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Dienstag, 24. Oktober 2017
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Verschiedenes

Erneuter Fessenheim-Störfall am 4.2.16
 
Erneuter Fessenheim-Störfall am 4.2.16
Am 4.2.2016 hat es einen erneuten Störfall im ältesten AKW Frankreichs in Fessenheim gegeben.

Die Nachrichtenagentur Reuters spricht von "Rauch", die Feuerwehr war mit großem Aufgebot ausgerückt und die Betreiber und die Präfektur beruhigen wie immer.

Das Monopol zur Auswertung und Bewertung solcher Störfälle liegt zuerst immer beim Betreiber EDF. Das natürliche Interesse der EDF an einer „objektiven Bewertung“ solcher Unfälle kennen wir und wir haben auch immer erlebt, wie in Fessenheim versucht wurde, Unfälle herunter zu spielen.

Ein „kleiner“Störfall (wie ihn die franz. Medien aktuell melden) wäre isoliert betrachtet nicht unbedingt ein großes Problem. Das Problem im ältesten AKW Frankreichs in Fessenheim ist nach Ansicht von BUND-Geschäftsführer Axel Mayer die Häufung extrem vieler „kleiner und großer“ Vorfälle und Unregelmäßigkeiten. Dies spricht für eine schlechte Sicherheitskultur im Atomkraftwerk und eine schlechte Sicherheitskultur ist immer auch eine Gefahr für die Menschen.

Alternde, laufzeitverlängerte AKW (in Fessenheim stehen die ältesten Reaktoren dieses Typs in Frankreich, die 1977 und 1978 in Betrieb genommen wurden) mit versprödeten Reaktordruckgefäßen vergrößern die Unfallgefahr und die fast bankrotte EDF braucht zum finanziellen Überleben eine Gefahrzeitverlängerung für AKW.

Dazu kommt die Erdbebengefahr im Rheingraben. Die Unfälle von Tschernobyl und Fukushima werden sich "genau so" nicht wiederholen. Die nächste Katastrophe, ob in Ost- oder Westeuropa, oder eben in Fessenheim wird neue, nicht vorhersehbare und nicht planbare Ereignisabläufe bringen. Überall, wo Menschen arbeiten, gab und gibt es Fehler. Die Atomtechnologie verträgt keine Fehler, insbesondere nicht in einem altersschwachen AKW.

Echte Sicherheit gibt es erst, wenn der französische Präsident François Hollande sein Versprechen umsetzt und das altersschwache AKW Fessenheim schnellstmöglich abstellt

Um den politischen Druck aufrecht zu erhalten wird es am Oberrhein zum Tschernobyl-Jahrestag wieder grenzĂĽberschreitende Proteste geben. Die BrĂĽcken-Aktionen sollen am Sonntag den 24.4.16 um 12 Uhr stattfinden.
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Arten des Jahres: Winterlinde, Feuersalamander und Wiesen-SchlĂĽsselblume
Freistehende Winterlinde im Schmallen / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Arten des Jahres: Winterlinde, Feuersalamander und Wiesen-SchlĂĽsselblume
Vielfältig in Karlsruhe oder so gut wie verschwunden

Jedes Jahr versehen die unterschiedlichsten Organisationen wie der Naturschutzbund (Nabu) oder die Loki-Schmidt-Stiftung verschieden Arten wie Bäume, Vögel oder Insekten mit dem Titel „des Jahres“. Bei manchen ist der Grund, dass sie in ihrem Bestand gefährdet sind. Oder sie erhalten den Titel wegen ihrer Vielfältigkeit. Das gilt beispielsweise für die Winterlinde. Sie sei die „beliebte Königin der Liebe“ und werde wegen ihrer vielfältigsten Verwendungen gewürdigt, wie die Dr. Silvius-Wodarz-Stiftung in ihrer Begründung schreibt.
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NABU begrĂĽĂźt Votum des EU-Parlaments fĂĽr den Erhalt der EU-Naturschutzrichtlien
Das Tegeler FlieĂźtal / Foto: NABU / M. Strukow-Hamel
 
NABU begrĂĽĂźt Votum des EU-Parlaments fĂĽr den Erhalt der EU-Naturschutzrichtlien
Kommissar Vella sollte Pläne zur Änderung des Naturschutzrechts schnellstmöglich beerdigen

Der NABU hat die heutige Abstimmung des Europäischen Parlaments für eine Beibehaltung und bessere Umsetzung der EU-Naturschutzrichtlinien (Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) begrüßt. Mit dem Europäischen Parlament lehnt jetzt damit auch die direkte Vertretung der Bürgerinnen und Bürger die Überlegungen der EU-Kommission ab, das geltende Naturschutzrecht zu ändern.

„Wir fordern EU-Umweltkommissar Karmenu Vella nun auf, die Debatte über mögliche Änderungen der Richtlinien, die nur von einer kleinen Gruppe von Lobbyisten betrieben wird, so schnell wie möglich zu beenden und sich wieder aktiv der Rettung der Biodiversität zu widmen. Das eindeutige Votum des Parlaments, die Position der EU-Umweltminister und vor allem die Ergebnisse der von ihm selbst durchgeführten Bürgerbefragung und Expertenstudie darf er nicht länger ignorieren“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Der Bericht wurde mit einer großen Mehrheit von 592 Stimmen und nur 52 Gegenstimmen verabschiedet. In seinem Bericht betont das Europäische Parlament, dass die von den EU-Staats- und Regierungschefs im März 2010 beschlossenen Ziele zum Schutz der biologischen Vielfalt bis zum Jahr 2020 nur erreicht werden können, wenn die beiden Naturschutzrichtlinien als zentrale Säulen der Naturschutzpolitik der EU erhalten und besser umgesetzt werden. Zudem müsse die Agrarpolitik der EU mehr zur Erhaltung der Biodiversität und zur Finanzierung des Naturschutzes beitragen.

Zuvor hatten bereits am 16. Dezember 2015 die Umweltminister der EU-Mitgliedstaaten eine vollständige Umsetzung der Naturschutzrichtlinien und eine bessere Finanzierung von Naturschutzmaßnahmen gefordert. Im Sommer hatten sich bei einer öffentlichen Online-Konsultation der EU-Kommission über 520.000 Bürgerinnen und Bürger aus allen EU-Staaten und damit 94 Prozent aller Teilnehmer im gleichen Sinn geäußert.

Die vorläufigen Ergebnisse des von EU-Kommissar Vella in Auftrag gegebenen umfangreichen „Fitness-Checks“ der EU-Naturschutzrichtlinien bestätigen, dass nicht das EU-Recht, sondern die mangelhafte Umsetzung vor Ort und die EU-Agrarpolitik das Hauptproblem für den Artenschwund sind. So nehmen etwa die Vogelarten der intensiv genutzten Agrarlandschaft weiter dramatisch ab, während sich die Bestände vieler in Natura-2000-Gebieten geschützter Arten erholen. Der NABU sieht daher einen klaren Handlungsauftrag an die EU-Kommission und kritisierte, dass Umweltkommissar Vella sich in der gestrigen Plenardebatte trotz mehrfacher Aufforderung der Europaabgeordneten nicht eindeutig für die Erhaltung der Richtlinien ausgesprochen hat.

„Der EU-Kommission liegen jetzt nicht nur die fachlichen Belege, sondern auch die eindeutigen Forderungen der Bürgerinnen und Bürger, der Umweltminister und unserer Volksvertreter im Europäischen Parlament vor, nicht die Axt an unsere Naturschutzstandards zu legen, sondern endlich Vorschläge zur besseren Umsetzung und Finanzierung der vorhandenen Gesetze vorzulegen“, so Claus Mayr, NABU-Direktor Europapolitik. Im Sinne der von der Kommission stets betonten Notwendigkeit einer „besseren Rechtssetzung" sei es nun höchste Zeit, die Unsicherheit über die Zukunft der EU-Naturschutzrichtlinien, und damit über die Naturschutzgesetze von 28 Staaten, zu beenden. „EU-Recht muss sich an den Bedürfnissen der Menschen und an fachlichen Erkenntnissen orientieren, und nicht an den Wünschen einflussreicher Lobbys aus der Agrar- und Holzindustrie“, so Mayr weiter.
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GETEC 2016: Impulse fĂĽr die Energiewende setzen
Rahmenprogramm ausgedehnt und mit neuer Struktur – Energieberatung auch für Unternehmen – Spezielle Angebote für Wohneigentümergemeinschaften – Neue Förderung für Kraft-Wärme-Kopplung

Freiburg, 28. Januar 2016 – Das Konzept hat sich bewährt: Breit gefächerte Produktpräsentationen in den Bereichen Planen, Bauen und Wohnen und ein passend darauf abgestimmtes Rahmenprogramm kennzeichnen die neunte Gebäude.Energie.Technik (GETEC). Messebesucher können sich vom 26. bis 28. Februar 2016 auf dem Freiburger Messegelände zu allem Wissenswerten über Gebäudehülle, Heiz- und Anlagentechnik sowie regenerative Energien informieren – von der Technik über gesetzliche Vorschriften bis zu den zahlreichen Fördermöglichkeiten. Im kostenfreien Rahmenprogramm stehen Fachvorträge, Bauherren- und Nutzerseminare sowie geführte Themenrundgänge zur Wahl. Für die GETEC 2016 haben die Veranstalter den Umfang des Fachforums nochmals erweitert. Auch die Struktur der Fachvorträge folgt einem neuen Konzept. Produkt- und herstellerneutrale Impuls-Beratungen liefert das Messe-Herzstück, der „Marktplatz Energieberatung“. Erstmals hält die GETEC dort auch ein Beratungsangebot speziell für Unternehmen bereit. Alle Themen und Termine des umfangreichen Rahmenprogramms sind online unter www.getec-freiburg.de verfügbar.

Die Energiewende bleibt nach Überzeugung der GETEC-Veranstalter eine generationenübergreifende Herausforderung. Dazu braucht es Akteure wie das Handwerk, die sie aktiv vorantreiben. „Wir sollten die GETEC nutzen, alle Akteure der Energiewende an einem Ort zusammenzubringen und so sicherstellen, dass wir als Region in Sachen Klimaschutz immer eine Nasenlänge voraus sind. Wenn uns das gelingt, bleibt die GETEC Impulsgeber für die regionale Energiewende. Davon profitieren Kunden, ausführende Handwerker, Hersteller und Messe gleichermaßen“, sagt Johannes Ullrich, Präsident der Handwerkskammer Freiburg und Mitveranstalter der Messe. Die Handwerkskammer Freiburg wird die GETEC für den Start eines Feldtests zur Nutzung von Elektro-Nutzfahrzeugen im Handwerk nutzen. Der Feldtest soll Handwerksbetriebe für die Möglichkeiten der Nutzung von elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugen sensibilisieren. Dies soll in den kommenden Monaten ganz praktisch durch das Ausprobieren der Fahrzeuge im betrieblichen Alltag erfolgen. Über die Evaluation der Erfahrungen aus der Praxis soll anschließend ein differenzierteres Bild über die aktuelle Alltagstauglichkeit der e-Nutzfahrzeuge und die daraus resultierenden Anforderungen für eine zukünftige Nutzung entstehen.

Rahmenprogramm: Mit Fachleuten ganz nah ans Thema
Bauherren und Modernisierer finden auf der GETEC nicht nur praxisnahe Informationen an den Messeständen der rund 200 Aussteller. Schon traditionell erzeugt die GETEC Synergien für die Besucher mit dem auf das Produktspektrum abgestimmten kostenfreien Rahmenprogramm. Eine komplette Übersicht ist unter www.getec-freiburg.de verfügbar. Wesentliche Bausteine sind beispielsweise Fachvorträge. Hier haben die Veranstalter den Umfang nochmals erweitert und nun auch den Nachmittag des ersten Messetages am Freitag mit Fachvorträgen belegt. Erstmals wird es für jeden Themenblock einen Impulsvortrag eines Energieexperten geben, dem sich in der Regel drei Praxis-Fachvorträge anschließen, bei denen die Referenten größtenteils aus dem Kreis der Aussteller ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus der Praxis an die Besucher weitergeben.

Wissenswertes fĂĽr WohneigentĂĽmergemeinschaften
Zwei Veranstaltungen des GETEC-Rahmenprogramms richten sich speziell an Wohneigentümergemeinschaften (WEG). Am Freitag, 26. Februar 2016, informiert ein Workshop von 13:00 bis 14:30 Uhr über rechtliche Fragestellungen bei der Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen in der WEG sowie Fördermöglichkeiten bei der Finanzierung durch Stadt, Land und Bund. Darüber hinaus stellt am Samstag, 27. Februar 2016, von 13:30 bis 15:00 Uhr ein Fachseminar erfolgreiche WEG-Sanierungen mit insgesamt 425 Wohneinheiten und spezielle Angebote der Stadt Freiburg vor. Zu Workshop und Seminar ist eine Anmeldung auf www.getec-freiburg.de notwendig.

Die passende Heizung finden
Der Modernisierung von Heizungen misst der Gesetzgeber mit neuen Vorgaben in der Energieeinspar-Verordnung EnEV, aber auch mit neuen Förderanreizen, eine hohe Bedeutung bei. Passend dazu beleuchtet am 28. Februar 2016 von 11:00 bis 16:00 Uhr eine Expertenrunde das Thema Heizungs- und Anlagentechnik von allen Seiten: Das neue EU-Heizungslabel, neuartige Heizsysteme und der richtige Weg zur passenden Heizung stehen im Fokus. Ein weiteres Bauherrenseminar beschäftigt sich mit der Komplettsanierung der Gebäudehülle, ein Seminar für Modernisierer und Bauherren mit verschiedenen Heiztechniken und ein Nutzerseminar mit der thermischen Nutzung der Solarenergie für Warmwasserbereitung und Raumwärme. Messerundgänge, bei denen beispielsweise Schnittmodelle von Bauteilanschlüssen, Fensterschnitte, verschiedene Solaranlagen, Lüftungsgeräte, Kessel- und Brennertechnik oder Pufferspeicher gezeigt werden, runden die Inhalte der Vorträge und Seminare ab.

Marktplatz Energieberatung jetzt auch mit Angebot fĂĽr Unternehmen
Herzstück der GETEC ist nach wie vor der „Marktplatz Energieberatung“. Private und gewerbliche Bauherren, die ein Neubau- oder Sanierungsprojekt angehen wollen, finden in Halle 2 bei Energieberatern aus der Region die zentrale Anlaufstelle. Je nach Beratungsanfrage gibt nach erfolgter Impulsberatung ein Messescout den Besuchern zielgerichtete Informationen, wo sie sich beispielsweise unmittelbar bei Ausstellern nach weiteren Details und passenden Produkten erkundigen können. Bei der diesjährigen GETEC können erstmals auch Unternehmen speziell auf sie zugeschnittene Energieberatungen nutzen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wird eine Energieberatung in diesem Jahr noch attraktiver, nachdem sich die Förderbedingungen im Programm „Energieberatung im Mittelstand“ seit Jahresanfang verbessert haben. So erhöhte sich der maximale Förderbetrag der Energieberatung von Unternehmen mit maximal 10.000 Euro Energiekosten pro Jahr von 800 Euro auf 1.200 Euro. Auch die Abwicklung mit dem fördernden Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wurde vereinfacht.

Sonderflächen für Erfindungen und Strom erzeugende Heizungen
Zum inzwischen dritten Mal präsentiert der Verein Zukunftsenergie e.V. auf einer Sonderfläche „Innovative Erfindungen zum Thema Energie“. Ein standardisiertes intelligentes Akku-System für viele verschiedene Anwendungen wird das Start-up-Unternehmen GreenPack auf der Sonderfläche des Vereins Zukunftsenergie zeigen. In den handlichen, mobilen Akkumodulen lässt sich Strom aus erneuerbaren Energien speichern und im Haushalt, E-Fahrzeugen und E-Geräten nutzen. Ebenfalls zum dritten Mal wird es eine Sonderfläche zum Thema „Strom erzeugende Heizungen - Mini-Blockheiz-Kraftwerke (BHKW)“ geben. Ein sehr aktuelles Thema, denn 2016 soll das neue Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G 2016) in Kraft treten. Es sieht neue Fördermöglichkeiten vor, die den Einsatz von Blockheizkraftwerken für Hausbesitzer und Sanierungswillige wieder interessanter machen wird. Passend dazu steht am Freitag, 26. Februar 2016 von 15:00 bis 16:30 Uhr ein Fachseminar zum Thema Kraft-Wärme-Kopplung für Eigentümer/Vermieter, WEG und Verwalter auf dem Programm. Vorgestellt werden wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Vorgehensweisen zum Bau und Betrieb von BHKW-Anlagen. Das Fachseminar ist für Messebesucher kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt. Eine Anmeldung ist über www.getec-freiburg.de erforderlich.

6. Kongress Energieautonome Kommunen parallel zur GETEC
Am 25. und 26. Februar 2016 findet der 6. Kongress Energieautonome Kommunen im Konferenzbereich der Messe Freiburg statt. Bei Vorträgen, Fachforen, Exkursionen, Messerundgängen und Workshops diskutieren Fachleute über die Chancen und Herausforderungen von Städten und Gemeinden, aktiv die regionale Energiewende voranzutreiben. Weitere Infos, das komplette Programm und Anmeldemöglichkeit unter www.energieautonome-kommunen.de.

IMMO 2016
Ergänzend zur Gebäude.Energie.Technik findet am Samstag, 27. Februar und Sonntag, 28. Februar 2016 in Messehalle 1 die IMMO 2016 statt. Sie vermittelt einen kompakten und umfassenden Überblick über das Angebot der regionalen Immobilienbranche. Weitere Informationen unter www.immo-messe.freiburg.de.

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Gebäude.Energie.Technik 2016 auf einen Blick:

Datum: Freitag, 26. Februar - Sonntag 28. Februar 2016
Ort: Messe Freiburg, Halle 2 + 3, Messeboulevard (Freigelände) Europaplatz 1, 79108 Freiburg i. Br.
Öffnungszeiten: täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Turnus: jährlich
Ausstellerzahl: rund 200 (erwartet)
Besucherzahl: rund 10.000, davon ca. 25 % Fachbesucher (erwartet)
Ausstellungsfläche: 10.000 qm (brutto)
Eintrittspreise: Erwachsene 9,- Euro/Tag
Ermäßigt* 7,- Euro/Tag
Vorverkauf 7,- Euro/Tag (vom 15.1.-25.2.2016)
* Rentner, Schwerbehinderte, SchĂĽler/Studenten

Kinder bis 14 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei
Schulklassen** ab 10 Personen 3,-EUR/SchĂĽler
** Vorlage SchĂĽlerausweis erforderlich, 2 Lehrer kostenfrei

Kinderbetreuung für Kinder ab 3 Jahren während der Messeöffnungszeiten am Samstag und Sonntag.

Die Angebote im Rahmenprogramm der Gebäude.Energie.Technik sind für die Messebesucher kostenfrei.

Eintrittskarte = RFV Ticket
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Deutschland braucht mehr gesunde Moore
NABU zum Weltfeuchtgebietstag am 2.2.: Moore sind unerlässlich als CO2-Speicher

Anlässlich des morgigen Welttags der Feuchtgebiete (2. Februar) kritisiert der NABU, dass Moore als lebenswichtige CO2- und Wasserspeicher in Deutschland und Europa immer noch nicht ausreichend geschützt werden. „Gesunde Moore speichern weltweit doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde zusammen. Doch nur noch fünf Prozent unserer deutschen Moore sind heute überhaupt noch in einem naturnahen Zustand“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Dabei hatte die Bundesregierung in ihrer 2007 verabschiedeten Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt dem Schutz der Moore höchste Priorität eingeräumt. „Bis heute bleibt es in vielen Punkten aber leider bei einer reinen Ankündigungspolitik“, bemängelte der NABU-Bundesgeschäftsführer. Mit Blick auf den Klimawandel und immer dramatischere Hochwasserlagen sei es dringend notwendig, Moore endlich effektiver schützen. Das gelte für die Bundesregierung, aber auch für jeden Garten- und Balkonbesitzer – denn fast jeder könne zum Schutz der Moore beitragen, so Miller.

Ein Teil der Moore landet Jahr für Jahr in Europas Gärten. Denn die Mehrheit aller verkauften Substrate basiert auf Torf, einem Abbauprodukt aus Mooren. Um Moore effektiver zu schützen, muss der Torfanteil in Blumenerden und im Gartenbau daher reduziert werden. Das hat auch die Bundesregierung als eines der wichtigsten Ziele definiert. Doch wie eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen kürzlich zeigte, plant die Bundesregierung in diesem entscheidenden Bereich zu wenig. Zwar wird künftig weniger Torf in Deutschland abgebaut werden, doch die in Deutschland eingesparten Mengen werden eins zu eins durch Importe, beispielsweise aus dem Baltikum, ersetzt. „Deutschland exportiert seinen ökologischen Fußabdruck damit in andere europäische Länder“, kritisierte der NABU-Bundesgeschäftsführer. Die aus dem Torfabbau resultierenden dramatischen Folgen für Klima und Natur blieben weiter bestehen.

Der NABU fordert daher die Bundesregierung auf, sich endlich stärker und effektiver für den Schutz der Moore einzusetzen. „Wir brauchen eine ganzheitliche Strategie, die auch die Förderung von Ersatzstoffen für Torf berücksichtigt und diese nicht für andere Zwecke vergeudet. Sonst werden wir in zehn Jahren immer noch keinen Schritt weiter sein“, so NABU-Moorschutzexperte Felix Grützmacher. Dazu sei es notwendig, mit allen Beteiligten zusammenzuarbeiten, um das Ende der Abhängigkeit von diesem fossilen und damit endlichen Rohstoff einzuläuten.
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Zoo Karlsruhe: Einblicke in das Natur-Fenster Zoo
Rund 40.000 Muskeln machen den ElefantenrĂĽssel zu einem Universalwerkzeug
 
Zoo Karlsruhe: Einblicke in das Natur-Fenster Zoo
Kommentierte Fütterungen bei Seelöwen und Elefanten

Wenn im Zoo Karlsruhe die Seelöwengruppe angesichts des Eimergeklappers sichtlich unruhig wird, dann erwartet die Besucherinnen und Besucher des Zoologischen Stadtgartens seit einigen Tagen nicht nur munteres Fischefangen von Seelöwenbulle Stevie und seinem Harem. Thomas Ramm und Moritz Ehlers oder ein anderes Tierpfleger-Duo setzen auch ihre Headsets auf – und während der eine die Tiere füttert, stellt sein Revier-Kollege die einzelnen Tiere vor und erzählt allerlei Wissenswertes über Robben. Und das jeden Tag um 11 und 16 Uhr. Danach geht es zu den Seehunden. Kommentierte Fütterungen gibt es zudem bei den Elefanten um 10 und 16 Uhr.

Botschafter natürlicher Lebensräume

„Im Zoo haben wir eine übergeordnete Philosophie, wie wir Tiere sehen - in Respekt vor den Tieren und deren Bedürfnissen. Sie sind Botschafter ihrer natürlichen Lebensräume“, erläutert Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. „In diesem Sinne wollen wir den Besucherinnen und Besuchern unsere Tiere so nahe wie möglich bringen“, erklärt Reinschmidt, warum Tiertraining ein ganz wichtiger Schlüssel für das „Natur-Fenster Zoo“ ist. Mit Claudia Vollhardt hat Reinschmidt eine äußerst erfahrene Tiertrainerin an seiner Seite. Seit Anfang Januar ist die Biologin als Zooinspektorin im Zoo Karlsruhe tätig. Bringt hier ihre zehnjährige Erfahrung als Teamleiterin und Tiertrainerin im Loro Parque (Teneriffa) ein.

Unterhaltsamer Live-Unterricht

Eine ihrer Aufgaben ist es, das konzeptionelle Drehbuch für die Vermittlung von Wissen über die Karlsruher Zoo-Tiere zu entwickeln. Gemeinsam mit dem Tierpfleger-Team arbeitet sie derzeit an diesem Live-Unterricht Biologie. „Mein Anliegen ist, möglichst viel Wissen zu vermitteln, zusammen mit der Zoopädagogik will ich dieses Feld im Zoo Karlsruhe intensiv bespielen“, erklärt die Biologin. „Die Tiere, die Belegschaft und die Gäste, das gehört für mich zusammen“, ist sich die gebürtige Badenerin mit Reinschmidt einig. „Weshalb wir über kommentierte Tierfütterungen den Besuchern eine Backstage-Sicht ermöglichen wollen“, fügt Reinschmidt an. Damit entspricht der Zoo einem Wunsch von Besucherinnen und Besuchern. Auch im Zuge der Entwicklung des Masterplans Zoologischer Stadtgarten tauchte diese Idee immer wieder auf.

Tiertraining liefern auch Erkenntnisse fĂĽr die Forschung

Bei den kommentierten Fütterungen soll es nicht bleiben. Sie werden eingebunden in ein Gesamtkonzept für den „Wissens- und Lernort Zoologischer Stadtgarten“. Diesem möchte Vollhardt zusammen mit der Zoopädagogik in den nächsten Monaten weiterer Bausteine zufügen. „Wir wollen den Menschen bei ihrem Zoobesuch möglichst viel mitgeben, das ist auch unser Lehrauftrag“, betont Vollhardt. Als grüne Lunge mitten in der Stadt sei der Zoologische Stadtgarten ideal geeignet als kleines Blickfenster in die Welt der Natur.

Und: Die für die Tiere wichtige mentale und körperliche Beschäftigung könne auch für medizinisches Training genutzt werden. „Wir können Dinge untersuchen, die der Forschung an Wildpopulationen so nicht möglich sind – und umgekehrt. Auch das wollen wir unseren Zoogästen zeigen und mitgeben“, spannt die Fachfrau den vernetzten Bogen zwischen Mensch und Tier im Natur-Fenster Zoo und den Tieren in ihren angestammten Lebensräumen.

Die Elefanten-Oldies mögen es gerne strukturiert / Stevie ist für „Einspieler“ gut

Bei den kommentierten Fütterungen haben immer zwei Tierpfleger gemeinsam mit ihren Schützlingen „ihren Auftritt“: So kann sich der eine ganz um die Tiere kümmern. Denn Fütterungen dienen auch immer ein bisschen dem täglichen Check der Schützlinge: Ist alles im grünen Bereich oder frisst ein Tier schlecht und verhält sich anders als gewohnt?

Der andere stellt die einzelnen Tiere vor, erzählt etwas zur Biologie oder auch zur Situation in den natürlichen Lebensräumen. So erklärt er bei den Robben etwa, warum man an Land allein an der Stellung der Flossen erkennt, ob es ein Seehund oder Seelöwe ist. Die Zoogäste erfahren, dass Seelöwenbulle Stevie und seine Damen per Frontantrieb im Wasser schwimmen, Seehund Alf und die beiden Seehündinnen dagegen mit Heckantrieb. Beide Robbenarten setzen ihre Barthaare als eine Art „Unterwasser-Steuerung“ ein. Rani, Shanti und Jenny sind zumindest den Stammgästen bestens bekannt. Aber wie war das mit den sensiblen Fußsohlen, mit denen Elefanten „hören“ können?

Die Präsentation bietet einen unterhaltsamen Informations-Mix . Der Tierpfleger reagiert auf das, was die Tiere gerade machen. Bei den Elefanten-Oldies dürfte sich die Flexibilität in Grenzen halten, die alten Kühe brauchen Struktur, Ungewohntes führt da eher zu Unsicherheit. Aber Stevie und seine Damen sind für spontane „Einspieler“ sicherlich gut.

Erklär-Stück für Eisbären in Arbeit

Für die Premiere wurden bewusst Seelöwen und Elefanten ausgewählt. Zum einen sind sie attraktiv für die Gäste, zum anderen konnten Vollhardt und die Tierpfleger hier auf Vorhandenes aufbauen. Derzeit wird unter anderem am Erklär-Stück für die Eisbären gefeilt. Am Inhalt – was interessiert die Gäste? Und an der Technik – wo etwa müssen die Lautsprecher stehen, damit alle Zuschauer trotz Panoramascheibe alles gut verstehen? Und natürlich muss alles geprobt werden – mancher aus dem Tierpfleger-Team ist Naturtalent, mancher ist dankbar für das Coaching durch Claudia Vollhardt.
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Nachhaltiger Konsum: keine einseitige Verantwortung der Verbraucher
vzbv fordert konkrete MaĂźnahmen von Politik, Herstellern und Handel fĂĽr mehr nachhaltig produzierte Lebensmittel

Nachhaltiger Konsum steht hoch oben auf der nationalen und internationalen politischen Agenda. Die Verantwortung fĂĽr mehr nachhaltigen Konsum darf allerdings nicht einseitig bei den Verbrauchern liegen. Die Bundesregierung muss die Voraussetzungen fĂĽr ein nachhaltigeres Angebot, mehr Transparenz und Informationen schaffen.
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Rat für Nachhaltige Entwicklung zeichnet Elektrizitätswerke Schönau aus
Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) setzen sich seit 2010 in
Zusammenarbeit mit der Klimaschutz+ Stiftung sowie lokalen
BĂĽrgerinitiativen, Vereinen und Genossenschaften fĂĽr den Aufbau von
kommunalen Ă–kostromkraftwerken und Energieeinsparprojekten vor
Ort ein, deren Erträge vollständig der Förderung ökologischer und
sozialer Projekte dienen.

Die Koperationspartner bieten hierfür gemeinsam “solidarische
Ökostrom- bzw. Gastarife” an. Der bei den EWS stets im Tarif
enthaltene Förderbeitrag für die Energiewende (wahlweise 0,5 bis
2 Sonnencent / kWh) flieĂźt bei diesen Tarifen in einen von der
gemeinnützigen Klimaschutz+ Stiftung treuhänderisch verwalteten
kommunalen Nachhaltigkeitsfonds. Die Solidarbeiträge werden von
der Stiftung zu 100% zur Finanzierung von Ă–kostromkraftwerken und
Energieeinsparprojekten vor Ort verwendet. Die Erträge daraus
stehen den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern in voller Höhe 20
Jahre lang zur Förderung gemeinnütziger Projekte zur Verfügung. Die
Auswahl der zu fördernden Projekte wird gemeinsam demokratisch
bestimmt.

In Anerkennung ihres Engagements wurden die Kooperationspartner
Elektrizitätswerke Schönau und Klimaschutz+ Stiftung sowie die
lokalen Initiativen Solidarische Ă–konomie Bremen, Ă–kostromer
Edingen-Neckarhausen und die Schriesheimer Ă–kostromer erneut
vom Rat fĂĽr nachhaltige Entwicklung "als Wegbereiter in eine
nachhaltige Gesellschaft" ausgezeichnet.
 
 



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