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Dienstag, 24. Oktober 2017
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Verschiedenes

Elbdialog in der Sackgasse
© Georg Rust / WWF
 
Elbdialog in der Sackgasse
WWF: Gespräche mit dem Senat wurden beendet

Hamburg - Zu den Aussagen des Hamburger Senats in bezug auf die Gespräche zur geplanten Elbvertiefung mit dem WWF, die zuletzt Gegenstand einer kleinen Anfrage (20/1761) in der Hamburger Bürgerschaft waren, erklärt WWF Vorstand Eberhard Brandes: „Die Gespräche sind beendet. Die Standpunkte sind ausgetauscht. Der Dialog war konstruktiv und offen, es hat aber leider in den wesentlichen Punkten keine Annäherung gegeben. Derzeit macht es keinen Sinn weiter zu reden. Falls es zu einem späteren Zeitpunkt naturverträgliche Lösungsansätze gibt, ist der WWF gerne bereit, den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen. Allerdings sollten dann die Umweltverbände Nabu und BUND mit am Tisch sitzen.“
 
 

Rauchen zerstört die Umwelt
 
Rauchen zerstört die Umwelt
Rauchen verursacht Herzinfarkt, Diabetes, Impotenz, grauen Star und Krebs. Das ist ­bekannt. Doch die Lust am blauen Dunst ist auch für Ab­holzungen, unfruchtbare Böden und Kinderarbeit verantwortlich. Und Zigarettenstummel sind inzwischen das größte Müllproblem an den Meeresküsten in aller Welt.
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WĂĽrth Solar: Griechisches Solarkraftwerk Farsala erreicht Vollauslastung
Das Solarkraftwerk in Farsala (Griechenland) / Quelle: WĂĽrth Solar
 
WĂĽrth Solar: Griechisches Solarkraftwerk Farsala erreicht Vollauslastung
Eines der größten Solarkraftwerke Griechenlands seit Januar 2011 am Netz / Freiflächenanlage mit 5 MW Nennleistung

Zehn Monate nach seiner Inbetriebnahme hat das von Würth Solar aufgebaute Solarkraftwerk im griechischen Farsala seine volle Auslastung von 5 Megawatt erreicht. Der Komplettanbieter von Photovoltaik-Anlagen aus Schwäbisch Hall hat als Generalunternehmer das Solarkraftwerk am 27. Dezember 2010 in Betrieb genommen. Seit dem 4. Januar dieses Jahres speist die schlüsselfertig aufgebaute Freiflächenanlage Strom ins griechische Netz.

Das Solarkraftwerk in Farsala ist eine der größten Freiflächenanlagen Griechenlands und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 99.960 Quadratmetern. Die Anlage besteht aus insgesamt 21.274 polykristallinen Silizium-Modulen, die eine Fläche von 34.900 Quadratmetern bedecken. Beim Bau der Anlage wurden 122 Kilometer Solarkabel verlegt und fünf Kilometer Mittelspannungsleitungen gezogen.

"Die größte Herausforderung beim Bau bestand darin, eine 400 kV-Hochspannungsleitung zu umgehen, die sich über das komplette Gelände erstreckt", erklärt Patrick Metzger, Leiter der Solarkraftwerkssparte von Würth Solar. "Mit der Freiflächenanlage in Farsala haben wir unsere Aktivitäten im Bereich Würth Solar PV Power Plants weiter ausgebaut. Parallel sind bereits weitere Anlagen in Griechenland im Bau und in Planung", so Metzger weiter.

Energiebedarf von über 1.600 Haushalten / wesentliche CO²-Reduktion
Durch den Stromertrag der Anlage in Farsala wird der jährliche Energiebedarf von mehr als 1.600 griechischen Haushalten gedeckt. Dabei werden pro Jahr rund 3.700 Tonnen Kohlendioxid-Ausstoß eingespart.

Der Eigentümer der Anlage ist die Heliogenesis S. A. mit Sitz in Athen, die das Projekt während der Lizenzerteilungs-, Finanzierungs- und Bauphase entwickelt hat. Die Heliogenesis S. A. vergab den Auftrag für das Engineering, die Lieferung und den schlüsselfertigen Bau des Solarkraftwerks an die Würth Solar Hellas A. E., die griechische Tochtergesellschaft der Würth Solar Deutschland, die seit 2008 in Griechenland tätig ist. Würth Solar Hellas A. E. erhielt auch den Auftrag für den Betrieb und die Wartung der Anlage nach deren Inbetriebnahme. Das Projekt wurde durch eine konsortiale Forfaitierungsvereinbarung finanziert, die von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) arrangiert wurde. Die Heliogenesis S.A. gehört einer Gruppe von Beteiligungsgesellschaften in Griechenland an, die zurzeit ein zusätzliches 106-MWP-PV-Portfolio entwickelt, dessen Baubeginn für das Jahr 2012 geplant ist.

Würth Solar ist bereits seit 2004 im Bereich der Solarkraftwerke aktiv und hat in den vergangenen Jahren zahlreiche große Freiflächenanlagen von insgesamt rund 100 MW realisiert. Vergangenes Jahr hat das Unternehmen diese Kompetenzen im Geschäftsbereich Würth Solar PV Power Plants gebündelt.


Ăśber WĂĽrth Solar
Würth Solar, ein Unternehmen der Würth-Gruppe, ist ein international agierender Anbieter für Photovoltaik-Lösungen. Das 1999 gegründete Unternehmen verbindet seine Kompetenzen in der Modulherstellung mit der Erfahrung aus dem langjährigen Vertrieb kompletter Photovoltaik-Anlagen und bietet damit ein einzigartiges Leistungsspektrum am Markt. Würth Solar vertreibt Photovoltaik-Systeme und -Komponenten für klassische Aufdachanlagen für private sowie gewerbliche Gebäude. Diese Handelsaktivitäten werden in Deutschland unter der Marke SolarMarkt geführt. Zudem steht Würth Solar auch für ästhetisch anspruchsvollste Architekturanwendungen, speziell im Fassadenbereich. In einem weiteren Geschäftsfeld realisiert das Unternehmen als Generalunternehmer schlüsselfertige Solarkraftwerke.
Derzeit beschäftigt das Unternehmen über 300 Mitarbeiter, einschließlich rund 50 Mitarbeitern im Geschäftsbereich Würth Solar PV Power Plants.
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"Vogelkinder"
Zu einem unterhaltsamen Vormittag lädt der "Planetenkinder e.V. Freiburg" Kinder zwischen drei und sechs Jahren mit oder ohne Begleitung ihrer Eltern am Samstag, 29.10.2011, ein. Zwischen zehn und zwölf Uhr tauchen Kinder mit Spielen und Aktionen in die Welt der Waldvögel und ihrer Lebensgewohnheiten ein - sie werden dabei selbst zu „Vogelkindern“. Die Veranstaltung kann für das "Naturabzeichen" angerechnet werden. Sie findet beim Haus Am Schlossberg 3 statt - bei Regen drinnen. Kosten: fünf Euro pro Kind; Eltern dürfen ihre Kinder kostenlos begleiten. Treffpunkt an der Talstation der Schlossbergbahn im Stadtgarten um 9:40 Uhr; gemeinsame Hochfahrt. Eine Anmeldung an info@planetenkinder.de wird erbeten. Mehr Infos auf www.planetenkinder.de.
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Freiburg i.Br. und Region: Kurs 100% erneuerbare Energien
 
Freiburg i.Br. und Region: Kurs 100% erneuerbare Energien
- EnergieWendeTage 2011 fĂĽr Stadt & Region Freiburg

Am 28. und 29. Oktober 2011 finden in Freiburg i.Br. die ersten EnergieWendeTage für die Stadt und Region Freiburg statt. „Wege zur 100% erneuerbare Energien Region Freiburg. Beispiele aus Deutschland - Chancen – Herausforderungen“ heißt am Freitag, 28.10. um 17:30 im Café Vélo/Mobile an der Hauptbahnhof-Brücke der Startvortrag von Dr. Peter Moser, Kassel, deENet, Leiter des bundesweiten Projekts „100% Erneuerbare Energien Regionen“ des Bundesumweltmi­nisteriums. Die anschließende Podiumsdiskussion „Kurs 100% erneuerbare Energien für Freiburg und Region. Was können Bürgerschaft, Kommunen, Kreise, Wirtschaft und Wissenschaft beitragen?“ mit Gerhard Stryi-Hipp, Fraunhofer-ISE, Leiter Energiepolitik, Per Klabundt, 100%GmbH Wirtschaftsverband, Freiburg, Philipp Oswald, Cluster Green City Freiburg/ FWTM und Dr. Moser leitet Ulrich Drescher, UnternehmensGrün.

Am Samstag, 29.10.ab 9:30 Uhr bis 12:30 werden in der Universität, Kollegiengebäude I, Hörsaal 1015 zusammen mit dem Samstags-Forum Region Freiburg Vorbilder und Projekte vorgestellt. Es berichten Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., zu „100 % erneuerbar und was ist Energieautonomie?“, Andreas Markowsky, Ökostromgruppe Freiburg zu „Mehr Solar-Wind-Wasserkraft für die Region“, Christian Neumann, Energieagentur Regio Freiburg, über „Bioenergiedörfer: Energierevolution in der Region“, Hannes Linck, VCD Südlicher Oberrhein e.V., zur „Mobilitätswende in Stadt und Region“, Nik Geiler, Eine Welt Forum Freiburg e.V., zu „Globale Energie- und Autonomie-Gerechtigkeit“, Dieter Seifried, Büro Öquadrat, Freiburg, zu „Strom- und Energiesparen plus Energieeffizienz“ und Dr. Jörg Lange, Klimabündnis Freiburg, über „Blockheizkraftwerke – Kern der Energiewende“.

Am 29.10. um 14:00 Uhr beginnt im Café Vélo/Mobile an der Hauptbahnhof-Brücke die Podiums- und Publikumsdiskus­sion „Ziel Energieautonomie für Stadt und Region Freiburg“ mit Referenten des Vormittags. Eine öffentliche „EnergieWende-Werkstatt“ ab 15 Uhr mit Initiativen und Vereinen sowie ein Manifest runden die EnergieWendeTage ab.

Der Eintritt ist frei. Für den 28.10. und für den 29.10 ab mittags sind Anmeldungen erbeten an ecotrinova@web.de oder Fax 0761-7678513. Veranstalter sind das Netzwerk Energiewende-Klimaschutz Regio Freiburg, das Klimabündnis Freiburg sowie fürs Samstags-Forum Regio Freiburg ECOtrinova e.V. und der u-asta an der Universität mit Partnern. Schirmherrin des Samstags-Forums ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.
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Buchtipp: Markus Mauthe und Thomas Henningsen
 
Buchtipp: Markus Mauthe und Thomas Henningsen "Europas wilde Wälder"
Zweieinhalb Jahre war der Fotograf Markus Mauthe im Auftrag von Greenpeace in Europa unterwegs, um die Artenvielfalt und Schönheit dieser Lebensräume mit der Kamera einzufangen. Kein anderer Erdteil wurde vom Menschen derart verändert wie unser Kontinent. Intensive Landnutzung verdrängte die natürliche Vegetation fast vollständig. Urwälder existieren heute nur mehr als Inseln in einer von Menschen geschaffenen Kulturund Industrielandschaft.

Setzt man jedoch die noch verbliebenen Teile wie ein großes Puzzlespiel zusammen, so offenbart sich eine ungeheure Vielfalt und atemberaubende Schönheit, die als Erbe europäischer Wildnis gleichzeitig Geschenk, Chance und Aufgabe für kommende Generationen sein muss.

Knesebeck Verlag 2011, 192 Seiten, EUR (D) 39,95, (A) 41,10 / sFR 56,90
ISBN 978-3-86873-360-0
 
 

Ă–KO-TEST Jahrbuch fĂĽr 2012
 
Ă–KO-TEST Jahrbuch fĂĽr 2012
Das aktuelle Ă–KO-TEST Jahrbuch fĂĽr 2012 gibt es seit dem 14. Oktober 2011 im Zeitschriftenhandel. Es kostet 8,90 Euro.

Mehr als 1.300 Produkte im Test: Mit dem neuen ÖKO-TEST Jahrbuch 2012 kommen Sie „sehr gut“ durch das Jahr. ÖKO-TEST erregt zwar immer wieder Aufmerksamkeit mit den Problemen, die Tests aufzeigen, wie etwa Schwindel bei Naturkosmetik und bei regionalen Lebensmitteln oder krebserregende Farben in Kinderuhren: In (fast) jedem Test finden Sie aber auch die „guten“ und „sehr guten“ Alternativen. In diesem Jahrbuch haben 600 der 1.350 geprüften Produkte die Tester überzeugt.

Aus dem Inhalt
• Test Reis: Schädliche Stoffe wie Arsen und Mineralöl machen den Reis mitunter zu einem zweifelhaften Genuss. Doch die Branche ist in Bewegung gekommen und hat die Qualität der Produkte teilweise verbessert.

• Test Mineralwasser ohne Kohlensäure: Stilles Wasser gilt als besonders pur und rein. Der Test offenbart eine andere Seite: Abbauprodukte von Pestiziden, Keime und manchmal zu viel giftiges Uran. Mehr als die Hälfte der 102 getesteten Wässer sind aber empfehlenswert.

• Test Naturarzneimittel: Auch wenn die Kassen Phytopharmaka nur noch selten bezahlen, schwören viele Bundesbürger auf pflanzliche Arzneimittel. Viele der von ÖKO-TEST untersuchten Produkte sind auch in Ordnung. Probleme bereiten allerdings einige Hilfsstoffe.

• Test Allzweckcremes: Wer von all den Tuben und Tiegeln im Bad die Nase voll hat, kann auch auf eine gute Allzweckcreme zurückgreifen. Aber ausgerechnet die bekannten Marken wie Nivea und Dove enttäuschen, weil sie allergisierende Duftstoffe und künstliche Öle enthalten.

• Test Kinderregenjacken: Die Mehrheit der Produkte fällt mit „ungenügend“ durch die Schadstoffprüfung. Zumindest drei Jacken waren weniger stark belastet.

• Test Katzenstreu: ÖKO-TEST hat nicht nur 15 Marken auf bedenkliche Inhaltsstoffe untersuchen lassen, sondern auch einer Praxisprüfung unterzogen. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Manche Produkte sind nicht besonders saugstark, manche stauben sehr stark, während wiederum andere rundum empfehlenswert sind.

• Test Tapetenkleister: Alle Kleister im Test sorgen dafür, dass die Tapete gut an der Wand klebt. Leider sind viele von ihnen mit nicht ganz unbedenklichen Stoffen haltbar gemacht.

Weitere Tests
• Margarine und Streichfette • Frischhaltedosen • Kaffee • Sekt und Champagner • vegetarische Brotaufstriche • vegetarische Fertiggerichte • Fleischersatzprodukte • Tiefkühlpizza Salami • Abführmittel • Schlafmittel • Schmerzmittel • Venenmittel • Johanniskrautpräparate • Hustenmittel • Vitaminpräparate für Schwangere • Magenmittel • Mittel gegen trockene Augen • Gelenkpräparate • Fußpilzmittel • Allergiemittel • milbendichte Bezüge • Blutdruckmessgeräte • Potenzmittel • Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden • Körperlotionen für trockene Haut • getönte Tagescremes • Lippenpflegemittel • Pseudonaturkosmetik • Feuchtigkeitsmasken • Volumenshampoos • Pflanzenhaarfarben • Urea-Cremes • Kosmetik zum Verschenken • Hornhautmittel • Kinderarmbanduhren • Babybäder • Babypflegecremes • rückenfreundliche Stühle • Hunde- und Katzenflohmittel • Schuhcremes • Photovoltaikversicherungen • Öko-Stromtarife • thermische Solaranlagen • Portionskaffeemaschinen • Dampfbügeleisen • Vliese und Vliestapeten • Synthetikteppichböden • weiße Wandfarbe • Sanitär-Silikonfugenmassen
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Entdecken Sie unser Waldkulturerbe ...
... Abschlussveranstaltung zum Internationalen Jahr der Wälder
am Samstag, 22. Oktober, auf dem Rathausplatz Freiburg

Wälder bedecken ein Drittel der Landesfläche Deutschlands. Sie sind
zugleich wertvolle Ă–kosysteme, speichern Kohlenstoff, bieten
Erholungsräume und liefern Rohstoffe. Wie all das geht? Das ist am
Samstag, 22. Oktober, ab 11 Uhr den ganzen Tag ĂĽber auf dem
Rathausplatz zu erfahren. Forstamt, Forstdirektion, Forstliche
Versuchs- und Forschungsanstalt und Albert-Ludwigs-Universität
präsentieren Interessantes rund um den Wald, seine nachhaltige
Bewirtschaftung, die Jagd und Gewinnspiele, SpaĂź und Aktionen fĂĽr
die ganze Familie. Von 19 Uhr an wird das Rathaus illuminiert.

Das Internationale Jahr der Wälder 2011 neigt sich dem Ende zu. Die
Freiburger forstlichen Institutionen informieren auf dem Rathausplatz
aus unterschiedlichen Blickwinkeln ĂĽber Bedeutung und Funktionen
der Wälder für Umwelt und Gesellschaft. Die Abschlussveranstaltung
ist Teil einer bundesweiten Kampagne „Entdecken Sie unser
Waldkulturerbe“. Sie wird um 11 Uhr von Umweltbürgermeisterin
Gerda Stuchlik eröffnet und einer Jagdhornbläsergruppe umrahmt.

„Für Freiburg haben die Themen Wald und Nachhaltigkeit besondere
Bedeutung: Mit 42 Prozent Anteil an der Gemarkungsfläche ist die
Stadt einer der größten kommunalen Waldbesitzer“, sagt Gerda
Stuchlik. Der Wald wird in Freiburg seit 1835 durch eine
eigenständige kommunale Forstverwaltung bewirtschaftet, die seit
1999 nach deutschem Standard des Forest Stewardship Council
(FSC) zertifiziert ist. Das sichert die Einhaltung hoher ökologischer,
ökonomischer und sozialer Standards. „Die Bewirtschaftung des
Stadtwaldes pflegt und erhält eine Landschaft mit hohem Freizeit- und
Erholungswert. Damit wird die Stadt ihrer Verantwortung fĂĽr den
Wald und damit fĂĽr Klimaschutz und die Erhaltung der biologischen
Vielfalt gerecht“, sagt Stuchlik. Sie dankt allen Partnerorganisationen,
die in diesem Jahr eine Vielzahl interessanter Veranstaltungen
anboten und unser Waldkulturerbe erlebbar gemacht haben.

„Wir wollten im Internationalen Jahr der Wälder zeigen, dass unsere
Geschichte und unser Wohlstand ohne den Wald nicht möglich
wäre“, sagt Forstpräsident Meinrad Joos. Nur eine global gelebte,
verantwortungsvolle Waldpolitik könne die Wälder weltweit als
unersetzbares Naturgut und Waldkulturerbe bewahren und einen
erheblichen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten. Die Nutzung und
Verwendung heimischen Holzes aus nachhaltiger
Waldbewirtschaftung sei aber auch ökonomisch sinnvoll, da sie
neben Arbeitsplätzen auch eine intakte Kulturlandschaft erhalte.

„Das Internationale Jahr der Wälder hat deutlich gemacht, welch
vielfältige, komplexe und auch widersprüchliche Anforderungen die
Gesellschaft an den Wald stellt“, sagt Jürgen Bauhus, der Dekan der
Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften der Universität
Freiburg. Einerseits wird ein stärkerer Beitrag der Wälder zur
Versorgung mit Energie gefordert oder sie sollen als Standorte fĂĽr
Windräder dienen, andererseits sollen mehr Waldflächen für den
Schutz der Biodiversität aus der forstlichen Nutzung genommen
werden. Diese Zielkonflikte, die auch die jĂĽngst verabschiedete
Waldstrategie der Bundesregierung thematisiert, erfordern
vielschichtige Lösungen, auch schon in der forstlichen Ausbildung.
Daher werden die 600 Studierenden der Fakultät für Forst- und
Umweltwissenschaften in den ökologischen, ökonomischen und
sozialen Grundlagen der Forstwirtschaft unterrichtet, um alle
Dimensionen der Nachhaltigkeit in späteren Berufen mit fundierten
Fachkenntnissen berücksichtigen zu können.

Jährlich gehen derzeit 13 Millionen Hektar Wald unwiederbringlich
verloren, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern und vor
allem wegen der ständig steigenden landwirtschaftlichen Produktion.
Insbesondere die Beweidung mit Rindern zur Fleischerzeugung fĂĽhrt
in den Tropen zur Rodung riesiger Waldflächen und ihrer
Umwandlung in Weideland – ein Verlust von unschätzbarem Wert,
denn Wälder können maßgeblich zur zukunftsfähigen Entwicklung
und Armutsbekämpfung beitragen. Nutzung und Leistungen des
Ökosystems Wald stellen für ein Viertel der Weltbevölkerung (ca. 1,6
Milliarden Menschen) die unmittelbare Lebensgrundlage dar.

Nähere Informationen zum Städtischen Forstamt gibt es unter Tel.
0761/201-6213 und www.freiburg.de/forstamt, zur Fakultät für Forst- und
Umweltwissenschaften unter www.ffu.uni-freiburg.de, zur
Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt unter www.fva-bw.de
und zum Internationalen Jahr der Wälder unter www.wald2011.de.
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