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Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

 
NABU und LBV: Immer mehr Vögel zieht es vom Land in die Stadt
Rund 40.000 Teilnehmer bei der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“

Berlin – Stadtpark statt Wiese und Hausgarten statt Feldflur: Immer mehr Vogelarten zieht es aus der freien Landschaft in Dörfer und Städte. Dies zeigt die diesjährige „Stunde der Gartenvögel“, an der 39.600 Naturfreunde aus ganz Deutschland teilnahmen. Für die gemeinsame Aktion des NABU und seines bayerischen Partners, dem Landesbund für Vogelschutz (LBV), beobachteten und registrierten sie vom 9. bis 11. Mai eine Stunde lang die Vögel in Gärten und Parks. Die „Stunde der Gartenvögel“ fand bereits zum zehnten Mal statt. Bei insgesamt mehr als 930.000 gemeldeten Vögeln landete wie in den Vorjahren der Haussperling auf Platz eins, gefolgt von Amsel, Kohlmeise, Blaumeise und Star.

„Unsere Aktion ermöglicht es, zuverlässige und deutschlandweit flächendeckende Zahlen zur Bestandsentwicklung von Vogelarten im Siedlungsraum zu sammeln“, erläutert NABU-Vogelexperte Lars Lachmann. Nach dem Prinzip der „Citizen Science“ schlüpfen Vogelfreunde und Naturliebhaber in eine Forscherrolle und tragen gemeinsam große Datenmengen zusammen, die einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag leisten. Die Ergebnisse bieten Vergleichsmöglichkeiten mit den Vorjahren sowie zwischen den Vogelarten und den verschiedenen Regionen des Landes.

Insgesamt überwiegen bei den Gartenvögeln die positiven Entwicklungen. Bei den 50 häufigsten Gartenvögeln stehen im Zehnjahresvergleich fünf abnehmenden Arten 22 zunehmende Arten gegenüber, die übrigen 23 Arten sind stabil. Die Zunahmen im Siedlungsraum stehen oft im starken Gegensatz zu den Rückgängen in anderen Lebensräumen. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung unserer Gärten und Parks als Rückzugsgebiete für die Natur. „Das Paradebeispiel hierfür ist der Feldsperling. Der ländliche Vetter des Haussperlings nimmt im Agrarland ab, in Städten und Dörfern dagegen konstant zu. 2014 gab es hier beinahe fünfmal so viele Feldsperlinge wie 2006. Damit konnte der Feldsperling erstmals einen Platz unter den Top 10 der häufigsten Gartenvögel erobern“, so Lachmann.

Doch auch im Siedlungsraum gibt es Sorgenkinder. Besonders gravierend sind die Rückgänge bei Mehlschwalben und Mauerseglern, die in diesem Jahr mit Abstand ihre niedrigsten Werte erreichten. Damit setzen sich die Trends der vergangenen Jahre fort. „Bei beiden Arten haben wir jetzt nur noch 58 Prozent des Bestandes von 2006“, warnt Lachmann. Grund dafür sind fehlende Nistmöglichkeiten an modernen oder sanierten Gebäuden, ein Rückgang von Fluginsekten als Nahrung und die Auswirkungen des Klimawandels auf die komplexen Wanderungen dieser Arten nach Afrika und zurück. Mauersegler und Mehlschwalbe könnte man durch sinnvolle Planung von Renovierungsarbeiten und Neubauten sowie durch den Einbau von Nistmöglichkeiten oder das Anbringen von Nisthilfen vergleichsweise einfach helfen.

Ein historischer Tiefstand ist auch bei der Amsel zu verzeichnen. Seit Beginn der „Stunde der Gartenvögel“ vor zehn Jahren setzt sich ihre kontinuierliche Abnahme fort. Die Amsel ist zwar immer noch zweithäufigster Gartenvogel, hat aber in diesem Zeitraum ein Viertel ihres Bestandes verloren. Nur ein kleiner Teil dieser Verluste lässt sich auf das Usutu-Virus zurückführen, das seit 2011 im Rheintal zu einem größeren Amselsterben geführt hat. Noch dramatischer sah es in diesem Jahr beim Grünfinken aus, der gegenüber 2013 einen Einbruch um 27 Prozent erlitt. „Zumindest in einigen Regionen ist dies mit dem vermehrten Auftreten einer Infektion mit einem parasitischen Einzeller erklärbar, die meist im Umfeld von sommerlichen Vogelfütterungen auftritt“, sagte Lachmann.
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Freiburg: Honig und mehr
Am 1. Juni lädt der Mundenhof zum Bienensonntag am Bienenhaus ein

Während der Mensch den Sonntag heiligt, sind die Bienen auch am siebenten Tag der Woche emsig unterwegs. Was sie da so treiben, auf welche Weise und mit welchem Ergebnis – das erklärt seit 2005 einmal jährlich der „Bienensonntag“ auf dem Mundenhof. In diesem Jahr fällt er auf Sonntag, 1. Juni.

Von 11 bis 17 Uhr gibt es da am Bienenhaus, im Eingangsbereich des Tier-Natur-Erlebnisparks, Wissenswertes und Interessantes über die fleißigen Bienen. Für Fragen stehen Imkerinnen und Imker zur Verfügung. Sie erklären zum Beispiel, wie sich Königin, Arbeiterinnen und Drohnen unterscheiden, womit die Brut gefüttert wird und was mit den Bienen im Winter passiert.

Damit die angebotenen FĂĽhrungen nicht schmerzhaft werden, stehen mehrere SchutzanzĂĽge zur VerfĂĽgung. Auch Honig vom Mundenhof und Produkte aus Honigwachs gibt es am Bienenhaus zu kaufen.
 
 

 
NABU: Bereits über 50 Wölfe auf Straßen und Schienen getötet
Miller: Der Mensch ist die größte Gefahr für den Wolf

Berlin – Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2000 sind bereits über 50 Wölfe durch den Verkehr getötet wurden. „Der Verkehrstod ist hierzulande die häufigste nicht natürliche Todesursache bei freilebenden Wölfen“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Hinzu kommen die illegalen Abschüsse von Wölfen. Der Mensch ist damit die größte Gefahr für die dauerhafte Rückkehr der Wölfe nach Deutschland“, so Miller weiter. Wölfe legen auf den Wanderungen durch ihr Revier und bei der Suche nach einem neuen Territorium zum Teil mehr als 40 Kilometer am Tag zurück. Sie durchschwimmen dabei nicht nur Flüsse, sondern müssen auf ihren Wegen sehr häufig auch Straßen und Schienen überqueren. In den vergangenen Jahren sind sowohl erwachsene als auch Jungwölfe häufig bei der Überquerung von Bundesstraßen und Autobahnen zu Tode gekommen. Auch durch den Schienenverkehr sind schon mindestens vier Wölfe gestorben.

„Die hohe Zahl an überfahrenen Wölfen macht deutlich, welche Gefahr das Straßennetz in Deutschland für wandernde Tierarten allgemein darstellt“, sagte Moritz Klose, NABU-Referent für Wolfsschutz. Mehr als 200.000 Tiere kommen schätzungsweise jährlich auf Straßen und Schienen zu Tode. Mit rund 230.000 Kilometern überörtlichen Straßen besitzt Deutschland eines der dichtesten Straßennetze der Welt. Der NABU fordert deshalb, die Durchgängigkeit der Landschaft für alle wandernden Tiere wiederherzustellen und dafür auch das im Jahr 2012 von der Bundesregierung beschlossene Bundesprogramm Wiedervernetzung endlich mit ausreichenden finanziellen Ressourcen zu unterlegen. Querungshilfen wie Grünbrücken können die Folgen der ökologischen Zerschneidung von Verkehrswegen reduzieren und stellen eine unverzichtbare Hilfe für den Ortswechsel vieler Arten dar. Somit nutzen sie nicht nur dem Wolf, sondern auch Luchs, Wildkatze und Rothirsch.

„Deutschland ist keineswegs ungeeignet für den Wolf, der sehr gut in unserer Kulturlandschaft zurechtkommt“, so Moritz Klose. „Der Wolf genießt national wie international einen strengen Schutz. Die Bundesrepublik ist auch von Seiten der Europäischen Union dazu verpflichtet, für den Wolf Sorge zu tragen.“ Der NABU spricht sich daher für ein nationales Wolf-Kompetenzzentrum aus, eine bundesweite Einrichtung, die Bestandszahlen der Wolfsvorkommen sammelt und Schutzmaßnahmen koordiniert sowie Forschungsprojekte betreut. Seit 2000 gibt es wieder frei lebende Wölfe in Deutschland. Durch die Schutzbemühungen haben sich zwischen Nordsee und Tschechien 25 Rudel entwickelt. Die Population umfasst derzeit etwa 100 erwachsene Wölfe und gilt als stark gefährdet.
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NABU begrĂĽĂźt Reeder-Initiative fĂĽr strenge Schwefelkontrollen auf See
Miller: Hohe Schadstoffemissionen müssen der Vergangenheit angehören

Kopenhagen/Berlin – Der NABU begrüßt die Pläne einer Gruppe europäischer Containerreeder, der so genannten Trident Allianz, sich für strengere Kontrollen der im Schiffsverkehr eingesetzten Treibstoffe und ihres Schwefelgehalts einzusetzen. Hintergrund ist eine Verschärfung des Schwefelgrenzwerts in gesonderten Zonen wie Nord- und Ostsee ab dem kommenden Jahr von 1,0 auf 0,1 Prozent. „Wir teilen die Sorge, dass viele Reeder wegen mangelnder Kontrollen gegen die neuen Vorschriften verstoßen und weiter auf dreckigen Treibstoff setzen. Auf See haben schwarze Schafe noch immer leichtes Spiel, sich geltendem Recht zu entziehen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Dennoch geht dem Umweltverband die Forderung der Reeder-Initiative nicht weit genug. „Damit wirkliche Verbesserungen für Mensch und Umwelt erreicht werden, muss weltweit auf Schweröl verzichtet werden. Bei der Verbrennung von Schweröl entstehen hochgiftige Luftschadstoffe wie Rußpartikel und Schwefel- und Stickoxide, die, selbst wenn sie in Hunderten Kilometern Entfernung zur Küste ausgestoßen werden, gravierende Schäden anrichten“, so Miller.

Auch der Einsatz von so genannten „Scrubbern“, wie verschiedene Reeder sie verstärkt einsetzen wollen, ist aus Sicht des NABU keine geeignete Maßnahme, um die Schwefelgrenzwerte einzuhalten. Ihre Auswirkungen auf die Umwelt sind inakzeptabel, da bei der Nutzung giftige Reststoffe entstehen und die Nutzung von Schweröl verlängert wird. „Mit ihren Forderungen dürfen die Reeder nicht davon ablenken, dass weitergehende Maßnahmen nötig sind, um die hochgiftigen Emissionen aus der Schifffahrt schnell und vor allem drastisch zu reduzieren. Die Qualität von Schiffstreibstoff muss schnellstmöglich und weltweit an die von Lkw-Diesel angenähert werden und Abgase durch wirksame Filtertechnik gereinigt werden", so Dietmar Oeliger, Verkehrsexperte beim NABU.

Täglich werden immense Mengen von Gütern über die Meere befördert. Firmen, die ihre Produkte auf hoher See transportieren, müssen nach Ansicht des NABU von ihren Reedern entsprechend umweltfreundlichere Transporte verlangen und diese dann auch buchen. Für die transportierten Produkte würden dabei nur geringe Mehrkosten entstehen, wie der NABU kürzlich berechnete. Für ein T-Shirt beim Transport von Shanghai nach Hamburg beispielsweise 0,2 Cent, für ein paar Schuhe etwa drei Cent.
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Sammel-Rekord geknackt
39 Teilnehmer haben am Samstag 1400 Kilo MĂĽll aus der Natur entfernt.
 
Sammel-Rekord geknackt
39 Teilnehmer haben am Samstag 1400 Kilo MĂĽll aus der Natur am Schauinsland entfernt

Ganze Waschmaschine, Bergrettungs-Ausweis, Fanta-Flasche
aus den 60ern und Bett samt Matratzen unter den FundstĂĽcken

39 Teilnehmende, 70 Säcke voller Abfälle, Gesamtgewicht von 1400
Kilo – die Bilanz der dritten großen Schauinsland-Putzete unter dem
Namen „Envirotrek“ kann sich sehen. Damit wurde am vergangenen
Samstag, 24. Juni, auf dem Freiburger Hausberg ein Rekord erzielt.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hatte ein Blitz die
Schauinslandbahn getroffen. Während am Samstag die Monteure
noch unter Hochdruck dabei waren, die Seilbahn instand zu setzen,
wurden die Teilnehmer morgens im Notbus den Schauinsland
hochgefahren. Treffpunkt war das Restaurant „Bergstation“. Nach
der BegrĂĽĂźung wurden drei Gruppen gebildet, die in Begleitung
eines Gruppenleiters des Forstamts möglichst viel Müll aus der Natur
entfernten.

Insgesamt kamen beim dritten Envirotrek 1400 Kilo zusammen,
darunter viel Schrott, Kunststoff und jede Menge Autoteile. Zudem
gefunden wurden eine komplette Waschmaschine, drei Trophäen,
ein Ausweis der Bergrettung, eine Fanta-Flasche aus den sechziger
Jahren, ein halbes Auto aus einzelnen Bauteilen, Skier und ein Bett
samt Matratzen. Der Teilnehmer, der die Autoteile gefunden hatte,
gewann ein Paar neue Keen-Schuhe. Die Finderin des eigenartigen
Bergrettungsausweises aus dem Jahre 1979 gewann eine Frisbee-
Scheibe.

Nachdem die Teilnehmer den ganzen Vormittag MĂĽll eingesammelt
hatten, erwartete sie ein Grillbuffet beim Restaurant „Bergstation“.
Danach folgte ein Programm voller Schauinsland-typischer Outdoor-
Aktivitäten. Manche Teilnehmer sausten den Berg bei einer Downhill2
Rollerfahrt hinab, andere erkundeten die kĂĽhlen Minen oder begaben sich auf die Suche nach Geocaches.

Veranstaltet wurde der Envirotrek 2014 vom gemeinnĂĽtzigen Verband Respect the Mountains mit UnterstĂĽtzung des Schuhherstellers Keen Footwear und dem Forstamt Freiburg. Ă–rtliche Partner des Envirotreks waren die Interessengemeinschaft Natur- & Landschafsschutzgebiet Schauinsland, das Restaurant Bergstation, das Bergwerk Schauinsland, die Downinsland-Rollerstrecke und die VAG mit ihrer Schauinslandbahn, die alle kleinen und groĂźen Teilnehmer gratis auf den Hausberg brachte.
 
 

 
Von Pizzabacken bis Weidbuchen:
Die Waldhaus-Termine im Juni

Donnerstag, 26. Juni, 10 bis 14 Uhr | Anmeldeschluss: 5. Juni
Wanderung für aktive SeniorInnen: Von Kohlplätzen und
Weidbuchen – Auf Spurensuche zur Landschaftsgeschichte
Auf der Waldhaus-Entdeckungstour mit WanderfĂĽhrerin Veronika
Sumser am Donnerstag, 26. Juni, von 10 bis 14 Uhr erfahren die
Wanderer, wie der Bergbau die Stadt Freiburg reich gemacht, dabei
aber fast den gesamten Bergwald verschlungen hat.
Wie hat sich der Schauinsland im Laufe der Jahrhunderte verändert?
Wie haben die Menschen hier gelebt, gearbeitet und die
Kulturlandschaft geprägt? Die Teilnehmer lernen, was „Hinterwälder“,
„Weidbuchen“ und „Fraßkanten“ sind und wie eng Bergbau,
Forstwirtschaft und Nachhaltigkeit zusammenhängen. Unterwegs
werden jahreszeitlich typische Pflanzen der wunderbaren Bergwelt
bestimmt. Es sind ausreichend Pausen eingeplant, um den weiten
Ausblick und die Schönheit von Natur und Landschaft zu genießen.
Teilnahmebeitrag: 25 Euro inkl. Berg- und Talfahrt. Treffpunkt und
Start an der Schauinslandbahn.

Donnerstag, 26. Juni, und Freitag, 27. Juni, jeweils 9 bis 16.30 Uhr
Seminar „Bagage“: Waldläufer und Schlaufüchse –
Wissenswertes und Anregendes fĂĽr Waldtage
Die Einrichtung von Natur- oder Waldtagen zählt mittlerweile zum
verlässlichen Angebot vieler Kitas. Diese Lernerfahrungen will das
Seminar am Donnerstag, 26. Juni, und Freitag, 27. Juni, jeweils von
9 bis 16.30 Uhr vertiefen und mehr Sicherheit und Kompetenz bei
unseren Waldbesuchen vermitteln. Dazu wird sich die erfahrene
Waldpädagogin Brigitta Blinkert, Wildpflanzenexpertin und Leiterin
eines Waldkindergartens, an zwei erlebnisreichen Tagen in der freien
Natur mit folgenden Inhalten beschäftigen: Grundlagen der Ökologie,

Geländekunde, Flora und Fauna; naturpädagogische Aktivitäten nach Joseph Cornell; Vorbereiten und Durchführen von Naturtagen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit; Besonderheiten der Bildungsarbeit in der belebten und unbelebten Natur; Gesundheitsgefahren, Risiken und sinnvolle Rituale im Wald.
Teilnahmebeitrag: 190 Euro. Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 0761/555752 oder info@bagage.de.

Sonntag, 29. Juni, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 25. Juni
Sonntagswerkstatt: Schnitzkurs mit Järmo Stablo
Die Teilnehmenden lernen am Sonntag, 29. Juni, von 14 bis 18 Uhr in der gemütlichen Atmosphäre der Holzwerkstatt im Waldhaus die Grundtechniken des Schnitzens. Sie fertigen in Anlehnung an die "Bruchtestmännchen" von Järmo Stablo, Diplom-Forstwirt und Holzkünstler, nach eigenen Ideen an nur einem Nachmittag eine eigene kleine Holzskulptur.
Teilnahmebeitrag: 20 Euro inkl. Material. Kinder ab 10 Jahren sind in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen willkommen.

Sonntag, 29. Juni, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 25. Juni
Familienbacktag: Pizza und Perlen
Kleine und große Pizzabäcker backen am Sonntag, 29. Juni, von 14 bis 18 Uhr mit der Ökopädagogin Gudrun Janoschka im Lehmofen am Waldhaus. Aus einem Lehmteig werden auch Perlen und Murmeln geformt und ebenfalls im Ofen gebrannt. Bei den Backtagen kommt es auf die aktive Mitarbeit aller an, dazu sind insbesondere Familien eingeladen.
Teilnahmebeitrag inkl. Mahlzeit: 12 Euro, Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen 8 Euro, Familien 25 Euro.

Sonntag, 29. Juni, 14 bis 15.30 Uhr | Ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Was der Wald alles kann.
Mit 40 Prozent Waldfläche ist Freiburg im wahrsten Sinne eine grüne Stadt. Die Anforderungen an den Stadtwald sind hoch: Erholung, Freizeit, Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz – wie passt das alles zusammen? Auf diesem Spaziergang durch den frühlingshaften Günterstäler Stadtwald am Sonntag, 29. Juni, von 14 bis 15.30 Uhr lernen die Teilnehmer, welche vielfältigen Aufgaben der Wald hat und wie sie miteinander vereinbar sind. Teilnahmegebühr: 3 Euro

Das Programmheft liegt im Waldhaus und in öffentlichen Einrichtungen bereit und steht auf www.waldhaus-freiburg.de.
Das Waldhaus (Wonnhaldestr. 6) ist dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, sonntags (mit Waldhaus-Café) von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
 
 

Deo-Sprays: Guter Schutz auch ohne Aluminium
Eine Expertin schnuppert, ob und wie lange die Sprays vor Achselgeruch schĂĽtzen
 
Deo-Sprays: Guter Schutz auch ohne Aluminium
Aluminiumsalze in Kosmetika sind in die Kritik geraten. Der Test von 24 Deo-Sprays und Antitranspirantien für Frauen zeigt jetzt: Für einen guten Schutz gegen Achselgeruch bedarf es keiner Aluminiumsalze. Von 24 getesteten Sprays schneidet die Hälfte „gut“ ab, darunter auch vier Produkte ohne Aluminiumchlorhydrat. Das berichtet die Stiftung Warentest in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test.

Neben den zwölf „guten“ Sprays schneiden vier „befriedigend“ und sechs „ausreichend“ ab. Zwei Deos versagen. Sie schützen keine 24 Stunden vor Achselgeruch und erhalten die Note „Mangelhaft“. Der Aluminiumgehalt ist nicht in die Endnote eingeflossen, in der Testtabelle aber für jedes Produkt aufgeführt.

Ausreichend wissenschaftliche Belege, die gesundheitliche Beeinträchtigungen durch aluminiumhaltige Kosmetika eindeutig stützen oder widerlegen, gibt es bislang nicht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät Verbrauchern aber, Sprays mit Aluminiumchlorhydrat nicht auf frisch rasierte Achseln zu sprühen.

Aluminiumsalze verengen die Schweißdrüsen zeitweise und mindern so die Schweißproduktion. Wer auf diese Wirkung Wert legt, findet im Test auch „gute“ Produkte, die vergleichsweise wenig Aluminiumchlorhydrat enthalten.

Der ausfĂĽhrliche Test von Deos und Antitranspirantien erscheint in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 23.05.2014 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/deo abrufbar.
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WiwilibrĂĽcke: Neuer Tagesrekord mit 12.592 Radfahrende
12.592 Radfahrende zählte vorgestern (20. Mai) das Rad-Zähl-Display auf der Wiwilibrücke. Das ist ein neuer Tagesrekord seit Bestehen der Zählstelle – obwohl kein außergewöhnlicher Anlass oder Ereignis die Radfahrerzahlen nach oben getrieben hat. Das Rad-Zähl-Display wurde vor knapp zwei Jahren installiert; es war ein Geschenk des Landes zur Auszeichnung Freiburgs als „Fahrradfreundliche Stadt“. Das erste Mal wurde die 12.000er Marke geknackt, als die deutsche Nationalmannschaft ein Länderspiel in der Europameisterschaft zu bestreiten hatte.

Die Radfahrenden werden beim Überfahren einer Induktionsschleife an der Rampe zur Wiwilibrücke gezählt. Auf dem Display steht die Anzahl der Radfahrer des jeweiligen Tages, sowie Datum, Uhrzeit und Temperatur. Darunter gibt es eine wachsende Säule, auf der die Radlerzahl im laufenden Jahr angezeigt wird - und das dadurch fiktiv eingesparte Kohlendioxid. Auch die bisherige Jahressumme befindet sich auf Rekordkurs – in der Gesamtbetrachtung liegen die Werte bereits deutlich über den vorangegangen Jahren.

Auch gibt es die Möglichkeit, den aktuellen Zählerstand vom Vortag im Internet abzurufen. Der aktuelle Stand und weitere Informationen zum Rad-Zähl-Display unter: www.freiburg.de/radverkehr (s. "mehr").
 
 



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