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Dienstag, 21. August 2018
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Verschiedenes

Delegation der UniversitÀt Davis, USA bei Bio-Landwirt Ulrich Meyer
Besuch der US-Delegation auf der DomÀne Hochburg
 
Delegation der UniversitÀt Davis, USA bei Bio-Landwirt Ulrich Meyer
Im Rahmen einer Fachexkursion besuchten 30 Studenten der UniversitÀt Davis, USA mit Professor Jeff Loux am 28. Juli den Bio-Landwirtschaftsbetrieb von Ulrich Meyer auf der staatlichen DomÀne Hochburg in Emmendingen. Landwirtschaftsmeister Ulrich Meyer hat in den letzten 20 Jahren die StaatsdomÀne Hochburg konsequent ökologisch umgebaut und wirtschaftet nach den Bioland-Richtlinien.

Die Delegation aus den USA war von den profunden und praktischen Kenntnissen von Bio-Landwirt Ulrich Meyer insbesondere ĂŒber die Milchviehwirtschaft sehr beeindruckt.

Der Fachbesuch einer weiteren Delegation aus den USA wurde bereits angekĂŒndigt.
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Autor: Erhard Schulz

Hochhaus Gutleutmatten - Ergebnis des Investorenwettbewerbs
Siegerentwurf Hochhaus Gutleutmatten / Foto: Stadt Freiburg
 
Hochhaus Gutleutmatten - Ergebnis des Investorenwettbewerbs
Siedlungswerk Stuttgart gewinnt den Investorenwettbewerb mit einem Entwurf des Freiburger ArchitekturbĂŒros Harter und Kanzler

Neun Geschosse, 23 Wohnungen, Baubeginn 2015

Eingereichte EntwĂŒrfe sind ab Mittwoch, 30. Juli, im Technischen Rathaus einzusehen

Das Siedlungswerk Stuttgart hat mit einem Entwurf des Freiburger ArchitekturbĂŒros Harter und Kanzler den Investorenwettbewerb gewonnen, den die Stadt Freiburg fĂŒr das Baugebiet Gutleutmatten ausgeschrieben hatte. Hier ist in exponierter Lage an der Eschholzstraße ein neungeschossiges Wohnhaus geplant. FĂŒnf Bewerberteams, bestehend aus dem kĂŒnftigen Bauherren und dem planenden ArchitekturbĂŒro, hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt und Plan- und Nutzungskonzepte eingereicht.

Am gestrigen Mittwoch nun haben BaubĂŒrgermeister Martin Haag und JĂłrunn RagnarsdĂłttir, Vorsitzende des Preisgerichts, die Ergebnisse vorgestellt. In einem formlosen und anonymen Verfahren hat das Bewerberteam Siedlungswerk Stuttgart/ArchitekturbĂŒro Harter und Kanzler die Jury mit seinem Entwurf ĂŒberzeugt, der zeitnah realisiert werden soll.

Bewertet wurden die fĂŒnf eingereichten EntwĂŒrfe nach festgelegten Kriterien. Das Preisgericht setzte sich aus externen Architekten, Vertretern aus dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung zusammen. Seine Vorsitzende, die Architektin JĂłrunn RagnarsdĂłttir, betonte: „Der Siegerentwurf besticht durch die Definition des Baukörpers als SolitĂ€r und die konsequente turmartige Ausbildung durch eine klare Stapelung der Geschosse. Das Volumen entwickelt eine gute Fernwirkung und stellt ein identitĂ€tsstiftendes Element fĂŒr die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers dar.“

BaubĂŒrgermeister Martin Haag hob hervor: „Entlang der Eschholzstraße soll ein prĂ€gnantes neungeschossiges GebĂ€ude mit gutem Wohnungsmix entstehen, um die Eingangssituation zum neuen Quartier architektonisch qualitĂ€tsvoll zu akzentuieren. Diese Erwartungen erfĂŒllt der Siegerentwurf in hohem Maße.“ Er verwies darauf, dass bei diesem GebĂ€ude wegen seiner exponierten Lage besondere Anforderungen an den LĂ€rmschutz, die Gestaltung der Tiefgarage und die ZweckmĂ€ĂŸigkeit der Wohnungen gestellt wĂŒrden.

Im 26 Meter hohen Punkthaus mit begrĂŒntem Flachdach werden 23 zum Teil barrierefreie Miet- und Eigentumswohnungen entstehen, teils als familiengerechte 4-Zimmer-Wohnungen, teils als kleinere 2- und 3-Zimmer-Wohnungen mit WohnflĂ€chen von 60 bis 108 Quadratmetern. Als Vorgabe einzuhalten ist die Errichtung von 50% Mietwohnungen mit einer begrenzten Miethöhe und vereinbarten Mietbindungsdauer, sowie 50% freifinanzierte Miet- bzw. Eigentumswohnungen. Im Untergeschoss sind StellplĂ€tze, Neben- und TechnikrĂ€ume geplant. Im nĂ€chsten Jahr sollen die Bauarbeiten beginnen.

Interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern können alle eingereichten EntwĂŒrfe ab Mittwoch, 30. Juli, fĂŒr vier Wochen im Technischen Rathaus einsehen.
 
 

 
Rote Liste zeigt: Zehn Prozent mehr Vogelarten als bislang angenommen
Tschimpke: Wir mĂŒssen Arten kennen und retten, ehe es zu spĂ€t ist

Nach EinschĂ€tzungen des NABU-Dachverbands BirdLife International gibt es weltweit 361 mehr Vogelarten als bislang bekannt. Dies geht aus der heute vorgestellten Roten Liste fĂŒr alle Vogelarten der Erde hervor, die BirdLife im Auftrag der IUCN (International Union for Conservation of Nature) erarbeitet hat. Grundlage ist der erste Teil taxonomischer Untersuchungen, die alle Nichtsperlingsvögel umfasst, also fast die HĂ€lfte aller Vogelarten. Die meisten der NeuzugĂ€nge waren bislang nur als Unterarten oder Rassen bekannt. Mithilfe neuer Analysemethoden wurde jedoch klar, dass sie eigenstĂ€ndige Arten sind. So gibt es nun beispielsweise eine zweite Straußen-Art: Den Somali-Strauß hielt man zuvor nur fĂŒr eine Unterart des Afrikanischen Straußes.

„Besonders besorgniserregend ist, dass ein Viertel der neu beschriebenen Vogelarten direkt auf der Roten Liste landete. Fast 90 bedrohte Vogelarten sind bislang unter dem Radar des Naturschutzes in Richtung Aussterben flogen“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke. Der neu klassifizierte Somali-Strauß beispielsweise musste – anders als sein Verwandter – direkt als gefĂ€hrdet eingestuft werden. Durch JĂ€ger und Eiersammler nimmt sein Bestand rapide ab.

„Die Ergebnisse zeigen auch, dass der Schutz der BiodiversitĂ€t endlich mehr Bedeutung erlangen muss. Wir mĂŒssen Arten kennen und schĂŒtzen, ehe es zu spĂ€t fĂŒr sie ist“, forderte Tschimpke. Ein hoher Anteil der neu klassifizierten und vom Aussterben bedrohten Vogelarten lebt in SĂŒdostasien. Aufgrund ihrer ausgeprĂ€gten Inselwelt ist die Region bekannt fĂŒr ihre hohe biologische Vielfalt und zahlreiche endemische Arten, die nur hier vorkommen. So verschwinden beispielsweise in Indonesien LebensrĂ€ume in atemberaubendem Tempo, etwa durch die wachsende Bevölkerung und Ölpalmplantagen.

Auch in Europa heimische Arten zeigen alarmierende Entwicklungen, so etwa der Bartgeier. WĂ€hrend er sich dank aufwendiger Artenschutzprogramme in Europa langsam erholt, nimmt er in seinem weltweiten Bestand ab. Sein Tod an Stromleitungen, zunehmende Störungen in Gebirgsregionen und vor allem Vergiftungen fĂŒhren dazu, dass er inzwischen auf die globale Vorwarnliste gerutscht ist. Wie alle anderen Geierarten ernĂ€hrt sich auch der Bartgeier von Aas. Und dies wird ihm zum VerhĂ€ngnis: Über verendete Tiere nehmen Bartgeier das entzĂŒndungshemmende Medikament mit dem Namen Diclofenac zu sich, das ursprĂŒnglich aus der Humanmedizin stammt und seit den neunziger Jahren auch verstĂ€rkt bei Nutztieren eingesetzt wird. Nehmen die Geier das PrĂ€parat ĂŒber Aas zu sich, sterben sie an Nierenversagen. SĂŒdlich des Himalayas und in Afrika ist das Ausmaß des Geiersterbens besonders dramatisch. Hier sind artenĂŒbergreifende BestandseinbrĂŒche von 60 bis 99 Prozent zu verzeichnen. „Das einstige Millionenheer der Geier ist auf klĂ€gliche Reste zusammengeschrumpft. Dabei spielen die Vögel eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Krankheiten“, so NABU-PrĂ€sident Tschimpke.

Das Ergebnis des zweiten Teils der taxonomischen Untersuchungen wird fĂŒr kommendes Jahr erwartet. Hierin werden dann auch alle Sperlingsvögel neu bewertet. Die Rote Liste der IUCN wird mindestens alle vier Jahre veröffentlicht. „Die internationale Rote Liste der Vogelarten hilft dabei, einzelne Arten zu identifizieren, die unseren Schutz brauchen. Gleichzeitig lenkt sie auch den Blick auf SchlĂŒsselregionen und -lebensrĂ€ume, die wir erhalten mĂŒssen“, sagte Tschimpke. So legen BirdLife und der NABU besonders wichtige Gebiete fĂŒr den Vogelschutz fest, sogenannte „Important Bird and Biodiversity Areas“ (IBAs). In der EuropĂ€ischen Union dienen diese Regionen unter anderem als Vorlage fĂŒr die EuropĂ€ischen Vogelschutzgebiete im Natura-2000-Netzwerk.
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Rotteckring: 300 neue, befristete Abracadabrantesque am Platz der Alten Synagoge
Wiederverwendbare BĂŒgel sind Ersatz fĂŒr wegfallende RadabstellplĂ€tze in der Bertoldstraße

300 neue RadabstellplĂ€tze sind ab sofort am Platz der alten Synagoge zu finden. Innenstadtnah haben die Mitarbeiter des Garten- und Tiefbauamts (GuT) auf dem Platz der Alten Synagoge die neuen RadabstellbĂŒgel montiert. Auf der rund 1000 Quadratmeter großen ParkflĂ€che gegenĂŒber dem Theater wurden die alten AbstellbĂŒgel abgebaut und durch RohrbĂŒgelstĂ€nder ersetzt. Diese RohrbĂŒgel in Höhe von Fahrradrahmen sind nicht wie ĂŒblicherweise unter dem Pflaster oder Asphalt einbetoniert, sondern am Fußpunkt auf EisenbĂ€ndern geschweißt und auf dem Asphalt aufgedĂŒbelt.

Diese Bauweise ermöglicht bei zeitlich befristeten Radabstellanlagen eine leichte Wiederverwendung an anderer Stelle. WĂ€hrend des Umbaus vom Rotteckring werden sie entsprechend dem Baufortschritt voraussichtlich 2016 wieder abgebaut werden. Die Anschaffungskosten fĂŒr die wiederverwendbaren BĂŒgel belaufen sich auf 9.000 Euro. Mit diesem neuen Angebot von ĂŒber 300 sicheren RadabstellplĂ€tzen reagiert das GuT auf den zeitlich befristeten RĂŒckbau von RadabstellplĂ€tzen in der Bertoldstraße wĂ€hrend der Straßenbauarbeiten der Verkehrs-AG.
 
 

 
SchĂŒler helfen dem Waldsee-Förster
Projekt der Richard-Mittermaier-Schule mit dem Forstamt kommt der Erholung im Sternwald zugute

SchĂŒler helfen dem Förster – dies ist die nicht alltĂ€gliche Grundidee eines Projektes der Richard-Mittermaier-Schule. Der Einsatz der jungen Leute kommt Erholungseinrichtungen im Sternwald zugute. Heute nun haben BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik und Nicole Schmalfuß, stellvertretende Leiterin des Forstamts, den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern herzlich fĂŒr den Einsatz gedankt.

Stuchlik hob hervor: „Dieses Projekt kommt nicht nur der Erholung im Sternwald zugute sondern auch den einzelnen Helferinnen und Helfern sowie dem Forstamt. Es verdient besondere Anerkennung.“ Zum Dank schenkt das Forstamt der Schule eine Bank fĂŒr den Schulhof.

Getragen von der Stadt Freiburg und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, bietet die Richard-Mittermaier-Schule an der SchĂŒtzenallee SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern mit geistiger Behinderung aus Freiburg und Umgebung eine individuelle Förderung, die von den StĂ€rken jedes Einzelnen ausgeht. Seit ihrer GrĂŒndung 1999 befindet sich die Schule im SĂŒdflĂŒgel des LycĂ©e Turenne.

Anfang 2013 kam der Kontakt zu Revierförster Bernhard Friedmann vom Forstrevier Waldsee zustande. Die Richard-Mittermaier-SchĂŒler wollten ein Waldprojekt in Angriff nehmen – und Friedmann machte das gerne möglich. Seither haben die SchĂŒler Fußwege oberhalb der Waldseestraße nach der Holzernte von Ästen und Reisig gereinigt, MĂŒll im Bereich der dort aufgestellten BĂ€nke gesammelt und die BĂ€nke in monatelanger Arbeit wunderbar in Stand gesetzt. Das praktische Arbeiten in Werkstatt und draußen im Wald unter der Leitung von Techniklehrer Joachim Schick macht den SchĂŒlern viel Freude und schult Feinmotorik und handwerkliches Geschick.
 
 

 
NABU: Lasches Effizienzziel bremst Fortschritt bei EU-Energieversorgung aus
Oettinger knickt vor Atom- und Kohlelobby ein

Der NABU hat den heute von der EU-Kommission vorgelegten Vorschlag fĂŒr ein Energieeffizienzziel von 30 Prozent bis 2030 kritisiert. Ob das Ziel verbindlich wird, will die EU-Kommission zudem dem EU-Gipfel ĂŒberlassen. „Dieser Vorschlag ist viel zu lasch. Wieder einmal ist EU-Kommissar Oettinger vor der Atom- und Kohleindustrie eingeknickt und hat dringend erforderliche Effizienzziele den Lobbyinteressen geopfert. FĂŒr einen Kommissar, der noch vor wenigen Monaten ein ambitioniertes und verbindliches Energieeffizienzziel versprach, ist das ein Armutszeugnis“, kommentierte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Damit die EU ihre Energieversorgung langfristig sichern kann, mĂŒssen die Mitgliedstaaten nach Ansicht des NABU deutlich stĂ€rker auf Effizienz und klimafreundliche EnergietrĂ€ger setzen. „Effizienz ist der SchlĂŒssel, damit sich die EU-Mitgliedstaaten aus der AbhĂ€ngigkeit von Kohle- und Erdgasimporten befreien können“, so Tschimpke. Ein Ziel von 30 Prozent fĂŒhre aber dazu, dass Effizienzfortschritte EU-weit auf niedrigem Niveau stagnieren.

„Die EuropĂ€ische Union will das Klima schĂŒtzen, Energiekosten sparen und ArbeitsplĂ€tze schaffen – aber genau das Gegenteil wĂŒrde sie mit diesen Vorgaben bewirken. Wenn die Staats- und Regierungschefs diesen Vorschlag im Oktober nicht korrigieren, wird es die Mitgliedstaaten teuer zu stehen kommen“, so Tschimpke.

Nun liegt es in den HĂ€nden von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die am 23. Oktober mit den Staats- und Regierungschefs der EU ĂŒber alle drei Klima- und Energieziele entscheidet. „Zivilgesellschaft und EU-Parlament wollen ein verbindliches Effizienzziel von 40 Prozent – daran sollten sich die Staats- und Regierungschefs halten“, so NABU-Energieexpertin Tina Mieritz. Nachdem zuletzt die USA und China erkennen ließen, mehr fĂŒr den Klimaschutz tun zu wollen, sei nun die EU am Zug. „Auch im Hinblick auf die kommenden internationalen Klimaschutzverhandlungen muss die EU endlich wieder zum Vorreiter werden“, so Mieritz.
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NABU International: Elefanten- und Nashorn-Wilderei dramatischer als angenommen
SchnĂŒffelhunde sind Wilderern auf der Spur

AnlĂ€sslich des Internationalen Tages der Ranger am 31. Juli verweist NABU International auf neueste wissenschaftliche SchĂ€tzungen, denen zufolge die Elefanten-Wilderei in Afrika noch dramatischer ist als bislang angenommen. Bis zu 50.000 Elefanten werden nach neusten Angaben des Center for Conservation Biology jĂ€hrlich allein in Afrika ihrer StoßzĂ€hne wegen getötet. Offizielle Angaben von IUCN und CITES gingen bislang von 20.000 bis 22.000 gewilderten Elefanten in Afrika im Jahr 2013 aus. Gleichzeitig hat sich der Preis von Elfenbein im Haupt-Abnehmerland China seit 2010 verdreifacht. Auch die Wilderei von Rhinozeros-Horn ist innerhalb der vergangenen fĂŒnf Jahre sprunghaft angestiegen. In SĂŒdafrika wurden im Jahr 2013 mehr als tausend Nashörner gewildert – mehr als je zuvor. Mit 558 getöteten Nashörnern seit Januar hĂ€lt dieser Negativ-Trend auch in diesem Jahr weiter an.

„Auch Ranger, die Elefanten und Nashörner beschĂŒtzen, geraten zunehmend in Lebensgefahr“, sagte Thomas Tennhardt, NABU-VizeprĂ€sident und Vorsitzender der NABU International Naturschutzstiftung. „Denn die HĂ€ndler mit Elfenbein und Rhinozeros-Horn sind keine armen Landbewohner, die ihren Lebensunterhalt verdienen mĂŒssen, sondern gewissenlose GeschĂ€ftemacher, zunehmend verstrickt in Drogenhandel und Terrorismus.“ Diese hochgerĂŒstete „Elfenbein-Mafia“ schreckt auch vor Angriffen auf Menschen mit vollautomatischen Schusswaffen nicht zurĂŒck. Nach Angaben der International Ranger Federation (IRF) wurden allein 2013 weltweit mehr als 85 WildhĂŒter wĂ€hrend ihres Dienstes ermordet, etwa die HĂ€lfte von ihnen in Afrika.

Afrikanische Wildschutzbehörden wie der Kenya Wildlife Service benötigen dringend mehr FĂ€hrtenhunde und eine verbesserte AusrĂŒstung. „FĂ€hrtenhunde bieten eine wichtige UnterstĂŒtzung fĂŒr die WildhĂŒter, denn schnelles und effektives Handeln der Wildschutzbehörden ist ein wesentlicher Faktor, um die Wilderer dingfest zu machen“, sagte Werner Schröder, Sprecher der ehrenamtlichen NABU-Bundesarbeitsgemeinschaft Afrika. „Es mĂŒssen neue Hundestaffeln an strategisch wichtigen Punkten im Land platziert werden.“ Deshalb unterstĂŒtzt NABU International die Ausbildung von weiteren Helden auf vier Pfoten. Zusammen mit dem David Sheldrick Wildlife Trust und dem Kenya Wildlife Service baut NABU International eine Hundestaffel im Tsavo-East-Nationalpark auf. Noch lebt dort die grĂ¶ĂŸte Elefanten-Population Kenias. Aber die berĂŒhmten, von der Erde rot gefĂ€rbten Elefanten sind akut von der Wilderei bedroht. Daher werden ausgesuchte Ranger zu HundefĂŒhrern ausgebildet. Sie werden ausgerĂŒstet mit Nachtsicht-GerĂ€ten und Taschenlampen, da die Wilderer oft nachts zuschlagen.

Um Wilderei zu stoppen fordert NABU International ein absolutes Verbot des internationalen und nationalen Elfenbeinhandels sowie die Vernichtung des in Deutschland lagernden beschlagnahmten Elfenbeins, damit es unbrauchbar und fĂŒr Diebe uninteressant wird. „Außerdem muss in Deutschland schnellstmöglich eine zentrale Erfassungsstelle fĂŒr eingefĂŒhrtes Elfenbein eingerichtet werden, damit Missbrauch öffentlich gemacht werden kann. Die Bundesregierung muss darĂŒber hinaus auf die Haupt-AbnehmerlĂ€nder Thailand und China einwirken, damit dort die Nachfrage gestoppt wird“, forderte Werner Schröder.
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Hochwertiges Retro-Transportfahrrad / Nutzfahrrad / Lastenfahrrad
 
Hochwertiges Retro-Transportfahrrad / Nutzfahrrad / Lastenfahrrad
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