oekoplus - Freiburg
Donnerstag, 29. Juni 2017
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Veranstaltungen

 
Die Waldhaus-Termine im Juli und August 2017
Sonntag, 2. Juli, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 28. Juni
Aus Holzkisten Insektenhotels bauen
Aus einer alten Holzkiste und Naturmaterial, das im Wald gesammelt
wird, entstehen mit viel Fantasie und etwas handwerklichem
Geschick die schönsten Unterkünfte für fliegende Nützlinge. Dabei
erzählt der Naturpädagoge Markus Stickling, was Wildbienen & Co.
alles fĂĽr die Artenvielfalt in der Natur tun und warum es so gut ist, sie
mit den selbstgebauten Behausungen dabei zu unterstĂĽtzen.
Teilnahmebeitrag: 12 Euro, Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines
teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 30 Euro.

Sonntag, 2. Juli, 13 bis 17 Uhr // ohne Anmeldung
Offener Sonntagsworkshop fĂĽr Alle: Wasser erleben!
Aus Naturmaterialien werden kleine Flösse oder ein Wasserrad
gebaut und im Bach vor dem Waldhaus ausprobiert. Bei einer
Wasser-Rallye können kleine und große Teilnehmer ihr Wissen über
Wasser als Lebensraum erweitern und testen. Den Workshop leiten
Tobias BrĂĽnner und Benjamin Nichell, die derzeit ein Freiwilliges
Ökologisches Jahr im Waldhaus leisten. Teilnehmen können alle
Menschen, Jung und Alt, die basteln können und wollen.
Teilnahmebeitrag: 2 Euro.

Dienstag, 4. Juli, 17.30 bis 19 Uhr // ohne Anmeldung
Ausstellungsführung: „Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst.
Virtuelles Wasser begreifen“
Der Begriff „virtuelles“ Wasser wurde um 1995 vom englischen
Geografen John Anthony Allan geprägt. Er bezeichnet die
Wassermenge, die tatsächlich für die Herstellung eines Produkts
anfällt. Die Berechnung des virtuellen Wasserverbrauchs will auf den
internationalen Transfer von Wasser, das in Produkten gebunden ist,
aufmerksam machen. So exportiert Deutschland virtuelles Wasser,
das in der Industrieproduktion anfiel, und importiert virtuelles Wasser
vor allem in Agrarprodukten, die oft aus Ländern stammen, in denen
Wasser ohnehin ein knappes Gut ist. Es referiert Margret Hansen,
Kulturanthropologin und stellvertretende Leiterin des Waldhauses.
Eintritt frei, Spenden kommen der Umweltbildung im Waldhaus
zugute. In Kooperation mit dem Alemannischen Institut, der
Naturforschenden Gesellschaft und dem Studium Generale.

Samstag, 8. Juli, 9 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 30. Juni
Holzskulpturen schnitzen mit Thomas Rees
Viele kennen die Skulpturen des Freiburger HolzkĂĽnstlers Thomas
Rees, wie die „Waldmenschen“ oder das „Mycelium“ hinter dem
Waldhaus. In diesem Kurs haben Teilnehmer und Teilnehmerinnen
Gelegenheit, unter seiner Anleitung aus knorrigen Stammabschnitten
oder dicken Ă„sten eigene Skulpturen zu schaffen. Holz wird gestellt
oder kann mitgebracht werden. Teilnahmebeitrag: 69 Euro.

Sonntag, 9. Juli, 13.30 bis 17.30 Uhr // Anmeldeschluss: 5. Juli
Familienbacktag: Sonnenräder mit Blütenquark
Zu sommerlichen Sonnenrädern aus selbstgeknetetem Hefeteig
bereiten kleine und große Bäcker einen Blütenquark mit essbaren
BlĂĽten, die gemeinsam in Wald und Flur gesammelt werden.
Während der Backzeit schnitzen sich die Teilnehmer aus
Haselstecken einen Wanderstab. Schnitz- oder Taschenmesser nicht
vergessen! Der Permakultur-Praktiker Markus Schäfer und die
Heilpraktikerin Jutta Schulz sind Fachwarte fĂĽr Obst-, Gartenbau und
Landschaft sowie Streuobst-Pädagogen. Teilnahmebeitrag incl.
Mahlzeit: 12 Euro, Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines
teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 25 Euro.

Freitag, 14. Juli, und Sonntag, 16. Juli
Seminar: Mythos und Heilkraft der Bäume
Dieses Seminar im Waldhof bietet einen Spaziergang durch die
mystische Welt heimischer Bäume – und gibt zugleich viele
praktische Tipps aus der Pflanzenheilkunde. Während Ursula
Stumpf, Heilpraktikerin, Apothekerin und Pflanzenbuchautorin, die
Natur erkundet und zu Baumspaziergängen mit nahrhaften Tipps für
Gesundheit und Wohlbefinden einlädt, sorgt Vera Zingsem,
Theologin und vergleichende Religionswissenschaftlerin, fĂĽr die
mythologischen AusflĂĽge. Hier zeigt sich, wie sehr Mythos und
Heilkraft der Bäume im Grunde eine Einheit bilden.
Zeiten: Freitag 18 bis 21 Uhr inkl. Abendessen, Sonntag 9.30 Uhr bis
nach dem Mittagessen. Teilnahmebeitrag: 100 Euro, Unterkunft und
Verpflegung ab 128 Euro. Näheres und Anmeldung beim Waldhof,
Akademie fĂĽr Weiterbildung (Tel. 0761/67134, sekretariat@waldhoffreiburg.de).

Sonntag, 16. Juli, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss: 12. Juli
Buchbinden mit Susanne Natterer
Mit geringem Materialaufwand können an diesem Nachmittag
Schreib,- Zeichen- oder Notizheftchen in unterschiedlicher
Ausführung hergestellt werden. Die Kartonumschläge werden mit
schönen Details gestaltet. Ein Portfolio aus Karton mit Verschluss
dient als Verpackung der Mustersammlung. Die Kursleiterin Susanne
Natterer ist Buchbindemeisterin. Teilnahmebeitrag 20 Euro incl.
Material, Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden
Erwachsenen 14 Euro, Familien 60 Euro. Mit der Freiburger
FamilienCard ist die Teilnahme frei.

Sonntag, 23. Juli, 14 bis 15.30 Uhr // ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Exoten mal anders betrachtet
Viele Bäume, die uns heute exotisch erscheinen, stellen sich unter
erdgeschichtlicher Betrachtung als alte Bekannte der heimischen
Vegetation heraus. In dieser FĂĽhrung zum Stadtwald-Arboretum
Günterstal stellt Christopher Traiser, Biologe, Paläontologe und
Geowissenschaftler, ausgewählte „Baum-Exoten“ unter diesem
Aspekt vor. Teilnahmebeitrag: 3 Euro.

In den Sommerferien beteiligt sich das Waldhaus am Freiburger
Ferienpass:
Dienstag, 1. August, 9 bis 13 Uhr
Kompass und Karte fĂĽr Jugendliche ab 11 Jahren
Mitten im Wald, kein Empfang, Akku leer – und jetzt? Gut dran ist,
wer jetzt mit Kompass und Karte umgehen kann und natĂĽrliche
Orientierungshilfen kennt. In diesem Kurs mit dem Forstingenieur
Andreas Schäfer lernen die Jugendlichen genau das. Nach einer
kurzen Einweisung im Waldhaus versuchen alle den Weg mit Karte
und Kompass zu einem tollen Platz im Stadtwald zu finden – und
natĂĽrlich auch wieder zurĂĽck. Versprochen! Teilnahmebeitrag: 12
Euro, Anmeldung nur ĂĽber www.freiburger-ferienpass.de ab 19. Juli.

Freitag, 4. August, 9 bis 13 Uhr
WasserspaĂź fĂĽr SchlaufĂĽchse von 7 bis 9 Jahren
Mit Gummistiefeln, Keschern und Lupen ausgerĂĽstet ziehen
Ferienkinder mit der Gewässerökologin Ingrid Gilly los, um dem
geheimen Leben in einem Fließgewässer auf die Spur zu kommen.
Sicherlich landen einige gefräßige Räuber und bizarr aussehende
Wassertiere in den Netzen. Teilnahmebeitrag: 9 Euro, Anmeldung
nur ĂĽber www.freiburger-ferienpass.de ab dem 19. Juli.

Sonntag, 27. August, 15 bis 17 Uhr
Pilzberatung im Waldhaus-Sonntagscafé
Während der Pilzsaison können Pilzliebhaber ihre Funde im
Waldhaus gegen einen Betrag von 3 Euro der Pilzexpertin Veronika
Wähnert vorlegen und sich beraten lassen – vorausgesetzt, die
Witterung lässt die Pilze sprießen. Veronika Wähnert ist DiplomBiologin
und Pilzsachverständige der DGfM.
 
 

 
Wasser, Wiesen, Wälder
Die Juni-Termine im Waldhaus

Donnerstag, 1. Juni, 17 Uhr – ohne Anmeldung
Vortrag: Wiesenwässerung in der Elz-Dreisam-Niederung
Die Referentin Sabine Schellberg von der Koordinierungsstelle „Unser
Neckar“ stellt ein historisches Landnutzungssystem vor, das in erster
Linie den landwirtschaftlichen Ertrag steigern sollte und sowohl das
Landschaftsbild als auch die Gesellschaft geprägt hat. Denn die
ausgeklĂĽgelte Technik des Wiesenbaus hatte nicht nur Einfluss auf
die Tier- und Pflanzenwelt. Der Ausbau der Gewässer war auch eng
mit der Etablierung der Landbauwissenschaften verflochten, die
wiederum zu einer Professionalisierung des Landbaus gefĂĽhrt haben.
Eintritt frei. Ort: Universität Freiburg, KG II, Hörsaal 2121. In
Kooperation mit dem Alemannischen Institut, der Naturforschenden
Gesellschaft und dem Studium Generale.

Dienstag, 20. Juni, 17.30 bis ca.19.30 Uhr
Exkursion: Der Hölderlebach – Entwässerung der Wiehre
Ein Spaziergang entlang des Hölderlebachs mit Jürgen Bolder, ehem.
Leiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung, ist ein kulturhistorisches
Erlebnis. Von der Waldorfschule in der SchwimmbadstraĂźe, an der es
bei jedem kleineren Hochwasser Ăśberschwemmungen gibt, laufen wir
am Lorettobad vorbei bis zum ehemaligen Sanatorium „Bad Rebhaus“.
Entlang der Breitmatte erleben wir das Landschaftsbild der Wiesen vor
GĂĽnterstal und machen uns einen Begriff von der Notwendigkeit von
RetentionsmaĂźnahmen zum Hochwasserschutz. Unser Weg fĂĽhrt bis
zum Forsthaus an der ValentinstraĂźe, von wo aus wir einen Blick auf
den Standort eines kĂĽnftigen HochwasserrĂĽckhaltebeckens werfen.
Teilnahme frei, max. 30 Teilnehmer. Anmeldung beim Alemannischen
Institut (Tel. 0761/15067570, info@alemannisches-institut.de). In
Kooperation mit dem Alemannischen Institut, der Naturforschenden
Gesellschaft und dem Studium Generale.

Sonntag, 25. Juni, 14 bis 15.30 Uhr – ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Bäume bestimmen
Bei einem Waldspaziergang zeigt die Gesundheitspraktikerin Martine
Schiller, wie man hiesige Bäume anhand botanischer Merkmale
bestimmt, und erzählt von der spezifischen Heilkraft der Bäume, wie
sie frĂĽher in der Volksheilkunde genutzt wurde und bis heute in der
Naturheilkunde und der Medizin eingesetzt wird.
Teilnahmebeitrag: 3 Euro.

Sonntag, 25. Juni, 11 bis 17 Uhr – ohne Anmeldung
Wasserfest im WaldHaus
Die Wasserausstellung schlägt Wellen. An diesem Tag dreht sich vom
Wasserrad(bau) über Fräulein Brehms bedrohte Meerestiere bis hin
zum SpritzspaĂź mit der Jugendfeuerwehr alles um das lebenswichtige
Element. Kleine und große Forscherinnen und Forscher können mit
dem „Geowindow“ experimentieren, den Hölderlebach erkunden, sich
durch die Ausstellung und durchs städtische Wasserschlössle führen
lassen oder an einer Exkursion des Umweltschutzamtes teilnehmen.
Viele Gruppen und Initiativen, die sich von regional bis global fĂĽr das
Thema Wasser engagieren, informieren ĂĽber ihre Arbeit. Zur
Erfrischung gibt`s Sprudelndes und Spritziges im Waldhaus-Café.
Eintritt frei, Spenden sind willkommen! In Kooperation mit dem EineWelt-Forum,
Regiowasser, Badenova und vielen anderen Partnern.

Donnerstag, 29. Juni, 19 Uhr – ohne Anmeldung
Konzert: Wassermusiken von Händel und Telemann
Wasser als wichtigstes Lebenselement hat immer auch Komponisten
inspiriert. Da darf nicht die berĂĽhmte Wassermusik von Georg
Friedrich Händel fehlen, deren 2. Suite von einer Lustfahrt König
Georgs II. auf der Themse angeregt wurde. Sie wird an diesem Abend
in einer Bläserfassung dargeboten. Den Beinamen „Hamburger Ebb
und Fluth“ trägt die weniger bekannte, aber ebenso wunderbare
Wassermusik von Händels Zeitgenossen Georg Philipp Telemann, in
dessen Zentrum mit der Elbe ebenfalls ein berĂĽhmter Fluss steht. Bei
schönem Wetter findet das Konzert im Atrium des Waldhauses statt!
Der Eintritt von 14 Euro kommt der Umweltbildung im Waldhaus und
der Musikschule zugute. In Kooperation mit der Musikschule Freiburg.

Sonntag, 2. Juli, 14 bis 18 Uhr – Anmeldeschluss: 28. Juni
Sonntagswerkstatt: Aus Holzkisten Insektenhotels bauen
Aus einer alten Holzkiste und Naturmaterial, das wir gemeinsam im
Wald sammeln, entstehen mit viel Fantasie und etwas
handwerklichem Geschick die schönsten Unterkünfte für fliegende
Nützlinge. Der Naturpädagoge Markus Stickling erzählt, was
Wildbienen & Co fĂĽr die Artenvielfalt in der Natur tun und warum wir
sie mit selbstgebauten Behausungen dabei unterstützen können.
Teilnahmebeitrag: 12 Euro, Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines
teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 30 Euro.
 
 

FAIR Freiburg
 
FAIR Freiburg
Messe fĂĽr Fairen Handel am Freitag, 19. Mai, von 11 bis 19 Uhr im Historischen Kaufhaus am MĂĽnsterplatz

Vorträge zu fairen Textilien, Wildkaffee in Äthiopien, Schutz der Regenwälder und guter Arbeit // Eintritt frei

Am Freitag, 19. Mai, von 11 bis 19 Uhr sind alle Interessierten
herzlich eingeladen, im besonderen Ambiente des Historischen
Kaufhauses durch die Vielfalt des Fairen Handels zu flanieren.
Lokale und ĂĽberregionale Fair-Handelsunternehmen und die
Freiburger Weltläden stellen sich dabei vor. Sie wollen spannende
Einblicke ermöglichen und Perspektiven eröffnen. In einer Zeit, in der
viele Menschen besorgt in die Zukunft schauen, trägt der Faire
Handel dazu bei, Arbeits- und Lebensbedingungen zu verbessern
und die Strukturen unserer eigenen Gesellschaft zu hinterfragen.

Nach der BegrĂĽĂźung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch
BĂĽrgermeister Ulrich von Kirchbach folgt ein abwechslungsreiches
Programm. Vorträge des Fair-Trade-Großhändlers „Nepalaya“ zum
Thema faire Kleidung und die Integration von UnberĂĽhrbaren in das
eigene Projekt (12 Uhr), von „Original Food“ über ein preisgekröntes,
integriertes Wildkaffee-Projekt in Ă„thiopien (14 Uhr) und des
Regenwaldinstituts über die nachhaltige Nutzung der Regenwälder
(16 Uhr) ergänzen die Messe. Sie berichten anhand anschaulicher
Beispiele ĂĽber Wege des fairen Handels und die Herausforderungen,
denen er sich stellen muss, vom Klimawandel bis zur Schnelllebigkeit
unserer Zeit. Die politische Dimension des Themas beleuchtet Stefan
Rebmann im Vortrag „Gute Arbeit weltweit“ (17 Uhr) mit
anschlieĂźender Diskussion.
Im Innenhof des Historischen Kaufhauses wird das Programm durch
weitere Aktionen, Musik und Spiel verschiedener Schulen und
Vereine ergänzt. Bei einer Rallye stehen tolle Preise in Aussicht. Der
Eintritt zur Messe ist frei.

Die Welt steht vor groĂźen Herausforderungen. Ăśber 60 Millionen
Menschen sind derzeit auf der Flucht, viele davon aus
wirtschaftlicher Not. Hieraus ergeben sich Probleme, die inzwischen
auch Deutschland und seine Kommunen unmittelbar treffen. Wie
viele andere Städte hat Freiburg die Aufgaben vor Ort angenommen
und gemeinsam mit seinen BĂĽrgerinnen und BĂĽrgern vieles erreicht.
Ăśber 40 Initiativen und Vereine engagieren sich am Ort fĂĽr die
Zusammenarbeit mit den Ländern des globalen Südens, für fairen
Handel und eine nachhaltige Entwicklung in der Region und weltweit.

Seit vier Jahren trägt Freiburg zudem den Titel „Fair Trade Town“. In
dieser Zeit hat sich die Zahl der Geschäfte, Gastronomiebetriebe und
Händler fair gehandelter Produkte verdreifacht – und der Trend ist
ungebrochen. Im Mittelpunkt der FAIR-Messe stehen diese Vorträge:

Faire Textilien und Textilproduktion weltweit (12 Uhr): Hilke
Tiwari vom Fair-Trade-Großhändler „Nepalaya“ mit Sitz in Bötzingen
berichtet, wie ihr Textil-Projekt in Nepal nepalesischen
Mitarbeiterinnen ein ausreichendes Einkommen bietet, den Kindern
Bildung ermöglicht und Zukunftsperspektiven vor Ort schafft.
Textilien und Kleider aus Nepal sind begehrt und werden bundesweit
nachgefragt. Mit den Erlösen wird beispielsweise der Wiederaufbau
einer durch das Erdbeben beschädigten Schule finanziert.

Schutz der Regenwälder und Fairer Handel (14 und 16 Uhr):
Gabriel Maier von Original Food (Kartäuserstraße) berichtet über ein
Wildkaffee-Projekt im SĂĽdwesten Ă„thiopiens. Mit kontrollierten
Wildkaffee-Sammlungen wird der reichhaltige Bestand genutzt, ein
hochwertiges Produkt hergestellt und ein Beitrag zur Rettung der
Berg-Regenwälder geleistet. Wild gesammelt, sonnengetrocknet und
schonend geröstet zählt der Gourmet-Kaffee aus Äthiopien zu den
besten der Welt. Rund 7.400 Bauern erhalten im Rahmen dieses
Projektes einen sicheren Zusatzverdienst.

Rainer Putz vom Regenwald-Institut unterstĂĽtzt Wildsammlungen in
Südamerika als die ökologisch hochwertigste Form der Ernte von
Naturprodukten. Der Schutz der Regenwälder schützt auch die
Menschen, denn wenn der Klimawandel mit seinen Wetter-Extremen
und die Abholzung von Regenwäldern zusammentreffen, kann dies
in Katastrophen mĂĽnden, wie zuletzt in Kolumbien geschehen.

Gute Arbeit weltweit: Unternehmen in die Pflicht nehmen (17
Uhr) ist das Thema von Stefan Rebmann, Bundestagsabgeordneter
und entwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Ausgehend
von der Textilherstellung sagt Rebmann: „Wir müssen dafür sorgen,
dass Arbeitnehmerrechte, betriebliche Rechte, Arbeitssicherheit,
Gesundheit und eine soziale Mindestabsicherung auch weltweit
umgesetzt werden“.
 
 

 
„March against Monsanto & Syngenta“ am 20. Mai in Basel
BUND-Demoaufruf

Am Samstag 20. Mai 2017 findet in Basel der dritte „March against Monsanto & Syngenta“ statt, zu dem eine Vielzahl von Gruppen, Verbänden und Parteien aufruft.

In alter, trinationaler Tradition unterstĂĽtzen auch die sĂĽdbadischen BUND-Gruppen die wichtige Demonstration. Mit einem bunten und kreativen Demonstrationszug vom BarfĂĽsserplatz bis zum Hauptsitz von Syngenta wollen wir auch in diesem Jahr gegen die Machtkonzentration im Agrobusiness demonstrieren und einen Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft fordern.
Wir marschieren vom Barfüsserplatz bis vor die Syngenta-Zentrale und fordern eine Landwirtschaft, die der Ernährung dient und frei ist von gefährlichen Pestiziden, Agrogentechnik und Patenten!
Die Konzentrationsprozesse im Agrobusiness gingen auch 2016 weiter. Die größten Player wachsen weiter und setzen verstärkt ihre rein gewinnorientierten Interessen durch. Mit den geplanten Übernahmen von Monsanto durch Bayer und Syngenta durch ChemChina und der Fusion von Du Pont und Dow Chemical würden drei Unternehmen mehr als 60% des Marktes für Saatgut und Pestizide beherrschen.

Der BUND will in diesem Jahr auch das wichtige Thema Insektensterben und Vogelsterben in die Aktionen einbringen, denn Insektensterben ist immer auch Insektenvergiftung.

Treffpunkt: 20.5.17, 14 Uhr auf dem BarfĂĽsserplatz in Basel

Programm:

ab 13.30 Uhr Musik von mOST und Aktivitäten auf dem Barfüsserplatz
ab 14.15 Uhr Redebeiträge
ab 14.30 Uhr Marsch bis vor den Hauptsitz von Syngenta

Essen im Gemeinschaftsgarten Landhof im Anschluss an die Demo

Redebeiträge:
von Nicola Goepfert (BastA Basel), Fern Rosenstiel (Hawai), Beda Baumgartner (SP Basel), Axel Mayer (BUND SĂĽdlicher Oberrhein), Udo Schilling (Longo MaĂŻ) und weiteren auf dem BarfĂĽsserplatz und vor der Syngenta-Zentrale.
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Ziegenroulette, Schafe scheren, Ritter rüsten, Körbe flechten
Eintauchen in König Artus´ Welt: Der Mundenhof wird am
Sonntag, 14. Mai, beim Mittelalterfest zum Schau- und Staunplatz

Schafe scheren, Ritter rüsten, Seile machen, Körbe flechten –
da freuen sich die Kinder und staunen die Erwachsenen. Viele
Kenner und Könnerinnen alter Handfertigkeiten tragen ihr
Scherflein bei zu einem außergewöhnlichen Fest, das den
Mundenhof am Sonntag, 14. Mai, von 11 bis 17 Uhr in eine
längst vergangene Ära versetzt.

Das Mittelalterfest ist einer der traditionellen
Publikumsmagneten auf dem Mundenhof. Dieses Jahr
findet es der Erlebnistag fĂĽr die ganze Familie im Innenhof
und auf den angrenzenden Koppeln des KonTiKi statt. Er
steht ganz im Zeichen des Alltags auf mittelalterlichen
Bauernhöfen. Dafür haben sich qualifizierte
Handwerkerinnen und Handwerker aus der Region
angekĂĽndigt, die dem Publikum traditionelle
Handwerkstechniken vorfĂĽhren. An vielen Stationen
dĂĽrfen die Kleinen nicht nur zusehen, sondern auch aktiv
werden.

Mit Trommeln und Schalmeien eröffnen um 11 Uhr die
Spielleute „Heidenspaß“ das Fest. Mit dabei sind auch die
Mittelaltergruppen Bauerngarten- und Wildkräuterland
Baden, Breisgauer Ritterschaft, Bunter Haufen, Communis
considere, Comitatus 1280, Historisches Eschbach,
Hospitaliter SĂĽdbaden, Les Renard roux und Nebelung.

Weitere Programmpunkte im KonTiKi-Innenhof:
11.30 Uhr: VorfĂĽhrung der Gaukler, mit Historisches Eschbach
11.30 bis 13 Uhr: Schafe scheren
12.00 Uhr: Tiermärchen, mit Nebelung
12.30 Uhr: FĂĽhrung zu den Highland Cattles, mit Les Renard roux
(Treffpunkt Kasse)
13.00 Uhr: Tiermärchen, mit Nebelung
13.30 Uhr: Ein Ritter rĂĽstet sich, mit Comitatus 1280
14.00 Uhr: Tiermärchen, mit Nebelung
14.15 Uhr: VorfĂĽhrung der Gaukler, mit Historisches Eschbach
14.30 bis 16 Uhr: Schafe scheren
14.30 Uhr: FĂĽhrung zu den Highland Cattles, mit Les Renard roux
(Treffpunkt Kasse)
15.00 Uhr: Tiermärchen, mit Nebelung
15.30 Uhr: Ein Ritter rĂĽstet sich, mit Comitatus 1280
16.00 Uhr: Tiermärchen, mit Nebelung
16.30 Uhr: Abschlussumzug, mit HeidenspaĂź und allen anderen
Gästen

Den ganzen Tag ĂĽber kann den Handwerker und Handwerkerinnen
über die Schulter geschaut werden. Viele Stände bieten
Mitmachangebote, bei denen die ganze Familie aktiv werden kann.
Bändchen weben, Seile machen, Kräutersalz herstellen, Körbe
flechten, Zinn gießen, Bogen bauen, Schmiedearbeiten, Wolle färben
und spinnen sind nur einige der KĂĽnste, die dargeboten werden. Mit
von der Partie sind auch Falkner, Schmiede und Steinmetze. Es gibt
ein Ritterlager, einen Heilkräuterstand – und je nach Bedarf stehen
die Ziegen zum groĂźen Ziegenroulette bereit.

An mehreren Tafelrunden auf der (Matsch-) Koppel dĂĽrfen Besucher
schmausen wie König Artus höchstselbst. Es gibt Stockbrot und
kräftige Suppe auf dem Feuer, Waffeln, heiße und kalte Säfte.
Der Eintritt zum Mittelalterfest auf dem Mundenhof kostet 2 Euro.
Kinder bis 18 Jahre sind frei.
 
 

 
Familienbacktag im Waldhaus am Sonntag, 7. Mai
Frühlingsfladen mit Waldkräuterbutter stehen am Sonntag, 7.
Mai, auf der Speisekarte des Familienbacktages im Waldhaus.
Von 13.30 bis 17.30 Uhr sammeln die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer gemeinsam Kräuter, Blüten und frische Blätter im
Wald und bereiten daraus eine feine Kräuterbutter zu.
Während die selbst gemachten Frühlingsfladen im Ofen
backen, schnitzen die kleinen und großen Bäcker aus
Holunder- und Weidenholz einen Schreibstift oder eine kleine
Flöte. Deshalb das Schnitz- oder Taschenmesser nicht
vergessen.

Referenten sind der Permakultur-Praktiker Markus Schäfer
und die Heilpraktikerin und Kräuterfachfrau Jutta Schulz.
Beide sind Fachleute fĂĽr Obst- und Gartenbau sowie
Streuobst-Pädagogen. Die Teilnahme kostet inklusive
Mahlzeit fĂĽr Erwachsene 12 Euro, fĂĽr Kinder ab 6 Jahren in
Begleitung eines Erwachsenen 8 Euro, Familien zahlen 25
Euro.

Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 4. Mai, unter
www.waldhaus-freiburg.de/angebote/anmeldungsformular
erforderlich.
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Brennstoffzellen-Mini-BHKW für Wärme und eigenen Strom
FĂĽhrung des Samstags-Forums Regio Freiburg in Denzlingen

Eine neuartige Strom erzeugende Heizung mit Brennstoffzelle statt Motor (Brennstoffzellen-Mini-BHKW) zur praktischen Energiewende im Heizungskeller wird am Samstag, 29. April 14:00 bis 15 Uhr vorgestellt von Tim Baral in Denzlingen bei der Baral GmbH, Gewerbegebiet, Lise-Meitnerstr. 1, im Rahmen des Samstags-Forum Regio Freiburg des gemeinnützigen Vereins ECOtrinova e.V. mit mehreren Mitveranstaltern, darunter BUND-Regionalverband, Energieforum Gundelfingen und ECOtrinova OG Gundelfingen. Außerdem werden ein Mini-BHKW mit Stirling-Motor und eine Batterieanlage für Solarstrom und BHKW gezeigt. Der Eintritt ist frei. Wegen begrenzten Platzes ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder bis 28. April 12 Uhr an Tel. 0761-21687-30 / Treffpunkt Freiburg. Der Eintritt ist frei. Anfahrt mit Bahn/Bus ist möglich. Schirmherrin der aktuellen Veranstaltungsserie des Samstags-Forums ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.

Energie-Revolution im Heizungskeller: Gebäudeeigentümer sind entscheidende Akteure für die Energiewende von unten zu Hause. Für die Gebäudeheizung und Warmwasser bei Ein- bis Dreifamilienhäusern stehen seit kurzem hocheffiziente umweltfreundliche Strom erzeugende Heizungen (Mini-BHKW) mit Brennstoffzellen statt Motoren zur Verfügung in der Leistungsklasse mit z.B. 0,7 Kilowatt elektrischer und 1 Kilowatt Wärmeleistung. ECOtrinova mit Samstags-Forum Regio Freiburg zeigt eine Anlage dieser Gerätegeneration in Betrieb für Heizung, Eigenstrom und Netzeinspeisung sowie weitere Anlagen mit Technologie für höhere Leistungen.
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Zur "Friedlichen Nutzung der Atomenergie und 60 Jahre EURATOM - Fake von Anfang"
... spricht Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group, vorm. MdB, Berlin, am Samstag, 29. April, 10.15 Uhr in der Universität Freiburg i.Br., Kollegiengebäude 1, Platz der Universität 3, Hörsaal 1199, beim Atomenergie-Forum 2017 des Samstags-Forums Regio Freiburg anl. 31 Jahre Atomkatastrophe von Tschernobyl. Über „Atomwaffen aus Thorium? Unterschätzte Risiken von neuartigen Flüssigsalz-Atomreaktoren“ berichtet Thomas Partmann, Attac Arbeitsgruppe Frieden durch Abrüstung, Karlsruhe. Außerdem erfolgen Kurzberichte u.a. zu den Atomkraftwerken Tschernobyl, Fukushima, Fessenheim. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des von ECOtrinova e.V. geleiteten Forums mit Attac Freiburg, AGUS Markgräflerland e.V., Antiatomgruppe Freiburg, Studierendenrat der Universität und 11 Weiteren ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.
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