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Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

 
Aktion auf dem Mundenhof
Popcorn machen, MĂŒsliriegel backen – am Sonntag, 19. Juli, zeigt der Solarkocher, was er kann

Am Sonntag, 19. Juli, lÀdt der Mundenhof von 12 Uhr an zu einer
Veranstaltung mit dem Verein „Solare Zukunft“ auf dem Nistplatz ein.
Stockbrot wird hier an der Feuerstelle ja jeden Sonntag gebacken.
Diesmal tritt aber auch der Solarkocher in Aktion. Mit seiner Hilfe
dĂŒrfen Jung und Alt Popcorn herstellen und MĂŒsliriegel backen.

NatĂŒrlich kann diese Aktion nur bei Sonnenschein stattfinden. Daher
unbedingt am Sonntag aus dem Fenster schauen und bei gutem
Wetter rauskommen und erleben, wie einfach und schmackhaft man
„mit der Sonne“ kochen kann.

Der Nistplatz e.V. ist verantwortlich fĂŒr das gleichnamige
Erfahrungsfeld der Sinne auf dem Mundenhof. Hier werden die Sinne
fĂŒr ein waches Bewusstsein unserer Umwelt geschult. Der Verein
Solare Zukunft, mit Sitz in Freiburg, ist im Bereich der Bildung fĂŒr
eine nachhaltige Energieversorgung aktiv. Ermöglicht wird diese
Aktion durch eine erneute Spende des Umweltversandes WaschbÀr.
 
 

 
NABU: Emissionshandel braucht eine echte Reform
Erreichen der europĂ€ischen Klimaschutzziele rĂŒckt in immer weitere Ferne

Angesichts der heutigen Beratungen der EU-Kommission zum Emissionshandel fordert der NABU weitreichendere Reformen beim Handel mit den Verschmutzungsrechten. „Der europĂ€ische Emissionshandel umfasst fast die HĂ€lfte der europaweiten CO2-Emissionen. Deshalb hĂ€tte die EU-Kommission dieses Instrument endlich stĂ€rken mĂŒssen. Stattdessen wird es auch kĂŒnftig reichlich ĂŒberflĂŒssige Verschmutzungs-Zertifikate geben, die den Preis kaputt machen“, so NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

UrsprĂŒnglich wurde mit einem Zertifikate-Preis von rund 30 Euro je Tonne CO2 geplant und auf dieser Basis Klimaschutzeffekte berechnet. Seit Jahren jedoch dĂŒmpelt der tatsĂ€chliche Preis bei etwa sieben Euro und bietet damit keinen verlĂ€sslichen Anreiz fĂŒr Investitionen in Energieeffizienz und Klimaschutz. „Ein angemessener CO2-Preis ist dringend nötig, denn der Emissionshandel ist das zentrale Element zum Erreichen der europĂ€ischen Klimaschutzziele“, so Tschimpke weiter. Außerdem trage ein höherer CO2-Preis zur Planungssicherheit bei Investitionen in Energieeffizienz und Klimaschutz bei.

In dem heute von der EU-Kommission vorgelegten Reformvorschlag sollen ab dem Jahr 2020 zwar kĂŒnftig jedes Jahr weniger Zertifikate ausgegeben werden als bisher, doch wird diese Reduktion durch die in den Markt zurĂŒckfließenden Zertifikate aus der jĂŒngst beschlossenen MarktstabilitĂ€tsreserve wettgemacht. „Wenn die EU beim Klimagipfel in Paris glaubwĂŒrdig fĂŒr den Klimaschutz eintreten will, mĂŒssen möglichst schnell etwa zwei Milliarden Zertifikate aus dem Markt gezogen werden und zwar dauerhaft“, forderte der NABU-PrĂ€sident.

Der Emissionshandel hat seit seiner EinfĂŒhrung zu etlichen Mitnahmeeffekten in der Energiewirtschaft und Industrie gefĂŒhrt und kaum Einsparungen im CO2-Ausstoß nach sich gezogen. „Wenn der Emissionshandel nicht noch eine Reform erfĂ€hrt, die wirklich diesen Namen verdient, sind die Klimaschutzziele der EU schwer erreichbar. Zumindest solange der Emissionshandel das zentrale Instrument im EU-weiten Klimaschutz ist. Deshalb wird es Zeit, dass endlich zusĂ€tzliche Maßnahmen zur Verringerung der Emissionen auf den Tisch kommen“, so NABU-Klimaschutzexperte Sebastian Scholz.
 
 

Agrikultur ... denn Landwirtschaft ist Teil unseres kulturellen Schaffens
 
Agrikultur ... denn Landwirtschaft ist Teil unseres kulturellen Schaffens
Landwirtschaft ist weit mehr als die Erzeugung von Lebensmitteln. Sie gestaltet die Umwelt, ­erschafft Kulturlandschaften und prĂ€gt unsere Gesellschaft. Wie können wir heute und zukĂŒnftig Landwirtschaft jenseits von Marktzwang und MonoKultur gestalten und ökologisch und gesellschaftlich in Wert setzen?
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BauflÀchen sind keine nachwachsenden Rohstoffe!
Perspektiven einer sozialen und ökologischen Stadtentwicklung

3HÀuserProjekt und MietshÀuser Syndikat laden zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 18.07.2014, 20 Uhr im Winterer Foyer des Freiburger Theaters

Am 18. Juli macht das 3HĂ€userProjekt in Kooperation mit dem MietshĂ€user Syndikat bei einer Veranstaltung im Winterer-Foyer des Freiburger Theaters auf das Thema "BauflĂ€chen sind keine nachwachsenden Rohstoffe" aufmerksam. Wenn schon GrĂŒnflĂ€chen zubetoniert werden, sollten dabei zumindest auch dauerhaft bezahlbare Mietwohnungen entstehen. Dass diese in Freiburg Mangelware sind, hat auch (zumindest ein Teil des) Gemeinderats erkannt und beschlossen, dass bei kĂŒnftigen Neubauprojekten 50% sozial geförderte Mietwohnungen sein sollen. Kritik an dieser Entscheidung ließ nicht lange auf sich warten. Die Frage, wie die begrenzten FlĂ€chen bebaut werden sollen, rĂŒckt damit in den Vordergrund der wohnungspolitischen Debatte, die allzu lang durch das schlichte Motto „Bauen auf Teufel komm raus" geprĂ€gt war. Dass dauerhaft bezahlbarer Mietwohnbau möglich ist, zeigt das Modell des MietshĂ€user Syndikats. An zwei Abenden möchten wir uns auf die Suche nach Antworten begeben mit Vortrag und Diskussion zu Wohnungspolitik und Stadtentwicklung in Freiburg. Es wird keine Podiumsdiskussion werden, sondern kurze, knackige Inputs mit anschließender Diskussion mit dem Publikum. Referierende werden sein: Prof. Dr. Sebastian Klus (DH BW Villingen-Schwennigen), Katja Barth (MietshĂ€usersyndikat) und Jana Kling (3HĂ€userprojekt).

Am 27. Oktober findet die Veranstaltung erneut im Winterer Foyer statt. Der Eintritt ist frei.
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Erstmalig Nachwuchs bei Wölfen im NABU-Schutzgebiet
Wolf in der LĂŒneburger Heide / Foto: JĂŒrgen Borris
 
Erstmalig Nachwuchs bei Wölfen im NABU-Schutzgebiet
Das ehemalige Tagebaugebiet GrĂŒnhaus in SĂŒdbrandenburg entwickelt sich zum Wolfsland

Erste Bilder einer Fotofalle bestĂ€tigen die Anwesenheit eines Wolfsrudels im NABU-Naturparadies GrĂŒnhaus in SĂŒdbrandenburg. Die Aufnahmen von Ende Juni 2015 zeigen einen rund acht Wochen alten Wolfswelpen, der einem Jungwolf durch die ehemalige Bergbaulandschaft folgt. „Wir freuen uns ĂŒber den ersten Wolfsnachwuchs auf NABU-Land in Deutschland und hoffen, dass sich das Rudel dauerhaft in GrĂŒnhaus ansiedelt“, sagt Christian Unselt, Vorsitzender der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe. Das NABU-Naturparadies GrĂŒnhaus zwischen Lauchhammer und Finsterwalde bietet aufgrund seiner GrĂ¶ĂŸe von rund 2.000 Hektar und seiner Abgeschiedenheit ein ideales Jagd- und RĂŒckzugsgebiet fĂŒr den Wolf.

FĂŒr Constanze Eiser, Biologin und ehrenamtliche Wolfsbeauftragte des brandenburgischen Landesumweltamtes (LUGV) bestĂ€tigen die Bilder, dass sich in dem niederlausitzer Schutzgebiet eine junge Wolfsfamilie angesiedelt hat. Auf Anregung der NABU-Stiftung beobachtet sie seit einigen Jahren das Wildtier in GrĂŒnhaus im Rahmen des Wolfsmonitorings, sucht nach WolfsfĂ€hrten und Kot und installiert Fotofallen. UnterstĂŒtzung erhĂ€lt sie dabei von Stefan Röhrscheid, NABU-Projektleiter in GrĂŒnhaus.

2013 glĂŒckte hier bereits der erste Fotonachweis von zwei Einzelwölfen. Im Jahr darauf zeigten Aufnahmen der Fotofalle einen Wolf auf Wildschweinjagd. Die Auswertung von WolfsfĂ€hrten ergab zudem, dass mindestens drei Wölfe regelmĂ€ĂŸig durch das Naturparadies streiften. Doch der eindeutige Nachweis eines Rudels blieb bis jetzt aus.

Seitdem die NABU-Stiftung 2003 das ehemalige Braunkohle-Abbaugebiet erwarb, kann sich die Natur hier grĂ¶ĂŸtenteils frei von menschlicher Nutzung entwickeln. Heute kommen in dem abgeschiedenen Gebiet etwa 3.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten vor. Große BestĂ€nde an Wildschweinen, Rehen und Rothirschen bieten gute Nahrungsbedingungen fĂŒr den Wolf. Das Gebiet ist bergbauliches Sperrgebiet und das Betreten auf eigene Faust verboten. Wer das Wolfsgebiet kennenlernen will, sollte sich einer gefĂŒhrten Wanderung anschließen. Wolfsfreunde können mit der Übernahme einer Patenschaft fĂŒr einen Hektar Wildnis dafĂŒr sorgen, dass die Wolfsfamilie auch kĂŒnftig in GrĂŒnhaus gut behĂŒtet leben kann.
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ÖKO-TEST Private Krankenversicherungen
Das ÖKO-TEST-Magazin Juli 2015 gibt es seit dem 26. Juni 2015 im Handel.
 
ÖKO-TEST Private Krankenversicherungen
Tarifwechsel mit Sparpotenzial

SpĂ€testens zum Jahreswechsel drohen privat Krankenversicherten wieder steigende BeitrĂ€ge. ÖKO-TEST macht darauf aufmerksam, dass dies keiner tatenlos hinnehmen muss. Denn eine neue Untersuchung in der Juli-Ausgabe des Verbrauchermagazins zeigt, dass sich ein Tarifwechsel auszahlen kann und sogar Kostenersparnisse in bis zu dreistelliger Höhe pro Monat möglich sind.

Privat Krankenversicherte haben seit Jahren das gesetzlich verbriefte Recht, unter Mitnahme der angesparten AltersrĂŒckstellungen in einen vergleichbaren Tarif ihres Anbieters zu wechseln, um BeitrĂ€ge zu sparen. Bislang haben hier viele Versicherer ihren Kunden Steine in den Weg gelegt. Damit soll es ab 2016 jedoch vorbei sein. Die Branche hat eine Service-Initiative ins Leben gerufen, um den Tarifwechsel kundenfreundlicher zu machen und fĂŒr mehr Transparenz zu sorgen. ÖKO-TEST wollte wissen, wie viel man sparen kann, wenn man den Tarif wechselt oder den Selbstbehalt erhöht. Dazu analysierte das Verbrauchermagazin fĂŒr zwei ModellfĂ€lle 120 Tarifkombinationen von 20 marktfĂŒhrenden privaten Versicherern.

Das ResĂŒmee ist erfreulich: Der mĂ€nnliche Musterkunde könnte beispielsweise jeden Monat 283,17 Euro sparen. Allerdings mĂŒsste er dafĂŒr einen reduzierten Versicherungsschutz in Kauf nehmen. So wĂŒrden im neuen Tarif beispielsweise die Kosten fĂŒr Heilmittel nur mehr zu 90 Prozent ĂŒbernommen und fĂŒr Heilpraktikerleistungen nur bis 1.000 Euro pro Jahr. Frauen könnten sogar bis zu 291 Euro im Monat einsparen, wenn sie neben verminderten Leistungen auch noch akzeptieren, dass sie vor einem Facharztbesuch immer zuerst den Hausarzt aufsuchen mĂŒssen.

Auch Privatpatienten, die keine gravierenden Leistungseinbußen hinnehmen möchten, können ihre BeitrĂ€ge reduzieren. Denn oft hat der Versicherer auch neuere gĂŒnstige Tarife mit Erste-Klasse-Schutz im Angebot. Ein kleiner Wermutstropfen kann jedoch sein, dass dann der Selbstbehalt höher ist. Eine weitere Sparmöglichkeit fĂŒr Frauen eröffnet sich, wenn diese auf einen Unisex-Tarif umsteigen.

ÖKO-TEST rĂ€t, vom Versicherer eine vollstĂ€ndige Übersicht möglicher Wechseltarife anzufordern, die die Leistungsunterschiede zum Bestandstarif aufzeigt. Im Zweifelsfall sollte man von einem Fachmann prĂŒfen lassen, ob sich das Wechselangebot lohnt oder nicht.
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NABU und REWE Group schließen strategische Partnerschaft
Gemeinsam fĂŒr nachhaltigeres Wirtschaften, Umwelt- und Ressourcenschutz

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und die REWE Group haben eine langfristige strategische Partnerschaft geschlossen. Einen weitreichenden Beratungs- und Lizenzvertrag unterzeichneten heute, 6. Juli 2015, in Berlin der PrĂ€sident des NABU, Olaf Tschimpke, und der Vorstandsvorsitzende der REWE Group, Alain Caparros. Der NABU ist Deutschlands grĂ¶ĂŸter Umwelt- und Naturschutzverband; die REWE Group Deutschlands zweitgrĂ¶ĂŸter LebensmittelhĂ€ndler.

Der NABU und die REWE Group arbeiten schon seit 2009 auf Projektbasis sehr intensiv zusammen. Die strategische Kooperation schafft nun eine noch breitere Plattform.

Grundlage der jetzt unterzeichneten strategischen Partnerschaft von NABU und REWE Group ist das Ziel, gemeinsam dem nachhaltigeren Wirtschaften im Handel und dem nachhaltigeren Konsum in Deutschland neue, zusĂ€tzliche Impulse zu geben, sowie den Umwelt- und Ressourcenschutz in den Wertschöpfungsketten weiter zu verbessern. Zu diesem Zweck wurden konkrete Arbeitsbereiche wie Meeresschutz, PlastiktĂŒten, Waldschutz und Papier, Ressourcenschonung und Förderung der biologischen Vielfalt vereinbart. Im Rahmen ihrer strategischen Partnerschaft werden NABU und REWE Group unter anderem gemeinsame Arbeitsgruppen grĂŒnden, regelmĂ€ĂŸige Strategieworkshops veranstalten und Roadmaps fĂŒr die Erreichung von gemeinsam festgelegten Nachhaltigkeitszielen erstellen. Zugleich vereinbarten Tschimpke und Caparros einen regelmĂ€ĂŸigen Austausch auf Ebene des Vorstandsvorsitzenden und PrĂ€sidenten von REWE Group und NABU.

Olaf Tschimpke sagte dazu: „Durch diese strategische Partnerschaft verstĂ€rken wir die bereits existierende Kooperation mit der REWE Group und erweitern sie auf wichtige zusĂ€tzliche Handlungsfelder. FĂŒr den NABU ist entscheidend, dass wir durch die Zusammenarbeit Einfluss auf die Nachhaltigkeitsentscheidungen der REWE Group nehmen können. Zudem erhalten wir zusĂ€tzliche Ressourcen fĂŒr eigene Naturschutzprojekte in den Bereichen wie Wald-, Vogel- und Bienenschutz. Bei der Kooperation mit der REWE Group behalten wir die Verbandsziele des NABU fest im Blick. Wir haben eine Partnerschaft vereinbart, in der Kritik jederzeit möglich ist und in der der NABU auch nicht zögern wird, die REWE Group notfalls öffentlich an ihre Verantwortung fĂŒr Natur und Umwelt zu erinnern. Das ist die glaubwĂŒrdige und belastbare Basis unserer Kooperation.“

Alain Caparros erklĂ€rte: „Die strategische Partnerschaft mit dem NABU gibt uns die Möglichkeit, zusĂ€tzliche Impulse fĂŒr die Weiterentwicklung unserer Strategie und unseres Nachhaltigkeitsmanagements zu erhalten. Der NABU ist ein konstruktiver aber auch kritischer Berater und Projektpartner, mit dem wir bereits gut zusammengearbeitet haben. Wir wollen durch die intensivere Kooperation mit dem NABU unsere fĂŒhrende Rolle beim nachhaltigeren Wirtschaften und nachhaltigeren Konsum im deutschen Handel stĂ€rken und weiter ausbauen. Sehr wichtig ist fĂŒr uns dabei die Tatsache, dass der NABU durch seine organisatorische Struktur in ganz Deutschland auch in Ortsgruppen prĂ€sent ist. Dadurch erhalten wir die Möglichkeit, unser Engagement mit konkreten Umwelt- und Naturschutzprojekten bis herunter auf die Ebene unserer MĂ€rkte fĂŒr unsere Kunden und Mitarbeiter noch anschaulicher und wirkungsvoller zu machen.“

Konkrete Projektarbeit wird ausgeweitet

Die konkrete Projektarbeit von REWE Group und NABU wird im Rahmen der strategischen Partnerschaft intensiviert und weiter ausgebaut. Dabei können REWE Group und NABU bereits auf zahlreiche erfolgreiche Kooperationen aufbauen.

Bereits seit 2009 ist der NABU im PRO PLANET-Beirat der REWE Group vertreten. Im Rahmen der Vergabe des PRO PLANET-Labels fĂŒr Eigenmarkenprodukte setzt sich die REWE Group dafĂŒr ein, Probleme in der Wertschöpfungskette zu analysieren und systematisch zu lösen. Der PRO PLANET-Beirat unterstĂŒtzt die REWE Group in allen Prozessschritten als fachlicher und technischer Berater. Eines der grĂ¶ĂŸten Projekte ist das PRO PLANET-Apfelprojekt, das in Zusammenarbeit unter anderem mit dem NABU organisiert wird. Dabei schaffen Obstbauern von der Bodenseeregion bis zum Alten Land und vom Rheinland bis nach Sachsen LebensrĂ€ume fĂŒr Insekten, indem sie zum Beispiel Blumenwiesen und blĂŒhende Hecken anlegen. Das Nahrungsangebot fĂŒr Bienen wird damit ganzjĂ€hrig verbessert. Äpfel, die auf diese Weise angebaut werden, erhalten das PRO PLANET-Label.

Um auf die akute Gefahr des Bienensterbens aufmerksam zu machen, unterstĂŒtzen die REWE-SupermĂ€rkte in Deutschland den NABU im Rahmen ihrer bundesweiten Nachhaltigkeitswochen mit 30 Cent fĂŒr jeden verkauften Honig. Der NABU setzt sich mit seinen bundesweiten Projekten fĂŒr die Anlage, den Schutz und die naturvertrĂ€gliche Bewirtschaftung von Streuobstwiesen ein. In den Jahren 2013 bis 2015 unterstĂŒtzte REWE den NABU bei diesen Aktionen mit insgesamt 400.000 Euro.

Erstmals unterstĂŒtzt REWE in diesem Jahr den Deutschen Waldschutzfonds des NABU. Mit Hilfe des von der NABU-Stiftung „Nationales Naturerbe“ 2013 initiierten Waldschutzfonds können große, zusammenhĂ€ngende WaldflĂ€chen gekauft werden. REWE will bei einer Kinder-Malaktion wĂ€hrend der REWE-Nachhaltigkeitswochen in diesem Juli Gelder fĂŒr den Schutz von insgesamt 100.000 Quadratmeter Wald zur VerfĂŒgung stellen.


ÜBER DEN NABU-BUNDESVERBAND

Der NABU ist seit ĂŒber 115 Jahren aktiv. Er begeistert ĂŒber 560.000 Mitglieder und Förderer dafĂŒr, sich fĂŒr die Natur einzusetzen. Der NABU ist ĂŒberall dort, wo die Natur eine Rolle spielt, vom eigenen Garten bis zur politischen BĂŒhne, von der Schutzgebietspflege vor der HaustĂŒr bis zum Engagement fĂŒr internationale Projekte. Ob es um die Pflege von Streuobstwiesen, den Schutz der Zugvögel oder den Einsatz fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige Energiepolitik geht: 35.000 Aktive in bundesweit ĂŒber 2.000 NABU-Gruppen begreifen Naturschutz als Lebensaufgabe und verleihen dem Einsatz des NABU fĂŒr Mensch und Natur eine enorme Durchschlagskraft. Naturschutz hört nicht an den Landesgrenzen auf. Daher ist der NABU auch in ausgewĂ€hlten internationalen Projekten aktiv. Hauptregionen dieser internationalen Naturschutzarbeit sind Afrika, die Kaukasus-Region, Mittelasien und Europa.


ÜBER DIE REWE GROUP

Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der fĂŒhrenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2014 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von ĂŒber 51 Milliarden Euro. Die 1927 gegrĂŒndete REWE Group ist mit ihren 330.000 BeschĂ€ftigten und 15.000 MĂ€rkten in 12 europĂ€ischen LĂ€ndern prĂ€sent. In Deutschland erwirtschafteten im Jahr 2014 rund 228.000 Mitarbeiter in rund 10.000 MĂ€rkten einen Umsatz von 37 Milliarden Euro.

Zu den Vertriebslinien zĂ€hlen Super- und VerbrauchermĂ€rkte der Marken REWE, REWE CENTER, REWE CITY und BILLA, der Discounter PENNY sowie die BaumĂ€rkte von toom Baumarkt und B1 Discount Baumarkt. Hinzu kommen die Bio-SupermĂ€rkte (TEMMA), innovative Convenience-MĂ€rkte (REWE To Go), das Gastrokonzept „Oh Angie!“ und E-Commerce-AktivitĂ€ten REWE Lieferservice sowie Zooroyal und Weinfreunde. Zur Touristik gehören unter dem Dach der DER Touristik die Veranstalter ITS, Jahn Reisen und Travelix sowie Dertour, Meier's Weltreisen und ADAC Reisen sowie die GeschĂ€ftsreisesparte FCm Travel Solutions und ĂŒber 2.100 ReisebĂŒros (u.a. DER ReisebĂŒro, DERPART), die Hotelketten lti hotels, Club Calimera und PrimaSol Hotels und der Direktveranstalter clevertours.com.
 
 

 
EU-Naturschutzrichtlinien helfen FledermÀusen und ihren Quartieren
Bedeutender Naturschatz in Europa - „Fitness-Check“ darf nicht zum Naturschutz-Abbau fĂŒhren

Die Naturschutzgesetzgebung der EU soll auf den PrĂŒfstand. Bis zum 24. Juli haben alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger in den Mitgliedstaaten die Gelegenheit, sich zur Bedeutung und zu einer möglichen „Modernisierung“ der zwei wichtigsten EU-Gesetze fĂŒr den Natur- und Artenschutz zu Ă€ußern. Es gilt die Erfolgsgeschichte der EU-Vogelschutz- und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie fortzuschreiben und die geplanten Lockerungen zu verhindern. Mit der Aktion „NaturschĂ€tze retten“ stellt der NABU unter www.NABU.de/naturschaetze jede Woche ein Gebiet, eine Art oder einen Lebensraum vor, die vom Schutz der EU profitieren oder ohne diesen verloren gehen könnten. Diese Woche der Naturschatz #11: FledermĂ€use - Das „Mayener Grubenfeld“.

Vor allem in der zweiten HĂ€lfte des letzten Jahrhunderts sind die FledermausbestĂ€nde in Deutschland dramatisch eingebrochen. Unsere Landschaft hat sich erheblich verĂ€ndert und insbesondere der Verlust an geeigneten Quartieren setzt den Tieren bis heute zu. Erstaunlich also, dass die BestĂ€nde von Arten wie dem Großen Mausohr heute wieder stabil sind und sogar leicht zunehmen. Neben dem intensiven Einsatz des ehrenamtlichen Naturschutzes ist dies auch dem strengen Schutzregime zu verdanken. „Denn alle europĂ€ischen Fledermausarten sind im Anhang IV der FFH-Richtlinie zu finden und zĂ€hlen damit zu den streng geschĂŒtzten Arten“, betont Siegfried Schuch, Vorsitzender des NABU Rheinland-Pfalz. „Bechsteinfledermaus, Große Hufeisennase, Großes Mausohr, Kleine Hufeisennase, Mopsfledermaus, Teichfledermaus und Wimperfledermaus sind zudem in Anhang II gelistet, weshalb zum Schutz ihrer LebensrĂ€ume FFH-Gebiete (Natura-2000-Gebiete) ausgewiesen wurden“, erklĂ€rt Schuch weiter.

Eines dieser Gebiete ist das FFH-Gebiet „Unterirdische stillgelegte Basaltgruben Mayen und Niedermendig“ in Rheinland-Pfalz. „Mit 17 nachgewiesenen Arten und an die 50.000 ĂŒberwinternden Tieren ist das Grubenfeld bei Mayen das grĂ¶ĂŸte Fledermaus-Überwinterungsgebiet in Mitteleuropa und besitzt gesamteuropĂ€ische Bedeutung“, informiert Cosima Lindemann, Naturschutzreferentin des NABU Rheinland-Pfalz. Der Bereich des Mayener Grubenfeldes ist heute als Natura-2000-Gebiet geschĂŒtzt und nach nationalem Recht als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Im Rahmen eines Naturschutzgroßprojekts konnte der NABU das Gebiet zudem aufwĂ€ndig sanieren und es so vor dem Einsturz bewahren. Das wertvolle Gebiet ist somit dauerhaft fĂŒr die FledermĂ€use gesichert.

In den nur wenige Kilometer entfernten Mendiger Stollen sieht die Situation problematischer aus. Etwa 30.000 FledermĂ€use ĂŒberwintern dort, allerdings wurden die fĂŒr FledermĂ€use wertvollen Bereiche bei der Ausweisung des FFH-Gebiets ausgelassen, was sich heute durch deutlich schlechtere Bedingungen Ă€ußert. „Gerade die GegenĂŒberstellung dieser beiden Teilbereiche zeigt die Notwendigkeit der strikten Unterschutzstellung solcher Gebiete“, bekrĂ€ftigt Schuch.

Wer FledermĂ€use live erleben möchte, kann dies schon an diesem Wochenende tun. Am 10. und 11. Juli veranstaltet der verbandsĂŒbergreifende Arbeitskreis Fledermausschutz Rheinland-Pfalz, gefördert von Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, ein großes Fledermausfestival in Kamp-Bornhofen. Hier befindet sich eine der grĂ¶ĂŸten Sommerkolonien des Großen Mausohrs deutschlandweit. Und schon am 29. August öffnet der NABU Rheinland-Pfalz anlĂ€sslich der internationalen Batnight dann auch wieder die Tore zum Mayener Grubenfeld. Bei dem Fest fĂŒr Groß und Klein können FledermĂ€use hautnah beobachtet werden.

Der NABU stellt seit Ende April jede Woche eine geschĂŒtzte oder gerettete Art, einen Lebensraum oder ein Natura-2000-Gebiet ĂŒber die NABU-Internetseite, Presse, soziale Medien und auf Veranstaltungen vor, die alle vom EU-Schutz abhĂ€ngen. Dazu zĂ€hlen neben den FledermĂ€usen unter anderem auch der Wolf und der Biber, ebenso wie das Große Torfmoor in Nordrhein-Westfalen, das Tegeler Fließtal der Hauptstadt Berlin, der Buchenwald Grumsin oder das Nationale Naturerbe „Weinberg Wetzlar“.
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