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Verschiedenes

 
NABU: Nur 1,9 Prozent der WĂ€lder in Deutschland mit natĂŒrlicher Entwicklung
Nicht genug um die biologische Vielfalt ausreichend zu schĂŒtzen

Berlin – Nur 1,9 Prozent der deutschen WĂ€lder werden derzeit forstlich nicht genutzt und dĂŒrfen sich natĂŒrlich entwickeln. Damit ist die Artenvielfalt im Wald weiterhin gefĂ€hrdet. Der NABU fordert zum Schutz der biologischen Vielfalt bis 2020 fĂŒnf Prozent der WaldflĂ€che Deutschlands als „UrwĂ€lder von morgen“ aus der forstwirtschaftlichen Nutzung zu entlassen.

Notwendig ist dies, da ein Großteil der auf Wald angewiesenen Tier- und Pflanzenarten nur vorkommen können, wenn ein Mindestmaß von sogenannten Sonderstrukturen im Wald vorhanden ist. Dazu zĂ€hlen beispielsweise abgestorbene BĂ€ume, Stammrisse, große und kleine Baumhöhlen. Diese Sonderstrukturen können auch im Wirtschaftswald vorkommen, aber fĂŒr sehr spezialisierte Arten reicht beispielsweise die Totholzmenge dort nicht aus. Manche Pilzarten brauchen davon mindestens 100 Kubikmeter je Hektar, diese Mengen können langfristig nur in unbewirtschafteten WĂ€ldern entstehen.
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NABU zeichnet Einweg-Lobby mit „Dinosaurier des Jahres 2013“ aus
Dinosaurier des Jahres 2013 Foto: NABU/E. Neuling
 
NABU zeichnet Einweg-Lobby mit „Dinosaurier des Jahres 2013“ aus
Tschimpke: Heuchelei einschlĂ€giger HĂ€ndler und AbfĂŒller

Berlin – Der NABU hat die Einweg-Lobby mit dem „Dinosaurier des Jahres 2013“ ausgezeichnet. EmpfĂ€nger von Deutschlands peinlichstem Umweltpreis ist Wolfgang Burgard, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des im Herbst gegrĂŒndeten „Bund GetrĂ€nkeverpackungen der Zukunft“ (BGVZ). Dabei handelt es sich um ein Lobby-BĂŒndnis der Handelsunternehmen Aldi, Lidl, Lekkerland, der GetrĂ€nkehersteller MEG, PepsiCo und Red Bull sowie der Dosenproduzenten Ball und Rexam. Deren gemeinsames Ziel ist, gegen die „Diskriminierung“ von EinwegbehĂ€ltern vorzugehen. „Man muss nicht alt sein, um rĂŒckschrittlich zu sein. Einwegflaschen und Dosen verschwenden Rohstoffe und heizen das Klima an. Schon der Name ist dreist: Hier geht es nicht um GetrĂ€nkeverpackungen der Zukunft, sondern um knallharte wirtschaftliche Interessen auf Kosten der Umwelt. Die Preisverleihung steht auch dafĂŒr, dass immer wieder umweltschĂ€dliche Dinge zwar ein bisschen sauberer gemacht werden, aber die umweltfreundlichen Entscheidungen dabei einfach vergessen werden“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Es sei Heuchelei, wenn das dann auch noch als aktiver Beitrag zum Klima- und Umweltschutz dargestellt werde. Auch sei es unseriös, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher aufgrund fehlender Alternativen im Regal nicht mehr zwischen umweltfreundlicher und umweltschĂ€dlicher Verpackung wĂ€hlen könnten und diese Kaufentscheidung dann noch als Zuspruch zur Verpackung umgedeutet werde. Statt Hygiene, Umweltschutz und ErfĂŒllung des Verbraucherwillens stehen die BGVZ-Mitglieder gleich fĂŒr mehrere Umweltprobleme. Obwohl umweltfreundlichere Alternativen verfĂŒgbar sind, setzt die Aluminiumindustrie auf Wachstum im Verpackungssektor und ist damit fĂŒr die Zerstörung von LebensrĂ€umen und Giftfreisetzungen verantwortlich. So wird Aluminium im Bauxit-Tagebau gewonnen und lĂ€sst ganze Landschaftsabschnitte zur Einöde werden. Bei der Verarbeitung des Erzes bleibt ein Böden belastender Rotschlamm ĂŒbrig.

„Ich habe kein Problem mit Wettbewerb, sondern damit, dass hier versucht wird, mit Hilfe falscher Umweltargumente Gewinne zu machen. Die AbfĂŒller verdienen sich eine goldene Nase an nicht zurĂŒckgegebenen Pfandflaschen und die EinzelhĂ€ndler am Verkauf des gesammelten Kunststoffs“, so Tschimpke. Gepresste Einwegpfandflaschen bringen den Einzelhandelsunternehmen pro Tonne 250 bis 400 Euro. Das sind allein 100 Millionen Euro Umsatz im Jahr. Hinzu kommt, dass jede Einwegpfandflasche, die nicht zurĂŒckgegeben wird, dem am Pfandsystem teilnehmenden Herstellern als Gewinn verbleibt.

Angesichts dieser Fehlentwicklungen in der Pfandpflicht spricht sich der NABU fĂŒr eine lenkende Umweltsteuer auf alle GetrĂ€nkeverpackungen aus. Der Steuersatz sollte nach KlimaschĂ€dlichkeit differenziert werden. So wĂŒrde sich z.B. der Liter Mineralwasser in der Einwegflasche aus Plastik um 9,4 Cent, in der Mehrwegflasche aus Plastik dagegen nur um zwei Cent erhöhen. Der Liter Saft im GetrĂ€nkekarton erhielte einen Preisaufschlag von 3,3 Cent. DarĂŒber hinaus fordert der NABU eine klare Kennzeichnung von Einweg- und Mehrwegflaschen, die es Verbrauchern erleichtert, die ökologisch bessere Wahl zu treffen.

Der NABU appellierte an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, in ihrer Amtszeit eine GetrĂ€nke-Verpackungssteuer einzufĂŒhren, um den Anteil umweltschĂ€dlicher Einwegplastikflaschen und Dosen deutlich zu verringern. „Wird die ursprĂŒngliche Zielquote umweltfreundlicher GetrĂ€nkeverpackungen von 80 Prozent mit Hilfe einer Abgabenlösung und klarer Kennzeichnung wieder erreicht, könnten allein in Deutschland ĂŒber 400.000 Tonnen PlastikmĂŒll und 1,5 Millionen Tonnen CO2 jĂ€hrlich vermieden werden“, so der NABU-PrĂ€sident.
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NABU: Wie oft wird der GrĂŒnspecht gesichtet?
Buntspecht / Foto: Frank Derer, NABU
 
NABU: Wie oft wird der GrĂŒnspecht gesichtet?
Bundesweite Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ vom 3. bis 6. Januar

Berlin – Vögel beobachten macht Spaß. Zumal an den Vogelfutterstellen jetzt Hochbetrieb herrscht. Doch welche Arten kommen in unseren GĂ€rten und Parks besonders hĂ€ufig vor, gibt es regionale Unterschiede und macht sich der Klimawandel besonders bemerkbar? Antwort auf diese Fragen soll die „Stunde der Wintervögel“ vom 3. bis 6. Januar geben. Bereits zum vierten Mal ruft der NABU zur grĂ¶ĂŸten deutschen „Citizen Science“-Aktion auf. Besondere Aufmerksamkeit verdient 2014 der GrĂŒnspecht, den LBV und NABU zum Vogel des Jahres gekĂŒrt haben. Zwar ist dieser lĂ€ngst nicht so hĂ€ufig wie der Buntspecht, aber auch der GrĂŒnspecht lĂ€sst sich im Winter regelmĂ€ĂŸig in GĂ€rten und Parks blicken.

Die WintervogelzÀhlung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen BeobachtungsplÀtzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde auf einmal zu beobachten ist. Die Beobachtungen können dann im Internet unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 14. Januar gemeldet werden, die Ergebnisse werden dort live ausgewertet. Zudem ist am 4. und 5. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist fĂŒr die WintervogelzĂ€hlung nicht nötig. An der dritten bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ 2013 haben sich mehr als 90.000 Naturfreunde beteiligt. Es dĂŒrfen aber gerne noch mehr werden. Je grĂ¶ĂŸer die Teilnehmerzahl ist, desto wertvoller werden die Ergebnisse. Im vergangenen Jahr meldeten die Teilnehmer rund 2,7 Millionen Vögel. HĂ€ufigste Art war dabei die Kohlmeise, dicht gefolgt vom Haussperling sowie Blaumeise, Feldsperling und Amsel auf den PlĂ€tzen drei bis fĂŒnf. Nun erhoffen sich der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund fĂŒr Vogelschutz (LBV), auch 2014 wieder eine rege Beteiligung.
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Filmtipp: UNSER LEBEN
 
Filmtipp: UNSER LEBEN
GB 2011 | DF | 85 Min., empfohlen ab 8 Jahren
Regie: Michael Gunton, Martha Holmes

Der Naturfilm "Unser Leben" nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch zahlreiche Kontinente, in denen eine Vielfalt von Tieren leben. Anhand außergewöhnlich schöner Bilder, untermalt von klassischer Musik und von einem ErzĂ€hler kommentiert, zeigt der Film deren Lebensweise. Die Hauptdarsteller sind kleine Tiere wie Gottesanbeterinnen, Pfeilgiftfrösche und Ameisen, aber auch Delfine, Wale, Elefanten, Geparden und KapuzinerĂ€ffchen. Ein Film fĂŒr die ganze Familie mit Kindern ab 8 Jahren

Kommunales Kino Freiburg, Reihe: Kinderkino
Sonntag, 29.12.2013 15:30 und Mittwoch, 01.01.2014 15:30
 
 

Umfrage: Verbraucher sehen EnergieplĂ€ne der Großen Koalition skeptisch
 
Umfrage: Verbraucher sehen EnergieplĂ€ne der Großen Koalition skeptisch
Regierung muss umdenken – EU-Beihilfeverfahren erhöht den Druck

Die EU hat heute ein Beihilfeverfahren eröffnet, um die Unternehmensprivilegien bei der Ökostrom-Umlage zu prĂŒfen. Damit steigt der Druck auf die neue Bundesregierung, die Energiewende zu reformieren. Auch Verbraucherinnen und Verbraucher sehen die bisherigen PlĂ€ne der Großen Koalition rund um die Energiewende skeptisch. Eine Mehrheit von 59 Prozent bezweifelt, dass es der neuen Regierung gelingen wird, die Energiewende erfolgreich und bezahlbar fortzufĂŒhren. Das zeigt eine vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in Auftrag gegebene reprĂ€sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid.

„Die große Koalition ist eine Chance, um große gesellschaftliche Aufgaben zu meistern. Eine bezahlbare Energiewende gehört dazu. Doch noch stehen die Zeichen nicht auf Entlastung der Verbraucher“, sagt Holger Krawinkel, Bereichsleiter Verbraucherpolitik und Energieexperte beim vzbv. Und auch nur 39 Prozent der Befragten glauben, dass die Große Koalition ihr Versprechen halten kann, den Kostenanstieg bei der Energiewende spĂŒrbar zu bremsen. Die neue Regierung ist daher aus Sicht des vzbv gut beraten, das EU-Beihilfeverfahren sowie die EU-Leitlinien zur Förderung der erneuerbaren Energie als wichtigen Anstoß anzunehmen

Offshore-Ausbauziele reduzieren

Ein Problem ist vor allem die VerlĂ€ngerung des Stauchungsmodells fĂŒr Offshore-Windenergie um zwei weitere Jahre. Es ermöglicht Anlagenbetreibern, statt der ĂŒblichen VergĂŒtung von 15 Cent pro Kilowattstunde ĂŒber zwölf Jahre auch 19 Cent ĂŒber acht Jahre zu erhalten. Eine VerlĂ€ngerung dieses Modells treibt die Kosten der Energiewende weiter in die Höhe. Auf Verbraucher kommen jĂ€hrliche Offshore-Kosten von rund 75 Euro zu. Die EEG-Umlage könnte nach aktuellen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in den nĂ€chsten vier Jahren sogar auf 8,1 Cent pro Kilowattstunde ansteigen.

Holger Krawinkel: „Das Ziel, die Strompreise stabil zu halten und Verbraucher vor den steigenden Kosten des Ökostrom-Ausbaus zu schĂŒtzen, wird damit deutlich verfehlt.“ Die Offshore-Ausbauziele und das Ausbautempo mĂŒssten deshalb spĂŒrbar reduziert werden. Die Technologieentwicklungskosten dĂŒrften ohnehin nicht dem Stromverbraucher angelastet werden, sondern mĂŒssten aus dem Haushalt bezahlt werden, etwa durch die Einrichtung eines Altlastentilgungsfonds. Außerdem sollte der Fördermechanismus der erneuerbaren Energien mittelfristig auf technologieneutrale Ausschreibungsmodelle umgestellt werden, wie sie auch von der EU gefordert werden. Die VergĂŒtungssĂ€tze wĂŒrden auf diese Weise im Wettbewerb ermittelt. Der vzbv fordert zudem, dass entsprechende Pilotprojekte in grĂ¶ĂŸerer Zahl und frĂŒher als von der Koalition geplant durchgefĂŒhrt werden mĂŒssten.

Industriebefreiungen ĂŒberprĂŒfen

Schließlich mĂŒssten auch die Industriebefreiungen auf den PrĂŒfstand. Hier bleibe der Koalitionsvertrag zu unkonkret: „Es wĂ€re wĂŒnschenswert gewesen, dass die Industrieausnahmen reduziert und die privilegierten Unternehmen stĂ€rker an den Kosten beteiligt werden“, sagt Krawinkel. Auch hier spreche die EU-Kommission eine deutlichere Sprache. Offenbar brauche die Regierung diesen Druck aus BrĂŒssel.

Kein Zwang zum intelligenten StromzÀhler

Was die geplante Umstellung auf intelligente StromzĂ€hler beziehungsweise Strommesssysteme betrifft, darf es aus vzbv-Sicht keinen Zwangs-Rollout geben auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher geben. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass drei Viertel der Befragten (76 Prozent) einen solchen Zwang zum Austausch der ZĂ€hler ablehnen. Denn er wĂ€re mit Zusatzkosten von bis zu 170 Euro im Jahr verbunden – mit kaum erkennbaren Nutzen.

Die digitalen StromzĂ€hler, auch Smart Meter genannt, sollten stattdessen marktbasiert eingefĂŒhrt werden. Immerhin zeigt die Umfrage, dass mindestens 20 Prozent der Verbraucher bereit wĂ€ren, fĂŒr Smart-Metering-Systeme zu zahlen.
 
 

Weiße Schönheiten am Himmel
Silberreiher © Friedemann Scholler
 
Weiße Schönheiten am Himmel
Immer mehr Silberreiher besuchen Deutschland. Die eleganten weißen Vögel haben etwa die GrĂ¶ĂŸe von Graureihern, sind aber deutlich schlanker. Ihr Bestand ist in Deutschland seit Jahren steigend. Dies sei aber nicht dem Klimawandel geschuldet, so der Naturschutzbund Deutschland (NABU) auf seiner Internetseite zum Silberreiher. Vielmehr hĂ€tten die eleganten Vögel ihren Speisezettel um MĂ€use oder Insekten erweitert und sich dadurch neue LebensrĂ€ume auch außerhalb des Wassers erschlossen.

So werden Silberreiher in zunehmender Zahl auch bei uns in Mitteleuropa in den kĂŒhleren Jahreszeiten beobachtet, wo sie in teilweise großen Rastgemeinschaften ĂŒberwintern. An diesen PlĂ€tzen kann man sie beobachten, wie sie bewegungslos im flachen Wasser oder auf der Wiese stehen und dann blitzschnell mit dem spitzen Schnabel zustoßen, um ihre Beute - Fische, Frösche, Insekten und andere Kleinlebewesen - zu fangen.

Zur Brutzeit allerdings fliegen sie (noch) in andere Gebiete Europas. Vogelkundler erwarten aber demnĂ€chst die ersten Brutpaare auch in unserer Umgebung. Dann werden die SchilfgĂŒrtel um unsere Seen oder FlĂŒsse zur Kinderstube von Ardea alba, ein Grund mehr fĂŒr RĂŒcksichtnahme und Vorsicht beim Wandern am Altrhein oder Knielinger See.

Lesen Sie mehr unter www.nabu.de/nabu/nh/2010/1/11873.html

Quelle: www1.karlsruhe.de/Umwelt/adventskalender2013
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Karlsruhe: Vom Wald direkt ins Wohnzimmer
verschneite Weihnachtsbaumkultur © Stadt Karlsruhe, WaldpÀdagogik
 
Karlsruhe: Vom Wald direkt ins Wohnzimmer
Weihnachtsbaumverkauf im Waldklassenzimmer

Viele WeihnachtsbĂ€ume haben eine lange - und damit eine klimaschĂ€dliche - Reise hinter sich, bevor sie in unseren Wohnzimmern aufgestellt werden. Oftmals wurden sie schon Wochen vor dem großen Fest geschlagen. Klimafreundliche Alternativen sind BĂ€ume aus der Region.

Noch besser sind allerdings BĂ€ume, die direkt vor den Toren unserer Stadt wachsen und ganz frisch geschlagen werden. Wie jedes Jahr können Karlsruher BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ihren Weihnachtsbaum aus den Karlsruher WĂ€ldern beim Weihnachtsbaumverkauf der stĂ€dtischen Forstabteilung erstehen. Ob frisch geschlagen oder zum selbst AbsĂ€gen, hier ist fĂŒr alle der richtige Baum dabei. Ein GlĂŒhwein oder Kinderpunsch und ein kleiner Verkaufsstand mit weihnachtlichen Dekorationen runden die Veranstaltung im Waldklassenzimmer ab.

"Übrigens, unsere BĂ€ume wachsen ohne Pflanzenschutzmittel und KunstdĂŒnger auf. FĂŒr die ökologische UnkrautbekĂ€mpfung sorgt unsere kleine Schafherde.", so Revierleiter des Forstreviers Wildpark Martin Kurz.

Der Verkauf findet am Samstag, 14. Dezember 2013 zwischen 9 und 15 Uhr beim Waldklassenzimmer an der Grabener Allee statt.

Quelle: www1.karlsruhe.de/Umwelt/adventskalender2013
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Der GrĂŒnspecht - Vogel des Jahres 2014
PrĂ€parat eines GrĂŒnspechtes © Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz
 
Der GrĂŒnspecht - Vogel des Jahres 2014
Der GrĂŒnspecht ist eine relativ große Spechtart mit einer FlĂŒgelspannweite von rund 50 Zentimetern. Seinen Namen hat der Specht von der grĂŒnen Grundzeichnung. Die Kopfoberseite bis in den Nacken ist auffĂ€llig rot und um die Augen ist er maskenartig schwarz gefĂ€rbt, beim MĂ€nnchen noch mit einem roten Anteil.

Der GrĂŒnspecht besiedelt am liebsten lockere BaumbestĂ€nde. Bei uns ist er ein Charaktervogel der Streuobstwiesen, nimmt aber auch lichte Waldbereiche und WaldrĂ€nder sowie grĂ¶ĂŸere Parks an. In Karlsruhe kann man ihn also an verschiednen Stellen antreffen. Der Laie wird den Specht nicht allzu oft zu Gesicht bekommen, am ehesten noch wenn er am Boden nach seiner Lieblingsspeise, den Ameisen, stochert. Dann gestört, flĂŒchtet er auf den nĂ€chsten Baum. Hinter dem Baumstamm lugt er hervor, um zu schauen, ob der Störenfried weitergeht. Viel hĂ€ufiger wird man ihn hören. Der GrĂŒnspecht hat einen auffĂ€lligen Ruf, der sich wie ein Lachen anhört und vor allem wĂ€hrend der Brutzeit zu hören ist.

Wenn er auch im Winter genĂŒgend Nahrung findet, bleibt der GrĂŒnspecht das ganze Jahr ĂŒber in seinem Revier. Vor allem schneereiche Winter, die den Zugang zu den Ameisenkolonien erschweren, machen ihm zu schaffen und können ihn veranlassen umherzuziehen. Die Bruthöhle zimmert der GrĂŒnspecht schon ab MĂ€rz, wenn er nicht eine alte Höhle wieder benutzt. Er nutzt fĂŒr die Anlage einer Höhle gerne FĂ€ulnisstellen, da fĂ€llt das Hacken leichter. In der Regel werden die Eier in der ersten MaihĂ€lfte gelegt und im Juni fliegen die Jungen aus. Im September und Oktober verliert sich der Kontakt zwischen den Eltern und den Jungen. Die Jungvögel streifen dann umher auf der Suche nach einem eigenen Revier.

zum Bild:
PrĂ€parat eines GrĂŒnspechtes im Naturkundemuseum Karlsruhe
© Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz

Quelle: www1.karlsruhe.de/Umwelt/adventskalender2013
 
 



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