten die Mitgliedsstaaten die Taschen besteuern oder verbieten. „Verbraucher, die mit ihrer Entscheidung gegen PlastiktĂŒten aktiv zur Abfallvermeidung beitragen, sollten davon auch finanziell profitieren. Mit Beschluss der EU-Parlamentarier könnte dies endlich Wirklichkeit werden“, sagte NABU-Abfallexperte Benjamin Bongardt.
 
 

Wassersport und Naturschutz: Gemeinsam fĂŒr saubere Meere, FlĂŒsse und Seen
Gunnar Gerth-Hansen, KĂŒstenfischer Fehmarn / Foto: NABU/Andrea Hentschel
 
Wassersport und Naturschutz: Gemeinsam fĂŒr saubere Meere, FlĂŒsse und Seen
NABU prĂ€sentiert Meeresschutzarbeit auf der Wassersportmesse „boot“

Berlin/DĂŒsseldorf – Auch in diesem Jahr wird der NABU auf der weltgrĂ¶ĂŸten Wassersportmesse „boot“ vom 18. bis 26. Januar in DĂŒsseldorf seine Meeresschutzarbeit vorstellen. Anhand von ausfĂŒhrlichen Materialien können sich die Besucher ĂŒber das Thema MĂŒll im Meer informieren und das Internetportal zum Projekt „Saubere Meere“ entdecken. Der NABU hatte dieses im vergangenen Jahr gemeinsam mit den drei deutschen WassersportverbĂ€nden VDST, DSV und DKV ins Leben gerufen.

Der Deutsche Kanu-Verband (DKV), der Deutsche Segler-Verband (DSV) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) setzen damit gemeinsam mit dem NABU ein Zeichen gegen die zunehmende VermĂŒllung von GewĂ€ssern und rufen zur MĂŒllvermeidung und einem rĂŒcksichtsvollen Naturerlebnis auf. „PlastikmĂŒll ist heute eines der drĂ€ngenden Probleme im Natur- und Meeresschutz und stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Mit dem Projekt ‚Saubere Meere‘ möchten wir ĂŒber die Gefahren von PlastikmĂŒll fĂŒr die heimische Tier- und Pflanzenwelt aufklĂ€ren, und den Menschen gleichzeitig die Möglichkeit geben, selbst aktiv zu werden,“ sagte NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff.

Auf der Projekt-Webseite www.saubere-meere.de können Mitglieder der VerbĂ€nde, aber auch jeder SpaziergĂ€nger oder Tourist, MĂŒll an KĂŒsten und Ufern dokumentieren und melden. Die gesammelten Daten werden in einer interaktiven Karte dargestellt und liefern den VerbĂ€nden wichtige Informationen ĂŒber die Abfallbelastung der Seen, FlĂŒsse und der Nord- und Ostsee. DarĂŒber hinaus rufen die Partner zu Reinigungsaktionen auf, organisieren Informations- und Diskussionsveranstaltungen und stellen auf der Internetseite nĂŒtzliche Tipps fĂŒr Wassersportler und NaturschĂŒtzer bereit.

JĂ€hrlich werden bis zu zehn Millionen Tonnen MĂŒll in die Weltmeere eingetragen, etwa drei Viertel davon bestehen aus Plastik. Mit bis zu 80 Prozent kommt der Großteil der AbfĂ€lle von Land. Über kleine BĂ€che und große FlĂŒsse gelangen die PlastiktĂŒten, Flaschen oder Verpackungen in die Meere, wo sie zur tödlichen Falle fĂŒr die Tierwelt werden.

Auf der „boot“ ist der NABU in Halle 3 am Stand B53/54 zu finden. DarĂŒber hinaus prĂ€sentiert er seine Projektarbeit auf der VeranstaltungsbĂŒhne am Tauchturm am Freitag, 24. Januar, um 12:10 und um 16:30 Uhr. An den Messe-Wochenenden macht eine „MĂŒll-Meerjungfrau“ auf die dramatische Umweltproblematik aufmerksam.
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Buchtipp: Hans-Ulrich Grimm
 
Buchtipp: Hans-Ulrich Grimm "Chemie im Essen"
Die Nahrungsindustrie braucht Chemie. Der Mensch nicht. Ihn macht sie krank. Hans-Ulrich Grimm ĂŒber die GesundheitsgefĂ€hrdung durch Lebensmittel-Zusatzstoffe.

Herz-OP durch Chemie im Essen? Am Bodensee hat der Autor eine junge Frau besucht, kurz vor ihrer Herz-Operation. Ursache: Verkalkung, aufgrund von Phosphaten. Die junge Frau hatte gern Fertig-Cappuccino aus dem Lidl-Supermarkt in der NĂ€he getrunken. Auch da stecken die Phosphate drin.
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