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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
ÖKO-TEST: Eis fĂŒr Kinder
Uncoole Billigheimer

In der aktuellen Juli-Ausgabe wollte das ÖKO-TEST Magazin wissen, welche QualitĂ€t Speiseeis besitzt, das die Zielgruppe Kinder knallbunt bewirbt. Das Ergebnis: Bei sieben der getesteten 16 Eissorten muss die Verbraucherzeitschrift abwinken. Denn die Produkte enthalten Aromen unklarer Herkunft, zu viel vom Dickmacher Zucker, teils krebserregende Fettschadstoffe und oft jede Menge Hilfsstoffe statt hochwertiger Zutaten. Immerhin: Ein Produkt ist empfehlenswert.

Eis ist im Sommer fĂŒr viele Kinder eine Grundmahlzeit. Doch allzu hĂ€ufig sollten Kids die gekĂŒhlten Leckereien nicht genießen. Denn zu viel SĂŒĂŸes macht dick und schĂ€digt die ZĂ€hne. Maximal 15 Gramm Zucker pro Tag sollte ein dreijĂ€hriges Kind laut Weltgesundheitsorganisation WHO essen, was rund fĂŒnf WĂŒrfelzuckern entspricht. In vielen untersuchten Eissorten steckt jedoch weitaus mehr drin, in einer Marke sogar umgerechnet sieben WĂŒrfelzucker. Nur ein Eis ĂŒberzeugte die Tester mit einem Zuckergehalt von weniger als zwei WĂŒrfelzuckern.

In zwei Eissorten wies das Labor Ă€ußerst bedenkliche Fettschadstoffe der Gruppe 3-MCPD- und Glycidylester nach – einmal sogar in einer Menge, die ĂŒber der tolierbaren Tagesdosis liegt. Diese gelten als erbugtverĂ€ndernd und krebserregend und schĂ€digen vermutlich die Nieren.

ÖKO-TEST kritisiert außerdem, dass viele Hersteller statt hochwertiger Zutaten billige Hilfsstoffe wie Emulgatoren, Farbstoffe und Aromen verwenden. Das drĂŒckt den Preis, aber auch die QualitĂ€t. In einem Zitronenfruchteis von Rewe beispielsweise stecken maximal 2,9 Prozent Frucht. Dabei mĂŒssen laut SpeiseeisleitsĂ€tze mindestens zehn Prozent enthalten sein. Ärgerlich ist zudem, dass im Dunklen bleibt, aus welchen Rohstoffen die Aromen stammen – die Hersteller schwiegen dazu auf Nachfrage von ÖKO-TEST.

ÖKO-TEST empfiehlt Eltern, die hochwertiges Eis kaufen möchten, im Kleingedruckten auf rechtliche QualitĂ€tsbegriffe wie Milcheis, Eiscreme oder Sahneeis zu achten.

Das ÖKO-TEST-Magazin Juli 2016 gibt es seit dem 30. Juni 2016 im Zeitschriftenhandel.
 
 

Gemeinsam gepilgert: In Bewegung sein mit der „Kirche im Europa-Park
Mit der „Kirche im Europa-Park“ in Bewegung sein
 
Gemeinsam gepilgert: In Bewegung sein mit der „Kirche im Europa-Park"
Über 120 Pilgerfreunde haben sich am vergangenen Wochenende mit der „Kirche im Europa-Park“ auf den Weg von Ettenheim nach Rust gemacht. Getreu dem diesjĂ€hrigen Motto „In Bewegung sein“ hat das Wanderangebot der „Kirche im Europa-Park“ und der Badische St. Jakobusgesellschaft zum elften Mal stattgefunden. Die Teilnehmer hatten dabei die Gelegenheit, sich im GesprĂ€ch untereinander auszutauschen, sich ĂŒber ihre Erfahrungen und Probleme zu unterhalten und mit dem Europa-Park Seelsorger Andreas Wilhelm oder auch Norbert Scheiwe, PrĂ€sident der Badischen St. Jakobusgesellschaft, den Dialog zu suchen. Bei der Eucharistiefeier am Samstagabend, 25. Juni, feierte Bischof em. von Rotterdam, Adrian van Luyn, Schirmherr der Veranstaltung, den Gottesdienst fĂŒr die Pilgergruppe und interessierte BĂŒrger der Pfarrgemeinde. Die Messe in der Pfarrkirche Petri Ketten von Rust bildete den Abschluss des ersten von zwei Veranstaltungstagen.

Am Sonntagvormittag begrĂŒĂŸte Europa-Park Inhaber JĂŒrgen Mack die Anwesenden und Pilgerfreunde im 4-Sterne Superior Hotel „Santa Isabel“. Darauf gab Bischof em. van Luyn im Raum Convento ĂŒber 20 Wanderern den Aussendungssegen. Die Gruppe, die vom Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e.V. (BVkE) organisiert wird, startet Anfang Juli nach Santiago de Compostela, um gemeinsam mit Jugendlichen den Jakobsweg zu gehen. Schließlich richtete der ehemalige Kultus- und Staatsminister von Baden-WĂŒrttemberg, Helmut Rau, an die Zuhörerschaft nachdenkliche Worte. Der diesjĂ€hrige Schirmherr der „Muschel in Europa“ zeigte sich besorgt ĂŒber die jĂŒngsten Entwicklungen in der EU – vor allem ĂŒber den Austritt Großbritanniens aus dem Staatenbund. „Umso schöner ist es zu sehen, dass hier in Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark der EuropĂ€ische Gedanke so vorbildlich vorgelebt wird“, sagte Rau und mahnte, diesen auch mehr aktiv im Alltag zu leben und zu teilen.
 
 

 
"Geheime radioaktive Abluft" AKW Leibstadt
Der BUND macht auf Hintergrundinformation in einen aktuellen Beitrag aus der NZZ aufmerksam. Er betrifft insbesondere die Menschen in der Hauptwindrichtung des AKW Leibstadt. "Die Betreiberin des AKW Leibstadt muss die Daten zur radioaktiven Abluft nicht veröffentlichen. Das Bundesverwaltungsgericht hat ihre Beschwerde gegen die VerfĂŒgung der Atomaufsicht gutgeheissen".
Eine solche peinliche Nichtinformations- und Geheimhaltungspolitik und ein solches Urteil erinnern an ZustĂ€nde und Öffentlichkeitsarbeit aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts.

In der Werbung der Atomkonzerne werden Atomkraftwerke hĂ€ufig als "abgasfrei" bezeichnet. Doch Atomkraftwerke geben auch im so genannten Normalbetrieb ĂŒber den Kamin, das Maschinenhaus und das Abwasser radioaktive Stoffe an die Umwelt ab. Jede noch so geringe radioaktive Strahlung kann Krebs auslösen. In der Umgebung vieler Atomanlagen wurden erhöhte Krebsraten festgestellt. Die erlaubte "Entsorgung durch VerdĂŒnnung", die schleichende Verseuchung ĂŒber den Kamin und das Abwasser ist ein Skandal. Die Öffentlichkeit hat ein selbstverstĂ€ndliches Interesse an der Veröffentlichung der Daten nicht nur aus Leibstadt, sondern aus allen AKW, egal in welchem Land. Ein kluges Urteil hĂ€tte hier Vorbildcharakter gehabt.
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Autor: Axel Mayer, BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer

Gegen die Fusion von Bayer und Monsanto
v.l.n.r. (A. Michelmann, S. Ober, V. Shiva, S. Wiener, B. Geier) / Foto: NABU
 
Gegen die Fusion von Bayer und Monsanto
Der Kampf fĂŒr eine gentechnikfreie Landwirtschaft muss verstĂ€rkt werden

Aktuelle Ereignisse und Aspekte zur Gentechnik in Landwirtschaft und bei Lebensmitteln standen im Mittelpunkt einer Pressekonferenz, die am 27. Juni in Berlin gemeinsam von NABU, Navdanya International, dem weltweiten Dachverband fĂŒr biologischen Landbau IFOAM – Organics International und der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) veranstaltet wurde.

In ihrer BegrĂŒĂŸung positionierte Dr. Steffi Ober den NABU mit seiner Kritik an einer industriellen Landwirtschaft, welche die nationalen und weltweiten Nachhaltigkeits-und BiodiversitĂ€tsziele gefĂ€hrdet. „Die industrielle Landwirtschaft, wie sie heute in Deutschland und weltweit betrieben wird, hat keine Zukunft. Eine Ökologisierung der Landwirtschaft ist ĂŒberfĂ€llig, um die Klimaziele auf der einen und mehr weltweite Gerechtigkeit auf der anderen Seite zu erreichen. Hierzu brauchen wir vielfĂ€ltige und innovationsfreudige Landwirte, ZĂŒchter sowie Technikentwickler, die regional verwurzelt sind – das Gegenteil von weltweiten, großtechnischen Monopolisten.“

Alarmierender Anlass fĂŒr die Pressekonferenz ist die geplante Fusion von Bayer und Monsanto, die der neue GeschĂ€ftsfĂŒhrer von CBG, Antonius Michelmann, u.a. wie folgt kommentierte: „Eine Fusion von Bayer und Monsanto wĂŒrde eine neue Dimension der Monopolisierung des Nahrungsmittelsektors im globalen Maßstab bedeuten, mit all den negativen Auswirkungen auf Millionen von Kleinbauern und -bĂ€uerinnen, die ErnĂ€hrungssouverĂ€nitĂ€t, die Gesundheit der Menschen und auf die Natur. Statt die ErnĂ€hrung der Menschheit mit ‚Gift und Genen‘ auf kurzfristigen Profit auszurichten, brauchen wir eine Landwirtschaft, welche die Lebensgrundlagen der Menschheit fĂŒr kommende Generationen pflegt und erhĂ€lt. “

Einigkeit herrschte, dass das Monsanto Tribunal im Oktober in Amsterdam ein Meilenstein in der Widerstandsbewegung gegen die Monopolinteressen der Großkonzerne Monsanto und auch Bayer werden wird, und dass das Engagement bei diesem Thema nicht nur beibehalten, sondern gesteigert werden muss.

Die weltweit bekannte Aktivistin und Öko-Feministin sowie TrĂ€gerin des alternativen Nobelpreises, Dr. Vandana Shiva aus Indien, gab nicht nur aktuelle Informationen zum bevorstehenden Monsanto Tribunal. Ein Schwerpunkt ihrer AusfĂŒhrungen drehte sich um die GefĂ€hrlichkeit und die illusionĂ€ren Versprechungen neuer Technologien zur gentechnischen Manipulation. Sie meinte u.a. dazu: „Es gibt neue Versuche wie etwa das ‚gene editing‘, die gescheiterte Gentechnik zu retten, die ja noch immer illusionĂ€r und verlogen verspricht mit ‚Gen-Wundern‘ alle Probleme der Landwirtschaft zu lösen und den weltweiten Hunger zu beenden. Diese sind nicht nur genau so bedrohlich fĂŒr die Umwelt, sondern weitere Versuche der Biopiraterie. Dazu kommen die Mega-Fusionen in der GVO- und Chemieindustrie, wie gerade von Bayer angestrebt. Bayer und Monsanto agierten ja schon in der Vergangenheit gemeinsam mit dem Übel der chemischen Kriegswaffe und des Umwelt- und Menschenkillers Agent Orange. All das sind vergebliche Versuche, die zum Scheitern verurteilte Gentechnik in der Landwirtschaft zu retten. Was wir wirklich brauchen, sind bewĂ€hrte und nachhaltige Optionen wie die biologische Landwirtschaft.“

Der IFOAM Botschafter Bernward Geier versicherte die SolidaritĂ€t und UnterstĂŒtzung der weltweiten Bio-Bewegung fĂŒr das Tribunal und den Kampf fĂŒr eine GVO-freie Welt, und die prominente Köchin und Imkerin Sarah Wiener betonte in diesem Zusammenhang: „Bis heute sind die BefĂŒrworter von Gentechnik den Nachweis schuldig, dass diese Vorteile fĂŒr Mensch und Umwelt bringt. Gentechnik ist nicht die Lösung. Wir brauchen eine Landwirtschaft, die die Natur respektiert und nicht gegen sie ankĂ€mpft. Gewinner sind die Großkonzerne und Verlierer Kleinbauern, die in AbhĂ€ngigkeit geraten. Bevor neue Techniken wie CRISPR/CAS angewendet werden, mĂŒssen wir die Risiken genauestens abschĂ€tzen und bei jedem Schritt das europĂ€isches Vorsorgeprinzip wahren.“
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NABU zur heutigen Entscheidung zum Fracking-Gesetz im Bundestag
VerschÀrfte Regeln, aber kein klares Nein zur klimaschÀdlichen Risiko-Technologie

Zum heute im Bundestag verabschiedeten Fracking-Gesetz erklĂ€rt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Das beschlossene Gesetzespaket stellt nicht sicher, dass Mensch und Natur ausreichend vor den Gefahren des Frackings geschĂŒtzt werden. Es ist gut, dass es endlich ein Fracking-Gesetz gibt, aber ein klares Nein zur klimaschĂ€dlichen Risiko-Technologie wĂ€re das richtige Signal gewesen statt nur schĂ€rfere Regelungen.“ So wird Fracking in dichtem Sandstein im Gesetzespaket nicht ausgeschlossen und soll selbst in Natura-2000-Gebieten möglich sein. Durch die EinfĂŒhrung einer Pflicht zur UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung (UVP) wĂŒrde immerhin eine Öffentlichkeitsbeteiligung möglich sein.

Die große Koalition ist sich einig und will den BundeslĂ€ndern zukĂŒnftig die Entscheidung ĂŒberlassen, ob und in welchem Umfang Probe­bohrungen erfolgen können. An Orten, an denen Probebohrungen durchgefĂŒhrt werden, soll anschließend eine Expertenkommission einen Erfahrungsbericht erstellen. Mit diesem Bericht will sich dann der Bundestag erneut beschĂ€ftigen. Die geplanten Forschungs- und Entwicklungsvorgaben mittels Probebohrungen sind aus NABU-Sicht nicht zielfĂŒhrend, da die Erkenntnisse aufgrund der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten nicht auf andere Bohrstandorte ĂŒbertragbar sind.

Den Einsatz von Fracking-Technologien, mit denen aus tiefliegenden Gesteinsschichten unter erhöhtem Druck und unter Einsatz von Chemikalien Gas gewonnen wird, lehnt der NABU aus energie-, klima-, umwelt- und gesundheitspolitischen GrĂŒnden ab. „Wir brauchen die Risiko-Technologie Fracking nicht fĂŒr unseren Energiemix. Der Schutz von Klima, Natur, Trinkwasser und Gesundheit muss höchste PrioritĂ€t haben und darf nicht durch die wirtschaftlichen Interessen der Erdgas- und Erdölindustrie untergraben werden“, so Miller. Weitere Öl- und Gasvorkommen durch Fracking zu erschließen, widersprĂ€che dem Pariser Klimaschutzabkommen und fĂŒhre zu einem kontraproduktiven globalen Emissionsanstieg.
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NABU: Posse um Glyphosat-Zulassung geht weiter
Vorsorgeprinzip ernst nehmen - Schutz von Mensch und Natur steht an oberster Stelle

Schon dreimal konnten sich die EU-Mitgliedstaaten nicht ĂŒber eine GenehmigungsverlĂ€ngerung des Pestizids einigen, die zum 30. Juni auslĂ€uft. Auch heute kam die nötige Mehrheit in der EU nicht zustande, nun entscheidet die EU-Kommission im Alleingang.

Dazu erklĂ€rt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Die Posse um die Zulassung des Totalherbizids Glyphosat in der EU geht weiter. Die EU-Kommission hatte wohl darauf vertraut, dass die Staaten irgendwann mĂŒrbe werden und fĂŒr eine GenehmigungsverlĂ€ngerung stimmen. Das ist nicht passiert. Statt zu akzeptieren, dass es keine Mehrheit fĂŒr Glyphosat gibt, entscheidet nun die Kommission im Alleingang. Das widerspricht dem Vorsorgeprinzip. Eine GenehmigungsverlĂ€ngerung darf nicht erfolgen, solange nicht alle Risiken fĂŒr Mensch und Natur einwandfrei widerlegt sind. Zehntausende von Landwirten kommen alleine in Deutschland im Ackerbau ohne Glyphosat aus.“

Auch Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt mĂŒsse endlich das Vorsorgeprinzip und die WĂŒnsche der Verbraucher anerkennen, von denen eine große Mehrheit eine weitere Zulassung von Glyphosat in Europa ablehne, und nationale Verbote verhĂ€ngen. „Statt sich regelmĂ€ĂŸig zu enthalten, sollte die Bundesregierung mit einer Stimme sprechen, und zwar gegen die GenehmigungsverlĂ€ngerung. Glyphosat ist nur ein Beispiel fĂŒr den viel zu hohen Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, der zum Insektenschwund und Verlust von Artenvielfalt insgesamt fĂŒhrt. Die Kommission hatte die Mitgliedsstaaten mehrfach darauf hingewiesen, dass sie beim Thema Glyphosat Handlungsspielraum haben.

Zum Hintergrund
Glyphosat ist das weltweit am hĂ€ufigsten eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel, ĂŒber 700.000 Tonnen werden pro Jahr versprĂŒht. In Deutschland werden 6.000 Tonnen ausgebracht, wobei rund 39 Prozent aller AckerflĂ€chen behandelt werden. Eine aktuelle Übersichtsliste der noch zugelassenen glyphosathaltigen Mittel fĂŒr den Haus- und Kleingartenbereich hat der NABU unter www.NABU.de/glyphosat-im-garten veröffentlicht. Sie macht deutlich, welche Gefahren vom Totalherbizid ausgehen. Nicht nur BlĂŒten- und Samenpflanzen werden mit dem Einsatz von Glyphosat zerstört, sondern auch Fische und Amphibien sind gefĂ€hrdet, wenn es in OberflĂ€chengewĂ€sser gelangt. Diese Auswirkungen werden in KĂŒrzeln (NW261, NW264) auf den Packungen angegeben. In der Grafik stellt der NABU die einzelnen im Handel erhĂ€ltlichen Mittel und ihre Auswirkungen dar. Auch das Bundesumweltministerium fordert, die Auswirkungen von Glyphosat auf die BiodiversitĂ€t viel stĂ€rker zu beachten.
 
 

 
Brennstoffzellen-BHKW
FĂŒhrung des Samstags-Forums Regio Freiburg in Denzlingen

Eine neuartige Strom erzeugende Heizung mit Brennstoffzelle statt Motor (Brennstoffzellen-Mini-BHKW) zur praktischen Energiewende im Heizungskeller wird am Samstag, 2. Juli 14:00 bis 15 Uhr vorgestellt in Denzlingen im Schauraum der Baral GmbH, Lise-Meitnerstr. 1, im Rahmen des Samstags-Forum Regio Freiburg des gemeinnĂŒtzigen Vereins ECOtrinova e.V. und mehreren Mitveranstaltern, darunter BUND Regionalverband, BI Energiewende Waldkirch und Badisch-ElsĂ€ssische BIs. Der Eintritt ist frei. Wegen begrenzten Platzes ist Anmeldung erbeten bis 1. Juli an ecotrinova@web.de oder Tel. 0761-5950161 privat. Anfahrt mit Bahn/Bus ÖPNV ist möglich.

Zuvor finden von 10:30 bis 12:45 Uhr in der UniversitĂ€t Freiburg, Platz der UniversitĂ€t 3, KollegiengebĂ€ude 1, Hörsaal 1015, beim Samstags-Forum Regio Freiburg u.a. mit dem Verband VDE e.V. anmeldefrei und kostenlos drei populĂ€rwissenschaftliche VortrĂ€ge statt zu den Themen "Energiequartiers- und Klimaschutzkonzepte in Freiburg und Region", "Sichere dezentrale Energie fĂŒr GebĂ€ude, Quartiere, Stadt, Region und Land" und "Brennstoffzellen-Mini-BHKW – Strom erzeugende Heizungen." Schirmherrin des Forum ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.


Energie-Revolution im Heizungskeller: GebĂ€udeeigentĂŒmer sind entscheidende Akteure fĂŒr die Energiewende von unten zu Hause
FĂŒr die GebĂ€udeheizung und Warmwasser bei Ein- bis DreifamilienhĂ€usern stehen seit kurzem von mehreren Anbietern neu und großserienreif hocheffiziente umweltfreundliche Strom erzeugende Heizungen (Mini-BHKW) mit Brennstoffzellen statt Motoren zur VerfĂŒgung in der Leistungsklasse mit rund 1 Kilowatt elektrischer und 2 Kilowatt WĂ€rmeleistung. ECOtrinova mit Samstags-Forum Regio Freiburg zeigt eine Anlage dieser ganz neuen langlebigen GerĂ€tegeneration in Betrieb fĂŒr Heizung, Eigenstrom und Netzeinspeisung.
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NABU zur Eröffnung des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende
Wichtiges Signal fĂŒr den naturvertrĂ€glichen Ausbau erneuerbarer Energien

Der NABU sieht die Eröffnung des neuen Kompetenzzentrums „Naturschutz und Energiewende“ als Chance fĂŒr Bund und LĂ€nder, den Weg hin zu einer naturvertrĂ€glichen Energiewende einzuschlagen. Der NABU hatte die Einrichtung einer solchen „Clearingstelle“ wie des Kompetenzzentrums maßgeblich mit vorangetrieben und sich fĂŒr eine neutrale Plattform engagiert, die einen wissenschaftlichen Informationsaustausch und Beratung zum Ausbau erneuerbarer Energien anbietet, Fragen rund um die naturvertrĂ€gliche Energiewende beantwortet und bei Konflikten vermittelt.

„Wir sind sehr froh, dass das Kompetenzzentrum endlich seine Arbeit aufnimmt. Vor allem bei der Windenergie, wo die Konflikte auf regionaler Ebene vorzufinden sind, ist es eine Chance, ĂŒber Konfliktberatung vor Ort, konstruktive Lösungen fĂŒr eine naturvertrĂ€gliche Standortwahl zu finden“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller anlĂ€sslich der Eröffnung in Berlin. Denn eine Kernaufgabe des Kompetenzzentrums wird die Konfliktberatung vor Ort sein, wozu ein Mediatorenprogramm ab dem kommenden Winter starten soll. Speziell ausgebildete Mediatoren sollen den Akteuren bei der Lösung von Konflikten helfen und sie ĂŒber Möglichkeiten der außergerichtlichen KonfliktklĂ€rung beraten. „Dies gibt auch dem NABU Gelegenheit, sich ĂŒber seine LandesverbĂ€nde und Kreisgruppen mehr in den Prozess der Standortfindung zu integrieren und vor Ort einen direkten Beitrag zu leisten, damit eine naturvertrĂ€gliche Energiewende gelingen kann“, so Miller.

DarĂŒber hinaus soll das Kompetenzzentrum Fachdialoge initiieren, in denen betroffene Akteure der Energiewende an einen Tisch geholt werden. „Dadurch werden hoffentlich teilweise verhĂ€rtete Fronten, die besonders beim Windenergieausbau zwischen der Windindustrie und dem Artenschutz zu beobachten sind, aufgeweicht und die Debatte endlich versachlicht“, so Miller weiter. Der NABU engagiert sich fĂŒr eine naturvertrĂ€gliche Energiewende und fordert, dass die NaturvertrĂ€glichkeit stĂ€rker als politisches und planerisches Leitbild und als integraler Bestandteil der gesamten Energiewende betrachtet wird. Der NABU ist ĂŒberzeugt, dass grundsĂ€tzlich die Ausbauziele durch die Auswahl von Standorten mit geringem Artenschutzkonfliktpotenzial erreichbar sind.
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