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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
NABU zieht kritische Bilanz zur Erörterung der Fehmarnbeltquerung
Viele offene Fragen, unabhÀngige AbwÀgung gefÀhrdet

Nach acht Tagen Erörterung zur festen Fehmarnbeltquerung in Kiel zieht der NABU eine kritische Bilanz. Insbesondere bei den kontroversen Themenfeldern wie beispielsweise Munitionsaltlasten, der tatsĂ€chlichen Auswirkung der Sedimentation auf Natur und Umwelt oder der SchĂ€digung besonders geschĂŒtzter Schweinswale seien erhebliche MĂ€ngel in den vom dĂ€nischen VorhabentrĂ€ger Femern A/S vorgelegten Unterlagen zutage getreten. Diese mĂŒssen nun in einer umfangreichen PlanergĂ€nzung berĂŒcksichtigt werden, die nach Auffassung des NABU dann zwingend neu erneut erörtert werden mĂŒsse. „Bisher verwies Femern A/S stets auf seine angeblich exzellenten und umfangreichen Unterlagen. Jetzt tauchen zahlreiche Fragen zu deren QualitĂ€t auf. Bei vielen Untersuchungen sind die Methoden nicht nachvollziehbar und fußen auf teilweise nicht aktuellen Rechtsgrundlagen. Femern A/S unterschĂ€tzt ganz offensichtlich das deutsche Planfeststellungsverfahren und nimmt zudem die Anliegen von BĂŒrgern und VerbĂ€nden nicht ernst“, kritisierte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Die Erörterung in Kiel hat offenbart, dass erhebliche Differenzen hinsichtlich der Bewertung ökonomischer, ökologischer, verkehrlicher und juristischer Auswirkungen des Mammut-Vorhabens bestehen blieben. „Wenn der VorhabentrĂ€ger seinen Kurs nicht doch noch korrigiert, wird ein Rechtsstreit leider unvermeidlich sein. Die durchschnittlichen Verfahrensdauern bei den Verwaltungsgerichten betragen nach allen Erfahrungen in derart komplexen Großverfahren mehrere Jahre. Wir wundern uns daher ĂŒber die Strategie des VorhabentrĂ€gers, zahlreiche Kritikpunkte von Behörden und UmweltverbĂ€nden einfach stehen zu lassen und sich dadurch so offensichtlich angreifbar zu machen", sagte Malte Siegert, Fehmarnbeltexperte des NABU. „Mit reiner Sturheit als Taktik wird man am Ende nicht durchkommen.“

Zudem bemĂ€ngelte der NABU den formalen Rahmen des Verfahrens. Da das Großvorhaben auf höchster politischer Ebene entschieden und mit einem Staatsvertrag zementiert wurde, stehe die Verwaltung mit ihren zustĂ€ndigen Fachabteilungen unter hohem Druck, das Vorhaben trotz fachlicher und rechtlicher Bedenken zu genehmigen. Die Null-Variante, also der Verzicht auf das Projekt, komme in der Gedankenwelt der Verwaltung offensichtlich gar nicht vor, obwohl das prognostizierte Verkehrsaufkommen den Nutzen des Tunnels in Frage stellt. Eine in Deutschland unverzichtbare ordnungsgemĂ€ĂŸe und ergebnisoffene AbwĂ€gung im Sinne des Verwaltungsrechts wird dadurch gefĂ€hrdet. „Wenn im Erörterungstermin fĂŒr den deutschen Bereich des Tunnels der Chef des Landesbetriebes Straßenbau in Kiel als Vertreter des VorhabentrĂ€gers antritt und seine hauseigene Abteilung ĂŒber den von ihm vertretenen Antrag entscheiden soll, gefĂ€hrdet dies eine faire unabhĂ€ngige AbwĂ€gung. Das ist ein nicht hinnehmbarer Fehler, den die Gerichte sicherlich kritisch wĂŒrdigen werden“, so Siegert.
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Karlsruhe: Land wĂŒrdigt stĂ€dtische EnergiesparbemĂŒhungen
Leitstern Energieeffizienz; Minister Untersteller und BM Stapf
 
Karlsruhe: Land wĂŒrdigt stĂ€dtische EnergiesparbemĂŒhungen
Sonderpreis "Investitionen in Stromeffizienz bei Wettbewerb "Leitstern Energieeffizienz"

Zweite Wettbewerbsrunde – zweite Auszeichnung: Die Stadt Karlsruhe hat erneut den „Leitstern Energieeffizienz“ des baden-wĂŒrttembergischen Ministeriums fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft erhalten. Ausschlaggebend fĂŒr den Sonderpreis in der Kategorie „Investitionen in Stromeffizienz“ waren neben der Umsetzung von Energiekonzepten im Zoo und BĂ€dern mit zahlreichen Stromsparmaßnahmen auch die Umstellung auf hocheffiziente LED-Beleuchtungen - sei es in stĂ€dtischen GebĂ€uden oder bei der Straßenbeleuchtung und Ampeln. Im Gesamtergebnis erreichte Karlsruhe von den 20 teilnehmenden Stadt- und Landkreisen den vierten Platz und wurde damit bester Stadtkreis 2015.

BĂŒrgermeister Klaus Stapf nahm den „Leitstern“ fĂŒr die Stadt Karlsruhe bei der gestrigen Auszeichnungsveranstaltung in Stuttgart entgegen. Stapf: „Ich freue mich natĂŒrlich sehr ĂŒber diese Anerkennung und sehe sie zugleich als erneute BestĂ€tigung fĂŒr die Einrichtung unseres Klimaschutzfonds. Denn ein Großteil der ausgezeichneten Maßnahmen wurde aus diesem vom Gemeinderat eingerichteten Extratopf finanziert. Gerade Stromsparinvestitionen rechnen sich in der Regel vergleichsweise schnell und sind ein klarer Gewinn fĂŒr unsere Umwelt. Wir werden deshalb auch in den nĂ€chsten Jahren Maßnahmen wie den Wechsel auf Hocheffizienzpumpen oder LED-Beleuchtungen konsequent vorantreiben.“

Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller hob in seiner Rede bei der Verleihung des Leitsterns die wichtige Rolle der Stadt- und Landkreise als Schrittmacher bei Klimaschutz und Energiewende hervor: „Dass Landkreise und StĂ€dte im Bereich Energieeffizienz viel leisten können, war mir durchaus bewusst. Dass aber bereits so viele gute AktivitĂ€ten laufen, ist beeindruckend. Die guten Beispiele und das gute Vorbild, davon bin ich ĂŒberzeugt, wirken in die Bevölkerung, die Gemeinden und die Wirtschaft hinein.“

Auszeichnung im letzten Jahr

Karlsruhe hatte bereits im letzten Jahr, bei der erstmaligen Vergabe des Leitsterns, eine Auszeichnung erhalten. AusdrĂŒckliche WĂŒrdigung fand damals die Einrichtung des verwaltungsinternen Klimaschutzfonds. Mit rund zwei Millionen Euro jĂ€hrlich finanziert die Stadt darĂŒber insbesondere Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, die sich in der Regel besonders schnell amortisieren, aber im AlltagsgeschĂ€ft oder bei Investitionsentscheidungen zum Bestandserhalt manchmal zu kurz kommen.

Wettbewerb richtet sich an alle Stadt- und Landkreise

Der Wettbewerb „Leitstern Energieeffizienz“ richtet sich an alle Stadt- und Landkreise in Baden-WĂŒrttemberg. Entscheidend fĂŒr die Bewertung im Wettbewerb sind Maßnahmen und AktivitĂ€ten der Kreise, die sie derzeit in puncto Energiesparen umsetzen, wobei der besondere Fokus dieses Mal auf der Effizienzsteigerung im Strombereich lag. Insgesamt haben sich sechs Stadt- und 14 Landkreise beworben. Als erste PreistrĂ€ger im Gesamtranking wurden die Kreise Böblingen, Rems-Murr und Zollernalb ausgezeichnet. Sonderpreise erhielten neben Karlsruhe die Stadt Heidelberg, der Landkreis Tuttlingen sowie der Rems-Murr-Kreis. Die Preise sind nicht dotiert.

Was hat die Stadt Karlsruhe konkret getan?

Die Beleuchtungssanierung in BestandsgebĂ€uden durch Umstellung auf LED-Technik wird vom Amt fĂŒr Hochbau und GebĂ€udewirtschaft als ein Schwerpunktprogramm im Rahmen des verwaltungsinternen Klimaschutzfonds verfolgt. Umgesetzte Projekte sind etwa die Beleuchtungssanierungen in der Heinrich-Meidinger-Schule, der Rennbuckelschule oder der Sporthalle Eichelgartenschule. Ein besonderes Erfolgsbeispiel ist die Effizienzsanierung in der Hauptbahnhofgarage: In Kombination mit dem Einbau von PrĂ€senzmeldern können hier fast 80 Prozent Strom eingespart werden. Auch im Bereich der Straßenbeleuchtung, wo Karlsruhe bezĂŒglich dem Einsatz energiesparender Beleuchtungen schon seit Jahren sehr aktiv ist, gab es spezielle LED-Umbauprogramme in Anwohnerstraßen. Und bei den Straßenampeln hat das Tiefbauamt schon rund 90 Prozent auf die neue Technik umgestellt.

Mit tatkrĂ€ftiger UnterstĂŒtzung der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur KEK hat der Zoo seine Möglichkeiten zur Energieeinsparung systematisch untersucht. Hierzu nahm die KEK den energetischen Zustand der GebĂ€ude und der technischen Anlagen unter die Lupe und erstellte einen Katalog mit Maßnahmen. Diese werden seit 2014 mit Hilfe des verwaltungsinternen Klimaschutzfonds umgesetzt. Alleine ĂŒber die Projektliste 2014 konnten Einzelmaßnahmen mit einem Gesambetrag von knapp 350.000 Euro realisiert werden, die zu Einsparungen von cirka 71.000 Euro pro Jahr beziehungsweise 580.000 Kilowattstunden jĂ€hrlich fĂŒhren. Dazu gehören vor allem Stromspartechnologien wie ein eigenes Austauschprogramm fĂŒr UmwĂ€lzpumpen und LED-Beleuchtungssanierungen.

Zu den energieintensiven Liegenschaften der Stadtverwaltung zÀhlen mehrere Hallen- und FreibÀder. Als Beitrag zum verwaltungsinternen Klimaschutzfonds setzen die BÀderbetriebe deshalb seit 2011 zusÀtzliche Energiesparprojekte wie beispielsweise den Einbau von Frequenzumformern an UmwÀlzpumpen (unter anderem Rheinstrandbad Rappenwört und Weiherhofbad) oder den kompletten Tausch gegen Hocheffizienzpumpen um.

zum Bild oben:
Landesumweltminister Franz Untersteller ĂŒberreicht BĂŒrgermeister Klaus Stapf den "Leitstern Energieeffizienz" / Foto: KD Busch im Auftrag vom Umweltministerium Baden-WĂŒrttemberg
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Deutschland und Japan: Energiewende- und Klimaschutz - Politik und Praxis
Die Energiewende und der Klimaschutz in Deutschland und Japan stehen am Freitag, 27. November, 19 Uhr in Freiburg i.Br., UniversitĂ€t, Stadtmitte, KollegiengebĂ€ude 1 Hörsaal 1098, beim Samstags-Forum Regio Freiburg im Blickpunkt. Zu „Energiewende und Klimaschutz in Japan nach Fukushima" berichten Akira Shibai, Junna Nitta und Maya Takimoto, z.Zt. an der UniversitĂ€t Freiburg, Gruppe japanische „Öko-Freiwillige“. Zu „Deutschland: Klimaschutz - Energiewende - Strommarkt. Vom Tiger zum Bettvorleger?“ spricht Professor Dr. Uwe Leprich, wissenschaftliche Leitung beim Institut fĂŒr Zukunftsenergiesysteme IZES, SaarbrĂŒcken.
Zusammen mit der BĂŒrgerinitiative Energiewende Waldkirch und Weiteren findet zuvor von 16:00 -17:30 in Waldkirch bei Weber Heizung-LĂŒftung-Klima, Mauermattenstr. 18 eine FĂŒhrung statt zu „Strom erzeugende Heizungen. Mini-BHKW und E-MobilitĂ€t mit BHKW und Solarstrom“, wofĂŒr Anmeldung erbeten ist an ecotrinova@web.de oder T. 0761-2168730.
Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.

Es ist eine Veranstaltung fĂŒr Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung, die vor der abendlichen Saalveranstaltung in Freiburg/UniversitĂ€t
nachmittags in Waldkirch ein seit vielen Jahren vorbildliches Handwerksunternehmen zur Energiewende-Klimaschutz-Praxis öffentlich besucht.

Japan hat es sensationell geschafft, nach "Fukushima" sofort und fast 4 Jahre ganz ohne Atomkraft auszukommen. Obwohl die Atomlobby weiterhin sehr stark ist, hat obwohl gebremst, eine teilweise Energierevolution stattgefunden. Auch viele BĂŒrger sind aktiv geworden. - Derzeit werden in Deutschland erneut mehrere Gesetze geĂ€ndert, die fĂŒr die Energiewende und den Klimaschutz entscheidend sind, keineswegs immer zum Guten. Was bremst und was nicht und ob die BĂŒrgerenergie unter die RĂ€der kommt, werden wir beim Vortrag und auch mit Aussprache von Prof. Dr. Uwe Leprich erfahren, einem fĂŒhrendem Energiewende-Experten.
 
 

 
Richtig heizen mit Holz
Das Waldhaus lÀdt zum BrennholzInfoabend am Freitag, 20. November / Eintritt frei


Holzöfen schaffen eine behagliche WÀrme, das Brennmaterial ist
gĂŒnstiger als Gas und Öl, also legen sich immer mehr Menschen
zusÀtzlich zur vorhandenen Heizung einen Holzofen zu. Idealerweise
entstehen bei der Verbrennung von Holz nur Wasser, Asche und
Kohlendioxid, das zuvor vom Baum gebunden wurde, also nicht zur
ErderwÀrmung beitrÀgt. Um dieses klimaneutrale Ideal zu erreichen,
sind aber drei Dinge nötig: das richtige Brennmaterial, der korrekte
Umgang mit dem Ofen und sein einwandfreier Zustand.

Am Brennholz-Infoabend im Waldhaus am Freitag, 20. November,
um 18 Uhr geht es genau um diese Punkte. Nach einer BegrĂŒĂŸung
durch Forstamtsleiter Hans Burgbacher referiert Michael Meyering,
Bezirksschornsteinfeger, ĂŒber die optimale Verbrennung, technische
Voraussetzungen, ĂŒber Feinstaubbelastung und Umweltgesetze.
Ulrich Keller von der Firma Keller Holztechnik berichtet ĂŒber die
Technik zur Holzgewinnung. Andeas SchÀfer vom Forstamt erklÀrt
Interessenten, wie sie im waldreichen Freiburg an Brennholz
kommen. Ralf SchÀtzle von der Firma Creativ-Ofenbau informiert zu
guter Letzt ĂŒber Ofentypen und Ofenbau.

Der Eintritt zu diesem Infoabend ist frei.
 
 

 
Info-Tag Stromsparen - Kurzkurs Stromsparen - Stromsparen bringt's!
Am Samstag, 21. November, 10.30 - 13 Uhr, Volkshochschule Freiburg, Theatersaal, Rotteckring 12
sind "Stromsparen fĂŒr Zuhause. Mit Demonstration und Messungen" mit Nils Sondermann, Energieagentur Regio Freiburg, und "Stromsparen aktuell – es lohnt sich sehr! Beispiele, Fragerunde" mit Ingo Falk, Energieeffizienz-Beratung-Entwicklung, die Vortragsthemen nach zwei Kurzfilmen beim Samstags-Forum Regio Freiburg von ECOtrinova e.V., Volkshochschule und KlimabĂŒndnis Freiburg sowie weiteren Mitveranstaltern. Zur anschließenden Stromspar-FĂŒhrung fĂŒr Haushalte und kleine BĂŒros um 14.00 Uhr im Treffpunkt Freiburg, Schwabentorring 2, ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder T. 0761-2168730.
Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.

Stromsparen ist finanziell zumeist sehr attraktiv: Schon bewusstes Verhalten erreicht 10, 20 oder mehr Prozent weniger Verbrauch. Das lohnt sich fĂŒr Geldbeutel, Natur, Umwelt und den Klimaschutz. Zu den Wegen zĂ€hlen HaushaltsgerĂ€te, Fernseher, Computer, InternetanschlĂŒsse usw. bald durch sparsamste GerĂ€te ersetzen, Leerlaufverluste vermeiden, schleichende Stromfresser im Heizungskeller enttarnen, Kochen, Licht beachten. Der Verbrauch kann sich so samt „gewusst wie“ halbieren, z.B. nur 2000 statt 4000 kWh pro Jahr und Familie. Das bedeutet ĂŒber 500 Euro geringere Stromkosten im Jahr! DafĂŒr macht dieser Kurs fit. Das ist dringend nötig, denn der Stromverbrauch in Deutschland hat sich von 1993 bis 2013 um 15 Prozent erhöht.
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NABU zum UMK-Beschluss zur Förderung von ElektromobilitÀt
Kaufanreize mĂŒssen zwingend mit Sonderabgabe fĂŒr klimaschĂ€dliche Autos verknĂŒpft werden

Der NABU sieht in dem Votum der Landesumweltminister fĂŒr KaufprĂ€mien fĂŒr Elektroautos einen hilfreichen Schritt auf dem Weg zu einer Senkung der Abgasbelastung des Verkehrssektors. Allerdings sei eine Gegenfinanzierung dieser Maßnahme durch Sonderabgaben auf besonders klimaschĂ€dliche Fahrzeuge zwingend erforderlich. Dies könne in Form einer Mineralölsteuererhöhung oder einer Umlage auf die Kfz-Steuer erfolgen.

„KaufprĂ€mien fĂŒr Elektroautos können ein sinnvoller Anschub fĂŒr diese Zukunftstechnologie sein. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass das Geld fĂŒr KaufzuschĂŒsse nicht vom Steuerzahler kommt, sondern maßgeblich von denjenigen gegenfinanziert wird, die sich immer noch fĂŒr einen Spritschlucker entscheiden“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Der NABU habe daher einen ElektomobilitĂ€tsfonds vorgeschlagen, der sich aus Sonderabgaben fĂŒr klimaschĂ€dliche Pkw speise und verbrauchsarme Fahrzeuge subventioniere. Auch eine Erhöhung der Mineralölsteuer sei denkbar und wĂ€re ein richtiges Zeichen vor der Weltklimakonferenz in Paris, dass Deutschland auch im Verkehrsbereich den Ausstoß der Klimagase in den Griff bekommen möchte.

„Emissionsfreie Fahrzeuge können einen wertvollen Beitrag zur Entlastung der StĂ€dte in puncto LuftqualitĂ€t leisten. Die jĂŒngste AbgasaffĂ€re zeigt noch einmal, dass Dieselfahrzeuge in der RealitĂ€t immer noch viel zu hohe Belastungen der Atemluft mit sich bringen. Eine konsequente Weiterentwicklung der Umweltzonen in Richtung Blaue Plakette kann hier zusĂ€tzliche Anreize setzen, indem dreckige Dieselfahrzeuge aus InnenstĂ€dten ausgeschlossen werden und nur noch 'echte' Euro 6-Fahrzeuge oder eben Elektroautos einfahren dĂŒrfen“, sagte Dietmar Oeliger, Leiter Verkehrspolitik beim NABU.
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Messe GebÀude.Energie.Technik mit neuem Gesicht
Die Messe GETEC, der Wegweiser in Richtung Energieeffizienz
 
Messe GebÀude.Energie.Technik mit neuem Gesicht
Themenspektrum wĂ€chst – Neuer Internetauftritt – Logo und Untertitel aktualisiert

Freiburg, 11. November 2015 – Eine sichtbare VerĂ€nderung geht durch die GebĂ€ude.Energie.Technik (GETEC), die vom 26. bis 28. Februar 2016 ihre neunte Auflage auf dem Freiburger MessegelĂ€nde erleben wird. Die im Vorjahr begonnene Erweiterung bei Themen und Produkten setzen die Veranstalter 2016 konsequent fort. Äußerlich klar erkennbar wird dies auch am neuen, aktualisierten Internetauftritt der Messe unter www.getec-freiburg.de. Das moderne, klar strukturierte Layout fĂŒhrt die Nutzer bedienerfreundlich durch alle Angebote. Ab sofort ist die Internetseite auch auf allen mobilen EndgerĂ€ten komfortabel erreichbar. Parallel zum neuen Webauftritt wurde das Messe-Logo ĂŒberarbeitet und mit dem neuen Untertitel „planen - bauen - wohnen“ versehen. Auch hierin drĂŒckt sich die Weiterentwicklung der GETEC aus, denn der Aspekt gesundes Wohnen wird immer wichtiger. Zu erkennen ist dieser Trend auch an der gestiegenen Zahl an Ausstellern und Produkten aus den Bereichen Bad/SanitĂ€r sowie KĂŒchen/HausgerĂ€te und Innenausbau/Wohngesundheit.

Nach acht Jahren bestĂ€ndiger Weiterentwicklung bei Inhalten und Themen hat sich die GETEC als fĂŒhrende Fach-Publikumsmesse fĂŒr energieeffizientes Planen, Bauen und Modernisieren sowie erneuerbare Energien im SĂŒdwesten etabliert. „Das Erfolgsrezept der GETEC ist, dass sie Bauherren, Handwerk, Planung und Hersteller zusammenbringt und aktuelle Entwicklungen, Markttrends und Innovationen zeigt. Inzwischen gilt: GETEC, das ist mehr als Energie“, erklĂ€rt Markus ElsĂ€sser, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Veranstalters Solar Promotion GmbH. Besucherbefragungen haben gezeigt, dass sehr viele Messebesucher „ganz nah“ am Thema sind, denn ĂŒber 60 Prozent planen entweder eine Modernisierung/ Sanierung oder einen Neubau beziehungsweise den Kauf einer Immobilie.

Bei ihrer neunten Auflage prĂ€sentiert sich die GETEC thematisch erneut vielfĂ€ltiger. In großer Breite deckt das Spektrum der Messe alle Themen des energieeffizienten Bauens und Modernisierens ab – von der GebĂ€udehĂŒlle ĂŒber Heizungs- und Anlagentechnik, regenerative Energien und Stromspeicherung bis zur ökologischen Haustechnik bei BĂ€dern, KĂŒchen oder im Innenausbau. „FĂŒr die Besucher macht das die GETEC zum idealen Wegweiser in Richtung Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und zukunftsfĂ€hige GebĂ€ude. Denn klar ist: Der Bedarf an und der Wunsch nach fachlich fundierter Beratung war nie grĂ¶ĂŸer“, betont Daniel Strowitzki, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM).

Rahmenprogramm mit fundierten Informationen nach Maß

Praxisnah, wegweisend und kostenfrei fĂŒr Messebesucher – so prĂ€sentiert sich das Rahmenprogramm der GebĂ€ude.Energie.Technik fĂŒr Bauherren und Modernisierer. Dazu gehören FachvortrĂ€ge und Bauherren- und Nutzerseminare, die jeweils die drei großen Themen- und Ausstellungsbereiche der Messe – GebĂ€udehĂŒlle, Heiz- und Anlagentechnik sowie regenerative Energien – widerspiegeln. Qualifizierte Energieexperten fĂŒhren MesserundgĂ€nge und FachgesprĂ€che zu ausgewĂ€hlten Themen, ergĂ€nzend zum Vortragsprogramm der Messe. Unter www.getec-freiburg.de sind Informationen zu finden.

Das HerzstĂŒck: „Marktplatz Energieberatung“

Private und gewerbliche Bauherren, die ein Neubau- oder Modernisierungsprojekt angehen wollen, finden auf dem „Marktplatz Energieberatung“ in Halle 2 die zentrale Anlaufstelle fĂŒr ihre Fragen. Insgesamt stehen rund 40 Energieberater aus der Region bereit, um in halbstĂŒndigen, kostenfreien Impulsberatungen individuelle Tipps zu konkreten Projekten und passenden Förderungen zu geben. Je nach Beratungsanfrage der Besucher hilft ein Messescout am Marktplatz Energieberatung beim Finden der gesuchten Produkte und Firmen. Die Anmeldung zu einem Beratungstermin ist ab Mitte Dezember 2015 bis Donnerstag, 25. Februar 2016 online ĂŒber www.getec-freiburg.de oder telefonisch unter 0761 79177-0 möglich. Ein Termin kann auch auf der Messe am Service-Point des Marktplatzes Energieberatung in Halle 2 vereinbart werden, solange noch freie BeratungsplĂ€tze verfĂŒgbar sind.

Sonderthemen auf der GETEC 2016

Auf der GETEC 2016 wird es wieder Raum fĂŒr zwei Sonderthemen geben. Zum inzwischen dritten Mal wird das Thema „Innovative Erfindungen zum Thema Energie“ durch den Verein Zukunftsenergie e.V. auf einer SonderflĂ€che organisiert.

Ebenfalls zum dritten Mal wird es eine SonderflĂ€che zum Thema "Strom erzeugende Heizungen - Mini-BHKW" geben, die von der Projektgruppe Kraft-WĂ€rme-Kopplung (KWK) unter der Leitung des Agenda21 BĂŒros Freiburg organisiert und betreut wird. Die SonderflĂ€che wird finanziert durch das Umweltschutzamt der Stadt Freiburg im Rahmen der Energieeffizienz-Offensive fĂŒr Blockheizkraftwerke in Freiburg.

6. Kongress „Energieautonome Kommunen“

Einen Tag vor Beginn der GETEC startet am 25. Februar 2016 der 6. Kongress „Energieautonome Kommunen“ ebenfalls auf dem Freiburger MessegelĂ€nde. Er wird veranstaltet von Solar Promotion GmbH, der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH und Co. KG und dem fesa e. V. Den ersten Kongresstag prĂ€gen VortrĂ€ge und Fachforen, am zweiten Tag stehen Exkursionen, MesserundgĂ€nge und Workshops im Vordergrund. Fachleute diskutieren ĂŒber die Chancen und Herausforderungen von StĂ€dten und Gemeinden, aktiv die regionale Energiewende voranzutreiben. Der Kongress richtet sich an Vertreter von Kommunen, Stadtwerken, Energieversorgern, VerbĂ€nden, Initiativen und BĂŒrgergruppen, Dienstleister und Produzenten im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Das Kongress-Programm ist ab Ende November 2015 online unter www.energieautonome-kommunen.de verfĂŒgbar.

IMMO 2016

ErgĂ€nzend zur GebĂ€ude.Energie.Technik findet am Samstag, 27. Februar und Sonntag, 28. Februar 2016 in Messehalle 1 die IMMO 2016 statt. Sie vermittelt einen kompakten und umfassenden Überblick ĂŒber das Angebot der regionalen Immobilienbranche. Weitere Informationen unter www.immo-messe.freiburg.de.

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GebÀude.Energie.Technik 2016 auf einen Blick:

Datum: Freitag, 26. Februar - Sonntag 28. Februar 2016
Ort: Messe Freiburg, Halle 2 + 3, Messeboulevard (FreigelÀnde), Europaplatz 1, 79108 Freiburg i. Br.
Öffnungszeiten: tĂ€glich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Turnus: jÀhrlich
Ausstellerzahl: rund 200 (erwartet)
Besucherzahl: rund 10.000, davon ca. 25 % Fachbesucher (erwartet)
AusstellungsflÀche: 10.000 qm (brutto)
Eintrittspreise: Erwachsene 9,- Euro/Tag, ErmĂ€ĂŸigt* 7,- Euro/Tag, Vorverkauf 7,- Euro/Tag (vom 15.1.-25.2.2016) * Rentner, Schwerbehinderte, SchĂŒler/Studenten

Kinder bis 14 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei, Schulklassen** ab 10 Personen 3,-EUR/SchĂŒler ** Vorlage SchĂŒlerausweis erforderlich, 2 Lehrer kostenfrei

Kinderbetreuung fĂŒr Kinder ab 3 Jahren wĂ€hrend der Messeöffnungszeiten am Samstag und Sonntag.

Die Angebote im Rahmenprogramm der GebĂ€ude.Energie.Technik sind fĂŒr die Messebesucher kostenfrei.

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Veranstalter der GebÀude.Energie.Technik:
- Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH und Co. KG (FWTM)
- Solar Promotion GmbH

Mitveranstalter:
- Handwerkskammer Freiburg

Premiumpartner:
- badenova AG & Co. KG
- Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau
- Volksbank Freiburg eG

UnterstĂŒtzende Kooperationspartner:
Klimapartnern Oberrhein e.V., Energieagentur Regio Freiburg GmbH, Sonnenhaus-Institut e.V., Landesprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-WĂŒrttemberg, Wirtschaftsverband 100 Prozent GmbH Erneuerbare Energien, Bauinfozentrum bizzz Elztal, Netzwerk fĂŒr Energie und Klima der Trinationalen Metropolregion Oberrhein TRION, Landesverband BW GebĂ€udeenergieberater Ingenieure Handwerker (GIH BW), Deutsches Energieberater-Netzwerk e.V. (DEN), Ingenieurkammer Baden-WĂŒrttemberg (Ing BW), Architektenkammer Baden-WĂŒrttemberg (AK BW)
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Mini-BHKW statt Elektroheizungen
 
Mini-BHKW statt Elektroheizungen
Klimaschutz und Kosten senken!

Das KlimabĂŒndnis Freiburg empfiehlt den Freiburger Haus- und WohnungseigentĂŒmern, die noch elektrisch heizen, das Freiburger stĂ€dtische Förderprogramm „Energiebewußt Sanieren“ vor allem fĂŒr den RĂŒckbau von Elektroraumheizungen und fĂŒr den Einbau von Mini-BHKW zu nutzen. Letztere werden auch als Mini-Blockheizkraftwerke oder Strom erzeugende Heizungen bezeichnet. Das Programm der Stadt umfasst beim Maßnahmenpaket Drei „Umweltfreundliche Heizungen“ 100mal 500 Euro. „Elektroheizungen fĂŒr GebĂ€ude gefĂ€hrden den Atomenergieausstieg in Baden-WĂŒrttemberg“, sagte Energieingenieur Ingo Falk, ein Sprecher des KlimabĂŒndnis Freiburg. Sie gelten außerdem als Energiefresser, sind inzwischen sehr teuer im Betrieb und haben den höchsten Kohlendioxid-(CO2)-Ausstoß aller Heizungen. Sie haben bei KĂ€lte den höchsten Strombedarf und beziehen ihren Strom entsprechend dem „Winterberg“ des Heizenergieverbrauchs hauptsĂ€chlich aus Steinkohlekraftwerken. Die Steinkohle wird aus dem Ausland importiert, meist aus Übersee sowie aus Russland. Kohlekraftwerke, die Elektroheizungen zuzuordnen sind, haben Nutzungsgrade von teils unter 40 Prozent und einen CO2-Ausstoß von rund einem Kilogramm pro Kilowattstunde, weit schlechter als Gas- oder Ölheizungen. Zudem bedeuten Elektroheizungen mittlerweile sehr hohe, fĂŒr manche Bewohner nicht mehr tragbare Heizkosten.



Als Ersatz empfiehlt das KlimabĂŒndnis nicht etwa neue moderne Heizkessel, sondern vorrangig Mini-BHKW ergĂ€nzt um eine Spitzenbedarfs-Therme. Mini-BHKW sind als Energiesparer, Kohlestrom-VerdrĂ€nger, StĂŒtze des Atomenergieausstiegs und als CO2-Sparer genau das Gegenteil von Elektroheizungen. Mit ihnen werden Elektroheizungen, so Falk, hinsichtlich Klimaschutz doppelt wirksam ersetzt. Sie sind inzwischen auch fĂŒr kleine WohngebĂ€ude auf dem Markt. Sie werden bei MehrfamilienhĂ€usern auch mit kostenlosen Vor-Ort-Checks des Bausteins 5 des Freiburger Förderprogramms unterstĂŒtzt, unabhĂ€ngig davon auch fĂŒr kleinere GebĂ€ude zusĂ€tzlich bundesweit mit erheblichen ZuschĂŒssen von der BAFA und mit sehr zinsgĂŒnstigen Darlehen und TilgungszuschĂŒssen der KfW. FĂŒr WohnungseigentĂŒmergemeinschaften wird der Zins von der L-Bank des Landes auf Null gesenkt.
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