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Dienstag, 19. Februar 2019
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Verschiedenes

 
NABU: Bundesrat muss Wiederverwendung von Elektrogeräten stärken
Massive Ressourcenvernichtung muss beendet werden

Der NABU hat den Bundesrat aufgefordert, beim Entwurf des Bundeskabinetts zum neuen Elektrogerätegesetz nachzubessern. Die Wiederverwendung von Elektrogeräten müsse angesichts immer knapper werdender Ressourcen gestärkt werden, so der NABU angesichts der am morgigen Freitag geplanten ersten Lesung im Bundesrat. Es dürfe kein Separierungsverbot bei kommunalen Sammelstellen geben. Die Kommunen müssen die Möglichkeit erhalten, funktionstüchtige oder leicht reparierbare Elektroaltgeräte extra zu sammeln und diese entweder selbst oder in Zusammenarbeit mit qualifizierten Wiederverwendungsstellen aufzubereiten und als Second-Hand-Geräte zu verkaufen. "Bislang macht der aktuelle Kabinettsentwurf es fast unmöglich, Elektrogeräte länger zu nutzen und wiederaufzubereiten. Wenn in Deutschland mehr als 34.000 Tonnen einsatzfähige Geräte in den Müllcontainern der Recyclinghöfe landen, ist das eine massive Ressourcenvernichtung", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Jährlich werden in Deutschland rund 690.000 Tonnen Elektroschrott gesammelt, der aber zu geschätzten fünf Prozent aus funktionsfähigen oder leicht reparierbaren Geräten besteht. "Der Gesetzgeber muss die kommunalen Sammelstellen und die Rücknahmestellen im Handel dazu verpflichten, funktionierende Geräte von den Abfallströmen zu trennen, um ihnen somit die Möglichkeit auf ein zweites Leben zu gewähren. Elektrogeräte werden mit viel Energie und Ressourcenaufwand in den globalen Wertschöpfungsketten unter teils unmenschlichen Bedingungen hergestellt. Ziel muss es sein, Produkte so lange zu nutzen, wie es möglich ist", so Miller.

Die Forderungen des NABU werden aus der Praxis unterstützt. Gemeinsam mit der Plattform Reparatur Revolution hat der NABU eine Umfrage unter mehr als 1.000 Reparaturbetrieben in Deutschland durchgeführt. Das Ergebnis: Mehr als zwei Drittel der Betriebe befürworten einen besseren Zugang zu Elektro- und Elektronikteilen zum Beispiel durch die Vorsortierung von Altgeräten bei Sammel- und Rücknahmestellen. Um das umwelt- und ressourcenschonende Reparieren von Elektrogeräten attraktiver zu machen, fordern die Reparaturhandwerker einen besseren Zugang zu Ersatzteilen, eine bessere Verbraucheraufklärung bezüglich der Nachhaltigkeit von Reparaturen sowie ein verpflichtendes reparaturfreundliches Design von Elektrogeräten.
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NABU: Wo Bundesrat und Bundestag beim Fracking nachbessern mĂĽssen
Goldgräberstimmung zur Ausbeutung fossiler Energien verhindern

Anlässlich der morgigen ersten Lesung des Fracking-Gesetzespakets im Deutschen Bundestag und der abschließenden Beratungen des Bundesrats am Freitag warnt der NABU vor einer Abkehr von der Energiewende. „Wer eine Goldgräberstimmung nach fossilen Energien verhindern will, darf Fracking nicht zulassen“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Wir rufen die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder auf, Fracking in Deutschland zu verhindern.“ Gemeinsam mit mehr als zwanzig weiteren Umwelt- und Naturschutzverbänden hat sich der NABU dazu am heutigen Mittwoch in einem offenen Brief an die Ministerpräsidenten der Länder gewandt und ein Fracking-Verbotsgesetz von ihnen gefordert.

Miller empfahl den Bundesländern, dem Antrag des Umweltausschusses des Bundesrats am Freitag zu folgen und das Aufbrechen und die Gewinnung von Kohlenwasserstoffen zu verbieten. Die Bundesregierung habe es bisher nicht vermocht, den Schutz von Mensch, Natur und Grundwasser hinreichend sicherzustellen. Parlament und Bundesländer seien deshalb gefordert dort nachzujustieren, wo die Regierung geschlampt habe, so Miller.

„Zwar ist das Votum des Bundesrats für die Bundesregierung nicht rechtlich bindend. Doch die Bundesregierung täte nicht gut daran, sich über das Votum der Länder hinwegzusetzen. In einem Bundesland, dass kein Fracking will, darf auch kein Fracking stattfinden“, so Miller.

Der NABU forderte zudem die Abgeordneten des Bundestags auf, auch ohne ein entsprechendes Votum des Bundesrats das Gesetzespaket in wesentlichen Punkten nachzubessern. „Die auf Betreiben von CDU-Kanzleramtsminister Peter Altmaier vorgeschlagene Expertenkommission muss in jedem Fall gestrichen werden“, forderte Miller. Er warnte davor, dass die Kommission – an allen demokratischen Prinzipien vorbei – der kommerziellen Gewinnung von Erdöl und Erdgas mittels Fracking Tür und Tor öffnen könne.

Auch die Verpressung von giftigem Lagerstättenwasser lehnt der NABU ab. „Mit Fracking würden die ungelösten Probleme, die heute bereits bei der Verpressung von Lagerstättenwasser der Erdöl- und Erdgasförderungen bestehen, noch erheblich vergrößert“, warnte Miller. So wurden in der Vergangenheit durch das niedersächsische Landesamt für Geologie und Bergbau wiederholt erhöhte Werte der krebserregenden Substanz Benzol an Lagerstättenwasserleitungen gemessen.

Aus NABU-Sicht ist es darĂĽber hinaus ein Skandal, dass Sandsteinformationen in und unter Natura 2000-Gebieten vom Fracking nicht ausgenommen sind. Wichtige Erholungs- und Schutzgebiete fĂĽr Mensch und Natur wĂĽrden so unterwandert.

„Wer es mit der Energiewende ernst meint und Klima- und Naturschutz nicht gegeneinander ausspielen will, muss jetzt für einen klaren Rechtsrahmen sorgen“, forderte NABU-Energieexperte Ulf Sieberg. Jeder Ministerpräsident und jeder Abgeordnete trage am Ende persönlich dafür Sorge, dass in seinem Bundesland und in seinem Wahlkreis Mensch und Natur geschützt seien.
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Eintauchen in König Artus´ Welt
Der Mundenhof wird am Sonntag, 10. Mai, zum mittelalterlichen Schauplatz

Erlebnistag von 11 bis 17 Uhr für die ganze Familie rund ums Thema „Leben auf Bauernhöfen im Mittelalter“

Da werden die Kinder staunen: Seile machen, Papier schöpfen, Körbe flechten – viele Kenner und Könnerinnen alter Handfertigkeiten tragen ihr Scherflein bei zu einem außergewöhnlichen Fest, das den Mundenhof am Sonntag, 10. Mai, in eine längst vergangene Ära versetzt.

Das Mittelalterfest ist einer der traditionellen Publikumsmagneten auf dem Mundenhof. Dieses Jahr findet es im Innenhof und auf den angrenzenden Koppeln des KonTiKi statt. KonTiKi (Kontakt-Tier-Kind) ist die naturpädagogische Bildungs- und Freizeiteinrichtung auf dem Naturerlebnispark Mundenhof. Veranstaltet von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Fördergemeinschaft und den Kinder und Eltern des KonTiKi, steht das Fest ganz im Zeichen des Alltags auf mittelalterlichen Bauernhöfen und des 25-jährigen Jubiläums des KonTiKi.

Dazu wurden Handwerkerinnen und Handwerker aus der Region und aus ganz Baden-Württemberg eingeladen, um dem Publikum traditionelle Handwerkstechniken vorzuführen. An vielen Stationen dürfen die Gäste nicht nur zusehen, sondern auch selbst aktiv werden.

Mit Trommeln und Schalmeien eröffnen um 11 Uhr die Spielleute „Heidenspaß“ das Fest. Mit dabei sind auch die Mittelaltergruppen Comitatus 1280, Historisches Eschbach, Communis considere und Breisgauer Ritterschaft.

Auf dem KonTiKi-Innenhof bekommen Besucher einen Einblick in die Wollverarbeitung. Die Schafe sind schon geschoren, aber die Wolle muss noch gewaschen, gezupft, gekämmt und gesponnen werden. Auch beim Weben können die Gäste mittun.

Handwerksbegeisterte können in einer originalgetreuen Feldesse und Schmiede den Hammer schwingen. Oder die Zweimannsäge und das Beil bedienen, um aus Baumstämmen Kleinholz zu machen. Auch ein Papierschöpfer hat seinen Stand aufgebaut.

An mehreren Tafelrunden auf der Koppel und in der Scheune dürfen Besucher schmausen wie König Artus höchstselbst. Es gibt Stockbrot und kräftige Suppe auf dem Feuer, Waffeln und Apfelsaft zum Kühlen der Kehlen. Im Garten wird Kräutersalz, das Gold des Mittelalters, hergestellt. Die Firma Grünspecht wird den Dachstuhl des alten Pumpenhäuschens am Nistplatz abreißen und einen neuen zimmern – natürlich nur mit altem Handwerkszeug. Das Aufstellen des Dachstuhls ist für Nachmittag geplant.

Ein Abschlussumzug um 16.30 Uhr rundet das Mittelalterfest auf dem Mundenhof ab. Der Einritt für Erwachsene beträgt 2 Euro. Kinder bis 18 Jahre zahlen keinen Eintritt.
 
 

GefĂĽhrte E-Bike Touren
Foto: KUR UND BĂ„DER GMBH BAD KROZINGEN
 
GefĂĽhrte E-Bike Touren
Von Mai bis Oktober bietet die Kur und Bäder GmbH alle 14 Tage eine geführte E-Bike Tour durch das Markgräflerland an. Am Mittwoch, den 6. Mai und 20. Mai 2015 von 14.00 – 17.00 Uhr finden geführte Touren mit einem einheimischen Guide statt. Die Teilnehmer erkunden die wunderschöne Landschaft zwischen den Reben und entdecken das Markgräflerland um Bad Krozingen ganz bequem auf dem Elektrorad. Bei den Touren kann ein E-Bike gemietet oder auch selbst mitgebracht werden.

Neu wir in diesem Jahr am Mittwoch, den 5. August und 23. September von 14.00 – 17.00 Uhr ein Fahrtechniktraining angeboten. Bei diesen exklusiven Terminen erlernen die Teilnehmer mit speziellen Übungen die richtige Fahrtechnik auf dem E-Bike. Anfahren am Berg, richtig Schalten, Kurvenfahren u.v.m. Natürlich ist auch eine kleine Rundfahrt eingeplant, um das Geübte zu verfestigen.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info.
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NABU: Kohlekraftwerke sind ein Auslaufmodell
Bundesregierung muss fairen Strukturwandel einleiten

Der NABU hat sich in der öffentlichen Debatte um die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zur Abgabe eines Klimaschutzbeitrages für Braunkohlekraftwerke für mehr Sachlichkeit ausgesprochen. Die Gewerkschaften IG BCE und Ver.di haben am Samstag in Berlin zu einer großen Kundgebung und Protest der Kohlekumpel aufgerufen. „Braunkohle ist ein Auslaufmodell. Deshalb muss die längst überfällige Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums gewährleisten, dass die dreckigsten und ältesten Braunkohlekraftwerke ihre klima- und gesundheitsschädlichen Emissionen drosseln“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Mit Blick auf den Widerstand einiger Bundesländer warnte Tschimpke erneut davor, dass mit dem Festhalten an der Braunkohle die Klimaschutzziele nicht zu erreichen seien. „Der von Sigmar Gabriel gemachte Vorschlag leitet einen fairen und moderaten Strukturwandel ein. Er ermöglicht den betroffenen Regionen eine Zukunft ohne Strukturbruch“, so Tschimpke.

Aus NABU-Sicht sind die von IG BCE und Ver.di beschworenen Zahlen zu Arbeitsplatzverlusten wissenschaftlich nicht haltbar. „Im Sinne der Menschen in den Kohleregionen muss auf überzogene Zahlen und das Schüren von Existenzängsten verzichtet werden“, so Tschimpke. Trotzdem stünden die betroffenen Regionen vor einer großen Herausforderung, die ernst genommen werden müsse. „Eine verantwortungsvolle Politik verbindet Klimaschutz und Arbeitsmarktpolitik, um die Standorte für die Zeit nach der Kohle fit zu machen“, sagte Tschimpke weiter. Umso später der Strukturwandel zur Schaffung neuer Arbeitsplätze eingeleitet werde, umso schmerzhafter sei er.

Laut NABU, Wissenschaftlern und anderen Verbänden entwickeln sich die Nettobeschäftigungseffekte der Energiewende in den vergangenen Jahren positiv. „Sowohl die Effizienzwende als auch der Ausbau der Erneuerbaren Energien sind Jobmotoren“, sagte NABU-Energieexpertin Tina Mieritz. Das Consulting-Unternehmen DIW Econ hat für die Erneuerbaren-Branche errechnet, dass jährlich zusätzlich 18.000 Arbeitsplätze pro Jahr geschaffen werden. Im Bereich der Energieeffizienz wuchs laut Branchenmonitor der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz die Anzahl der Beschäftigten 2013 um rund 40.000.

Überall in Deutschland wächst zudem der Protest gegen die umwelt- und gesundheitsschädliche Kohle. Am Samstag ist eine Menschenkette gegen den Braunkohletagebau in Garzweiler geplant, die auch vom NABU unterstützt wird.
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Freiburg: Der Natur auf der Spur
Bundesweiter Erlebnistag am Sonntag, 3. Mai
Forstamt Freiburg lädt Erlebnishungrige in den Bergwald

„Nur wer Natur kennt, kann Umwelt schützen“: Unter diesem Motto findet am Sonntag, 3. Mai, in ganz Deutschland zum neunten Mal der Naturerlebnistag statt. Auch das Forstamt Freiburg ist mit dabei.
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Wer piept denn da?
NABU, NAJU und LBV laden vom 8. bis 10. Mai zur elften „Stunde der Gartenvögel“

Zu einer Zählaktion für Groß und Klein laden NABU, NAJU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) auch in diesem Jahr ein: Zur bundesweiten „Stunde der Gartenvögel“ vom 8. bis 10. Mai sind Naturfreunde in ganz Deutschland aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Rund 43.000 Vogelfreunde hatten im vergangenen Jahr mitgemacht und insgesamt eine Million Vögel beobachtet und gemeldet.

„Unsere inzwischen über mehr als zehn Jahre reichende Datenreihe gibt uns Aufschluss über Zu- und Abnahmen von Vögeln im Siedlungsraum: also dort, wo wir die Vögel in unserem Alltag erleben. Für die Teilnehmer ist die Zählmethode einfach, aber uns liefert sie in der Summe tausender Gärten spannende wissenschaftliche Erkenntnisse“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „In diesem Jahr wollen wir zum Beispiel herausfinden, ob Mauersegler und Mehlschwalben weiterhin so stark abnehmen, und ob der Aufwärtstrend bei Ringeltauben und Feldsperlingen anhält.“

Im Rahmen der Bundesgartenschau findet in diesem Jahr eine ganz besonderen Zählaktion statt: Am BUGA-Standort Brandenburg an der Havel können Vogelfreunde am Freitag, den 8. Mai von 10:00 bis 12:00 Uhr an der Johanniskirche die Vögel in der Umgebung zählen und dabei das Naturparadies Havel entdecken. Ein Experte des NABU wird die Zählung begleiten. Anmeldung unter Presse@NABU.de.

Für kleine Vogelexperten hat die NAJU die „Schulstunde der Gartenvögel“ (4.-8. Mai) ins Leben gerufen. Dazu gehört ein buntes Aktionspaket, welches Zählkarten, Poster und ein Vogelbüchlein zum Selberbasteln beinhaltet. Im Begleitheft finden Gruppenleiter, Lehrer und Erzieher die Anleitung für eine Gartenvogel-Rallye mit spannenden Wissens- und Spielstationen, die mit wenig Aufwand überall im Freien durchgeführt werden können. Das Aktionspaket kann unter www.naju.de/sdg bestellt werden. Es gibt Anregungen, den Klassenraum zu verlassen und neue Lernorte wie den heimischen (Schul-) Garten zu entdecken. Eine Kombination der Gartenvogel-Rallye mit der Teilnahme an der Stunde der Gartenvögel bietet sich an. Denn je mehr Menschen teilnehmen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis.
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Rad-Zähl-Display an der Wiwilibrücke zählt seit drei Jahren
Seitdem fast acht Millionen Radfahrer gezählt, zum
ersten Mal über 14.000 täglich – Drei neue Dauerstellen
zählen Radlerinnen und Radler

Das Rad-Zähl-Display feiert Ende April seinen dritten
Geburtstag. Seitdem fuhren rund 7,9 Millionen
Radfahrerinnen und Radfahrer ĂĽber die WiwilibrĂĽcke und
sparten so 4.100 Tonnen CO2 gegenĂĽber entsprechenden
Autofahrten ein. Die Fahrräder werden beim Überfahren
einer Induktionsschleife in der östlichen Rampe gezählt; die
Zahlen werden sofort auf dem Display vor Ort und dann auf
der städtischen Homepage unter
www.freiburg.de/radzaehldisplay angezeigt. Das Display
hatte das Land Baden-WĂĽrttemberg der Stadt Freiburg zur
Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Stadt“ geschenkt.

Wegen der Sperrung des Dreisamradwegs FR1 an der
KronenbrĂĽcke purzeln derzeit die Rekorde: Fuhren vor ein
paar Tagen zum ersten Mal ĂĽberhaupt ĂĽber 14.000
Radfahrerinnen und Radfahrer an einem Tag ĂĽber die
WiwilibrĂĽcke, wurde am Mittwoch, 22. April, mit 14.617
Radlern gleich wieder ein neuer Rekord aufgestellt - die
15.000 scheinen in Reichweite.

Durchschnittlich fuhren in den letzten drei Jahren täglich
7.200 Radfahrerinnen und Radfahrer ĂĽber die WiwilibrĂĽcke.
Wochentags waren es durchschnittlich 10.000 Radfahrende,
samstags und sonntags etwa 4.800. Im stärksten Monat,
dem Juli 2014, waren knapp 9.600 Radfahrende täglich
unterwegs, im schlechtesten Monat im Februar 2013
immerhin noch fast 4.400 am Tag.

In den beiden bislang vollständig gezählten Jahren 2013 und
2014 stiegen die Zahlen um rund 16 Prozent an. So wurden
2013 gut 2,4 Millionen Radler gezählt, 2014 über 2,8
Millionen. Die Skala des Zähl-Displays, die nur bis 2,5
Millionen jährlich ausgelegt ist, wurde also geknackt.

Nach Einschätzung des Garten- und Tiefbauamtes (GuT) ist
ein Teil dieses Anstieg Ergebnis des Ausbaus der Radwege
in den letzten Jahren. Und natĂĽrlich spielen auch das ĂĽber
Monate gute Wetter und die mehrwöchige Stadtbahnpause
wegen der Bauarbeiten am Bertoldsbrunnen eine Rolle. Seit
dem Beschluss des Radkonzeptes 2020 baut das GuT vor
allem die drei Pilotrouten des Rad-Vorrang-Netzes an der
Dreisam FR1, an der Güterbahn FR2 und von Zähringen
durch den StĂĽhlinger nach Vauban/St. Georgen aus. Ziel des
Konzeptes ist es, den Radverkehr bis 2020 auf ĂĽber 30
Prozent der Wege anzuheben; damit wäre er die Nummer
eins im Stadtverkehr.

Seit Ende 2014 registrieren drei weitere Zählstellen den
Radverkehr, allerdings ohne Anzeige-Display. Die
Induktionsschleifen liegen an den drei Pilotrouten des Rad-
Vorrang-Netzes: An der Dreisam (FR1) am Anfang der
HindenburgstraĂźe, an der GĂĽterbahn (FR2) zwischen
Ferdinand-WeiĂź-StraĂźe und GĂĽterbahnbrĂĽcke und auf der
geplanten Route Zähringen-Stühlinger-Vauban (FR3) in der
Eschholzstraße Höhe Egonstraße.

Im bisherigen April fuhren rund 2.500 Radlerinnen und
Radler täglich über die Eschholzstraße, an der Güterbahn
FR2 waren es rund 1.500. Die Radler an der Dreisam
machen der WiwilibrĂĽcke fast Konkurrenz, hier waren es im
April bisher rund 7.000 am Tag im Vergleich zur WiwilibrĂĽcke
mit 7.800. An der Dreisam fahren an Wochentagen merklich
weniger als auf der WiwilibrĂĽcke, am Wochenende aber jetzt
schon fast gleichviel – bei Heimspielen des Freiburger SC
noch mehr. Spannend wird die Entwicklung im Sommer,
wenn noch mehr Freizeitradler unterwegs sind, dann könnte
die WiwilibrĂĽcke auch ĂĽberholt werden. Und spannend wird
natĂĽrlich auch wieder, ob das Display an der WiwilibrĂĽcke
am Jahresende wieder geknackt wird.
 
 



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