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Samstag, 10. Juni 2023
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Verschiedenes

 
Freiburg erneut als Fairtrade-Town ausgezeichnet
WĂŒrdigung fĂŒr lokales Engagement fĂŒr Fairen Handel Freiburg trĂ€gt Titel seit 2013

Die Stadt Freiburg wird weiter den Titel Fairtrade-Town tragen. Diese Auszeichnung erhalten StĂ€dte, die sich nachweislich fĂŒr fairen Handel einsetzen. Freiburg darf sich seit 2013 so nennen, seitdem wird das Engagement in dem Bereich ausgebaut. Jetzt hat der Verein Fairtrade Deutschland Freiburg den Titel fĂŒr weitere zwei Jahre verliehen.

„Diese BestĂ€tigung ist ein tolles Zeugnis fĂŒr die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Freiburg. Lokale Akteure aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten eng fĂŒr das gemeinsame Ziel zusammen. Wir setzen uns weiterhin dafĂŒr ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern“, sagt OberbĂŒrgermeister Martin Horn.

Die Fairtrade-Towns-Kampagne sieht vor, dass fĂŒnf Kriterien erfĂŒllt werden. Die Stadtverwaltung, mitsamt des OberbĂŒrgermeisters und des Gemeinderats, trinken fair gehandelten Kaffee und halten die UnterstĂŒtzung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest. Eine Steuerungsgruppe koordiniert alle AktivitĂ€ten, in GeschĂ€ften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten ĂŒber die AktivitĂ€ten vor Ort. Freiburg ist eine von ĂŒber 820 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst ĂŒber 2000 StĂ€dte in insgesamt 36 LĂ€ndern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Fairer Handel schafft Bewusstsein fĂŒr gerechte Produktionsbedingungen und fördert soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen. Die Stadt Freiburg hat in den letzten Jahrzehnten in Zusammenarbeit mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus der Zivilgesellschaft verschiedene Projekte zur Förderung des Fairen Handels realisiert und unterstĂŒtzt. Seit 2018 ist das Nachhaltigkeitsmanagement Ansprechpartnerin fĂŒr das Thema bei der Stadt Freiburg.

Freiburg hat sich mit den Freiburger Nachhaltigkeitszielen auch dafĂŒr ausgesprochen, eine nachhaltige und faire Beschaffung und fĂŒr bewusste Konsum- und Verhaltensweisen zu sensibilisieren. Zusammen mit Partnerinnen und Partnern aus der Zivilgesellschaft, möchte die Stadt Freiburg das Bewusstsein fĂŒr Fairen Handel in der Gesellschaft stĂ€rken.
 
 

 
Neuer Weiher auf dem Hauptfriedhof Freiburg ist eingeweiht
Bergmolche aus dem Plangebiet Kleineschholz finden ein neues Zuhause

Der neue Weiher auf dem Hauptfriedhof ist fertig. Er musste saniert werden, weil eine Teichabdichtung defekt war und er deshalb regelmĂ€ĂŸig ausgetrocknet ist. Der zu geringe Wasserstand fĂŒhrte zu einer ĂŒbermĂ€ĂŸigen NĂ€hrstoffanreicherung, verbunden mit Sauerstoffmangel. Die Folge davon: Der Friedhofsweiher kippte. Jetzt sind die Arbeiten, die seit August 2021 am Weiher liefen, fertig.

„Der Hauptfriedhof ist nicht nur ein Ort zum Gedenken, sondern fĂŒr viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger auch ein Ort der Erholung. Der neugestaltete Weiher lĂ€dt zum Verweilen und Innehalten ein und bietet Lebensraum fĂŒr neue Pflanzen und Tiere“, betont BĂŒrgermeister Stefan Breiter bei der Einweihung des Weihers.

Am Weiher wurde der Boden mit Tonelementen abgedichtet und der Randbereich mit Teichfolie und Kies ausgelegt. Außerdem ist der neue Friedhofsweiher im Vergleich zum Vorherigen verkleinert, weil das Ufer breiter wurde. Große Baumwurzeln der umstehenden BĂ€ume verhinderten außerdem eine VergrĂ¶ĂŸerung. Deshalb liegt die FlĂ€che des Weihers jetzt bei 1520 Quadratmetern, zuvor waren es 1720. Um zu verhindern, dass der Weiher im Sommer wieder kippt, ist er jetzt 1,40 Meter tief – zuvor waren es 60 Zentimeter.

Der Teich ist in unterschiedliche Zonen aufgeteilt (Ufer-, Sumpf-, Flachwasser-, Unterwasser-, Seerosenzone), damit Tiere und Pflanzen am Weiher einen neuen Lebensraum finden. In die Zonen wurden schließlich Pflanzen gesetzt, welche im jeweiligen Bereich gute Lebensbedingungen vorfinden. ErgĂ€nzend stehen im Uferbereich BĂ€nke, die Ruhebereiche zum Verweilen am Wasser schaffen.

In Zukunft haben außerdem Bergmolche, die aus dem Plangebiet Kleineschholz kommen, auf dem Hauptfriedhof ein neues Zuhause. Diese Tiere sind laut der Artenschutzverordnung „besonders geschĂŒtzt“ und im Kleineschholz hĂ€ufig zu finden.

Im Rahmen des stĂ€dtischen Aktionsplans „BiodiversitĂ€t“ haben das Umweltschutzamt und der Eigenbetrieb der Friedhöfe ein ökologisches Entwicklungskonzept fĂŒr den Hauptfriedhof Freiburg erstellt. Das PlanungsbĂŒro AG Freiraum Jochen Dittus und Andreas Böhringer sowie die Landschaftsbaufirma Brucker GmbH hat die Arbeiten am Weiher geplant und ausgefĂŒhrt. Die Kosten fĂŒr die Sanierung des Weihers belaufen sich auf 400.000 Euro, die als Ausgleich von der Firma Aurelis Real Estate im Zuge der Bebauung des GĂŒterbahnhofareals ĂŒbernommen wurden.
 
 

 
Bewerbungsphase fĂŒr das MobilSiegel 2023 gestartet
Seit 2021 vergibt die VAG im Auftrag Stadt Freiburg gemeinsam mit den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald das MobilSiegel. Mit dem MobilSiegel werden Betriebe und Institutionen ausgezeichnet, die Verbesserungen fĂŒr nachhaltige betriebliche MobilitĂ€t in ihrem Unternehmen umsetzen. In den vergangenen Jahren haben bereits ĂŒber 50 Unternehmen in der Region das MobilSiegel verliehen bekommen.
Relevant fĂŒr eine Auszeichnung mit dem MobilSiegel sind sĂ€mtliche Maßnahmen rund um klimafreundliche MobilitĂ€t. Dazu gehören zum Beispiel sichere FahrradabstellplĂ€tze oder ZuschĂŒsse zu klimafreundlichen Verkehrsmitteln, aber auch die Teilnahme des Unternehmens am „Stadtradeln“ sowie die Reduzierung verkehrsbedingter CO2-Emissionen als explizites Unternehmensziel.
Interessiert?
Eine Bewerbung zur die Auszeichnung fĂŒr das Jahr 2023 ist ab sofort unkompliziert per online-Antrag möglich. Einreichungsfrist ist der 30. Juni 2023. Alle Informationen hierzu findet man auf der Webseite der VAG https://www.vag-freiburg.de/service-infos/mobilitaet-fuer-unternehmen/mobilsiegel.
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„Auf dem Weg zur KlimaneutralitĂ€t“
Kommunaler Förderwettbewerb: Die Gewinner sind Denzlingen, Ludwigsburg, Freiburg und der Landkreis Calw

Umweltministerin Thekla Walker: „Ich freue mich, vier Vorreiter-Kommunen unterstĂŒtzen zu können, die sich das besonders ehrgeizige Ziel der KlimaneutralitĂ€t bis 2035 gesetzt haben.“

Die Gewinner des kommunalen Wettbewerbs „Auf dem Weg zur Klimaneutrali­tĂ€t“ des Umweltministeriums stehen fest: Denzlingen, Ludwigsburg, Freiburg und der Landkreis Calw sind die vier „Vorreiter-Kommunen“, die konsequent und nachvollziehbar bis 2035 das Ziel der KlimaneutralitĂ€t erreichen wollen, dies bezogen auf den Endenergieeinsatz. FĂŒr ihre ambitionierten KlimaschutzplĂ€ne werden sie nun vom Land finanziell unterstĂŒtzt; insgesamt stehen Mittel von 11,5 Millionen Euro fĂŒr drei Jahre zur VerfĂŒgung. Zwölf Kommunen hatten ihre Unterlagen eingereicht. Die Auswahl traf eine Fachjury, besetzt unter anderem mit Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalen LandesverbĂ€nde.

Umwelt- und Klimaschutzministerin Thekla Walker betont: „Ohne die Kommunen geht es nicht: Sie sind zentrale Mitstreiter auf dem Weg des Landes zur KlimaneutralitĂ€t bis 2040. Viele StĂ€dte, Gemeinden und Landkreise haben bereits ambitionierte Klimaschutzkonzepte. Ich freue mich, nun vier unterschiedlich große Modell-Kommunen unterstĂŒtzen zu können, die sich das besonders ehrgeizige Ziel der KlimaneutralitĂ€t bis 2035 gesetzt haben. Und ich bin mir sicher, dass diese Kommunen als ambitionierte Vorreiter mit ihren geplanten Maßnahmen Mut machen und viele Nachahmer finden.“

Das Umweltministerium fördert mit dem Klimawett­bewerb vier unterschiedlich große Modellkommunen. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung und Umsetzung bis­her wenig erprobter und deutlich beschleunigend wirkender Maßnahmen gelegt werden.

Insgesamt ist eine Förderung fĂŒr drei Jahre angedacht, in denen entsprechende AktivitĂ€ten und Maßnahmen aus den ambitionierten Klimaschutzkonzepten der Kommunen schlĂŒssig umgesetzt werden sollen. Die unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸenklassen sollen sicherstellen, dass sich die ergriffenen Klimaschutzmaßnahmen auf alle Kommunen im Land ĂŒber­tragen lassen. Die vier ausgewĂ€hlten Kommunen sollen dabei in Baden-WĂŒrttemberg – wie auch ĂŒber die Landesgrenzen hinaus – als Vorreiter und Vorbilder wahrgenommen werden und wirken.

Die Gewinner-Kommunen

In der GrĂ¶ĂŸenklasse A fĂŒr Gemeinden unter 20 000 Einwohner wird Denzlingen mit bis zu 500.000 Euro gefördert. BĂŒrgermeister Markus Hollemann: „Dass Denzlingen als Vorreiter-Kommune auserwĂ€hlt wurde, ist fĂŒr unsere Gemeinde ein schöner Erfolg und großer Ansporn. Es bestĂ€tigt das weitreichende Engagement, unseren Ort auf vielen Gebieten fit fĂŒr die Zukunft zu machen. Die Auszeichnung ehrt uns und bestĂ€rkt unsere ambitionierten Vorstellungen auf dem Weg zur kommunalen KlimaneutralitĂ€t. Wir sind in der Klimaschutzpflicht, und wir werden liefern.“

Gewinner in der GrĂ¶ĂŸenklasse B (20 000 bis 100 000 Einwohner) ist Ludwigsburg; geplante Förderung bis zu zwei Millionen Euro. „Wir freuen uns sehr, dass wir in Ludwigsburg auf unserem gemeinsamen Weg zur KlimaneutralitĂ€t 2035 mit der Förderung des Landes richtig RĂŒckenwind bekommen“, erklĂ€rt OberbĂŒrgermeister Dr. Matthias Knecht. „Die Auszeichnung zeigt: Wir sind und bleiben Vorreiterkommune fĂŒr Nachhaltigkeit. Die Umsetzung des Vorhabens ist fĂŒr die gesamte Gesellschaft eine große Herausforderung. Unser Ziel ist es dabei, die Menschen durch einfache und niedrigschwellige Maßnahmen mitzunehmen.“

In der GrĂ¶ĂŸenklasse C (grĂ¶ĂŸer als 100 000 Einwohner, Fördersumme bis zu vier Millionen Euro) konnte Freiburg am meisten ĂŒberzeugen. „Wir alle wissen, dass die Zeit drĂ€ngt. Die Ziele sind klar, nun geht es um mehr Geschwindigkeit und vor allem mehr Investitionen. Wir brauchen die VerĂ€nderung vor Ort. In StĂ€dten und Gemeinden wird der Klimaschutz konkret. DafĂŒr benötigen wir mehr finanzielle UnterstĂŒtzung, umso dankbarer sind wir fĂŒr diese vier Millionen Euro aus Stuttgart. Wirksamer Klimaschutz geht nur gemeinsam“, so Freiburgs OberbĂŒrgermeister Martin Horn.

FĂŒr den Landkreis Calw und eine Förderung von bis zu fĂŒnf Millionen Euro freut sich Landrat Helmut Riegger. „Es ist ein starkes Zeichen, dass wir als Modelllandkreis ausgewĂ€hlt wurden und UnterstĂŒtzung fĂŒr unsere ambitionierte Klimaschutzarbeit erhalten. Auf dem Weg in Richtung KlimaneutralitĂ€t wollen wir weiter mutig und als Vorbild vorangehen. Denn wir sind alle in der Pflicht – Treibhausgasemissionen enden nicht an Gemarkungsgrenzen.“
 
 

 
Amerikanische Faulbrut bei Bienenvölkern im Stadtkreis erfolgreich bekÀmpft
AllgemeinverfĂŒgung vom 28. Juni 2022 ist aufgehoben

Es ist kein weiterer Fall der Amerikanischen Faulbrut bei Bienenvölkern ausgebrochen. Diese bakterielle Infektion trifft nur Bienen und stellt keinerlei Gefahr fĂŒr Menschen dar. Die Amerikanische Faulbrut wurde im Juni vergangenen Jahres bei einem Bienenvolk in Freiburg festgestellt.

Die VeterinĂ€rbehörde des Amts fĂŒr öffentliche Ordnung (AföO) hatte damals sofort gehandelt. So wurde unter anderem der betroffene Imkerbetrieb gesperrt und das infizierte Bienenvolk getötet. Ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens einem Kilometer wurde festgelegt und parallel das VeterinĂ€ramt Breisgau-Hochschwarzwald informiert. Alle Bienenvölker im Sperrbezirk wurden auf Anzeichen der Amerikanischen Faulbrut untersucht und zweimal beprobt.

Inzwischen wurden alle untersuchten Proben negativ getestet. Aus diesem Grund können der Sperrbezirk und die Schutzmaßnahmen aufgehoben werden.

Die stĂ€dtische VeterinĂ€rbehörde bedankt sich ausdrĂŒcklich bei den zustĂ€ndigen BienensachverstĂ€ndigen fĂŒr die UnterstĂŒtzung sowie fĂŒr die aufwĂ€ndige Suche und Erfassung aller Bienenvölker im Sperrbezirk.

Jeder, der Bienen halten will, muss mit Beginn der TĂ€tigkeit dem AföO die Anzahl der Bienenvölker und ihren Standort angeben. Daher bittet das Amt um die UnterstĂŒtzung aller Imkerinnen und Imker in Freiburg im Stadtgebiet ihre Bienenvölker zu melden, damit bei einem erneuten Auftreten der Amerikanischen Faulbrut diese effektiv bekĂ€mpft und somit eine Ausbreitung verhindert werden kann.
 
 

 
15.4.2023: ENDE der Atomkraftwerke in Deutschland
Was war und bleibt und was ist zu tun?

Endlich - die Atomkraftwerke in Deutschland werden am 15.4.2023 endgĂŒltig stillgelegt, die GefahrzeiterlĂ€ngerung durch den Streckbetrieb der letzten 3 Atomkraftwerke ist vorbei. Dann ist Deutschland wie Österreich, DĂ€nemark, Luxemburg, Italien, Portugal, Griechenland, Norwegen und viele weitere Staaten Europas und wie die meisten in der Welt befreit von Atomstromerzeugung.

Es verbleibt aber weiterhin die große GefĂ€hrdung Deutschlands durch hochradioaktiven AtommĂŒll der Atomkraftwerke in zu unsicheren Zwischenlagern und durch Atomkraft in Nachbarstaaten. Dabei bieten nach den Erfahrungen mit den Atomkatastrophen von Windscale/Sellafield (1957) Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011) 100 oder gar 1000 Kilometer Entfernung keine Sicherheit vor GefĂ€hrdung durch RadioaktivitĂ€t. Auch ist die Uranverarbeitung bzw. Urananreicherung fĂŒr Atomkraft durch auslĂ€ndische Firmen in Lingen bzw. Gronau in Nordwestdeutschland fĂŒr auslĂ€ndische Atomkraft leider unbefristet in Betrieb. Hinzu kommen in vielen Staaten von Kanada bis Australien die ĂŒber Jahrhunderttausende strahlengefĂ€hrlichen Hinterlassenschaften des Uranbergbaus samt Uranexploration fĂŒr Atomstrom in Deutschland.

Atomkraftausstieg bzw. die die Stilllegung von Atomkraftwerken kommen i.d.R. nicht von allein: An einigen Standorten in Deutschland, auch in Frankreich, u.a. in der Bretagne, im Elsass und in der Schweiz bei Basel begann der Protest gegen Atomkraft schon Jahre bevor dieser in der Region am sĂŒdlichen Oberrhein bzw. im Dreyeckland mit den KĂ€mpfen großer Teile der Bevölkerung gegen u.a. die Atomkraftwerke Fessenheim, Gerstheim, Kaiseraugst und Breisach, dann vor allem zu Wyhl mit den Badisch-ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen 1974/75ff unerwartete und dort weltweit beachtete Höhepunkte erreichte. Außer zu Fessenheim waren sie schon gegen den Bau erfolgreich. (1)

ECOtrinova e.V., ggr. 1992, hat sich mit weiteren Vereinigungen in SĂŒdbaden, im Elsaß und der Nordwestschweiz fĂŒr die schließlich in 2020 erfolgreiche Stilllegung der beiden Atomkraftreaktoren in Fessenheim/Rhein (Elsass) eingesetzt. Gefordert sind nun in der Region die Stilllegungen der Atomkraftwerke der Nordwestschweiz, wofĂŒr sich federfĂŒhrend u.a. der Trinationale Atomschutzverband einsetzt.

Andererseits sind fĂŒr die Strom- und Energieversorgung nun viel intensivere Anstrengungen nötig zur Energieeinsparung und effizienteren Energienutzung sowie fĂŒr den Ausbau erneuerbarer Energiequellen. Sonst wĂŒrden vermehrt fossile Energiequellen verwendet etwa fĂŒr ElektromobilitĂ€t und elektrische Heizungssysteme. Allein in Baden-WĂŒrttemberg ist fĂŒr den umweltfreundlichen Ersatz der beiden Atomkraftwerke Philippsburg 2 und Neckarwestheim-2 der Zubau von je 3000 Megawatt elektrischer Leistung an Photovoltaik, Windkraft und wasserstoff-bereiter dezentraler KraftwĂ€rmekopplung erforderlich, wie beim Samstags-Forum Regio Freiburg von ECOtrinova und MittrĂ€gern gezeigt wurde. Erst mit weitergehendem Ausbau und Stromsparen wird umweltfreundlicher Strom verfĂŒgbar fĂŒr neue Stromanwendungen.

(1) klicke bitte unten auf "mehr"

(2) aktiv gegen Atomkraft seit 1972 sowie fĂŒr Alternativen insbesondere seit 1976
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Atomausstieg ist Ende mit Schrecken
KrĂŒger: Billiger Atomstrom kostet Steuerzahler weiter Milliarden

Berlin – Am 15.4. wird das letzte deutsche Atomkraftwerk abgeschaltet. NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger kritisiert die Unehrlichkeit in der Atomdebatte:

"Atomenergie ist weder sauber noch sicher und schon gar nicht billig. Der Atomausstieg ist realistisch betrachtet ein Ende mit Schrecken. Die Gewinne wurden verteilt, AtommĂŒll und Endlosrisiken bleiben - kein Endlager in Sicht. Der Steuerzahler wird weiter viele Milliarden fĂŒr bereits verbrauchten ‘billigen’ Atomstrom aufbringen mĂŒssen. Deshalb ist es richtig, dass Deutschland die Atomenergie jetzt hinter sich lĂ€sst. Energiewende und naturvertrĂ€glicher Ausbau der Erneuerbaren erfordern unsere volle Aufmerksamkeit.”
 
 

 
Mehr Platz und mehr Sicherheit
Radweg auf der Berliner BrĂŒcke verbreitert

Auf der Berliner BrĂŒcke hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) die sĂŒdliche Fahrbahn der Berliner Allee umgebaut. Jetzt ist eine Autospur abgetrennt und dem Radverkehr ĂŒberlassen. Zum Schutz der Radfahrenden und zur baulichen Trennung der beiden Fahrbahnen hat das GuT Betonelemente angebracht. Außerdem wurden die drei bestehenden Radwege, welche auf die Berliner Allee fĂŒhren, baulich angepasst. Radfahrende können nun ohne Probleme von einem auf den anderen Radweg wechseln. Die Rampe, die vom Dietenbachpark auf die BrĂŒcke fĂŒhrt, wurde ebenfalls saniert und hat einen frischen Asphalt-Belag erhalten.

Vor dem Umbau war die ungewöhnliche RadfĂŒhrung auf der Berliner BrĂŒcke immer wieder in der Kritik. Radfahrende mussten auf der jeweils linken Seite aneinander vorbeifahren – stadtauswĂ€rts mussten sie sich den schmalen Weg mit FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€ngern teilen. Jetzt ist der Radweg 3,5 Meter breit und in beide Fahrtrichtungen ist genug Platz, um wie ĂŒblich rechts aneinander vorbeizufahren. Der stadtauswĂ€rtige Radweg bleibt allein dem Fußverkehr ĂŒberlassen.

Die Strecke ist Teil der zukĂŒnftigen Radvorrangroute FR5 vom Rieselfeld, Weingarten und dem neuen Stadtteil Dietenbach Richtung StĂŒhlinger und Innenstadt. Die Baumaßnahme gehört der Fuß- und Radverkehrsoffensive an, die das GuT mit einem Etat von rund 16 Millionen Euro durchfĂŒhrt.
 
 



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