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Verschiedenes

 
HelferHerzen-Jury vergibt dm-Preis fĂŒr besondere ehrenamtliche Engagements
Bekanntgabe der 13 PreistrĂ€ger beim BĂŒrgerfest des BundesprĂ€sidenten

Karlsruhe/Berlin, 5. September 2014. Eine prominent besetzte Jury wĂ€hlte heute Vormittag in Berlin die 13 nationalen PreistrĂ€ger der Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis fĂŒr Engagement“. „Wir haben fĂŒr jedes Bundesland einen PreistrĂ€ger ausgewĂ€hlt und die Stadtstaaten beim jeweiligen angrenzenden FlĂ€chenland mit berĂŒcksichtigt“, erklĂ€rte Erich Harsch, Vorsitzender der GeschĂ€ftsfĂŒhrung von dm. Die Wahl fand anlĂ€sslich des BĂŒrgerfestes des BundesprĂ€sidenten statt, bei dem die Initiative am 5. und 6. September zu Gast ist.

„‚HelferHerzen‘ wĂŒrdigt das Ehrenamt in ganz besonderem Maße und steigert das Bewusstsein bei den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern fĂŒr diese gesellschaftlich wertvollen Leistungen“, erlĂ€uterte Jurymitglied Dr. Eckart von Hirschhausen. Gemeinsam mit Heinz Hilgers, PrĂ€sident des Deutschen Kinderschutzbundes e. V. (DKSB), Schauspieler Hannes Jaenicke, Ex-Fußballnationalspielerin Steffi Jones, Dr. Verena Metze-Mangold, VizeprĂ€sidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) e.V., Christian Unselt vom Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU), Ute Walker vom ParitĂ€tischen Wohlfahrtsverband e. V. und Erich Harsch wĂ€hlte Dr. Eckart von Hirschhausen aus 1.141 regionalen PreistrĂ€gern je ein besonders beachtenswertes Engagement pro Bundesland.

Die Bekanntgabe der 13 besonderen ehrenamtlichen Initiativen erfolgte beim BĂŒrgerfest des BundesprĂ€sidenten, das BundesprĂ€sident Joachim Gauck dem Ehrenamt in Deutschland widmet und zu dem er am 5. September mehr als 4.000 ehrenamtlich tĂ€tige BĂŒrgerinnen und BĂŒrger eingeladen hat. „dm ist einer der UnterstĂŒtzer des BĂŒrgerfestes des BundesprĂ€sidenten. Mit unserer Bekanntgabe der Gewinner des ‚dm-Preises fĂŒr Engagement‘ wollen wir unterstreichen, wie wichtig der Tag und das Fest fĂŒr das Ehrenamt in Deutschland sind. Wie der Mittelstand ein entscheidender Erfolgsfaktor fĂŒr die Wirtschaft ist, so ist das Ehrenamt ein Erfolgsfaktor fĂŒr eine funktionierende Gesellschaft“, sagte Erich Harsch bei der Vorstellung der PreistrĂ€ger.

BundesprĂ€sident Joachim Gauck lĂ€dt am 5. und 6. September zum dritten Mal ins Schloss Bellevue ein. Am zweiten Festtag, dem 6. September, sind alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger im Schloss Bellevue willkommen. Teil des BĂŒrgerfestes ist der „Ort der Begegnung“, den die Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung koordiniert, Eckart von Hirschhausen moderiert und den dm-drogerie markt unterstĂŒtzt. Die Initiative „HelferHerzen“ der vier Partner NABU, DKSB, DUK und dm ist mit einem Pavillon beim Fest vertreten, in dem alle 1.141 regionalen PreistrĂ€ger bekannt gegeben werden. Die benachbarten Pavillons sind die des Landes Baden-WĂŒrttemberg, des Firmensitzes von dm, und von „Humor Hilft Heilen“, der von Eckart von Hirschhausen gegrĂŒndeten Stiftung.

Über „HelferHerzen – Der dm-Preis fĂŒr Engagement“

Um ein Zeichen fĂŒr die Anerkennung des Ehrenamtes in Deutschland zu setzen, haben die Kooperationspartner Naturschutzbund Deutschland e. V., Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e. V., Deutsche UNESCO-Kommission e. V. und dm-drogerie markt die Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis fĂŒr Engagement“ ins Leben gerufen. Dem Aufruf, ehrenamtliche Engagements vorzuschlagen, sind in diesem Jahr 9.175 Menschen und Organisationen gefolgt. Von 148 lokalen Jurys wurden 1.141 engagierte Menschen und Organisationen, die sich fĂŒr das Gemeinwohl einsetzen, mit einer eigens gestalteten „HelferHerzen“-Skulptur sowie jeweils 1.000 Euro gewĂŒrdigt. dm-drogerie markt stellt mit „HelferHerzen“ insgesamt rund 1,2 Millionen Euro fĂŒr ehrenamtlich aktive BĂŒrger zur VerfĂŒgung.

Über den Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU)

Der NABU setzt sich seit 114 Jahren fĂŒr Mensch und Natur ein. Mehr als 520.000 Mitglieder und Förderer sind die Basis dafĂŒr, dass der NABU sich wirkungsvoll fĂŒr den Natur- und Umweltschutz in Deutschland einsetzen kann. HerzstĂŒck des NABU sind seine rund 37.000 Aktiven in bundesweit rund 2.000 Gruppen. Sie sorgen unter großem persönlichen Einsatz ehrenamtlich fĂŒr den Schutz von Tieren und Pflanzen und geben dem NABU vor Ort ein Gesicht.

Über den Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e. V. (DKSB)

Im Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e. V. (DKSB) sind ĂŒber 50.000 Einzelmitglieder in ca. 430 OrtsverbĂ€nden aktiv. Sie machen ihn zum grĂ¶ĂŸten Kinderschutzverband Deutschlands. Gemeinsam mit ĂŒber 10.000 Ehrenamtlichen und rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzen sie sich fĂŒr Kinder und gegen MissstĂ€nde ein, drĂ€ngen Politik und Verwaltung zum Handeln und packen selber an. Der DKSB will Kinder stark machen, ihre FĂ€higkeiten fördern, sie ernst nehmen und ihre Stimme hören. Daher tritt der DKSB mit den Schwerpunktthemen Kinderrechte, Kinder in Armut und Gewalt gegen Kinder fĂŒr die Kinder in unserem Land ein.

Über die Deutsche UNESCO-Kommission e. V. (DUK)

Die Deutsche UNESCO-Kommission ist Deutschlands Mittlerorganisation fĂŒr multilaterale Politik in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Als Teil der auswĂ€rtigen Kultur- und Bildungspolitik trĂ€gt sie zur VerstĂ€ndigung zwischen den Kulturen und zur vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und seinen Partnern bei. Ihre Aufgabe ist es, die Bundesregierung, den Bundestag und die ĂŒbrigen zustĂ€ndigen Stellen in allen Fragen zu beraten, die sich aus der Mitgliedschaft der Bundesrepublik Deutschland in der UNESCO ergeben.

Über dm-drogerie markt

Bei dm-drogerie markt arbeiten europaweit rund 50.000 Menschen in mehr als 2.970 MĂ€rkten. Im laufenden GeschĂ€ftsjahr 2013/2014 plant dm in Deutschland mehr als 170 Neueröffnungen und die Arbeitsgemeinschaft ist auf mehr als 34.300 Mitarbeiter angewachsen. Ersten SchĂ€tzungen zufolge erwartet dm einen Jahresumsatz von sechs Milliarden Euro in Deutschland, konzernweit in den zwölf europĂ€ischen LĂ€ndern acht Milliarden Euro. FĂŒr seine nachhaltigen sozialen Engagements erhielt das Unternehmen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2011 und den Deutschen Kulturförderpreis 2012. Beim jĂ€hrlichen „Kundenmonitor“, der grĂ¶ĂŸten reprĂ€sentativen Verbraucherbefragung, liegt dm seit Jahren an der Spitze der Handelsunternehmen. Das Ergebnis der jĂŒngsten Studie zeigt dm-drogerie markt als klare Nummer eins. In den fĂŒnf Kategorien Wettbewerbsvorteile, Wiederwahlabsicht, Globalzufriedenheit, Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis und Weiterempfehlung erzielt dm jeweils die beste Note und hebt sich von anderen Drogerieunternehmen deutlich ab.
 
 

NABU-Zahl des Monats
MöwenkĂŒken neben einer Plastikflasche auf Trischen / Foto: NABU / J. Baer
 
NABU-Zahl des Monats
200 MĂŒllteile auf 100 Metern Strand – Zu viel Plastik landet in der Umwelt

NABU ruft am 20. September zum bundesweiten KĂŒstenputz auf

Berlin – 200 Teile MĂŒll auf 100 Metern Strand finden sich durchschnittlich auf der Ostseeinsel RĂŒgen, auf Fehmarn sind es etwa 90 Teile. Auf beiden Inseln dominiert Plastik als das am hĂ€ufigsten gefundene Material, darunter vor allem Verpackungsmaterial aus Kunststoff sowie VerschlĂŒsse von Plastikflaschen. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des so genannten SpĂŒlsaummonitorings. Dabei untersuchen NABU-Aktive viermal im Jahr Strandabschnitte von 100 Metern LĂ€nge. Sie befreien diese von allem, mit bloßem Auge erkennbaren MĂŒll. Die FundstĂŒcke werden sortiert und katalogisiert. Beim Sammeln und Erfassen der AbfĂ€lle mĂŒssen strenge Standards der regionalen MeeresschutzĂŒbereinkommen eingehalten werden. Nur so lassen sich verlĂ€ssliche Daten erheben, die zu politischen Entscheidungen, prĂ€ventiven Maßnahmen und gesellschaftlichen VerĂ€nderungen fĂŒhren können.

Weniger aufwĂ€ndig als das systematische Strandmonitoring sind Strandreinigungsaktionen, die NABU-Gruppen ebenfalls durchfĂŒhren und wo viele Freiwillige willkommen sind. NĂ€chster Termin: Am 20. September ist der International Cleanup Day (ICC). Der NABU ruft zum bundesweiten KĂŒstenputz auf.
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Wo BĂ€r und Affe sich gute Nacht sagen
MondscheinfĂŒhrung auf dem Mundenhof am Dienstag, 9. September, ab 19.30 Uhr

Ein Besuch auf dem Mundenhof lohnt sich immer, im Moment
aber besonders: Ein kleiner Uhu, ein Gibbonbaby und seit gestern
auch ein neugeborenes JavanerÀffchen gibt es derzeit zu
bestaunen. Drei GrĂŒnde mehr, die MondscheinfĂŒhrung zu
besuchen, zu der der Mundenhof am Dienstag, 9. September,
zum zweiten Mal in diesem Jahr einlÀdt. Los geht es um 19.30
Uhr am Steinaffen. Die Besucherinnen und Besucher erleben mit
Tierpflegerin Jutta Demps die Tiere des Mundenhofs im
Mondlicht. Nachdem sie dem BÀren in seiner Höhle eine gute
Nacht gewĂŒnscht haben, können sie verschiedene Tiere dabei
beobachten, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten.

ErdmÀnnchen, Affe, Kamel und Rind werden langsam ruhiger und
suchen sich ein Nachtlager, der Uhu und sein Nachwuchs
kommen dagegen in Form, ihr Jagdfieber erwacht.
Die spannende MondscheinfĂŒhrung dauert rund zwei Stunden
und endet beim Parkplatz. Die Teilnahme kostet fĂŒr Erwachsene 5
Euro, fĂŒr Kinder ist sie frei.
 
 

25 Jahre Marias An- und Verkauf in Freiburg
Zum JubilÀum werden ab 1.September zusÀtzlich Crepes und Waffeln verkauft
 
25 Jahre Marias An- und Verkauf in Freiburg
Stillstand gibt es bei Maria Reinhardt seit 25 Jahren nicht. Deshalb ist
sie mit ihrem An- und Verkauf in Freiburg eine der wenigen Konstanten in
diesem GeschÀftsbereich. Bei Marias An- und Verkauf gibt es nicht nur die
Möglichkeit zum Einkauf, sondern ebenso zum Tausch ist man eingeladen bei
einem Besuch in der Gehrenstraße 2 im Stadtteil Haslach am Dorfbrunnen.
Dort hat es auf rund 90 Quadratmetern GeschÀftsflÀche derzeit eine breite
Auswahl an nostalgischen Dingen, aber auch technische GerÀte samt Roller
oder Fahrrad laden zum Kauf an.

Zum JublÀum des 25-jÀhrigen Bestehens gönnt sich Maria Reinhardt nun ab
1.September 2014 einen neuen Weg mit dem zusÀtzlichen Verkauf von
schmackhaften Crepes und Waffeln in verschiedenen Varationen zu
nostalgischen Preisen. "In der ganzen Umgebung gibt es keine Anbieter,
deshalb wollen wir hier fĂŒr die Bewohner in den Stadtteilen und der ganzen
Stadt ein neues kulinarisches Angebot machen", erklÀrt Maria Reinhardt
ihre Entscheidung fĂŒr die GeschĂ€ftserweiterung. Dazu zĂ€hlen dann ab
1.September 2014 ebenso neue Öffnungszeiten von Montag bis Samstag von 13
Uhr bis 21 Uhr.

Aber bei Maria Reinhardt gibt es nicht nur nach 25 Jahren immer wieder
neue Ideen mit ihrem An- und Verkauf, weshalb man schon jetzt darauf
gespannt sein kann wie sie die kulinarischen Köstlichkeiten erweitern
wird.

Zu erreichen ist Marias An- und Verkauf ebenso mobil ĂŒber 0172-1901277
oder natĂŒrlich im Internet bei www.marias-an-und-verkauf.de.
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Nachgedacht, mitgemacht - Schulstart mit Recyclingpapier
 
Nachgedacht, mitgemacht - Schulstart mit Recyclingpapier
ASF wirbt fĂŒr umweltfreundliches Papier und bietet auch Beratung in den Klassen an

Die langen Sommerferien neigen sich dem Ende zu und die Schulen öffnen in einigen Tagen wieder ihre TĂŒren. Und mit dem Schulstart werden sich viele SchĂŒlerinnen und SchĂŒler stapelweise mit Schulmaterial eindecken. Zwar verwenden die meisten Schulen seit vielen Jahren Recyclingpapier, auch im Unterricht setzen Lehrerinnen und Lehrer ausschließlich dieses umweltfreundliche Papier als ArbeitsblĂ€tter ein. Aber bei den Schulheften hapert es noch. Der Anteil von Recyclingprodukten an bundesweit rund 200 Millionen Schulheften macht nur fĂŒnf bis zehn Prozent aus. Entsprechend groß ist der Beitrag, den Eltern und SchĂŒler mit ihrer Entscheidung fĂŒr Recyclingpapier fĂŒr den Schutz von Klima und Ressourcen leisten können.

Doch oft sind Schulhefte aus Recyclingpapier in den GeschĂ€ften kaum zu finden. Viele HĂ€ndler begrĂŒnden ihre Entscheidung damit, dass Hefte aus Recyclingpapier vom Kunden nicht angenommen werden wĂŒrden. „Das muss nicht so bleiben“, erklĂ€rt UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, und weist auf einen neuen Aufkleber hin, den die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (ASF) entwickelt hat. Er ist fĂŒr die Schaufenster der Schreibwarenanbieter vorgesehen und wirbt mit dem Motto „Nachgedacht – mitgemacht!„ fĂŒr das Angebot von Recyclingschulheften mit dem Blauen Engel. ErgĂ€nzend dazu gibt es eine Übersicht unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de , Stichwort „Einkaufshilfe“, in der GeschĂ€fte, die Schulmaterial in RecyclingpapierqualitĂ€t anbieten, aufgelistet sind.

LĂ€ngst gibt es in Schulen beste Erfahrungen mit Schulheften aus Recyclingpapier, deren gute QualitĂ€ten ĂŒberzeugen. Die Zeiten des grauen Öko-Papiers sind lange vorbei: Heute gibt es verschiedene Farbnuancen und das hellste Recyclingpapier ist von Frischfaserpapier nicht mehr zu unterscheiden.

Die ASF bietet auch eine Abfallberatung in den Schulen an, geht in einzelne Klassen und lĂ€sst die Kinder unter anderem eigenes handgeschöpftes Recyclingpapier herstellen. Dabei macht Susanna Gill von der ASF hĂ€ufig die Erfahrung, dass die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sehr wohl nachvollziehen können, warum Recyclingpapier Vorteile fĂŒr die Umwelt bringt: „Den Kindern wird schnell klar, wieso die Energie und die Wasserersparnis so eindrucksvoll ist: bei der Verwendung von Altpapier als Rohstoff spart man sich den ressourcenintensiven Weg vom Produkt Holz hin zu Zellstoff“.

FĂŒr die Umwelt punktet das Papier sowieso, denn es besteht zu 100 Prozent aus Altpapier. SchĂŒlerinnen und SchĂŒler können mit Recyclingpapier das Klima schĂŒtzen, WĂ€lder schonen und dadurch LebensrĂ€ume und Artenvielfalt erhalten. Eine gute Orientierung beim Kauf bietet das Umweltzeichen „Blauer Engel“, das auf jedem Artikel prangt.

Die Kriterien des „Blauen Engel“ verbieten den Einsatz von Chlor und Bleichmitteln, weitere Chemikalien und deren Einsatz bei der Herstellung sind stark eingeschrĂ€nkt. Die Umweltvorteile sind enorm, weshalb auch die Stadtverwaltung Freiburg bereits seit langem auf Recyclingpapier setzt und ausschließlich gute Erfahrungen damit gemacht hat.

Haben Sie Interesse an einer Beratung in Ihrer Schule? Dann wenden Sie sich bitte an die ASF, Susanna Gill, Telefon: 76707-74 oder per E-Mail unter gill@abfallwirtschaft-freiburg-de.
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NABU begrĂŒĂŸte Bundesumweltministerin Hendricks an der Unteren Havel
Miller: Flussrenaturierung mit Modellcharakter – Bundeswasserstraßenreform fĂŒr weitere Naturschutzmaßnahmen nutzen

Rathenow – Mit Blick auf die geplante Reform der Bundeswasserstraßen sieht der NABU große Potenziale fĂŒr mehr Naturschutzprojekte an FlĂŒssen, die Artenvielfalt fördern und gleichzeitig einen Beitrag zum Hochwasserschutz leisten können. AnlĂ€sslich des heutigen Besuchs von Bundesumweltministerin Hendricks im NABU-Projektgebiet an der Unteren Havel betonte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller erneut die Notwendigkeit eines Kurswechsels in der Flusspolitik. „Das NABU-Projekt zur Renaturierung der Unteren Havel darf kein Einzelfall bleiben. Es muss ein Vorbild sein fĂŒr weitere Naturschutzgroßprojekte, die dazu beitragen, unsere FlĂŒsse wieder lebendiger zu machen.“ Unter FederfĂŒhrung des NABU und gemeinsam mit dem Bund und den LĂ€ndern Brandenburg und Sachsen-Anhalt wird die Untere Havel wieder naturnah gestaltet. Derzeit ist es das grĂ¶ĂŸte Flussrenaturierungsvorhaben in Europa.



„Es besteht weiterhin großer Handlungsbedarf an unseren FlĂŒssen, besonders auch an den Bundeswasserstraßen. Nur etwa ein Prozent von ihnen ist momentan in einem guten ökologischen Zustand“, so Miller. Der NABU hatte im Vorfeld der Bundestagswahlen 2013 deutlich auf diese MissstĂ€nde hingewiesen und sich stark fĂŒr ein Bundesprogramm Blaues Band eingesetzt, mit dem die Renaturierung von FlĂŒssen und Auen finanziert werden kann. Die Regierungsparteien haben diese Forderung in ihrem Koalitionsvertrag fĂŒr die aktuelle Legislaturperiode aufgegriffen, ein Rahmenkonzept zur Aufstellung des Bundesprogramms wird gerade von den zustĂ€ndigen Ministerien erarbeitet.



Hintergrund:

70 Kilometer westlich von Berlin liegt das grĂ¶ĂŸte zusammenhĂ€ngende Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas: die Untere Havel. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Havel zur Wasserstraße ausgebaut, Deiche und Staustufen errichtet, KanĂ€le und EntwĂ€sserungsgrĂ€ben angelegt. Flussarme und UferwĂ€lder gingen verloren. In den kommenden Jahren wird die Untere Havel wieder ein StĂŒck ihrer alten Struktur zurĂŒckerhalten. Arten wie Fischotter, Eisvogel, Sumpfdotterblume und Silberweide finden so wieder einen besseren Lebensraum. Bereits 2015, wenn die Havelregion Ausrichter der Bundesgartenschau sein wird, soll die Untere Havel an einigen Stellen wieder ein lebendiger Fluss mit naturnahen Ufern sein.
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NABU: Nun schon ĂŒber 2,5 Milliarden fĂŒr die Fehmarnbelt-Hinterlandanbindung
Miller: Finanzpolitisch desaströses Projekt stoppen

Berlin – Die Hinterlandanbindung zur geplanten festen Fehmarnbeltquerung nimmt nach Auffassung des NABU bereits vor der ersten BautĂ€tigkeit einen Ă€hnlich desaströsen Verlauf wie die Negativ-Beispiele Stuttgart 21 oder der Flughafen Berlin-Brandenburg. Die infrastrukturelle und finanzielle Fehlplanung besonders bei Großvorhaben hat System.

In Erinnerung zu rufen sind die Verlautbarungen offizieller Stellen: Noch vor Unterzeichnung des Staatsvertrages zwischen Deutschland und DĂ€nemark 2009 wurde angesichts des mangelnden Bedarfes eine alternative Querung des Fehmarnsundes vom Bundesverkehrsministerium kategorisch ausgeschlossen. Die offizielle Prognose ging ab 2030 tĂ€glich von nur rund 5.000 Fahrzeugen zusĂ€tzlich aus. Nunmehr argumentiert der damals wie heute zustĂ€ndige StaatssekretĂ€r im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, diametral entgegengesetzt mit dem angeblich deutlich zunehmenden Verkehrsaufkommen, um so gleich zwei zusĂ€tzliche FehmarnsundbrĂŒcken fĂŒr Straßen- und Bahnverkehr zu rechtfertigen. Die Neubauten werden deswegen nötig, weil die ĂŒber 50 Jahre alte Fehmarnsundquerung fĂŒr eine weitere Verkehrszunahme zu marode ist. Genau dies wurde jedoch von der Deutschen Bahn AG zu diesem Zeitpunkt noch vehement bestritten. Eine ErklĂ€rung hierfĂŒr sind die Beteiligten bis heute schuldig geblieben. Vermutet werden können entweder planerischerKosten-Schlendrian oder wohlkalkulierter Meinungsumschwung. Zudem soll nun anstelle des staatsvertraglich vereinbarten Ausbaus der Bestandstrasse durch die OstseebĂ€der die Bahnverbindung zwischen LĂŒbeck und Puttgarden auf Fehmarn zur LĂ€rmbĂŒndelung an die Autobahn verlegt werden.

Die Zunahme der Kosten ist schwindelerregend: Ohne dass auch nur ein einziger Spatenstich erfolgt ist, haben sich die Projektkosten der Hinterlandanbindung nun allein auf deutscher Seite bereits von ehemals 860 Millionen auf mindestens 2,5 Milliarden Euro erhöht. „TĂ€uschen und Tarnen bei der Planung großer Infrastrukturvorhaben hat System. Auf Basis angeblich niedriger Annahmen holt man sich zunĂ€chst die parlamentarische Zustimmung. Sind dann rechtlich Fakten geschaffen, kommen die wahren Kosten auf den Tisch. Diese ökonomisch wie ökologisch verantwortungslose Politik muss endlich gestoppt werden“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Ingo Ludwichowski, LandesgeschĂ€ftsfĂŒhrer NABU Schleswig-Holstein: „Wenn die Kosten bereits vor dem Abschluss des Staatsvertrages bekannt gewesen wĂ€ren, wĂ€re das Projekt schon damals tot gewesen.“

Besonders bizarr ist aus NABU-Sicht, dass eine BrĂŒckenlösung fĂŒr eine reibungslose Abwicklung vor allem des Straßenverkehrs nachweislich ungeeignet ist. Denn angesichts zunehmender Starkwinde ist die kleine FehmarnsundbrĂŒcke schon heute hĂ€ufig fĂŒr Wohnwagen und Lkw, die auf ihrer RĂŒckfahrt aus Skandinavien meist leer unterwegs sind, gesperrt.

„Es ist kaum zu glauben, dass ein finanziell ausuferndes Vorhaben mit billigen Maßnahmen noch schlechter gemacht werden soll. Das ist ein infrastruktureller und finanzieller Offenbarungseid auf Kosten von Natur und Umwelt“, so Fehmarnbeltexperte und Leiter Umweltpolitik beim NABU Hamburg, Malte Siegert.
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NABU: Auch Elche mĂŒssen wandern können
Miller: Bundesprogramm Wiedervernetzung konsequent umsetzen

Berlin – Ein Elchbulle geriet zu Wochenbeginn in die Schlagzeilen, weil sein Ausflug aus freier Wildbahn in einem FirmengebĂ€ude in Sachsen endete. Mit Blick auf den in Sachsen umherwandernden Elch weist der NABU auf die Bedeutung von GrĂŒnbrĂŒcken hin und ruft die Bundesregierung zu einer konsequenten Umsetzung des von ihr beschlossenen Bundesprogramms Wiedervernetzung auf. „Das Beispiel des jungen Elchbullen zeigt, dass wir unsere Landschaft wieder durchgĂ€ngiger fĂŒr Tierarten mit großen RaumansprĂŒchen machen mĂŒssen. Einmal hatte der Elch die Bundesautobahn schon ĂŒberquert, ein zweites Mal hĂ€tte er es vielleicht nicht geschafft“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

In diesem Jahr habe es bereits mehrfach Elchbeobachtungen im grenznahen Bereich zu Polen und Tschechien gegeben, die potenziellen Wanderrouten seien aber vielerorts durch Straßen unterbrochen, geeignete LebensrĂ€ume so nur schwer erreichbar. Der NABU fordert die Bundesregierung auf, das im Jahr 2012 beschlossene Bundesprogramm Wiedervernetzung nun konsequent anzugehen und fĂŒr eine zĂŒgige Umsetzung zu sorgen. Von den in diesem Papier identifizierten 99 prioritĂ€r erforderlichen Querungsbauwerken an deutschen Fernstraßen wurde erst ein einziges Projekt auf regulĂ€rem Wege fertig gestellt, wenige weitere sind in Bau oder in der Planungsphase.

„Ohne einen eigenen Haushaltstitel innerhalb des Straßenbauetats dĂŒrfte es schwierig werden, die geplante Umsetzung des Programms bis zum Jahr 2020 tatsĂ€chlich zu erreichen. Das Konjunkturpaket II hat vor vier Jahren einen kurzen Aufwind gebracht, einige GrĂŒnbrĂŒcken konnten so außerplanmĂ€ĂŸig finanziert werden. Nun herrscht aber wieder Flaute in Sachen Wiedervernetzung“, so NABU-Naturschutzexperte Till Hopf. Mit Querungshilfen wĂŒrde das Problem der Zerschneidung von LebensrĂ€umen zwar nicht vollstĂ€ndig gelöst. Besonders fĂŒr grĂ¶ĂŸere mobile Arten stellen sie aber unverzichtbare Hilfen fĂŒr den Ortswechsel innerhalb ihres Lebensraumes bzw. zwischen TeillebensrĂ€umen dar.

Hintergrund:

Manche Naturlandschaft gleicht aus Tiersicht heute einem Flickenteppich isolierter Gebiete, in dem arttypisches Wanderverhalten nicht mehr möglich ist. Sechsspurige Autobahnen, LĂ€rmschutzwĂ€nde, ICE-Trassen und unĂŒberwindbare WildschutzzĂ€une entlang der Autobahnen trennen Artgenossen und LebensrĂ€ume und verhindern Wanderungen und Austausch. Zudem kommen auf Deutschlands Straßen jĂ€hrlich mehrere Hunderttausend Wildtiere bei Kollisionen ums Leben – oft auch mit fatalen Folgen fĂŒr die beteiligten Autofahrer.

Der NABU forderte daher bereits im Jahr 2008 in seinem NABU-Bundeswildwegeplan, in einem ersten Schritt bis zum Jahr 2020 zentrale Wildwege wieder zu öffnen. DafĂŒr wurden 125 vordringliche Konfliktstellen identifiziert, die durch die Errichtung von GrĂŒnbrĂŒcken und anderen Querungsbauwerken entschĂ€rft werden könnten.

Das im Jahr 2012 von der Bundesregierung verabschiedete Bundesprogramm Wiedervernetzung greift diese Anregungen auf und listet insgesamt 99 Projekte, die fĂŒr eine Wiedervernetzung realisiert werden mĂŒssen und bis zum Jahr 2020 umgesetzt sein sollen. Zwar konnten zwischenzeitlich 18 Querungshilfen aus dem Konjunkturpaket II finanziert werden, wovon eine in Bau und 16 fertiggestellt sind. Aus dem regulĂ€ren Verkehrsetat wurde bisher aber erst ein Landschaftstunnel realisiert, zwei GrĂŒnbrĂŒcken sind in Bau. FĂŒr neun weitere Projekte laufen die Planungen. Damit sind lediglich rund Dreiviertel des vordringlichen Vernetzungsbedarfs noch nicht in Planung oder Umsetzung.
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369 370 371 372 373 


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