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Dienstag, 5. Juli 2022
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Verschiedenes

 
Online-Umfrage als Datengrundlage f√ľr den kommenden Bildungsbericht
600 junge Menschen werden zu Klimawandel, sozialer Gerechtigkeit und Mitbestimmung befragt

Der n√§chste Bildungsbericht der Stadt Freiburg soll anders aussehen, als die, die es zuvor gab. Statt Daten √ľber Kitas, Schulen, Hochschulen und Weiterbildung zu ver√∂ffentlichen, soll es im f√ľnften Bildungsbericht allein um ein Thema gehen: der Bildung f√ľr nachhaltige Entwicklung. F√ľr den Sonderbericht wird von der Stabsstelle Freiburger Bildungsmanagement derzeit eine Datengrundlage erhoben, um verschiedene Blickpunkte und Perspektiven darzustellen. Besonders wichtig ist dabei die Beteiligung der Menschen in Freiburg. Bereits seit dem 8. Februar l√§uft eine Umfrage unter 6000 zuf√§llig ausgew√§hlten B√ľrgerinnen und B√ľrgern. Jetzt sollen dar√ľber hinaus mehr als 600 junge Menschen im Alter von 14 bis 24 Jahre befragt werden.

Das Besondere ist, dass daf√ľr eine Form der Beteiligung gew√§hlt wurde, bei der die ebenfalls zuf√§llig ausgew√§hlten Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Vorschl√§ge der anderen reagieren k√∂nnen. Daf√ľr wurde eine digitale Plattform angelegt, auf der in sogenannten Padlets geantwortet werden kann. Das ist eine Homepage, auf der mehrere Menschen gleichzeitig arbeiten k√∂nnen. Zun√§chst erhalten 108 junge Menschen einen Brief mit Zugangsdaten zu den Padlets. Sie k√∂nnen dann zu Verschiedenen Themenbereichen Vorschl√§ge machen. Dabei geht es etwa darum, wie Freiburg auf dem Weg zur klimaneutralen Kommune vorankommen kann, wie Bildungschancen f√ľr alle erh√∂ht werden k√∂nnen oder wie mehr Beteiligung erm√∂glicht werden sollte.

Nach f√ľnf Tagen werden dann weitere 108 Einladungen an junge Menschen verschickt. Sie haben dann die M√∂glichkeit, die bestehenden Antworten zu erg√§nzen, neue Aspekte hinzuzuf√ľgen oder eigene Ideen einzubringen. Insgesamt gibt es sechs solcher Einladungsrunden.

‚ÄěF√ľr die nachhaltige Entwicklung der Stadt Freiburg sind die Stimmen der Menschen, die auch in Zukunft in der Stadt leben, besonders wichtig. Mit diesem innovativen, kreativen Format hoffen wir viele junge Freiburgerinnen und Freiburger anzusprechen und neue und frische Ideen zu erhalten, so Bildungsb√ľrgermeisterin Gerda Stuchlik.‚Äú

Teilnehmer, die f√ľr die Umfrage ausgew√§hlt werden, bekommen einen Brief mit QR-Code beziehungsweise Link und Passwort, mit denen ein Padlet ge√∂ffnet werden kann. Dort kann ein kostenloses Nutzkonto erstellt werden, um die Fragen zu beantworten. Die Angaben unterliegen strengen Datenschutzanforderungen. Sie werden ohne Namensangabe gespeichert und sind ausschlie√ülich f√ľr eine systematische Auswertung bestimmt.

Unter den ersten 36 Eintr√§gen im Padlet werden sechs Gutscheine f√ľr faire, nachhaltige und regionale Produkte im Wert von jeweils 30 Euro verlost. Die Teilnahmebedingungen werden in den Anschreiben erl√§utert.
 
 

 
Sesam: Riskante Körnchen
R√ľckst√§nde des krebserregenden Gases Ethylenoxid in Sesam machen seit Monaten Schlagzeilen. Die Stiftung Warentest hat Saaten, Sesammus, -√∂l und -riegel untersucht ‚Äď und ist f√ľndig geworden. Vier Sesamsaaten √ľbersteigen die gesetzlich zul√§ssigen H√∂chstgehalte f√ľr Ethylenoxid-R√ľckst√§nde von 0,05 Milligramm pro Kilogramm Sesam um ein Vielfaches. Die Tester pr√ľften stichprobenartig ÔĽŅ44 Sesamsaaten und -lebensmittel, darunter 19 Bio-Produkte. 40 Produkte waren hinsichtlich Ethylenoxid-R√ľckst√§nden unauff√§llig.

Am st√§rksten ist die Sesamsaat von Heera belastet. Nur 34 K√∂rnchen t√§glich ‚Äď nicht mal ein halber Teel√∂ffel voll ‚Äď schon ist die Menge erreicht, die gerade noch als wenig bedenklich gilt. Die Sesamsaat von Anatolia, Bamboo Garden Japan und TRS Asia‚Äôs Findest Foods √ľbersteigen ebenfalls den H√∂chstgehalt um ein Vielfaches. Die Tester entdeckten Ethylenoxid-R√ľckst√§nde nur in purem Sesam.

Nahrungsmittel werden mit Ethylenoxid begast, um Keime abzut√∂ten. In der EU ist das verboten, in L√§ndern wie etwa Indien aber durchaus noch Praxis. Mehr als 450 Funde meldete seit September das EU-Schnellwarnsystem f√ľr Lebens- und Futtermittel ‚Äď fast nur in Sesam aus Indien. Die unbelasteten Produkte im Test sind in puncto Ethylenoxid-R√ľckst√§nde unbedenklich. Steht auf anderer Ware aber Indien als Herkunftsland auf der Packung, lieber Finger weg. Ebenso bei unklarer Herkunft.

Die detaillierten Ergebnisse sind unter ÔĽŅwww.test.de/sesam abrufbar. Dort findet sich auch eine Liste mit zur√ľckgerufenen Produkten, die in regelm√§√üigen Abst√§nden aktualisiert wird.
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Neues F√∂rderprogramm ‚ÄěArtenschutz in der Stadt‚Äú
Biodiversität soll auch auf Privatflächen gestärkt werden
Programm richtet sich an B√ľrgerinnen und B√ľrger, Firmen und Institutionen

Das ungebremste Artensterben ist eine der gro√üen Krisen der Gegenwart. Im Rahmen des Aktionsplan Biodiversit√§t wird in Freiburg jetzt ein Programm ins Leben gerufen, um die biologische Vielfalt auf privaten Fl√§chen in der Stadt zu f√∂rdern. Denn auch in St√§dten gibt es ein gro√ües Potential. um Lebensr√§ume zu schaffen und Freifl√§chen und Geb√§ude naturnah zu gestalten. Viele Fl√§chen k√∂nnen schon mit kleineren Ma√ünahmen so aufgewertet werden, dass sie Insekten oder V√∂geln eine bessere Lebensgrundlage bieten. ‚ÄěDas neue F√∂rderprogramm ‚ÄěArtenschutz in der Stadt‚Äú soll B√ľrgerinnen und B√ľrger, Unternehmen und Institutionen motivieren, beraten und finanziell unterst√ľtzen, den Artenschutz auf privaten Fl√§chen im Stadtgebiet voranzubringen. So k√∂nnen Vorg√§rten bl√ľtenreicher werden, Wiesen auf Firmengel√§nden entstehen oder V√∂gel neue Nistm√∂glichkeiten an Geb√§uden erhalten‚Äú, so Umweltb√ľrgermeisterin Gerda Stuchlik. √úber das Programm wird der Gemeinderat im M√§rz entscheiden.

Die Stadt Freiburg engagiert sich schon lange f√ľr den Erhalt der biologischen Vielfalt. In den vergangenen Jahrzehnten wurden zahlreiche Ma√ünahmen f√ľr den Artenschutz, die Artenvielfalt und den Biotopverbund auf √∂ffentlichen Fl√§chen umgesetzt. Angesichts neuer Erkenntnisse zum R√ľckgang der Insekten- und Vogelbest√§nde hat der Gemeinderat in 2018 neue Ziele zur F√∂rderung der Biodiversit√§t und in 2019 den Aktionsplan Biodiversit√§t beschlossen, aus dem seither zus√§tzliche kommunale Naturschutz-Ma√ünahmen umgesetzt werden.

Mit dem F√∂rderprogramm ‚ÄěArtenschutz in der Stadt‚Äú sollen neue Nistm√∂glichkeiten und Nahrungsfl√§chen in der Stadt insbesondere f√ľr Insekten und V√∂gel, aber auch f√ľr Flederm√§use, Eidechsen und Kleins√§uger geschaffen werden. Denn es braucht oft nicht viel Platz, um Insekten und anderen Tierarten Nahrungsquellen und R√ľckzugsr√§ume im Stadtgebiet zu bieten. Artenarme Gr√ľn- und Freifl√§chen, wie etwa Rasenfl√§chen, k√∂nnen mit Hilfe des F√∂rderprogramms in artenreiche Naturg√§rten und Biotope f√ľr Tiere und Pflanzen verwandelt werden.

Das F√∂rderprogramm bietet eine Beratung und finanzielle Unterst√ľtzung zu folgenden Ma√ünahmen an:

Ôā∑ Anlage von artenreichen Wiesen und S√§umen mit heimischem Saatgut,
Ôā∑ Pflanzung von heimischen Geh√∂lzen,
Ôā∑ Nisthilfen f√ľr V√∂gel, Flederm√§use und Wildbienen,
Ôā∑ Anlage von Steinhaufen, Trockenmauern und Sandlinsen
Ôā∑ Anlage von Kleingew√§ssern und Feuchtbiotopen.

Mit dem Programm k√∂nnen auch kleinere Vorhaben unterst√ľtzt werden, die Mindestf√∂rdersumme liegt bei 200 Euro, die Obergrenze bei 5000 Euro pro Antragsteller pro Jahr. J√§hrlich sind im Rahmen des Aktionsplans Biodiversit√§t 15.000 Euro f√ľr die Finanzierung des F√∂rderprogramms vorgesehen. Ab M√§rz k√∂nnen Antr√§ge beim Umweltschutzamt der Stadt gestellt werden.
 
 

 
CO2-Messgeräte und -Ampeln
Gute Ger√§te gibt es f√ľr unter 100 Euro

CO2-Sensoren k√∂nnen keine Coronaviren erkennen ‚Äď aber sie zeigen an, wann es Zeit zum L√ľften ist. Die ÔĽŅStiftung Warentest hat 11 CO2-Messger√§te untersucht, darunter sogenannte CO2-Ampeln und smarte Ger√§te, die mit App funktionieren. Sieben Ger√§te schneiden gut ab, drei sind mangelhaft. Das preisg√ľnstigste gute CO2-Messger√§t im Test kostet rund 90 Euro, das teuerste √ľber 500 Euro.

Das Coronavirus Sars-CoV-2 kann beim Einatmen √ľbertragen werden, ohne K√∂rperkontakt zu anderen Menschen. Vor allem in schlecht bel√ľfteten Innenr√§umen, Schulen und B√ľros droht Ansteckungsgefahr. Wann gel√ľftet werden muss, k√∂nnen Messger√§te mitteilen, indem sie den Kohlenstoffdioxid-Anteil (CO2) der Raumluft ermitteln und rechtzeitig den Weckruf zum L√ľften geben.

Drei der sieben guten CO2-Messger√§te kosten zwischen 89 und 100 Euro. Zwei davon sind klassische Raumluftmessger√§te, die auf einem Display Messwerte wie CO2-Gehalt der Raumluft, Raumtemperatur und relative Luftfeuchtigkeit anzeigen. Zu einem g√ľnstigen guten Modell gibt es eine mobile App, die eine Farbanzeige hat, aber auch andere Werte und ganze Messreihen liefert. Die drei mangelhaften Ger√§te lieferten unzuverl√§ssige oder ungenaue CO2 Messungen und sind daher nicht geeignet.

Der Test CO2-Messger√§te und Ampel ist online unter ÔĽŅwww.test.de/co2ampeln abrufbar.
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Insektenschutz
Bundesregierung muss sich zur Umsetzung ihrer eigenen Beschl√ľsse bekennen

Gesetzespaket ist dringend notwendiger Schritt f√ľr mehr Insektenschutz

Berlin, 04.02.2021 ‚Äď Die Umweltorganisationen Aurelia Stiftung, BBN, BUND, DUH, EuroNatur, NABU, Umweltinstitut M√ľnchen e.V., WWF Deutschland und der Dachverband DNR betrachten den vorliegenden Entwurf f√ľr das Insektenschutzgesetz und die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung als dringend notwendigen Schritt f√ľr mehr Insektenschutz in der Agrarlandschaft. ‚ÄěMit ihrem Aktionsprogramm Insektenschutz hat die Bundesregierung vor knapp zwei Jahren einen √ľberf√§lligen Ma√ünahmenkatalog f√ľr einen besseren Insektenschutz vorgelegt. Jetzt gilt es, das Aktionsprogramm ‚Äöeins-zu-eins‚Äė umzusetzen, anstatt die Vereinbarungen schon wieder in Frage zu stellen‚Äú, fordern die Organisationen.

Nach √úberzeugung der Umweltorganisationen ist die Bestandsentwicklung der Insekten vor allem in den Agrarlandschaften unver√§ndert dramatisch. Daher m√ľsse die Bundesregierung zu ihrem Wort stehen und sich f√ľr ein Verbot biodiversit√§tssch√§digender Pestizide zumindest in Naturschutzgebieten und FFH-Gebieten, einen konsequenten Ausstieg aus der Nutzung von Glyphosat sowie eine Einf√ľhrung von pestizidfreien Randstreifen an allen Gew√§ssern und ihren Quellregionen einsetzen. Komme die Bundesregierung jetzt nicht zu einer L√∂sung, werde es in der laufenden Legislaturperiode praktisch unm√∂glich, die notwendigen legislativen Schritte f√ľr einen besseren Insektenschutz zu erreichen. ‚ÄěDies w√§re eine Bankrotterkl√§rung und w√ľrde die Glaubw√ľrdigkeit der Bundesregierung erheblich gef√§hrden‚Äú, betonen die Verb√§nde.

Die Umweltorganisationen appellieren zugleich an die Politik in Bund und L√§ndern, sich f√ľr eine umfassende Definition von biodiversit√§tssch√§digenden Pestiziden einzusetzen. Die Bienenschutzverordnung, wonach selbst Neonicotinoide ‚Äěnicht bienengef√§hrlich‚Äú sind, werde einem angemessenen Insektenschutz keinesfalls gerecht. Ferner d√ľrften keine weiteren Ausnahmebestimmungen vom Pestizidverbot bei den FFH-Gebieten vorgenommen werden, wenn diese nicht durch Programme zur Pestizidreduktion und zur F√∂rderung der biologischen Vielfalt in den Sonderkulturen begleitet werden. Schlie√ülich sei es entscheidend, dass der verabredete Glyphosatausstieg konsequent umgesetzt und insbesondere eine fl√§chenhafte Anwendung auf Gr√ľnland sofort verboten w√ľrde.

‚ÄěWenn die Bundesregierung das Gesetzespaket weiter verw√§ssert, verfestigt sie den Eindruck, dass Insekten nur in Sonntagsreden systemrelevant sind. Dies w√§re unverantwortlich gegen√ľber dem sich weiter versch√§rfenden Artensterben und w√ľrde die klare Erwartungshaltung von gro√üen Teilen der Gesellschaft verkennen‚Äú, so die Verb√§nde.

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Gemeinsame Pressemitteilung von Aurelia Stiftung, Bund f√ľr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN), Deutsche Umwelthilfe (DUH), EuroNatur, Naturschutzbund (NABU), Umweltinstitut M√ľnchen e.V., WWF Deutschland und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR)
 
 

 
Statt K√ľrzungen f√ľr mehr zus√§tzliche Klimaschutzma√ünahmen ...
... mehr Mittel aus Konzessionsabgabe f√ľr Klimaschutz gefordert

Der Verein ECOtrinova ist unzufrieden mit den zus√§tzlichen Klimaschutzma√ünahmen, die der Gemeinderat mit dem Haushalt 2021/22 erstaunlicherweise mit K√ľrzungen verabschieden soll. "Zum Erreichen der Klimaschutzziele Freiburgs m√ľssen die Klimaschutzma√ünahmen deutlich st√§rker sein als im Doppelhaushalt 2021/22 geplant", so der Vorsitzende Dr. Georg L√∂ser im k√ľrzlichen Schreiben mit Vorschl√§gen an den Gemeinderat. Die R√ľcknahme der von der Verwaltung geplanten Streichungen beim Stadtstrommodell und f√ľr gro√üe neue Solarstromanlagen sei dringend. Die von ECOtrinova schon 2019 geforderte weitere Erh√∂hung der Klimaschutz-Mittel aus der Konzessionabgabe von bisher 50 Prozent nun auf 60 Prozent in 2021 und 70 Prozent in 2022 verschaffe die erforderliche Finanzierung hierf√ľr und Weiteres.

Dann k√∂nne das wichtige Stadtstrommodell statt stark gek√ľrzt komplett umgesetzt werden f√ľr den ungeschm√§lerten Weiterbetrieb alter Anlagen f√ľr Strom aus erneuerbaren Energien, die jetzt und k√ľnftig keine EEG-Verg√ľtung mehr erhalten. Die von der Erh√∂hung in 2022 verbleibenden rund 1,8 Mio Euro k√∂nnen klimasch√ľtzend eingesetzt werden f√ľr mehr PV-Ausbau ohne die Streichung der geplanten gro√üen PV-Anlagen auf den Fl√ľchtlingsheimen, f√ľr mehr effiziente Kraftw√§rmekopplung (KWK), f√ľr mehr Stromsparen und f√ľr neue gro√üe Aufz√ľge an der Stadtbahnbr√ľcke ‚Äěschon‚Äú in 2021/22, soweit das Geld reicht.

Der Kauf der 2 sehr teuren Elektrobusse geh√∂re laut ECOtrinova nicht in die zus√§tzlichen Klimaschutzma√ünahmen, denn sie erbringen keinen Klimaschutz, jedenfalls nicht bis 2030/2038 je nach Kohleausstieg, weil sie in der Realit√§t i.w. mit Kohlestrom fahren. Die Anschaffung der Busse solle verschoben werden, bis der Kohleausstieg i.w. geschafft ist und die Batterien viel billiger und √∂kologisch akzeptabler sind. Die frei werdenden Mittel von 2,6 Mio ‚ā¨ sollen klimasch√ľtzend eingesetzt werden f√ľr den von der Verwaltung gestrichenen Radverkehrsausbau in der Wiesentalstr., f√ľr mehr Photovoltaik-Ausbau, mehr KWK bzw. BHKW und Stromsparen sowie neue viel gr√∂√üere Fahrst√ľhle an der Stadtbahnbr√ľcke ‚Äějetzt‚Äú und nicht in vielen Jahren.

Zu streichen seien bei den zus√§tzlichen Klimaschutzma√ünahmen die ‚ÄěFortf√ľhrung der verbesserten √ĖPNV-Anbindung im Industriegebiet Nord‚Äú, die keine zus√§tzliche Klimaschutzma√ünahme sei, sondern n√∂tiger Erhalt und die von der VAG finanziert werden m√ľ√üte.

Der Informationspavillion Dietenbach sei keine zusätzliche Klimaschutzmaßnahme und wenn, dann der Sonderrechnung Dietenbach zuzuordnen.
Der Stadtteil einschlie√ülich Bau f√ľhre n√§mlich zu Mehraussto√ü von Treibhauhasen, auch relativ zu besseren Alternativen ohne Bauen auf der ‚ÄěGr√ľnen Wiese‚Äú. ECOtrinova warne vor dieser Ausgabe, weil der Dietenbach-Proze√ü um den Neubaustadtteil f√ľr die Stadt verloren gehen k√∂nne. Gute Alternative seien neue viel gr√∂√üere Fahrst√ľhle an der Stadtbahnbr√ľcke ‚Äějetzt‚Äú und nicht in vielen Jahren.
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Autor: ECOtrinova e.V.

 
Doch dicke akute Probleme bei gepl. Erdaushubdeponie Dietenbach
zu TOP 18 und 19 des Gemeinderats Freiburg i.Br. am 2.2.2021 zum FNP-Beschluss und zum Satzungsbeschluss f√ľr die geplante riesige Erdaushubdeponie Dietenbach hat die B√ľrgeraktion Dietenbach ist √ľberall den Gemeinderat auf erhebliche akute Probleme hingewiesen:

1. R√ľckstellungen zum ggf. baldigen R√ľckbau und Verschiebung der Beschl√ľsse:

Die Stadt kann den anhängigen Prozess gegen die Städte­bauliche Entwicklungsmaßnahme Dietenbach verlieren. Mit dem Bau der Erdaushubdeponie geht die Stadt also ein großes finanzielles Risiko ein.

2. Umkircher Trink-/Grundwasserschutzgebiet unter Dietenbach und die Erdaushubklasse Z 1.1:

Das 2. gro√üe Problem ist das geplante seit 2017 fachtechnisch abgegrenzte Grundwasserschutzgebiet Schorren f√ľr Trinkwasser der Gemeinde Umkirch in Dietenbach, so auch unter der Erddeponie. Streitig ist, ob die von der Stadt beabsichtigte Erdaushubklasse Z 1.1. dort erlaubt w√§re oder nicht. Umkirch besteht auf der strengeren Klasse Z.0.

(3) Problem Grundwasserabstand zu klein und Probleme Oberboden, Unterboden, Trinkwasser:
Bei Genehmigung w√§re mindestens 1 Meter Abstand zum je nach Witterung wechselnden Grundwasser¬≠spiegel n√∂tig. Aber: ‚Äěunabh√§ngig von der geplanten Aufsch√ľttung des Gebietes ist ann√§hernd fl√§chen¬≠deckend der Abtrag von [wertvollem] Oberboden sowie kulturf√§higem Unterboden notwendig‚Äú(... Zitat von Stadt).

Ein 1 m tiefer Auffanggraben läge schon direkt im Grundwasser!
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Autor: B√ľrgeraktion Dietenbach ist √ľberall

Christine Buchheit wird Dezernentin f√ľr Umwelt, Jugend, Schule und Bildung
Christine Buchheit (c) Stadt Freiburg, Patrick Seeger
 
Christine Buchheit wird Dezernentin f√ľr Umwelt, Jugend, Schule und Bildung
B√ľrgermeisterin Gerda Stuchlik geht nach 24-j√§hriger Dienstzeit zum 7. April in den Ruhestand

Freiburg, 2.1.21 Am heutigen Dienstag ist Christine Buchheit mit gro√üer Mehrheit zur neuen Dezernentin f√ľr Umwelt, Jugend, Schule und Bildung in der √∂ffentlichen Gemeinderatssitzung gew√§hlt worden. Die 53-j√§hrige Geisteswissenschaftlerin ist gem√§√ü Gemeindeordnung von der Fraktion B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen vorgeschlagen worden und wird ab 7. April die Nachfolge von B√ľrgermeisterin Gerda Stuchlik antreten. Gerda Stuchlik geht nach 24-j√§hriger Dienstzeit (drei Amtsperioden) als Dezernentin der Stadt Freiburg in den Ruhestand.

Die in Mannheim geborene Christine Buchheit hat nach Abitur und Auslandsaufenthalt an der Freiburger Albert- Ludwigs-Universit√§t Germanistik, Geschichte und V√∂lkerkunde studiert.Nach verschiedenen Stationen in der Presse- und √Ėffentlichkeitsarbeit unter anderem in Afrika f√ľr die deutsche Schule Nairobi und die Bundeszentrale f√ľr politische Bildung ist sie 2013 in den H√∂heren Dienst des Ausw√§rtigen Amtes eingetreten. Unter anderem hat sie dort als Attach√© im B√ľro des Bundesau√üenministers und f√ľr das B√ľro des Staatsministers f√ľr Europa gearbeitet. Zuletzt war sie f√ľr Themen Flucht und Migration im Maghreb zust√§ndig.

Christine Buchheit ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter zwischen 14 und 19 Jahren. Oberb√ľrgermeister Martin Horn gratulierte Buchheit nach der Wahl im Gemeinderat: ‚ÄěIch freue mich zusammen mit den B√ľrgermeisterkollegen sehr auf unsere Zusammenarbeit. Die gro√üen Herausforderungen dieser Zeit k√∂nnen und werden wir nur gemeinsam meistern. R√ľckblickend darf ich schon heute B√ľrgermeisterin Gerda Stuchlik f√ľr herausragende 24 Jahre danken, bevor sie in zwei Monaten in wohlverdienten Ruhgestand geht.‚Äú
 
 



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