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Sonntag, 4. Juni 2023
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Verschiedenes

 
Klimaschutzgesetz in Baden-WĂŒrttemberg wird zum 1.1.22 in drei Stufen geĂ€ndert
Fotovoltaikpflicht fĂŒr neue GebĂ€ude und ParkplĂ€tze ab 35 StellplĂ€tzen

Das Land Baden-WĂŒrttemberg Ă€ndert zum 1. Januar 2022 das Klimaschutzgesetz. Dann gilt eine Fotovoltaikpflicht zunĂ€chst bei Neubauten sowie bei ParkplĂ€tzen ab 35 StellplĂ€tzen. Damit will das Land die Treibhausgasemissionen reduzieren und die Belange des Klimaschutzes fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg konkretisieren. Die neuen Maßnahmen werden in drei Stufen umgesetzt:

Ab dem 1. Januar 2022 sind auf DachflĂ€chen von neuen GewerbeBĂŒrogebĂ€uden oder Lagerhallen Fotovoltaikanlagen zu installieren. Außerdem besteht eine Installationspflicht von Fotovoltaikanlagen bei neuen Parkplatzanlagen mit mehr als 35 StellplĂ€tzen. Die zweite Stufe gilt ab 1. Mai 2022. Hier wird die Pflicht auf DachflĂ€chen von neuen WohngebĂ€uden mit mindestens 50 Prozent Wohnnutzung erweitert.
Ab 1. Januar 2023 tritt die dritte Stufe in Kraft. Hier wird die Pflicht zur Installation von Fotovoltaikanlagen bei Dachsanierungen, wie Aufstockung, Ausbau oder Änderung des Daches erweitert.

Nachweise ĂŒber die Installation entsprechender Anlagen hat die Bauseite spĂ€testens 12 Monate nach der Fertigstellung der Baumaßnahme dem Baurechtsamt vorzulegen. Maßgeblich ist der Antragseingang. Bauvorhaben, die bereits 2021 beantragt wurden und noch zur Genehmigung anstehen, fallen noch nicht unter die Regelungen des neuen Klimaschutzgesetzes. Gleiches gilt fĂŒr bereits genehmigte, aber noch nicht umgesetzte Bauvorhaben.

Weitere Informationen und AuskĂŒnfte sind beim Beratungszentrum Bauen und Energie unter BZBE@stadt.freiburg.de erhĂ€ltlich.
 
 

 
Neuer Radstreifen in der Breisacher Straße
Mehr Platz fĂŒr FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€nger - Autostreifen reduziert - Radfurten rot markiert

Neuer Radstreifen in der Breisacher Straße. Wie Ende letzten Jahres schon auf der Nordseite, wurde jetzt auch auf der SĂŒdseite der Breisacher Straße ein neuer Radfahrstreifen angelegt. Die Maßnahme ist Teil der Fuß- und Radverkehrsoffensive, die das Garten- und Tiefbauamt (GuT) auf Beschluss des Gemeinderates in diesem und dem nĂ€chsten Jahr mit einem Etat von rund 16 Millionen Euro durchfĂŒhrt.

Bisher gab es im Abschnitt zwischen Fehrenbachallee und Eschholzstraße zwei Fahrspuren fĂŒr Autos und zu schmale Geh- und Radwege im Seitenbereich. Die Ende letzten Jahres auf der Nordseite stadtauswĂ€rts fĂŒhrende Autospur wurde in einen Radfahrstreifen umgewandelt und hat sich seitdem gut bewĂ€hrt.

Nun wurde auch auf der SĂŒdseite Richtung Stadtmitte eine Autospur zu einem zwei bis drei Meter breiten Radfahrstreifen umgewandelt. Der bisherige Geh und Radweg steht jetzt in GĂ€nze dem Fußverkehr zur VerfĂŒgung. Lediglich am Anfang des Abschnittes bleibt ein kurzes StĂŒck fĂŒr den Radverkehr geöffnet (Rad frei, also Schrittgeschwindigkeit!), um Radfahrenden das Abbiegen in die Hilde-Mangold-Straße zu ermöglichen.

Die stadteinwĂ€rts fĂŒhrende Autostreifen beginnen schon vorher an der Killianstraße: Hier wurde von den bisherigen zwei Geradeaus-Fahrstreifen einer in einen reinen Rechtsabbiegestreifen umgewandelt. Ein Radfahrstreifen war hier schon mit der Stadtbahn Messe angelegt worden.

Witterungsbedingt werden im kommenden Jahr noch im gesamten Abschnitt von der Killianstraße bis zum GĂ€rtnerweg die Radfurten ĂŒber querende Straßen rot markiert und damit die Sicherheit und Orientierung fĂŒr Radfahrende verbessert. Dann wird auch der Ende 2020 stadtauswĂ€rts angelegte Radstreifen noch etwas verlĂ€ngert, er beginnt kĂŒnftig schon ab dem GĂ€rtnerweg. Der GĂ€rtnerweg selbst wird fĂŒr den Radverkehr gegen die Einbahnrichtung freigegeben.

In den nĂ€chsten Jahren sollen im weiteren Verlauf der Breisacher Straße schrittweise durchgĂ€ngige Radfahrstreifen bis zur Bismarckallee angelegt werden.

Die Verbesserungen fĂŒr den Fuß- und Radverkehr in der Breisacher Straße sind das vierte Projekt in der laufenden Fuß- und Radoffensive. Mehr Informationen zu dem umfangreichen Maßnahmenpaket gibt es unter www.freiburg.de/radverkehr
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Stadt Freiburg: Auszeichnung fĂŒr die „Eine-Welt-Tage mit Fairer Woche“
Foto: Patrick Seeger / Stadt Freiburg.
 
Stadt Freiburg: Auszeichnung fĂŒr die „Eine-Welt-Tage mit Fairer Woche“
Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit ehrt die Aktionen im Rahmen der Landesinitiative „Meine. Deine. Eine Welt.“

Schon zum fĂŒnften Mal erhĂ€lt die Stadt Freiburg eine Auszeichnung fĂŒr ihre umfangreichen Angebote im Rahmen der landesweiten Initiative „Meine. Deine. Eine Welt.“ Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-WĂŒrttemberg hatte die Stadt zuletzt 2015 fĂŒr dieses Engagement geehrt. Die Auszeichnung ist mit 1.500 Euro prĂ€miert, das Geld fließt in weitere Veranstaltungen zum Thema.

Der Erste BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach dankt der Stiftung fĂŒr die Entscheidung: „Die Ehrung spornt alle beteiligten Initiativen und Organisationen erneut an, die AktivitĂ€ten fĂŒr das Programm „Meine. Deine. Eine Welt.“ fortzufĂŒhren und sich fĂŒr eine nachhaltige Zukunft einzusetzen. Die Angebote in Freiburg bieten facettenreiche Handlungsimpulse fĂŒr eine zukunftsfĂ€higere, gerechtere Welt“. Besonders dankt der BĂŒrgermeister der GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Eine Welt Forums, Dagmar Grosse, fĂŒr ihr langjĂ€hriges Engagement als Koordinatorin der „Eine-Welt-Tage mit Fairer Woche“.

Diese finden alle zwei Jahre im Rahmen des Landesprogramms „Meine. Deine. Eine Welt.“ statt – und das schon seit zwei Jahrzehnten. Von Mitte September bis Ende Oktober bringen sie Themen zur Entwicklungspolitik und Nachhaltigkeit auf die Freiburger Tagesordnung. Im vergangenen Herbst waren die Info-Veranstaltungen und Workshops rund um ökologische, ökonomische und soziale Fragen bereits zum 16. Mal geboten. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten das Angebot von ĂŒber 50 Initiativen und Organisationen. Zu den Themen zĂ€hlten fairer Handel, solidarische und internationale Projekte zur BiodiversitĂ€t, aber auch der kulturelle Austausch darĂŒber, wie sich naturnahes Wirtschaften und Handeln nachhaltig sichern lĂ€sst.

Landesweit haben sich dieses Jahr rund 30 StĂ€dte und Gemeinden mit 350 Veranstaltungen an den Eine-Welt-Tagen beteiligt. Ziel war es, das Bewusstsein fĂŒr globale Themen zu schĂ€rfen und verantwortliches Handeln im Alltag anzuregen. In Freiburg haben auch viele Schulen an dem Programm mitgewirkt.

Insgesamt hat die Stiftung 2021 zehn Kommunen im Land fĂŒr diese Engagement ausgezeichnet. Freiburg wurde in der Kategorie „Große Kommunen“ geehrt. Wegen der Pandemie musste die geplante Festveranstaltung zur Preisvergabe abgesagt werden. Die ausgezeichneten Kommunen erhielten ein Paket mit dem Scheck und der Urkunde.

zum Foto oben:
Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach (rechts) freut sich mit Dagmar Grosse, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Eine-Welt-Forums und Gerhard Rieger, Leiter der Stabsstelle BĂŒrgerschaftliches Engagement, ĂŒber die PrĂ€mie fĂŒr die „Eine-Welt-Tage mit Fairer Woche“.
Foto: Patrick Seeger / Stadt Freiburg.
 
 

Frelo-LeihrÀder werden per Fahrradtransporter umverteilt
Lastenrad-AnhÀnger (c) Freiburger Verkehrs AG
 
Frelo-LeihrÀder werden per Fahrradtransporter umverteilt
Bundesweite Premiere

Das Freiburger Fahrradverleihsystem Frelo trĂ€gt seit fast drei Jahren seinen Teil zur umweltfreundlichen MobilitĂ€t bei und wurde in den letzten Jahren stetig weiter ausgebaut. Jetzt wird auch die notwendige Umverteilung der RĂ€der von vollen zu leeren Stationen im Stadtgebiet dank eines erstmals in Freiburg exklusiv getesteten fahrradgestĂŒtzten Transportsystems ökologischer gestaltet: Der Einsatz von CARLA Cargo-FahrradtransportanhĂ€ngern mit neuartigem Aufsatz fĂŒr den Transport von RĂ€dern macht die Anschaffung eines zweiten Kleintransporters fĂŒr diese Aufgabe unnötig.

Mitte Mai 2019 ist das unter der Regie der Freiburger Verkehrs AG (VAG) laufende Verleihsystem mit 400 RĂ€dern an 55 Stationen gestartet. Mittlerweile ist die Zahl der RĂ€der auf 615 angewachsen, die an 81 Stationen ausgeliehen werden können. Mitarbeitende der beauftragten Betreiberfirma nextbike sind tĂ€glich damit beschĂ€ftigt die LeihrĂ€der so umzuverteilen, dass möglichst immer alle Stationen mit einer ausreichenden Anzahl von RĂ€dern bestĂŒckt sind. Dies geschah bislang ausschließlich mittels eines Kleintransporters. Nach ausgiebigen Tests nimmt dieser Tage nun zusĂ€tzlich der erste von einem LastenFrelo gezogene CARLA CARGO AnhĂ€nger seine Arbeit auf.

An das Lastenrad wird ein speziell fĂŒr diesen Zweck entwickelter AnhĂ€nger mit Fahrradtransport-Aufsatz gekoppelt, mit dem vier Frelos gleichzeitig von einem zum anderen Ort gebracht werden können. Tests haben gezeigt, dass es auch möglich ist, mehr als einen AnhĂ€nger anzukoppeln und so einen keinen „Frachtzug“ zu bilden. In Freiburg will man aber zunĂ€chst mit einem AnhĂ€nger Erfahrungen sammeln.

Luisa Stenmans, die bei der VAG das Frelo-Projekt leitet, freut sich ĂŒber die Neuerung: „Unsere LeihfahrrĂ€der mit FahrrĂ€dern im Stadtgebiet zu verteilen macht so viel Sinn. Es ist innovativ, nachhaltiger und im Innenstadtbereich auch viel sinnvoller und schneller, als mit dem Auto.“ Nextbike Projektmanager Onur Semerci schlĂ€gt in die gleiche Kerbe: „Carla Cargo ist das i-TĂŒpfelchen fĂŒr unser Angebot zur StĂ€rkung des Umweltverbundes in der stĂ€dtischen MobilitĂ€t. Somit können wir die Frelos nahezu emissionsfrei umverteilen und unser Service wird noch umweltfreundlicher."
Der LastenanhĂ€nger CARLA war ursprĂŒnglich fĂŒr die Beförderung von landwirtschaftlichen Produkten entwickelt worden. Eine Kooperative hatte nach einem intelligenten AnhĂ€ngerkonzept zum Transportieren ihres GemĂŒses mit dem Fahrrad gesucht. Die in Kenzingen bei Freiburg ansĂ€ssige CARLA CARGO Engineering GmbH hat dafĂŒr in ihrem Forschungs- und Entwicklungsprojekt einen passenden SchwerlastenanhĂ€nger entwickelt. Bereits dieses Projekt wurde gefördert aus dem Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz der badenova AG & Co. KG. badenova unterstĂŒtzt CARLA CARGO seit ihren frĂŒhen AnfĂ€ngen, als noch in einer einfachen Garage die ersten CARLAs zusammengeschraubt wurden. Auch jetzt beim CARLATRAIN ist der regionale Energie- und Umweltdienstleister wieder als Partner an Bord und unterstĂŒtzt mit einer Fördersumme von 78.000 Euro.
Markus Bergmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von CARLA CARGO fasst zusammen, was er selbst bei den Testfahrten erlebt hat: „Es ist ein unglaublich tolles GefĂŒhl mit dem CARLATRAIN durch die Stadt zu fahren und hat Blickfangpotential. Es ist beeindruckend zu erleben wie gut sich der CARLATRAIN trotz der LĂ€nge fĂ€hrt und was fĂŒr Möglichkeiten sich damit jetzt auftun.“

AusgeklĂŒgelte Technik

Der SchwerlastenanhĂ€nger verfĂŒgt ĂŒber eine smarte Motorsteuerung, sodass ein elektromotorisierter FahrradanhĂ€nger gĂ€nzlich ohne zusĂ€tzliche Installation von Sensoren an einem Zugfahrrad gekoppelt werden kann. Der FahrradanhĂ€nger erkennt anhand der Bewegungen in der Auflaufbremse selbststĂ€ndig wann die MotorunterstĂŒtzung gebraucht wird. Dies ermöglicht unter anderem den Betrieb von mehreren smarten motorunterstĂŒtzen FahrradanhĂ€ngern in einer Art „FahrradanhĂ€ngerzug“.

Wer mehr Details zu Carla Cargo erfahren möchte, der sollte beim digitalen Adventskalender der badenova (https://www.badenova.de/ueber-uns/aktuelles-presse/aktuelles/adventskalender/ ) am 12. Dezember das TĂŒrchen öffnen.
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NABU: FĂŒr schnellen Ausbau der Erneuerbaren an den richtigen Schrauben drehen
KrĂŒger: Diskussion ĂŒber Änderung des europĂ€ischen Naturschutzrechts wĂ€re ein Fehlstart fĂŒr die Planungsbeschleunigung

Berlin, 10.12.21 - AnlĂ€sslich politischer Bestrebungen „auf eine Lockerung des europĂ€ischen Naturschutzrechts hinwirken zu wollen, um Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen“, entgegnet NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger:

»Der stark beschleunigte und naturvertrĂ€gliche Ausbau der erneuerbaren Energien ist von großer Bedeutung fĂŒr die BewĂ€ltigung der Klimakrise. Hauptbremser auf diesem Weg sind vielerorts fehlende Raumplanungen und der gravierende Personalmangel in Verwaltungen. Diskussionen ĂŒber die Änderungen im europĂ€ischen Naturschutzrecht fĂŒhren hingegen in eine alte Sackgasse. EU und Mitgliedstaaten haben festgestellt, dass die Regelungen „fit“ sind und Deutschland wird in mehreren Verfahren vor dem EuropĂ€ischen Gerichtshof wegen der schlechten Umsetzung verklagt. Nun als erstes einen mehrjĂ€hrigen Prozess mit unklarem Ausgang zu beginnen wĂ€re ein echter Fehlstart fĂŒr die Planungsbeschleunigung.«

Mit mehr als 820.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegrĂŒndete NABU der mitgliederstĂ€rkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich fĂŒr den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Zu den zentralen NABU-Anliegen gehören auch die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse.
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GrĂŒner Strom fĂŒr rund 7000 Haushalte möglich
Immissionsschutzrechtliche Genehmigung fĂŒr zwei Windkraftanlagen am Taubenkopf

Die Stadt Freiburg hat der Ökostrom-Consulting GmbH am heutigen Dienstag, 7. Dezember, die immissionsschutzrechtliche Genehmigung fĂŒr die Errichtung zweiter Windkraftanlagen auf dem Taubenkopf erteilt.

Der Antrag ging im November 2020 bei der unteren Immissionsschutzbehörde beim Umweltschutzamt der Stadt Freiburg ein. Dazu wurden dann 32 TrĂ€ger öffentlicher Belange und mehr als zehn UmweltverbĂ€nde und anerkannte Umweltvereinigungen angehört. In ihren Stellungnahmen hatten die Akteure dargestellt, unter welchen Auflagen und Bedingungen dem Aufbau der beiden Anlagen zugestimmt werden kann. Bei der Anhörung wurde auch Kritik an dem Vorhaben geĂ€ußert, etwa im Hinblick auf mögliche negative Einwirkungen fĂŒr die Bewohner des hinteren Kappler Großtals oder fĂŒr den Artenschutz.

Nach sorgfĂ€ltiger PrĂŒfung und AbwĂ€gung aller öffentlich-rechtlicher Belange, konnte die immissionsschutzrechtliche Genehmigung fĂŒr den Aufbau der Windkraftanlagen des Typs Enercon E-160 EPS E2 auf dem Taubenkopf erteilt werden.

Die beiden jeweils 246,6 Meter hohen Anlagen haben eine Nennleistung von jeweils 5,5 Megawatt. Sie werden voraussichtlich einen Energieertrag von circa 20 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erwirtschaften. „Damit können rund 7000 Haushalte mit Strom aus Windkraft versorgt werden – das ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Versorgung durch erneuerbare Energien in Freiburg.“ so UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit.

Das Klimaschutzkonzept der Stadt Freiburg aus dem Jahr 2019 sieht vor, dass die erneuerbaren Energien im Stadtgebiet erheblich ausgebaut werden. Ziel der Stadtverwaltung ist es, dass Freiburg bis 2038 Klimaneutral wird. Im Fokus bei der Energieversorgung stehen insbesondere Solarstrom und Windkraft. Die nĂ€chsten großen Vorhaben auf diesem Gebiet ist der Austausch der Windkraftanlagen an den bereits etablierten Standorten „HolzschlĂ€germatte“ und „Rosskopf“ durch die Ökostrom-Consulting GmbH. Die GenehmigungsantrĂ€ge hierzu werden im Laufe des nĂ€chsten Jahres erwartet.
 
 

 
Fahrplanwechsel: KontinuitÀt bei der VAG trotz anhaltender Pandemie
„Das Fahrplanangebot der VAG bleibt auch 2022 trotz anhaltender Pandemie und damit verbundener FahrgastrĂŒckgĂ€nge auf dem aktuell bestehenden Niveau. DarĂŒber hinaus wird es kleinere Verbesserungen im FrĂŒhverkehr fĂŒr alle Freiburger Ortsteile geben und im Stadtbahnverkehr werden die dichten Takte der FrĂŒhspitze um gut 20 Minuten verlĂ€ngert.“ Mit diesen Worten fasst VAG Vorstand Oliver Benz zwei der wichtigsten Änderungen zusammen, die der am 12. Dezember in Kraft tretende Jahresfahrplan der Freiburger Verkehrs AG (VAG) bietet. Vorstandskollege Stephan Bartosch hebt weiter hervor: „Von der optimierten Abstimmung der Anschlusszeiten der Linien 27, 4 und 5 am Europaplatz werden wir der wachsenden Stellung des Europaplatzes als einer der wichtigen zentralen Knotenpunkte in unserem Netz gerecht.“

Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember haben dann alle Freiburger Ortsteile an allen Wochentagen eine FrĂŒhverbindung, mit der der erste gemeinsame Stadtbahnanschluss am Bertoldsbrunnen erreicht wird. Exemplarisch bedeutet dies zum Beispiel fĂŒr den Stadtteil Ebnet, dass es dann am Samstagmorgen eine erste Verbindung schon um kurz nach 5 Uhr gibt und nicht erst um kurz nach 6 Uhr. Sonntags steht dann die erste Abfahrt gegen 5.30 bereit, statt bisher um kurz nach halb acht. Eine weitere Verbesserung, die die Nutzung der Nahverkehrsangebote vereinfacht ist, dass die Abfahrtszeiten durch zusĂ€tzliche Busse und Linientaxis im FrĂŒhverkehr vereinheitlicht werden und somit auch leichter zu merken sind.

Mit dem Fahrplanwechsel werden die Fahrplantakte auf den Linien 3, 4 und 5 montags bis freitags zwischen 06.30 Uhr und 08.30 Uhr einheitlich auf einen 6-Minuten-Takt verdichtet. Damit wird die sogenannte „FrĂŒhspitze“ um knapp eine halbe Stunde verlĂ€ngert. Dies kommt vor allem jenen FahrgĂ€sten zugute, deren FahrtenwĂŒnsche etwas spĂ€ter am Morgen liegen, also zum Beispiel SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern die erst zur zweiten Stunde Unterricht haben. „Mit diesem ausgebauten Angebot in der Tageszeit mit der stĂ€rksten Nachfrage wollen wir nicht zuletzt in Pandemiezeiten die Möglichkeit bieten, die Fahrgastströme zu entzerren,“ so die beiden VorstĂ€nde.

Eine Verbesserung ergibt sich bei der VerknĂŒpfung der Buslinie 27 mit den Stadtbahnlinien 4 und 5 am Europaplatz. Hier konnten die Ankunfts- und Abfahrzeiten besser aufeinander abgestimmt werden. Somit wird der Umstieg zwischen allen Linien an diesem Knotenpunkt verbessert.
ZusĂ€tzliche, schnelle Verbindungen bietet der neue Fahrplan durch die Tatsache, dass verschiedene aus dem Betriebshof ein- und ausfahrende Busse von den FahrgĂ€sten genutzt werden können. Hierdurch ergeben sich beispielsweise zusĂ€tzliche Verbindungen von der Munzinger Straße in Richtung Paduaallee, Laßbergstraße oder Herdern.

Diese neuen, wie auch alle anderen Verbindungen des Fahrplans 2022, sind schon heute ĂŒber die elektronische Fahrplanauskunft abrufbar.

Die gedruckten Fahrplanhefte sind ab Samstag, 11. Dezember, im VAG Kundenzentrum pluspunkt, Salzstraße 3, erhĂ€ltlich.

Baustellenverkehre

Auch das Jahr 2022 wird vom voranschreitenden Stadtbahnausbau im Bereich der Waldkircher Straße sowie der Sanierung verschiedener bestehender Streckenabschnitte geprĂ€gt sein.
 
 

Winzer am Tuniberg pflanzen 600 Rosen
Tuniberg Wein e.V. Vorstand Guenter Linser (c) Foto: M. Reinbold
 
Winzer am Tuniberg pflanzen 600 Rosen
Tuniberg Wein e.V. verschönert die Landschaft

Freiburg (mr). Der Besuch am Tuniberg bei Freiburg wird kĂŒnftig noch mehr zum Erlebnis. Die Winzer von Tuniberg Wein e.V. werden in den kommenden Tagen rund 600 Rosen pflanzen. Beteiligt sind Vertreter der acht beteiligten Winzergenossenschaften zwischen Freiburg und Breisach oder Gottenheim. Damit leisten sie erneut einen wesentlichen Beitrag zur besseren AufenthaltsqualitĂ€t in dieser beliebten Wein Region. Schon seit vielen Jahren sind hier das ganze Jahr Wanderer oder Radfahrer unterwegs. Ebenso belebt Tuniberg Wein e.V. mehrmals im Jahr den Tuniberg mit neuen Veranstaltungsformaten wie ein Pfingst-Feuer am Attilafelsen auf Gemarkung Breisach, einer Weinprobe mit mehreren Stationen an den Sonntagen im August oder das Herbst-Feuer am Attilafelsen auf Gemarkung Breisach. Diese Wein-Angebote fĂŒr die BĂŒrger und Urlauber sind natĂŒrlich 2022 wieder an der frischen Luft vorgesehen.
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