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Montag, 19. August 2019
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Verschiedenes

 
Küstenputz für klare Verhältnisse
NABU-Aktive reinigen Strände und Ufer an Nord-, Ostsee und Flüssen

G7-BeschlĂĽsse von Elmau gegen MeeresmĂĽll jetzt konsequent umsetzen

Zum 30. Mal jährt sich der „International Coastal Cleanup Day“ (19.9.) in diesem Jahr. Tausende engagierte Meeresschützer treffen sich an diesem Tag weltweit zu Sammelaktionen, um Küsten, Strände, Fluss- und Seeufer von Müll zu säubern.

„Klare Verhältnisse schaffen“ lautet auch das Motto der aktuellen NABU-Imagekampagne „Wir sind was wir tun. Die Naturschutzmacher.“. Mit vielen eigenen Reinigungsaktionen zum „Internationalen Küstenputztag“ setzt der NABU ein wichtiges Zeichen für den Meeresschutz und sendet damit ein klares Signal an die Politik. „Genauso wie sich jedes Jahr mehr und mehr Freiwillige für saubere Küsten und Gewässer engagieren, fordern wir eine konsequente Umsetzung der beim G7-Gipfel in Elmau getroffenen Vereinbarungen für saubere Meere. Dem im Juni verabschiedeten Aktionsplan gegen Müll im Meer müssen jetzt umgehend Taten folgen“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Weltweit sterben jedes Jahr bis zu einer Million Seevögel und 100.000 Meeressäugetiere an den tödlichen Resten des weggeworfenen Mülls. Nach einer aktuellen „Science“-Studie gelangen jedes Jahr bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikmüll ins Meer, der eine große Gefahr für Meeresbewohner ist: Robben und Fische verfangen sich in alten Fischernetzen, Wale verwechseln Folien mit ihrer eigentlichen Nahrung und Jungvögel strangulieren sich mit alten Leinen, die ihre Eltern in Nestern verbauen.

„Was wir an der Meeresoberfläche und am Strand finden ist nur die Spitze des Eisbergs. Der Großteil der Abfälle gelangt vom Land ins Meer: Tüten, Verpackungen, Plastikflaschen und Zigarettenkippen. Um dies zukünftig zu verhindern, muss die Politik die ordnungspolitischen Weichen stellen. Dazu zählt vor allem eine Gesetzgebung, die Mehrwegsysteme fördert, auf Ressourceneffizienz und Langlebigkeit von Produkten setzt und den Verpackungswahnsinn beendet. Initiativen zum Ersatz von Einwegplastiktüten sind dafür ein wichtiger Anfang, der auf weitere Bereiche des täglichen Lebens erweitert werden muss“, so NABU-Meeresschutzexperte Nils Möllmann.

Im Aktionszeitraum vom 19. September bis zum 3. Oktober 2015 ruft der NABU, zusammen mit elf seiner Gruppen sowie der NAJU-Kampagne Trashbusters H2O zum Mitmachen bei öffentlichen Müllsammelaktionen auf. Prominent begleitet wird die Sammelaktion in Warnemünde am 19. September vom Grünen Europa-Abgeordneten Reinhard Bütikofer.

Die diesjährigen NABU-Reinigungsaktionen finden auf Borkum, in Bremerhaven, Cuxhaven, Hamburg, Bottsand/Kiel, Fehmarn, Kühlungsborn, Warnemünde, Prora/ Rügen, Lubmin/Greifswald und in Leipzig statt.

Der „International Coastal CleanupDay“, zu Deutsch „Internationaler Küstenputztag“ startete 1986 als Initiative einer Handvoll engagierter Meeresschützer in Texas. Er hat sich mittlerweile zur weltweit größten ehrenamtlichen Aktion für den Meeresschutz entwickelt. Allein im Jahr 2014 sammelten die weltweit mehr als 560.000 Freiwilligen etwa 7.250 Tonnen Müll.
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Erfolgreiche Naturschutzarbeit im Internet: 1,64 Millionen (!) Nistkasten-Klicks
Der BUND-Regionalverband am Südlichen Oberrhein ist bekannt für seine umweltpolitisch pointierten Stellungnahmen und Aktionen. Doch neben der Umweltpolitik hat in Freiburg auch die Vermittlung klassischer Naturschutzthemen einen hohen Stellenwert. Über 500.000 Zugriffe verzeichnete jetzt im September 2015 die regionale Internetseite „Nistkasten bauen“. 13 weitere Nistkasten- und Vogelschutzseiten über Halbhöhlenbrüter und Nisthilfen für Star, Mauersegler, Steinkauz, Schleiereule und Wiedehopf wurden innerhalb weniger Jahre 1,64 Millionen mal aufgerufen. Dies zeigt das große Interesse vieler Menschen an diesem klassischen Naturschutzthema und die Lust selber etwas zu tun. Die hohe Zugriffszahl ist aber auch ein Zeichen dafür, dass diese BUND-Seiten gut für Suchmaschinen optimiert sind. Wenn nur jeder Zehnte, der die Seiten besucht, tatsächlich auch einen Nistkasten baut, dann wäre dies ein hübscher kleiner Erfolg für den Vogelschutz und den BUND. Übers Internet hat der kleine BUND-RV auch schon über 8500 Nistkastenbausätze verkauft und ist zwischenzeitlich ein wichtiger Partner für die örtliche Werkstatt für Menschen mit Behinderung, die diese Kästen bauen. Insgesamt hatte die regionale Seite www.bund-rvso.de in den letzten Jahren über 9 Millionen Zugriffe und wir konnten viele Inhalte in Sachen Umwelt- und Naturschutz vermitteln.
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Autor: Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

 
Neue Intersolar Middle East ab 2016 in Dubai
Nach MĂĽnchen, San Francisco, Mumbai, Sao Paulo und Peking
findet die Intersolar im kommenden Jahr erstmals auch in Dubai
statt. Die internationale Leitmesse der Branche, die von der
FWTM-Tochterfirma FMMI gemeinsam mit der Solar Promotion
International aus Pforzheim weltweit veranstaltet wird expandiert
damit nun auch in die Golfregion, die angesichts der hohen Sonneneinstrahlung,
großer Freiflächen und eines wachsender
Energiebedarfs fĂĽr die Erzeugung erneuerbarer Energie aus
Sonnenlicht geradezu prädestiniert sind. Kooperationspartner
vor Ort ist der GulfSol, der Veranstalter der derzeit laufenden
GulfSol, dmg events.

Vom 19. bis 21. September 2016 können sich die Vertreter der
Branchenvertreter und Investoren im Dubai World Trade Center
erstmals ĂĽber den Ausbau des Solarmarktes in der Region austauschen.
Mit der Entscheidung fĂĽr Dubai hat sich die Intersolar
Middle East den idealen Austragungsort gesichert, um die aufstrebenden
Solarmärkte der Region zu erreichen. Die Reichweite
umfasst neben Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien,
Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten auch
den Norden Afrikas mit Ländern wie Ägypten, Tunesien und Marokko.
 
 

 
Die Vorarbeiten der Landesregierung tragen jetzt FrĂĽchte
Dr. Walter Witzel, Landesvorsitzender Baden-WĂĽrttemberg des Bundesverbands WindEnergie (BWE) zu den aktuellen Zahlen der Landesregierung zum Ausbau der Windkraft:

„Der BWE sieht erfreut den deutlichen Anstieg der Zahlen bei den genehmigten und den gebauten Windkraftanlagen. Hierfür waren auf politischer Ebene erhebliche Vorarbeiten notwendig: die Novellierung des Landesplanungsgesetzes, der Windkrafterlass, die Beratung von Planern und Investoren, die Schulung von Mitarbeitern der Genehmigungsbehörden, u. a. Die Landesregierung hat hier wichtige Voraussetzungen geschaffen. Diese Vorarbeiten tragen jetzt Früchte.“

„Gleichzeitig sieht der BWE mit Sorge in die Zukunft: Ab 2017 sollen die Vergütungen für Windkraftstrom über Ausschreibungen ermittelt werden. Das genaue Verfahren wird derzeit in Berlin beraten. Für die Windkraft in Baden-Württemberg wird es entscheidend sein, dass dabei nicht allein der Preis über den Zuschlag entscheidet, sonst würden die baden-württembergischen Standorte gegenüber den ertragreicheren norddeutschen Standorte den Kürzeren ziehen und die jetzt so erfreulichen Zubauzahlen wären bald Vergangenheit. Daher ist es sehr wichtig, dass in dem Ausschreibungsverfahren auch Binnenlandstandorte eine faire Chance erhalten.“
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Sonntag, 27. September - 25 Jahre Umweltdezernat
Sieben spannende Exkursionen mit Umweltprofis in und rund um die Stadt

Spannende Entdeckungstouren mit Umweltprofis versprechen
sieben Exkursionen in und rund um die Stadt am Sonntag,
27. September. Anlass ist das 25jährige Bestehen des
Umweltdezernats. Vom Spaziergang ĂĽber eine Wanderung
bis zur Fahrradtour gibt es viele Möglichkeiten in der Natur
unterwegs zu sein. Mit erneuerbaren Energien, Naturschutz,
Grünflächen und Abfallwirtschaft sind die unterschiedlichsten
Themen im Programm.

Die Exkursionen im Einzelnen:

„Tour de Müll“ – Fahrradexkursion im Mooswald. Treffpunkt
ist am Parkplatz am Wolfsbuck. Dauer: rund 2,5 Stunden.

„Durch den wilden Bergwald“ – Waldwanderung vom
Schauinsland in das Bohrertal. Treffpunkt ist an der Talstation
der Schauinslandbahn. Dauer: rund 4 Stunden.

„Grüne Oase inmitten der Stadt“ – Führung über den
Hauptfriedhof. Treffpunkt ist am Eingang Hauptportal.

„Freiburgs Central Park“ – Führung durch den Stadtgarten.
Treffpunkt ist am Eingang Stadtgarten/Fußgängerbrücke.
Dauer: rund 1 Stunde.

„Durch (Riesel)Feld und (Moos)Wald“ – Fahrradexkursion.
Treffpunkt ist am Parkplatz Mundenhof.
„“Westwärts zieht der Wind“ – Führung zu den Windrädern an
der Holzschlägermatte. Treffpunkt am Parkplatz an der

UrachstraĂźe. Anmeldung bitte an
nicolas.scholze@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 201-
6185.

„Alles im Fluss“ – Exkursion zu Wasserkraftwerken an der
Dreisam. Treffpunkt ist in der Kartäuserstraße 22 beim Black
Forest Hotel. Dauer: rund 1,5 Stunden. Anmeldung bitte an
nicolas.scholze@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 201-
6185.

Alle Exkursionen starten um 11 Uhr, die Teilnahme ist
kostenlos, teilweise wird um eine Voranmeldung gebeten.
Angepasstes Schuhwerk, gegebenenfalls Wanderstöcke,
Vesper und witterungsgerechte Kleidung ist notwendig.

Weitere Informationen zu den einzelnen FĂĽhrungen unter
www.freiburg.de/umweltdezernat .
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Picknick fĂĽr Obstbaumpaten in Opfingen
Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) organisiert am
Samstag, 19. September um 14 Uhr ein Picknick in
Opfingen, um das erste Obstpatenjahr zu feiern.

Organisiert wird das Fest vom BĂĽrgerverein FreiburgOpfingen
e. V. und „Freiburg packt an“. Eingeladen sind alle
engagierten Obstbaumpatinnen und -paten und interessierte
BĂĽrger mit Kindern. Treffpunkt ist das neue
Regenrückhaltebecken „Vorderer Grafenacker“ am
Ortsausgang Richtung Tiengen (Verlängerung Altgasse).

Es ist Zeit zum Austausch, Spielen und Feiern eingeplant,
hierfür sollen gefüllte Picknickkörbe und Decken mitgebracht
werden.

Im April 2014 wurden im Rahmen der Aktion „Birnen, Äpfel,
Zwetschgen“ 26 Obstbäume alter Sorten in Opfingen
gepflanzt und verschiedenen Paten zugewiesen.
Die Obstbaumpaten kĂĽmmern sich um die Pflege und die
Ernte der Bäume und werden dabei vom Garten- und
Tiefbauamt unterstĂĽtzt.

Ziel der Aktion ist es, die öffentlichen Grünflächen mit alten
Baumsorten aufzuwerten und einen Beitrag fĂĽr die
Stadtökologie zu leisten.
 
 

Ă–KO-TEST Ratgeber - Kleinkinder
Der aktuelle ÖKO-TEST Ratgeber ist seit dem 11. September 2015 erhältlich
 
Ă–KO-TEST Ratgeber - Kleinkinder
Tipps und Tricks für glückliche Kinder: Auf junge Eltern prasseln von allen Seiten Informationen ein. Es wird gewarnt, gemahnt, gefordert. Die Ratschläge sind vielleicht gut gemeint, haben aber nicht immer Hand und Fuß. Im neuen ÖKO-TEST Ratgeber – Kleinkinder erfahren Sie, was Mythos und was Wahrheit ist. Konkrete Hilfestellungen liefern auch die zahlreichen Tests im Heft. Denn die Laborergebnisse zeigen klar, welche Produkte die besten für Ihr Kind sind und welche mit Schadstoffen belastet sind oder im Praxistest versagen. Darüber hinaus finden Sie noch zahlreiche Artikel zu den Themen Spielen, Babyausstattung, Ernährung, Erziehung, Entwicklungsstörungen und Urlaub.

Die Tests

• Buggys: Die Kinderwagen sind praktisch, weil sie leicht sind und sich platzsparend verstauen lassen. Zwar sind die Modelle im Test überwiegend sicher und stabil, sie stecken jedoch voller Schadstoffe. Immerhin drei sind zumindest „befriedigend“.

• Kinderpflegecremes: Empfindliche Babyhaut braucht eine besonders schonende Pflege. Von den 22 Pflegecremes für Babys Körper und Gesicht erhalten immerhin 16 die Bestnote „sehr gut“. Bei den anderen kritisiert ÖKO-TEST unter anderem, dass diese Paraffine, Silikonöle oder Parabene enthalten.

• Kinderfrüchtetees: Nur jedes dritte der untersuchten Produkte ist ideal für Kids. In vielen Tees moniert ÖKO-TEST zugesetztes Aroma, Pestizidrückstände, Vitaminzusätze und Zucker: Solche Zutaten gehören einfach nicht in ein Getränk für Kinder.

• Einschlafhilfen: Ratgeber, wie Kinder am besten einschlafen, füllen ganze Regale. Aber auch
Produkte, die den Kleinen beim Einschlafen helfen sollen, gibt es zahlreich. ÖKO-TEST hat 20 solcher Einschlafhilfen ins Labor geschickt. Die gute Nachricht: Mehr als die Hälfte der getesteten Artikel darf mit ins Kinderbett.

• Muttermilchersatz: Einige untersuchte Muttermilchersatzprodukte enthalten weniger Fettschadstoffe als in vorhergehenden Tests. Dennoch ist nicht alles im grünen Bereich: In allen Flaschenmilchprodukten wurden Gehalte an Chlorat gefunden. Zwei Produkte schneiden aber mit „sehr gut“ ab.

• Obstbrei in Tüten: Die „Obstquetschen“ kommen bei den Kids gut an. Doch auch wenn auf den Tüten „ganz ohne Zuckerzusatz“ steht, sind die meisten Produkte von Natur aus etwa so süß wie Fruchtzwerge. Von 16 war nur ein einziges Produkt „gut“.

• Markenkleidung: Viele Testprodukte waren rundum in Ordnung. Es gibt aber auch Marken, bei denen das Labor Schadstoffe wie halogenorganische Verbindungen oder allergisierende Farbstoffe gefunden hat. Fünf Produkte erfüllten bei den durchgeführten Materialtests nicht einmal die Mindestanforderungen des europäischen Verbandes Euratex und des German Fashion Modeverbands Deutschland.

• Fingermalfarben: Fingermalfarben sind eigentlich eine prima Idee und ein großer Spaß für Kinder. Leider machen immer noch Anbieter ihre Produkte mit bedenklichen Stoffen wie etwa Formaldehyd haltbar. Dazu kommen noch andere problematische Inhaltsstoffe wie krebsverdächtige Farbbestandteile. Nur drei der 16 untersuchten Produkte kann ÖKO-TEST empfehlen.

• Kinderroller: Kinderroller bereiten den Steppke optimal auf das Fahrradfahren vor. Von zehn Kinderrollern im Test scheiterten allerdings fünf Modelle an der Praxisprüfung. Sie offenbaren
unter Belastung sicherheitsrelevante Schwächen oder machen es Kindern und Eltern durch fehlende Ständer oder eine mangelhafte Gebrauchsanleitung unnötig schwer. Immerhin kann ÖKO-TEST vier Modelle empfehlen.

• Spielbälle: Leider kann ÖKO-TEST nur sieben Bälle empfehlen, sieben Exemplare erhalten wegen Schadstoffen die rote Karte. Der Grund sind unter anderem erhebliche Mengen an Phthalaten, polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und giftigen zinnorganischen Verbindungen.


Und auĂźerdem:

• Mehr Spiel, weniger Zeug: Spielen ohne Spielzeug – was Erwachsene sich kaum vorstellen können, ist für Kinder keine Kunst. In ihrer Fantasie wird alles zur Spielsache. Diese Gabe sollten Eltern möglichst fördern und nicht mit einem Übermaß an „Zeug“ zuschütten.

• Baby-led Weaning: Babybrei war gestern, Fingerfood scheint angesagt. Das Baby bestimmt dabei selbst, was und wie viel es isst. Doch ist die neue Form der Beikost gesund, tut sie dem Kind gut und fördert sie, wie versprochen, die Neugier aufs Essen?

• Alles in Ordnung? Bei Störungen wie ADHS, Legasthenie oder Dyskalkulie stehen Eltern vor schwierigen Entscheidungen. Doch bereits Auffälligkeiten wie das nächtliche Einnässen oder
Schlafprobleme quälen Kinder wie Eltern. Manchmal helfen schon kleine Veränderungen.
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Freiburg: "Meine. Deine. Eine Welt"
Nächste Woche beginnen die Veranstaltungsreihe Eine-Welt-Tage 2015 und Faire Woche

Schwerpunkte: Frauen, fairer Handel und Klimawandel

Im Rahmen der landesweiten Aktion „Meine. Deine. Eine Welt“ und
der bundesweiten Fairen Woche finden in Freiburg auch in diesem
Jahr von Mitte September bis Ende Oktober Eine-Welt-Tage statt.
Viele Gruppen und Vereine haben eigenständig Veranstaltungen
organisiert und bieten ein umfangreiches Programm.

Die Aktion „Meine. Deine. Eine Welt“ will das Bewusstsein für globale
Themen schärfen und regt verantwortliches Handeln im Alltag an.
Ăśber 140 Kommunen in Baden-WĂĽrttemberg, dazu kirchliche,
bĂĽrgerschaftliche und private Initiativen und lokale Eine-WeltGruppen,
nahmen bisher an den fĂĽnf Runden teil. So kamen ĂĽber
1.300 Veranstaltungen zusammen. Quer durch den SĂĽdwesten ist
damit ein Netzwerk kommunaler Eine-Welt-Akteure entstanden.

Die Faire Woche 2015 steht unter dem Motto „Fairer Handel schafft
Transparenz“ und dauert bis zum 25. September. Sie zeigt, dass
konventionelle Wertschöpfungsketten keine Transparenz bieten, und
stellt den fairen Handel als Alternative vor. Im Weltladen Herdern
beginnt die Faire Woche mit dem Besuch zweier Partner von den
Philippinen, die den Aufbau einer ZuckerrohrmĂĽhle nach dem
verheerenden Taifun 2013 vorstellen. Ihr Projekt zeigt, dass die Idee
des fairen Handels deutlich ĂĽber die Zahlung eines fairen Preises
hinausgeht und auf die Schaffung nachhaltiger Strukturen setzt.

Das ausführliche Programm und Informationen zur Initiative „Meine.
Deine Welt. Eine Welt“ stehen auf www.agenda21-freiburg.de,
www.ewf-freiburg.de und www.sez.de. Hier werden auch die
Angebote aus den anderen beteiligten Kommunen vorgestellt.

Die Freiburger Eine-Welt-Tage 2015 gelten drei Schwerpunkten:
Frauen, Fairer Handel und Klimawandel. Gewalt gegen Mädchen
und Frauen, auch kulturell und religiös begründet, gibt es weltweit.
Verübt werden solche Attentate meist aufgrund gekränkter Eitelkeit,
Eifersucht, zu geringer Mitgift und „Ungehorsam“ gegenüber
familiären Erwartungen. Die Bilder der Ausstellung im Museum Natur
und Mensch „Un/Sichtbar - Frauen überleben Säure“ und Texte aus
Interviews führen vor Augen, was es heißt, „unsichtbar“ zu sein.
Nicht nur in Indien werden Opfer von Gewalt öffentlich wenig
wahrgenommen. Dieses Schicksal teilen die indigenen Frauen
Kanadas. Über „Kanadas blinden Fleck“ spricht Monika Seiller am
Dienstag, 15. September, um 19 Uhr im Museum Natur und Mensch.
Wie die „Pink Saris“ im Norden Indiens auf beeindruckende Weise
gegen soziale Probleme wie Zwangsverheiratung, Gewalt und
Erniedrigung ankämpfen, zeigt der gleichnamige Film am
Donnerstag, 17. September, um 19.30 Uhr im Kommunalen Kino.
Die Finissage der Ausstellung „Un/Sichtbar“ am 20. September
beschlieĂźt dieses Schwerpunktthema.

Eine Erfolgsgeschichte des fairen Handels stellen dagegen am
Mittwoch, 16. September, der Weltladen Herdern (11 Uhr) und der
Weltladen Gerberau (19.30 Uhr) vor – den erwähnten Aufbau einer
ZuckerrohrmĂĽhle auf den Philippinen. Dazu wird ein Film gezeigt.
Der Vortrag „TTIP, CETA, TISA“ am 21. September beleuchtet die
Intransparenz der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen.
Zum Aktionstag „Fairer Handel“ am Freitag, 25. September, gibt es
Informationen, Quiz und Verköstigung im Weltladen Herdern.
Am 26. September folgt der Aktionsverkauf mit „Fairsucherle“ und
Informationen des Salzladens auf dem Bauernmarkt Littenweiler.
Das Gespräch „Bewahrung der Schöpfung – heute?“, umrahmt von
einem ökumenischen Erntedankgottesdienst und gemeinsamem
Essen, hat unsere Lebensweise zum Thema. Es findet am Sonntag,
4. Oktober, im Stadtteilzentrum Haus 37 im Vauban statt.

AuĂźerdem bieten die Eine-Welt-Tage Freiburg 2015 u.a.
den Vortrag „Klimawandel, Exportwirtschaft, ungerechte Verteilung“,
den Film „Nuclear Lies“ über brisante Atomprojekte in Indien,
die Diskussion „Wem gehört die Energiewende?“,
das packend-temporeiche Theaterstück „Inheritance – Das Erbe“ der
Theatergruppe M.U.K.A. aus Johannesburg/SĂĽdafrika, und
den Vortrag von Ernst-Ulrich von Weizsäcker zum UN-Klimagipfel
2015 in Paris mit dem Titel „Politik, Hintergründe, was tun?“.

Weitere Infos gibt es im Agenda 21-BĂĽro (Schwabentorring 2, Tel.
0761-7678511, freiburger-agenda21@freenet.de) und auf
www.agenda21-freiburg.de.
 
 



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