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Donnerstag, 27. Februar 2020
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Verschiedenes

 
Freiburger Klima- und Artenschutzmanifest
PrĂŒfung zusĂ€tzlicher konkreter Maßnahmen zur schnelleren Erreichung der Klimaschutzziele

Ziel der KlimaneutralitÀt bis 2035 durch die Stadt nicht realisierbar

Der Gemeinderat hat im April 2019 das fortgeschriebene Klimaschutzkonzept fĂŒr die Stadt entschieden. Im Juli 2019 hat der Gemeinderat auf Antrag der Gemeinderatsfraktion BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen die Erstellung eines Freiburger Klima- und Artenschutzmanifests beschlossen. Dem Gemeinderat wird nun der Entwurf dieses Klima- und Artenschutzmanifestes, verbunden mit konkreten weitergehenden Maßnahmen und PrĂŒfauftrĂ€gen, zur Beschlussfassung vorgelegt.

„Die Bewahrung der BiodiversitĂ€t und der Schutz des Klimas sind zentrale Überlebensfragen fĂŒr Mensch und Umwelt und erfordern entschlossenes politisches Handeln – auch auf der kommunalen Ebene“, so OberbĂŒrgermeister Martin Horn in der heutigen Pressekonferenz.

„Zentraler Inhalt des Manifests - und meines Wissens bundesweit einzigartig – ist die sinnvolle fachliche VerknĂŒpfung beider Themen und deren BerĂŒcksichtigung bei allen kĂŒnftigen Entscheidungen der Stadt Freiburg“, so UmweltbĂŒrgermeisterin Stuchlik. Diese Verpflichtung will die Stadtverwaltung gemeinsam mit allen engagierten Akteuren und BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern in beiden Feldern umsetzen.

Aktuell wurden in diesem Jahr sowohl fĂŒr den Klima- als auch fĂŒr den Artenschutz bereits neue kommunale Zielsetzungen verabschiedet und Handlungsprogramme erstellt, nĂ€mlich das „Klimaschutzkonzept“ sowie der „BiodiversitĂ€ts-Aktionsplan“. DarĂŒber hinaus hat die Umweltverwaltung trotz der bereits vorliegenden aktuellen und ambitionierten BeschlĂŒsse zum Klimaschutz die Forderungen von „Fridays for Future“ und „Extinction Rebellion“ ernst genommen und hat als bisher erste Kommune, ein Vorziehen der KlimaneutralitĂ€t von 2050 auf 2035 gutachterlich prĂŒfen lassen. Das Öko-Institut e.V. sowie das ifeu-Institut aus Heidelberg haben diesen PrĂŒfauftrag erhalten. Eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte der beiden Gutachten sowie zusĂ€tzliche Maßnahmen und PrĂŒfauftrĂ€ge finden Sie in der Anlage zu dieser Pressemitteilung.

In ihren Gutachten zur Fragestellung der Voraussetzungen fĂŒr eine KlimaneutralitĂ€t Freiburgs bereits im Jahr 2035, kommen Ökoinstitut und ifeu zu der abschließenden EinschĂ€tzung: „Um das Ziel der KlimaneutralitĂ€t in 2035 erreichen zu können, reicht die Gestaltungsmacht von Kommunen nicht aus.“

HierfĂŒr wĂ€re ab sofort eine Sanierungsrate von 5% im GebĂ€udebestand, der Passivhaustandard fĂŒr alle Neubauten, eine Reduktion des Individualverkehrs in der Stadt um 60% und eine Effizienzverbesserung der Industrie um 57% erforderlich. Zudem mĂŒssten 2035 bereits alle fossilen Kraftwerke bundesweit stillgelegt und durch erneuerbare Energien ersetzt sein sowie kein fossiles Erdgas mehr im Netz sein.

ErgĂ€nzend zu den gutachterlichen Betrachtungen hat die Umweltverwaltung fĂŒr den Bereich erneuerbare Energien eigene Berechnungen angestellt: Um die Ziele im Bereich Erneuerbare Energien bereits im Jahr 2035 zu erreichen, mĂŒsste die Ausbaurate im Bereich Photovoltaik im Vergleich zu den beiden Vorjahren ab sofort versechsfacht werden. In den 15 verbleibenden Jahren bis 2035 mĂŒsste das FĂŒnffache dessen installiert werden, was in den letzten 20 Jahren inklusive aller Großanlagen (Messe, Stadion, Eichelbuck etc.) errichtet worden ist. Auch der Ausbau im Bereich Windkraft mĂŒsste erheblich beschleunigt und weitere FlĂ€chen ermittelt werden. Derzeit erschweren dies insbesondere immissionsschutz- und artenschutzrechtliche Vorgaben.

Sowohl in der Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes als auch im Aktionsplan BiodiversitĂ€t sind bereits zahlreiche Maßnahmen aufgefĂŒhrt, welche die Erreichung der jeweils beschlossenen Ziele ermöglichen sollen. Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion zu diesen Themen – ausgelöst vor allem durch die Protestbewegungen „Fridays for Future“ und des sich beschleunigenden Arternsterbens und Klimawandels – hat die Verwaltung zugesagt, zusĂ€tzliche VorschlĂ€ge und Maßnahmen zu prĂŒfen.

Daher wurden von Seiten der Verwaltung weitere Projekte und Handlungsoptionen als PrĂŒfauftrĂ€ge zur Beschlussfassung im Gemeinderat zusammengestellt, die die Emission klimaschĂ€dlicher Gase zusĂ€tzlich reduzieren und den Erhalt und die Förderung der BiodiversitĂ€t im Freiburger Stadtgebiet unterstĂŒtzen können. Dies sind u.a. strategische Maßnahmen wie die Entwicklung eines Stadtstrommodells, ein Handlungsprogramm „MobilitĂ€t und Klimaschutz“ und ein Masterplan „WĂ€rmeversorgung“ sowie operative Maßnahmen wie die PrĂŒfung der Erhöhung der energetischen Standards, der Ausbau der Radvorrangroute FR 3 und die klimaneutrale Verwaltung. Die Ergebnisse der PrĂŒfung sollen dem Gemeinderat 2020 vorgestellt und zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Mit dem Klima- und Artenschutzmanifest und dem begleitenden Maßnahmenpaket unterstreicht die Stadt Freiburg noch einmal ihr Engagement in diesen Themenfeldern und verdeutlicht, dass die Erreichung der jeweiligen Ziele einen hohen Stellenwert im Verwaltungshandeln hat.

Dennoch schlĂ€gt die Verwaltung nicht die Ausrufung des Klimanotstands in Freiburg vor, wie es von den Bewegungen „Fridays for Future“ und „Extinction Rebellion“ gefordert wurde. Die juristische Begrifflichkeit weckt ungute Erinnerungen an die „Notstandsgesetzgebung“ und es soll stattdessen der vorhandene demokratische Rahmen genutzt werden, um Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. In Freiburg war man schon immer gewillt den kommunalen Gestaltungsspielraum der Gesetzgebung vollstĂ€ndig zu nutzen, um ambitionierten Klima- und Artenschutz zu realisieren, wie beispielsweise beim Freiburger Effizienzhausstandard. Wegen des bereits jahrzehntelangen Engagements im Klima- und Artenschutz und auf Grund des umstrittenen Notstands-Begriffs , hat sich die Stadt gegen die Ausrufung des Klima - Notstandes entschieden.
 
 

 
Freiburg gewinnt beim „Bundeswettbewerb Klimaaktive Kommune 2019
25.000 Euro Preisgeld fĂŒr Klimaanpassungskonzept gegen Hitzebelastung

Berlin/Freiburg 5. November 2019
Die Stadt Freiburg gehört zu den Gewinnern beim Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2019“. Die Auszeichnung wurde fĂŒr das stĂ€dtische Klimaanpassungskonzept gegen Hitzebelastung vergeben, das bei allen stĂ€dtebaulichen Rahmenplanungen und Bauleitplanverfahren angewendet wird. Das Konzept enthĂ€lt neben einer detaillierten Analyse von lokalen VulnerabilitĂ€ten auch Empfehlungen zu konkreten Anpassungsmaßnahmen. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut fĂŒr Urbanistik. Kooperationspartner sind der Deutsche StĂ€dtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche StĂ€dte- und Gemeindebund.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag nahm heute den Preis in Berlin entgegen. Das Preisgeld von 25.000 Euro ist in die Umsetzung weiterer Vorhaben zum Klimaschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel zu investieren. BaubĂŒrgermeister Haag dazu: „Die Stadt Freiburg freut sich ĂŒber den Preis und möchte das Preisgeld gerne in ein Pilotprojekt zur innovativen FassadenbegrĂŒnung in einem hitzebelasteten Gebiet einsetzen. Denn FassadenbegrĂŒnungen bieten eine gute Möglichkeit, mehr GrĂŒn in die Stadt zu bringen, ohne zusĂ€tzliche FlĂ€chen zu benötigen. Mit dem Projekt möchten wir weitere Erfahrungen sammeln.“

14 Hitze-Hot-Spots in Freiburger Stadtraum

Seit diesem Jahr wird in der Stadt Freiburg bei allen stĂ€dtischen Bauvorhaben konsequent das neue Klimaanpassungskonzept gegen Hitzebelastungen berĂŒcksichtigt. Damit soll die Stadt- und Freiraumstruktur der stĂ€ndig wachsenden Stadt klimatischen VerĂ€nderungen gegenĂŒber widerstandsfĂ€higer und die hohe LebensqualitĂ€t langfristig bewahrt werden. Besonders an diesem neuen Konzept ist, dass es den Freiburger Stadtraum sehr differenziert betrachtet, denn der ist nicht ĂŒberall gleichermaßen von den sommerlichen Hitzephasen betroffen. So gibt es zum Beispiel gleich 14 Siedlungsbereiche, die sehr stark von Hitze betroffen und zugleich besonders empfindlich sind. Dazu zĂ€hlen Stadtgebiete mit einer besonders hohen Einwohnerdichte, einem hohen Anteil an Kindern und Ă€lteren Menschen sowie einer Vielzahl von sensiblen Einrichtungen, wie KrankenhĂ€usern, KindergĂ€rten und Schulen. Außerdem fehlen in diesen Gebiete hĂ€ufig FreiflĂ€chen. Stehen stĂ€dtebauliche oder freirĂ€umliche Entwicklungen an, kann die Stadt bei der rĂ€umlichen Planung jetzt auf umfassende Unterlagen zurĂŒckgreifen. So kann die klimatische Situation der Gebiete schnell erfasst und geeignete Ideen zur Erhaltung oder Verbesserung des Stadtklimas ausgewĂ€hlt und entwickelt werden. Dazu zeigt das Klimaanpassungskonzept nicht nur den Handlungsbedarf auf, sondern enthĂ€lt auch konkrete VorschlĂ€ge, vom GrĂŒndach ĂŒber ErholungsrĂ€ume bis zum begrĂŒnten Gleisbett, welche Maßnahmen geeignet sind, einen Beitrag zur stĂ€dtischen Klimaerhaltung zu leisten. Die LösungsvorschlĂ€ge sind umfassend und in so genannten Steckbriefen „gebrauchsfertig“ aufbereitet, was eine unmittelbare Verwendung in kĂŒnftige Planungsverfahren ermöglicht.

Gemeinsam im Interesse des Stadtklimas

Die FederfĂŒhrung der Konzepterarbeitung lag beim Stadtplanungsamt, erarbeitet wurde es im Auftrag der Stadt von externen Stadtplanern und -klimatologen. Eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe begleitete den Prozess. In dieses Team waren BeschĂ€ftigte aus allen Ämtern eingebunden, die sich mit dem Thema „Klimaanpassung und rĂ€umliche Planung“ und der kĂŒnftigen Anwendung des Konzepts befassen. FĂŒr den Arbeitsalltag hat dieses Vorgehen viele Vorteile: Die zustĂ€ndigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen das Klimaanpassungskonzept ganz genau und können die stadtklimatischen Belange nun detailliert und fundiert frĂŒhzeitig in jedes Verfahren einbringen.

Große Herausforderungen in Bezug auf die Anpassung an den Klimawandel liegen auch im stĂ€dtebaulichen Bestand. Hier kann die Stadtverwaltung ebenfalls von ihrem „HitzeKonzept" profitieren, wenn es darum geht, eigene FlĂ€chen und GebĂ€ude bei Neu- und Umplanungen klimaoptimierter zu gestalten. EigentĂŒmerinnen und EigentĂŒmer von privaten FlĂ€chen- und GebĂ€uden sollen ebenfalls sensibilisiert und aktiviert werden, denn Klimaanpassung kann nur als Gemeinschaftsaufgabe der Stadtgesellschaft wirklich gelingen.

Aktuell hat der Gemeinderat die Verwaltung beauftragt, ein Umsetzungskonzept fĂŒr die vordringlichsten Maßnahmen der „Hot Spot“-Gebiete auf stadteigenen FlĂ€chen zu erarbeiten. Die Maßnahmen zur Reduzierung der sommerlichen Hitzebelastungen sollen dann in den kommenden Jahren gezielt umgesetzt werden. So will die Stadt ihr Anliegen, zukunftsfĂ€hige Wohnquartiere zu schaffen, die gesunde Lebensbedingungen ermöglichen, systematisch erreichen.

Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“

Der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ (bis 2015 Wettbewerb „Kommunaler Klima-schutz“) wird seit 2009 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ausgelobt. In diesem Jahr wurden insgesamt 88 BeitrĂ€ge in vier unterschiedlichen Kategorien eingereicht. Freiburg hat sich mit dem Projekt „Klimaanpassungskonzept gegen Hitzebelastung“ in der Kategorie Klimaanpassung in der Kommune“ beworben. In dieser Kategorie gab es 10 Bewerber, aus denen drei Gewinner ausgewĂ€hlt wurden.
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Freiburg erhĂ€lt den Zuschlag fĂŒr Zertifizierung mit Label „StadtGrĂŒn naturnah“
Bundesweites Label bringt Impulse fĂŒr mehr BiodiversitĂ€t in der Stadt

Die Stadt Freiburg hat den Zuschlag fĂŒr die Aufnahme in die Zertifizierung mit dem Label „StadtGrĂŒn naturnah“ erhalten. Vergeben wird das Label vom ProjektbĂŒro „StadtgrĂŒn Naturnah“, das sich aus einem Expertengremium des BĂŒndnisses „Kommunen fĂŒr biologische Vielfalt“ und der Deutschen Umwelthilfe zusammensetzt. Mit dem Label wird die Umsetzung eines ökologischen GrĂŒnflĂ€chenmanagements und ein vorbildliches Engagement im Bereich Naturschutz und naturnahe FlĂ€chenentwicklung in der Stadt ausgezeichnet.

BĂŒrgermeister Martin Haag ĂŒber den Zuschlag: „Ich freue mich sehr, dass die Stadt Freiburg mit ihren Maßnahmen fĂŒr das bisherige Engagement mit der Aufnahme in das LabellingVerfahren belohnt wird. Es soll fĂŒr die Stadt Auftrag und Ansporn sein, aktiv und intensiv an der ökologischen Gestaltung der GrĂŒnflĂ€chen und fĂŒr Naturschutz in der Stadt zu arbeiten.“

Das Verfahren der Zertifizierung geht ĂŒber etwa ein Jahr und wird unter der FederfĂŒhrung des Garten- und Tiefbauamtes von den FachĂ€mtern der Stadtverwaltung bearbeitet und durch eine Arbeitsgruppe vor Ort begleitet. So wird im Rahmen des Verfahrens ab Anfang 2020 zunĂ€chst eine Bestandserfassung durchgefĂŒhrt, die in einen Maßnahmenplan mĂŒndet. Am Ende des Verfahrens steht eine GrĂŒn flĂ€chenstrategie, die den gemeinderĂ€tlichen Gremien zum Beschluss vorgelegt wird.

Neben Freiburg wurden von der Auswahlkommission 14 weitere StĂ€dte aus dem ganzen Bundesgebiet fĂŒr eine Zertifizierung ausgewĂ€hlt, u.a. Bad DĂŒrrheim, Bielefeld, DĂŒsseldorf, Göttingen, Mönchengladbach, Ravensburg, Wertheim und Wittenberg.

Zur erfolgreichen Bewerbung Freiburgs hat unter anderem beigetragen, dass es schon seit den 1990er Jahren ein Anwendungsverbot von Pestiziden im öffentlichen Raum gibt und die Stadt seit dieser Zeit auf weiten FlĂ€chen eine naturnahe GrĂŒnflĂ€chenpflege praktiziert. So wurde beispielsweise auf etwa einem Drittel der RasenflĂ€chen in Parks und im StraßenbegleitgrĂŒn auf eine naturnahe Wiesenwirtschaft umgestellt und ökologisch unattraktive Wechselflorbeete wurden deutlich reduziert.

Zudem wurden in jĂŒngerer Vergangenheit - zuletzt im Rahmen des neuen Aktionsplans BiodiversitĂ€t der Stadt - vom Garten- und Tiefbauamt und Umweltschutzamt weitere Naturschutzprojekte in der Stadt umgesetzt. Seit einiger Zeit wird die Wiesenbewirtschaftung durch die Beweidung mit Schafen am Schlossberg und WasserbĂŒffeln im Naturschutzgebiet Rieselfeld ergĂ€nzt. Hinzu kommen ein hoher Anteil an Schutzgebieten und die Schaffung wichtiger LebensrĂ€ume im Rahmen der Biotopvernetzung. An GrĂ€ben und BĂ€chen der Mooswaldniederung wird die Pflege gemĂ€ĂŸ eines Konzepts zur naturnahen GewĂ€sserpflege umgesetzt, um die gewĂ€ssertypische Ufervegetation zu fördern. Auch die Teilnahme am Sonderprogramm des Landes BadenWĂŒrttemberg zur StĂ€rkung der biologischen Vielfalt hat sicherlich zur erfolgreichen Bewerbung beigetragen.

Die bereits umgesetzten und die geplanten Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt in den stĂ€dtischen GrĂŒn- und FreiflĂ€chen entscheiden am Ende, ob eine Kommune das Label in Bronze, Silber oder Gold erhĂ€lt. Das BĂŒndnis vergibt das Label fĂŒr jeweils drei Jahre. Anschließend muss es durch eine Rezertifizierung erneuert werden.

Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt fĂŒr Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums fĂŒr Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert.
 
 

Plastik und Meer – das „Pacific Garbage Screening Projekt“
Foto: Marcella Hansch
 
Plastik und Meer – das „Pacific Garbage Screening Projekt“
Am 5. November von 17.30 – 19 Uhr prĂ€sentiert Marcella Hansch aus Aachen das von ihr ins Leben gerufene „Pacific Garbage Screening Projekt“. Mit der schwimmenden Plattform soll PlastikmĂŒll im Meer eingesammelt und direkt verarbeiten werden. Um die MeeresmĂŒllproblematik zu lösen und gesunde Ozeane zu schaffen wird auf einen ganzheitlichen Ansatz gesetzt. Damit nicht noch mehr Plastik die Meere verschmutzt soll bereits dort wo der MĂŒll zum Großteil ins Meer befördert wird also an den FlĂŒssen angesetzt werden. Die Plattform soll dort das Plastik auf seinem Weg ins offene Meer frĂŒhzeitig abfangen. Im Anschluss besteht ausgiebig Zeit fĂŒr Fragen und Diskussion.

Ganz im Sinne von Marcella Hanschs Zitat "Noch besser als unsere Entwicklung ist es, wenn der PlastikmĂŒll gar nicht erst in die FlĂŒsse und Meere gelangt" können Interessierte auch das Bildungsangebot der Ökostation "Vom BĂ€chle ins Meer" an Infotischen kennenlernen und sich darĂŒber austauschen, wie jede*r beim tĂ€glichen Konsum Plastik vermeiden kann.

Der Freiburger Daniel Bichsel, Initiator des „Dreisam Clean-up", stellt zum Abschluss sein Projekt vor und lĂ€dt alle Interessierten zur nĂ€chsten Aktion Ende November an die Dreisam ein. Das Bistro Ökostation hat geöffnet. Die Veranstaltung ist kostenlos.
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NABU: So profitieren Insekten, Vögel und Reptilien von Stromtrassen
Unselt: FlĂ€chen unter Stromleitungen intelligent fĂŒr den Naturschutz nutzen - NABU-Stiftung veröffentlicht Praxis-Leitfaden

Berlin – Der Ausbau des deutschen Stromnetzes ist in aller Munde. Über bestehende Trassen wird hingegen wenig diskutiert. Dabei prĂ€gt allein das Hoch- und Höchstspannungsnetz mit rund 62.000 Kilometern GesamtlĂ€nge einen bedeutenden Teil der Landschaft. Wie Insekten, Vögel und Reptilien vom Lebensraum unter Stromnetzen profitieren können, zeigt ein am heutigen Mittwoch in Berlin erstmals vorgestellter Praxis-Leitfaden „Ökologisches Trassenmanagement“ der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe.

Laut Gesetz mĂŒssen hochwachsende BĂ€ume, Hecken und StrĂ€ucher unter Freileitungen beseitigt werden, sobald sie die Stromversorgung gefĂ€hrden könnten. Bislang findet der Naturschutz bei dieser vorgeschriebenen Trassenfreihaltung wenig Beachtung, etwa wenn Gehölze per Kahlschlag entfernt werden und so fĂŒr viele im Wald lebende Arten plötzlich der Lebensraum fehlt. Hier bietet der Leitfaden anschauliche Beispiele, wie durch ein „Ökologisches Trassenmanagement“ dieser vorgeschriebene Freiraum naturschonender gestaltet werden kann.

„Stromtrassen werden bislang hĂ€ufig nur als technische Bauwerke begriffen. Dabei können sie im Zusammenwirken von Netzbetreibern und EigentĂŒmern zu wertvollen LebensrĂ€umen fĂŒr gefĂ€hrdete Arten und Biotope entwickelt werden,“ so Christian Unselt, NABU-VizeprĂ€sident und Vorsitzender der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe. Denn im Gegensatz zu den Leitungen selbst sind die FlĂ€chen, die von Leitungen gequert werden, in der Regel nicht Eigentum eines Netzbetreibers oder Energieversorgers.

Durch eine dauerhaft extensive Trassenfreihaltung können sich LebensrĂ€ume entwickeln, die in der intensiv genutzten Landschaft rar geworden sind – beispielsweise Zwergstrauchheiden oder stufig aufgebaute WaldrĂ€nder. In ihnen finden seltene Insektenarten wie die BlauflĂŒgelige Ödlandschrecke, Reptilien wie die Zauneidechse oder Vögel wie der NABU-„Vogel des Jahres“ 2020, die Turteltaube, oder der Neuntöter RĂŒckzugsrĂ€ume. Als EigentĂŒmerin von ĂŒber 20.000 Hektar NaturschutzflĂ€che untersucht die NABU-Stiftung seit Anfang 2017 im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens, welchen Einfluss GrundstĂŒckeigentĂŒmerinnen und GrundstĂŒckseigentĂŒmer zugunsten einer naturschonenden Trassenfreihaltung nehmen können. Der Praxis-Leitfaden macht diese Erkenntnisse nun nutzbar.

„Wir hoffen, dass diese Beispiele andere EigentĂŒmerinnen und EigentĂŒmer sowie Netzbetreiber und Naturschutzbehörden ermutigt, mehr fĂŒr den Naturschutz zu tun. Bei WaldflĂ€chen unter Stromleitungen, die im Besitz der öffentlichen Hand sind, sollte sich ein Ökologisches Trassenmanagement als Standardbewirtschaftung etablieren“, so Unselt weiter.

Einzelne Stromnetzbetreiber haben ein Trassenmanagement, das Naturschutzbelange berĂŒcksichtigt, bereits zum festen Bestandteil ihrer Unternehmensphilosophie erklĂ€rt und setzen dieses erfolgreich in der Praxis um.

Der Fokus des jetzt veröffentlichten Leitfadens liegt auf bestehenden Freileitungen. Zahlreiche Bestandteile des Leitfadens sind aber auch fĂŒr die Umsetzung eines ökologischen Managements bei Neubauvorhaben nutzbar.

Das Vorhaben wird vom Bundesamt fĂŒr Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums fĂŒr Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.
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Baumpflege in der Oberau beginnt
Nur eine einzige Pappel muss gefÀllt werden

Oberau ab 4. November abschnittsweise voll gesperrt

Freiburg. Nachdem bei den mĂ€chtigen Pappeln in der Oberau mehrfach große Äste abgebrochen sind, die SachschĂ€den verursacht haben, hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) einen Gutachter mit der Zustandsermittlung und -bewertung der BĂ€ume beauftragt, um eine EinschĂ€tzung zur Verkehrssicherheit zu erhalten. Bei einem Ortstermin am 16. August dieses Jahres haben Vertreter des GuT und der Gutachter die Öffentlichkeit ĂŒber die potentielle Gefahr, die von den BĂ€umen ausgeht, und ĂŒber die geplanten gutachterlichen Untersuchungen informiert.

Die Ergebnisse des Gutachtens liegen nun vor. Die gute Nachricht ist, dass lediglich eine Pappel wegen deutlicher SchĂ€den als kritisch eingestuft. Das GuT muss, diesen Baum aus SicherheitsgrĂŒnden fĂ€llen. Die ĂŒbrigen Pappeln können aber durch RĂŒckschnittmaßnahmen in der Baumkrone erhalten werden.

Die notwendigen Arbeiten der Baumpfleger beginnen am Montag, 4. November und werden voraussichtlich eine Woche dauern. Falls es wetterbedingt zu Verzögerungen kommt, können die Arbeiten auch lĂ€nger andauern. In dieser Zeit muss die Oberau abschnittsweise vollstĂ€ndig gesperrt werden. Es ist geplant, die Arbeiten in fĂŒnf tĂ€glich wechselnden Abschnitten auszufĂŒhren. Eine entsprechende Beschilderung wird rechtzeitig aufgestellt.
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Um die Behinderungen so gering wie möglich zu halten, wird die Einbahnstraßenregelung in der Oberau fĂŒr die Zeit der Baumpflegearbeiten aufgehoben. Die Anwohnerinnen und Anwohner können sowohl von der Fabrikstraße, als auch von der MĂŒhlenstraße in die Oberau fahren. Eine Durchfahrt ist allerdings wegen der Vollsperrung im Bereich der Baumpflegearbeiten nicht möglich.

Leider sind Verkehrsbehinderungen fĂŒr die Anwohnerinnen und Anwohner nicht zu vermeiden. Das GuT bittet hierfĂŒr um VerstĂ€ndnis.
 
 

 
Rad-Vorrang-Route FR2 wÀchst nach Norden
Neuer Radweg zwischen Uniklinik und GĂŒterbahnhof fertig

LĂ€ngster Radweg-Neubau der letzten Jahre

Seit Oktober 2018 wĂŒhlen die Bagger, wurden KanĂ€le verlegt und FlĂ€chen asphaltiert: Nun ist der neue Radweg entlang der Hartmannstraße als Teil der Rad-Vorrang-Route FR 2 fertiggestellt und kann ab Dienstag, den 5. November wieder befahren werden.

Der neue Radweg hinter Uniklinik und Hauptfriedhof ist 3,5 Meter breit und ĂŒber 800 Meter lang und damit wohl der lĂ€ngste Radweg, der in den letzten Jahren in Freiburg neu gebaut wurde. Der Radweg bindet die Uniklinik nach Norden an und schließt eine weitere LĂŒcke in der Rad-Vorrang-Route FR 2 entlang der GĂŒterbahnlinie.

Im sĂŒdlichen Abschnitt zwischen ElsĂ€sser Straße bis zur Breisacher Bahn war schon vorher ein Radweg in einer Richtung vorhanden, der nun deutlich verbreitert wurde und jetzt in beiden Richtungen benutzt werden darf. Anschließend ab der Breisacher Bahn bis zur Paul-Ehrlich-Straße im GĂŒterbahnhof-Areal gab es bislang keine Radwege. Hier wurde der westliche Parkstreifen entlang der Bahnlinie in einen Radweg umgebaut, der ebenfalls in beide Richtungen benutzt werden darf.

Die vorher hier vorhandenen rund 90 ParkplĂ€tze, die grĂ¶ĂŸtenteils von Mitarbeitenden der Uniklinik benutzt wurden, entfallen. Die gesamte Maßnahme wurde mit der Uniklinik abgestimmt und von dort begrĂŒĂŸt, da durch den Radweg die Anbindung auch fĂŒr deren Mitarbeitende verbessert wird und im Uniklinik-GelĂ€nde ausreichend KFZ-ParkplĂ€tze verfĂŒgbar sind. Das bislang praktizierte Ausweichen von Mitarbeitenden auf kostenfreie ParkplĂ€tze in der Umgebung widersprach den MobilitĂ€tskonzepten von Stadt und Uniklinik. Auf der östlichen, gegenĂŒberliegenden Seite der Hartmannstraße werden die ParkplĂ€tze nun bewirtschaftet, sodass hier auch genĂŒgend ParkplĂ€tze fĂŒr Besucherinnen und Besucher des Friedhofs frei blieben.

Zu Beginn der Baumaßnahme im Oktober 2018 war zunĂ€chst ein Kanal unter der Straße neu gebaut worden, der das GĂŒterbahnhof-Areal an das Kanalnetz anschließt und im weiteren Verlauf der EntwĂ€sserung der Straße dient. Die Hartmannstraße selbst wurde anschließend komplett saniert und der Radweg angelegt.

Der Neubau des Radwegs kostet rund 400.000 Euro, die Sanierung der Straße weitere 1 Millionen Euro, insgesamt also rund 1.4 Millionen Euro. Der vorgesehene Kosten- und Zeitplan wurde eingehalten. Der Neubau des Radwegs wird als Teil der Rad-Vorrang-Route FR2 zu rund 50 Prozent vom Land Baden-WĂŒrttemberg gefördert.

SĂŒdlich der Uniklinik wurden in den letzten Jahren im Zuge des FR2-Ausbaus die vorhandenen Radwege ausgebaut, beleuchtet und mit Vorfahrt (Lehener Straße) oder kreuzungsfreien Querungen (Breisacher Straße) versehen. Der Neubau des noch fehlenden Radweg-Abschnitts zwischen Breisacher Straße und ElsĂ€sser Straße entlang der Bahnstrecke wird derzeit planerisch vorbereitet.

Nördlich anschließend an den neuen Radweg Hartmannstraße werden noch Radfahrstreifen durch das GĂŒterbahnhof-Areal und Radschutzstreifen in der Neunlindenstraße als Anschluss zur Waldkircher Straße folgen.

Die Rad-Vorrang-Route FR2 durchquert entlang der GĂŒterbahnstrecke viele Stadtteile im Freiburger Westen. Sie stellt so eine attraktive Verbindung quer durch die ganze westliche Stadt her. An der Trasse liegen auch aufkommensstarke Ziele, wie das Industriegebiet Nord, der GĂŒterbahnhof-Nord, die Messe, die Technische FakultĂ€t, die Uniklinik, das Behörden-Areal mit RegierungsprĂ€sidium, Arbeitsamt, Rathaus im StĂŒhlinger und Gewerbeschulen sowie im SĂŒden das große Gewerbegebiet Haid.

Im Endzustand bietet der FR2 eine lĂŒckenlose Verbindung quer durch Freiburg, darĂŒber hinaus in die Region von Schallstadt im SĂŒden bis Gundelfingen im Norden. Dort schließt der FR2 dann an den geplanten Radschnellweg an, der weitere Gemeinden wie Denzlingen, Emmendingen und Waldkirch mit ihren großen Pendlerpotenzialen anbindet.
 
 

Fuß- und Radentscheid Freiburg
Fahrradstraße in Freiburg / Foto: Daniel JĂ€ger
 
Fuß- und Radentscheid Freiburg
Neue BĂŒrgerinitiative formiert sich

Rund 40 BĂŒrger*innen versammelten sich am vergangenen Wochenende im Haus des Engagements, um im Beisein von Vertreter*Innen des Stadtrats und der Stadtverwaltung den Grundstein fĂŒr eine neue Verkehrspolitik in Freiburg zu legen. Ihre Forderung: Klarer Vorrang fĂŒr Fuß- und Radverkehr!

Mehr LebensqualitĂ€t, mehr Klimaschutz, mehr Sicherheit und mehr Platz – so kann die Vision der Bewegung, die sich seit vergangen Juni wöchentlich in der Radstation trifft, zusammengefasst werden. Wie dies erreicht werden soll, zeigen Initiativen in mittlerweile ĂŒber 20 StĂ€dten in Deutschland. Mit Radentscheiden von Rostock bis Stuttgart konnten die Gruppierungen den Ausbau der Fahrradinfrastruktur in ihrer Kommune vorantreiben. Oftmals mit ĂŒberraschendem Erfolg.

Doch Freiburg ist anders. WĂ€hrend anderswo der Radverkehr mit einem Anteil von hĂ€ufig weit unter 10 % kaum eine Rolle spielt, gilt Freiburg schon seit den 1990er Jahren als Fahrradstadt und Musterbeispiel fĂŒr eine zukunftsweisende Verkehrspolitik. 34 Prozent der zurĂŒckgelegten Wege werden hier laut Statistik mit dem Rad zurĂŒckgelegt. Doch fĂŒr die Initiatorinnen und Initiatoren des Fuß- und Radentscheids kein Grund zum Ausruhen – im Gegenteil.

„Wir wollen, dass die Menschen in Freiburg auch zu Fuß sicher und mit Genuss unterwegs sind – ĂŒberall, und auch mit Kinderwagen oder Rollator“, fordert beispielsweise Ingrid Marienthal, vierfache Mutter und treibende Kraft der Gruppe wenn es um die Einbeziehung und Interessen des Fußverkehrs geht. Denn viel zu oft gehe in Freiburg der Ausbau des Radverkehrs auf Kosten der Gehwege, so Marienthal. Aus genau diesem Grund hat sich das Freiburger BĂŒndnis – anders als alle bisherigen Radentscheide – die Förderung nicht nur der Fahrrad-, sondern auch der FußgĂ€ngerinfrastruktur auf die Fahnen geschrieben.

Auch steigende CO2-Emissionen im Verkehrssektor verlangen einen Paradigmenwechsel. „In den letzten Jahren wurde viel in den Ausbau der Radinfrastruktur investiert“, betont Christian Jutzler, MobilitĂ€tsreferent im BĂŒro des OberbĂŒrgermeisters Martin Horn wĂ€hrend der Diskussion. „Die Verwaltung will auch weiterhin verstĂ€rkt nachhaltige MobilitĂ€t fördern und ist dabei offen fĂŒr neue Ideen“. Dennoch, so Jutzler, nehme leider auch in Freiburg der Autoverkehr weiter zu. Solange sich hieran nichts Ă€ndere – so die einhellige Meinung der Anwesenden – werden die Klimaschutzziele der Stadt nicht zu erreichen sein.

Dass auch die Sicherheit und die LebensqualitĂ€t der Menschen in Freiburg von einem höheren Anteil des Fuß- und Radverkehrs profitieren wĂŒrden, steht fĂŒr die Organisator*innen der Veranstaltung außer Frage. Weniger Verkehrstote, weniger MotorenlĂ€rm und weniger Feinstaubemissionen, stattdessen mehr Platz und Gesundheit, so das Credo.

Wie die Ziele und Forderungen des bevorstehenden BĂŒrgerbegehrens konkret lauten sollen, war Teil der interaktiven Auftaktveranstaltung und soll in den nĂ€chsten Wochen und Monaten weiter ausgearbeitet werden. Die eigentliche Kampagne und Sammlung von Unterschriften wird voraussichtlich im MĂ€rz 2020 beginnen.

FĂŒr alle, die sich an den AktivitĂ€ten des BĂŒndnisses beteiligen möchten: Das nĂ€chste Treffen findet am 12. November 2019 um 19 Uhr in der Radstation am Hauptbahnhof statt. Um Anmeldung unter info@fr-entscheid.de wird gebeten.
 
 



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