oekoplus - Freiburg
Freitag, 17. August 2018
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Verschiedenes

Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten ist an Ostern einen Ausflug wert
Alpaka-Junge im Zoo Karlsruhe / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten ist an Ostern einen Ausflug wert
Jungtiere bei Alpaka, Katta oder auch K├Ąnguru/bl├╝hende Blumenrabatte

Knuffiger Nachwuchs bei den Alpakas zieht derzeit die Blicke der Besucherinnen und Besucher des Zoologischen Stadtgartens auf sich. Zusammen mit seiner Mutter, den drei anderen Weibchen und dem Hengst lebt das dunkelbraune Jungtier auf der Anlage im Streichelzoo. Auch nebenan, bei den Zwerg-Schafen und Zwerg-Ziegen gibt es Nachwuchs. Und wer beim Rundgang durch den Zoo Gl├╝ck hat, ist zur Stelle, wenn das junge K├Ąnguru aus dem Beutel der Mutter lugt - oder das Katta-Junge sein spitzes N├Ąschen neugierig in die H├Âhe reckt. Zur Jungtier-Riege gesellte sich am vergangenen Samstag eine Kropfgazelle.

An mehreren Stellen hat der Zoo insbesondere f├╝r die kleinen Besucherinnen und Besucher ├Âsterlich dekoriert. So findet diese im Streichelzoo ein Osterg├Ąrtchen, wo zudem frisch geschl├╝pfte K├╝ken zu sehen sind. Auch im Raubtierhaus vor den Fennekgehege wurde ein Osterg├Ąrtchen aufgebaut. Und schlie├člich d├╝rfen sich die Osterspazierg├Ąnger auf eine Osterwiese unter der Zoobr├╝cke freuen.

Im Stadtgarten entwickeln sich in den Beeten die Fr├╝hjahrsbl├╝her rasant. Ein Highlight ist zurzeit nat├╝rlich die Tulpenbl├╝te. Hierf├╝r wurden im letzten Herbst rund 32.000 Tulpenzwiebeln gepflanzt. Da hier sowohl fr├╝hbl├╝hende wie auch sp├Ątbl├╝hende Sorten ausgew├Ąhlt wurden, kann man die Tulpenbl├╝te trotz des fr├╝hzeitigen Fr├╝hlings zu Ostern noch genie├čen. Auch die rund 50.000 Stiefm├╝tterchen haben den Winter gut ├╝berstanden und erfreuen Besucher nun mit ihrer Bl├╝te. Bei warmer Witterung verstr├Âmen sie einen intensiven Duft.

Im Japangarten sind die voll erbl├╝hten japanischen Azaleen sehenswert. Gerade am Aufbl├╝hen sind die gro├čen Bl├╝ten der aus China stammenden Strauch-Pfingstrosen. Die Strauchpfingstrosen waren in ihrem Herkunftsland China viele Jahrhunderte nur den Kaisern vorbehalten. Mit diesen Pflanzen wird in China schon seit ├╝ber 1000 Jahren gez├╝chtet.

Auf den fanz├Âsischen Gartenk├╝nstler Patrick Blanc zur├╝ck gehen die vertikalen G├Ąrten. Auch in Karlsruhe kann man an der Nordwand des Elefantenhauses eine solche Anlage betrachten. Rund 140 Quadratmeter wurden mit 4.300 Pflanzen in 25 Sorten begr├╝nt. Die einzelnen Pflanz-Elemente waren Ende 2012 in der Stadtg├Ąrtnerei bepflanzt und im Fr├╝hsommer 2013 als vertikale G├Ąrten montiert worden.
Mehr
 

 
Karlsruhe: Klangmassagen im Vierordtbad
Das Vierordtbad bietet am Mittwoch, 23. April, Klangmassagen f├╝r Einzelpersonen und Paare an. Von 10.30 bis 20 Uhr k├Ânnen exklusiv Frauen das Angebot nutzen. Bei dieser Massagevariante geht die Masseurin auf Fragen und Bed├╝rfnisse ihrer G├Ąste ein. Die ausgew├Ąhlten Klangschalen setzt sie auf den bekleideten K├Ârper auf und schl├Ągt die Schalen an. Die Schwingungen werden dann in K├Ârperzellen und Muskelfasern ├╝bertragen und massieren diese sanft. Eine Massage dauert 35 oder 50 Minuten und kostet pro Person 35 und 50 Euro. Ein "Duo" zahlt 52,50 und 75 Euro. Anmeldungen unter der Telefonnummer 0721/69 43 32.

Mehr
 

 
NABU begr├╝├čt neue EU-Verordnung zur Bek├Ąmpfung invasiver Arten
Trotz Kompromissen eine Grundlage f├╝r dringend erforderliches Handeln

Der NABU und sein Dachverband BirdLife Europe begr├╝├čen, dass das Plenum des Europ├Ąischen Parlamentes am morgigen Mittwoch (16. April) die seit langem diskutierte Verordnung zur besseren Kontrolle, Eind├Ąmmung und Bek├Ąmpfung invasiver Arten beschlie├čen wird. ÔÇ×Diese Verordnung ist angesichts der zunehmenden ├Âkologischen, ├Âkonomischen und gesundheitlichen Gefahren durch invasive Arten mehr als ├╝berf├Ąllig, und trotz der zwischen Parlament und Ministerrat ausgehandelten Kompromisse eine wichtige Grundlage f├╝r gemeinsames EU-weites HandelnÔÇť, sagte NABU-Pr├Ąsident Olaf Tschimpke.

Der NABU begr├╝├čt insbesondere, dass der urspr├╝ngliche Vorschlag der EU-Kommission, die Anzahl der zu bek├Ąmpfenden Arten auf 50 zu beschr├Ąnken, vom EU-Parlament gestrichen wurde. ÔÇ×Von derzeit EU-weit etwa 12.000 invasiven Arten gelten schon heute zehn bis 15 Prozent als problematischÔÇť, so Tschimpke. Eine Beschr├Ąnkung auf 50 Arten w├Ąre daher nicht vertretbar gewesen. Gerade angesichts der rasanten Zunahme invasiver Arten durch den Klimawandel sei auch zu begr├╝├čen, dass die Forderung der Umweltverb├Ąnde nach Installation einer Expertengruppe aufgenommen wurde (Art. 28). Diese ber├Ąt die Mitgliedstaaten und EU-Kommission hinsichtlich der Aufnahme von Arten in die Liste und der besten Bek├Ąmpfungspraktiken. Auch die Verpflichtung der Mitgliedstaaten zu intensiveren Kontrollen an den EU-Au├čengrenzen sowie zur grenz├╝berschreitenden Zusammenarbeit und gegenseitigen Information ├╝ber sich abzeichnende Probleme sei ein gro├čer Fortschritt.

Als kritisch bewerten NABU und BirdLife allerdings die im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens verabschiedeten Kompromisse, insbesondere die Ausnahmeregelungen auf Druck der Pelz- und Pflanzenzucht-Industrie. ÔÇ×Die Lobbyarbeit der Pelzindustrie war leider vor allem im Parlament stark zu sp├╝ren. Dabei zeigen alle bisherigen Erfahrungen mit Arten wie amerikanischem Nerz (Mink), Waschb├Ąr und Marderhund, dass solche Arten nicht ausbruchsicher zu halten sindÔÇť, so Claus Mayr, EU-Experte des NABU, der die Trilog-Verhandlungen in Br├╝ssel intensiv begleitet hat.

Der eigentliche Grund f├╝r die Notwendigkeit der Verordnung, und die schon aus der Konvention ├╝ber biologische Vielfalt (CBD) aus dem Jahr 1992 resultierende Verpflichtung f├╝r die EU und ihre Mitgliedstaaten, die ├Âkologische Vielfalt besser vor invasiven Arten zu sch├╝tzen, sei bei den Diskussionen oft in den Hintergrund geraten. Nach dem Europ├Ąischen Parlament muss auch der Umweltministerrat der neuen Verordnung noch zustimmen, voraussichtlich im Juni 2014.
Mehr
 

 
NABU zur Abstimmung des EU-Parlamentes zur Verringerung von Plastikt├╝ten
Plastikm├╝ll geh├Ârt nicht in die Umwelt

Das Europaparlament hat am heutigen Mittwoch ├╝ber neue Regelungen f├╝r Plastikt├╝ten in den Mitgliedstaaten entschieden. NABU-Bundesgesch├Ąftsf├╝hrer Leif Miller kommentiert die geplante ├änderung der Verpackungsrichtlinie: ÔÇ×Es ist ein wichtiges Signal, dass EU-Kommission und Parlament darin ├╝bereinstimmen, dass Plastikt├╝ten nicht in die Umwelt geh├Âren und funktionierende Recyclingsysteme nicht die alleinige L├Âsung f├╝r immer mehr Plastikm├╝ll sind. Die Probleme f├╝r V├Âgel, Fische und Mikroorganismen, gerade in Gew├Ąssern, sind erheblich und Gesundheitsgefahren nicht auszuschlie├čen. Einwegtragetaschen m├╝ssen nicht verwendet werden, sie sind vermeidbar.ÔÇť

Laut NABU sollten sich die Umweltminister im weiteren EU-Gesetzgebungsverfahren daf├╝r stark machen, dass auch dickwandige Tragetaschen von den Regelungen erfasst werden, um einen erh├Âhten Rohstoffverbrauch zu verhindern. Dass nur der Lebensmitteleinzelhandel in die Pflicht genommen wird, T├╝ten kostenpflichtig abzugeben, ist allerdings nicht nachvollziehbar; gerade die Bekleidungs-, Elektro- und Konsumg├╝terindustrie bringt eine erhebliche Menge von Plastikt├╝tenm├╝ll in Umlauf.

ÔÇ×Biologisch abbaubare Kunststoffe sind wegen ihrer fehlenden Recyclingf├Ąhigkeit auch keine L├Âsung des Plastikt├╝tenproblems. Die Bevorteilung dieser bioabbaubaren Kunststoffe durch das EU-Parlament ist deshalb f├╝r den NABU nicht nachvollziehbar und eher ein Gewinn f├╝r die Biokunststoffindustrie als f├╝r die Umwelt. In Deutschland setzt sich der NABU f├╝r eine Steuer auf Tragetaschen ein. Sie garantiert Lenkungswirkung und Einnahmen f├╝r den Staat, nicht f├╝r den EinzelhandelÔÇť, so Miller.

Die vorgeschlagenen Änderungen müssen nun die EU-Umweltminister beraten.
Mehr
 

 
NABU: Intensivierung der Landnutzung bedroht den Feldhasen
Vorbild des Osterhasen leidet unter der ausger├Ąumten Agrarlandschaft

Jedes Jahr zu Ostern erf├Ąhrt das Vorbild des Osterhasen, der Feldhase (Lepus europaeus), wiederkehrende Popularit├Ąt. Der massive Verlust an Lebensraum und Nahrungsgrundlage macht ihm jedoch das ganze Jahr ├╝ber schwer zu schaffen und versch├Ąrft zunehmend die Gef├Ąhrdung der heimischen Best├Ąnde.

Die Rote Liste gef├Ąhrdeter Arten stuft den Feldhasen bundesweit als ÔÇ×gef├ĄhrdetÔÇť ein, mit einem negativen Endwicklungstrend. Neben einer Reihe nat├╝rlicher Feinde hat vor allem der Mensch den R├╝ckgang des heimischen Hasenbestandes zu verantworten. ÔÇ×Die Intensivierung der Landwirtschaft, der massive Einsatz von D├╝nger und Pestiziden, der zunehmende Verlust an Lebensraum durch Bebauung und Zerst├╝ckelung der Landschaft sind die Ursachen f├╝r den schlechten Zustand der heimischen HasenpopulationÔÇť, sagte NABU-Naturschutzexperte Till Hopf. Solange sich an dieser negativen Entwicklung nichts ├Ąndere, werde nicht nur die Nahrungsgrundlage der sympathischen Langohren immer weiter eingeschr├Ąnkt, zudem gingen immer mehr Versteckm├Âglichkeiten verloren. Darunter leiden vor allem Junghasen, da ihnen in den ausger├Ąumten Landschaften die Deckung und damit der Schutz vor nat├╝rlichen Feinden fehlen.

Durch die Anlage von Bl├╝hstreifen, Heckenpflanzungen und eine Extensivierung der Landbewirtschaftung k├Ânnten Nahrungsangebot und R├╝ckzugsm├Âglichkeiten deutlich verbessert werden, fordert der NABU. ÔÇ×Neben dem Hasen profitieren von solchen Ma├čnahmen viele andere heimische Tierarten, darunter bedrohte Wiesenv├Âgel wie Kiebitz und Feldlerche, aber auch Bienen und andere InsektenÔÇť, so Hopf.

Die Zunahme von Monokulturen in der Landwirtschaft f├╝hrt auch beim Feldhasen zur ÔÇ×LandfluchtÔÇť. Inzwischen ist der grunds├Ątzlich sehr scheue Feldhase auch in St├Ądten anzutreffen. Ihn treibt dabei vor allem die Nahrungssuche an. In Gro├čst├Ądten liegende Brachfl├Ąchen sind teilweise ├╝ber Jahrzehnte unged├╝ngt und beherbergen daher eine vielf├Ąltige Flora, die den Hasen eine abwechslungsreiche Nahrung bietet. Diese Entwicklung kann laut NABU jedoch keine Alternative sein. Ein wichtiger Beitrag zum dauerhaften Schutz des ÔÇ×OsterhasenÔÇť ist eine naturvertr├Ąglichere Landwirtschaft.
Mehr
 

 
Hunde m├╝ssen an die Leine
Vermehrt freilaufende Hunde im Naturschutzgebiet Rieselfeld

Umweltschutzamt appelliert zu r├╝cksichtsvollem Verhalten

Die sonnigen Fr├╝hjahrstage erwecken nicht nur Pflanzen und Tiere zu neuem Leben, sondern locken auch die Menschen wieder verst├Ąrkt in die Natur. Damit aber w├Ąchst gleichzeitig die Gefahr m├Âglicher Beeintr├Ąchtigungen f├╝r die Natur, selbst in Schutzgebieten.

Ungew├Âhnlich viele Beschwerden ├╝ber freilaufende Hunde im Naturschutzgebiet Rieselfeld sind in den letzten Wochen beim st├Ądtischen Umweltschutzamt und bei vielen ehrenamtlich Engagierten eingegangen. Gerade jetzt, zu Beginn der Brut- und Aufzuchtzeit, sollten Hunde in der freien Landschaft grunds├Ątzlich an der Leine gef├╝hrt werden, damit vor allem die am Boden br├╝tenden Vogelarten nicht gef├Ąhrdet werden.

Leider registrieren die im Naturschutzgebiet aktiven Naturschutzwarte, dass derzeit viele Hundehalter und Hundehalterinnen ihren Vierbeinern dort freien Auslauf lassen. Die Naturschutzwarte erl├Ąutern vor Ort, welche St├Ârungen und Gefahren von freilaufenden Hunden f├╝r die Tierwelt ausgehen, appellieren an die Einsicht der Hundehalter und Hundehalterinnen und weisen sie auf die Rechtslage hin. Als letzte M├Âglichkeit verbleibt dann die Erstattung einer Anzeige.

Dabei ist die Rechtslage klar. Nach der st├Ądtischen Polizeiverordnung sind im Naturschutzgebiet ÔÇ×Freiburger RieselfeldÔÇť Hunde an der Leine zu f├╝hren. Hier├╝ber sowie

├╝ber weitere Regelungen zur Hundehaltung in Freiburg informiert ein von der Stadt herausgegebenes Faltblatt (ÔÇ×Informationen f├╝r HundehalterÔÇť), das auch an der B├╝rgerberatung im Rathaus ausliegt.

Nach der Naturschutzgebietsverordnung ist es zudem verboten, die ausgewiesenen Wege zu verlassen. Auch d├╝rfen die dort lebenden gesch├╝tzten Tierarten w├Ąhrend der Brut- und Aufzuchtzeiten nicht gest├Ârt und auch ihre Fortpflanzungs- und Ruhest├Ątten nicht besch├Ądigt werden. Bei Verst├Â├čen drohen je nach Vergehen Bu├čgelder, die sich bei nachgewiesener Zerst├Ârung von Brutst├Ątten auf bis zu 50.000 Euro belaufen k├Ânnen.

Grundlage f├╝r diese Verbote sind die in diesem Naturschutzgebiet am Boden und in Bodenn├Ąhe br├╝tende Vogelarten, so beispielweise Schwarzkehlchen, Sumpfrohrs├Ąnger, Girlitz und Gartengrasm├╝cke.

Das Umweltschutzamt als untere Naturschutzbeh├Ârde appelliert an alle Hundehalter R├╝cksicht auf die Tierwelt des Naturschutzgebietes zu nehmen und ihre Hunde an der Leine zu f├╝hren. Gerade in der Brut- und Aufzuchtzeit von M├Ąrz bis Mitte August w├Ąre es am besten, wenn auf das Ausf├╝hren von Hunden im Naturschutzgebiet g├Ąnzlich verzichtet w├╝rde. Damit k├Ânnten Schwierigkeiten mit der Polizei- und Naturschutzbeh├Ârde vermieden werden und gleichzeitig die dortigen Arten gesch├╝tzt werden.
 
 

 UNO & Fukushima: Gefahren f├╝r Gesundheit und Demokratie
 
UNO & Fukushima: Gefahren f├╝r Gesundheit und Demokratie
UNO, Fukushima & Tschernobyl: Wie die Atomlobby die IAEO, die UNSCEAR und die Vereinten Nationen manipuliert

"Drei Jahre nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima behauptet eine UN-Unterorganisation, dass durch die Strahlung das Krebsrisiko f├╝r die Bev├Âlkerung nicht gestiegen ist." Das steht in einem jetzt ver├Âffentlichten Bericht des Komitees der Vereinten Nationen f├╝r die Folgen von Strahlung (UNSCEAR). In dem rund 300 Seiten umfassenden Abschlussbericht gehen die "Atom-Experten", (die zumeist aus der Atomwirtschaft kommen) davon aus, dass sich die Strahlung kaum auf die Gesundheit von Menschen ausgewirkt hat. Mit dem Bericht versucht die Atomlobby, einen schnellen Schlussstrich unter die Debatte um Fukushima zu ziehen. Dabei ist die Atomkatastrophe von Fukushima noch lange nicht vorbei. Unkritisch und zumeist unhinterfragt wird diese Meldung weltweit verbreitet. Doch wer behauptet, an den Folgen der japanischen Reaktorkatastrophe w├╝rden "weder Menschen sterben noch vermehrt an Krebs erkranken", der l├╝gt und sch├Ądigt das Ansehen der Vereinten Nationen! Die gezielte Unterwanderung von UN-Organisationen durch Lobbyisten zeigt, dass die Nutzung der Atomkraft nicht nur die Gesundheit sondern auch die Demokratie gef├Ąhrdet.
Mehr
 

 
Ausbau der Rad-Vorrang-Routen: Neue Leuchten f├╝r den G├╝terbahnradweg
Wegen der Arbeiten werden Radler seit 3. April umgeleitet

Licht an: Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) stattet den G├╝terbahnradweg zwischen Sundgauallee und Breisacher Stra├če mit neuen Leuchten aus. Deshalb wird der Weg seit Donnerstag, 3. April, bis voraussichtlich Anfang Mai in zwei Abschnitten gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert. Das GuT empfiehlt den Radlerinnen und Radlern, die Baustelle gro├čr├Ąumig zu umfahren.

Die Arbeiten am ersten Abschnitt zwischen Sundgauallee und Lehener Stra├če finden ab kommenden Donnerstag bis Ostern statt. Radfahrer, die in Richtung Nord unterwegs sind, leitet das GuT ├╝ber den Runzmattenweg um. In Richtung S├╝d geht die Umleitung ├╝ber die Sundgauallee. Nach Ostern bis Anfang Mai ist dann der zweite Abschnitt von der Lehner Stra├če bis zur Breisacher Stra├če gesperrt. Hier f├╝hrt die Umleitung in beiden Richtungen ├╝ber die Fehrenbachallee. An der Breisacher Stra├če wird die bestehende Rad-Umleitung wegen der gesperrten G├╝terbahnbr├╝cke ebenfalls verlagert.

Die Zeiten k├Ânnen sich witterungsbeding leicht verschieben. Damit m├Âglichst wenig Radfahrende betroffen sind, hat das GuT die Arbeiten soweit m├Âglich in die vorlesungsfreie Zeit und die Osterferien gelegt. Die Kosten in H├Âhe von rund 70.000 Euro tr├Ągt die Stadt.

Der Wunsch, den G├╝terbahnradweg durchg├Ąngig zu beleuchten, kommt seit Jahren aus der B├╝rgerschaft. Von der Basler Landstra├če in St. Georgen durch Weingarten, Betzenhausen und St├╝hlinger bis zur Sundgauallee stehen bereits Leuchten. Nun

sorgt das GuT auch auf dem letzten Abschnitt f├╝r Beleuchtung. Davon profitieren vor allem die Besch├Ąftigten der angrenzenden Uniklinik, die den Radweg wegen der Schichtdienste oft bei Dunkelheit nutzen. Doch auch f├╝r viele andere Radler und Fu├čg├Ąnger wird der Weg durch die Beleuchtung nun attraktiver und vor allem sicherer: Hindernisse und andere Personen sind jetzt schneller und unabh├Ąngig von der eigenen Beleuchtung sichtbar.

Neue Leuchten und damit mehr Sicherheit gibt es auch an zwei un├╝bersichtlichen Stellen am Dreisamuferradweg: An der Kreuzung mit dem G├╝terbahnradweg und unter dem Luisensteg.

Der G├╝terbahnradweg z├Ąhlt zu den Rad-Vorrang-Routen. Er verl├Ąuft von Nord nach S├╝d quer durch Freiburg und verbindet die westlichen Stadtteile Z├Ąhringen, Br├╝hl-Beurbarung, St├╝hlinger, Weingarten, Haslach und St. Georgen. An der Trasse liegen h├Ąufig angefahrene Ziele wie das Industriegebiet Nord, das wachsende Dienstleistungszentrum am G├╝terbahnhof-Nord, die Messe, die Technische Fakult├Ąt der Universit├Ąt, das Uniklinikum, das Beh├Ârden-Areal mit Regierungspr├Ąsidium, Arbeitsamt und Technischem Rathaus sowie die Gewerbeschulen. S├╝dlich liegt das gro├če Gewerbegebiet Haid. Der G├╝terbahnradweg wird seit vielen Jahren konsequent ausgebaut. Mit Hilfe von Landesmitteln f├╝r das Rad-Vorrang-Netz wurden hier zuletzt die Br├╝cke ├╝ber die Ferdinand-Wei├č-Stra├če und der Durchstich unter dem Unteren M├╝hlenweg gebaut. Als n├Ąchstes ist auf dieser Route der Durchstich unter der Opfinger Stra├če geplant, der ein weiteres Nadel├Âhr beseitigt.
 
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 


Copyright 2010 - 2018 Benjamin Jäger