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Montag, 19. August 2019
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Verschiedenes

 
NABU und REWE Group schließen strategische Partnerschaft
Gemeinsam fĂŒr nachhaltigeres Wirtschaften, Umwelt- und Ressourcenschutz

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und die REWE Group haben eine langfristige strategische Partnerschaft geschlossen. Einen weitreichenden Beratungs- und Lizenzvertrag unterzeichneten heute, 6. Juli 2015, in Berlin der PrĂ€sident des NABU, Olaf Tschimpke, und der Vorstandsvorsitzende der REWE Group, Alain Caparros. Der NABU ist Deutschlands grĂ¶ĂŸter Umwelt- und Naturschutzverband; die REWE Group Deutschlands zweitgrĂ¶ĂŸter LebensmittelhĂ€ndler.

Der NABU und die REWE Group arbeiten schon seit 2009 auf Projektbasis sehr intensiv zusammen. Die strategische Kooperation schafft nun eine noch breitere Plattform.

Grundlage der jetzt unterzeichneten strategischen Partnerschaft von NABU und REWE Group ist das Ziel, gemeinsam dem nachhaltigeren Wirtschaften im Handel und dem nachhaltigeren Konsum in Deutschland neue, zusĂ€tzliche Impulse zu geben, sowie den Umwelt- und Ressourcenschutz in den Wertschöpfungsketten weiter zu verbessern. Zu diesem Zweck wurden konkrete Arbeitsbereiche wie Meeresschutz, PlastiktĂŒten, Waldschutz und Papier, Ressourcenschonung und Förderung der biologischen Vielfalt vereinbart. Im Rahmen ihrer strategischen Partnerschaft werden NABU und REWE Group unter anderem gemeinsame Arbeitsgruppen grĂŒnden, regelmĂ€ĂŸige Strategieworkshops veranstalten und Roadmaps fĂŒr die Erreichung von gemeinsam festgelegten Nachhaltigkeitszielen erstellen. Zugleich vereinbarten Tschimpke und Caparros einen regelmĂ€ĂŸigen Austausch auf Ebene des Vorstandsvorsitzenden und PrĂ€sidenten von REWE Group und NABU.

Olaf Tschimpke sagte dazu: „Durch diese strategische Partnerschaft verstĂ€rken wir die bereits existierende Kooperation mit der REWE Group und erweitern sie auf wichtige zusĂ€tzliche Handlungsfelder. FĂŒr den NABU ist entscheidend, dass wir durch die Zusammenarbeit Einfluss auf die Nachhaltigkeitsentscheidungen der REWE Group nehmen können. Zudem erhalten wir zusĂ€tzliche Ressourcen fĂŒr eigene Naturschutzprojekte in den Bereichen wie Wald-, Vogel- und Bienenschutz. Bei der Kooperation mit der REWE Group behalten wir die Verbandsziele des NABU fest im Blick. Wir haben eine Partnerschaft vereinbart, in der Kritik jederzeit möglich ist und in der der NABU auch nicht zögern wird, die REWE Group notfalls öffentlich an ihre Verantwortung fĂŒr Natur und Umwelt zu erinnern. Das ist die glaubwĂŒrdige und belastbare Basis unserer Kooperation.“

Alain Caparros erklĂ€rte: „Die strategische Partnerschaft mit dem NABU gibt uns die Möglichkeit, zusĂ€tzliche Impulse fĂŒr die Weiterentwicklung unserer Strategie und unseres Nachhaltigkeitsmanagements zu erhalten. Der NABU ist ein konstruktiver aber auch kritischer Berater und Projektpartner, mit dem wir bereits gut zusammengearbeitet haben. Wir wollen durch die intensivere Kooperation mit dem NABU unsere fĂŒhrende Rolle beim nachhaltigeren Wirtschaften und nachhaltigeren Konsum im deutschen Handel stĂ€rken und weiter ausbauen. Sehr wichtig ist fĂŒr uns dabei die Tatsache, dass der NABU durch seine organisatorische Struktur in ganz Deutschland auch in Ortsgruppen prĂ€sent ist. Dadurch erhalten wir die Möglichkeit, unser Engagement mit konkreten Umwelt- und Naturschutzprojekten bis herunter auf die Ebene unserer MĂ€rkte fĂŒr unsere Kunden und Mitarbeiter noch anschaulicher und wirkungsvoller zu machen.“

Konkrete Projektarbeit wird ausgeweitet

Die konkrete Projektarbeit von REWE Group und NABU wird im Rahmen der strategischen Partnerschaft intensiviert und weiter ausgebaut. Dabei können REWE Group und NABU bereits auf zahlreiche erfolgreiche Kooperationen aufbauen.

Bereits seit 2009 ist der NABU im PRO PLANET-Beirat der REWE Group vertreten. Im Rahmen der Vergabe des PRO PLANET-Labels fĂŒr Eigenmarkenprodukte setzt sich die REWE Group dafĂŒr ein, Probleme in der Wertschöpfungskette zu analysieren und systematisch zu lösen. Der PRO PLANET-Beirat unterstĂŒtzt die REWE Group in allen Prozessschritten als fachlicher und technischer Berater. Eines der grĂ¶ĂŸten Projekte ist das PRO PLANET-Apfelprojekt, das in Zusammenarbeit unter anderem mit dem NABU organisiert wird. Dabei schaffen Obstbauern von der Bodenseeregion bis zum Alten Land und vom Rheinland bis nach Sachsen LebensrĂ€ume fĂŒr Insekten, indem sie zum Beispiel Blumenwiesen und blĂŒhende Hecken anlegen. Das Nahrungsangebot fĂŒr Bienen wird damit ganzjĂ€hrig verbessert. Äpfel, die auf diese Weise angebaut werden, erhalten das PRO PLANET-Label.

Um auf die akute Gefahr des Bienensterbens aufmerksam zu machen, unterstĂŒtzen die REWE-SupermĂ€rkte in Deutschland den NABU im Rahmen ihrer bundesweiten Nachhaltigkeitswochen mit 30 Cent fĂŒr jeden verkauften Honig. Der NABU setzt sich mit seinen bundesweiten Projekten fĂŒr die Anlage, den Schutz und die naturvertrĂ€gliche Bewirtschaftung von Streuobstwiesen ein. In den Jahren 2013 bis 2015 unterstĂŒtzte REWE den NABU bei diesen Aktionen mit insgesamt 400.000 Euro.

Erstmals unterstĂŒtzt REWE in diesem Jahr den Deutschen Waldschutzfonds des NABU. Mit Hilfe des von der NABU-Stiftung „Nationales Naturerbe“ 2013 initiierten Waldschutzfonds können große, zusammenhĂ€ngende WaldflĂ€chen gekauft werden. REWE will bei einer Kinder-Malaktion wĂ€hrend der REWE-Nachhaltigkeitswochen in diesem Juli Gelder fĂŒr den Schutz von insgesamt 100.000 Quadratmeter Wald zur VerfĂŒgung stellen.


ÜBER DEN NABU-BUNDESVERBAND

Der NABU ist seit ĂŒber 115 Jahren aktiv. Er begeistert ĂŒber 560.000 Mitglieder und Förderer dafĂŒr, sich fĂŒr die Natur einzusetzen. Der NABU ist ĂŒberall dort, wo die Natur eine Rolle spielt, vom eigenen Garten bis zur politischen BĂŒhne, von der Schutzgebietspflege vor der HaustĂŒr bis zum Engagement fĂŒr internationale Projekte. Ob es um die Pflege von Streuobstwiesen, den Schutz der Zugvögel oder den Einsatz fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige Energiepolitik geht: 35.000 Aktive in bundesweit ĂŒber 2.000 NABU-Gruppen begreifen Naturschutz als Lebensaufgabe und verleihen dem Einsatz des NABU fĂŒr Mensch und Natur eine enorme Durchschlagskraft. Naturschutz hört nicht an den Landesgrenzen auf. Daher ist der NABU auch in ausgewĂ€hlten internationalen Projekten aktiv. Hauptregionen dieser internationalen Naturschutzarbeit sind Afrika, die Kaukasus-Region, Mittelasien und Europa.


ÜBER DIE REWE GROUP

Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der fĂŒhrenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2014 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von ĂŒber 51 Milliarden Euro. Die 1927 gegrĂŒndete REWE Group ist mit ihren 330.000 BeschĂ€ftigten und 15.000 MĂ€rkten in 12 europĂ€ischen LĂ€ndern prĂ€sent. In Deutschland erwirtschafteten im Jahr 2014 rund 228.000 Mitarbeiter in rund 10.000 MĂ€rkten einen Umsatz von 37 Milliarden Euro.

Zu den Vertriebslinien zĂ€hlen Super- und VerbrauchermĂ€rkte der Marken REWE, REWE CENTER, REWE CITY und BILLA, der Discounter PENNY sowie die BaumĂ€rkte von toom Baumarkt und B1 Discount Baumarkt. Hinzu kommen die Bio-SupermĂ€rkte (TEMMA), innovative Convenience-MĂ€rkte (REWE To Go), das Gastrokonzept „Oh Angie!“ und E-Commerce-AktivitĂ€ten REWE Lieferservice sowie Zooroyal und Weinfreunde. Zur Touristik gehören unter dem Dach der DER Touristik die Veranstalter ITS, Jahn Reisen und Travelix sowie Dertour, Meier's Weltreisen und ADAC Reisen sowie die GeschĂ€ftsreisesparte FCm Travel Solutions und ĂŒber 2.100 ReisebĂŒros (u.a. DER ReisebĂŒro, DERPART), die Hotelketten lti hotels, Club Calimera und PrimaSol Hotels und der Direktveranstalter clevertours.com.
 
 

 
EU-Naturschutzrichtlinien helfen FledermÀusen und ihren Quartieren
Bedeutender Naturschatz in Europa - „Fitness-Check“ darf nicht zum Naturschutz-Abbau fĂŒhren

Die Naturschutzgesetzgebung der EU soll auf den PrĂŒfstand. Bis zum 24. Juli haben alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger in den Mitgliedstaaten die Gelegenheit, sich zur Bedeutung und zu einer möglichen „Modernisierung“ der zwei wichtigsten EU-Gesetze fĂŒr den Natur- und Artenschutz zu Ă€ußern. Es gilt die Erfolgsgeschichte der EU-Vogelschutz- und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie fortzuschreiben und die geplanten Lockerungen zu verhindern. Mit der Aktion „NaturschĂ€tze retten“ stellt der NABU unter www.NABU.de/naturschaetze jede Woche ein Gebiet, eine Art oder einen Lebensraum vor, die vom Schutz der EU profitieren oder ohne diesen verloren gehen könnten. Diese Woche der Naturschatz #11: FledermĂ€use - Das „Mayener Grubenfeld“.

Vor allem in der zweiten HĂ€lfte des letzten Jahrhunderts sind die FledermausbestĂ€nde in Deutschland dramatisch eingebrochen. Unsere Landschaft hat sich erheblich verĂ€ndert und insbesondere der Verlust an geeigneten Quartieren setzt den Tieren bis heute zu. Erstaunlich also, dass die BestĂ€nde von Arten wie dem Großen Mausohr heute wieder stabil sind und sogar leicht zunehmen. Neben dem intensiven Einsatz des ehrenamtlichen Naturschutzes ist dies auch dem strengen Schutzregime zu verdanken. „Denn alle europĂ€ischen Fledermausarten sind im Anhang IV der FFH-Richtlinie zu finden und zĂ€hlen damit zu den streng geschĂŒtzten Arten“, betont Siegfried Schuch, Vorsitzender des NABU Rheinland-Pfalz. „Bechsteinfledermaus, Große Hufeisennase, Großes Mausohr, Kleine Hufeisennase, Mopsfledermaus, Teichfledermaus und Wimperfledermaus sind zudem in Anhang II gelistet, weshalb zum Schutz ihrer LebensrĂ€ume FFH-Gebiete (Natura-2000-Gebiete) ausgewiesen wurden“, erklĂ€rt Schuch weiter.

Eines dieser Gebiete ist das FFH-Gebiet „Unterirdische stillgelegte Basaltgruben Mayen und Niedermendig“ in Rheinland-Pfalz. „Mit 17 nachgewiesenen Arten und an die 50.000 ĂŒberwinternden Tieren ist das Grubenfeld bei Mayen das grĂ¶ĂŸte Fledermaus-Überwinterungsgebiet in Mitteleuropa und besitzt gesamteuropĂ€ische Bedeutung“, informiert Cosima Lindemann, Naturschutzreferentin des NABU Rheinland-Pfalz. Der Bereich des Mayener Grubenfeldes ist heute als Natura-2000-Gebiet geschĂŒtzt und nach nationalem Recht als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Im Rahmen eines Naturschutzgroßprojekts konnte der NABU das Gebiet zudem aufwĂ€ndig sanieren und es so vor dem Einsturz bewahren. Das wertvolle Gebiet ist somit dauerhaft fĂŒr die FledermĂ€use gesichert.

In den nur wenige Kilometer entfernten Mendiger Stollen sieht die Situation problematischer aus. Etwa 30.000 FledermĂ€use ĂŒberwintern dort, allerdings wurden die fĂŒr FledermĂ€use wertvollen Bereiche bei der Ausweisung des FFH-Gebiets ausgelassen, was sich heute durch deutlich schlechtere Bedingungen Ă€ußert. „Gerade die GegenĂŒberstellung dieser beiden Teilbereiche zeigt die Notwendigkeit der strikten Unterschutzstellung solcher Gebiete“, bekrĂ€ftigt Schuch.

Wer FledermĂ€use live erleben möchte, kann dies schon an diesem Wochenende tun. Am 10. und 11. Juli veranstaltet der verbandsĂŒbergreifende Arbeitskreis Fledermausschutz Rheinland-Pfalz, gefördert von Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, ein großes Fledermausfestival in Kamp-Bornhofen. Hier befindet sich eine der grĂ¶ĂŸten Sommerkolonien des Großen Mausohrs deutschlandweit. Und schon am 29. August öffnet der NABU Rheinland-Pfalz anlĂ€sslich der internationalen Batnight dann auch wieder die Tore zum Mayener Grubenfeld. Bei dem Fest fĂŒr Groß und Klein können FledermĂ€use hautnah beobachtet werden.

Der NABU stellt seit Ende April jede Woche eine geschĂŒtzte oder gerettete Art, einen Lebensraum oder ein Natura-2000-Gebiet ĂŒber die NABU-Internetseite, Presse, soziale Medien und auf Veranstaltungen vor, die alle vom EU-Schutz abhĂ€ngen. Dazu zĂ€hlen neben den FledermĂ€usen unter anderem auch der Wolf und der Biber, ebenso wie das Große Torfmoor in Nordrhein-Westfalen, das Tegeler Fließtal der Hauptstadt Berlin, der Buchenwald Grumsin oder das Nationale Naturerbe „Weinberg Wetzlar“.
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Umwelttechnikpreis Baden-WĂŒrttemberg 2015
Neuartige Platinen revolutionieren Energiespeicher

Umweltminister Franz Untersteller: „Das Speicherkonzept von
ASD ist ein technischer Durchbruch, weil es viele der Probleme
elektrischer Speicher auf einmal löst.“


Der Umwelttechnikpreis Baden-WĂŒrttemberg in der Kategorie „Mess-, Steuerund
Regeltechnik“ geht an die ASD Automatic Storage Device GmbH aus Freiburg.
Ihre Parallel-Automatic-Charge-And-Discharge-Unit, kurz: Pacadu 2.0, erlaubt
es, Zellen in Energiespeichern parallel zu schalten, was sÀmtliche Nachteile,
die durch die bisher gebrÀuchliche Reihenschaltung bedingt sind, auf einmal
eliminiert. Damit ausgerĂŒstete Energiespeicher laufen lange und stabil mit hohen
NutzkapazitÀten.


Bei herkömmlichen, in Reihe geschalteten Energiespeichern bestimmt immer
die schwĂ€chste Zelle ĂŒber die LeistungsfĂ€higkeit und Lebensdauer der kompletten
Batterie. Eine defekte Zelle ist gleichbedeutend mit dem Ausfall des Gesamtspeichers,
selbst wenn alle anderen Zellen voll funktionsfÀhig sind. Eine
schwache Zelle lÀsst sich nicht austauschen und schrÀnkt den Gesamtspeicher
ein, wenn etwa der Ladezyklus durch die erste volle und der Entladezyklus
durch die erste leere Zelle abgebrochen werden. DarĂŒber hinaus sind die Produktionsverfahren
teuer und aufwĂ€ndig, weil fĂŒr die serielle Schaltung zwillingsgleiche
Zellen notwendig sind, was Hersteller, Technologie oder auch KapazitÀt,
Innenwiderstand, Lade- und Gesundheitszustand betrifft.

Pacadu ermöglicht mit parallel geschalteten Zellen ein bidirektionales Vorgehen,
um aus der niedrigen Batteriespannung eine höhere, technisch nutzbare Spannung
zu erzeugen und die Batteriezellen gleichzeitig zu laden. Außerdem gelingt
damit bei niedriger Spannung ein verlustfreier Transfer der hohen Ströme von
Gleich- in Wechselstrom. Dies ermöglicht erst die Parallelschaltung, womit der
Zustand und die Beschaffenheit einzelner Zellen ihre hervorgehobene Bedeutung
verlieren: Denn selbst wenn schwache Zellen vorhanden sind, bleibt die
LeistungsfĂ€higkeit des Speichers nahezu erhalten – und sollte eine Zelle ausfallen,
wird sie ganz einfach ausgetauscht. Allein in Deutschland kommen jedes
Jahr 190.000 Tonnen Altbatterien zusammen, von denen die Mehrheit eigentlich
noch funktionsfÀhig ist, seriell geschaltet aber nicht mehr nutzbar ist.

Pacadu ist als Platine auf die einzelne Zelle montiert, lÀsst sich jeweils separat
ansteuern und durch die Eingabe weniger Parameter auf die angeschlossene
Zelle anpassen. Die einzelnen Module sind ĂŒber eine Bus-Leitung mit einem
Leitrechner verbunden. Dadurch lassen sich auch völlig unterschiedliche Batterietypen,
-kapazitÀten und -technologien kombinieren. In ein und demselben
Energiespeicher sind fĂŒr die Abfederung von Lastspitzen Hochstromzellen und
zur Abdeckung der Grundlast HochkapazitĂ€tszellen möglich – in der ElektromobilitĂ€t
bedeutet ein derart bestĂŒckter Batterieblock sowohl eine gute Beschleunigung
also auch eine hohe Reichweite. Modular aufgebaut lÀsst sich das gesamte
Speichersystem beliebig skalieren, sodass der Anwender seinen Speicher je
nach Bedarf erweitern kann und die GrĂ¶ĂŸe nicht mehr vor der Inbetriebnahme
festlegen muss.


„Pacadu wird die Batterieproduktion, den Speicherbau und auch die ElektromobilitĂ€t
verĂ€ndern“, so Wolfram Walter, Mitglied der GeschĂ€ftsfĂŒhrung bei ASD,
und er beschreibt seine Vision: „Genau wie heutzutage niemand mehr einen
Röhrenbildschirm verwendet – geschweige denn kaufen kann –, wird es in absehbarer
Zeit keine seriell geschalteten Energiespeicher mehr geben.“


Das Ministerium fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-WĂŒrttemberg
vergibt alle zwei Jahre den Umwelttechnikpreis Baden-WĂŒrttemberg. Der Preis
soll fĂŒr hervorragende und innovative Produkte und Verfahren in der Umwelttechnik
verliehen werden.

Das Preisgeld betrÀgt 100.000 Euro und wird auf vier Kategorien und einen
Sonderpreis der Jury verteilt. Die Kategorien gliedern sich in „Energieeffizienz“,
„Materialeffizienz“, „Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung“ und
„Mess-, Steuer- und Regeltechnik“. Der Sonderpreis der Jury wird an ein Produkt
innerhalb der vier Kategorien verliehen und orientiert sich an aktuellen umweltpolitischen
Herausforderungen und technischen Erfordernissen.

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen mit Sitz oder einer Niederlassung in Baden-WĂŒrttemberg.
Ausgezeichnet werden Produkte, die einen bedeutenden Beitrag
zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten und kurz vor der
MarkteinfĂŒhrung stehen oder nicht lĂ€nger als zwei Jahre am Markt sind.

Im Unterschied zum Umweltpreis, den das Ministerium seit 1993 vergibt, liegt
die Zielrichtung des Umwelttechnikpreises auf einem Produkt oder Verfahren
und dessen besonderen umwelttechnischen LeistungsfÀhigkeiten und nicht auf
unternehmensinternen Prozessen.

Die Preisverleihung findet am 7. Juli 2015 um 18:00 Uhr im Römerkastell in
Stuttgart statt.
 
 

RheinerwÀrmung: BUND fordert Abschaltung von Fessenheim
 
RheinerwÀrmung: BUND fordert Abschaltung von Fessenheim
Der Rhein bei Karlsruhe hat am 6.7.2015 die kritische Grenze von 25 Grad ĂŒberschritten. Quelle: lubw.baden-wuerttemberg. Das schweizer Atomkraftwerk MĂŒhleberg musste wegen der hohen Temperatur der Aare – am Sonntag wurden 23 Grad gemessen – seine Leistung drosseln, wie Murielle Clerc, Sprecherin der Betreiberin BKW, eine Meldung der NZZ bestĂ€tigte.

BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Axel Mayer fordert angesichts der viel zu hohen Rheintemperaturen die sofortige Abschaltung des französischen AKW in Fessenheim.
Lachse und Meerforelle geraten z.B. bei Temperaturen von mehr als 23-25°C unter Stress („Thermische Barriere“) und stellen ihr Wanderverhalten (AufwĂ€rtswanderung) ein, bis wieder niedrigere Temperaturen erreicht sind. Die Verordnung zum Schutz der OberflĂ€chengewĂ€sser (OberflĂ€chengewĂ€sserverordnung - OGewV) in Deutschland strebt eine maximale Temperatur von 25°C an.
Das französische AKW Fessenheim am Oberrhein hat keine KĂŒhltĂŒrme und setzt zu hundert Prozent auf die, fĂŒr den Betreiber EDF profitable, fĂŒr die Umwelt aber verheerende FlusswasserkĂŒhlung. Ein Ölkraftwerk mĂŒsste tĂ€glich 8,64 Millionen Liter Öl verbrennen, um die WĂ€rme zu erzeugen, die das EDF / EnBW AKW Fessenheim jeden Tag in den Rhein leitet.
Die beiden Reaktorblöcke haben eine elektrische Leistung von je 900 MW, aber eine thermische Leistung von je ca. 2700 MW. Bei einem Wirkungsgrad von ungefĂ€hr 33% werden von beiden Reaktoren ca. 3600 MW AbwĂ€rme in den Rhein geleitet, denn das AKW hat keine KĂŒhltĂŒrme. Das ist eine unvorstellbar große Energiemenge.

Stellen Sie sich vor am Rhein bei Fessenheim stĂŒnde ein Ölheizwerk. In diesem Ölheizwerk wĂŒrden stĂŒndlich 360 000 Liter Öl verbrannt, um damit Wasser zu erhitzen und dieses erhitzte Wasser wĂŒrde in den Rheinseitenkanal gekippt... 3600 MW AbwĂ€rme entsprechen umgerechnet stĂŒndlich dem WĂ€rmeĂ€quivalent von ca. 360 000 Litern Öl.

Bei einer Betrachtung der vom AKW Fessenheim ausgehenden WĂ€rmeverschmutzung darf nicht nur die Situation am Ausflussrohr betrachtet werden, sondern die negativen Auswirkungen dieser starken ErwĂ€rmung auf das Ökosystem des gesamten Flusses bis zur MĂŒndung. Wenn alle Kraftwerke am Rhein auf KĂŒhltĂŒrme verzichtet hĂ€tten, dann wĂ€re der Rhein biologisch tot.
Die Durchschnittstemperatur des Rheins hat sich wĂ€hrend der letzten 100 Jahre dramatisch verĂ€ndert. Von den durchschnittlich 3°C Temperaturerhöhungen sind allein 2°C auf WĂ€rmeeinleitungen durch große Kraftwerke zurĂŒckzufĂŒhren. Der menschengemachte Klimawandel wird aller Voraussicht nach zu einer weiteren Temperaturerhöhung fĂŒhren. Das gute ökologische Potential ist damit im Rhein in Zukunft nicht mehr erreichbar, wenn Kraftwerke den Rhein weiterhin thermisch verschmutzen.
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Autor: Axel Mayer, BUND GeschĂ€ftsfĂŒhrer

 
Feiern mit den Erben Dschingis Khans
Mongoleifest auf dem Mundenhof am Sonntag, 12. Juli


Freiburg und Ulan Bator liegen beide auf dem 48.Breitengrad. Der
nÀchtliche Sternenhimmel ist deshalb in beiden StÀdten identisch.
Wer ein Pferd oder ein Kamel auf dem Mundenhof besteigt und
auf dem 48. Breitengrad immer nach Osten reitet, landet nach
8231 Kilometern mitten in der mongolischen Hauptstadt, doch
unter anderen klimatischen VerhÀltnissen als am Kaiserstuhl. Ein
trockenes Kontinentalklima schafft zwischen Winter und Sommer
Temperaturunterschiede von bis zu 100 Grad. Die Mongolen leben
in ihren Jurten im engen Kontakt zur Natur, und Ulan Bator war
schon „green“, lange bevor es zur „city“ wurde.

Seit sieben Jahren steht eine gemĂŒtliche Jurte des Freiburger
Mongolei-Zentrums auf dem Mundenhof und bietet Besuchern
einen Einblick in Lebensformen der grĂ¶ĂŸten Nomadenkultur der
Welt. Jedes Jahr im Juli feiern die Mongolen ihr Nationalfest: das
Naadam. Am Sonntag, 12.Juli, kommt Naadam nun nach Freiburg.
Von 14 bis 17 Uhr gestaltet das Mongolei-Zentrum ein MongoleiFest
in und bei der Jurte, mit Kalligraphie, MĂ€rchen, Liedersingen
mit der SĂ€ngerin Baadma, Kinderspielen, Souvenirs und
Filzarbeiten. Bernhard Wulff, Kulturbotschafter der Mongolei,
erzĂ€hlt dabei ĂŒber Dschingis Khan, Schamanen und Reisen in die
Mongolei. Zum Abschluss gibt es einen gemĂŒtlichen Jurtenabend.
Der Eintritt zum Fest ist frei, um eine Spende wird gebeten.
 
 

Neue Kampagne fĂŒr ein Wildtierverbot in Zirkussen
© Deutscher Tierschutzbund e.V.
 
Neue Kampagne fĂŒr ein Wildtierverbot in Zirkussen
Um auf das Leid, die Angst und Zurschaustellung der Zirkustiere aufmerksam zu machen und um den Druck auf die Politik zu erhöhen, starten wir die Kampagne "‪‎Wildtiere sind keine Zirkustiere". Seit Jahren fordern wir bereits ein Wildtierverbot in ‪Zirkussen, da eine verantwortbare Haltung in reisenden Betrieben nicht möglich ist. Doch die Bundesregierung blockiert bisher diesen wichtigen Schritt. Der tragische Unfall mit Zirkuselefant "Baby" zeigt, dass das Wildtierverbot lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig ist.
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Ein Schulhof wird zum grĂŒnen Klassenzimmer
Einweihung des "Hofi91" ĂŒber den DĂ€chern Freiburgs / Foto: Stadt Freiburg
 
Ein Schulhof wird zum grĂŒnen Klassenzimmer
Grund zum Feiern an der Hofackergrundschule: Mit einem
bunten Fest wurde am Freitag der umgestaltete Schulhof
"Hofi91" eingeweiht. Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler können
sich ĂŒber ein neues KlettergerĂŒst, eine Spielkiste und mehr
FreiflÀche zum Spielen freuen. Die ViertklÀssler haben
außerdem selbst mit angepackt und ĂŒber eine SchĂŒlerfirma
ein grĂŒnes Klassenzimmer mit HolzstĂ€mmen mitfinanziert. Als
Kooperationspartner holten sie dafĂŒr die Firma Trumpf
HĂŒttinger ins Boot. 5.000 Euro steuerte die Volksbank bei.

Die SchĂŒlerfirma der vierten Klasse hat in der Hofackerschule
bereits gute Tradition: Im Schuljahr 2011/2012 machte die
Firma Hofi-Beck mit dem GebÀck "Hofitaler" den Anfang und
erzielte damit einen Gewinn von rund 456 Euro. 2012/2013
folgten die Crossie-Macher mit ihrer SĂŒĂŸigkeit "Hofi-Crossies",
mit denen sie 560 Euro einnahmen. 2013/2014 wurden mit
den "Hofi Eggs" weitere 194 Euro erwirtschaftet. Die
Einnahmen flossen jeweils in SpielgerÀte, Spendenaktionen
und Freizeitspaß mit der Klasse. FĂŒr das aktuelle Projekt
„GrĂŒnes Klassenzimmer“ hat die Hofackerschule im April den
mit 500 Euro dotierten Klimaschutzpreis des stÀdtischen
Umweltschutzamtes gewonnen.


Zuletzt wurde der Schulhof der Hofackerschule in den Jahren
2009 und 2011 umgestaltet: Einer Röhrenrutsche
(Kostenpunkt 30.000 Euro) folgte eine Bewegungslandschaft
in Bootsform (20.000 Euro). Im Jahr 2012 wurden außerdem
die Heizkörper und ZÀune erneuert, sowie Flure und
Treppenaufgang gestrichen.


Die Kosten fĂŒr das neue KlettergerĂŒst liegen bei 33.000 Euro.
Den Großteil (25.000 Euro) hat das Amt fĂŒr Schule und
Bildung beigesteuert, der Rest (8.000 Euro) wurde ĂŒber
Spenden finanziert. FĂŒr die zusĂ€tzliche SpielflĂ€che,
Bepflanzungen, ZĂ€une und die Spielkiste fielen weitere 40.000
Euro an, die das stÀdtische GebÀudemanagement trÀgt.
Insgesamt liegen die Kosten fĂŒr den umgestalteten Schulhof
damit bei 73.000 Euro.

Zur Schule:
Die Hofackerschule ist eine Grundschule in FreiburgWaltershofen
mit derzeit 82 SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern in 4
Klassen. Sie zÀhlt damit momentan nach der
Schauinslandschule zur zweitkleinsten öffentlichen
Grundschule der Stadt. In vielen Bereichen des gemeinsamen
Schullebens zeigt sich der familiÀre, lÀndliche Charakter. Die
Schule legt Wert auf ein selbststÀndiges, respektvolles,
demokratisches und offenes Miteinander.
 
 

In Freiburg kommt der Wolf zuerst ins Waldhaus
Die Austellung bleibt bis Herbst 2016 im Waldhaus
 
In Freiburg kommt der Wolf zuerst ins Waldhaus
Ausstellung „Und wenn der Wolf kommt? Alte Mythen und neue
Erfahrungen“ bleibt bis Herbst 2016 im Waldhaus


Gestern wurde auf der A5 bei Lahr ein Tier ĂŒberfahren, das
vermutlich ein Wolf war. Ob damit Meister Isegrim nach 150 Jahren
in den SĂŒdwesten zurĂŒckgekehrt ist, prĂŒft jetzt ein zoologisches
Institut in Berlin. Nach Freiburg kam „der Wolf“ allerdings schon
vergangenen Herbst. Seit September 2014 ist die Ausstellung „Und
wenn der Wolf kommt? Alte Mythen und neue Erfahrungen“ im
Waldhaus zu sehen. Aus gegebenem Anlass wird sie jetzt bis Herbst
2016 verlÀngert. Im Anhang finden Sie Bilder dieser Ausstellung.

Schulklassen und Gruppen können anderthalbstĂŒndige FĂŒhrungen
durch die Ausstellung unter www.waldhaus-freiburg.de oder Tel.
0761/896477-10 buchen. Der Gruppenpreis betrÀgt 40 Euro.
Zudem stellt „FrĂ€ulein Brehms Tierleben“ am Sonntag, 28. Juni, um
16 Uhr ihr StĂŒck Canis lupus. Der Wolf vor. Mehr unter www.brehmstierleben.com,
Kartenbestellung unter Tel. 0761/768 0486.

Es folgen Ausschnitte aus unserer Pressemitteilung vom 22.
September 2014:

Wer erfahren möchte, was ein Wolf so frisst, wenn gerade keine
Großmutter in der NĂ€he ist; wie sich Wolfsgeheul anhört; und wo es
in Deutschland schon Wölfe gibt –
dem sei demnÀchst ein Besuch im Waldhaus empfohlen: Von
Sonntag, 28. September, an ist hier die neue Ausstellung „Und wenn
der Wolf kommt? Alte Mythen und neue Erfahrungen“ zu sehen.

Mit dieser neuen Schau will das Waldhaus umfassend ĂŒber den Wolf
aufklĂ€ren, dessen RĂŒckkehr in den SĂŒdwesten fĂŒr Biologen nur noch
eine Frage der Zeit ist. Baden-WĂŒrttemberg gilt seit Jahren als
„Wolfserwartungsland“ und ist mittlerweile das letzte Bundesland, in
dem noch kein Wolf sicher nachgewiesen wurde. Seit der RĂŒckkehr
im Jahr 2000 leben in Deutschland mittlerweile ĂŒber 30 Rudel. Auch
in den Vogesen und in der Schweiz hÀufen sich die Meldungen: Der
strenge Schutz der Wölfe zeigt Wirkung, sie kehren zurĂŒck.

Wie tief der Wolf aber trotz jahrhundertelanger Abwesenheit durch
die Sprache noch in unserem Bewusstsein verankert ist, erfahren
Besucher bereits auf dem Weg in die Ausstellung. Dann beleuchten
deckenhohe Illustrationen die Begegnungen und Beziehungen von
Wölfen und Menschen von der Steinzeit bis heute. Wolfsangel,
Tellereisen und eine historische Feuerwaffe stehen fĂŒr die
jahrhundertelange Verfolgung durch den Menschen bis zur
Ausrottung der „letzten“ Wölfe im 19. Jahrhundert.

Gezeigt wird auch, wie sich mit der Naturschutzbewegung das Image
des Wolfes verÀndert hat und neue Gruppen sich (oft romantisch
verklĂ€rt) seiner Symbolik bedienen. Eine gemĂŒtliche Leseecke lĂ€dt
zum Schmökern in MĂ€rchen- und anderen WolfsbĂŒchern ein, oder
zur kritischen Durchsicht von „Wolfsmeldungen“ aus jĂŒngerer Zeit

Im Ausstellungsbereich „Biologie und Lebensweise“ nehmen kleine
und große Besucher die Welt aus der Perspektive des Wolfes wahr,
sind zu Gast bei den Welpen in einer Wolfshöhle und setzen sich an
eine gedeckte „Wolfstafel“. Fotofallen, Halsbandsender und andere
Hilfsmittel zeigen, wie Wolfsforscher diesen scheuen Raubtieren auf
die Spur kommen. Selbst ausprobieren kann man, wie schwierig im
„Wolfsmonitoring“ allein die Unterscheidung zwischen Wolf und Hund
ist. Eine regelmĂ€ĂŸig aktualisierte Karte der Wolfsnachweise zeigt,
wie sich Wölfe in Mitteleuropa und hierzulande wieder ausbreiten.

Um den Eindruck zu vermeiden, dass der Wolf als Vegetarier durch
die Lande streift, stehen neben einem WolfsprÀparat auch ein
prÀpariertes Schaf und ein Reh. Denn bei aller Relativierung des
Wolfsbildes: Aus dem Raubtier ist bis heute kein Lamm geworden.
So ist die RĂŒckkehr von Wölfen in eine moderne Kulturlandschaft wie
Baden-WĂŒrttemberg fĂŒr die Nutztierhaltung und die JĂ€gerschaft mit
Konflikten verbunden. Wie sie konstruktiv zu lösen sind, wird hier
anschaulich dargestellt, etwa durch Wege des Herdenschutzes oder
Ausgleichszahlungen im Falle getöteter Nutztiere.

Insgesamt legt die Ausstellung Wert darauf, weder die mit der
RĂŒckkehr des Wolfes verbundenen Herausforderungen zu
verharmlosen noch alte Vorstellungen vom „bösen Wolf“ zu
bedienen, wo aktuelle Forschungen ein anderes Bild zeichnen. Sie
will aufzeigen, wie ein Zusammenleben von Mensch und Wolf in der
heutigen Kulturlandschaft aussehen kann.

Die Stiftung Waldhaus Freiburg hat diese Ausstellung mit der
Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-WĂŒrttemberg,
dem Verein Wildwege und mit UnterstĂŒtzung des Naturparks
SĂŒdschwarzwald, dem WWF, Forst BW und der „Arbeitsgruppe
Luchs und Wolf Baden-WĂŒrttemberg“ konzipiert. Sie ist wĂ€hrend der
Öffnungszeiten des Waldhauses (Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr,
Sonntag 14 bis 17 Uhr) zu sehen. Der Eintritt ist frei.
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