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Samstag, 21. Oktober 2017
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Verschiedenes

 
Auch 2017 gibt es wieder Fördermittel fĂŒr energetische Sanierungen
FörderantrÀge können beim Umweltschutzamt gestellt werden

Auch 2017 gibt es wieder Fördermittel fĂŒr energetische Sanierungen. Seit 2002 und damit seit 15 Jahren unterstĂŒtzt die Stadt Freiburg die energiebewusste Sanierung von WohngebĂ€uden. In den Jahren 2002 bis heute sind bislang 2.850 AntrĂ€ge eingegangen. Damit wurden 10 Prozent der GebĂ€ude in Freiburg bezuschusst, davon 3,7 Prozent fĂŒr umfassende Sanierungen im WĂ€rmeschutz. Diese Maßnahmen haben 73.000 Tonnen CO2 . Die zustĂ€ndige BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik dazu: „Das Förderprogramm ist ein wesentlicher Baustein zur Erreichung der Freiburger Klimaschutzziele. Denn 65 Prozent des Energieverbrauchs von privaten Haushalten stammt aus dem WĂ€rmebedarf fĂŒr die Heizung.“

Auch die Förderkonditionen der KfW-Bank und der baden-wĂŒrttembergischen L-Bank sind nach wie vor sehr attraktiv.
Die TilgungszuschĂŒsse bei den Kreditprogrammen wurden nochmals deutlich auf bis zu 32,5 Prozent erhöht, die Zinsen bleiben mit 0,75 Prozent sehr niedrig. Freiburger Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer profitieren daher doppelt: die Konditionen des stĂ€dtischen Förderprogramms sind auf die Bundes- und Landesprogramme abgestimmt und mit diesen kumulierbar.

Das stĂ€dtische Förderprogramm unterstĂŒtzt Investitionen zum WĂ€rmeschutz des GebĂ€udes, die Energieberatung fĂŒr WohngebĂ€ude und die Optimierung der Heizung.

Was wird gefördert?

WÀrmedÀmmung von WohngebÀuden
Die Förderung von WĂ€rmedĂ€mmung von Wand, Dach oder Kellerdecke sowie des Fensteraustauschs ist abhĂ€ngig von der GrĂ¶ĂŸe der sanierten FlĂ€che. ZuschĂŒsse bis zu 5.000 Euro, fĂŒr Ein- oder ZweifamilienhĂ€user beziehungsweise bis zu 14.000 Euro fĂŒr MehrfamilienhĂ€user werden pro Antragsteller ausbezahlt. Besonders attraktiv sind weitreichende Sanierungen zum KfW-Effizienzhaus. HierfĂŒr gibt die Stadt Freiburg einen Bonus von 1.000 bis 7.000 Euro je nach Effizienzklasse. DenkmalgeschĂŒtzte GebĂ€ude werden ebenfalls gefördert, in begrĂŒndeten FĂ€llen mit Ausnahmeregelungen bei den Standards.

Fördermittelberatung und UnterstĂŒtzung bei Antragstellung
Eine Beratung und Antragsstellung fĂŒr die Fördermittel durch einen Energieberater ist in vielen FĂ€llen hilfreich und bei Bundesförderungen oft sogar obligatorisch. Als besonderen Service werden die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer finanziell bei den Kosten fĂŒr den Energieberater mit bis zu 600 Euro unterstĂŒtzt.

Umweltfreundliche Heizung
Umweltfreundliche Heizkessel werden mit einem einmaligen, pauschalen Beitrag von 500 Euro bezuschusst. Voraussetzungen sind, dass der alte Kessel vor dem 1. Januar 2000 eingebaut wurde und die neue umweltfreundliche Heizung erneuerbare Energien, zum Beispiel Solarthermie, Pellet oder Holzhackschnitzel, nutzt. Auch der Anschluss an ein WÀrmeversorgungsnetz oder der Einbau eines Blockheizkraftwerks sind förderfÀhig. Biogas oder Bioöl sind nicht förderfÀhig.

Energiemanagementsystem
Besonders bei grĂ¶ĂŸeren GebĂ€uden können bestehende Heizungsanlagen durch den Einbau eines Energiemanagementsystems mit FernĂŒberwachung besser und schneller ĂŒberwacht, gewartet, optimiert und dadurch Energieeinsparungen realisiert werden. Die Förderung betrĂ€gt pauschal 1.000 Euro.

Vor-Ort-Checks fĂŒr Blockheizkraftwerke
Die Vor-Ort-Checks fĂŒr Blockheizkraftwerke (stromerzeugende Heizungen) werden stadtweit mit 250 Euro unterstĂŒtzt. Bei diesen Checks wird die wirtschaftliche und technische Eignung von GebĂ€uden fĂŒr eine Nutzung dieser Heiztechnik von Experten ĂŒberprĂŒft.

Die Förderrichtlinien sind mit den Antragsunterlagen und Förderrichtlinien unter www.freiburg.de/waermeschutz zu finden und können online ausgefĂŒllt werden.

FĂŒr den Baustein 1 WĂ€rmedĂ€mmung muss der Antrag vor Auftragsvergabe gestellt werden, bei den anderen AntrĂ€gen reicht es nachtrĂ€glich zusammen mit den Rechnungen. Weitere Details zu den Fördermöglichkeiten können Sie telefonisch beim Umweltschutzamt unter 201-6142, Robert Voggesberger, oder Iris Basche unter 201-6145 erfragen.

Im Beratungszentrum Bauen und Energie (BZBE) im Technischen Rathaus, Fehrenbachallee 12, können Sie sich im Rahmen einer Einstiegsberatung nÀher zu Ihrem Sanierungsvorhaben beraten lassen.
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Agrarlobby will verfehlte Landwirtschaftspolitik nicht wahrhaben
Bauernverband soll klÀren, wessen Interessen er vertritt - Umweltprobleme in der Landwirtschaft nicht kleinreden

Mit Blick auf die laufende öffentliche Befragung zur EU-Agrarpolitik hat der NABU die Agrarlobby aufgefordert, sich nicht lĂ€nger der Debatte um eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik zu verweigern. EU-Agrarkommissar Phil Hogan hat jĂŒngst mit der öffentlichen BĂŒrgerbefragung zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nach 2020 eine Debatte angestoßen. Bundesumweltministerin Hendricks hatte sich fĂŒr eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik ausgesprochen. Der Bauernverband sollte sich aus NABU-Sicht konstruktiv in die öffentliche Debatte einbringen und nicht lĂ€nger reflexartig jede Kritik an einer verfehlten Landwirtschaftspolitik als Pauschalkritik und Attacken auf die Bauern darstellen. Werden, wie in der aktuellen Öffentlichkeitskampagne des Bundesumweltministeriums zu neuen Bauernregeln, einfache und völlig korrekte Fakten ĂŒber Umweltprobleme in der Landwirtschaft kommuniziert, so heißt es aus dem Bauernverband ein „Berufsstand wĂŒrde diffamiert“ oder es wĂŒrde mit „pseudo-Wahrheiten“ operiert. Die Kampagne des Bundesumweltministeriums kritisiert vereinfachend und humorvoll ein System, das der NABU seit ĂŒber 20 Jahren ebenfalls kritisiert.

„Die Äußerungen aus dem Deutschen Bauernverband und seiner LandesverbĂ€nde in den vergangenen Wochen werfen die Frage auf, ob es hier nicht eher um die Interessen von Großkonzernen aus der Agrar- und Lebensmittelbranche geht, als um die von Bauernfamilien“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Es sei legitim fĂŒr jeden Verband, fĂŒr die eigenen Interessen einzutreten, und von einem Bauernverband könne auch nicht unbedingt erwartet werden, die Interessen der Steuerzahler und der gesamten Gesellschaft zu vertreten. Aber es mĂŒsse transparent zugehen. Aus NABU-Sicht verteidigt der DBV ein System, das nur wenigen nĂŒtzt und die Krise in den meisten Betrieben nicht aufhĂ€lt. In seiner Position zur EuropĂ€ischen Agrarpolitik spricht sich der DBV vehement fĂŒr die pauschalen Direktzahlungen, die sogenannte „Erste SĂ€ule“ aus. Diese macht den Großteil der fast 60 Milliarden aus, die jedes Jahr in die EU-Agrarförderung fließen. Klar ist: die allermeisten Gelder der Ersten SĂ€ule kommen nur bei wenigen Großbetrieben und Konzernen an, da sie pro Hektar und unabhĂ€ngig von der Art der Wirtschaftsweise ausgezahlt werden (80 Prozent der Betriebe in der EU mĂŒssen sich 16 Prozent des Geldes teilen). WĂŒrden die Gelder stattdessen nur fĂŒr konkrete Leistungen vergeben, zum Beispiel im Naturschutz, könnten viele Betriebe, gerade auf ungĂŒnstigen Standorten ihr Einkommen verbessern. Dies zeigt auch eine Studie des NABU vom vergangenen Jahr.

Der DBV erweckt darĂŒber hinaus gern den Eindruck, dass die Förderungen auch nach 2020 in unverĂ€nderter Höhe und ohne Reformen erhalten bleiben. Bereits EU-Agrarkommissar Hogan hatte jĂŒngst KĂŒrzungen in Aussicht gestellt, schon alleine wegen des Brexit. Auch Bundesfinanzminister SchĂ€uble hatte die hohen EU-Ausgaben fĂŒr die Gemeinsame Agrarpolitik als nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ bezeichnet. Ohne eine drastische Reform droht die Agrarpolitik also gĂ€nzlich ihre Akzeptanz gerade bei den Finanzministern zu verlieren. Folge wĂ€re ein massives Wegbrechen jeglicher Förderung fĂŒr die Landwirte.

„Das heißt nichts anderes, als dass das krampfhafte Verteidigen des ‚Status quo‘, wie es der Bauernverband betreibt, fĂŒr die Existenz gerade der Familienbetriebe sehr viel riskanter ist als die ReformvorschlĂ€ge der UmweltverbĂ€nde. Im Gegenteil: Diese wollen nĂ€mlich nach wie vor, dass Landwirte fĂŒr ihre gesellschaftlichen Leistungen vom Steuerzahler honoriert werden“, so Miller. Der Bauernverband sollte klĂ€ren, ob er tatsĂ€chlich die Interessen aller Bauernfamilien vertrete.

Die Forderungen nach einer Neuausrichtung der Agrarpolitik werden auch von der Mehrheit der Deutschen unterstĂŒtzt, wie eine vom NABU in Auftrag gegebene reprĂ€sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa zeigt. Darin sprechen sich 78 Prozent der Befragten dafĂŒr aus, dass Landwirte Gelder nach ihrem Beitrag fĂŒr die Gesellschaft erhalten sollten. Nur neun Prozent wollten eine Beibehaltung des derzeitigen Systems.
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NABU: Urbane FledermausschĂŒtzer gesucht
Projekt „BatCities“ startet in Berlin, Hamburg und Leipzig

StĂ€dte bieten FledermĂ€usen wichtige LebensrĂ€ume – doch diese schwinden immer mehr. Mit dem neuen Projekt „BatCities“ möchte der NABU den Fledermausschutz in der Stadt stĂ€rken. Den Auftakt machen die FledermausstĂ€dte Berlin, Hamburg und Leipzig. Dort können sich jetzt Interessierte, die sich kostenlos zum FledermausschĂŒtzer ausbilden lassen wollen, bis zum 5. MĂ€rz bewerben.

„In unserer Stadt sind wir Menschen nicht allein. Neben uns gibt es noch weitere versteckt lebende Bewohner dieses Ökosystems – FledermĂ€use. Hier setzt das BatCities-Projekt an. Es versteht sich als ein Dach, unter dem sich FledermausschĂŒtzer und Fledermausinteressierte gemeinsam fĂŒr den Fledermausschutz stark machen können. Wir möchten Menschen einladen, sich aktiv daran zu beteiligen“, erklĂ€rt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Denn FledermĂ€use, die in der Stadt leben, haben ein Problem: ihre LebensrĂ€ume schwinden. „Wo vorher Ritzen und GebĂ€udespalten Zuflucht und Quartier geboten haben, wird hĂ€ufig unbedacht saniert und so wichtiger Lebensraum vernichtet. Dabei gibt es Möglichkeiten, unsere nĂ€chtlich fliegenden Nachbarn zu schĂŒtzen“, sagt Miller.

Zum Auftakt wird es dazu in den StĂ€dten Berlin, Hamburg und Leipzig Seminare zur Ausbildung von FledermausschĂŒtzern geben. Dabei spielt die Anbindung an eine erfahrene Ehrenamtsstruktur die entscheidende Rolle. BatCities bietet Interessierten nach der Ausbildung den direkten Anschluss an das aktive Ehrenamt vor Ort. „Diejenigen, die noch einen Schritt weiter gehen wollen, können sich zu ehrenamtlichen Multiplikatoren fortbilden lassen. Schulungsthemen sind unter anderem Umweltkommunikation und -organisation“, so Miller.

Die StĂ€dte Berlin, Hamburg, Leipzig sind nur der Anfang. Über die Pilotphase hinaus sollen weitere FledermausstĂ€dte entstehen. Ziel des NABU ist es, Menschen miteinander zu vernetzen, die den Fledermausschutz in Deutschland bekannter machen und voran bringen.
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In der Scheffelstr. 48 geht die Energiewende weiter
 
In der Scheffelstr. 48 geht die Energiewende weiter
Zur Nachahmung empfohlen!

Energie selbst erzeugen mit Blockheizkraftwerk, Solarstromanlage und Batteriespeicher.
Strompreisbremse fĂŒr Mieter, Wertsteigerung fĂŒr Immobilien... mit selbstgemachter Energie.
Die VRD GmbH zeigt, wie’s geht. Wir bieten Ihnen an: Lernen Sie aus unseren Erfahrungen.

Mieter und Vermieter sind zunehmend mit steigenden Energiekosten und wachsenden
gesetzlichen Umweltanforderungen konfrontiert. Wie diesen begegnet werden kann, zeigt die VRD
GmbH in ihrem Freiburger Mieterstrom-Projekt als Betreiber eines Blockheizkraftwerk (BHKW),
einer Solarstromanlage sowie einem kleinen Batteriespeicher. Bis zu 100% der benötigten
Stromenergie können so rundum die Uhr im GebÀude erzeugt und bereitgestellt werden. Die
Mieter profitieren von einem bis zu 15% niedrigeren Strompreis, der Vermieter von einem
steigenden Immobilienwert. Zudem wird das Stromnetz entlastet und der Ausstoß von
Treibhausgasen deutlich reduziert. Bis auf den Einkauf von Erdgas als Brennstoff fĂŒr das BHKW
bleibt die Wertschöpfung vollstÀndig in der Region.

Das denkmalgeschĂŒtzte GebĂ€ude in Freiburg mit 600 m2 WohnflĂ€che wurde bereits 2000 mit dem
Eurosolarpreis fĂŒr die beispielhafte energetische Sanierung ausgezeichnet. Mit der jetzigen
Modernisierung der Energieversorgung möchte der Auftraggeber wiederum ein StĂŒck voran gehen,
um Erfahrungen fĂŒr Nachahmer zu sammeln.

„Weil uns die Erfahrungen, die wir mittlerweile sammeln konnten, so ĂŒberzeugen, möchten wir
unser Projekt gerne einer breiteren Öffentlichkeit publik machen“, sagt Thomas Hartwig vom
Betreiber der VRD GmbH. „Denn wir sind sicher, dass auch andere davon profitieren können.“
Neben der DĂ€mmung und dem Bau einer Solarstromanlage spielte der Austausch der alten
Heizungsanlage durch ein so genanntes Blockheizkraftwerk (BHKW) im Sanierungskonzept eine
SchlĂŒsselrolle. Nach Absprache kann das Projekt besichtigt werden. Anfragen können unter
bhkw(at)solares-bauen.de gestellt werden.

Und „ob gewollt oder nicht: Wer als Immobilienbesitzer vor der Erneuerung seiner Heizungsanlage
steht, muss sich mit strengeren Anforderungen auseinander setzen“, ergĂ€nzt Jörg Lange von
Solares Bauen. Denn seit dem 1. Juli 2015 gilt das neue Erneuerbare-WĂ€rme-Gesetz von BadenWĂŒrttemberg.
Aus GrĂŒnden des Klimaschutzes sind die Anforderungen gerechtfertigt. Die
ErgĂ€nzung mit einem BHKW ist dabei in vielen FĂ€llen eine der kostengĂŒnstigsten Möglichkeiten,
die jetzt geforderten Auflagen zu erfĂŒllen.
"Der konsequente Ausbau von BHKWs in ganz Freiburg ist ein wesentlicher Baustein, um die
Freiburger Klimaschutzziele - Reduzierung der CO2 Emissionen um 50% bis 2030 und bis 2050
zur klimaneutralen Stadt zu werden - zu erreichen", so UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.


Womit punkten Blockheizkraftwerke?
BHKWs erzeugen gleichzeitig WĂ€rme fĂŒr Heizung und Warmwasser sowie Strom. Wie das
Beispiel der Scheffelstr. 48 zeigt, ist diese Kraft-WĂ€rme-Kopplung (KWK) sehr effizient, sowohl aus
Kosten- als auch aus Umweltsicht.
In Baden-WĂŒrttemberg stammen (Stand 2015) mehr als 70% des Stroms aus Kohle- oder
Atomkraftanlagen (vgl. Abb. 1). Mit dem endgĂŒltigen Abschalten der verbliebenen Atomkraftwerke
in den Jahren 2020-22 wird der Kohlestromanteil in Baden-WĂŒrttemberg voraussichtlich noch
steigen und damit auch die mit dem Verbrauch von Strom in Baden-WĂŒrttemberg verbundenen
Treibhausgasemissionen. Ein BHKW verbrennt in der Regel zwar fossiles Erdgas, aber durch die
effizientere Stromerzeugung vor Ort wird vor allem Kohlestrom verdrÀngt und damit können
erheblich Treibhausgasemissionen eingespart werden.

Optimal wÀre: Möglichst viel Strom selber nutzen und obendrein die Nachbarn
mitversorgen
„Neben der WĂ€rme nutzen wir auch einen Großteil des vor Ort erzeugten Stroms selber“, sagt
Hartwig, „anstatt ihn in das öffentliche Netz einzuspeisen.“
Noch besser wÀre, wenn sich wie vorgesehen eines der NachbargebÀude ebenfalls von den
Erzeugungsanlagen in der Scheffelstr. 48 mit WĂ€rme und Strom versorgen ließe.
Um diese Möglichkeit zukĂŒnftig nutzen zu können, wurde das BHKW bewusst grĂ¶ĂŸer als fĂŒr die
Scheffelstr. 48 allein ausgelegt.

Die Rolle von BHKWs in der Energiewende
Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind schwankt naturgemĂ€ĂŸ. Um
die Stromnetze stabil zu halten, mĂŒssen konventionelle Kraftwerke vorgehalten werden, um zu
jeder Zeit einen Ausgleich zwischen Verbrauch und Erzeugung zu gewÀhrleisten.
Erdgasbetriebene KWK-Anlagen können dies am emissionsÀrmsten und flexibelsten innerhalb
aller fossilen Kraftwerke. Und selbst kleine KWK-Anlagen tragen dadurch zur Netzentlastung und
Versorgungssicherheit bei. Wer sich fĂŒr ein BHKW entscheidet, unterstĂŒtzt also auch entscheidend
das Gelingen der Energiewende und macht sich ganz nebenbei unabhÀngiger von der
Strompreisentwicklung am Markt.

ZusÀtzlicher Nutzen in Kombination mit einer PV-Anlage und einem Batteriespeicher
Die VRD GmbH setzte nicht nur auf den Austausch der Heizungsanlage, sondern entschied sich
auch fĂŒr den Bau einer Solarstromanlage und einen kleinen Stromspeicher. „Die Kombination
eines BHKW mit einer PV-Anlage und Stromspeicher bringt zusĂ€tzliche Vorteile“, sagt Jörg Lange.
Denn ein BHKW erzeugt vorwiegend dann Strom, wenn die Sonne nicht scheint und die
Solaranlage keinen Strom liefert. StromĂŒberschĂŒsse können teilweise im Stromspeicher
zwischengespeichert werden und lassen den Anteil des im Haus selbst erzeugten und
verbrauchten Stroms auf ĂŒber 90% steigern (vgl. Tabelle 1 und Abb. 2-3).

Und wie profitieren die Mieter?
Die Bewohner der Scheffelstr. 48 können wie alle Endverbraucher ihren Stromanbieter frei wÀhlen.
Es haben sich jedoch alle Mieter entschieden, den vor Ort erzeugten „Mieterstrom“ von der VRD
GmbH zu beziehen. Neben den ökologischen Vorteilen ist er auch um etwa 15% gĂŒnstiger. Bei
einem Stromverbrauch von z.B. 2000 kWh pro Jahr kann man so knapp 90€/Jahr gegenĂŒber dem
Tarif des Grundversorgers sparen (vgl. Tabelle 2). Entscheidend fĂŒr den Erfolg eines
Mieterstromprojekts wie dem vorliegenden ist die mess-, elektro- und abrechnungstechnische
Planung und laufende Verwaltung. „Mit unserem Dienstleistungspaket Localpool.de machen wir
Betreiber kleiner Stromerzeugungsanlagen wie die VRD GmbH zu Stromvollversorgern ihrer
Mieter. Im Gegensatz zu anderen Mieterstrom-Modellen ist mit einem Localpool der wirtschaftliche
Vorteil grĂ¶ĂŸer und bleibt bei den Mietern bzw. dem Anlagenbetreiber“, so Justus SchĂŒtze,
GeschĂ€ftsfĂŒhrer der buzzn GmbH aus MĂŒnchen.

Förderung im Rahmen des Projektes Kraftwerk Wiehre der Stadt Freiburg
Den Anstoß fĂŒr das Projekt gab u.a. ein Förderprogramm der Stadt Freiburg mit dem Titel
Kraftwerk Wiehre. Vor allem der organisatorische Mehraufwand fĂŒr die Umsetzung des Projektes
wurde gefördert.



Die Energieerzeugung in der Scheffelstr. 48 in Zahlen
Inbetriebnahme BHKW 4.1.2016
Brennstoff BHKW Erdgas
Thermische Leistung BHKW 11-32 kW
Elektrische Leistung BHKW 5-15 kW
Vollwartungskosten 3,6 Cent/kWh (netto)
WĂ€rmeerzeugung pro Jahr 50-60.000 kWh
Anteil des BHKWs an der WĂ€rmeerzeugung ca. 100 Prozent


 
 

 
NABU: EU-Landwirtschaft braucht mehr als eine kosmetische Reform
EU startet BĂŒrger-Befragung – einmalige Chance, die Fehler der derzeitigen Politik zu korrigieren

Der NABU begrĂŒĂŸt die heute von EU-Agrarkommissar Phil Hogan gestartete umfassende BĂŒrger-Befragung zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nach 2020. Bis Anfang Mai haben alle Einwohner der EU die Chance, ihr Votum abzugeben, wie die derzeit 60 Milliarden Euro Subventionen – und damit 40 Prozent des EU-Haushalts – kĂŒnftig verteilt werden sollen.

„Wir fordern einen grundlegenden Kurswechsel in der Agrar- und ErnĂ€hrungspolitik. Das derzeitige System verteilt Gelder schlicht nach FlĂ€chengrĂ¶ĂŸe eines Betriebes und nicht nach konkreten Naturschutz- oder Tierwohlleistungen. Das hat katastrophale Folgen: Die Landwirtschaft wird immer intensiver, Arten sterben uns unter den HĂ€nden weg und unser Grundwasser ist stellenweise massiv mit Nitrat belastet. Wir brauchen ein neues Förderprinzip: Eines, das öffentliche Gelder an konkrete Leistungen der Landwirte koppelt, vor allem im Umwelt- und Naturschutz“, so NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Dass dieser Kurs von der Mehrheit der Deutschen unterstĂŒtzt wird, zeigte unlĂ€ngst eine vom NABU in Auftrag gegebene reprĂ€sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa. Darin sprachen sich 78 Prozent der Befragten dafĂŒr aus, dass Landwirte Gelder nach ihrem Beitrag fĂŒr die Gesellschaft erhalten sollten. Nur neun Prozent wollten eine Beibehaltung des derzeitigen Systems.

Der NABU begrĂŒĂŸt, dass die Konsultation die Debatte um die Zukunft der Landwirtschaft in die breite Öffentlichkeit trĂ€gt. „Die Frage, wie gesund und nachhaltig unsere Lebensmittel produziert werden, geht uns alle an. Die schĂ€dlichen Auswirkungen der intensiven Landwirtschaft wurden viel zu lange ignoriert. Jetzt besteht die Chance, eine neue und zukunftsorientierte Landwirtschafts- und ErnĂ€hrungspolitik aufzubauen, die von der gesamten Gesellschaft getragen wird. Sie könnte weltweit zum Vorbild werden. Diese Chance muss die EU nutzen“, so Tschimpke.

In der zwölfwöchigen Online-Befragung können sowohl die gegenwĂ€rtige EU-Agrarpolitik bewertet als auch Ziele und Instrumente fĂŒr die Zeit nach 2020 favorisiert werden. Die Ergebnisse sollen in die VorschlĂ€ge zur Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik einfließen, die Kommissar Hogan Ende 2017 vorlegen muss.

Kritik Ă€ußerte der NABU an einigen Fragestellungen. „Der Fragebogen trĂ€gt bereits die FingerabdrĂŒcke der Agrarlobby“, so Tschimpke. Nach Ansicht der UmweltschĂŒtzer macht es keinen Sinn, verschiedene Umweltziele – wie Arten-, Klimaschutz oder Luftreinhaltung – gegeneinander auszuspielen. Zudem gibt es keine Chance, sich fĂŒr eine geringere Exportorientierung der europĂ€ischen Landwirtschaft auszusprechen.

„Die Landwirtschaft in der EU braucht jetzt mehr als eine kosmetische Reform. Wenn diesmal nicht der große Wurf gelingt, riskieren wir, dass frĂŒhere Allerweltsarten wie Rebhuhn und Kiebitz sowie viele Insekten bei uns aussterben. Auch die Landwirte selbst könnten am Ende ganz ohne staatliche UnterstĂŒtzung da stehen, denn die Akzeptanz fĂŒr die Subventionen sinkt rapide. Es ist allerhöchste Zeit, dass die Diskussion um die Zukunft der Agrarsubventionen gesellschaftlich breit gefĂŒhrt wird“, so Tschimpke.

Der NABU fordert schon lange, die Gemeinsame Agrarpolitik auf den PrĂŒfstand zu stellen. Im November 2016 hat der Verband mithilfe eines Modells aufgezeigt, wie die Wende hin zu einer naturvertrĂ€glichen Landwirtschaft gelingen kann, bei der Betriebe und Natur gleichermaßen profitieren. Dabei mĂŒssten die knapper werdenden Gelder auf jene Landwirte konzentriert werden, die konkrete Maßnahmen fĂŒr den Umwelt- und Naturschutz umsetzen. Dabei könnten die Einkommen fĂŒr viele Betriebe gesichert oder gar gesteigert werden.
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"Dietenbach" auch mit Kooperationsmodell nicht nachhaltig, sondern abzulehnen
Das Kooperationsmodell fĂŒr den geplanten Stadtteil Dietenbach ergibt laut Freiburger Umweltschutzverein ECOtrinova e.V. Mitnahmeeffekte fĂŒr schon verkaufswillige EigentĂŒmer, die bisher fĂŒr unter 65 Euro pro qm verkauft hĂ€tten. Das wĂŒrde das kĂŒnftige Wohnen verteuern. Das FlĂ€chenproblem fĂŒr die Landwirte bleibt weiterhin ungelöst. Denn viele Landwirte wollen bekanntlich kein Geld, sondern ihre landwirtschaftliche Existenz mit FlĂ€chen in HofnĂ€he erhalten. ECOtrinova-Vorsitzender Dr. Georg Löser außerdem: Die WohnflĂ€che pro Kopf in Freiburg ist völlig anders als von der Stadt und im 2012er Beschluss des Gemeinderates zu Dietenbach prognostiziert und vorausgesetzt, nicht angestiegen, sondern seitdem deutlich gesunken. Bliebe sie auf dem 2012er Niveau von rund 38 qm pro Kopf, entfĂ€llt bis 2030 ein Bedarf von rund 9000 Wohnungen, mehr als das Anderthalbfache von „Dietenbach“ (ca. 5.500 Wohnungen). Der Neubaustadtteil auf der „grĂŒnen Wiese“ ist weiterhin unnötig und abzulehnen und wĂ€re der Bauspekulation zuzuordnen.

Außerdem gibt es fĂŒr einen Bevölkerungszuwachs reichlich Alternativen im Innenbereich, so aus dem FlĂ€chennutzungsplan FNP 2020, aus diversen Baurechten und aus bekannten Stadtumbauvorhaben in vielen Freiburger Quartieren. GĂŒnstiges Wohnen ist bei Bauen auf unerschlossenem Gebiet wie in Dietenbach mit den anvisierten hohen Baulandpreisen von 800 Euro pro qm nicht zu erwarten fĂŒr vermarktete Wohnungen, höchstens eine kĂŒnftige weitere Erhöhung des Freiburger Mietspiegels. Angesichts des laufenden sehr hohen Zubaus in Freiburg bedeutet das Kooperationsmodell völlig unnötigen FlĂ€chenfraß beim landwirtschaftlichen Boden und wĂŒrde die ErnĂ€hrungsbasis fĂŒr Freiburg und die Krisenfestigkeit weiter senken. Die Vernichtung von landwirtschaftlichem Boden und Wald zu Lasten der Allgemeinheit wĂ€re nicht nachhaltig, "FlĂ€chen-SĂŒnde" und Verstoß gegen GG Art. 20 a, die Lebensgrundlagen zu bewahren fĂŒr kĂŒnftige Generationen, wozu Rat und Stadt aber verpflichtet sind.
 
 

ÖKO-TEST-Magazin Februar 2017
Die Februar-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 26. Januar.
 
ÖKO-TEST-Magazin Februar 2017
Aus dem Inhalt
Test: Langkorn-, Basmati- und Vollkornreis
ÖKO-TEST wollte wissen, wie gut die QualitĂ€t von Reis ist und wie Basmati, weißer Langkornreis und Vollkornreis im Vergleich abschneiden. Das ResĂŒmee: Die Unterschiede sind ĂŒberraschend deutlich: Der Basmatireis ĂŒberzeugt am meisten, Langkornreis ist im Mittelfeld und der als gesund geltende Vollkornreis landet klar auf den hinteren RĂ€ngen. Der Grund sind die hohen Gehalte an anorganischem Arsen und Mineralöl, aber auch Pestizide.

Test: Matetees
Beim Wunsch, ein paar Kilos zu verlieren, soll Matetee behilflich sein. Dabei hat das NationalgetrĂ€nk vieler sĂŒdamerikanischer LĂ€nder viel grĂ¶ĂŸere Probleme, als dass es eventuell falsche Hoffnungen in Sachen Abnehmen macht. Denn gleich zehn Tees sind nicht verkehrsfĂ€hig, weil zu viel Anthrachinon enthalten ist. Die Internationale Agentur fĂŒr Krebsforschung (IARC) stuft diese Substanz als möglicherweise krebserregend fĂŒr den Menschen ein. Teilweise fand das Labor in den Tees noch weitere Pestizide sowie PAK, von denen einige krebserzeugend sind.

Test: Buntstifte
Nur jeweils eine Marke erhĂ€lt das Testurteil „sehr gut“ und „gut“. Leider lĂ€sst die QualitĂ€t von drei Viertel der getesteten Stifte mehr als zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Sie fallen mit „ungenĂŒgend“ durch. Es trifft Billiganbieter genauso wie Traditionsfirmen und Öko-Marken. Zum Notenabzug fĂŒhren vor allem krebserregende und krebsverdĂ€chtige Farbbestandteile sowie problematische Weichmacher. Die HĂ€lfte der Buntstiftsets ĂŒberzeugt immerhin im Praxistest. Sie decken etwa ordentlich auf Papier, lassen sich leichtgĂ€ngig anspitzen und haben weitgehend stabile Farbminen.

Test: Babybodys
Das Labor hat in mehr als der HĂ€lfte der Babybodys optische Aufheller nachgewiesen, auch in zwei zertifizierte Naturtextilien. Ein Body erhĂ€lt wegen eines krebsverdĂ€chtigen Farbstoffbestandteils das Testurteil „ungenĂŒgend“. In manchem Aufdruck wurden außerdem Phthalate und andere Weichmacher analysiert.

Test: Körperpeelings
ÖKO-TEST hat deshalb in Körperpeelings analysieren lassen, ob diese Mikroplastik enthalten. Und wurde fĂŒndig: Nur ein einziges konventionelles Körperpeeling enthĂ€lt keine synthetischen Polymere. Eine Apothekenmarke hat sogar einen Anteil der Kunststoffpartikel Polyethylen in Höhe von bis zu 10,3 Prozent. Wer plastikfrei duschen will, sollte zu Naturkosmetik greifen.

Test: graue Wandfarben
Die Innenwandfarben ĂŒberzeugen im Test mit „gut“ und „sehr gut“. Zu bemĂ€ngeln gibt’s an der Heimwerkerware nur wenig. So sind alle Produkte mit Isothiazolinonen konserviert, die Allergien auslösen können – die Mengen liegen allerdings unterhalb der Abwertungsgrenze. In zwei Farbeimern waren problematische Glykole nachweisbar, die in die Raumluft verdunsten können und in kritischen Mengen Augen, Haut und Atemwege reizen sowie Kopfschmerzen und Benommenheit auslösen können.

Test: Hausratversicherungen mit Höchstleistungsgarantien
Alle untersuchten Tarife bieten hohe Leistungen. Doch mit ihrem Versprechen, durch die Höchstleistungsgarantie noch besser, nĂ€mlich spitze, zu sein, haben sich etliche Versicherer zu weit aus dem Fenster gelehnt. Die Garantie ist teilweise bloße Theorie. SchwĂ€chen zeigen einige Tarife etwa beim Schutz vor ElementarschĂ€den wie Überschwemmung oder Erdbeben. Immerhin sind die Angebote vielfach gĂŒnstig.


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Dieses Mal im Heft: Extra Bauen & Wohnen

Wirtschaftliche Speichernutzung: Mit der Sonne in die Cloud
Solarstrom erzeugen, speichern und im Direktverkehr zwischen privaten Produzenten und Konsumenten vermarkten: Was sich wie der Strommarkt 4.0 anhört, wird RealitĂ€t – zumindest in Modellversuchen. Und macht Öko-Strom billiger und die Solarinvestitionen rentabler.

WĂ€rmeverteilung: Die Warmmacher
Wenn es in der Wohnung nicht richtig warm wird, ist nicht immer die Heizung schuld, sondern ungeeignete oder falsch platzierte Heizkörper. Doch welcher Typ passt am besten zur vorgesehenen Heizungsanlage?

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Und außerdem:

Artenschutz: Alles oder nichts
Anfangs beschĂ€ftigte sich der Artenschutz vor allem mit dem Überleben einzelner Tier- und Pflanzenarten. Doch lĂ€ngst hat man erkannt, dass es um viel mehr geht: um funktionierende Öko-Systeme, die das Leben der Menschen erst möglich machen.

Fermentierte Lebensmittel: Ferment im Trend
Wo man hinguckt, gĂ€rt und brodelt es. Ob in Restaurants, Workshops oder in privaten KĂŒchen, ĂŒberall werden Kimchi, Kraut und Kombucha hergestellt. Fermentierte Lebensmittel schmecken lecker, sind gut bekömmlich und gesund. Wie das funktioniert, erklĂ€rt ÖKO-TEST.
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Das große GewĂ€chshausbuch
 
Das große GewĂ€chshausbuch
Das ganze Jahr sĂ€en, ernten und genießen

Selbst gezogenes GemĂŒse und bunte BlĂŒtenpracht das ganze Jahr hindurch: GewĂ€chshĂ€user werden unter HobbygĂ€rtnern und Selbstversorgern immer beliebter. Das große GewĂ€chshausbuch, der neue Ratgeber der Stiftung Warentest, gibt Einsteigern und Fortgeschrittenen viele hilfreiche Tipps.

Das GewĂ€chshaus ist ein Ort, der wĂ€rmer als der Garten und heller als das Wohnhaus ist. Man kann so den Zeitraum fĂŒr den Anbau von Pflanzen verlĂ€ngern und sogar wĂ€rmeliebende Arten erfolgreich ĂŒberwintern. Aber ein GewĂ€chshaus stellt auch besondere Anforderungen an Erde, Wasser, NĂ€hrstoffe und Pflege.

Von der Anschaffung ĂŒber die Vorkultur von GemĂŒsepflanzen bis hin zu Beheizung und Beleuchtung: Darum geht es in diesen 19 Kapiteln. Eine stimmungsvolle Inspiration dafĂŒr, was man im Lauf der Jahreszeiten im GewĂ€chshaus alles machen kann. Das große GewĂ€chshausbuch ist eine Fundgrube fĂŒr alle, die bereits ein GewĂ€chshaus haben oder gerade ĂŒberlegen, sich eines anzuschaffen. Die Spannbreite reicht vom Folientunnel ĂŒber FrĂŒhbeete bis zum Kalt- und WarmgewĂ€chshaus.

„Das große GewĂ€chshausbuch“ hat 192 Seiten und ist fĂŒr 24,90 Euro im Handel erhĂ€ltlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/gewaechshausbuch.
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