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Verschiedenes

Neue Vorgaben zur Energieeffizienz bei Neu- und Altbauten
Informative GesprÀche an den StÀnden der Aussteller (c) Solar Promotion GmbH
 
Neue Vorgaben zur Energieeffizienz bei Neu- und Altbauten
GebĂ€ude.Energie.Technik 2014 informiert ĂŒber HintergrĂŒnde, Technik und neue Förderungen

VielfÀltige FachvortrÀge, Seminare und RundgÀnge im Rahmenprogramm - SonderflÀchen BHKW "Kraftwerk Wiehre" und zwei weitere Sonderschauen.

Freiburg, 05. Februar 2014 - Ein verstĂ€rkter Informations- und Beratungsbedarf dĂŒrfte in diesem Jahr bei Bauherren, HauseigentĂŒmern und Planern entstehen, denn mit zahlreichen Änderungen und Neuerungen tritt am 1. Mai eine Novelle der Energieeinspar-Verordnung EnEV in Kraft. Darin wird unter anderem fĂŒr Neubauten ab 2016 der erlaubte Jahres-PrimĂ€renergiebedarf nochmals gesenkt und der WĂ€rmeschutz der GebĂ€udehĂŒlle verschĂ€rft. FĂŒr Altbauten gibt es unter anderem Änderungen bei der Decken-DĂ€mmpflicht und bei der NachrĂŒstpflicht von Heizkesseln, die vor 1984 eingebaut wurden. Es gilt also, sich rechtzeitig mit den geĂ€nderten Regelungen der EnEV fĂŒr Alt- und Neubauten vertraut zu machen. Eine breite Plattform hierzu bietet die GebĂ€ude.Energie.Technik (GETEC), die vom 11. bis 13. April 2014 in der Messe Freiburg stattfindet. "Hier erfahren Messebesucher, wie sie moderne WĂ€rmedĂ€mmung, Heiztechnik oder erneuerbare Energien effizient zum Energiesparen nutzen, so ihre Energiekosten senken und die eigenen Finanzen entlasten können", erklĂ€rt Klaus W. Seilnacht, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM).

Ehrgeizige Ziele hat sich die Bundesregierung bereits 2010 in ihrem Energiekonzept gesetzt. Danach sollen bis 2050 bei WohngebĂ€uden 80 Prozent der PrimĂ€renergie eingespart werden. Allerdings zeigen die vergangenen Jahre, dass vor allem finanzielle GrĂŒnde die Geschwindigkeit in der energetischen GebĂ€udesanierung verlangsamen. Dabei lohnen sich Maßnahmen zur Energieeinsparung ökonomisch, wie das Institut fĂŒr Wohnen und Umwelt IWU in einer Studie im Auftrag des Bundesministeriums fĂŒr Verkehr, Bau und Stadtentwicklung BMVBS herausgefunden hat. "Darin hat sich gezeigt, dass Energieeinsparmaßnahmen in der Regel dann attraktiv sind, wenn an einem Bauteil ohnehin grĂ¶ĂŸere Instandhaltungsmaßnahmen anstehen. Alles, was zur PrimĂ€renergie-Einsparung technisch möglich ist und was die Energiekosten von EigentĂŒmern und Bauherren vermindert, zeigt die GebĂ€ude.Energie.Technik", betont Markus ElsĂ€sser, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Solar Promotion GmbH, einer der Veranstalter der Messe.

Strom und WÀrme vor Ort - BHKW-SonderflÀche "Kraftwerk Wiehre"
Auf einer SonderflĂ€che prĂ€sentiert sich dieses Jahr das BHKW-Impuls-Programm "Kraftwerk Wiehre" der Stadt Freiburg. Die vielen Vorteile von Blockheizkraftwerken (BHKW) sind Hausbesitzern, WohnungseigentĂŒmergemeinschaften und auch Mietern oft nicht bekannt. In der Halle 3 (Stand-Nr. 3.3.61) bietet das BHKW-Impuls-Programm "Kraftwerk Wiehre" der Stadt Freiburg wĂ€hrend der GETEC umfassende Informationen fĂŒr Besitzer vermieteter GebĂ€ude, schwerpunktmĂ€ĂŸig aus dem Freiburger Stadtteil Wiehre - aber auch stadtweit. Das Projektteam von "Kraftwerk Wiehre" beantwortet Fragen zum Thema Blockheizkraftwerke und stellt "Best practice"-Beispiele bereits durchgefĂŒhrter Projekte u.a. aus dem Stadtteil Wiehre vor. Weiterhin sind einige Infoportale und Institutionen zum Thema KWK vor Ort. TĂ€glich findet ein gefĂŒhrter Messerundgang zu Ausstellern speziell aus dem Bereich BHKW-Anlagen statt. Ebenso bieten das Umweltschutzamt der Stadt Freiburg und die Energieagentur Regio Freiburg am Freitag, 11.04.14 von 14:00 bis 16:30 Uhr im Raum K9 der Messe Freiburg ein fĂŒr Messebesucher kostenfreies Seminar "Strom und WĂ€rme vor Ort - Doppelnutzen durch Kraft-WĂ€rme-Kopplung" an. Eine Voranmeldung ist notwendig, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Anmeldung zum "Marktplatz Energieberatung" jetzt möglich
Private und gewerbliche Bauherren, die ein Neubau- oder Sanierungsprojekt angehen wollen, finden auf dem "Marktplatz Energieberatung" die zentrale Anlaufstelle fĂŒr ihre Fragen. Anmeldungen fĂŒr einen konkreten Beratungstermin sind ab sofort online unter www.getec-freiburg.de oder telefonisch unter 0761 79177-0 möglich. Erstmals gibt es auf der GETEC 2014 zwei BeratungsplĂ€tze, an denen sich Interessierte auch zum Thema barrierefreies Wohnen und Umbauen beraten lassen können. Insgesamt stehen rund 40 Energieberater aus der Region bereit, um in einer halbstĂŒndigen kostenfreien Erstberatung individuelle Tipps zu konkreten Projekten und passenden Förderungen zu geben.

Zwei neue Sonderschauen auf der GebÀude.Energie.Technik 2014
Zwei Sonderschauen behandeln in 2014 die aktuellen Themen Elektro-MobilitĂ€t und Barrierefreiheit. Die Sonderschau "ElektromobilitĂ€t und Speichertechnologien" zeigt, wie sich Strom aus erneuerbaren Energien effizient und fĂŒr Elektromobile nutzen lĂ€sst. Vorgestellt werden aktuelle Entwicklungen von Elektromobilen, Trends bei Stromspeichersystemen, intelligente Stromnetze (Smart grids) und neuartige MobilitĂ€tsprojekte auf lokaler und regionaler Ebene. Wie sich ElektromobilitĂ€t in der Praxis anfĂŒhlt, können Messebesucher im Zentralfoyer und auf dem FreigelĂ€nde des Messeboulevards erleben. Die zweite Sonderschau in Halle 2 hat das Thema "Barrierefrei leben, wohnen & arbeiten". Generationenfreundlich und barrierefrei leben, wohnen und arbeiten bedeutet neben mehr LebensqualitĂ€t auch höhere Nachhaltigkeit. Bei energetischer Modernisierung sollten immer auch die Möglichkeiten von altersgerechtem und möglichst barrierefreiem Wohn- und Lebensraum beachtet werden.

Trinationale b2b-Meetings auf der GETEC
Im Rahmen der neuen Partnerschaft zwischen TRION und der GETEC werden am Freitag, 11.04.2014 ab 14:00 Uhr grenzĂŒberschreitende b2b-Meetings angeboten. Die MesserundgĂ€nge in kleinen Gruppen bieten französischen und Schweizer Unternehmen die Möglichkeit, deutschen Ausstellern ihrer Wahl zu begegnen. Die Meetings finden in kleinen Gruppen im Rahmen von gezielten FĂŒhrungen statt. SimultanĂŒbersetzung Deutsch-Französisch wird angeboten. Abschließend ist ein trinationaler Networking-Aperitif vorgesehen. Eine Anmeldung zu den b2b-Meetings ist ab Februar 2014 auf der Website www.trion-climate.net möglich.

VielfÀltiges Rahmenprogramm mit FachvortrÀgen, Seminaren und MesserundgÀngen
Mit hochkarĂ€tigen Referenten aus der Praxis bietet das Vortrags- und Seminarprogramm der GebĂ€ude.Energie.Technik fundierte Informationen aus erster Hand. Kompakte und praxisnahe FachvortrĂ€ge spiegeln jeweils die drei großen Themen- und Ausstellungsbereiche der Messe - GebĂ€udehĂŒlle, Heiz- und Anlagentechnik und regenerative Energien sowie die Sonderthemen - wider. Was in den FachvortrĂ€gen zuvor gehört und erfahren wurde, kann danach in themenspezifischen MesserundgĂ€ngen an funktionsfĂ€higen Exponaten und Schnittmodellen im wahrsten Sinne des Wortes "begriffen" werden. Die MesserundgĂ€nge finden jeweils direkt nach einem Themenblock der FachvortrĂ€ge statt und starten am Vortragsraum. ZusĂ€tzlich werden vertiefende Bauherren- und Nutzerseminare angeboten. FĂŒr die Seminare ist die Teilnehmerzahl begrenzt und eine Online-Anmeldung erforderlich. NĂ€here Informationen zu den MesserundgĂ€ngen und Seminaren sind ab Mitte Februar unter www.getec-freiburg.de zu finden. FĂŒr Fachbesucher bietet die GebĂ€ude.Energie.Technik darĂŒber hinaus verschiedene Side-Events.

IMMO 2014
ErgĂ€nzend zur GebĂ€ude.Energie.Technik findet am Samstag, 12. und Sonntag, 13. April 2014 in Messehalle 1 die IMMO 2014 mit einem kompakten und umfassenden Überblick ĂŒber das Angebot der regionalen Immobilienbranche statt.
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Von FrÀulein Brehm bis Knospen im Winter: Termine im Waldhaus im MÀrz
Sonntag, 2. MĂ€rz, 14 bis 15.30 Uhr | Ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Winterknospen von BĂ€umen
Mit Fernglas und Lupe ausgestattet erkunden die Teilnehmer bei einem lockeren Spaziergang rund ums Waldhaus mit Martine Schiller, Gesundheitspraktikerin und Heilpflanzenexpertin, die Winterknospen von hiesigen LaubbÀumen und lernen, die BÀume im blattlosen Zustand sicher zu erkennen. Sie erfahren, welche Knospen essbar sind und welche in der Volksheilkunde Anwendung fanden und heute noch in der alternativen Medizin genutzt werden. Treffpunkt Waldhaus, Teilnahmebeitrag: 3 Euro

Sonntag, 2. MĂ€rz, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 26. Februar
Sonntagswerkstatt: Papierschöpfen mit Susanna Gill
Papier ist viel zu schade, um es achtlos zu verschwenden. In diesem Kurs im Waldhaus am Sonntag, 2. MÀrz, von 14 bis 18 Uhr, erklÀrt die AbfallpÀdagogin Susanna Gill, wie aus dem kostbaren Rohstoff Altpapier individuell gestaltetes Schreibpapier wird. Teilnahmebeitrag 14 Euro, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 40 Euro. Anmelden bis 26. Februar.
Papierschöpfen und Buchbinden lassen sich auch kombinieren: Die Teilnehmer können an einem Sonntagnachmittag (2. MÀrz) ihr eigenes handgeschöpftes Papier und daraus am nÀchsten Sonntag (9. MÀrz) ein schönes Buch herstellen.

Sonntag, 9. MĂ€rz, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 5. MĂ€rz
Sonntagswerkstatt: Buchbinden mit Susanne Natterer
Mit geringem Aufwand an Material und Werkzeug zeigt Buchbindemeisterin Susanne Natterer am Sonntag, 9. MĂ€rz, von 14
bis 18 Uhr eine klebstofffreie Bindetechnik. An nur einem Nachmittag im Waldhaus können Teilnehmende schon eigene BucheinbĂ€nde herstellen. Deren besonderer Reiz liegt darin, dass schon die Heftung der BĂŒcher als gestalterisches Element sichtbar bleibt. Teilnahmebeitrag 20 Euro inkl. Material, Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 14 Euro, Familien 60 Euro. Anmeldeschluss: 5. MĂ€rz.

Sonntag, 9. MĂ€rz, 14 und 16 Uhr
FrÀulein Brehms Tierleben: Wildkatze und Luchs
Nach dem großen Erfolg der Freiburger Premiere ist es wieder da: FrĂ€ulein Brehms Tierleben ist das einzige Theater weltweit fĂŒr heimische bedrohte Tierarten. Am Sonntag, 9. MĂ€rz, finden zwei Auftritte im Waldhaus statt: Um 14 Uhr geht es um Felis sylvestris, die Wildkatze, und um 16 Uhr um Lynx lynx, den Luchs. Geeignet fĂŒr neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren. Eintritt 12,50, ermĂ€ĂŸigt 9 Euro, Kinder und Jugendliche 6 Euro; Familien und Gruppenkarten auf Anfrage. Info und Kartentelefon: 0761/768 0486 und www.brehms-tierleben.com. Nach Absprache sind am Montag, 10. MĂ€rz, auch Sondervorstellungen fĂŒr Schulklassen möglich (Info: Tel. 030-120 91 785). Eine Kooperation von Wildwege e.V., der Stiftung Waldhaus und der Stiftung FrĂ€ulein Brehms Tierleben.

Sonntag, 16. MĂ€rz, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 12. MĂ€rz
Sonntagswerkstatt: Schnitzkurs mit JĂ€rmo Stablo
Der Forstwissenschaftler und HolzkĂŒnstler JĂ€rmo Stablo bietet wieder seine beliebten Schnitzkurse im Waldhaus an. Teilnehmer lernen in der gemĂŒtlichen AtmosphĂ€re der Holzwerkstatt am Sonntag, 16. MĂ€rz, 14 bis 18 Uhr, die Grundtechniken des Schnitzens und fertigen in Anlehnung an die „BruchtestmĂ€nnchen“ des KĂŒnstlers nach eigenen Ideen an nur einem Nachmittag eine eigene kleine Holzskulptur. Teilnahmebeitrag 20 Euro inkl. Material, Kinder ab 10 in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen.

Dienstag, 18. MÀrz, ganztÀgig | Anmeldung bis 21. Februar
GrĂŒnholzwerkstatt: Der GrĂŒnholzhocker – frisch aus dem Wald
Auch AnfĂ€nger können beim Verarbeiten von „grĂŒnem Holz“ auf einfache aber aufschlussreiche Weise die Grundeigenschaften von Holz kennenlernen und von Hand mit dem Ziehmesser am Schneidesel ein graziles und gleichzeitig stabiles Sitzmöbel ohne Leim und Metallverbindungen herstellen. Das dreitĂ€gige Seminar mit Franz-Josef Huber, Erzieher, Schreinermeister und Technischer Lehrer im Waldhaus, richtet sich vor allem an PĂ€dagog/innen und Förster/innen. Dem ganztĂ€gigen Termin am Dienstag, 18. MĂ€rz, folgt ein zweiter Teil am 27. und 28. Mai. Organisation und Anmeldung ĂŒber das Forstliche Bildungszentrum Karlsruhe, Tel. 0721/926 3391. Teilnahmebeitrag: 150 Euro.

Freitag, 21. MĂ€rz, 13 bis 18 Uhr, und Samstag, 22. MĂ€rz, 9 bis 16 Uhr | Anmeldeschluss: 12. MĂ€rz
GrĂŒnholzwerkstatt: Holzbildhauerkurs „Kreativ mit Holz“
Gönnen Sie sich eine schöpferische Pause und schaffen Sie am Freitag, 21. MĂ€rz, und Samstag, 22. MĂ€rz, mit eigenen HĂ€nden in der gerĂ€umigen GrĂŒnholzwerkstatt vom Waldhaus aus einem frischen Baumstamm eine großformatige individuell gestaltete Holzskulptur. Kursleiter Wolfram Krotzinger ist Werk- und Kunstlehrer. Teilnahmebeitrag: 99 Euro zzgl. 10 Euro Materialkosten. Anmeldeschluss: 12. MĂ€rz.

Sonntag, 30. MĂ€rz, ab 7 Uhr | Anmeldeschluss: 19. MĂ€rz
Vogelkundlicher Morgenspaziergang mit FrĂŒhstĂŒck
Rotkehlchen oder Zaunkönig, Amsel oder Singdrossel, Blau- oder Kohlmeise? Bei dem Spaziergang am Waldhaus lauschen die Teilnehmer dem Vogelkonzert zum Tagesanbruch und lernen einzelne Vogelarten herauszuhören und zu bestimmen. Anschließend gibt es ein vollwertiges FrĂŒhstĂŒck im Waldhaus. Diese Kooperationsveranstaltung mit der Naturschule Freiburg leitet der Diplom-SozialpĂ€dagoge und NaturpĂ€dagoge Matthias Wörne. Teilnahmebeitrag: 20 Euro, Treffpunkt vor dem Waldhaus. Fernglas nicht vergessen!

Sonntag, 30. MĂ€rz, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 26. MĂ€rz
Sonntagswerkstatt: GrĂŒnholzschnitzen mit Markus Stickling
Messer ĂŒben auch auf Kinder eine große Anziehungskraft aus. In diesem Kurs im Waldhaus am Sonntag, 30. MĂ€rz, von 14 bis 18 Uhr mit Markus Stickling, Diplom-Biologe und NaturpĂ€dagoge, können Kinder und Erwachsene gemeinsam den handwerklichen Gebrauch von Taschen- und Schnitzmessern von Grund auf lernen. Manchmal braucht man nur einen Ast und ein Messer, um mit wenigen Handgriffen kleine GegenstĂ€nde oder Spielzeuge aus GrĂŒnholz zu schnitzen. Das handwerkliche Tun fördert die Motorik, die Fantasie, die Ausdauer, die Zufriedenheit und das Selbstbewusstsein. TN-Beitrag: 12 Euro inkl. Material, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro.
 
 

 
Besançonallee: Rad- und Gehwege werden saniert
Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) saniert ab Donnerstag, 20. Februar, die Rad- und Gehwege an der Besançonallee zwischen der BesançonbrĂŒcke und der Opfinger Straße auf beiden Seiten. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Anfang April dauern.
Starke Wurzelanhebungen im Asphalt machen die Sanierung der Wege erforderlich. Die Sanierungskosten belaufen sich auf rund 90.000 Euro.
WĂ€hrend der Arbeiten mĂŒssen abschnittsweise die jeweiligen Rad- und Gehwegabschnitte voll gesperrt werden. Der Rad- und FußgĂ€ngerverkehr wird dann auf den jeweils gegenĂŒberliegenden Rad- und Gehweg umgeleitet.
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VorfrĂŒhlingsfreude bei FrĂŒhlingsforscherInnen
Die Erle macht den Auftakt fĂŒr den bundesweiten Kinderwettbewerb "Erlebter FrĂŒhling" der Naturschutzjugend (NAJU)

„Hatschi!“ - auch so könnte der Startschuss des diesjĂ€hrigen Kinderwettbewerbs „Erlebter FrĂŒhling“ klingen. Denn wenn die Erle blĂŒht, beginnt der VorfrĂŒhling und fĂŒr viele AllergikerInnen die Zeit trĂ€nender Augen und juckender Nasen. FĂŒr Kinder hingegen heißt es jetzt: Raus aus dem Haus und rein in die Natur!

Die NAJU lĂ€dt alle Kinder bis zwölf Jahre ein, am Wettbewerb teilzunehmen und die diesjĂ€hrigen FrĂŒhlingsboten, den Apfelbaum, den Igel, die Honigbiene und den GrĂŒnspecht, zu suchen und zu erforschen. Denn was des einen Leid, ist des anderen Freud: So bezieht der GrĂŒnspecht als Vogel des Jahres 2014 gerne kleine Höhlen im Stamm der Erle.

„Der 'Erlebte FrĂŒhling' ist nix fĂŒr Stubenhocker“, weiß Guido Hammesfahr, bekannt als Schauspieler aus der ZDF-Kinderserie „Löwenzahn“ und Schirmherr des Wettbewerbs. Ist das ein Igel, der da im Unterholz raschelt? StĂ€rkt sich dort schon eine Honigbiene am BlĂŒtennektar? Und ist das nicht der lachende Gesang des GrĂŒnspechts, der da durch den lichten Wald schallt? „Der Wettbewerb ermöglicht ErzieherInnen und LehrerInnen den Unterricht aus dem Klassenraum in die Natur zu verlagern. Aber auch Kindergartenkinder und Kinder mit ihren Familien rufen wir auf, die Tiere und Pflanzen vor ihrer eigenen HaustĂŒr kennen zu lernen“, erklĂ€rt Norina Möller, Bundesjugendsprecherin der NAJU.

Die Beobachtungen, Erlebnisse und Erkenntnisse ihrer Forschungsreise durch den FrĂŒhling können die Kinder als Zeichnungen, Geschichten, ForschertagebĂŒcher, gebastelte und multimediale WettbewerbsbeitrĂ€ge bis zum 13. Juni 2014 bei der NAJU-BundesgeschĂ€ftsstelle einreichen. Mit ExperimentierkĂ€sten, prall gefĂŒllten ForscherrucksĂ€cken und vielen anderen tollen Preisen werden die eifrigsten ForscherInnen fĂŒr ihr Engagement belohnt.

FĂŒr LehrerInnen, ErzieherInnen, Eltern und Gruppenleitungen bietet die NAJU pĂ€dagogische Begleitmaterialien zum Wettbewerb an. Diese umfassen jeweils ein Aktionsheft mit Forscher- und Aktionstipps zu jedem der vier FrĂŒhlingsboten, Steckbriefkarten, ein Poster mit Aufkleber sowie einen FrĂŒhlingsausweis fĂŒr die Hosentasche.

Das Paket kann gegen eine GebĂŒhr von acht Euro bei der NAJU, CharitĂ©straße 3, 10117 Berlin oder online bestellt werden. Ein Bestellformular sowie weitere Informationen zum Wettbewerb und Materialien zum Download gibt es unter www.Erlebter-Fruehling.de.


Hintergrund: Kinderwettbewerb „Erlebter FrĂŒhling“

Der „Erlebte FrĂŒhling“ ist das Markenzeichen der NAJU und zugleich Deutschlands Ă€ltester Kinderwettbewerb im Umweltbereich. Seit 1984 nehmen jedes Jahr Tausende kleiner NaturforscherInnen mit phantasievollen BeitrĂ€gen an dem Wettbewerb teil und lernen so Pflanzen und Tiere vor ihrer eigenen HaustĂŒr kennen.

Der FrĂŒhlingsspruch in diesem Jahr lautet: „Welch ein BlĂŒtentraum!“, summt die Biene im Apfelbaum. „Hier lebt es sich wahrlich nicht schlecht“, flĂŒstern Igel und GrĂŒnspecht.

Hintergrund: Die Naturschutzjugend (NAJU) im NABU

Die NAJU ist die Jugendorganisation des NABU. Mit ĂŒber 75.000 Mitgliedern ist die NAJU deutschlandweit der grĂ¶ĂŸte Kinder- und Jugendverband im Natur- und Umweltschutz. In ĂŒber 1000 Gruppen vor Ort setzen sich Kinder und Jugendliche bis 27 Jahre fĂŒr den Natur- und Umweltschutz ein. Weitere Informationen unter www.NAJU.de.
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Freiburger Appell zur Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
Es ist möglich, den Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent voranzutreiben und gleichzeitig die EEG-Umlage noch in diesem Jahr um ein Drittel zu senken. FĂŒr solch eine sinnvolle Reform des EEG und eine Reform des Stromhandels setzen wir uns ein. Wir appellieren an die Verantwortlichen in der Regierung, im Bundestag und im Bundesrat, das EEG im Sinne unserer VorschlĂ€ge weiterzuentwickeln.

Die Novellierung des EEG fĂŒhrt in der Form, wie sie die Große Koalition derzeit vorsieht, immer weiter in die Sackgasse (Koalitionsvertrag, Eckpunktepapier Gabriel, Gesetzentwurf EEG 2014). Viele zukunftsfĂ€hige ArbeitsplĂ€tze sind durch die RegierungsplĂ€ne bedroht; zehntausende wurden durch die drastische Verschlechterung der Rahmenbedingungen fĂŒr die Photovoltaik-Stromerzeugung bereits vernichtet. Zudem können die Ausbauziele der Energiewende nicht erreicht werden und der Klimaschutz als wichtigstes politisches Ziel gerĂ€t vollkommen ins Abseits!

Um die EEG-Umlage zu senken und um die Förderkosten der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und ihren Nutzen gerechter zu verteilen, schlagen wir folgende Änderungen des EEG vor: Die derzeitige gesetzliche Zwangsvermarktung von EEG-Strom zu Niedrigstpreisen am Spotmarkt der Strombörse wird abgeschafft. Stattdessen wird der EEG-Strom zeitgleich den StromhĂ€ndlern zugewiesen. Die Bewertung des Stroms erfolgt zum höheren Terminmarkt-Preis (neues Strommarktdesign). Damit steigen die Erlöse fĂŒr EEG-Strom stark an und die EEG-Umlage wird deutlich gesenkt. Zugleich kann so auch die von der EU angegriffene ĂŒbermĂ€ĂŸige Befreiung der stromintensiven Industrie und anderer Strombezieher von der EEG-Umlage entfallen. Mit diesen zwei Maßnahmen kann die EEG-Umlage noch in diesem Jahr um rund ein Drittel sinken, also um ĂŒber 2 Cent pro Kilowattstunde.

Die PlĂ€ne der Bundesregierung zum EEG sehen dagegen mehrere Punkte vor, die aus unserer Sicht eine erfolgreiche FortfĂŒhrung der Energiewende verhindern und die im Falle der Umsetzung unserer obigen VorschlĂ€ge ĂŒberflĂŒssig sind.

Im Einzelnen lehnen wir ab:

Zubau-Korridore und Deckelungen der Photovoltaik- und Windstromeinspeisung,
eine EEG-Umlage auf den Eigenstromverbrauch aus erneuerbaren Energien und hocheffizienten KraftwÀrmekopplungsanlagen (KWK),
die Abschaffung des kostengĂŒnstigen GrĂŒnstromhĂ€ndlerprivilegs
und Ausschreibungsmodelle, die eine EinschrÀnkung der Teilnahme
von kleinen und mittleren Akteuren bewirken.

Diese PlĂ€ne der Bundesregierung machen Investitionen in Strom aus erneuerbaren Energien und in KWK außer bei Kleinstanlagen weitgehend unwirtschaftlich. Auch be- und verhindern sie bĂŒrgerschaftliches Engagement bei der Energiewende. Ein weiterer Anstieg der EEG-Umlage wĂŒrde mit den Maßnahmen der Bundesregierung dagegen kaum vermieden, geschweige denn umgekehrt.
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NABU: Gutachten offenbart VerstĂ¶ĂŸe bei Genehmigung von Offshore-Windparks
Miller: SĂŒndenfall Butendiek belastet die ganze Branche

Nach einem vom NABU veröffentlichten Rechtsgutachten gab es grobe VerstĂ¶ĂŸe bei der Genehmigung mehrerer Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee. Vorgaben europĂ€ischer Umweltgesetze blieben unberĂŒcksichtigt, kritische Stellungnahmen der Naturschutzbehörden wurden ignoriert und bestehende WissenslĂŒcken stets pro Windparkbau interpretiert. Der Park „Butendiek“ westlich von Sylt fĂ€llt dabei besonders negativ auf: Das Baugebiet liegt inmitten zweier Schutzgebiete fĂŒr Schweinswale und Seevögel. „Der Streit um Butendiek belastet die gesamte Entwicklung der Offshore-Windkraft. Es ist der SĂŒndenfall in einer unzureichenden Gesamtstrategie fĂŒr Windenergie vom Meer“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Rechtsexperten des Instituts fĂŒr Naturschutz und Naturschutzrecht TĂŒbingen hatten sich im Auftrag des NABU am Beispiel der vier genehmigten Parks „Butendiek, „Dan Tysk“, „Amrumbank West“ und „Borkum Riffgrund II“ mit der Verwaltungspraxis des Bundesamtes fĂŒr Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) auseinandergesetzt. Alle Genehmigungsbescheide weisen danach eklatante VersĂ€umnisse in Bezug auf geltendes Naturschutzrecht auf und hĂ€tten in der vorliegenden Form nicht erteilt werden dĂŒrfen. Fehlende wissenschaftliche Untersuchungen fĂŒhrten stets dazu, dass BeeintrĂ€chtigungen der Schutzgebietsziele und die GefĂ€hrdung und Störung streng geschĂŒtzter Arten ausgeschlossen wurden. Nach Meinung der Juristen steht das im Widerspruch zur EU-Vogelschutzrichtlinie und Fauna-FloraHabitat (FFH)Richtlinie.

„Butendiek“ gehörte zu den ersten Projekten, die in der deutschen Nordsee entwickelt wurden. Schon 2002 wollte der NABU den Bau des Parks verhindern, scheiterte aber, da das damalige Bundesnaturschutzgesetz die Klagemöglichkeiten von UmweltverbĂ€nden in der Ausschließlichen Wirtschaftzone (AWZ) nicht zuließ. Das hat sich heute geĂ€ndert. „Der Park liegt im wichtigsten Lebensraum fĂŒr Schweinswale in der sĂŒdlichen Nordsee, dem FFH-Gebiet „Sylter Außenriff“. Hier werden im spĂ€ten FrĂŒhjahr die KĂ€lber geboren und verbringen ihre ersten Lebensmonate. Jetzt sollen dort Fundamente errichtet werden, deren Rammung so laut ist, dass Schweinswale ihr Gehör verlieren können und von dort vertrieben werden, “ so NABU-Meeresexperte Kim Detloff. Aber nicht nur Schweinswale sind bedroht. Auch fĂŒr die seltenen Stern- und Prachttaucher ist das Gebiet ein wichtiges Rast- und Überwinterungsgebiet. Sie sind sehr störanfĂ€llig, meiden Windparks großrĂ€umig und verlieren dauerhaft ihren Lebensraum, mitten im EU-Vogelschutzgebiet „Östliche Deutsche Bucht“. Das ist fĂŒr den NABU nicht nur unzumutbar, sondern ein klarer Bruch des EU-Umweltrechts. „Das Rechtsgutachten verpflichtet uns zum Handeln. Wenn solche gravierende SchĂ€den an unserer Natur billigend in Kauf genommen werden, bleibt uns nur der Klageweg“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Miller.

Der NABU setzt sich fĂŒr eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende im Stromsektor ein und hĂ€lt in diesem Rahmen auch einen naturvertrĂ€glichen Ausbau der Offshore-Windkraft fĂŒr erforderlich. „Wir begrĂŒĂŸen, dass die Bundesregierung die geplanten KapazitĂ€ten fĂŒr WindrĂ€der auf dem Meer auf 6,5 Gigawatt Leistung bis 2020 reduziert hat. Doch schon jetzt sind allein in der Nordsee 28 Parks mit fast zehn Gigawatt genehmigt. Daher sollte jetzt die Chance genutzt werden, kritische Projekte auf den PrĂŒfstand zu stellen und ein rĂ€umliches Gesamtkonzept fĂŒr den weiteren Ausbau zu entwickeln“, forderte Miller.
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Aktuelle Umfrage: weniger Fleisch fĂŒr mehr Umweltschutz
Wie Verbraucher Umweltprobleme durch Lebensmittel bewerten

Um die Umwelt zu schonen, befĂŒrworten Verbraucherinnen und Verbraucher weniger Fleischkonsum: Drei von vier (73 Prozent) halten es fĂŒr sinnvoll, freiwillig weniger Fleisch zu essen. Verordneter Fleischverzicht kommt hingegen nicht gut an: Nur knapp die HĂ€lfte (46 Prozent) spricht sich fĂŒr fleischfreie Tage oder ein reduziertes Fleischangebot in Kantinen aus. Das zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) anlĂ€sslich der Internationalen GrĂŒnen Woche (IGW). Befragt wurden Verbraucherinnen und Verbraucher nach ihrer Sicht auf Umweltprobleme im Lebensmittelbereich und Lösungsmöglichkeiten.

Die Umfrage thematisierte vier Handlungsfelder, die der vzbv und das Umweltbundesamt (UBA) zum Auftakt der IGW als besonders drĂ€ngend vorgestellt hatten: Neben der hohen Fleischproduktion und dem hohen Fleischkonsum sind das StickstoffĂŒberschĂŒsse in der Landwirtschaft, ein langsamer Ausbau des Ökolandbaus und vermeidbare LebensmittelabfĂ€lle. Den grĂ¶ĂŸten Handlungsbedarf sehen die befragten Verbraucher mit 88 Prozent beim Problem der LebensmittelabfĂ€lle. Drei Viertel (74 Prozent) meinen, dass mehr getan werden mĂŒsse, um die StickstoffeintrĂ€ge aus der Landwirtschaft zu reduzieren.

„Wenn die Umwelt durch die Produktion und den Verbrauch von Lebensmitteln Schaden nimmt, kann sich das langfristig auf die Preise und das Angebot auswirken. Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben sehr klare Vorstellungen, wie sich gegensteuern lĂ€sst und wer handeln muss“, sagt Holger Krawinkel, Leiter des GeschĂ€ftsbereichs Verbraucherpolitik beim vzbv.
Wenig Vertrauen in Industrie und Handel

Sehr großen oder großen Einfluss auf das Thema Umweltschutz bei Lebensmitteln sprechen die Befragten der Lebensmittelindustrie (79 Prozent) und dem Lebensmittelhandel (72 Prozent) zu. Zweifel, dass diese Akteure den Einfluss auch nutzen, sind allerdings groß: Nur 14 Prozent der Verbraucher vertrauen darauf, dass die Industrie die Umweltbelastung gering hĂ€lt. Mit Blick auf den Handel sind es 15 Prozent.

Die Verbraucherinnen und Verbraucher sehen auch sich selbst in der Verantwortung. Eine Mehrheit von 73 Prozent meint, selbst großen Einfluss auf umweltfreundlichere Lebensmittel zu haben. Viele Verbraucher benennen allerdings HĂŒrden: So fĂ€llt es 94 Prozent der Befragten meist schwer zu erkennen, wie umweltfreundlich Lebensmittel sind. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) sagen, umweltfreundliche Lebensmittel seien zu teuer. Ebenso vielen Befragten fehlt im Alltag oft die Zeit, sich damit auseinanderzusetzen.

Um solche HĂŒrden fĂŒr Verbraucher abzubauen, halten zum Beispiel 78 Prozent der Befragten bei Fleisch staatlich geprĂŒfte GĂŒtesiegel fĂŒr sinnvoll. Auch vzbv und UBA sprechen sich fĂŒr eine gesetzlich verbindliche Kennzeichnung von Produkten aus tiergerechter Haltung aus. „FĂŒr einen bewussten Einkauf, mĂŒssen Verbraucherinnen und Verbraucher klar erkennen können, unter welchen Bedingungen Tiere gehalten wurden“, sagt Krawinkel.

Wichtig sind Verbrauchern zudem Information und AufklĂ€rung: So befĂŒrworten neun von zehn Befragten (92 Prozent) die Förderung von Bildungsmaßnahmen, um LebensmittelabfĂ€lle im Haushalt zu vermeiden. Bei diesem Thema kann aus Sicht des vzbv auch der Handel viel machen. Holger Krawinkel: „Der Handel muss seine Anforderungen an Aussehen, Form und GrĂ¶ĂŸe von Produkten prĂŒfen. Unnötig hohe QualitĂ€tsansprĂŒche oder Abverkaufsziele dĂŒrfen das Abfallproblem nicht verschĂ€rfen.“

SchÀrfere gesetzliche Regelungen

Politik und Landwirtschaft sehen die Verbraucherinnen und Verbraucher vor allem bei den Themen Fleischproduktion, StickstoffĂŒberschĂŒsse und Ökolandbau in der Pflicht. FĂŒr sinnvoll halten sie unter anderem verschĂ€rfte gesetzliche Regelungen und Kontrollen bei der Tierhaltung (91 Prozent), verschĂ€rfte gesetzliche Grenzwerte fĂŒr umweltschĂ€dliche Stickstoffverbindungen in GewĂ€ssern und in der Luft (90 Prozent) sowie eine bessere gesetzliche Förderung des Ökolandbaus in Deutschland (82 Prozent).
 
 

Buchtipp: Masanobu Fukuoka
Masanobu Fukuoka / Foto: pala Verlag
 
Buchtipp: Masanobu Fukuoka "Der Große Weg hat kein Tor"
»Solange sich die Menschen der Natur verschließen, kann es weder natĂŒrliche Landwirtschaft noch natĂŒrliche Nahrung geben.« Masanobu Fukuoka

»Read this!«
Dieser Empfehlung des Autors Tom Hodgkinson im britischen »The Idler Magazine« können wir uns nur anschließen.
Vor 30 Jahren erschien »Der Große Weg hat kein Tor« als eines der ersten BĂŒcher des pala-verlags. Es wurde wegweisend nicht nur fĂŒr das Verlagsprogramm, sondern auch fĂŒr weite Teile der alternativen ErnĂ€hrungsbewegung und fĂŒr die Ökolandwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Der japanische Bauer und Philosoph Masanobu Fukuoka verfasste mit »Der Große Weg hat kein Tor« ein Buch, das gerade deshalb so bedeutend ist, weil es nicht nur von Landwirtschaft handelt.
Wir freuen uns, dieses Buch, das mittlerweile in rund 30 Sprachen erschienen ist, jetzt komplett ĂŒberarbeitet wieder anbieten zu können.
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