oekoplus - Freiburg
Dienstag, 28. Mai 2024
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Verschiedenes

 
Einen Monat lang kostenlos ‚Äěmobil ohne eigenes Auto‚Äú
Haushalte aus Waldsee gesucht

Braucht es wirklich ein eigenes Auto? Die Frage stellen sich angesichts der Kosten, des Fl√§chenverbrauchs und der Umweltbilanz viele. Damit man f√ľr sich herausfinden kann, wie sich das Leben ohne eigenes Auto gestalten l√§sst, l√§uft im Klimaquartier Waldsee das Projekt ‚ÄěMobil ohne (eigenes) Auto‚Äú. F√ľr die Monate M√§rz und Mai werden noch Haushalte aus dem Stadtteil Waldsee gesucht, die klimafreundliche Mobilit√§t ausprobieren m√∂chten.

Egal ob √ĖPNV, Fahrrad oder Carsharing: einen Monat lang k√∂nnen Teilnehmende kostenlos Alternativen zum eigenen Auto ausprobieren. So k√∂nnen sie erproben, wie Mobilit√§t ohne eigenes Auto funktioniert und wie sich der Alltag gut bew√§ltigen l√§sst. Wer in Waldsee wohnt, ein Auto besitzt und mitmachen will, kann sich ab sofort beim Institut f√ľr Fortbildung und Projektmanagement (Tel. 0761-5191 4319, mobil@ifpro.de) melden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
 
 

 
√Ėkobilanz von Textilien
Bio ist etwas besser, doch Lebensdauer ist entscheidend
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Modekonsum belastet die Umwelt stark. Die Stiftung Warentest hat f√ľr ein T-Shirt ausgerechnet, wie sich die √Ėkobilanz verbessern l√§sst. Wichtig ist, die Kleidung lange zu tragen und weniger h√§ufig zu waschen. Textilien aus Biobaumwolle belasten die Umwelt zudem weniger als jene aus herk√∂mmlicher Baumwolle.

In ihrer aktuellen Untersuchung zur √Ėkobilanz von Textilien zeigt die Stiftung Warentest den typischen Lebensweg eines T-Shirts ‚Äď von der Baumwollplantage √ľbers Tragen und Waschen bis zur M√ľll- oder Altkleidertonne. Der Test zeigt negative Einfl√ľsse auf das √Ėkosystem auf und gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern Anregungen, ihren Modekonsum nachhaltig zu gestalten.

Die Herstellung ist f√ľr den Gro√üteil der Umweltbelastung verantwortlich. Vor allem konventionelle Baumwolle belastet die Umwelt, da f√ľr deren Anbau Unmengen an Pflanzenschutzmitteln und D√ľnger ben√∂tigt werden. Baumwolle aus √∂kologischer Landwirtschaft dagegen ist etwas umweltfreundlicher ‚Äď statt Chemiecocktail kommen etwa Kompost, Rinder-Dung und nat√ľrliche Sch√§dlingsmittel zum Einsatz. Allerdings wird f√ľr den Anbau beider Baumwollarten viel Wasser ben√∂tigt.

Wer möglichst nachhaltig konsumieren will, trägt das T-Shirt lange und wäscht es nicht häufiger als notwendig. Auch hochwertige und langlebige Secondhand-Mode schont Ressourcen und den Geldbeutel.

√úberraschenderweise f√§llt die Entsorgung im Lebenszyklus des T-Shirts in der √Ėkobilanz kaum ins Gewicht.

Die ausf√ľhrlichen Testergebnisse finden sich in der M√§rz-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/oekobilanz-textilien.
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B√§ume pflanzen f√ľr den Klimaschutz
(c) BaumInvest AG
 
B√§ume pflanzen f√ľr den Klimaschutz
Nach unserer Informationsveranstaltung (im Januar in der √Ėkostation Freiburg) zeigen wir auf vielfachem Wunsch die Filme √ľber Baumpflanzungen in Costa Rica & Kolumbien auf der Homepage: https://bauminvest.de

Aus dem Einladungstext zur Info-Veranstaltung:
Neben meinen Beteiligungen an Windkraft- und Solaranlagen sowie Kleinwasserkraft-werken zur Erzeugung von regenerativen Stroms halte ich die rasche Reduktion des Kohlendioxids durch nachhaltige Baumpflanzungen f√ľr dringend notwendig.
Bei meiner Informationsveranstaltung wird auch die Vorständin der Freiburger BaumInvest AG (www.bauminvest.de), Frau Antje Virkus berichten, wie in den letzten 15 Jahren auf einem hohen Niveau ("Gold-Standard") 2.200 ha Mischwald mit einheimischen Kräften aufgeforstet und betreut wurde. Über 2.000 weitere MitaktionärInnen werden nun neue Flächen sowohl in Costa Rica als auch in Kolumbien wieder bepflanzen.
Wir m√∂chten Ihnen aufzeigen, wie Sie sich an diesen Aufforstungsma√ünahmen beteiligen k√∂nnen. Unser Wald ist lebendig und bietet Lebensraum f√ľr Mensch, Fauna und Flora.
Ich lade Sie sehr gerne in das Umweltbildungszentrum √Ėkostation ein, einem √∂kologischen Modellhaus, gebaut aus Holz, Strohlehm und recycelten alten Bausteinen, welche ich als Projektleiter und damaliger BUND-Landesgesch√§ftsf√ľhrer f√ľr die Landesgartenschau 1986 errichtete.

Erhard Schulz
Aufsichtsratsmitglied der BaumInvest AG

zum Bild oben:
In unseren Baumschulen ziehen wir Setzlinge direkt vom Samen
(c) BaumInvest AG
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Freiburg: Halbzeit f√ľr Wurzelhebungsprogramm
Garten- und Tiefbauamt hat Freiburgs Radwege an 150 Stellen geglättet

B√ľrgerschaft meldet Buckelpisten √ľber Beteiligungsportal

Sanftes und sicheres Gleiten auf dem Fahrrad statt ruckelige Buckelpiste: Das ist das Ziel des Programms zu Wurzelhebungen auf Radwegen. Im Jahr 2021 wurden die Freiburgerinnen und Freiburger aufgerufen, auf hubbelige Radwege aufmerksam zu machen. Mehr als 250 Meldungen gingen daraufhin √ľber mitmachen.freiburg.de ein. Die Mitarbeitenden des Garten- und Tiefbauamts (GuT) haben sich die Stellen angesehen und selber 50 weitere Hebungen gefunden, die zu beseitigen waren. Jetzt ist Halbzeit: 150 Stellen wurden bereits gegl√§ttet, oder die Arbeiten daf√ľr sind beauftragt.

Wurzelhebungen entstehen, wenn Wurzeln den Bodenbelag nach oben dr√ľcken. Beim Gl√§tten wird so schonend wie m√∂glich f√ľr die B√§ume vorgegangen. Das GuT geht beim Abarbeiten der langen Liste schrittweise vor, unterteilt in Himmelsrichtungen. Bisher wurden Sch√§den im Westen und Nordwesten der Stadt beseitigt. Im Fokus stehen jetzt die Stadtteile St√ľhlinger und Betzenhausen. Zum Teil laufen die Arbeiten hier schon oder stehen demn√§chst an.

Es folgt in diesem Jahr der S√ľdwesten des Stadtgebiets, die Meldungen aus Haslach und St. Georgen stehen hier im Mittelpunkt. N√§chstes Jahr folgen dann der Osten und Nordosten der Stadt. Darunter viele Bereiche in Landwasser, Hochdorf und dem Industriegebiet Nord, aber auch entlang der Bachl√§ufe in Tiengen und Opfingen.

Zahlreiche Wurzelhebungen werden aber auch unabh√§ngig von der Mitmachaktion gegl√§ttet. So hat das GuT beim Ausbau der Radvorrangroute FR3 im Bereich der Heiliggeist- und Friedhofstra√üe oder der Tullastra√üe zahlreiche Hebungen beseitigt. Und auch wenn das Meldetool nicht mehr aktiv ist, gehen beim GuT regelm√§√üig Hinweise ein ‚Äď und auch diese werden gegl√§ttet.
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Nachhaltigkeitsbericht 2022 der Stadt Freiburg veröffentlicht
Bericht wendet sich sowohl an Fachpersonen sowie an alle Interessierte.

Der Bericht wurde um eine Reihe neuer Kennzahlen erweitert, u.a. zu den Themen Klimawandelanpassung und Nahrungsmittelverschwendung.

Die Stadt Freiburg veröffentlicht seit 2014 regelmäßig einen Nachhaltigkeitsbericht, um das nachhaltige Engagement der Stadtverwaltung sowie den Stand bei der Erreichung der ambitionierten Freiburger Nachhaltigkeitsziele darzustellen.

Der Nachhaltigkeitsbericht f√ľr Fachpersonen erscheint inzwischen in der 5. Auflage. Er wurde um einige Kennzahlen erweitert, unter anderem zu den Themen Klimawandelanpassung und Nahrungsmittelverschwendung. Adaption an den Klimawandel ist neben dem Klimaschutz eine entscheidende Herausforderung. So wird die Anzahl umgesetzter Ma√ünahmen zur Klimawandelanpassung seit 2019 beschrieben und beispielsweise dargestellt, dass die Anzahl der Stra√üenb√§ume um 55 B√§ume pro Kilometer Stra√üe seit 2015 zugenommen hat. Die Entwicklung im Thema Nahrungsmittelverschwendung wird durch die Kennzahl zur Anzahl der Kooperationen mit foodsharing abgebildet. Die Datenlage zu absoluten Mengen und deren Entwicklung ist aktuell noch nicht zufriedenstellend, soll aber weiter ausgebaut werden.

Der Bericht soll als systematische Informations- und Entscheidungsgrundlage dienen und unterst√ľtzt beispielsweise Gemeinder√§t_innen dabei, finanzielle Entscheidungen an den Freiburger Nachhaltigkeitszielen auszurichten. Dar√ľber hinaus dient der Bericht als Monitoring- und Analyseinstrument, um die ‚ÄěNachhaltige Entwicklung‚Äú der Stadt Freiburg als ‚ÄěGro√ües Ganzes‚Äú im Blick zu behalten.

Parallel dazu erscheint der Nachhaltigkeitsbericht f√ľr B√ľrger_innen in 2. Auflage. Er bietet einen Kurz√ľberblick √ľber den Stand der nachhaltigen Entwicklung in Freiburg und eine Auswahl an Ma√ünahmen seitens der Stadtverwaltung. Hinzu kommen Handlungsimpulse und konkrete Engagementm√∂glichkeiten f√ľr die B√ľrgerschaft. Nachhaltigkeit soll durch diesen Bericht greifbarer gemacht werden und die B√ľrger_innen zu einem nachhaltigen Lebensstil motivieren. Denn die Erreichung der Freiburger Nachhaltigkeitsziele kann nur durch den Einsatz und die Kooperation aller erreicht werden.

Federf√ľhrend zust√§ndig f√ľr die Entwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung der Stadt Freiburg ist das Nachhaltigkeitsmanagement.

Beide Berichte sind online unter www.freiburg.de/nachhaltigkeitsbericht zu finden. Gedruckte Exemplare können beim Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg bestellt werden.

Weiter Informationen und konkrete Anregungen sowie Angebote f√ľr nachhaltiges Handeln jeder und jedes Einzelnen gibt es unter www.freiburg.de/nachhaltigkeit
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Dietenbach und das dortige faktische Vogelschutzgebiet (VSG)
Rettet Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Baden-W√ľrttemberg das umk√§mpfte Langmattenw√§ldchen mit der Stadtbahntrasse des VGH?

Uns wurde dieser Tage eine offenbar nicht√∂ffentlich verbreitete Mitteilung der Stadt Freiburg vom 17.1.2023 zugespielt, erstellt aus Anlass unserer Medienmitteilung vom 16.1.2023 zum Betreff fakti¬≠sches Vogelschutzgebiet (VSG) in Dietenbach. Wir haben deshalb k√ľrzlich erneut an das Regie¬≠rungs¬≠pr√§sidium Freiburg geschrieben. Dabei widersprachen wir in mehreren Punkten der irref√ľh¬≠renden Darstellung der Stadt vom 17.1.2023, die in der Badischen Zeitung am 18.1.2023 verwendet wurde.

Erstens hat der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-W√ľrttemberg in seinem Dietenbach-Urteil von 2021 eine konkre¬≠te Entscheidung √ľber das Ja oder Nein zum Vorliegen eines faktischen VSG im Fall des Dietenbacher Langmattenw√§ldchens geschickt umgangen. Stattdessen schlug der VGH vor, ggf. eine andere Stadtbahntrasse ins Dietenbach-Gebiet zu w√§hlen, n√§mlich konkret eine Abzweigung nahe der Westrandstr. vom Ostende des Stadtteils Rieselfeld her. Das wurde best√§tigt vom Bundesver¬≠wal¬≠¬≠tungs¬≠gericht in 2022. Die Gerichte haben also das faktische VSG als hei√ües Eisen erkannt. Die ‚ÄěVGH-Trasse‚Äú, die das umk√§mpfte f√ľr seltene V√∂gel und Flederm√§use sehr wertvolle Langmattenw√§ldchen vor der Stadtbahn nebst Begleitwegen rettet, f√ľhrt allerdings je nach Details der Trasse durch anderen Wald an der Munden¬≠hofer¬≠stra√üe. Dieser hat eine wichtige auch formelle Ausgleichsfunktion zum Bau des Stadt¬≠teils Rieselfeld und k√∂nnte ebenfalls ein faktisches VSG sein, was zu untersuchen w√§re. Laut Dietenbach-Planungen der Stadt sind f√ľr Bebauungen bei den W√§ldchen weitere sch√§dliche Rodungen vorgesehen.

Zweitens ist anders als die Stadt in ihrer Mitteilung vom 17.1. behauptet, das Thema faktisches VSG in der m√ľndlichen Verhandlung des VGH nicht er√∂rtert worden, dies ausweislich des VGH-Protokolls und einer umfangreichen privaten Mitschrift. Drittens sind anders als in der Mitteilung der Stadt bzw. in der Folge in der Badischen Zeitung 18.1. entnommen werden kann, ECOtrinova e.V. und dessen Vorsitzen¬≠der Dr. Georg L√∂ser als Privatperson weder Kl√§ger gegen die st√§d¬≠tebauliche Entwicklungsma√ünahme (SEM) Dietenbach noch klageberechtigt. Die Klage und die Schrifts√§tze f√ľr Landwirte als Kl√§ger sind auch zum faktischen VSG Langmattenw√§ldchen von der Kanzlei der Kl√§ger gestaltet und verantwortet.

Richtig ist dagegen, dass ECOtrinova e.V. und der NABU Freiburg e.V. mit einigen Privatpersonen vor der SEM-Klage mehrerer Landwirte die erforderliche Jederman-R√ľge nach Baugesetzbuch Mitte 2019 um¬≠fangreich an die Stadt eingebracht haben und in der R√ľge der Punkt faktisches VSG kurz enthalten ist.

Au√üerdem hat die Badische Zeitung leider in Ihrer Meldung vom 18.1.2023 den f√ľr die √Ėffent¬≠lichkeit wichtigen Teil unserer Medienmitteilung 16.1.2023 zu zwei Pr√§zedenzurteilen des Bundesver¬≠wal¬≠tungs¬≠gerichts und des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs pro Vorliegen faktischer VSGs nicht gebracht:

Ein h√∂chstrichterliches Urteil in 2014 gegen eine Stra√üe durch ein faktisches Vogelschutzgebiet in einem Wald besagt: Ein Bebauungsplan f√ľr eine Stra√üentrasse in einem solchen Gebiet verst√∂√üt gegen das Beein¬≠tr√§chtigungsverbot der EU-Vogelschutz¬≠richtlinie (AZ BverwG 4 CN 3.13 ). Bei Dietenbach w√§ren es ana¬≠log die Stadtbahn mit begleitenden Rad- und Fu√üwegen sowie gro√üe Teile einer Haltestelle im Lang¬≠mat¬≠tenw√§ldchen. Au√üerdem liegt das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Hessen von 2021 vor, mit dem der BUND-Hessen ein faktisches Vogelschutzgebiet durchsetzte (AZ 3 C 1465/16.N). Die EU-Vogelschutz-Richtlinie gilt in faktischen Vogelschutzgebieten unmittelbar und will s√§mtli¬≠che wild lebenden Vogel¬≠arten, die in der EU heimisch sind sowie ihre Lebensr√§ume langfristig erhalten.
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Online-Tool vermittelt Wissen √ľber die Stadtnatur in Freiburg
Mösle-Park (c) Foto: Daniel Jäger
 
Online-Tool vermittelt Wissen √ľber die Stadtnatur in Freiburg
Kooperation von Stadtverwaltung und der NABU Naturgucker Akademie

Man sch√ľtzt nur was man kennt ‚Äď Bildung als Hebel f√ľr den Naturschutz

Wissen macht Naturschutz: Gemeinsam mit der NABU Naturgucker Akademie hat die Stadtverwaltung ein Online-Bildungsmodul entwickelt. Mit Videos und Texten k√∂nnen Menschen in der NABU Naturgucker Akademie viel √ľber die Besonderheiten von Freiburgs Natur in der Stadt lernen. Der Hintergrund ist ernst. Das ungebremste Artensterben ist ‚Äď zusammen mit dem Klimawandel ‚Äď die wohl gr√∂√üte √∂kologische Krise unserer Zeit. Um die biologische Vielfalt in Freiburg zu sch√ľtzen, hat die Stadtverwaltung unter anderem den Aktionsplan Biodiversit√§t ins Leben gerufen. Der Plan besteht aus vielen Bausteinen, vom F√∂rderprogramm zum Artenschutz in der Stadt bis hin zu Elementen der √Ėffentlichkeitsarbeit.

‚ÄěMan sch√ľtzt nur das, was man kennt. Mit diesem Onlinemodul wird das Wissen √ľber Freiburgs wertvolle und vielseitige Stadtnatur kurzweilig vermittelt. So k√∂nnen Freiburgerinnen und Freiburger noch mehr Verst√§ndnis und darauf aufbauend Engagement f√ľr den Erhalt unserer Biodiversit√§t entwickeln‚Äú, sagt Freiburgs Umweltb√ľrgermeisterin Christine Buchheit.

Entwickelt wurde das Modul vom Umweltschutzamt gemeinsam mit der NABU Naturgucker Akademie im Rahmen und mit Mitteln des st√§dtischen Aktionsplans Biodiversit√§t. Die Naturgucker Akademie ist das wohl gr√∂√üte Online-Bildungsangebot zu √Ėkologie, Natur und Naturschutz in Deutschland. Freiburg kann hier als dritte Stadt ‚Äď neben M√ľnchen und Berlin ‚Äď zum Thema Stadtnatur prominent die urbanen Lebensr√§ume und Arten mit allen Facetten vorstellen.

Aufgebaut ist das Lernmodul aus verschiedenen, teils interaktiven Elementen sowie Erkl√§rvideos. Dazu kommen Aufgaben, bei denen das Gelernte direkt angewendet werden und vor der Haust√ľre entdecken werden kann. In den Kapiteln gibt es √úbersichten √ľber die verschiedenen Naturr√§ume Freiburgs sowie den st√§dtischen Ma√ünahmen um Biodiversit√§t zu f√∂rdern. Andere vermitteln etwa Wissen zu dem Lebensraum Magerrasen, dem historischen M√∂sle-Park sowie zu Artenschutz an Geb√§uden. Ein Blick in das Lernmodul √∂ffnet neue Sichtweisen auf Freiburg und all ihre tierischen Bewohner und Lebensr√§ume.

Das Lernmodul richtet sich dabei nicht nur an Natursch√ľtzerinnen und Natursch√ľtzer, sondern an alle Interessierten. Um teilnehmen zu k√∂nnen ist lediglich eine kostenlose Registrierung notwendig. Zu finden ist der Kurs unter artenwissen.online/goto.php?target=cat_642

Hintergrund: F√∂rderprogramm Artenschutz in der Stadt Wer sich f√ľr den Artenvielfalt in der Stadt einsetzen will, wird von der Stadtverwaltung gerne unterst√ľtzt. Alle B√ľrgerinnen und B√ľrger sind eingeladen, sich zu beteiligen. Das st√§dtische F√∂rderprogramm umfasst eine unverbindliche Vor-Ort-Beratung im eigenen Garten oder dort, wo konkrete Ma√ünahmen f√ľr den Artenschutz stattfinden sollen. Es k√∂nnen verschiedenste Naturschutzma√ünahmen finanziell Gef√∂rdert werden. Dazu geh√∂rt etwa das Pflanzen heimischer B√§ume und Str√§ucher, die Anlage bl√ľtenreicher Wiesen, Trockenmauern, Sandlinsen oder Kleinstgew√§ssern sowie das Anbringen von Nisthilfen f√ľr verschiedene Tierarten.
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SO GUT WIE FLEISCH
Mitgr√ľnder und Ern√§hrungscoach Matthias T√ľrk (c) TMBW / Weise
 
SO GUT WIE FLEISCH
Das Freiburger Start-up Sin Carne Schwarzwald stellt in Handarbeit pflanzliche Alternativen zu Boulette und Filet her ‚Äď und die Gastronomie-Szene ist begeistert

Die Geschichte beginnt so: Vier junge Leute treffen sich w√§hrend der Coronazeit ab und zu und kochen gemeinsam ‚Äď meist vegan, weil das der kleinste gemeinsame Nenner ist. Und weil alle Lust auf Fleischgeschmack haben, kommen auch vegane Burger Patties und andere Fertigprodukte auf den Tisch. Die schmecken gar nicht so √ľbel, aber den vier Freunden ist das entschieden zu viel Verpackungsm√ľll ‚Äď, au√üerdem kommen die Zutaten oft aus dem Chemiebaukasten. Da denkt sich die junge Volkswirtin und Hobbyk√∂chin Bianca Blum: ‚ÄěWas ich im Supermarkt kaufen kann, das kann ich doch bestimmt auch selbst machen.‚Äú
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