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Dienstag, 24. Oktober 2017
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Verschiedenes

Freiburg: „Motte in den Sack“ – Laubsammeln für unsere Kastanien
 
Freiburg: „Motte in den Sack“ – Laubsammeln für unsere Kastanien
Initiative „Freiburg packt an“ lädt zum Mitmachen ein

Der kalendarische Herbst hat noch nicht begonnen und doch zeigen sich viele Rosskastanienbäume im Stadtgebiet schon braun und verwelkt. Grund ist nicht der Wechsel der Jahreszeiten, sondern der Befall durch die winzige Kastanienminiermotte, in Fachkreisen als „Cameraria ohridella“ bekannt. Die Initiative „Freiburg packt an“ sagt den Plagegeistern den Kampf an und startet Ende des Monats wieder die Aktion „Motte in den Sack“. Mitstreiter sind willkommen.
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Zoo Leipzig: Neuzugänge für die Kiwara-Savanne
Moorantilopen-Männchen Kristian / Foto: Zoo Leipzig
 
Zoo Leipzig: Neuzugänge für die Kiwara-Savanne
Neuzugänge für die Afrika-WG: Vier Weißnacken-Moorantilopen (Kobus megaceros) werden künftig das Leben auf der Kiwara-Savanne bereichern. Die drei und vier Jahre alten Weibchen stammen aus dem Parco Natura Viva in Italien. Das zweijährige Männchen Kristián ist aus Prag in die Messestadt gekommen. Bevor die Gruppe gemeinsam mit den Rothschild-Giraffen, Grevy-Zebras und Säbelantilopen über die Savanne zieht, müssen die Tiere jedoch noch einige Wochen im rückwärtigen Bereich eingewöhnt werden. Anschließend folgt die behutsame Vergesellschaftung mit den übrigen Tierarten.

Die Gruppe der Moorantilopen wurde im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms zusammengestellt. Die zur Gattung der Wasserböcke gehörende Tierart gilt laut Roter Liste als stark gefährdet. Im Freiland gibt es nur noch etwa 4.000 Exemplare. Das Zusammenführen der Tiere aus verschiedenen europäischen Zoos zeigt einmal mehr die enge internationale Zusammenarbeit im Sinne des Artenschutzes.
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Japanische Sozialwissenschaftler untersuchen deutsche Energiewende
Unter Leitung der Dozentin und Habilitandin Dr. Soko Aoki von der Nagoya Universität werden sieben weitere renommierte japanische Sozialwissenschaftler am Samstag, den 15. September 2012 nach Wyhl und Weisweil am Rhein kommen. Sie möchten die vor 37 Jahren durch den erfolgreichen Widerstand der Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen eingeleitete Energiewende untersuchen.
Die Professoren Yasushi Maruyama, Nagoya Universität, Taisuke Miyauchi, Hokkaido Universität, Makoto Nishikido, Hosei Universität, Shinji Yamamoto, Universität der Iwate Provinz und die Forscher Seiichi Ogata, Memi Motosu und Shota Furuya werden von der Freiburger Innovation Academy betreut.
Nach Gesprächen mit Firmen und Exkursionen im Raum Freiburg und Freiamt werden auch die Gedenksteine in Wyhl sowie Weisweil besucht.

Im Rathaus der Gemeinde Weisweil wird Bürgermeisterstellvertreter Dieter Ehret die japanische Delegation begrüßen und gemeinsam das Archiv der Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen und das Gemeindemuseum besichtigen.

Die Bürgerinnen und Bürger sind zu einer öffentlichen Gesprächsrunde mit den japanischen Gästen herzlich eingeladen:

Samstag, den 15. September 2012 um 17.00 Uhr

im BĂĽrgersaal im Rathaus
79367 Weisweil/Rhein, Hinterdorfstrasse 14

Prof. Yasushi Maruyama wird auch sein Projekt vorstellen, mit BĂĽrgergenossenschaften Windturbinen zu errichten, um die japanische Energiewende zu beschleunigen.
 
 

Kaiserstuhl: Getreide in ungewöhnlicher Vielfalt
Getreidebesichtigung Samengarten
 
Kaiserstuhl: Getreide in ungewöhnlicher Vielfalt
Stiftung KaiserstĂĽhler Garten zeigt Landwirten die Anbauversuche

Im Samengarten in Eichstetten wurden in diesem Jahr 15 verschiedene Getreidesorten angebaut. Daher lud die Stiftung interessierte Landwirte zur Präsentation der Anbauversuche ein. Marius Hörner konnte den begeisterten Teilnehmern mit seinen Erfahrungen in der Getreidezüchtung zu jeder Sorte Spannendes erzählen. So wurde am Feldrand in lockerer Runde über besondere Eigenschaften, Anbautechniken und über Verwendungsmöglichkeiten debattiert. Die Stiftung plant mit dem von PLENUM geförderten Projekt, einige für die Region geeignete Getreide-Sorten herauszufinden, mit denen sich schmackhafte Backwaren herstellen lassen. Dazu sollen im nächsten Jahr Bäcker aus der Region gefunden werden, die erste Backversuche vornehmen. Die alten Getreide-Sorten haben auch Vorteile für die Natur, denn durch den höheren Wuchs und die weiteren Saatabstände können viele Ackerwildkräuter wachsen, ohne die Getreideernte zu beeinträchtigen. Das ist für viele Insekten vor und nach der Getreideernte von Vorteil.
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NABU: 300.000 Amseln fielen Usutu-Virus 2011 zum Opfer
Amseln gehören zu den häufigsten Gartenvögel Deutschlands / Foto: F.Hecker, NABU
 
NABU: 300.000 Amseln fielen Usutu-Virus 2011 zum Opfer
Miller: Risiko für Amseln groß, aber nicht bestandsgefährdend

Berlin – Vogelexperten des NABU haben erstmals berechnet, wie sich das Usutu-Virus in Deutschland auf den Amselbestand ausgewirkt hat. Zu diesem Zweck wurden Daten seit dem Jahr 2006 aus Deutschlands größten Vogelzählaktionen „Stunde der Gartenvögel“ und „Stunde der Wintervögel“ ausgewertet. Danach fielen dem Virus im vergangenen Jahr rund 300.000 Amseln zum Opfer. „Die Zahlen zeigen, dass das Risiko für Amseln in bestimmten Regionen groß, aber bundesweit nicht bestandsgefährdend ist“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Bei den NABU-Vogelzählaktionen, die jährlich im Januar und Mai stattfinden, gehen jeweils Vogelerfassungen aus mehr als 30.000 Gärten und Parks ein.

Noch ist unklar, wie sich das Vogelsterben und die Amselbestände in Zukunft entwickeln werden. Allerdings belegen die NABU-Daten erstmalig den negativen Einfluss des Virus auf regionale Amselpopulationen. Das Ausbruchsgebiet hat sich im Sommer 2012 leicht ausgebreitet und umfasst nun die Rheinebene von Freiburg im Breisgau bis Köln und das Maintal aufwärts bis Frankfurt am Main und Hanau. „Die Ausbreitung des Virus sollte allerdings kein Grund zur Panik sein. Wir können davon auszugehen, dass die Amseln zunehmend resistent gegen den Erreger werden. In den befallenen Regionen sollten ähnliche Massensterben von Jahr zu Jahr weniger extrem ausfallen“, so NABU-Vogelexperte Lars Lachmann.

Erstmals ausgebrochen war das tropische Virus im Sommer 2011 am nördlichen Oberrhein im Grenzgebiet von Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Hier hatte es zu einem regelrechten Massensterben geführt. Nach Berechnungen des NABU ist in den 21 betroffenen Landkreisen der Amselbestand innerhalb eines Jahres um rund ein Drittel im Vergleich zum Mittel der Vorjahre gesunken. In den Landkreisen, in denen das Virus nicht nachgewiesen wurde, ging der Bestand lediglich um zwölf Prozent zurück. Daraus ergibt sich die Zahl der insgesamt 300.000 am Virus verendeten Amseln.

Ähnlich stellt sich die Situation bei der Winterpopulation im Januar dar: Hier war der Rückgang der Amseln in den vom Usutu-Virus befallenen Landkreisen um 15 Prozent stärker als im Rest Deutschlands. Während das Virus nach Augenzeugenberichten in manchen Gegenden zwischenzeitlich zum völligen Verschwinden von Amseln geführt hat, ist dies auf Landkreisebene bislang nicht der Fall. Um die weitere Entwicklung des Virus zu beobachten und zu bewerten, ruft der NABU dazu auf, möglicherweise am Usutu-Virus erkrankte oder gestorbene Amseln zu melden. Dies ist über ein Online-Formular möglich auf www.nabu.de/amselmeldebogen

Frisch tote verdächtige Vögel können zudem zur Untersuchung an das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) geschickt werden.

Das Usutu-Virus stammt ursprünglich aus Südafrika und trat 2011 zum ersten Mal in Deutschland auf. Infizierte Vögel wirken apathisch und unkoordiniert und weisen häufig auch kahle Stellen im Kopf- und Halsgefieder auf. Das Virus wird von der heimischen Nördlichen Hausmücke übertragen, wie Experten der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg und dem Bernhard-Nocht-Institut nachweisen konnten. Das Virus überwintert in den Mückenweibchen und wird nur direkt von ihnen übertragen. Es kann weder von Vogel zu Vogel noch vom Vogel zum Menschen übertragen werden. Obwohl auch andere Vogelarten mit dem Usutu-Virus infiziert werden, ist es bislang unklar, warum ihm hauptsächlich Amseln zum Opfer fallen.

Amseln sind mit 13 Prozent die am weitesten verbreitete Vogelart in Deutschland. Nach Schätzungen leben etwa acht bis 16 Millionen Brutpaare in Deutschland, nach der Brutzeit im Sommer etwa 50 bis 60 Millionen Individuen.
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Freiburger OB nach Störfall mit Verletzten im AKW Fessenheim
OB Dieter Salomon erwartet eine verbindliche Aussage von Präsident Hollande für eine schnellstmögliche Stilllegung des ältesten französischen Atomreaktors

„Es ist den Menschen nicht zuzumuten, noch jahrelang mit den Risiken von Fessenheim leben zu müssen!“

Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon nimmt den Störfall im Atomkraftwerk Fessenheim vor wenigen Tagen zum Anlass, die Forderung nach einer umgehenden Stilllegung des ältesten französischen Atomreaktors zu bekräftigen. Dazu sei eine verbindliche Aussage der französischen Regierung über einen zeitnahen Termin erforderlich.

Bei Reinigungsarbeiten am 5. September waren im Atomkraftwerk Fessenheim Arbeiter durch Dampfaustritt verletzt worden. Salomon: „Es fällt angesichts von mehr als 20 Stör- und Zwischenfällen allein im laufenden Jahr immer schwerer, den Aussagen der Betreiber und der französischen Atomaufsicht Glauben zu schenken, Fessenheim sei sicher.“ Salomon erinnerte daran, dass eine Untersuchung der Atomaufsichtsbehörde vom November 2011 Sicherheitsmängel bestätigt habe, die seit langem Anlass zur Sorge vor einem Reaktorunfall in der Region seien.

Bereits im April 2011 hatten rund 400 Regionalpolitikerinnen und -politiker aus dem Elsass in einem offenen Brief an den damaligen französischen Staatspräsidenten Sarkozy eine Abschaltung des ältesten französischen Kraftwerks gefordert. Entsprechende Resolutionen, mit denen eine sofortige Stilllegung gefordert worden war, hatten der Freiburger Gemeinderat, viele weitere oberrheinische Kommunen und u.a. auch der Stadtrat von Straßburg verabschiedet.

Salomon erkennt an, dass der neue französische Staatspräsident Hollande nach seinem Amtsantritt im Mai eine Schließung des Reaktors noch während seiner Amtszeit (bis 2017) in Aussicht gestellt hat. „Das ist gegenüber den bisherigen zynischen Aussagen von Sarkozy ein deutlicher Fortschritt.“ Allerdings erwarten die Menschen am Oberrhein angesichts der dauernden Störfälle eine verbindliche Aussage über eine möglichst schnelle Schließung nicht erst gegen Ende der Präsidentschaft, sondern deutlich früher. „Es ist den Menschen nicht zuzumuten, noch über mehrere Jahre mit den Risiken von Fessenheim leben zu müssen. Fukushima sollte endgültig eine Lehre gewesen sein, dass auch das Undenkbare passieren kann, mit schlimmsten Auswirkungen für die gesamte Oberrheinregion.“ sagt Salomon.

Der Oberbürgermeister regte erneut an, das Thema Fessenheim auf die Tagesordnung der Deutsch-Französischen Regierungskonsultationen zu setzen. Dies hatte Bundeskanzlerin Merkel bisher mit dem Hinweis auf innerfranzösische Angelegenheiten abgelehnt. Diese Begründung lässt der Freiburger Oberbürgermeister nicht gelten, da die Gefahren eines AKW unmittelbar an der Grenze nicht nur Sache der französischen Regierungspolitik seien, sondern die ganze Region am Oberrhein berühren. Unter Freunden müsse auch ein klares Wort zu einer für die Stadt und die Region existenziellen Frage möglich sein, ohne dass die deutsch-französische Zusammenarbeit dadurch beeinträchtigt werde, stellt Dieter Salomon fest.
 
 

Buchtipp: Karen Duve
 
Buchtipp: Karen Duve "Anständig essen"
Lebt es noch oder isst du es schon? Ein Selbstversuch.

»Die dringendste Frage zu Beginn meiner Bio-Phase: ob ich weiterhin Cola-Light trinken kann. Davon gehe ich nämlich aus. Cola-Light besteht doch sowieso ausschließlich aus Chemie. Da dürfte sich die Bio-Frage eigentlich gar nicht erst stellen.«

Karen Duve gehörte nicht eben zur Gesundheitsfraktion. Bratwürstchen und Gummibären wanderten genauso in ihren Einkaufswagen wie Schokolade und Curryketchup in 1-L-Plastikflaschen. Doch dann zog sie mit jemandem zusammen, der schnell den Spitznamen Jiminy Grille erhielt – nach dem personifizierten Gewissen der Holzpuppe Pinocchio. Denn Jiminy schrie auf, wenn Karen Duve nach der »Grillhähnchenpfanne für 2,99« griff. Und Karen Duve musste einräumen, dass das Leben der »Grillhähnchenpfanne« vor ihrer Schockfrostung wohl eher unerfreulich gewesen war. So stellten sich vor der Tiefkühltruhe schnell grundlegende Fragen: Darf man Tiere eigentlich essen? Und wenn Tiere nicht, warum dann Pflanzen? Wo beginnt die menschliche Empathie, und warum? Was sind wir bereit aus Rücksicht auf die Mitlebewesen zu opfern? Oder können wir sogar einen persönlichen Gewinn daraus ziehen, unsere Gewohnheiten zu ändern?

Irgendwann wollte Karen Duve es wirklich wissen: Jeweils zwei Monate lang testet sie seitdem Ernährungsweisen mit moralischem Anspruch: Biologisch-organisch, vegetarisch, vegan und am Ende sogar frutarisch, also nur das, was die Pflanze freiwillig spendet. Parallel dazu setzt sie sich mit der dahinterstehenden Weltsicht auseinander – und liefert sich mit Jiminy Grille die unausweichlichen Verbalduelle. Erst kurz vor der Veröffentlichung dieses Buches wird sie eine Lebensentscheidung treffen – die, wie sie sich weiter ernähren und weiter leben will. Schonungslos und mit der ihr eigenen knochentrockenen Komik setzt sie sich jenseits aller Ideologien mit der Frage auseinander: Wie viel gönne ich mir auf Kosten anderer?

Verlag Galiani Berlin 2011, 338 Seiten, EUR 19,99 (D), 20,60 (A) / sFR 28,90
ISBN 978-3-86971-028-0
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Schmutziges Palmöl made in Kamerun
WWF kritisiert geplante Plantage in Zentralafrika des Unternehmens Herakles

Berlin - Der US-amerikanische Palmölproduzent Herakles und seine Tochterfirma Sustainable Oil Cameroon sind aus dem RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil) ausgetreten. Der Austritt der Unternehmensgruppe ist eine Reaktion auf Beschwerden des WWF Kamerun und acht weiterer NGOs und internationaler Experten gegen eine geplante Ölpalmplantage in Kamerun. Dort sollen rund 70.000 Hektar Wald inmitten von vier Schutzgebieten den Kettensägen zum Opfer fallen. Durch die Beschwerde hatte der RSPO Herakles vorerst weitere Aktivitäten wie Rodungen untersagt. „Offenbar will das Unternehmen die Plantage jetzt ohne Rücksicht auf ökologische und soziale Verluste vorantreiben“, so die Einschätzung von Ilka Petersen, Referentin für Agrarrohstoffe beim WWF Deutschland. „Herakles ist zwar damit gescheitert, den RSPO als Deckmantel für seine Aktivitäten zu nutzen, aber leider ist damit die Gefahr für den Regenwald nicht gebannt.“

Das von der Plantage betroffene Gebiet gehört zu den ökologisch wertvollsten Gebieten der Erde. Hier leben bedrohte Tiere wie Schimpansen, Waldelefanten, Wildkatzen und Stummelaffen. Der WWF hat mit Hilfe von Satellitenaufnahmen mindestens die Hälfte der Konzession als weitestgehend intakten Wald identifiziert, der als wichtige ökologische Pufferzone und Korridor für die umgebenden Schutzgebiete sowie als Lebensgrundlage für die lokale Bevölkerung dient. Johannes Kirchgatter, Afrikareferent beim WWF Deutschland kündigt an, mit den Gemeinden vor Ort und anderen Organisationen weiter massiv gegen die Errichtung der Plantage in diesem artenreichen Wald zu kämpfen. „Wir hoffen, dass die Regierung in Kamerun Herakles nicht erlaubt, ohne die Zustimmung der lokalen Bevölkerung und die Bewertung der biologischen Risiken mit dem Projekt fortzufahren.“

Sollte dies nicht der Fall sein, wird der WWF auch Klagen vor kamerunischen Gerichten unterstützen. Die Wälder Afrikas stehen unter enormen Druck. Nachdem in Indonesien und Malaysia bereits auf einer Fläche von mehr als zehn Millionen Hektar Ölpalmen wachsen, suchen die Produzenten jetzt nach Flächen in Afrika, um ihre Produktion auszuweiten.

Der WWF wird weiter nach alternativen, umweltfreundlicheren Nutzungen für das Gebiet suchen und warnt potenzielle Investoren, darunter auch mögliche Geldgeber aus Deutschland, davor, einen ungezügelten Palmölboom in Afrika finanziell zu unterstützen. „Investitionen in Projekte, die nicht einmal die Regeln des RSPO als Mindeststandards erfüllen, müssen tabu sein“, so die WWF-Forderung.
 
 



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