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Samstag, 10. Juni 2023
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Verschiedenes

 
Mehr Stadtgr√ľn in Freiburg
Das Garten- und Tiefbauamt pflanzt mehr als 700 Bäume im gesamten Stadtgebiet
Investition von mehr als einer Million Euro

Kranke B√§ume m√ľssen aus Sicherheitsgr√ľnden entfernt werden ‚Äď fast jeder Baum wird ersetzt

Der Herbst ist der Auftakt f√ľr eine gro√üe Baumpflanzaktion der Stadtverwaltung. Das Garten- und Tiefbauamt wird in dieser Saison mehr als 700 B√§ume pflanzen, √ľber eine Million Euro werden daf√ľr investiert. Die Eichen, Linden und Amberb√§ume werden als Ersatz f√ľr die B√§ume gepflanzt, die gef√§llt werden m√ľssen, da sie krank sind. So kann Freiburg die gr√ľne Stadt bleiben, die sie ist.

Dass im k√ľhlen Herbst mit der Pflanzung begonnen wird, mag auf den ersten Blick √ľberraschen. Doch f√ľr die Geh√∂lze ist nicht der Winter, sondern der Sommer die stressigste Zeit. Wenn die Pflanzen zwischen Oktober und M√§rz in die Erde kommen, haben sie ausreichend Zeit, um sich an den neuen Standort zu gew√∂hnen, einzuwurzeln und die Niederschl√§ge des Winters zu nutzen, bevor der hei√üe und trockene Sommer kommt. Zudem fallen so Wurzelbildung und Blatt-Neuaustrieb ‚Äď beides kraftraubend ‚Äď in unterschiedliche Zeitr√§ume und werden besser vertragen.

Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) k√ľmmert sich um rund 24.000 Stra√üenb√§ume und ebenso viele B√§ume in Gr√ľn- und Parkanlagen. W√§hrend Parkb√§ume mehrere hundert Jahre alt werden k√∂nnen, liegt die Lebenserwartung von Stra√üenb√§umen nur bei etwa 50 Jahren. Das liegt an den schwierigen Wuchsbedingungen: Im Stra√üenraum sind Luft- und Wurzelraum begrenzt, die Pflanzen m√ľssen sich den Platz mit Leitungen im Boden und Verkehrsfl√§chen f√ľr Fu√üg√§nger, Radfahrer sowie Fahrzeuge teilen. Hinzu kommen Streusalzbelastung, Verunreinigungen durch Hunde und klimatische Stressfaktoren wie Hitze und Trockenheit, die durch den Klimawandel immer relevanter werden. Auch mit neuen Sch√§dlingen und Pilzen haben die Pflanzen zu k√§mpfen.

So ist es nicht verwunderlich, dass auch B√§ume gef√§llt werden m√ľssen. Im Jahr 2021 waren das jedoch weniger als ein Prozent der st√§dtischen B√§ume. Bei Kontrollen wurde in den vergangenen Monaten festgestellt, welche B√§ume aus Sicherheitsgr√ľnden nicht mehr stehenbleiben k√∂nnen. Unter anderem m√ľssen in der Edith-Stein-Stra√üe neun Blutpflaumen und in der ersten Gr√ľnspange im Vauban eine Linde wegen Pilzbefall entfernt werden. Abgestorbene oder wipfeld√ľrre B√§ume befinden sich etwa in der Eisenbahnstra√üe, auf dem Alten Friedhof, beim Spielplatz in der Urachstra√üe und in der Staufener Stra√üe. Bei den B√§umen, die in Parkanlagen entfernt werden, handelt es sich meist um Pflegema√ünahmen, um zu dicht wachsende Best√§nde auszulichten und so das Wachstum zu verbessern. Betroffenen Einrichtungen sowie B√ľrger- und Lokalvereine werden detailliert dar√ľber informiert. Und weiter gilt: F√ľr fast jeden gef√§llten Baum wird ein neuer gepflanzt.

Durch die ver√§nderten Bedingungen hat sich gewandelt, welche Baumarten heute neu im Stra√üenraum gepflanzt werden. Auch die Insektenfreundlichkeit spielt dabei eine gro√üe Rolle. So haben zum Beispiel Spitz-Ahorn oder fr√ľher h√§ufige Stra√üenb√§ume wie Berg-Ahorn oder Birke abgel√∂st. Doch auch Klassiker wie Linde oder Eiche werden weiterhin gepflanzt.

Insgesamt werden in dieser Pflanzsaison 705 B√§ume vom GuT gesetzt, etwa 420 durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des GuT selbst, die √ľbrigen durch Fremdfirmen. Daf√ľr investiert die Stadt rund 1,1 Millionen Euro.
 
 

Neuer Vorsitzender der AG Umwelt√§mter des St√§dtetags Baden-W√ľrttemberg
Klaus von Zahn (c) Stadt Freiburg
 
Neuer Vorsitzender der AG Umwelt√§mter des St√§dtetags Baden-W√ľrttemberg
Klaus von Zahn, Leiter des Umweltschutzamtes der Stadt Freiburg, ist zum Vorsitzenden der AG Umwelt√§mter des St√§dtetags Baden-W√ľrttemberg gew√§hlt worden.

Klaus von Zahn leitet das Umweltschutzamt seit 2014 und ist seitdem auch Betriebsleiter des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft. Das Umweltschutzamt wirkt bei allen umweltrelevanten Themen der Stadt Freiburg mit, initiiert Projekte und steuert gesamtstädtisch die Querschnittsaufgabe Klimaschutz.

Zuvor hat er nach dem Studium ‚ÄěTechnischer Umweltschutz‚Äú an der Bergischen Universit√§t Wuppertal mehr als zwanzig Jahre in der Umwelt- und Planungsverwaltung der Stadt D√ľsseldorf gearbeitet. Nach der nebenberuflichen Promotion an der TU Dortmund im Bereich "Raumplanung" und dem Wechsel in das D√ľsseldorfer Stadtplanungsamt leitete er dort die Abteilung "Stadtentwicklung". Klaus von Zahn ist heute auch als Referent bei verschiedenen Institutionen t√§tig.

In der AG Umweltämter tauschen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Städtegruppen aus, um von den unterschiedlichen Erfahrungen profitieren zu können. Breiten Raum nehmen aktuelle Fragen des Klimaschutzes ein. Aber auch viele andere Themen finden sich hier wieder, wie zum Beispiel Naturschutz, Immissionsschutz, Bodenschutz etc. Fachlichen Input steuern regelmäßig Vertreterinnen und Vertreter aus dem Umweltministerium bei.
 
 

 
Studie zu Wildtieren im urbanen Raum
Temporär werden Kameras auf Friedhöfen und im Stadtwald aufgestellt

Wildtiere erobern St√§dte als Lebensraum und leben in enger Nachbarschaft mit dem Menschen. Bisher ist wenig bekannt √ľber die Dynamiken der Nutzung des urbanen Lebensraums durch verschiedene Arten. Die Professur f√ľr Wildtier√∂kologie und Wildtiermanagement der Albert-Ludwigs-Universit√§t Freiburg untersucht jetzt das Auftreten verschiedener Wildtierarten mit Hilfe von Wildkameras. Die Kameras werden tempor√§r in privaten G√§rten, auf Gr√ľnstreifen, in Parks, auf Friedh√∂fen und im Stadtwald installiert.

Seit kurzem sind Kameras auf dem Hauptfriedhof sowie den Friedhöfen Bergäcker und Haslach aufgestellt. Die Erkenntnisse aus den Aufzeichnungen sollen das Zusammenleben von Mensch und Wildtier beobachten. Auf die Kameras wird durch Schilder hingewiesen. Die Datenschutzverordnung wird eingehalten, Aufnahmen, auf denen Menschen zu sehen sind, werden nach der Sichtung der Bilder gelöscht oder unkenntlich gemacht.
 
 

Ernährungswende jetzt anpacken!
Boden (c) Meerfreiheit
 
Ernährungswende jetzt anpacken!
Breites B√ľndnis fordert von SPD, B√ľndnis 90/Gr√ľnen und FDP Politik f√ľr eine Ern√§hrungswende

Gemeinsame Pressemitteilung, 28.10.2021 ‚Äď W√§hrend der laufenden Koalitionsverhandlungen appellieren 15 Dachorganisationen, Verb√§nde und Fachgesellschaften aus Gesundheit, Sozialem, Ern√§hrung und Umwelt an die Parteien, Ern√§hrungspolitik endlich wirksam anzugehen. Nur so gelingt es, dass sich die Menschen in Deutschland k√ľnftig gesund und nachhaltig ern√§hren k√∂nnen - unabh√§ngig vom eigenen Geldbeutel. Deutschlands derzeitiges Ern√§hrungssystem ist ungesund, unsozial und h√∂chst klima- und umweltsch√§dlich. Es ‚Äěstellt die planetaren und gesellschaftlichen Belastungsgrenzen zunehmend auf die Probe‚Äú, hei√üt es in dem ¬Ľ Appell. Dieser liegt auch den Verhandlerinnen und Verhandlern zur Ampelkoalition vor.

Im Appell unterstreichen die Initiator:innen: Die soziale, gesundheitliche und √∂kologische Ern√§hrungswende in Deutschland dr√§ngt und eilt. Deshalb legt das B√ľndnis der k√ľnftigen Bundesregierung 10 Kernforderungen vor. Zentral f√ľr den Umbau: Die Einrichtung einer ‚ÄěZukunftskommission Ern√§hrung‚ÄĚ. Analog zur ‚ÄěZukunftskommission Landwirtschaft‚Äú soll das breite Beratungsgremium bis Ende 2022 ein Leitbild f√ľr eine sozial gerechte, gesunde, umwelt- und klimavertr√§gliche und tierfreundliche Ern√§hrung in Deutschland entwickeln. Auf den Vorarbeiten der Kommission aufsetzend soll die Bundesregierung dann Anfang 2023 eine ressort√ľbergreifende Ern√§hrungsstrategie verabschieden und mit der Umsetzung starten. Ausdr√ľcklich betont das B√ľndnis, dass dazu auch geh√∂ren muss, k√ľnftig faire Arbeitsbedingungen in allen ern√§hrungsrelevanten Berufen und entlang der gesamten Lieferkette zu gew√§hrleisten.

Dr. Nina Wolff, Vorsitzende von Slow Food Deutschland: ‚ÄěDie n√§chste Legislatur wird dar√ľber entscheiden, ob es gelingt, uns innerhalb der planetaren Grenzen zu bewegen und zu ern√§hren und so unsere Lebensgrundlagen zu sichern. Eine integrierte Ern√§hrungspolitik muss deshalb zur Kernaufgabe der neuen Bundesregierung werden. Die Politik muss faire Rahmenbedingungen und Umfelder schaffen, damit es allen Verbraucher*innen m√∂glich ist, nachhaltige Essensentscheidungen zu f√§llen und wir so gemeinsam zukunftsf√§hige Ern√§hrungsstile ausbilden."

Die 10 Kernforderungen an die kommende Bundesregierung:
1. Schaffung einer Zukunftskommission Ern√§hrung: Ern√§hrung geht uns alle an, und es ist wichtig, alle relevanten Perspektiven zu ber√ľcksichtigen. In die Zukunftskommission Ern√§hrung werden Praktiker:innen, Wissenschaftler:innen und gesellschaftliche Akteur:innen aus allen relevanten Bereichen und Berufsgruppen eingebunden. Aufgabe der Zukunftskommission ist es, bis Ende 2022 ein Leitbild f√ľr eine sozial gerechte, gesundheitsf√∂rdernde, umweltvertr√§gliche und dem Tierwohl zutr√§gliche Ern√§hrung in Deutschland zu entwickeln. Grundlage des Leitbildes sind die planetaren Belastungsgrenzen.

2. Erarbeitung einer ressort√ľbergreifenden Ern√§hrungsstrategie: Die Bundesregierung verabschiedet Anfang 2023 eine ressort√ľbergreifende Strategie, die alle vier Nachhaltigkeitsdimensionen ‚Äď Gesundheit, Soziales, Umwelt und Tierwohl ‚Äď beinhaltet sowie die planetaren Grenzen respektiert. Dazu geh√∂rt auch die zuk√ľnftige Gew√§hrleistung von fairen Arbeitsbedingungen in allen ern√§hrungsrelevanten Berufen und entlang der gesamten Lieferkette. Zentrale Vorarbeiten hierf√ľr leistet die Zukunftskommission Ern√§hrung.

3. Lebensmittelbesteuerung auf den Pr√ľfstand: Bis 2022 √ľberpr√ľft die Bundesregierung die Lebensmittelbesteuerung auf ihre Wirkung in Bezug auf eine sozial gerechte, gesundheitsf√∂rdernde, umweltvertr√§gliche und dem Tierwohl zutr√§gliche Ern√§hrung und erarbeitet konkrete Vorschl√§ge. Ziel ist es, dass zuk√ľnftig die gesunde und nachhaltige Wahl die einfache und g√ľnstigere Wahl ist.

4. Sozial gerechte Ern√§hrungspolitik: Eine Ern√§hrungswende darf nicht dazu f√ľhren, soziale Ungleichheiten zu verst√§rken, sondern muss vielmehr dazu f√ľhren, dass eine gesundheitsf√∂rdernde und nachhaltige Ern√§hrung allen Menschen erm√∂glicht wird. Dies gilt insbesondere f√ľr einkommensschw√§chere Bev√∂lkerungsgruppen. Die H√∂he der Sozialleistungen muss entsprechend angepasst werden und die soziale Abfederung neuer Ma√ünahmen von Anfang an mitgedacht werden.

5. Ern√§hrungskompetenz f√∂rdern: Ern√§hrungsbildung, Ern√§hrungsberatung und Ern√§hrungstherapie gilt es, im Sinne einer sozial gerechten, gesundheitsf√∂rdernden und umweltfreundlichen Ern√§hrungskompetenz zu st√§rken. Dies gilt auch f√ľr die Ausbildung p√§dagogischer und gastgewerblicher Berufe, wie z. B. Erzieher:in, Lehrer:in oder Koch/K√∂chin. Ern√§hrungsberatung und Ern√§hrungstherapie sollten zuk√ľnftig niedrigschwellig allen zur Verf√ľgung stehen.

6. Augenmerk auf Ern√§hrung im Gesundheitswesen: Ziel der Ern√§hrungswende muss es sein, die Versorgung und Bef√§higung von Menschen mit besonderen Ern√§hrungsbed√ľrfnissen zu gew√§hrleisten. Es gilt, die Qualifizierung und Verankerung von Ern√§hrungsbildung und Ern√§hrungstherapie im Gesundheitswesen systematisch zu verbessern.

7. Gutes Essen bei der Gemeinschaftsverpflegung: Die Qualit√§tsstandards der Deutschen Gesellschaft f√ľr Ern√§hrung (DGE) f√ľr die Gemeinschaftsverpflegung werden evidenzbasiert und zeitnah mit Blick auf die planetaren Grenzen weiterentwickelt und als Mindeststandard fl√§chendeckend in den verschiedenen Lebenswelten umgesetzt. Kitas, Schulen, Betriebe, Krankenh√§user, Pflege- sowie Senioren- und Rehabilitationseinrichtungen m√ľssen in die Lage versetzt werden, f√ľr eine gesundheitsf√∂rdernde und nachhaltige Ern√§hrung zu sorgen. Dies muss durch Sozialkassen und Steuermittel refinanziert werden.

8. Vorbild √∂ffentliche Kantinen: √Ėffentliche Einrichtungen m√ľssen Vorreiter f√ľr eine nachhaltige und gesunde Ern√§hrung und bei der Schaffung von M√§rkten f√ľr nachhaltige Produkte und Dienstleistungen sein. Dazu geh√∂rt die sukzessive Erh√∂hung des Anteils an Bioprodukten (50 % bis 2030) sowie verpflichtende Ma√ünahmen zur Messung und Vermeidung von Lebensmittelabf√§llen.

9. Verbindliche Regulierung von (an Kinder gerichteter) Lebensmittelwerbung: Kinder sehen in Deutschland im Durchschnitt 15 Werbespots f√ľr ungesunde Lebensmittel pro Tag ‚Äď trotz unverbindlicher Versprechungen der Werbeindustrie, solche Produkte nicht gegen√ľber Kindern zu bewerben. Deshalb braucht es verbindliche gesetzliche Regeln, um Kinder in allen medialen Formaten ‚Äď einschlie√ülich Social Influencing ‚Äď vor Werbung f√ľr ungesunde Lebensmittel zu sch√ľtzen. Auch Werbung f√ľr Erwachsene muss st√§rker reguliert werden.

10. Mehr nachhaltig produziertes Obst und Gem√ľse: Der nachhaltige Anbau von Obst, Gem√ľse, N√ľssen und H√ľlsenfr√ľchten in Deutschland muss verst√§rkt gef√∂rdert und die Erzeuger:innen m√ľssen unterst√ľtzt werden, um eine ausgewogene und nachhaltige pflanzenbasierte Ern√§hrung in Deutschland zu erm√∂glichen.

Der Appell wird getragen von: Berufsverband der Kinder- und Jugend√§rzte e. V. (BVKJ), Bundesvertretung der Medizinstudierenden Deutschland e.V. (bvmd), Bund √Ėkologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (B√ĖLW), BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE), Deutsche Adipositas Gesellschaft e.V. (DAG), Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), Deutsche Allianz Nicht√ľbertragbare Krankheiten (DANK), Deutsche Gesellschaft f√ľr Ern√§hrungsmedizin e.V. (DGEM), Deutsches Netzwerk Schulverpflegung e.V. (DNSV), Ern√§hrungsr√§te, Parit√§tischer Gesamtverband, Physicians Association for Nutrition (PAN), Slow Food Deutschland e.V., Verband der Di√§tassistenten - Deutscher Bundesverband e.V. (VDD), World Wide Fund for Nature Deutschland (WWF). Initiiert wurde er von der Umweltschutzorganisation WWF Deutschland.
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Frelo wächst weiter
(c) VAG
 
Frelo wächst weiter
Sechs neue Stationen, 85 zusätzliche Leihfahrräder und Ausleihrekorde

Kooperation mit Firmen und Umlandgemeinden ausgeweitet

Mit zwei zus√§tzlichen festen und vier Test-Stationen erweitert die Freiburger Verkehrs AG ihr Frelo-Angebot in Freiburg. Das Fahrradvermietsystem bleibt damit auf Wachstumskurs. Auf die steigende Nachfrage und Ausleihrekorde reagieren die Verkehrsbetriebe mit 85 zus√§tzlichen Frelos. Dank sogenannter Kooperationsstationen vergr√∂√üert sich das Frelo-Angebot ‚Äď auch √ľber die Grenzen Freiburgs hinaus.

‚ÄěFrelo bleibt in der Erfolgsspur‚Äú, sagte VAG-Vorstand Oliver Benz. ‚ÄěUnser Ausleihnetz wird damit immer dichter und gr√∂√üer. So schaffen wir f√ľr viele Freiburgerinnen und Freiburger ein zus√§tzliches klimafreundliches Mobilit√§tsangebot.‚Äú Sein Vorstandskollege, Stephan Bartosch, erg√§nzte: ‚ÄěMit der erweiterten Infrastruktur stellen wir die hohe Qualit√§t und Verf√ľgbarkeit unseres Angebots sicher.‚Äú

Weitere Frelo-Stationen

In der B√∂tzinger Stra√üe im Gewerbegebiet Haid sowie in der Wirthstra√üe in Landwasser sind in den vergangenen Tagen zwei dauerhafte Leihfahrrad-Stationen aufgebaut worden. Dazu kommen neue Probestationen in der K√∂nigsberger Stra√üe (Kappel), Hirschstra√üe (G√ľnterstal), Else-Wagner-Stra√üe (Haslach), Krozinger Stra√üe (Weingarten).

‚ÄěMit der Fu√ü- und Radoffensive l√§uft derzeit ein riesiges Investitionsprogramm in diesem Bereich. Jetzt entsteht mit den neuen Stationen ein noch dichteres Frelo-Netz. Das ist ein weiterer Baustein, um die Rad-Infrastruktur in Freiburg weiter zu st√§rken ‚Äú, erkl√§rte Freiburgs Baub√ľrgermeister Martin Haag. Bei entsprechender Nachfrage im Test-Zeitraum bis Ende des Jahres und passenden Rahmenbedingungen werden auch diese Standorte in feste Stationen umgewandelt.

Kundinnen und Kunden entscheiden √ľber Standorte mit

Die zus√§tzlichen Standorte wurden vom Standortplanungsteam von VAG, Garten- und Tiefbauamt sowie dem Betreiber nextbike gemeinsam ausgew√§hlt. Bei der Standortauswahl ber√ľcksichtigte das Team auch die Anregungen von Kundinnen und Kunden. In verschiedenen Umfragen hatten diese die M√∂glichkeit, Wunschstandorte zu melden.

Ausleihrekord im Juli

Die Zahlen sprechen f√ľr sich: Mit 43.600 Ausleihen im Juli verzeichneten die Verkehrsbetriebe einen neuen Ausleihrekord. Um die hohe Nachfrage auch zuk√ľnftig verl√§sslich bedienen zu k√∂nnen, erweitert die VAG die Fahrradflotte weiter. In den n√§chsten Tagen werden 85 zus√§tzliche Frelos auf die inzwischen insgesamt 85 Stationen im Stadtgebiet verteilt. Damit tr√§gt das Leihfahrradsystem mit insgesamt 615 Frelos und 20 Lastenfrelos zur Verkehrswende bei.

Aufgrund der hohen Nachfrage wurden zuletzt zahlreiche Probestationen in Hochdorf und am Tuniberg (in Munzingen, Tiengen, Opfingen und Waltershofen) in feste Stationen umgewandelt. Am Rathaus in Opfingen ist neben der integrierten Frelo-Station inzwischen auch eine Fahrrad-Reparaturstation in Betrieb.

Kooperationsstationen werden von Unternehmen oder Umlandgemeinden finanziert

Neben den Stationen, die √ľber die F√∂rdermittel der Stadt entstehen, w√§chst das Frelo-Netz auch dank sogenannter Kooperationsstationen. Dabei finanzieren Unternehmen oder Umlandgemeinden die Standorte. Interessierte Firmen und Kommunen haben seit Sommer die M√∂glichkeit, das Frelo-Angebot vor der Haust√ľre f√ľr drei Monate zu testen ‚Äď und somit einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Tempor√§re Probe-Kooperationsstationen werden dabei mit Markierungen und Schildern gekennzeichnet und mit R√§dern des bestehenden Systems best√ľckt. Nach Ablauf des Probezeitraums erhalten die Unternehmen eine detaillierte Nutzungsauswertung und k√∂nnen so aufgrund einer fundierten Basis entscheiden, ob sie Teil desVerleih-Systems werden.

Hoher Zuspruch und weitere Teststationen

Nach positiven Erfahrungen und der regen Nutzung der Stationen sind auch die ersten Probestationen au√üerhalb Freiburgs in feste Stationen umgewandelt worden ‚Äď oder es wurden entsprechende Beschl√ľsse gefasst. Dazu z√§hlen Gundelfingen Rathaus, Gundelfingen Bahnhof, Gundelfingen Wildtal sowie Merzhausen.

Weitere Probestationen in Kooperation mit den Unternehmen Ikea (Industriegebiet Nord) und Charles River (Flugplatz/IG Nord) sowie mit der Gemeinde Umkirch werden aktuell getestet.

‚ÄěMit den Kooperationsstationen schaffen Unternehmen gerade f√ľr Pendlerinnen und Pendler ein attraktives Angebot‚Äú, erkl√§rte VAG-Vorstand Stephan Bartosch. Frelo tr√§gt so zur Verkehrswende bei. ‚ÄěDas wachsende Interesse von Unternehmen, nachhaltige Mobilit√§tsangebote f√ľr ihre Mitarbeitenden zu schaffen, freut uns enorm‚Äú, erg√§nzte Oliver Benz, sein Vorstandskollege bei den Freiburger Verkehrsbetrieben.
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Freiburg: Alte Bahnen finden neue Heimat
(c) Patrick Seeger, Stadt Freiburg
 
Freiburg: Alte Bahnen finden neue Heimat
Vier knapp 33 Meter lange und 38 Tonnen schwere Stadtbahnwagen vom Typ GT8 K der Freiburger Verkehrs AG (VAG) haben eine neue Heimat gefunden.

Die 1981 beschafften Achtachser konnten nach 40 Jahren Einsatzzeit dank der Anschaffung von modernen Fahrzeugen des Typs Urbos in den Ruhestand gehen. Auch auf Anregungen aus dem Aufsichtsrat landen die ausgedienten Fahrzeuge nun nicht beim Schrotth√§ndler. Stattdessen wurden Interessierte dazu aufgerufen, sich mit Nutzungskonzepten um die vier Wagen zu bewerben. Die Fahrzeuge selbst werden den ausgew√§hlten Projekten unentgeltlich zur Verf√ľgung gestellt, die gesamte finanzielle und organisatorische Umsetzung ‚Äď vom Transport bis hin zum geeigneten Stellplatz ‚Äď ist von den Interessenten zu leisten.

Die Bahnen sind ein St√ľck Stadtgeschichte. Sie haben fahrzeugseitig das erneuerte Stadtbahnzeitalter eingel√§utet, das 1983 mit der Er√∂ffnung der Linie 1 bis zur Paduaallee begann.

Im April 2021 wurde die Vergabe mit dem Projekttitel ‚ÄěAlte Bahn sucht neuen Job‚Äú √ľber den Blog der VAG und die Social-Media-Kan√§le gestartet. Siebzehn Projekte haben eine Bewerbung eingereicht. Elf Projekte haben es in die zweite Runde geschafft und konnten sich in einem Besichtigungstermin √ľber Umfang und Zustand der Stra√üenbahnen einen genaueren Eindruck verschaffen. Aus den verbliebenen Interessensbekundenden konnten dann vier Projekte ausgew√§hlt werden.

Bei den gl√ľcklichen neuen Besitzerinnen und Besitzern einer Stra√üenbahn handelt es sich um

Ôā∑ Tramkneipe Rieselfeld; B√ľrgerInnenverein Rieselfeld | Freiburg
Treffpunkt und Anlaufpunkt f√ľr alle Freiburgerinnen und Freiburger mitten im Rieselfeld

Ôā∑ Freies Kulturareal; Clubkultur e.V. Freiburg | Freiburg
Stra√üenbahn als fester Teil der Kulturst√§tte, ausgestattet mit Bar-, Konzert- und Clubtechnik, f√ľr verschiedene Vereine, Institutionen und Veranstalter

Ôā∑ Stra√üenbahn wird Ess-Bahn; Gasthof B√§ren | Titisee-Neustadt
In der Stra√üenbahn werden verschiedene, internationale K√ľchen ihr gastronomisches Angebot unterbreiten, auch eine Eisdiele/Kaffeebar eingerichtet

Ôā∑ Kliemannsland; Kliemannsland GmbH | R√ľspel (Niedersachsen)
Die Bahn als Workshop-Raum, Co-Working-Space und Honey-Moon-Schlafwagen

‚ÄěEs ist sch√∂n, dass die W√§gen auch weiterhin √∂ffentlich genutzt werden k√∂nnen. Toll, dass zwei davon auch in der Stadt bleiben. Die beiden anderen machen im Schwarzwald und in Norddeutschland ein wenig Werbung f√ľr Freiburg und die VAG;‚Äú sagt VAG Vorstand Stephan Bartosch. Sein Vorstandskollege Oliver Benz merkt an: ‚ÄúEs ist ein wenig traurig diese altehrw√ľrdigen Fahrzeuge zu verlieren. Aber es gibt dabei auch ein lachendes Auge: Wir k√∂nnen unseren Fahrg√§sten jetzt in jedem Fahrzeug mindestens einen Niederflureinstieg bieten.‚Äú
 
 

Unbegrenzt wachsen und Klimawandel stoppen?
Aktuelle Mitwelt-Kleinanzeige in der Badischen Zeitung
 
Unbegrenzt wachsen und Klimawandel stoppen?
Ein kurzer Debattenbeitrag aus der Umweltbewegung zu den anstehenden Koalitionsverhandlungen

Bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen steht auch das Thema Klimaschutz im Vordergrund. Gerade die FDP vertritt unwidersprochen die Meinung der Kampf gegen Klimawandel sei mit unbegrenztem Wachstum vereinbar.

"Unbegrenztes Wachstum ist dauerhaft möglich
und die einzige L√∂sung aller Probleme" ist die nicht hinterfragte, zentrale Botschaft von FDP und CDU / CSU, aber auch fast aller anderen Parteien ans dankbare Publikum. Und in diesem unhinterfragten Mythos stimmen rechte wie linke Parteien und die Medien fast √ľberein. Nur √ľber die Wege zum Wachstum gibt es Konflikte.

Kopfrechnen ist in solchen Zeiten nicht angebracht. Doch bei einem anhaltenden Wachstum von 3% verdoppelt sich das Bruttosozialprodukt alle 23 Jahre, bei 5% sogar bereits alle 14 Jahre. Und eine Menge, die exponentiell w√§chst, vertausendfacht sich jeweils nach der zehnfachen Verdoppelungszeit. Dauerhaftes exponentielles Wachstum einer Wirtschaft ist nicht m√∂glich und f√ľhrt zwangsl√§ufig zur Selbstzerst√∂rung. Wir brauchen also dringend andere Probleml√∂sungsans√§tze, um die realen Probleme unseres Landes anzugehen.

Klimakatastrophe, Artenausrottung, Atomm√ľllproduktion, Regenwaldvernichtung, √úberfischung, Ressourcen√ľbernutzung & Welt-Verm√ľllung sind Symptome der gleichen Krankheit.
Globale Gier und unbegrenztes Wachstum im begrenzten System Erde.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein (Der Autor ist seit 1974 in der Umwelt- und Naturschutzbewegung aktiv und war 30 Jahre lang BUND-Gesch√§ftsf√ľhrer am Oberrhein)
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Neue kleine Atomkraftwerke und zuk√ľnftige Atomkraftwaffen?
Der französische Staatspräsident Macron will neue, gefährliche, teure, kleine AKW bauen...

Rettung des französischen Energieversorgers EDF mit EU-Geldern?
Macron m√∂chte einen Teil der 30 Milliarden Staatshilfen in die Rettung der franz√∂sischen Atomwirtschaft investieren und verkauft dies geschickt als "gr√ľne Vision".
Laut einem Bericht des französischen Wirtschaftsministeriums hatte die EDF Ende 2019 rund 41 Milliarden Euro Schulden und bis 2028 sollen es fast 57 Milliarden Euro sein. Die EDF-Verbindlichkeiten treiben Frankreichs Staatsverschuldung in die Höhe. Eine Milliarde Euro soll jetzt in den Ausbau der Atomenergie investiert werden. Warum wird diese Zahl nicht mit den EDF-Schulden verglichen?
Der einzige Europ√§ische Druckwasserreaktor (EPR), der aktuell in Flamanville / Frankreich √ľberhaupt gebaut wird, geht fr√ľhestens 2023 ans Netz - mit elf Jahren Versp√§tung und nahezu vier Mal so teuer wie geplant. Die Geschichte der franz√∂sischen Atomkraft ist keine Erfolgsgeschichte, sondern eine Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen. Das sagt nicht nur die Umweltbewegung, sondern auch der Aktienkurs der EDF.
Kleine und kleinste "umweltfreundliche und gr√ľne" Mini-Atomkraftwerke
sollen zuk√ľnftig in Frankreich gebaut und exportiert werden und die franz√∂sische Forschung rechnet mit EU-Geldern. Aus den gef√§hrlichen, alten, gro√üen Druck- und Siedewasserreaktoren w√ľrden unz√§hlige Klein- und Kleinstreaktoren...
In jedem dieser Mini-Reaktoren entsteht die Radioaktivit√§t vieler Hiroshima-Bomben. Ein Unfall oder ein Anschlag auf ein Kleinst-AKW k√∂nnte eine Stadt unbewohnbar machen. Viele kleine Reaktoren sind viele kleine, zwangsl√§ufig schlecht gesicherte, potenzielle Anschlagsziele. Auch f√ľr die heutigen und zuk√ľnftigen Diktatoren der Welt br√§chte die M√∂glichkeit, "schmutzige Bomben" zu bauen, einen "nordkoreanischen Machtzuwachs".

Die Idee der Verbreitung von vielen kleinen & großen AKW auf der Welt ist ein globales Selbstmordprogramm und ein atomarer Alptraum, passt allerdings auch gut ins zerstörerische Zeitalter des Anthropozän...

Wunderwaffe Atomkraft?
Die Politik von Staatslenkern wie Herrn Macron, ist die Politik der globalen Umweltzerst√∂rung. Sie ist verantwortlich f√ľr Atomm√ľllproduktion, Fukushima und Artenausrottung. Im heutigen globalen Krieg gegen die Natur (Artensterben, Klimawandel, Atomm√ľllproduktion, Ressourcenverschwendung, Atom- und andere Massenvernichtungswaffen....) setzen diese politisch Verantwortlichen f√ľr die gro√üe globale Zerst√∂rung auf den alten neuen Mythos der Wunderwaffen.

Klimawandel, Artensterben, Endlichkeit der Ressourcen? Einfach weitermachen wie bisher!
Der menschengemachte Klimawandel soll mit neue kleinen Thorium Reaktoren bek√§mpft werden und ausgerotteten Arten werden mit Gentechnik wieder erschaffen. Das Verkehrsproblem wird mit Lufttaxis angegangen. Der fehlerhafte, menschliche Mensch wird mit Technik nach den Ideen des Transhumanismus √ľberwunden und durch den neuen, perfekten √úbermenschen ersetzt. Irgendwann werden wir mit Raumschiffen die zerst√∂rte Welt hinter uns lassen und neuen, unverbrauchten Planeten und neuen Mythen entgegenfliegen...
Nicht nur die √Ėkologie, auch die √Ėkonomie spricht gegen die teuren franz√∂sischen Pl√§ne. Warum setzt der Technokrat Macron auf eine gef√§hrliche, teure Hochrisikotechnologie, wenn es mit Sonne und Wind kosteng√ľnstige, umweltfreundliche und ungef√§hrliche Alternativen gibt?

Die armen Franz√∂sinnen und Franzosen haben in K√ľrze die Wahl zwischen einer rechtsradikalen Atom-Lobbyistin und einem neoliberalen Atom-Lobbyisten und Technokraten...

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein, der Autor ist Vizepr√§sident im Trinationalen Atomschutzverband TRAS und seit 1974 in der Umweltbewegung aktiv. Er war 30 Jahre BUND-Gesch√§ftsf√ľhrer
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