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Freitag, 15. Februar 2019
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Verschiedenes

 
Neue Intersolar Middle East ab 2016 in Dubai
Nach MĂŒnchen, San Francisco, Mumbai, Sao Paulo und Peking
findet die Intersolar im kommenden Jahr erstmals auch in Dubai
statt. Die internationale Leitmesse der Branche, die von der
FWTM-Tochterfirma FMMI gemeinsam mit der Solar Promotion
International aus Pforzheim weltweit veranstaltet wird expandiert
damit nun auch in die Golfregion, die angesichts der hohen Sonneneinstrahlung,
großer FreiflĂ€chen und eines wachsender
Energiebedarfs fĂŒr die Erzeugung erneuerbarer Energie aus
Sonnenlicht geradezu prÀdestiniert sind. Kooperationspartner
vor Ort ist der GulfSol, der Veranstalter der derzeit laufenden
GulfSol, dmg events.

Vom 19. bis 21. September 2016 können sich die Vertreter der
Branchenvertreter und Investoren im Dubai World Trade Center
erstmals ĂŒber den Ausbau des Solarmarktes in der Region austauschen.
Mit der Entscheidung fĂŒr Dubai hat sich die Intersolar
Middle East den idealen Austragungsort gesichert, um die aufstrebenden
SolarmÀrkte der Region zu erreichen. Die Reichweite
umfasst neben Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien,
Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten auch
den Norden Afrikas mit LĂ€ndern wie Ägypten, Tunesien und Marokko.
 
 

 
Die Vorarbeiten der Landesregierung tragen jetzt FrĂŒchte
Dr. Walter Witzel, Landesvorsitzender Baden-WĂŒrttemberg des Bundesverbands WindEnergie (BWE) zu den aktuellen Zahlen der Landesregierung zum Ausbau der Windkraft:

„Der BWE sieht erfreut den deutlichen Anstieg der Zahlen bei den genehmigten und den gebauten Windkraftanlagen. HierfĂŒr waren auf politischer Ebene erhebliche Vorarbeiten notwendig: die Novellierung des Landesplanungsgesetzes, der Windkrafterlass, die Beratung von Planern und Investoren, die Schulung von Mitarbeitern der Genehmigungsbehörden, u. a. Die Landesregierung hat hier wichtige Voraussetzungen geschaffen. Diese Vorarbeiten tragen jetzt FrĂŒchte.“

„Gleichzeitig sieht der BWE mit Sorge in die Zukunft: Ab 2017 sollen die VergĂŒtungen fĂŒr Windkraftstrom ĂŒber Ausschreibungen ermittelt werden. Das genaue Verfahren wird derzeit in Berlin beraten. FĂŒr die Windkraft in Baden-WĂŒrttemberg wird es entscheidend sein, dass dabei nicht allein der Preis ĂŒber den Zuschlag entscheidet, sonst wĂŒrden die baden-wĂŒrttembergischen Standorte gegenĂŒber den ertragreicheren norddeutschen Standorte den KĂŒrzeren ziehen und die jetzt so erfreulichen Zubauzahlen wĂ€ren bald Vergangenheit. Daher ist es sehr wichtig, dass in dem Ausschreibungsverfahren auch Binnenlandstandorte eine faire Chance erhalten.“
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Sonntag, 27. September - 25 Jahre Umweltdezernat
Sieben spannende Exkursionen mit Umweltprofis in und rund um die Stadt

Spannende Entdeckungstouren mit Umweltprofis versprechen
sieben Exkursionen in und rund um die Stadt am Sonntag,
27. September. Anlass ist das 25jÀhrige Bestehen des
Umweltdezernats. Vom Spaziergang ĂŒber eine Wanderung
bis zur Fahrradtour gibt es viele Möglichkeiten in der Natur
unterwegs zu sein. Mit erneuerbaren Energien, Naturschutz,
GrĂŒnflĂ€chen und Abfallwirtschaft sind die unterschiedlichsten
Themen im Programm.

Die Exkursionen im Einzelnen:

„Tour de MĂŒll“ – Fahrradexkursion im Mooswald. Treffpunkt
ist am Parkplatz am Wolfsbuck. Dauer: rund 2,5 Stunden.

„Durch den wilden Bergwald“ – Waldwanderung vom
Schauinsland in das Bohrertal. Treffpunkt ist an der Talstation
der Schauinslandbahn. Dauer: rund 4 Stunden.

„GrĂŒne Oase inmitten der Stadt“ – FĂŒhrung ĂŒber den
Hauptfriedhof. Treffpunkt ist am Eingang Hauptportal.

„Freiburgs Central Park“ – FĂŒhrung durch den Stadtgarten.
Treffpunkt ist am Eingang Stadtgarten/FußgĂ€ngerbrĂŒcke.
Dauer: rund 1 Stunde.

„Durch (Riesel)Feld und (Moos)Wald“ – Fahrradexkursion.
Treffpunkt ist am Parkplatz Mundenhof.
„“WestwĂ€rts zieht der Wind“ – FĂŒhrung zu den WindrĂ€dern an
der HolzschlÀgermatte. Treffpunkt am Parkplatz an der

Urachstraße. Anmeldung bitte an
nicolas.scholze@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 201-
6185.

„Alles im Fluss“ – Exkursion zu Wasserkraftwerken an der
Dreisam. Treffpunkt ist in der KartĂ€userstraße 22 beim Black
Forest Hotel. Dauer: rund 1,5 Stunden. Anmeldung bitte an
nicolas.scholze@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 201-
6185.

Alle Exkursionen starten um 11 Uhr, die Teilnahme ist
kostenlos, teilweise wird um eine Voranmeldung gebeten.
Angepasstes Schuhwerk, gegebenenfalls Wanderstöcke,
Vesper und witterungsgerechte Kleidung ist notwendig.

Weitere Informationen zu den einzelnen FĂŒhrungen unter
www.freiburg.de/umweltdezernat .
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Picknick fĂŒr Obstbaumpaten in Opfingen
Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) organisiert am
Samstag, 19. September um 14 Uhr ein Picknick in
Opfingen, um das erste Obstpatenjahr zu feiern.

Organisiert wird das Fest vom BĂŒrgerverein FreiburgOpfingen
e. V. und „Freiburg packt an“. Eingeladen sind alle
engagierten Obstbaumpatinnen und -paten und interessierte
BĂŒrger mit Kindern. Treffpunkt ist das neue
RegenrĂŒckhaltebecken „Vorderer Grafenacker“ am
Ortsausgang Richtung Tiengen (VerlÀngerung Altgasse).

Es ist Zeit zum Austausch, Spielen und Feiern eingeplant,
hierfĂŒr sollen gefĂŒllte Picknickkörbe und Decken mitgebracht
werden.

Im April 2014 wurden im Rahmen der Aktion „Birnen, Äpfel,
Zwetschgen“ 26 ObstbĂ€ume alter Sorten in Opfingen
gepflanzt und verschiedenen Paten zugewiesen.
Die Obstbaumpaten kĂŒmmern sich um die Pflege und die
Ernte der BĂ€ume und werden dabei vom Garten- und
Tiefbauamt unterstĂŒtzt.

Ziel der Aktion ist es, die öffentlichen GrĂŒnflĂ€chen mit alten
Baumsorten aufzuwerten und einen Beitrag fĂŒr die
Stadtökologie zu leisten.
 
 

ÖKO-TEST Ratgeber - Kleinkinder
Der aktuelle ÖKO-TEST Ratgeber ist seit dem 11. September 2015 erhĂ€ltlich
 
ÖKO-TEST Ratgeber - Kleinkinder
Tipps und Tricks fĂŒr glĂŒckliche Kinder: Auf junge Eltern prasseln von allen Seiten Informationen ein. Es wird gewarnt, gemahnt, gefordert. Die RatschlĂ€ge sind vielleicht gut gemeint, haben aber nicht immer Hand und Fuß. Im neuen ÖKO-TEST Ratgeber – Kleinkinder erfahren Sie, was Mythos und was Wahrheit ist. Konkrete Hilfestellungen liefern auch die zahlreichen Tests im Heft. Denn die Laborergebnisse zeigen klar, welche Produkte die besten fĂŒr Ihr Kind sind und welche mit Schadstoffen belastet sind oder im Praxistest versagen. DarĂŒber hinaus finden Sie noch zahlreiche Artikel zu den Themen Spielen, Babyausstattung, ErnĂ€hrung, Erziehung, Entwicklungsstörungen und Urlaub.

Die Tests

‱ Buggys: Die Kinderwagen sind praktisch, weil sie leicht sind und sich platzsparend verstauen lassen. Zwar sind die Modelle im Test ĂŒberwiegend sicher und stabil, sie stecken jedoch voller Schadstoffe. Immerhin drei sind zumindest „befriedigend“.

‱ Kinderpflegecremes: Empfindliche Babyhaut braucht eine besonders schonende Pflege. Von den 22 Pflegecremes fĂŒr Babys Körper und Gesicht erhalten immerhin 16 die Bestnote „sehr gut“. Bei den anderen kritisiert ÖKO-TEST unter anderem, dass diese Paraffine, Silikonöle oder Parabene enthalten.

‱ KinderfrĂŒchtetees: Nur jedes dritte der untersuchten Produkte ist ideal fĂŒr Kids. In vielen Tees moniert ÖKO-TEST zugesetztes Aroma, PestizidrĂŒckstĂ€nde, VitaminzusĂ€tze und Zucker: Solche Zutaten gehören einfach nicht in ein GetrĂ€nk fĂŒr Kinder.

‱ Einschlafhilfen: Ratgeber, wie Kinder am besten einschlafen, fĂŒllen ganze Regale. Aber auch
Produkte, die den Kleinen beim Einschlafen helfen sollen, gibt es zahlreich. ÖKO-TEST hat 20 solcher Einschlafhilfen ins Labor geschickt. Die gute Nachricht: Mehr als die HĂ€lfte der getesteten Artikel darf mit ins Kinderbett.

‱ Muttermilchersatz: Einige untersuchte Muttermilchersatzprodukte enthalten weniger Fettschadstoffe als in vorhergehenden Tests. Dennoch ist nicht alles im grĂŒnen Bereich: In allen Flaschenmilchprodukten wurden Gehalte an Chlorat gefunden. Zwei Produkte schneiden aber mit „sehr gut“ ab.

‱ Obstbrei in TĂŒten: Die „Obstquetschen“ kommen bei den Kids gut an. Doch auch wenn auf den TĂŒten „ganz ohne Zuckerzusatz“ steht, sind die meisten Produkte von Natur aus etwa so sĂŒĂŸ wie Fruchtzwerge. Von 16 war nur ein einziges Produkt „gut“.

‱ Markenkleidung: Viele Testprodukte waren rundum in Ordnung. Es gibt aber auch Marken, bei denen das Labor Schadstoffe wie halogenorganische Verbindungen oder allergisierende Farbstoffe gefunden hat. FĂŒnf Produkte erfĂŒllten bei den durchgefĂŒhrten Materialtests nicht einmal die Mindestanforderungen des europĂ€ischen Verbandes Euratex und des German Fashion Modeverbands Deutschland.

‱ Fingermalfarben: Fingermalfarben sind eigentlich eine prima Idee und ein großer Spaß fĂŒr Kinder. Leider machen immer noch Anbieter ihre Produkte mit bedenklichen Stoffen wie etwa Formaldehyd haltbar. Dazu kommen noch andere problematische Inhaltsstoffe wie krebsverdĂ€chtige Farbbestandteile. Nur drei der 16 untersuchten Produkte kann ÖKO-TEST empfehlen.

‱ Kinderroller: Kinderroller bereiten den Steppke optimal auf das Fahrradfahren vor. Von zehn Kinderrollern im Test scheiterten allerdings fĂŒnf Modelle an der PraxisprĂŒfung. Sie offenbaren
unter Belastung sicherheitsrelevante SchwĂ€chen oder machen es Kindern und Eltern durch fehlende StĂ€nder oder eine mangelhafte Gebrauchsanleitung unnötig schwer. Immerhin kann ÖKO-TEST vier Modelle empfehlen.

‱ SpielbĂ€lle: Leider kann ÖKO-TEST nur sieben BĂ€lle empfehlen, sieben Exemplare erhalten wegen Schadstoffen die rote Karte. Der Grund sind unter anderem erhebliche Mengen an Phthalaten, polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und giftigen zinnorganischen Verbindungen.


Und außerdem:

‱ Mehr Spiel, weniger Zeug: Spielen ohne Spielzeug – was Erwachsene sich kaum vorstellen können, ist fĂŒr Kinder keine Kunst. In ihrer Fantasie wird alles zur Spielsache. Diese Gabe sollten Eltern möglichst fördern und nicht mit einem Übermaß an „Zeug“ zuschĂŒtten.

‱ Baby-led Weaning: Babybrei war gestern, Fingerfood scheint angesagt. Das Baby bestimmt dabei selbst, was und wie viel es isst. Doch ist die neue Form der Beikost gesund, tut sie dem Kind gut und fördert sie, wie versprochen, die Neugier aufs Essen?

‱ Alles in Ordnung? Bei Störungen wie ADHS, Legasthenie oder Dyskalkulie stehen Eltern vor schwierigen Entscheidungen. Doch bereits AuffĂ€lligkeiten wie das nĂ€chtliche EinnĂ€ssen oder
Schlafprobleme quÀlen Kinder wie Eltern. Manchmal helfen schon kleine VerÀnderungen.
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Freiburg: "Meine. Deine. Eine Welt"
NĂ€chste Woche beginnen die Veranstaltungsreihe Eine-Welt-Tage 2015 und Faire Woche

Schwerpunkte: Frauen, fairer Handel und Klimawandel

Im Rahmen der landesweiten Aktion „Meine. Deine. Eine Welt“ und
der bundesweiten Fairen Woche finden in Freiburg auch in diesem
Jahr von Mitte September bis Ende Oktober Eine-Welt-Tage statt.
Viele Gruppen und Vereine haben eigenstÀndig Veranstaltungen
organisiert und bieten ein umfangreiches Programm.

Die Aktion „Meine. Deine. Eine Welt“ will das Bewusstsein fĂŒr globale
Themen schÀrfen und regt verantwortliches Handeln im Alltag an.
Über 140 Kommunen in Baden-WĂŒrttemberg, dazu kirchliche,
bĂŒrgerschaftliche und private Initiativen und lokale Eine-WeltGruppen,
nahmen bisher an den fĂŒnf Runden teil. So kamen ĂŒber
1.300 Veranstaltungen zusammen. Quer durch den SĂŒdwesten ist
damit ein Netzwerk kommunaler Eine-Welt-Akteure entstanden.

Die Faire Woche 2015 steht unter dem Motto „Fairer Handel schafft
Transparenz“ und dauert bis zum 25. September. Sie zeigt, dass
konventionelle Wertschöpfungsketten keine Transparenz bieten, und
stellt den fairen Handel als Alternative vor. Im Weltladen Herdern
beginnt die Faire Woche mit dem Besuch zweier Partner von den
Philippinen, die den Aufbau einer ZuckerrohrmĂŒhle nach dem
verheerenden Taifun 2013 vorstellen. Ihr Projekt zeigt, dass die Idee
des fairen Handels deutlich ĂŒber die Zahlung eines fairen Preises
hinausgeht und auf die Schaffung nachhaltiger Strukturen setzt.

Das ausfĂŒhrliche Programm und Informationen zur Initiative „Meine.
Deine Welt. Eine Welt“ stehen auf www.agenda21-freiburg.de,
www.ewf-freiburg.de und www.sez.de. Hier werden auch die
Angebote aus den anderen beteiligten Kommunen vorgestellt.

Die Freiburger Eine-Welt-Tage 2015 gelten drei Schwerpunkten:
Frauen, Fairer Handel und Klimawandel. Gewalt gegen MĂ€dchen
und Frauen, auch kulturell und religiös begrĂŒndet, gibt es weltweit.
VerĂŒbt werden solche Attentate meist aufgrund gekrĂ€nkter Eitelkeit,
Eifersucht, zu geringer Mitgift und „Ungehorsam“ gegenĂŒber
familiÀren Erwartungen. Die Bilder der Ausstellung im Museum Natur
und Mensch „Un/Sichtbar - Frauen ĂŒberleben SĂ€ure“ und Texte aus
Interviews fĂŒhren vor Augen, was es heißt, „unsichtbar“ zu sein.
Nicht nur in Indien werden Opfer von Gewalt öffentlich wenig
wahrgenommen. Dieses Schicksal teilen die indigenen Frauen
Kanadas. Über „Kanadas blinden Fleck“ spricht Monika Seiller am
Dienstag, 15. September, um 19 Uhr im Museum Natur und Mensch.
Wie die „Pink Saris“ im Norden Indiens auf beeindruckende Weise
gegen soziale Probleme wie Zwangsverheiratung, Gewalt und
Erniedrigung ankÀmpfen, zeigt der gleichnamige Film am
Donnerstag, 17. September, um 19.30 Uhr im Kommunalen Kino.
Die Finissage der Ausstellung „Un/Sichtbar“ am 20. September
beschließt dieses Schwerpunktthema.

Eine Erfolgsgeschichte des fairen Handels stellen dagegen am
Mittwoch, 16. September, der Weltladen Herdern (11 Uhr) und der
Weltladen Gerberau (19.30 Uhr) vor – den erwĂ€hnten Aufbau einer
ZuckerrohrmĂŒhle auf den Philippinen. Dazu wird ein Film gezeigt.
Der Vortrag „TTIP, CETA, TISA“ am 21. September beleuchtet die
Intransparenz der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen.
Zum Aktionstag „Fairer Handel“ am Freitag, 25. September, gibt es
Informationen, Quiz und Verköstigung im Weltladen Herdern.
Am 26. September folgt der Aktionsverkauf mit „Fairsucherle“ und
Informationen des Salzladens auf dem Bauernmarkt Littenweiler.
Das GesprĂ€ch „Bewahrung der Schöpfung – heute?“, umrahmt von
einem ökumenischen Erntedankgottesdienst und gemeinsamem
Essen, hat unsere Lebensweise zum Thema. Es findet am Sonntag,
4. Oktober, im Stadtteilzentrum Haus 37 im Vauban statt.

Außerdem bieten die Eine-Welt-Tage Freiburg 2015 u.a.
den Vortrag „Klimawandel, Exportwirtschaft, ungerechte Verteilung“,
den Film „Nuclear Lies“ ĂŒber brisante Atomprojekte in Indien,
die Diskussion „Wem gehört die Energiewende?“,
das packend-temporeiche TheaterstĂŒck „Inheritance – Das Erbe“ der
Theatergruppe M.U.K.A. aus Johannesburg/SĂŒdafrika, und
den Vortrag von Ernst-Ulrich von WeizsÀcker zum UN-Klimagipfel
2015 in Paris mit dem Titel „Politik, HintergrĂŒnde, was tun?“.

Weitere Infos gibt es im Agenda 21-BĂŒro (Schwabentorring 2, Tel.
0761-7678511, freiburger-agenda21@freenet.de) und auf
www.agenda21-freiburg.de.
 
 

 
NABU-PrÀsident Tschimpke zu 25 Jahre Nationalparkprogramm
Historische Weichenstellung fĂŒr den Naturschutz - Sicherung unserer NaturschĂ€tze bleibt aktuelle Aufgabe

Am 12. September 1990 wurden auf Beschluss des ehemaligen DDR-Ministerrats 14 Großschutzgebiete unter Schutz gestellt und damit ĂŒber den Einigungsvertrag auch fĂŒr das wiedervereinigte Deutschland gesichert. AnlĂ€sslich 25 Jahre Nationalparkprogramm fĂŒr den Osten Deutschlands erklĂ€rt NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke:

„FĂŒr NaturschĂŒtzer in Ost und West war das eine historische Weichenstellung. Auch heute, 25 Jahre spĂ€ter, hat die Entstehung des Nationalparkprogramms der DDR immer noch etwas Fantastisches. Unter einem enormen Zeitdruck gelang es, die NaturschĂ€tze der DDR in das vereinigte Deutschland hinĂŒber zu retten. Die Initiatoren von damals haben dem Naturschutz damit einen unermesslichen Dienst erwiesen – nicht umsonst hat sich der Begriff des ‚Tafelsilbers der Deutschen Einheit‘ fĂŒr die damals gesicherten Gebiete etabliert. Ein Grund zu feiern also, ohne Frage. Gleichwohl mĂŒssen wir in diesem Moment aber auch den Blick nach vorne richten, denn der Kampf um unsere NaturschĂ€tze ist noch lange nicht gewonnen, wie die aktuelle Diskussion um den Fitness Check der Naturschutzrichtlinien zeigt."
 
 

Tödliche Gefahr fĂŒr Europas Geier nicht gebannt
GĂ€nsegeier in Extremadura (Spanien) / Foto: NABU/F.Derer;
 
Tödliche Gefahr fĂŒr Europas Geier nicht gebannt
Einsatz von EntzĂŒndungshemmer Diclofenac bei Weidetieren verbieten

Seit Anfang 2014 fordern der NABU und sein internationaler Partner BirdLife International sowie die European Vulture Conservation Foundation (VCF) ein sofortiges Einsatzverbot des Wirkstoffes Diclofenac bei Tieren in Europa. AnlĂ€sslich des Internationalen Geiertages (International Vulture Awareness Day) am Samstag (5. September 2015) warnen die Naturschutzorganisationen, dass weiterhin keine effektiven Maßnahmen getroffen wurden, um ein Massensterben von Europas Geiern zu verhindern. Auf dem indischen Subkontinent hatte das zur Behandlung von Rindern eingesetzte entzĂŒndungshemmende Mittel in den 90er Jahren zu einem Massensterben bei Geiern gefĂŒhrt, dem etwa 99 Prozent aller Geier Indiens zum Opfer fielen.

Indien; Pakistan, Nepal und Bangladesch hatten im Jahr 2006 reagiert und die Verwendung von Diclofenac in der Tiermedizin untersagt. Dadurch konnte das komplette Aussterben der indischen Geierarten verhindert werden. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Rettung der indischen Geier folgte nun im Juli: Die indische Regierung verbot zusĂ€tzlich den Verkauf von Mehrfachpackungen Diclofenac fĂŒr den Gebrauch beim Menschen. Bis dahin wurden diese Mehrfachdosen hĂ€ufig illegal auch bei Rindern angewandt, so dass der Wirkstoff nicht komplett aus der Nahrungskette der Geier verschwinden konnte. NaturschĂŒtzer erwarten nun, dass sich die kleinen RestbestĂ€nde der Geier wieder erholen können, und dass die zur Bewahrung der Arten gegrĂŒndeten GefangenschaftsbestĂ€nde bald wieder in eine von Diclofenac freie Landschaft ausgewildert werden können.

„Europa hat aus den Erfahrungen in Indien anscheinend nichts gelernt”, sagte NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. „Wenn die kĂŒrzlich erteilten Freigaben von Diclofenac zur Behandlung von Weidetieren in Spanien und Italien nicht zurĂŒckgenommen werden, kann es sein, dass man in Europa an zukĂŒnftigen Geier-Tagen vergeblich nach den großen Aasfressern Ausschau hĂ€lt.“ Derzeit hĂ€lt Spanien noch 95 Prozent des europĂ€ischen Geierbestandes und gleichzeitig eine der vitalsten Geierpopulationen weltweit. GĂ€nsegeier, Mönchsgeier und Schmutzgeier sowie einige Adlerarten könnten aber schnell verschwinden, sobald mit Diclofenac behandelte Tiere in die freie Landschaft gelangen, da kleinste Mengen zu schnellem Nierenversagen dieser geselligen Vögel fĂŒhren.

Die NaturschutzverbĂ€nde hatten bei der EU-Kommission eine ÜberprĂŒfung der Freigaben des Mittels erreicht. Die European Medicines Agency (EMA) hatte Anfang des Jahres in einem Bericht das große Risiko bestĂ€tigt, das von diesem Tierarzneimittel ausgeht, aber offen gelassen, mit welchen Maßnahmen es auszurĂ€umen wĂ€re. Da aber kein EU-Mitgliedsstaat bereit war, ein Verbotsverfahren anzustrengen, obwohl unschĂ€dliche alternative Medikamente existieren, hat die Kommission die Mitgliedsstaaten lediglich dazu aufgefordert, MaßnahmenplĂ€ne zu erstellen, die verhindern sollen, dass Diclofenac in die Nahrungskette der Geier gelangt.

Der NABU kritisiert den von Spanien vorgelegten Plan als völlig unzureichend: Es reiche nicht aus, einfach in die Packungsbeilage zu schreiben, dass mit Diclofenac behandelte Tiere nicht an Geier verfĂŒttert werden dĂŒrfen. Bereits einzelne Versehen könnten katastrophale Konsequenzen haben und lokale GeierbestĂ€nde auf einmal auslöschen. „Trotz der wichtigen Gesundheitsdienste, die die Geier leisten, unterstĂŒtzt Europa lieber die Interessen der Pharmaindustrie und gibt damit ein fatales Signal an afrikanische Staaten, in denen die Verbreitung von Diclofenac bald zu erwarten ist“, kritisierte Lachmann. „Ein Umdenken wird es hoffentlich spĂ€testens dann geben, wenn die ersten vergifteten Geier gefunden werden.“
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323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 


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