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Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

 
NABU: Zigarettenfilter sind PlastikmĂŒll
Kippen im MĂŒll, nicht in der Landschaft entsorgen

Berlin – AnlĂ€sslich des europĂ€ischen Aktionstages „Let’s Clean-Up Europe!“ am 10. Mai wieß der NABU auf die zunehmende VermĂŒllung der Landschaft durch Plastik aus Zigarettenstummeln hin und appelliert an die Konsumenten, diese nicht unachtsam in der Umgebung zu entsorgen. Entgegen der landlĂ€ufigen Annahme verrottet ein Zigarettenfilter nicht einfach, sondern besteht aus schlecht abbaubarer Kunststoffmikrofaser. Nicht nur die gefilterten Giftstoffe Teer, Schwermetalle und aromatische Kohlenwasserstoffe, sondern auch das Plastik des Filters sind eine Gefahr fĂŒr Tiere und Pflanzen. „Zigarettenkippen gehören immer in den RestmĂŒll. Es schadet Böden und GewĂ€ssern, wenn sie auf die Straße oder in die Landschaft geworfen werden. Auch im BiomĂŒll oder der Toilette haben sie wegen der vielen toxischen Stoffe nichts zu suchen“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Laut Zigarettenverband werden allein in Deutschland jĂ€hrlich ĂŒber 80 Milliarden Zigaretten produziert. Ein großer Anteil der Stummel landet in der Landschaft und ĂŒber die Kanalisation in den GewĂ€ssern. In StĂ€dten machen Zigarettenkippen bis zu 60 Prozent der achtlos weggeworfenen GegenstĂ€nde aus. Bei NABU-Strandsammelaktionen auf Fehmarn und RĂŒgen sind 8,5 Prozent der gefundenen Teile Zigarettenkippen. Die Sammlungen finden in Strandabschnitten statt, die nicht touristisch genutzt werden, so dass die gefundenen Kippen ĂŒberwiegend vom Meer angespĂŒlt wurden. Laborversuche in den USA haben gezeigt, dass bereits eine Zigarettenkippe auf einem Liter Wasser fĂŒr Fische tödlich sein kann. Selbst unbenutzte Kunststofffilter hatten in einer höheren Konzentration eine tödliche Wirkung.

Die Filter bestehen aus Celuloseacetat, einem biologisch schwer abbaubaren Kunststoff. WĂ€hrend des Jahre dauernden Zersetzungsprozesses geben sie hochtoxische Stoffe an ihre Umgebung ab. Diese haben sich im Filter gesammelt oder stammen aus noch am Filter haftenden Tabakresten.

„Die Vermeidung von MĂŒll in der Landschaft ist jedoch nur eine der Herausforderungen. Hier kann jeder seinen Teil dazu beitragen. Aber auch die Politik ist in der Pflicht, wenn es um weniger MĂŒll geht. Die EuropĂ€ische Union und die Bundesregierung sind gefordert, auch bessere Rahmenbedingungen fĂŒr Abfallvermeidung und Recycling zu schaffen. Das Potenzial zur Ressourcenschonung in Deutschland ist hier noch lange nicht ausgeschöpft“, so NABU-Abfallexperte Benjamin Bongardt.
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„Stunde der Gartenvögel“ feiert zehnjĂ€hriges JubilĂ€um
Amseln gehören zu den hÀufigsten Gartenvögeln Deutschlands / Foto: F. Hecker
 
„Stunde der Gartenvögel“ feiert zehnjĂ€hriges JubilĂ€um
NABU und LBV rufen am kommenden Maiwochenende zum Vögel zÀhlen auf

Berlin – Die zehnte Ausgabe der „Stunde der Gartenvögel“ feiern der NABU und der LBV vom 9. bis 11. Mai in diesem Jahr. In ganz Deutschland sind Natur- und Vogelfreunde aufgerufen, fĂŒr eine Stunde Vögel in GĂ€rten und Parks oder von dem Balkon aus zu beobachten, zu zĂ€hlen und anschließend fĂŒr eine Auswertung zu melden. Über 47.000 Vogelfreunde hatten im vergangenen Jahr teilgenommen und dabei mehr als 1,1 Millionen Vögel beobachtet und gemeldet.

„Die Ergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass die drei hĂ€ufigsten Gartenvögel der Haussperling, die Amsel und die Kohlmeise sind“, sagt NABU-Vogelexperte Lars Lachmann. Diese Arten besetzen seit der ersten ZĂ€hlung im Jahr 2005 unangefochten die ersten drei PlĂ€tze. „Die Beobachtungen zeigen, wie sich die VogelbestĂ€nde im Siedlungsraum entwickeln. Hier gibt es einen interessanten Trend: Entgegen der allgemeinen Entwicklung unserer VogelbestĂ€nde ist in StĂ€dten und Dörfern nicht nur die Vogelanzahl, sondern auch die Artenvielfalt im vergangenen Jahrzehnt gewachsen“, so Lachmann.

„Mit Spannung erwarten die NABU-Experten in diesem Jahr vor allem die Meldungen des GrĂŒnfinken. Seit einigen Jahren ist dieser vom sogenannten GrĂŒnfinkensterben betroffen, einer Infektion mit dem einzelligen Parasiten Trichomonas gallinae“, so Lachmann. Dabei stecken sich die GrĂŒnfinken im Sommer bei anhaltend warmen Temperaturen an Futter- und Badestellen mit der tödlichen Krankheit an. Die letzte bundesweite ZĂ€hlaktion zur „Stunde der Wintervögel“ Anfang Januar hatte bereits einen RĂŒckgang um 30 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren gezeigt. Die „Stunde der Gartenvögel“ wird zeigen, ob sich dies auch auf die BrutbestĂ€nde der Art im FrĂŒhjahr durchschlĂ€gt.

Und so wird es gemacht: Von einem ruhigen Platz aus notieren die Teilnehmer von jeder Vogelart die höchste Anzahl, die sie im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachten können. Diese Zahlen melden sie per Post (NABU, Stunde der Gartenvögel, 10469 Berlin), Telefon (kostenlose Rufnummer am 10. und 11. Mai jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157-115) oder am schnellsten einfach per Internet unter www.stunde-der-gartenvoegel.de und (in Bayern) www.lbv.de.

In einem durchschnittlichen deutschen Garten sind etwa zehn Vogelarten zu sehen. Diese sind mit Hilfe der vom NABU zur VerfĂŒgung gestellten ZĂ€hlhilfen, auch ohne spezielle Vorkenntnisse, zu erkennen. Die ZĂ€hlstunde kann wĂ€hrend des Aktionszeitraums frei gewĂ€hlt werden. Am leichtesten zu entdecken sind die Vögel jedoch in den frĂŒhen Morgenstunden, aber auch am Abend. Gemeinsam mit der ebenfalls von NABU und LBV im Januar durchgefĂŒhrten Schwesteraktion „Stunde der Wintervögel“ ist die „Stunde der Gartenvögel“ Deutschlands grĂ¶ĂŸte wissenschaftliche Mitmachaktion.

Meldeschluss ist der 19. Mai. Erste Ergebnisse der gemeldeten Beobachtungen sind ab dem 9. Mai im Internet unter www.stunde-der-gartenvoegel.de mitzuverfolgen.
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NABU zur Festen Fehmarnbeltquerung
Vorhaben gleichzusetzen mit Stuttgart 21, Berliner Flughafen und Elbphilharmonie

Berlin/Fehmarn – Ab dem heutigen Montag werden die Unterlagen fĂŒr das Planfeststellungsverfahren zur Festen Fehmarnbeltquerung öffentlich ausgelegt. Der VorhabentrĂ€ger, das staatseigene dĂ€nische Planungs- und Bauunternehmen Femern A/S, will bei der deutschen Landesplanungsbehörde in Kiel die vorgeschriebenen Unterlagen einreichen. DĂ€nemark muss das Vorhaben nach deutschem Planungsrecht durchfĂŒhren, da ein Großteil des vom dĂ€nischen Königreich finanzierten Projektes in Deutschland gebaut werden soll. Nur einen Monat bleibt den UmweltverbĂ€nden Zeit, die mehr als 10.000 Seiten umfassenden Planungsunterlagen zu prĂŒfen und Stellung zu beziehen. Der NABU kritisiert, dass das Verfahren ĂŒberhaupt formal eröffnet wird

„Es ist wieder mal ein trauriger Tag fĂŒr den Umwelt- und Naturschutz. Auf Teufel komm raus soll in diesem sensiblen Bereich der Ostsee ein ökonomisch wie ökologisch ĂŒberflĂŒssiges Gigantomanie-Projekt realisiert werden. Und dies zu einer Zeit, wo Europa mehr Maßnahmen zum Schutz gefĂ€hrdeter Arten und LebensrĂ€ume ergreifen sollte, statt sie zu zerstören“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Der Irrsinn mĂŒsse aufhören, bevor er richtig angefangen habe. Deswegen werde man die Unterlagen von Femern A/S sehr genau prĂŒfen und wenn aussichtsreich, gegen den Planfeststellungsbeschluss juristisch vorgehen.

Aus Sicht des NABU birgt das Vorhaben erhebliche ökologische Risiken. Die Ostsee ist eines der am stĂ€rksten gefĂ€hrdeten, belasteten und wirtschaftlich genutzten Ökosysteme weltweit und die nur 20 Kilometer breite Rinne des Fehmarnbelt ist Teil eines Verbundes von Natura 2000-Schutzgebieten, die nach europĂ€ischem Recht unter besonderem Schutz stehen. „Der Fehmarnbelt ist von einer vielfĂ€ltigen, teils einzigartigen Flora und Fauna besiedelt und dient als wertvollerTrittstein und Ausbreitungskorridor fĂŒr zahlreiche salztolerante Arten. Deswegen wĂŒrde Europas grĂ¶ĂŸte Baustelle nicht nur temporĂ€re, sondern nachhaltige SchĂ€den anrichten. Der Schweinswal, aber auch Kleinlebewesen und Fische finden hier RĂŒckzugsmöglichkeiten und ausreichend Nahrung“, so Nikola Vagt, stellvertretende Leiterin des NABU-Wasservogelreservates Wallnau auf Fehmarn und vor Ort zustĂ€ndig fĂŒr das Projekt.

Mit einem Staatsvertrag haben Deutschland und DĂ€nemark 2008 den Bau einer festen Verbindung der dĂ€nischen Insel Lolland und der deutschen Insel Fehmarn beschlossen. Ein knapp 20 Kilometer langer Tunnel soll den gut funktionierenden FĂ€hrverkehr ersetzen und die Fahrtzeit fĂŒr tĂ€glich durchschnittlich nur 10.000 Fahrzeuge zwischen Deutschland und DĂ€nemark verkĂŒrzen. Kosten inklusive Hinterlandanbindungen: mindestens zwölf Milliarden Euro. Der NABU forderte Deutschland und DĂ€nemark wiederholt auf, sich ĂŒber einen gemeinsamen Ausstieg aus dem Vorhaben zu verstĂ€ndigen. Artikel 23 des Staatsvertrages sieht diese Möglichkeit dann vor, wenn sich gravierende Änderungen der Rahmenbedingungen wie durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ergeben.

„Aufgrund fehlerhafter Berechnungen des Bedarfs und verschleierter Folgekosten reiht sich die Fehmarnbeltquerung nahtlos in andere ökonomisch unsinnige Großprojekte wie der Berliner Flughafen, Stuttgart 21 oder die Elbphilharmonie ein“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Miller.
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NABU begrĂŒĂŸt Aufnahme von LKA-Ermittlungen bei illegaler Wolfstötung in Sachsen
Wolf im Schnee / Foto: NABU / H. Pollin
 
NABU begrĂŒĂŸt Aufnahme von LKA-Ermittlungen bei illegaler Wolfstötung in Sachsen
Miller: Tötung eines streng geschĂŒtzten Tieres muss strenger verfolgt werden

Berlin/Leipzig – Der NABU hat die Entscheidung Sachsens begrĂŒĂŸt, ein Spezialteam des Landeskriminalamtes im Fall einer Wolfstötung ermitteln zu lassen. Der NABU hatte Ende MĂ€rz nach dem jĂŒngsten Abschuss eines Wolfes gefordert, beim Landeskriminalamt Sachsen in der Abteilung UmweltkriminalitĂ€t Spezialisten fĂŒr Straftaten im Bereich Artenschutz einzusetzen. Diese sollten die örtlichen Polizeistellen bei den Ermittlungen in solchen FĂ€llen unterstĂŒtzen. Der erschossene Wolf war am 28. MĂ€rz in einem Waldgebiet bei Weißkeißel im sĂ€chsischen Landkreis Görlitz entdeckt worden.

Dazu erklĂ€rt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Wir begrĂŒĂŸen, dass nun die Forderungen des NABU umgesetzt werden und Sonderermittler des LKA im Falle des erschossenen Wolfes tĂ€tig werden. Dies kann jedoch nur Auftakt zur Etablierung einer neuen Abteilung fĂŒr Vergehen aus dem Bereich Artenschutz sein. Es ist zu befĂŒrchten, dass weitere Taten folgen werden.“

Wie schon in der jĂŒngsten NABU-Bewertung zu den bundesweiten SchutzbemĂŒhungen des streng geschĂŒtzten Wolfes, trete Sachsen auch hier durch ein besonders zeitgemĂ€ĂŸes Wolfsmanagement hervor. Einzige Achillesferse sei die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht. „Von einer gesteigerten Akzeptanz als Folge der Hegepflicht ist wenig zu spĂŒren. Das Auffinden von zwei illegal mit Jagdmunition getöteten Wölfen in den vergangenen Monaten zeigt, dass noch ein langer Weg begangen werden muss, bis in der gesamten jagenden Zunft die RĂŒckkehr des Wolfes akzeptiert worden ist“, so Miller.

In Sachsen sind damit seit dem Jahr 2000 fĂŒnf illegal getötete Wölfe gefunden worden. In einem Fall wurde ein Wolf vorsĂ€tzlich mit einem Pkw zu Tode gehetzt. TatverdĂ€chtige konnten in keinem einzigen Fall ermittelt werden. „Bislang steht eine Null bei der AufklĂ€rungsrate. Die Tötung eines streng geschĂŒtzten Tieres wie dem Wolf muss strenger verfolgt werden“, so Miller.
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Rad-Vorrang-Route GĂŒterbahn
Bauarbeiten zur UnterfĂŒhrung der Opfinger Straße beginnen

Die Rad-Vorrang-Routen in Freiburg wachsen weiter. Am Montag, 5. Mai, geht es mit dem grĂ¶ĂŸten Projekt dieser Routen fĂŒr 2014 los. Unter der Opfinger Straße hindurch wird das Garten- und Tiefbauamt (GuT) einen weiteren Durchstich fĂŒr den GĂŒterbahnradweg anlegen. Damit entfĂ€llt einer der lĂ€stigsten und letzten Umwege entlang dieses Weges. Heute ist noch ein Umweg mit rund sieben Meter Höhenunterschied ĂŒber eine StraßenbrĂŒcke nötig. Der Weg fĂŒhrt dabei durch enge und gewundene Absperrgitter ĂŒber die Stadtbahntrasse, der Platz fĂŒr Radler oder FußgĂ€nger ist sehr begrenzt. Ist die Ampel ĂŒber die Opfinger Straße rot, kann es einen RĂŒckstau auf Fahrbahn oder Stadtbahngleise geben.

Nach den umfangreichen Arbeiten, die bis ins FrĂŒhjahr 2015 geplant sind, können Radfahrer sicher, bequem und mit nur noch zwei Meter Höhenunterschied durch eine rund 30 Meter lange UnterfĂŒhrung fahren; diese wird wie am Unteren MĂŒhlenweg fĂŒnf Meter breit und drei Meter hoch. Der Bau dieses Bauwerks und der Umbau der umgebenden Rampen ist sehr aufwĂ€ndig, fĂŒr eine Woche im Herbst mĂŒssen sogar Stadtbahn und Straße unterbrochen werden, wenn das neue Bauwerk an seinen endgĂŒltigen Standort eingeschoben wird.

Gebaut wird das Bauwerk zunĂ€chst nebenan auf der Wiese, die die Freiburger Stadtbau (FSB) so lange zur VerfĂŒgung stellt. Nach Abschluss der Bauarbeiten im nĂ€chsten FrĂŒhjahr wird die Wiese wieder hergestellt und neue BĂ€ume gepflanzt. Der daneben verlaufende heutige Radweg ist noch lĂ€ngere Zeit frei befahrbar, erst Ende des Sommers mĂŒssen dann die Radler umgeleitet werden. Auch die benachbarten FlĂ€chen der Spieloffensive Weingarten können weiter genutzt werden, es wird eine Abgrenzung zwischen SpielflĂ€che und Baufahrzeugen eingerichtet.

Nördlich der UnterfĂŒhrung wird ein neuer Weg angelegt, sĂŒdlich wird die kleinere der beiden vorhandenen Rampen angepasst. Hier wird der GĂŒterbahnradweg dann durch die Hagelstauden zwischen Auf der Haid und der Sichelstraße gefĂŒhrt, dieser Abschnitt wird zur Fahrradstraße. Die bisherigen Rampen hoch zur Opfinger Straße bleiben als Anschluss an diese Straße erhalten.

Der GĂŒterbahnradweg zĂ€hlt zu den drei Pilotstrecken zum Aufbau eines Rad-Vorrang-Netzes. Dies beschloss der Gemeinderat im FrĂŒhjahr 2013 mit dem Radkonzept 2020. Ziel ist eine Erhöhung des Radanteils auf ĂŒber 30 Prozent und eine deutliche Senkung der RadunfĂ€lle. Der GĂŒterbahnradweg verlĂ€uft von Nord nach SĂŒd entlang der GĂŒterbahn quer durch Freiburg und verbindet die westlichen Stadtteile ZĂ€hringen, BrĂŒhl-Beurbarung, StĂŒhlinger, Weingarten, Haslach und St. Georgen. An der Trasse liegen hĂ€ufig angefahrene Ziele wie das Industriegebiet Nord, das wachsende Dienstleistungszentrum am GĂŒterbahnhof-Nord, die Messe, die Technische FakultĂ€t der UniversitĂ€t, das Uniklinikum, das Behörden-Areal mit RegierungsprĂ€sidium, Arbeitsamt und Technischem Rathaus sowie die Gewerbeschulen. SĂŒdlich liegt das große Gewerbegebiet Haid.

Der GĂŒterbahnradweg wird seit vielen Jahren konsequent ausgebaut. Mit Hilfe von Landesmitteln wurden hier zuletzt die BrĂŒcke ĂŒber die Ferdinand-Weiß-Straße und der Durchstich unter dem Unteren MĂŒhlenweg gebaut. Die Gesamtkosten fĂŒr den sĂŒdlichen Abschnitt des GĂŒterbahnradweges zwischen dem Unteren MĂŒhlenweg und der Basler Landstraße liegen samt UnterfĂŒhrung, Rampen, weiteren Ausbau- und Markierungsarbeiten bei rund 2,5 Millionen Euro. Mit Fertigstellung der UnterfĂŒhrung ist der GĂŒterbahnradweg von St. Georgen durch Haid, Weingarten, Betzenhausen und den StĂŒhlinger bis zur Uni-Klinik an der Breisacher Straße komfortabel, schnell und sicher nutzbar.
 
 

 
Bundesweit einmaliger Beitrag zur energetischen Sanierung
Stadt Freiburg prĂ€sentiert einen neuen Leitfaden fĂŒr WohnungseigentĂŒmergemeinschaften und erhöht Förderung

Fast jede dritte Wohnung in Baden-WĂŒrttemberg gehört zu einer WohnungseigentĂŒmergemeinschaft (WEG). Diese Zielgruppe bietet also hohes Potential, wenn es um die energetische Sanierung von WohngebĂ€uden und damit um den Klimaschutz geht. Dank eines speziellen Angebots der landeseigenen L-Bank sind die Konditionen fĂŒr WEG zur Zeit sehr attraktiv: Je nach Effizienzstandard winkt eine Finanzierung mit einer LandesbĂŒrgschaft und null Prozent Zinsen.

Bisher gibt es aber wenige Informationen zu organisatorischen und rechtlichen Anforderungen, vor denen eine WEG steht. Nun stellt die Stadt Freiburg ein Förderangebot speziell fĂŒr diese Zielgruppe vor: Gemeinschaften mit mindestens sechs WohnungseigentĂŒmern erhalten besonders hohe ZuschĂŒsse zur Energieberatung. Gestaffelt nach GebĂ€udegrĂ¶ĂŸe gibt es 900 bis 3000 Euro (maximal 50 Prozent der Kosten). Der Zuschuss wurde erhöht, weil eine WEG mehr Kommunikationsbedarf hat, etwa beim Vorstellen des Berichts der Energieberatung in den EigentĂŒmerversammlungen und bei den VerwaltungsbeirĂ€ten.

Mehr Information und bessere Organisation fĂŒr WEG bietet zudem der Energie-Leitfaden fĂŒr WohnungseigentĂŒmergemeinschaften, den die Freiburger Agentur Enerchange im Auftrag der Stadt entwickelt und jetzt online gestellt hat. Die Webseite www.freiburg.de/energieleitfaden umfasst vier Schwerpunkte: energetische Sanierung, Nutzung solarthermischer WĂ€rme, Stromerzeugung mit einer Photovoltaikanlage und Erzeugung von Strom und WĂ€rme mit Hilfe eines kleinen Blockheizkraftwerks.

Neben HintergrĂŒnden zu diesen Themen gibt es Hilfestellungen, wie eine WEG ihr Energieprojekt Schritt fĂŒr Schritt umsetzen kann. Dazu wird erlĂ€utert, wie das Ganze technisch funktioniert, wie wirtschaftlich es ist, welchen Beitrag zum Klimaschutz und Energiewende man leistet und welche Mittel der Förderung und Finanzierung es gibt. Abgerundet wird der Leitfaden durch Informationen zu relevanten Gesetzen und zu Fragen des Denkmalschutzes. Zu vielen Punkten gibt es weiterfĂŒhrende Links und Downloads.

Besonders hilfreich ist der Leitfaden bei der konkreten Umsetzung. Er verrĂ€t, was zu welchem Zeitpunkt ratsam ist und bei welcher WEG-Versammlung welche BeschlĂŒsse gefasst werden sollten. So behalten EigentĂŒmer den Überblick und können ihr Vorhaben Schritt fĂŒr Schritt zum Erfolg fĂŒhren. Das Format eines Online-Leitfadens eignet sich fĂŒr diese Thematik gut: Gesetzliche Bestimmungen sind hier leichter zu aktualisieren als in gedruckten BroschĂŒren. Zudem reduziert die Möglichkeit, einzelne Blöcke ein- und auszuklappen, die FĂŒlle an Informationen auf ein ĂŒberschaubares Maß.

Mit diesem Leitfaden leistet die Stadt Freiburg Pionierarbeit: Ähnlich umfassende Informationen und Hilfestellungen speziell fĂŒr WohnungseigentĂŒmergemeinschaften sind bundesweit bislang nicht verfĂŒgbar.

Auch die Energieagentur Freiburg baut ihre AktivitĂ€ten beim Thema WEG aus. Am Mittwoch, 1. Oktober, findet das 3. Freiburger Forum fĂŒr WohnungseigentĂŒmergemeinschaften im BĂŒrgerhaus ZĂ€hringen statt. Zu allen (auch ĂŒberregionalen) Foren finden sich die VortrĂ€ge und inhaltlichen Ergebnisse auf der neuen Online-Plattform www.energieagentur-regio-freiburg.de/weg-foren.
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Moderne Architektur am Eingang zum GĂŒterbahnhof Nord
Green City Tower Freiburg wird realisiert

Der Green City Tower Freiburg, ein gestalterisch herausragen-des und energetisch optimiertes GebĂ€ude am Eingang zum GĂŒ-terbahnhof Nord, wird realisiert. Der Green City Tower Freiburg wurde vom Freiburger ArchitekturbĂŒro Frey entwickelt. Die lang-wierigen Vorbereitungen und Abstimmungen zwischen Architek-turbĂŒro, Stadtplanungsamt, einem technischen Expertenkonsor-tium und der FWTM konnten nun erfolgreich abgeschlossen wer-den, der Bauantrag wird in KĂŒrze eingereicht. Die planungsrecht-lichen Voraussetzungen fĂŒr das Projekt liegen mit der ersten Än-derung des ersten Teilbebauungsplans vom 16. August 2013 vor. Der Baubeginn wird aller Voraussicht nach noch im Sommer 2014 erfolgen, die Bauzeit betrĂ€gt knapp zwei Jahre. Das Ge-samtinvestitionsvolumen wird 48 Millionen Euro betragen.

StÀdtebauliche Einordnung

Das GebĂ€ude wird auf einem von der Firma aurelis erworbenen GrundstĂŒcksareal im Eingang des GĂŒterbahnhofs Nord in unmit-telbarer Nachbarschaft zu den historischen Zollhallen stehen. Stadtplanerisch sollte in diesem Bereich mit einem modernen Hochpunkt ein besonderer Akzent gesetzt werden.

Wesentliches stĂ€dtebauliches Ziel auf dem GĂŒterbahnhof Nord ist es, ein - auch architektonisch - hochwertiges, attraktives Quar-tier mit Schwerpunkten in den Bereichen Wissenschaft, For-schung, Technologie und Dienstleistungen sowie weiteren mischgebietstypischen Gewerbenutzungen zu entwickeln. Ge-plant ist die Aufhebung der strengen Trennung zwischen Wohnen und Arbeiten, ermöglicht durch neue Arbeitsformen, die nicht mehr als störendes Gewerbe empfunden werden. Das Quartiersoll dabei alle Funktionen eines Stadtteils erfĂŒllen. Auf dem ge-samten GĂŒterbahnhofareal betrĂ€gt der WohnflĂ€chenanteil rund 25 Prozent.

Das Quartier wird sich dank seiner ökologisch vorbildlichen Stan-dards nahtlos in Freiburgs neues energie- und ressourcenopti-mierten Gewerbegebiet GIP – Green Industry Park eingliedern, zu dem das Industriegebiet Nord umgebaut werden soll. Ökolo-gische und energiepolitische Standards, wie die Einhaltung von Energieobergrenzen, sind im stĂ€dtebaulichen Vertrag fĂŒr den GĂŒterbahnhof vorgeschrieben: Wohnbauten sind nach dem Frei-burger Effizienzhausstandard 55 zu errichten, fĂŒr Gewerbebau-ten gelten die Mindeststandards der Energieverordnung. FĂŒr Bauten im BĂŒro und Dienstleistungsbereich gilt, dass sie 70 Pro-zent des in der Energieverordnung 2009 genannten Höchstwer-tes nicht ĂŒberschreiten dĂŒrfen.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag: „Der Green City Tower Freiburg ist ein Vorzeigeprojekt fĂŒr die Entwicklung des GĂŒterbahnhofare-als. Das GebĂ€ude enthĂ€lt einen Nutzungsmix aus Gewerbe, Wohnen und Dienstleistung. Es ist ein stĂ€dtebaulicher Akzent und zeigt was energiepolitisch derzeit möglich ist.“

Idee und Akteure

Mit dem Green City Tower Freiburg verbunden war das ehrgei-zige Ziel ein GebĂ€ude zu konzipieren, das nicht nur große Ener-giemengen selbst erzeugt und fĂŒr den Eigenverbrauch nutzt, sondern in Zeiten geringen Strombedarfes im Green-Tower auch ĂŒberschĂŒssige regenerative Energie intelligent in das Stromnetz einspeisen kann. Zur Umsetzung hat sich ein Expertenkonsor-tium gebildet, das aus folgenden Akteuren besteht:

 Siemens AG fĂŒr innovative GebĂ€udesicherheit- u. -automationmation sowie Elektrotechnik fĂŒr das Erneuerbare Energie-konzept
 Fraunhofer Institut fĂŒr Solare Energiesysteme ISE fĂŒr die Solar und Speichertechnologie
 badenova fĂŒr die Quartiers-Energieversorgung
 ads-tec fĂŒr die Speicherenergie
 SI Solarmodule fĂŒr die Solartechnologie
 ArchitekturbĂŒro Wolfgang Frey

Die komplexe GebÀudetechnologie wurde in einem interdiszipli-nÀren Austausch entwickelt. Geplant ist, dass das GebÀudema-nagementsystem durch die Siemens AG um ein Energiema-nagementmodul erweitert wird. Dieses ermöglicht ein komplettes Management der wesentlichen Verbraucher im Green-Tower so-wie des Energieeintrags aus erneuerbaren Energien.

Die Kopplung der Photovoltaikanlage, des Batteriespeichers (Li-Ionen-Technologie) sowie bestimmter Verbrauchergruppen er-folgt im Green-Tower ĂŒber einen DC-Zwischenkreis (DC = Direct Current, Gleichstrom). Der Zwischenkreisverbund bietet den Vorteil, dass verschiedene Energiequellen mit unterschiedlichen Eigenschaften ĂŒber einen gemeinsamen Netz-Wechselrichter mit hoher FlexibilitĂ€t in das Netz eingespeist werden können. Er bildet dabei das Bindeglied, um die EnergieflĂŒsse von Sonne, Batterie sowie anderen Energiequellen und dem Netz entspre-chend den Betreiberanforderungen zu regeln. Als Kombination zuverlĂ€ssiger und bewĂ€hrter Standardkomponenten von Sie-mens Industry bringt das DC-System die EnergieflĂŒsse der an-geschlossenen Systeme zusammen. Damit kann beispielsweise in Schwachlastzeiten Strom aus Sonnen- oder Windkraft zur La-dung der Batterie verwendet werden, wĂ€hrend zu Spitzenlastzei-ten regenerativ erzeugter Strom zusĂ€tzlich aus der Batterie in das Netz eingespeist werden kann.

FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann: „Die FWTM hat das Projekt Green City Tower Freiburg von Anfang an unterstĂŒtzt unddie verschiedensten Interessen fördernd moderiert. Wir freuen uns, dass es gelungen ist, ein GebĂ€ude mit hoher Symbolkraft zu realisieren. Das GebĂ€ude dokumentiert durch seine Höhe eine neue Sichtbarkeit des bislang eher im Abseits liegenden GĂŒ-terbahngelĂ€ndes. Das Energiekonzept steht fĂŒr die Ziele der Green City. Und nicht zuletzt symbolisiert die moderne Architek-tur, die Wohnen und Arbeiten in einem GebĂ€ude ermöglicht, das zukunftsweisende integrative Quartierskonzept des GĂŒterbahn-hofareals.“

Architektur

Die endgĂŒltige Architektursprache des Green City Tower Frei-burg wurde in einer Vielzahl von einzelnen Planungsschritten in enger Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt gefunden. Neu an dem Konzept ist das einmalige Zusammenwirken zwischen In-genieuren, Architekten und Stadtplanern. Architekt Wolfgang Frey: „Gemeinsames Ziel war die Versöhnung von Architektur und Technologie“.

Der 48 Meter hohe Neubau, dessen Solarpaneel bis 51 Meter hoch wird, besteht aus einem 17 Etagen fassenden Doppelturm mit zwei seitlich angedockten 16 und 22,5 Meter hohen Seiten-flĂŒgeln. Diese Bauteile zeichnen sich durch konische Aufweitun-gen in ihrer Höhenentwicklung aus. RĂŒckwĂ€rts angeordnet ist ein 260 StellplĂ€tze umfassender Garagenbau der zwei Geschosse aus der Erde herausragt. Dieser dient auch als Quartiersgarage zur Versorgung der Nachbarschaft mit StellplĂ€tzen.

Der sich nach oben aufweitende Baukörper ist umhĂŒllt mit einer schachbrettartigen Matrixstruktur, die sich gleichförmig um die verschiedenen Baukörper herum schmiegt. Diese Schachbrett-einheiten sind Rahmenelemente, die eine effiziente Statik, Bal-kongelĂ€nder und die Produktion von Photovoltaikstrom ĂŒberneh-men.

Die gestalterischen Anleihen haben die Anmutung einer Fach-werkstruktur. Die etagenweise Überkragung um die Außenwand erzeugt statisch eine Entlastung des Durchbiegemomentes im Deckenfeld, so dass eine Optimierung der Ressourcennutzung entsteht. Gleichzeitig entsteht ein Witterungsschutz der die Nachhaltigkeit des GesamtgebĂ€udes wesentlich stĂ€rkt.

Zu berĂŒcksichtigen war die Besonderheit, dass in dem GebĂ€ude sowohl Gewerbe wie auch Wohnungen miteinander vereint wer-den. Dies stellt hinsichtlich der Infrastruktur des Hochhauses komplizierte Anforderungen. Die bei ĂŒblichen gewerblichen Nut-zungen bestehende EinschrĂ€nkung, dass aufgrund der FlĂ€chen-begrenzung nicht auf sich verĂ€ndernde Nutzungsanforderungen reagiert werden kann, ist in der vorliegenden VariabilitĂ€t aufge-hoben. Das GebĂ€ude kann „atmen“ und auf changierende Nut-zungsĂ€nderungen reagieren. Derzeit sind die NutzungsverhĂ€lt-nisse jeweils 50:50 auf Wohnen und Gewerbe verteilt. Gewerbli-che Nutzer sind bereits vorgemerkt. Unter anderem wird zurzeit diskutiert, im Erdgeschoss eine gastronomische Einrichtung un-terzubringen.

Der Green City Tower Freiburg auf einen Blick:
 Turm GebĂ€ude: 39,5 bis 48 Meter, 17 Etagen und ein Skygarden
 Solarhut: 44 bis 51 Meter
 westlicher SeitenflĂŒgel: 16 Meter, 5 Etagen und ein Solar-dach
 östlicher SeitenflĂŒgel: 22,5 Meter, 7 Etagen und ein Solar-dach
 Garagenbau: 2 Tief- und 2 Hochgeschosse mit ca. 260 StellplĂ€tzen
 GrundstĂŒcksflĂ€che: ca. 5600 Quadratmeter
 BruttogeschossflĂ€che: ca. 16.000 Quadratmeter
 Gesamtvolumen: ca. 80.000 Kubikmeter
 Nutzungsmischung ca. hĂ€lftig Wohnen und Gewerbe ca.
 Baukosten: rd. 48 Mio €
 Stromproduktion: ca. 400 Kilowatt peak
 Stromspeicherung: ca. 0,5 Megawattstunden in Lithium Ionen Speicher
 Strommanagement: DC-gekoppeltes System zur Anbin-dung von PV, Batterie und Verbrauchergruppen
 
 

 
NABU-Zahl des Monats
0,2 Cent pro T-Shirt

„Sauberere“ Containertransporte erhöhen den Preis eines Produktes kaum

Berlin – Wenn große Containerschiffe kĂŒnftig auf umweltschĂ€dliches Schweröl verzichten und mit Abgastechnik fahren, wĂŒrden die damit transportierten Waren kaum teurer. Nach NABU-Berechnungen wĂ€ren das: 0,2 Cent fĂŒr ein T-Shirt, drei Cent fĂŒr ein Paar Schuhe, einen Cent fĂŒr einen Tablet-PC.

Containerschiffe verursachen zwar pro transportierter Tonne und Kilometer im Vergleich zum Lkw relativ wenig Kohlendioxid (CO2)-Emissionen. Durch die Verwendung von Schweröl und fehlende Abgastechnik stoßen sie jedoch enorme Mengen an klima- und gesundheitsschĂ€dlichem Ruß und Stickoxiden aus. Der NABU fordert deshalb Unternehmen auf, ihre GĂŒter auf hoher See sauberer transportieren zu lassen. Aus Sicht des NABU stehen im Schiffsbau Technologien zur Abgasnachbehandlung und sauberer Treibstoff ausreichend zur VerfĂŒgung.
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