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Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

Weiße Schönheiten am Himmel
Silberreiher © Friedemann Scholler
 
Weiße Schönheiten am Himmel
Immer mehr Silberreiher besuchen Deutschland. Die eleganten weißen Vögel haben etwa die GrĂ¶ĂŸe von Graureihern, sind aber deutlich schlanker. Ihr Bestand ist in Deutschland seit Jahren steigend. Dies sei aber nicht dem Klimawandel geschuldet, so der Naturschutzbund Deutschland (NABU) auf seiner Internetseite zum Silberreiher. Vielmehr hĂ€tten die eleganten Vögel ihren Speisezettel um MĂ€use oder Insekten erweitert und sich dadurch neue LebensrĂ€ume auch außerhalb des Wassers erschlossen.

So werden Silberreiher in zunehmender Zahl auch bei uns in Mitteleuropa in den kĂŒhleren Jahreszeiten beobachtet, wo sie in teilweise großen Rastgemeinschaften ĂŒberwintern. An diesen PlĂ€tzen kann man sie beobachten, wie sie bewegungslos im flachen Wasser oder auf der Wiese stehen und dann blitzschnell mit dem spitzen Schnabel zustoßen, um ihre Beute - Fische, Frösche, Insekten und andere Kleinlebewesen - zu fangen.

Zur Brutzeit allerdings fliegen sie (noch) in andere Gebiete Europas. Vogelkundler erwarten aber demnĂ€chst die ersten Brutpaare auch in unserer Umgebung. Dann werden die SchilfgĂŒrtel um unsere Seen oder FlĂŒsse zur Kinderstube von Ardea alba, ein Grund mehr fĂŒr RĂŒcksichtnahme und Vorsicht beim Wandern am Altrhein oder Knielinger See.

Lesen Sie mehr unter www.nabu.de/nabu/nh/2010/1/11873.html

Quelle: www1.karlsruhe.de/Umwelt/adventskalender2013
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Karlsruhe: Vom Wald direkt ins Wohnzimmer
verschneite Weihnachtsbaumkultur © Stadt Karlsruhe, WaldpÀdagogik
 
Karlsruhe: Vom Wald direkt ins Wohnzimmer
Weihnachtsbaumverkauf im Waldklassenzimmer

Viele WeihnachtsbĂ€ume haben eine lange - und damit eine klimaschĂ€dliche - Reise hinter sich, bevor sie in unseren Wohnzimmern aufgestellt werden. Oftmals wurden sie schon Wochen vor dem großen Fest geschlagen. Klimafreundliche Alternativen sind BĂ€ume aus der Region.

Noch besser sind allerdings BĂ€ume, die direkt vor den Toren unserer Stadt wachsen und ganz frisch geschlagen werden. Wie jedes Jahr können Karlsruher BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ihren Weihnachtsbaum aus den Karlsruher WĂ€ldern beim Weihnachtsbaumverkauf der stĂ€dtischen Forstabteilung erstehen. Ob frisch geschlagen oder zum selbst AbsĂ€gen, hier ist fĂŒr alle der richtige Baum dabei. Ein GlĂŒhwein oder Kinderpunsch und ein kleiner Verkaufsstand mit weihnachtlichen Dekorationen runden die Veranstaltung im Waldklassenzimmer ab.

"Übrigens, unsere BĂ€ume wachsen ohne Pflanzenschutzmittel und KunstdĂŒnger auf. FĂŒr die ökologische UnkrautbekĂ€mpfung sorgt unsere kleine Schafherde.", so Revierleiter des Forstreviers Wildpark Martin Kurz.

Der Verkauf findet am Samstag, 14. Dezember 2013 zwischen 9 und 15 Uhr beim Waldklassenzimmer an der Grabener Allee statt.

Quelle: www1.karlsruhe.de/Umwelt/adventskalender2013
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Der GrĂŒnspecht - Vogel des Jahres 2014
PrĂ€parat eines GrĂŒnspechtes © Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz
 
Der GrĂŒnspecht - Vogel des Jahres 2014
Der GrĂŒnspecht ist eine relativ große Spechtart mit einer FlĂŒgelspannweite von rund 50 Zentimetern. Seinen Namen hat der Specht von der grĂŒnen Grundzeichnung. Die Kopfoberseite bis in den Nacken ist auffĂ€llig rot und um die Augen ist er maskenartig schwarz gefĂ€rbt, beim MĂ€nnchen noch mit einem roten Anteil.

Der GrĂŒnspecht besiedelt am liebsten lockere BaumbestĂ€nde. Bei uns ist er ein Charaktervogel der Streuobstwiesen, nimmt aber auch lichte Waldbereiche und WaldrĂ€nder sowie grĂ¶ĂŸere Parks an. In Karlsruhe kann man ihn also an verschiednen Stellen antreffen. Der Laie wird den Specht nicht allzu oft zu Gesicht bekommen, am ehesten noch wenn er am Boden nach seiner Lieblingsspeise, den Ameisen, stochert. Dann gestört, flĂŒchtet er auf den nĂ€chsten Baum. Hinter dem Baumstamm lugt er hervor, um zu schauen, ob der Störenfried weitergeht. Viel hĂ€ufiger wird man ihn hören. Der GrĂŒnspecht hat einen auffĂ€lligen Ruf, der sich wie ein Lachen anhört und vor allem wĂ€hrend der Brutzeit zu hören ist.

Wenn er auch im Winter genĂŒgend Nahrung findet, bleibt der GrĂŒnspecht das ganze Jahr ĂŒber in seinem Revier. Vor allem schneereiche Winter, die den Zugang zu den Ameisenkolonien erschweren, machen ihm zu schaffen und können ihn veranlassen umherzuziehen. Die Bruthöhle zimmert der GrĂŒnspecht schon ab MĂ€rz, wenn er nicht eine alte Höhle wieder benutzt. Er nutzt fĂŒr die Anlage einer Höhle gerne FĂ€ulnisstellen, da fĂ€llt das Hacken leichter. In der Regel werden die Eier in der ersten MaihĂ€lfte gelegt und im Juni fliegen die Jungen aus. Im September und Oktober verliert sich der Kontakt zwischen den Eltern und den Jungen. Die Jungvögel streifen dann umher auf der Suche nach einem eigenen Revier.

zum Bild:
PrĂ€parat eines GrĂŒnspechtes im Naturkundemuseum Karlsruhe
© Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz

Quelle: www1.karlsruhe.de/Umwelt/adventskalender2013
 
 

 
Freiburg: BĂŒrger-Energiewende im Heizungskeller
In Gundelfingen geht am Montag, den 16.12. eines der bundesweit ersten genossenschaftlichen Blockheizkraftwerke in einem WohngebĂ€ude in Betrieb. 45 Haushalte werden dann mit WĂ€rme und die meisten von ihnen auch mit Strom aus dem BHKW versorgt. Die Freiburger Solar-BĂŒrger-Genossenschaft unterstreicht damit einmal mehr ihre Pionierfunktion unter den 800 Energiegenossenschaften in Deutschland.

Die WohnungseigentĂŒmergemeinschaft schĂŒtzt mit ihrer Entscheidung fĂŒr diese stromerzeugende Heizung das Klima und schont die fossilen Ressourcen. Sie hat auch wirtschaftliche Vorteile davon. Schließlich zahlen die Beteiligten zukĂŒnftig geringere Energiekosten. Wenn in vielen WohngebĂ€uden auf diese Weise mit der Heizung gleichzeitig Strom erzeugt wird, unterstĂŒtzt das die Energiewende und stabilisiert den Strompreis.

Dies alles kostet die WohnungseigentĂŒmergemeinschaft nichts. Die Investition finanziert die Freiburger Solar-BĂŒrger-Genossenschaft eG mit BĂŒrgerkapital. Sie setzt ein bewĂ€hrtes Modell der Eigenstromerzeugung um, das auch von der Stadt Freiburg im Rahmen ihres aktuellen Förderprojektes "Kraftwerk Wiehre - Strom und WĂ€rme vor Ort" unterstĂŒtzt wird.

Der Verwaltungsbeirat und die Verwaltung des GebĂ€udes haben das Projekt angestoßen und wegweisend vorangetrieben. "Wir sind die eigentlichen Profiteure dieses Projektes", so ein Verwaltungsbeirat, der selbst im Hause wohnt und Strom und WĂ€rme aus dem BHKW bezieht. Auch die Gemeindewerke Gundelfingen haben durch konstruktive Zusammenarbeit zur schnellen Umsetzung beigetragen.

Das Projekt zeigt, dass BĂŒrger fĂŒr die Energiewende etwas voranbringen können, wenn sie nur wollen.
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Karlsruhe: Recycling nach dem großen Fest
Weinkorken © Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz
 
Karlsruhe: Recycling nach dem großen Fest
Zu einem leckeren WeihnachtsmenĂŒ gehört unter anderem auch die eine oder andere Flasche Wein. Und zu Silvester ganz bestimmt eine Flasche Sekt. Zur Entsorgung der Flaschen sind im ganzen Stadtgebiet zahlreiche Altglascontainer aufgestellt. Doch wohin mit den Wein- und Sektkorken? Ganz sicher nicht in den HausmĂŒll. Denn Korken können nachtrĂ€glich nicht aus gemischten Wertstoffen oder aus dem MĂŒll aussortiert werden. Sammeln Sie daher Ihre Korken am Besten in einem luftdurchlĂ€ssig grob gewobenen und reißfesten SĂ€ckchen an einem trockenen und luftigen Ort und bringen Sie sie zu einer Sammelstelle.

Die stĂ€dtischen Wertstoffstationen und das Umweltzentrum in der Kronenstraße 9 nehmen Ihre Sammlung gerne entgegen und leiten die Korken an die Aktion "Korken fĂŒr Kork" des Epilepsiezentrums Kehl-Kork weiter. Dort werden die Korken zu DĂ€mmstoffgranulat und Lehmbausteinen recycelt. Zum Teil stellen auch KindergĂ€rten, Schulen oder Vereine SammelbehĂ€lter auf oder Ihr WeinhĂ€ndler nimmt die gesammelten Korken zurĂŒck.

Übrigens: Kork ist ein natĂŒrliches Produkt, das aus der nachwachsenden Rinde der Korkeiche stammt, die vor allem in SĂŒdportugal wĂ€chst. Die langlebige Korkeiche, die in der Regel mehr als 200 Jahre alt wird, ist der weltweit einzige Baum, der ĂŒber die besondere Rinde verfĂŒgt. Der Kork wird zu 100 Prozent genutzt. Anfallende Reste bei der Korken-Herstellung werden fĂŒr Produkte wie Schuhe, Lederwaren, Musikinstrumente, Sportartikel und viele mehr verwendet.

Quelle: www1.karlsruhe.de/Umwelt/adventskalender2013
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Karlsruhe:
Bibliothek im Weltladen / © Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz
 
Karlsruhe: "Faire" Buchtipps
Seit 2009 beteiligt sich Karlsruhe an der bundesweiten Fairen Woche. Im fĂŒnften Jahr bot erstmalig die Stadtbibliothek eine faire Buchausstellung an. Die Stadtbibliothek stellte zum Beispiel Konzepte fĂŒr nachhaltigen Handel und Handelsbeziehungen sowie Hintergrundinformationen, Adressen und Einkaufstipps fĂŒr Mode, Reisen und Genuss vor. Die Titel sind seit Anfang Oktober im Bestand der Stadtbibliothek und können ausgeliehen werden, ebenso wie KochbĂŒcher mit Rezepten aus fair gehandelten oder regionalen Produkten. Die Buchempfehlungen der Stadtbibliothek finden Sie hier.

Auch der Weltladen Karlsruhe fĂŒhrt eine Eine-Welt-Bibliothek mit ca. 600 Medien zu Fairem Handel, Globalisierung, nachhaltiger Entwicklung und Eine-Welt-PĂ€dagogik, die kostenlos ausgeliehen werden können. Neben SachbĂŒchern und Unterrichtsmaterialien gibt es auch Videos, KinderbĂŒcher und CDs.

Quelle: www1.karlsruhe.de/Umwelt/adventskalender2013
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Freiburg: Sechs neue Verkehrsinseln begrĂŒnt
Sie fallen vielen auf. Nicht nur dem fahrenden Verkehr,
sondern auch den vielen FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€ngern.
Die sechs Verkehrsinseln, die in diesem Jahr durch die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Garten- und Tiefbauamts
(GuT) neu begrĂŒnt wurden: Ein Teil der Verkehrsinsel am
Schwabentor, die Verkehrsinsel beim Keidel-Bad zur Ausfahrt
auf die B31, die lange VerkehrsflÀche in Hochdorf vor dem
Kreisel Markwald-/EckeBebelstraße, zwei GrĂŒnflĂ€chen in der
Bismarckallee in Höhe des Hauptbahnhofs/Ecke
Bertoldstraße und Ecke Eisenbahnstraße sowie eine
GrĂŒnflĂ€che am Busparkplatz beim Ufercafe in der
Schreiberstraße.

Diese bislang unscheinbaren, teilweise mit Rasen bestĂŒckten
VerkehrsgrĂŒnflĂ€chen wurden mit Stauden, GrĂ€sern und
Zwiebeln begrĂŒnt; sie sollen das ganze Jahr ĂŒber blĂŒhen. Im
FrĂŒhjahr beginnt die BlĂŒte mit Tulpen und Zierlauch und geht
dann ĂŒber in die dauerhaften GrĂ€ser mit ihrer BlĂŒte und in
ihrem jahreszeitlichen Farbwechsel gemeinsam mit den
gelben im Sommer blĂŒhenden Sonnenhutstauden.

Die pflegeleichten Stauden und GrÀser sind sehr
anspruchslos, vertragen Trockenheit und werten die FlÀchen
dauerhaft auf.
 
 

Buchtipp: Brigitte Kleinod
 
Buchtipp: Brigitte Kleinod "Nachts in meinem Garten"
Unbekannte Gartenwelt bei Nacht, naturnahe Gestaltung, attraktive Duftpflanzen, spannende Tierwelt

Nachts haben sie ihren großen Auftritt: verfĂŒhrerisch duftende Pflanzen mit leuchtenden BlĂŒten und spannende Tiere wie Igel oder Fledermaus auf Futtersuche. Die Biologin und Gartenplanerin Brigitte Kleinod lĂ€dt in ihrem im palaverlag erschienenen Buch »Nachts in meinem Garten« dazu ein, diese besondere unbekannte Welt zu entdecken und zu genießen.

Kreative GestaltungsvorschlĂ€ge helfen, aus einem reinen »Taggarten« auch einen »Abend- und Nachtgarten« zu machen. Zu den vorgestellten Projekten finden sich zahlreiche Listen von Pflanzen, die speziell nach ihrer AttraktivitĂ€t fĂŒr den Abend und die Nacht ausgesucht wurden. Die einheimischen Pflanzen locken wiederum interessante Tiere in den Garten. Damit sie auch bleiben, gibt Brigitte Kleinod kompetente Informationen zur Integration von Nisthilfen und Tierquartieren. Zahlreiche spannende TierportrĂ€ts machen zudem neugierig auf das geheime Leben im Dunkeln und fördern den Wunsch, Igel, Nachtfalter, Fledermaus und Co. eine naturnahe Umgebung zu bieten. Auch das FĂŒr und Wider der Beleuchtung wird ausfĂŒhrlich dargestellt. Technische Details helfen bei der Wahl der richtigen Beleuchtungsmittel und der Vermeidung von Lichtverschmutzung.

Ein liebevoll illustriertes Buch fĂŒr alle, die lauschige PlĂ€tze im Garten schĂ€tzen und spannende Tiere in der besonderen nĂ€chtlichen AtmosphĂ€re erleben möchten.

pala-verlag 2013, 200 Seiten, EUR 14,00
ISBN: 978-3-89566-330-7
 
 



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