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Freitag, 15. Februar 2019
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Verschiedenes

Japanische Bio-Bauern bei den GrĂŒndern der Biolandwirtschaft in Deutschland
Gruppenbild im Keller des Weinguts.
 
Japanische Bio-Bauern bei den GrĂŒndern der Biolandwirtschaft in Deutschland
Eine Delegation japanischer Bio-Landwirte der "Maruta Organic Farmers Groups" und eines Bio-Großhandels aus Tokyo kam am 29. November 2013 zu einem Erfahrungsaustausch nach Eichstetten am Kaiserstuhl. Sie traf sich auch mit dem BegrĂŒnder des Biolandbaus in Deutschland vor 55 Jahren: Wilhelm Rinklin sen. Besichtigt wurde das Bioland-Weingut der Familie Friedhelm Rinklin mit einer Begehung eines Weinbergs und des Kellers sowie einer anschließenden Weinprobe gemeinsam mit 3 Generationen der Familie Rinklin.

Wilhelm Rinklin jun. und Sohn Harald Rinklin fĂŒhrten durch die Hallen des vor 35 Jahren gegrĂŒndeten Naturkost-Großhandels mit jetzt 200 Mitarbeitern. Sehr Beeindruckt waren die japanischen GĂ€ste von der hervorragenden ProduktprĂ€sentation des Rinklin Biomarktes fĂŒr Endverbraucher.
 
 

 
GrĂŒnes Filmfestival im Vorfeld der Berlinale
„Green Me“ 2014 bringt die besten Natur- und Umweltfilme auf die Leinwand

AnlĂ€sslich der Berlinale 2014 wird es wieder grĂŒn auf Berlins LeinwĂ€nden: Zum „Green Me“ Filmfestival versammeln sich 15 der besten Natur- und Umweltfilme im Cinemaxx am Potsdamer Platz. Sie konkurrieren vom 1. bis 2. Februar 2014 um die „Green Me Awards“, die am Vorabend der Berlinale feierlich vergeben werden. Rund um das Festival diskutieren GĂ€ste und Regisseure ĂŒber Nachhaltigkeit im deutschen Film und grĂŒne Helden nehmen Kinder und Jugendliche mit auf die Reise in die faszinierende Welt der Natur. Veranstaltet wird das Festival vom NABU, Green Me GmbH und Colabora – Let’s work together.

„Mit dem ‚Green Me‘ Festival wollen wir zeigen, dass sich Naturschutz und die Liebe zum Entertainment wunderbar ergĂ€nzen. Daher zeigen wir insbesondere Spiel- und Dokumentarfilme, die Lust auf das Entdecken der Natur machen“, so Nic Niemann, geschĂ€ftsfĂŒhrender Veranstalter des Filmfestivals.

Im Cinemaxx am Potsdamer Platz dreht sich zwei Tage lang alles um die Themen Umwelt, Klima und die Vielfalt der Natur – gepaart mit Unterhaltung fĂŒr Jung und Alt. Am Vormittag der beiden Festivaltage stehen jeweils Kinder- und Familienfilme im Mittelpunkt. Einer von ihnen ist der US-amerikanische Animationsfilm „Der Lorax“. Mit viel Humor und farbenfrohen Bildern setzt der Film eine bemerkenswerte und kindgerechte Botschaft fĂŒr mehr Umweltschutz und gegen den Raubbau an der Natur. „Was in Hollywood lĂ€ngst zum guten Ton gehört, ist auf deutschen LeinwĂ€nden noch selten zu sehen: Große Filmproduktionen, die vermitteln, dass ‚grĂŒn‘ in ist und der Einsatz fĂŒr die Natur auch enormen Spaß machen kann“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Rund um die Filme können Kinder zudem prominenten Naturfreunden Löcher in den Bauch fragen. Schwerpunkt-Thema des Filmfestivals 2014 ist der Wolf. Seit mehr als zehn Jahren lebt das Wildtier wieder in deutschen WÀldern, seit Jahrhunderten ranken sich hartnÀckige Mythen um ihn. Mit einer Themennacht will das Festival Licht in das Dunkel um das Leben der Wölfe bringen. ZusÀtzlich geben Prominente, wie der NABU-Wolfsbotschafter und Tatort-Ermittler Andreas Hoppe, sowie Tierfilmer wie Sebastian Körner Einblicke in ihre Arbeit mit dem sagenumwobenen Tier. ErgÀnzt wird das Programm durch zahlreiche weitere Info- und Mitmach-Veranstaltungen. So verraten etwa Deutschlands beste Tierfilmer ihre Tricks, wie sie versteckt lebende Tiere vor die Kamera bekommen.

Schirmherr des grĂŒnen Filmfestival 2014 ist der ehemalige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Klaus Töpfer. FĂŒr ihn ist das Festival ein weiterer Schritt hin zu einer nachhaltigen Entwicklung. „Umweltbewusstsein und gesellschaftliches Engagement fĂŒr eine auch in Zukunft lebenswerte Welt sind heute keine Nischenthemen mehr. AktivitĂ€ten wie das ‚Green Me‘ Filmfestival, mit einem großen Kreis von UnterstĂŒtzern aus so unterschiedlichen Bereichen wie Film, Wirtschaft und Industrie sowie Umweltorganisationen zeigen, dass wir auf dem Weg zu einer im besten Sinne nachhaltigen Entwicklung schon ein gutes StĂŒck vorangekommen sind. Mit dem Medium Film können Themen des nachhaltigen Wirtschaftens und des Umweltschutzes auf eindrĂŒckliche und zeitgemĂ€ĂŸe Art vermittelt werden und erreichen zudem die Breite der Gesellschaft”, so der Schirmherr.
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Weiterer Ausbau der Offshore-Windenergie muss naturvertrÀglich erfolgen
Die UmweltverbĂ€nde begrĂŒĂŸen das heute veröffentlichte Schallschutzkonzept zum Schutz des Nordsee-Schweinswals beim Bau von Offshore-Windenergieanlagen als Schritt in die richtige Richtung und erwarten zukĂŒnftig einen besseren Schutz fĂŒr MeeressĂ€ugetiere und andere marine Lebewesen bei der Energiegewinnung in der Nordsee. Die VerbĂ€nde kritisieren aber zugleich die Nichtanwendung auf die Ostsee, die pauschale Ausnahme von Altgenehmigungen und die unzureichende Umsetzung des bestehenden Störungsverbots. Nachdem der amtierende Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) das Konzept bereits lange angekĂŒndigt hatte, drohte dieses in den vergangenen Monaten am Widerstand eines Teils der Industrie und der KĂŒstenbundeslĂ€nder zu scheitern.

Mehr als zwei Jahre wurde ĂŒber das Konzept gestritten. Ab sofort gibt es den Rahmen fĂŒr den Schutz vor LĂ€rm beim weiteren Bau von Offshore-Windanlagen vor und dient dem Bundesamt fĂŒr Naturschutz (BfN) und dem Bundesamt fĂŒr Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) als Grundlage zukĂŒnftiger Genehmigungen. Das Konzept legt dabei unter anderem rĂ€umliche Belastungsgrenzen und technische Maßnahmen zur LĂ€rmverringerung fest. Wie dringend das Schallschutzkonzept gebraucht wird, zeigt die Tatsache, dass bislang bei keinem der Offshore-Projekte der in Deutschland geltende Schallgrenzwert von 160 Dezibel dauerhaft beim Bau eingehalten wurde. „Das jetzige Konzept enthĂ€lt zwar auch naturschutzfachliche Schwachstellen, stellt aber einen Kompromiss dar, der dem Schweinswal in der Nordsee hilft und den es mit den Erfahrungen laufender Projekte weiter zu entwickeln gilt“, so die UmweltverbĂ€nde.

Die Offshore-Windkraft muss nach Meinung der VerbĂ€nde ihren Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten, birgt aber ein hohes Risiko fĂŒr die Meeresumwelt. KĂŒrzlich stellte das BSH in Berlin die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung im Testfeld „alpha ventus“ vor, Deutschlands erstem Offshore-Windpark nördlich von Borkum. „Die einseitige Behauptung dort, Windparks wĂŒrden die Artenvielfalt im Meer erhöhen, entbehrt der wissenschaftlichen Grundlage und scheint politisch motiviert. Die Besiedlung der Fundamente durch Muscheln, Krebse und Fische, die sich dort konzentrieren, sagen nichts ĂŒber die Artenvielfalt in der Nordsee aus“, kritisieren die VerbĂ€nde. Dies spiegele auch nicht die anspruchsvolle Arbeit der beteiligten Wissenschaftler/innen wider. Vielmehr zeigten die Ergebnisse, dass noch große WissenslĂŒcken bezĂŒglich möglicher Auswirkungen auf See- und Zugvögel, auf die Lebensgemeinschaften am Meeresboden sowie die Gesamteffekte tausender Windkraftanlagen – und deren Baustellen, die besonders lĂ€rmintensiv sind – in der Nordsee bestehen. Ein ganzes Ökosystem werde verĂ€ndert.

„Die Erfahrungen aus den bisherigen Projekten mĂŒssen ausgewertet und der weitere Ausbau so naturvertrĂ€glich wie möglich gestaltet werden”, so die VerbĂ€nde.
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Spritzmittel auf ÖkoflĂ€chen?
UmweltverbÀnde sehen Ziele des Greenings vor dem Aus.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU), die Naturschutzstiftung EuroNatur, der Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Deutsche Verband fĂŒr Landschaftspflege (DVL) fordern die Bundesregierung auf, sich fĂŒr ein Verbot von Pflanzenschutzmitteln auf „Ökologischen VorrangflĂ€chen“ einzusetzen. Hintergrund ist ein Brief an die EU-Kommission. Darin verlangen 23 EU-Mitgliedstaaten, darunter Frankreich, Italien und Polen, Pestizide fĂŒr den Anbau von Eiweißpflanzen auf Ökologischen VorrangflĂ€chen zuzulassen. Die VerbĂ€nde kritisieren die Forderung scharf: „Werden Spritzmittel auf diesen fĂŒnf Prozent der AckerflĂ€chen erlaubt, sind alle ernsthaften BemĂŒhungen zu mehr Artenvielfalt in der Landschaft ausgehebelt“, so Josef Göppel MdB und Vorsitzender des DVL.

FĂŒr NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke nimmt das Greening mittlerweile bizarre Formen an: „Schon die Anrechenbarkeit von ZwischenfrĂŒchten als Element von Ökologischen VorrangflĂ€chen fĂŒhrt zu einer massiven VerwĂ€sserung der eigentlichen Ziele. Jetzt soll auch noch der Einsatz von Gift erlaubt werden.“ Lutz Ribbe, Direktor von EuroNatur, wird noch deutlicher: „Man muss sich das klarmachen - Pestizide wĂ€ren auf ÖkoflĂ€chen erlaubt und werden mit 30 Prozent der Direktzahlungen gefördert. Das heißt, dass dieser Chemieeinsatz mit einem grĂŒnen Deckmantel versehen wird und der Steuerzahler diesen auch noch belohnen soll.“

Die VerbĂ€nde machen deutlich, dass sie ein Ausspielen der Umweltziele - Eiweiß gegen Artenschutz - nicht zulassen. „NatĂŒrlich brauchen wir eine schlĂŒssige Eiweißstrategie in Europa. Das heißt, mehr Eiweißpflanzen in der Fruchtfolge auf den 95 Prozent der AckerflĂ€chen. Es ist falsch, per Verordnung die ökologisch sinnvollen Eiweißpflanzen aus der Fruchtfolge herauszunehmen und auf KleinstflĂ€chen im Umfang von allerhöchstens fĂŒnf Prozent der BetriebsflĂ€che zu verdrĂ€ngen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium muss sein Versprechen halten und dafĂŒr sorgen, dass der heimische Eiweißpflanzenanbau nicht gegen den Artenschutz ausgespielt wird. Pestizide gehören auf ökologischen VorrangflĂ€chen verboten“, so BUND-Vorsitzender Hubert Weiger.

Die VerbĂ€nde unterstĂŒtzen die klare Haltung der EU-Kommission, die einer weiteren VerwĂ€sserung des an sich schon abgeschwĂ€chten Greenings entgegen wirken will „Wenn das Greening mit derartigen Inhalten ad Absurdum gefĂŒhrt wird, nĂŒtzt dies weder der Natur, noch einer zukunftsfĂ€higen Agrarpolitik“, so die VerbĂ€nde.

Kerninhalt des Greenings innerhalb der Agrarreform ist die Einrichtung von Ökologischen VorrangflĂ€chen auf Äckern. Gefördert werden sollen zum Beispiel Feldhecken, Saum- oder BlĂŒhstreifen sowie Pufferstreifen an GewĂ€ssern. Damit will die EU den massiven RĂŒckgang der Artenvielfalt in der Feldflur stoppen. Besonders die BestĂ€nde von Feldvögeln, Wildbienen und WildkrĂ€utern befinden sich in einem beispiellosen RĂŒckgang.

Bereits die Anerkennung von Eiweißpflanzen, von ZwischenfrĂŒchten auf den ÖkoflĂ€chen oder die Verrechnung der FlĂ€chen mit sogenannten Gewichtungsfaktoren ist umstritten, da kaum positive Auswirkungen auf die Artenvielfalt in der Feldflur zu erwarten sind. So wĂŒrde beispielsweise eine FlĂ€che mit Maisanbau in Waldrandlage als Ökologische VorrangflĂ€che gelten, weil sie durch den Waldrand einen Gewichtungsfaktor erhĂ€lt.

NABU, BUND, EuroNatur und DVL fordern deshalb die Bundesregierung auf, sich im EuropĂ€ischen Rat gegen die Forderungen der 23 Mitgliedsstaaten zu stellen und fĂŒr ein Verbot von Pflanzenschutzmitteln zu stimmen, sowie den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf Ökologischen VorrangflĂ€chen im Bundesgebiet zu verbieten. Auch die Anerkennung von ZwischenfrĂŒchten und das Kleinrechnen der VorrangflĂ€chen ĂŒber Gewichtungsfaktoren muss korrigiert werden.
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Keine Strategie fĂŒr ökologische Modernisierung im Koalitionsvertrag
Volksparteien verkennen Stellenwert von Klima- und Umweltschutz

Berlin – Der große Wurf in der Umweltpolitik bleibt aus: AnlĂ€sslich der heute zwischen CDU, CSU und SPD erzielten Einigung ĂŒber einen Koalitionsvertrag kritisiert der NABU die fehlende Strategie fĂŒr eine ökologische Modernisierung in Deutschland und Europa. „Die so genannten Volksparteien haben dem Klima- und Umweltschutz nicht den notwendigen Stellenwert eingerĂ€umt. Im Vergleich zu den milliardenschweren PlĂ€nen im sozialen Bereich kostet der Naturschutz nicht viel Geld. Dennoch fehlt der großen Koalition eine klare Programmatik fĂŒr mehr Nachhaltigkeit, die umweltschĂ€dliche Subventionen fĂŒr Landwirtschaft, Energie oder Verkehr reduziert und neue Impulse setzt“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke. Auf nur drei von 185 Seiten werden im Koalitionsvertrag viele relevante Umweltthemen abgehandelt.

Im Energie- und Verkehrsteil wird trotz einiger Lippenbekenntnisse weitgehend der Status Quo fortgeschrieben. Insbesondere mit der umstrittenen Pkw-Maut könnten weiterhin Gelder in fragwĂŒrdige Straßenprojekte fließen, die Landschaften zerschneiden und Ökosysteme unwiederbringlich zerstören. Lediglich die Ausweitung der Lkw-Maut auf Bundesstraßen und die Bevorzugung schadstoffarmer Fahrzeuge bewertet der NABU positiv. Besonders enttĂ€uschend sei es, dass es in den Koalitionsverhandlungen nicht gelungen ist, wirkliche Leuchtturmprojekte zu vereinbaren. „Statt einem rechtsverbindlichen Klimaschutzgesetz und einer konsequenten Energiewende im WĂ€rmesektor wird es weiterhin diverse AktionsplĂ€ne geben. Selbst die angekĂŒndigten Steueranreize fĂŒr die energetische Modernisierung von GebĂ€uden wurden zuletzt wieder gestrichen“, kritisierte Tschimpke. Im Stromsektor bleibe völlig unverstĂ€ndlich, warum die Erzeugung von Windstrom an den Verbrauchszentren im Westen und SĂŒden Deutschlands sowie die Fotovoltaik insgesamt trotz Systemvorteilen und gesunkener Preise beschrĂ€nkt werden sollen.

„Der NABU konnte erreichen, dass im Rahmen des vorbeugenden Hochwasserschutzes auch ein Bundesprogramm Blaues Band aufgelegt wird, um die Renaturierung von FließgewĂ€ssern und Auen zu fördern“, begrĂŒĂŸte Olaf Tschimpke die Einigung, die erst in den letzten Verhandlungsstunden erreicht wurde. Damit werde immerhin anerkannt, dass es noch erheblicher Anstrengungen bedarf, um die nationalen und europĂ€ischen Anforderungen im GewĂ€sserschutz zu erfĂŒllen. Der NABU begrĂŒĂŸt das Bekenntnis zur Erweiterung des Nationalen Naturerbes um mindestens 30.000 Hektar. Hier mĂŒsse deutlich bei der Finanzierung nachgebessert werden, damit dieses Ziel auch erreicht wird.
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NABU: Nichtregierungsorganisationen boykottieren UN-Klimakonferenz
Schwarze-Peter-Spiel der Vertragsstaaten unzumutbar

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat heute mit zahlreichen weiteren Nichtregierungsorganisationen die UN-Klimakonferenz im polnischen Warschau verlassen. „Wir protestieren damit gegen die Haltung vieler Regierungen, sich einem Fahrplan fĂŒr ein neues Weltklimaabkommen in 2015 zu verweigern“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke. Angesichts der dramatischen Folgen des Klimawandels, die zuletzt auf den Philippinen, in Italien, Afrika oder den USA sichtbar wurden, sei die destruktive und in Teilen sogar konfrontative Haltung von einzelnen LĂ€ndern wie Polen, Australien, Kanada und Japan völlig unzumutbar.

Mit dem Boykott fordert der NABU die Industrie- und EntwicklungslĂ€nder auf, das Schwarze-Peter-Spiel bei den UN-Klimaverhandlungen zu beenden. „Wir mĂŒssen zu einem respektvollen Umgang und zur Kompromissbereitschaft zurĂŒckfinden“, erklĂ€rte Tschimpke. Besonders die polnische Regierung habe sich als schlechter Gastgeber erwiesen, der die Interessen der Industrie ĂŒber die Interessen von Mensch und Natur stelle. Mit zeitgleichen Veranstaltungen zu den Themen Fracking und Kohle zum UN-Klimagipfel hatte die polnische Regierung die Vertragsstaaten vor den Kopf gestoßen. Wertvolles Vertrauen sei damit verloren gegangen und mĂŒsse nun neu aufgebaut werden, so Tschimpke. Auch die EU und Deutschland haben aus NABU-Sicht ihre frĂŒhere FĂŒhrungsrolle verloren und sind ihrer Verantwortung in der Welt hier in Warschau nicht gerecht geworden.

GrundsĂ€tzlich hĂ€lt der NABU am Prozess der internationalen Klimaverhandlungen fest. Voraussetzung dafĂŒr sei aber, dass es klare Zusagen der Vertragsstaaten und die Bereitschaft zum lösungsorientierten Handeln gebe.
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JOB&FIT – Mit Genuss zum Erfolg!
Schnitzelkoma und Leistungsknick durch schwer im Magen liegende Speisen sind out. Statt schwere körperliche Arbeit zu verrichten, mĂŒssen BerufstĂ€tige heute geistig fit, kompetent, flexibel und belastbar sein. Eine gezielt nĂ€hrstoffreiche, ausgewogene ErnĂ€hrung hilft, diesen AnsprĂŒchen gerecht zu werden und die eigene LeistungsfĂ€higkeit zu steigern
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Neuer Kompromiss fĂŒr gemischt-vegetarische Familien: Fleisch aus GemĂŒsefasern
Eine niederlĂ€ndische Firma hat einen Fleischersatz entwickelt, der ĂŒberwiegend aus heimischen GemĂŒsearten und HĂŒlsenfrĂŒchten besteht. "ProViand", so der Name des "FleischgemĂŒses", soll durch seine nachhaltige Erzeugung, den fleischĂ€hnlichen Geschmack und seine ernĂ€hrungsphysiologischen Vorteile Fleischesser, Vegetarier und verschiedene religiöse Gruppen ĂŒberzeugen.
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